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A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

10–14 Minuten


OnlineBilanzBlogBWL Jahresabschluss Zusammenfassung

BWL Jahresabschluss Zusammenfassung 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss ist mehr als eine Pflicht – er ist das zentrale Steuerungsinstrument für Ihr Unternehmen. Diese BWL Jahresabschluss Zusammenfassung erklärt Struktur, Bestandteile und praktische Bedeutung für Ihre unternehmerischen Entscheidungen verständlich und rechtssicher.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss bildet die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens strukturiert ab. Er besteht aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), ergänzt um Anhang bei Kapitalgesellschaften. Die Bilanz zeigt Vermögen und Kapital zum Stichtag, die GuV den Erfolg eines Geschäftsjahres.

Was ist der Jahresabschluss in der BWL?

Der Jahresabschluss ist die strukturierte, rechtlich normierte Darstellung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens am Ende des Geschäftsjahres. Er wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) erstellt und dient sowohl der Information als auch der Rechenschaftslegung.

Für Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG ist der Jahresabschluss gemäß § 242 HGB verpflichtend. Er bildet die Grundlage für Gewinnverteilung, Besteuerung und strategische Entscheidungen.

Die drei zentralen Fragen des Jahresabschlusses

Ein vollständiger Jahresabschluss beantwortet folgende Fragen systematisch:

  • Welche Vermögenswerte besitzt das Unternehmen? (Bilanz – Aktivseite)
  • Wie ist das Unternehmen finanziert? (Bilanz – Passivseite)
  • Hat das Unternehmen im Geschäftsjahr Gewinn oder Verlust erwirtschaftet? (GuV)

Hinweis

Der Jahresabschluss ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht nach § 242 HGB, sondern liefert Ihnen die Datengrundlage für strategische Planung, Finanzierung und Controlling.

Viele Unternehmer betrachten den Jahresabschluss als lästige Pflicht. Dabei ist er das zentrale Instrument, um die wirtschaftliche Entwicklung zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Ein strukturierter Ansatz bei der Jahresabschluss Bilanzierung hilft, alle gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig aussagekräftige Kennzahlen für das Unternehmen zu gewinnen. Dabei spielt die korrekte Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen eine zentrale Rolle für die periodengerechte Zuordnung. Die Digitalisierung hat diese Prozesse vereinfacht: Der elektronische Jahresabschluss ermöglicht heute eine effizientere Erstellung und Übermittlung der gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen.

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Die wichtigsten Bestandteile des Jahresabschlusses im Überblick

Der Mindestumfang des Jahresabschlusses hängt von der Rechtsform ab. Kapitalgesellschaften haben umfangreichere Pflichten als Einzelunternehmen oder Personengesellschaften.

Bestandteil Pflicht für Rechtsgrundlage
Bilanz Alle Kaufleute § 242 Abs. 1 HGB
Gewinn- und Verlustrechnung Alle Kaufleute § 242 Abs. 2 HGB
Anhang Kapitalgesellschaften § 264 Abs. 1 HGB
Lagebericht Mittelgroße und große KapG § 264 Abs. 1 HGB

Funktionen der einzelnen Bestandteile

Bilanz

Stellt Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva) zu einem Stichtag gegenüber. Sie zeigt die Vermögensstruktur und Finanzierungssituation.

Gewinn- und Verlustrechnung

Zeigt Erträge und Aufwendungen einer Periode. Das Ergebnis ist der Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag.

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB sind vom Lagebericht befreit, müssen jedoch Bilanz, GuV und Anhang erstellen.

Die Bilanz verständlich erklärt

Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital zu einem bestimmten Stichtag (meist 31.12.). Sie zeigt, was das Unternehmen besitzt und wie es finanziert ist.

Der Aufbau der Bilanz für Kapitalgesellschaften ist in § 266 HGB detailliert geregelt. Die Gliederung ist verbindlich und muss eingehalten werden.

Struktur: Aktiva und Passiva

Aktivseite (Mittelverwendung)

  • Anlagevermögen (langfristig gebunden)
  • Umlaufvermögen (kurzfristig verfügbar)
  • Rechnungsabgrenzungsposten

Passivseite (Mittelherkunft)

  • Eigenkapital
  • Rückstellungen
  • Verbindlichkeiten
  • Rechnungsabgrenzungsposten

Die Bilanzsumme (Summe der Aktiva) entspricht immer der Summe der Passiva. Diese Gleichheit ist das Grundprinzip der doppelten Buchführung.

Was die Bilanz über Ihr Unternehmen aussagt

  • Eigenkapitalquote: Je höher der Eigenkapitalanteil, desto stabiler ist das Unternehmen
  • Liquidität: Ausreichend Umlaufvermögen sichert die Zahlungsfähigkeit
  • Anlagenintensität: Hohe Investitionen binden Kapital langfristig
  • Verschuldungsgrad: Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital zeigt finanzielle Abhängigkeit

Achtung

Eine Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen die Schulden nicht mehr deckt (negatives Eigenkapital). Dies ist ein Insolvenzgrund nach § 19 InsO und muss unverzüglich gemeldet werden.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) einfach erklärt

Die GuV stellt Erträge und Aufwendungen eines Geschäftsjahres gegenüber. Sie zeigt, ob das Unternehmen in der Periode wirtschaftlich erfolgreich war.

Kapitalgesellschaften müssen die GuV nach § 275 HGB entweder im Gesamtkostenverfahren oder im Umsatzkostenverfahren erstellen. Beide Verfahren führen zum gleichen Jahresergebnis, unterscheiden sich aber in der Darstellung.

Gesamtkostenverfahren (GKV)

Das GKV gliedert Aufwendungen nach Kostenarten (Materialaufwand, Personalaufwand etc.). Es wird in Deutschland häufiger verwendet.

  1. Umsatzerlöse
  2. + Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen
  3. – Materialaufwand
  4. – Personalaufwand
  5. – Abschