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Datum

Lesedauer

16–25 Minuten

OnlineBilanzBlogArbeitszimmer Betriebsausgabe

Arbeitszimmer Betriebsausgabe 2026: Abzug & Voraussetzungen

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Das Arbeitszimmer als Betriebsausgabe abzusetzen, spart Steuern – wenn die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Seit 2023 gelten erweiterte Regelungen zu Mittelpunkt der Tätigkeit und Homeoffice-Pauschale. Dieser Artikel erklärt, welche Kosten Sie geltend machen können, wie Sie das Arbeitszimmer in der Buchhaltung erfassen und was im Jahresabschluss 2026 zu beachten ist.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Ein häusliches Arbeitszimmer ist als Betriebsausgabe unbegrenzt abziehbar, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit bildet (§ 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG). Alternativ ist ein Abzug bis 1.250 Euro möglich, wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Abzugsfähig sind anteilige Kosten wie Miete, Strom, Renovierung und Ausstattung, sofern das Zimmer nahezu ausschließlich betrieblich genutzt wird und räumlich abgetrennt ist.

Arbeitszimmer als Betriebsausgabe: Rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen

Die steuerliche Behandlung eines Arbeitszimmers als Betriebsausgabe richtet sich nach § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG. Dieser Paragraph regelt präzise, unter welchen Voraussetzungen Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich geltend gemacht werden können. Für GmbH-Geschäftsführer und Buchhalter ist die korrekte Einordnung entscheidend, da sie unmittelbar die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die steuerliche Bemessungsgrundlage beeinflusst.

Ein häusliches Arbeitszimmer liegt vor, wenn der Raum in die häusliche Sphäre des Steuerpflichtigen eingebunden ist – typischerweise also in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus. Entscheidend ist die ausschließliche oder nahezu ausschließliche betriebliche oder berufliche Nutzung. Eine Vermischung mit privater Nutzung (z.B. Gästezimmer, das gelegentlich als Büro dient) schließt den Abzug aus.

Die drei Stufen des Abzugs

  1. Kein Abzug: Wenn für die betriebliche Tätigkeit ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht (z.B. Büro in der Firma), sind die Aufwendungen grundsätzlich nicht abziehbar.
  2. Abzug bis 1.250 Euro: Bildet das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung, ist der Abzug auf 1.250 Euro pro Jahr begrenzt.
  3. Unbegrenzter Abzug: Steht kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, können die Kosten in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt werden.

Wichtig für GmbH-Geschäftsführer

Seit 2023 gilt eine neue Regelung für Homeoffice: Die Homeoffice-Pauschale (§ 4 Abs. 5 Nr. 6c EStG) beträgt 6 Euro pro Tag, maximal 1.260 Euro pro Jahr. Diese Pauschale ist alternativ zum Arbeitszimmer-Abzug wählbar und kann auch dann genutzt werden, wenn die strengen Voraussetzungen für ein häusliches Arbeitszimmer nicht erfüllt sind.

Welche Kosten können als Betriebsausgabe geltend gemacht werden?

Die Ermittlung der abziehbaren Kosten erfolgt nach klaren Grundsätzen. Abziehbar sind sämtliche Aufwendungen, die mit dem Arbeitszimmer in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Dabei ist eine anteilige Aufteilung nach dem Flächenverhältnis vorzunehmen, wenn das Arbeitszimmer Teil eines größeren Objekts ist.

Direkte Kosten des Arbeitszimmers

  • Renovierungskosten: Tapezieren, Streichen, Bodenbeläge ausschließlich für das Arbeitszimmer
  • Einrichtung: Schreibtisch, Bürostuhl, Regale, Beleuchtung (AfA beachten bei Anschaffungskosten über 800 Euro netto)
  • Arbeitsmittel: Computer, Drucker, Telefon (teilweise auch bei Nutzung außerhalb des Arbeitszimmers)

Anteilige Gebäudekosten

Kostenart Abziehbar Berechnungsbasis
Miete Ja Quadratmeter-Anteil
Gebäude-AfA (bei Eigentum) Ja Quadratmeter-Anteil
Grundsteuer Ja Quadratmeter-Anteil
Gebäudeversicherung Ja Quadratmeter-Anteil
Strom / Heizung Ja Quadratmeter-Anteil oder Schätzung
Müllabfuhr / Schornsteinfeger Ja Quadratmeter-Anteil
Garten / Außenanlagen Nein Keine direkte Verbindung zum Arbeitszimmer

Die Aufteilung erfolgt nach der Formel: (Fläche Arbeitszimmer / Gesamtwohnfläche) × Gesamtkosten. Beispiel: Ein 15 m² großes Arbeitszimmer in einer 100 m² Wohnung mit 1.200 Euro monatlicher Miete führt zu 180 Euro monatlich abziehbaren Mietkosten (15/100 × 1.200 Euro). Bei der Gebäude-AfA ist die Bemessungsgrundlage der anteilige Gebäudewert ohne Grundstück.

Dokumentationspflicht

Führen Sie eine detaillierte Aufstellung aller Kosten und bewahren Sie Belege mindestens 10 Jahre auf (§ 147 AO). Bei Betriebsprüfungen wird die Flächenberechnung regelmäßig nachgewiesen werden müssen – ein Grundriss mit Bemaßung ist empfehlenswert.

Mittelpunkt der Tätigkeit: Wann liegt er im Arbeitszimmer?

Die Frage, ob das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet, ist in der Praxis häufig umstritten und entscheidet über die Höhe des Abzugs. Die Rechtsprechung hat hierzu klare Kriterien entwickelt, die sich nicht allein nach der zeitlichen Nutzung richten.

Qualitative Betrachtung statt rein zeitlicher Ansatz

Der Bundesfinanzhof (BFH) stellt auf die qualitative Bedeutung des Arbeitszimmers ab. Maßgeblich ist, wo die für den Beruf oder Betrieb prägenden Tätigkeiten verrichtet werden. Bei einem GmbH-Geschäftsführer, der strategische Entscheidungen, Vertragsverhandlungen und Korrespondenz überwiegend vom Arbeitszimmer aus erledigt, während er nur zu Besprechungen und Terminen ins Firmenbüro fährt, kann der Mittelpunkt im Arbeitszimmer liegen – auch wenn er dort zeitlich weniger als 50 % seiner Arbeitszeit verbringt.

Mittelpunkt im Arbeitszimmer

  • Freiberufler ohne externes Büro (Steuerberater, Berater, Autor)
  • GmbH-Geschäftsführer mit ausschließlicher Verwaltungstätigkeit von zu Hause
  • Außendienstmitarbeiter ohne festen Arbeitsplatz im Betrieb
  • Vorstand mit überwiegender strategischer Tätigkeit im Homeoffice

Kein Mittelpunkt im Arbeitszimmer

  • GmbH-Geschäftsführer mit täglicher Präsenz im Betrieb
  • Buchhalter mit festem Arbeitsplatz in der Firma
  • Außendiensttätigkeit mit wechselnden Einsatzorten (Arbeitszimmer nur für Vor-/Nachbereitung)
  • Mehrere gleichwertige Tätigkeiten an verschiedenen Orten

„In der Beratungspraxis sehen wir häufig, dass Geschäftsführer den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit falsch einschätzen. Entscheidend ist nicht die Anwesenheitszeit, sondern wo die wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen getroffen und die wertvollsten Tätigkeiten ausgeübt werden. Eine sorgfältige Dokumentation der Tätigkeiten über mehrere Monate hilft bei der Argumentation gegenüber dem Finanzamt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Üben Sie mehrere Tätigkeiten aus (z.B. Geschäftsführer in zwei Gesellschaften), ist eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen. Der Mittelpunkt muss sich auf die gesamte betriebliche und berufliche Betätigung beziehen, nicht nur auf eine einzelne Tätigkeit.

Kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung: Voraussetzung für unbegrenzten Abzug

Die höchste Stufe des Abzugs – nämlich die unbegrenzte Berücksichtigung der Arbeitszimmerkosten – setzt voraus, dass für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Diese Voraussetzung wird vom Finanzamt streng geprüft und ist Gegenstand zahlreicher finanzgerichtlicher Verfahren.

Wann steht ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung?

Ein anderer Arbeitsplatz steht zur Verfügung, wenn der Steuerpflichtige ihn tatsächlich und dauerhaft nutzen kann. Es muss sich um einen Arbeitsplatz handeln, an dem die konkrete berufliche oder betriebliche Tätigkeit verrichtet werden kann. Ein nur gelegentlich nutzbarer Schreibtisch oder ein Arbeitsplatz, der mit anderen Personen geteilt werden muss (Desk-Sharing), kann unter Umständen nicht als ausreichender anderer Arbeitsplatz gelten.

  • Steht Ihnen im Betrieb ein eigener, jederzeit zugänglicher Schreibtisch zur Verfügung?
  • Können Sie an diesem Arbeitsplatz sämtliche beruflichen Tätigkeiten ausüben?
  • Ist der Arbeitsplatz technisch ausgestattet (PC, Telefon, Internet)?
  • Können Sie vertrauliche Dokumente dort sicher aufbewahren?
  • Ist der Arbeitsplatz während Ihrer üblichen Arbeitszeiten uneingeschränkt nutzbar?

Werden alle Fragen mit Ja beantwortet, steht grundsätzlich ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, und der Abzug ist ausgeschlossen oder auf 1.250 Euro begrenzt (wenn das Arbeitszimmer dennoch Mittelpunkt ist). Bejahen Sie nur einzelne Fragen, ist eine Einzelfallprüfung erforderlich.

Desk-Sharing und moderne Arbeitsmodelle

Bei Desk-Sharing-Modellen, bei denen kein fester Arbeitsplatz zugewiesen ist und Schreibtische täglich neu gebucht werden müssen, kann nach aktueller Rechtsprechung unter Umständen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stehen. Voraussetzung ist jedoch, dass tatsächlich nicht jederzeit ein Platz verfügbar ist. Die Rechtslage ist hier noch nicht abschließend geklärt – Dokumentation der Verfügbarkeit ist daher wichtig.

Sonderfall: Geschäftsführer-Anstellungsvertrag

Für angestellte GmbH-Geschäftsführer kann vertraglich geregelt werden, dass die Tätigkeit (teilweise) im Homeoffice ausgeübt wird und kein Arbeitsplatz in den Geschäftsräumen zur Verfügung steht. Eine solche Vereinbarung sollte schriftlich fixiert und tatsächlich gelebt werden. Wird dem Geschäftsführer dennoch ein voll ausgestattetes Büro zur Verfügung gestellt, ist die vertragliche Regelung steuerlich unbeachtlich.

Wie erfasse ich das Arbeitszimmer in der Buchhaltung?

Die korrekte buchhalterische Erfassung der Arbeitszimmerkosten ist für die Nachvollziehbarkeit im Jahresabschluss und gegenüber dem Finanzamt essentiell. Die Buchungen müssen die Kostenaufteilung transparent darstellen und die steuerlichen Abzugsbeschränkungen berücksichtigen.

Laufende Buchungen während des Geschäftsjahres

Grundsätzlich werden die Aufwendungen zunächst als Betriebsausgaben erfasst. Die steuerliche Korrektur erfolgt bei der Erstellung der Steuererklärung bzw. im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten. Für die laufende Buchhaltung empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

Kostenart Konto (SKR 03) Konto (SKR 04) Hinweis
Miete Arbeitszimmer (anteilig) 4120 6320 Monatsweise buchen
Strom / Heizung (anteilig) 4240 / 4250 6325 / 6330 Quartalsweise oder jährlich
Renovierung Arbeitszimmer 4530 6815 Bei Fertigstellung buchen
AfA Gebäude (anteilig) 4130 6220 Jahresweise bei Jahresabschluss
Büromöbel (GWG) 4855 6815 Bis 800 € netto sofort
Büroausstattung (AfA) 0420 0420 Anlagevermögen, AfA über Nutzungsdauer

Bei Eigentum ist die Gebäude-AfA anteilig als Betriebsausgabe zu erfassen. Die Bemessungsgrundlage ist der auf das Gebäude (ohne Grundstück) entfallende Anschaffungs- oder Herstellungswert, multipliziert mit dem Flächenanteil des Arbeitszimmers. Die AfA beträgt bei nach 1924 errichteten Gebäuden 2 % pro Jahr (§ 7 Abs. 4 Nr. 2a EStG), bei älteren Gebäuden 2,5 % (§ 7 Abs. 4 Nr. 2b EStG).

Jahresabschluss und steuerliche Überleitungsrechnung

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses nach § 242 HGB sind die Arbeitszimmerkosten zunächst in voller Höhe als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Übersteigen die Kosten jedoch die steuerlich abzugsfähigen Grenzen (1.250 Euro bei Mittelpunkt-Arbeitszimmer oder vollständiges Abzugsverbot), ist in der steuerlichen Überleitungsrechnung (Anlage zur Körperschaftsteuererklärung) eine außerbilanzielle Hinzurechnung vorzunehmen.

„Die saubere Trennung zwischen handelsrechtlichem Jahresabschluss und steuerlicher Gewinnermittlung ist bei Arbeitszimmerkosten besonders wichtig. Wir erleben häufig, dass Mandanten die Kosten bereits in der Buchhaltung kürzen wollen – das führt jedoch zu einem fehlerhaften handelsrechtlichen Ergebnis. Die Korrektur gehört in die steuerliche Überleitungsrechnung.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Gewerbesteuerliche Besonderheit

Die Abzugsbeschränkung für das häusliche Arbeitszimmer gilt auch für die Gewerbesteuer. Die nicht abzugsfähigen Kosten sind dem Gewinn aus Gewerbebetrieb außerhalb der Bilanz wieder hinzuzurechnen (§ 7 GewStG i.V.m. § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG). Dies wird in der Gewerbesteuererklärung (Anlage GewSt 1 A) gesondert ausgewiesen.

Homeoffice-Pauschale: Die einfachere Alternative zum Arbeitszimmer?

Seit dem Veranlagungszeitraum 2023 steht mit der Homeoffice-Pauschale nach § 4 Abs. 5 Nr. 6c EStG eine deutlich einfachere Alternative zum klassischen Arbeitszimmer-Abzug zur Verfügung. Sie wurde eingeführt, um insbesondere die während der Corona-Pandemie entstandenen Homeoffice-Situationen steuerlich zu berücksichtigen, bei denen die strengen Voraussetzungen für ein häusliches Arbeitszimmer nicht erfüllt waren.

Regelung und Höhe der Pauschale

6 €

Pro Homeoffice-Tag

1.260 €

Maximal pro Jahr

210

Maximale Anzahl Tage

Die Pauschale kann für jeden Kalendertag angesetzt werden, an dem die betriebliche oder berufliche Tätigkeit überwiegend in der häuslichen Wohnung ausgeübt wurde. Es ist nicht erforderlich, dass ein separates Arbeitszimmer vorhanden ist – die Arbeit am Küchentisch genügt. Auch wenn ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, kann die Pauschale genutzt werden, sofern tatsächlich von zu Hause gearbeitet wurde.

Abgrenzung und Wahlrecht

Arbeitszimmer (begrenzt)

  • Separater Raum erforderlich
  • Mittelpunkt der Tätigkeit
  • Nachweis aller Kosten
  • Flächenberechnung nötig

Homeoffice-Pauschale

  • Kein separater Raum nötig
  • Überwiegende Tätigkeit zu Hause
  • Keine Belege erforderlich
  • Nur Tage-Nachweis

Arbeitszimmer (unbegrenzt)

  • Separater Raum erforderlich
  • Kein anderer Arbeitsplatz
  • Nachweis aller Kosten
  • Meist höher als 1.260 €

Es besteht ein Wahlrecht: Entweder Homeoffice-Pauschale oder Arbeitszimmer-Abzug. Eine Kombination ist nicht möglich. Die Homeoffice-Pauschale lohnt sich insbesondere dann, wenn die Voraussetzungen für ein häusliches Arbeitszimmer nicht erfüllt sind oder die tatsächlichen Kosten unter 1.260 Euro liegen. Bei tatsächlichen Kosten über 1.260 Euro und Vorliegen der Voraussetzungen sollte der Arbeitszimmer-Abzug gewählt werden.

Dokumentation der Homeoffice-Tage

Führen Sie eine einfache Übersicht, an welchen Tagen Sie überwiegend im Homeoffice tätig waren. Eine tageweise Dokumentation (z.B. in einer Excel-Tabelle oder im Kalender) ist ausreichend. Das Finanzamt kann diese Angaben im Rahmen einer Prüfung nachfordern. Bei GmbH-Geschäftsführern kann auch eine Bestätigung der Gesellschaft sinnvoll sein.

Praxisbeispiel: Vergleich der Varianten

Ein GmbH-Geschäftsführer nutzt ein 20 m² großes Arbeitszimmer in seiner 120 m² Wohnung (Miete 1.800 € monatlich, also 21.600 € p.a.). Anteilige Mietkosten: 20/120 × 21.600 € = 3.600 €. Hinzu kommen anteilige Nebenkosten von ca. 600 €, gesamt 4.200 €. Er arbeitet an 180 Tagen im Jahr von zu Hause.

Variante Voraussetzungen erfüllt? Abzug möglich
Arbeitszimmer unbegrenzt Kein anderer Arbeitsplatz vorhanden 4.200 € (volle Kosten)
Arbeitszimmer begrenzt Mittelpunkt der Tätigkeit, aber anderer Arbeitsplatz vorhanden 1.250 € (Höchstbetrag)
Homeoffice-Pauschale 180 Tage Homeoffice nachgewiesen 1.080 € (180 × 6 €)
Kein Abzug Anderer Arbeitsplatz vorhanden, kein Mittelpunkt 0 €

In diesem Fall ist die unbegrenzte Arbeitszimmer-Variante mit 4.200 Euro die günstigste Lösung – sofern die Voraussetzung (kein anderer Arbeitsplatz) erfüllt ist. Steht jedoch ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung und bildet das Arbeitszimmer den Mittelpunkt, sind 1.250 Euro besser als die Pauschale mit 1.080 Euro.

Häufige Fehler und Schwerpunkte bei Betriebsprüfungen

Die steuerliche Anerkennung eines häuslichen Arbeitszimmers ist ein klassischer Prüfungsschwerpunkt bei Betriebsprüfungen. Die Finanzverwaltung hinterfragt regelmäßig sowohl die Voraussetzungen als auch die Höhe der geltend gemachten Kosten. Eine sorgfältige Dokumentation und Vermeidung typischer Fehler ist daher unerlässlich.

Typische Fehlerquellen in der Praxis

Fehler Folge Vermeidung
Private Mitbenutzung (Gästezimmer, Hobbyraum) Vollständiger Abzugsausschluss Ausschließliche betriebliche Nutzung sicherstellen und dokumentieren
Flächenberechnung ohne Grundriss Schätzung durch Finanzamt oft ungünstiger Grundriss mit Bemaßung erstellen und archivieren
Keine Dokumentation der Tätigkeit Mittelpunkt kann nicht nachgewiesen werden Tätigkeitsnachweis über mehrere Monate führen
Arbeitszimmer und Homeoffice-Pauschale kombiniert Doppelter Abzug nicht zulässig Wahlrecht bewusst ausüben, nur eine Variante nutzen
Kosten für Garten oder Außenanlagen Kein unmittelbarer Zusammenhang Nur Kosten mit direktem Bezug zum Arbeitszimmer ansetzen
Fehlende Nachweise bei Renovierung Kosten nicht anerkannt Alle Rechnungen und Zahlungsnachweise aufbewahren

Was prüft das Finanzamt konkret?

  • Raumnutzung: Besichtigung des Arbeitszimmers oder Vorlage von Fotos zur Überprüfung der ausschließlichen betrieblichen Nutzung
  • Flächenangaben: Abgleich mit Grundriss, Mietvertrag oder Bauunterlagen; Prüfung, ob Nebenräume (Flur, Bad) anteilig hinzugerechnet wurden
  • Tätigkeitsnachweis: Bei Mittelpunkt-Argumentation: Wo werden welche Tätigkeiten ausgeübt? Zeitliche und qualitative Dokumentation
  • Anderer Arbeitsplatz: Bei GmbH-Geschäftsführern: Gibt es ein Büro in den Geschäftsräumen? Ist es voll ausgestattet und jederzeit nutzbar?
  • Kostenaufteilung: Sind die anteiligen Kosten nachvollziehbar berechnet? Stimmen sie mit den Belegen überein?
  • Angemessenheit: Bei sehr großen oder luxuriös ausgestatteten Arbeitszimmern wird die Angemessenheit hinterfragt

„Aus unserer Erfahrung in der Begleitung von Betriebsprüfungen wissen wir: Eine proaktive Dokumentation ist Gold wert. Wer von Anfang an einen Grundriss, Fotos des Arbeitszimmers und eine Tätigkeitsübersicht vorlegen kann, hat deutlich bessere Chancen, den Abzug in voller Höhe durchzusetzen. Nachträgliche Rekonstruktionen werden von Prüfern kritisch gesehen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Besonderheit bei Ehepartnern

Nutzen beide Ehepartner dasselbe Arbeitszimmer für ihre jeweiligen betrieblichen Tätigkeiten, kann jeder die anteiligen Kosten geltend machen – allerdings nur bis zur Höhe der Gesamtkosten. Eine Verdoppelung des Höchstbetrags auf 2 × 1.250 Euro ist nicht möglich. Die Kosten sind entsprechend der Nutzung aufzuteilen, wobei eine hälftige Aufteilung nur bei gleichwertiger Nutzung gerechtfertigt ist.

Checkliste: Ist mein Arbeitszimmer prüfungssicher?

  • Grundriss mit genauer Quadratmeter-Angabe des Arbeitszimmers liegt vor
  • Fotos dokumentieren die ausschließlich betriebliche Ausstattung und Nutzung
  • Tätigkeitsnachweis über mehrere Monate zeigt, wo welche Arbeiten erledigt werden
  • Bei Mittelpunkt-Argumentation: Qualitative Bedeutung der im Arbeitszimmer ausgeübten Tätigkeiten ist dargelegt
  • Bei ‚kein anderer Arbeitsplatz‘: Schriftliche Bestätigung der GmbH oder Dokumentation der Nicht-Verfügbarkeit
  • Alle Belege (Miete, Nebenkosten, Renovierung, Einrichtung) sind vollständig und 10 Jahre aufbewahrt
  • Kostenaufteilung ist transparent nachvollziehbar berechnet und dokumentiert
  • Bei Wahlrecht Homeoffice-Pauschale: Dokumentation der Homeoffice-Tage liegt vor

Arbeitszimmer im Jahresabschluss: Bilanzierung und Steuererklärung 2026

Für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2025 enden, also typischerweise für das Bilanzjahr 2025 mit Abschluss im Jahr 2026, sind die Arbeitszimmerkosten sowohl im handelsrechtlichen Jahresabschluss nach §§ 242 ff. HGB als auch in den steuerlichen Gewinnermittlungen korrekt zu erfassen. Die Darstellung im Jahresabschluss und die Erklärung gegenüber dem Finanzamt erfordern besondere Sorgfalt.

Handelsrechtliche Behandlung (HGB)

Nach Handelsrecht sind die tatsächlich angefallenen Aufwendungen für das Arbeitszimmer als Betriebsausgaben in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Eine Kürzung aufgrund der steuerlichen Abzugsbeschränkung erfolgt nicht in der Handelsbilanz, da diese keine steuerlichen Beschränkungen kennt. Die Aufwendungen sind entsprechend ihrer Art zuzuordnen:

  • Miete, Gebäude-AfA, Instandhaltung → unter ‚Raumkosten‘ oder ‚Mietaufwand‘
  • Strom, Heizung → unter ‚Energiekosten‘ oder ’sonstige betriebliche Aufwendungen‘
  • Büromöbel (GWG) → sofort als Aufwand (§ 6 Abs. 2 EStG bis 800 € netto, in HGB analog anwendbar)
  • Büroausstattung → Aktivierung und planmäßige Abschreibung über Nutzungsdauer (§ 253 Abs. 3 HGB)

Im Anhang nach § 284 HGB (mittelgroße GmbH) bzw. § 285 HGB (große GmbH) sind keine gesonderten Angaben zum Arbeitszimmer vorgeschrieben, sofern es sich nicht um eine wesentliche außergewöhnliche Position handelt. Bei kleinen GmbH (§ 267 Abs. 1 HGB) entfällt der Anhang ohnehin bei Nutzung der Erleichterungen.

Steuerliche Behandlung: Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer

Die steuerlichen Abzugsbeschränkungen des § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG gelten über § 8 Abs. 1 KStG auch für die Körperschaftsteuer und über § 7 GewStG für die Gewerbesteuer. Die Korrektur erfolgt außerbilanziell in den jeweiligen Steuererklärungen:

Körperschaftsteuererklärung (KSt 1)

  • Anlage OEGW: Überleitungsrechnung vom handelsrechtlichen Ergebnis zum steuerlichen Einkommen
  • Zeile ’nicht abziehbare Betriebsausgaben‘: Hinzurechnung der über die Grenze hinausgehenden Arbeitszimmerkosten
  • Beispiel: 4.200 € Kosten, nur 1.250 € abzugsfähig → Hinzurechnung 2.950 €

Gewerbesteuererklärung (GewSt 1)

  • Anlage GewSt 1 A: Hinzurechnungen und Kürzungen zum Gewinn aus Gewerbebetrieb
  • Auch hier: Hinzurechnung der nicht abzugsfähigen Arbeitszimmerkosten
  • Bemessungsgrundlage für Gewerbesteuer erhöht sich entsprechend

Praxishinweis für die Steuererklärung 2026

Die Steuererklärungen für das Wirtschaftsjahr 2025 (bei Kalenderjahr-Bilanzstichtag 31.12.2025) sind nach § 149 Abs. 2 AO grundsätzlich bis zum 31. Juli 2026 einzureichen. Bei Erstellung durch Steuerberater verlängert sich die Frist automatisch auf den 28. Februar 2027 (§ 149 Abs. 3 AO). OnlineBilanz bietet die vollständige Erstellung des Jahresabschlusses und aller Steuererklärungen durch zugelassene Steuerberater zu transparenten Festpreisen – ohne lange Wartezeiten.

Dokumentation und Nachweispflichten

Nach § 147 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege und Jahresabschlüsse 10 Jahre. Dies gilt auch für alle Nachweise zum Arbeitszimmer. Folgende Unterlagen sollten Sie archivieren:

Dokument Aufbewahrungsfrist Zweck
Grundriss mit Flächenberechnung 10 Jahre Nachweis der Raumgröße und des Flächenanteils
Fotos des Arbeitszimmers 10 Jahre Nachweis der ausschließlichen betrieblichen Nutzung
Mietverträge / Eigentumsnachweis 10 Jahre Nachweis der Verfügungsberechtigung
Rechnungen Renovierung / Einrichtung 10 Jahre Nachweis der Aufwendungen
Nebenkostenabrechnungen 10 Jahre Nachweis anteiliger Gebäudekosten
Tätigkeitsnachweis 10 Jahre Nachweis des Mittelpunkts der Tätigkeit
Homeoffice-Tage-Dokumentation 10 Jahre Alternative zur Arbeitszimmer-Abzug

Die elektronische Archivierung ist nach § 147 Abs. 6 AO zulässig und empfehlenswert. Wichtig ist, dass die Dokumente während der gesamten Aufbewahrungsfrist verfügbar, unveränderbar und maschinell auswertbar sind. Eine einfache PDF-Ablage auf einem Server oder in einer Cloud-Lösung erfüllt diese Anforderungen in der Regel.

„Bei der Jahresabschlusserstellung für unsere Mandanten achten wir systematisch darauf, dass die Arbeitszimmerkosten handelsrechtlich korrekt erfasst und steuerlich präzise überzuleitet werden. Die häufigsten Fehler entstehen, wenn Mandanten bereits in der Buchhaltung Kürzungen vornehmen – das führt zu einem falschen HGB-Ergebnis. Unsere Software-gestützte Prüfung erkennt solche Diskrepanzen automatisch.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich ein Arbeitszimmer absetzen, wenn ich Eigentümer der Immobilie bin?

Ja, auch als Eigentümer können Sie die anteiligen Kosten des Arbeitszimmers als Betriebsausgabe geltend machen. Abzugsfähig sind dann nicht die Miete, sondern die Gebäude-AfA (Abschreibung), anteilige Zinsen für ein Immobiliendarlehen, Grundsteuer, Versicherungen, Nebenkosten und Instandhaltungsaufwendungen – jeweils im Verhältnis der Arbeitszimmerfläche zur Gesamtwohnfläche.

Gilt die Arbeitszimmer-Regelung auch für Freiberufler und Selbstständige?

Ja, die Regelungen des § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG gelten für alle Gewinnermittlungsarten: Freiberufler (§ 4 Abs. 3 EStG – EÜR), Gewerbetreibende mit Bilanzierung (§ 4 Abs. 1 EStG) und Selbstständige mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Auch Gesellschafter einer GmbH können bei entsprechender Tätigkeit ein Arbeitszimmer steuerlich geltend machen, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Was passiert, wenn das Arbeitszimmer gelegentlich privat mitgenutzt wird?

Das häusliche Arbeitszimmer muss nach der Rechtsprechung des BFH nahezu ausschließlich betrieblich oder beruflich genutzt werden. Eine private Mitbenutzung von mehr als 10 % schließt den Betriebsausgabenabzug aus. Selbst ein im Zimmer aufgestelltes Gästebett oder private Gegenstände können problematisch sein, wenn sie auf eine regelmäßige private Nutzung hindeuten. Im Zweifel sollte das Arbeitszimmer vollständig von privaten Wohnräumen getrennt und ausschließlich für betriebliche Zwecke eingerichtet sein.

Kann ich mehrere Arbeitszimmer gleichzeitig absetzen?

Grundsätzlich ist der Abzug mehrerer häuslicher Arbeitszimmer möglich, wenn Sie mehrere Tätigkeiten ausüben (z. B. zwei selbstständige Tätigkeiten) und für jede ein separates Arbeitszimmer vorhalten. Die Voraussetzungen – Mittelpunkt der Tätigkeit oder kein anderer Arbeitsplatz – müssen jedoch für jedes Zimmer einzeln erfüllt sein. In der Praxis ist dies selten der Fall, da der Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit nur an einem Ort liegen kann.

Wie wirkt sich ein Arbeitszimmer auf die Umsatzsteuer aus?

Wenn Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, können Sie auch die Umsatzsteuer aus den anteiligen Kosten des Arbeitszimmers (z. B. aus Renovierungsarbeiten, Einrichtung, Nebenkosten) als Vorsteuer geltend machen. Bei gemischt genutzten Immobilien ist der Vorsteuerabzug im Verhältnis der betrieblichen Nutzung zu kürzen. Achtung: Die umsatzsteuerliche Aufteilung kann von der ertragsteuerlichen abweichen, insbesondere bei Eigennutzung oder privaten Nebenräumen.

Was ist der Unterschied zwischen häuslichem Arbeitszimmer und Betriebsstätte?

Ein häusliches Arbeitszimmer liegt vor, wenn es in die häusliche Sphäre eingebunden ist – also in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus. Eine Betriebsstätte hingegen ist räumlich und funktional vom Wohnbereich getrennt (z. B. separater Eingang, eigene Räumlichkeiten außerhalb der Wohnung). Für eine Betriebsstätte gelten die Abzugsbeschränkungen des § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG nicht – alle betrieblich veranlassten Kosten sind unbegrenzt abziehbar. Die Abgrenzung ist entscheidend und wird vom Finanzamt genau geprüft.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 4 EStG – Gewinnermittlung (Gesetze im Internet), § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung (Gesetze im Internet), § 9 EStG – Werbungskosten (Gesetze im Internet), Bundesministerium der Finanzen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

Weiterführend: BahnCard Betriebsausgabe 2026: Abzug & Buchung

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Kontakt & häufige Fragen

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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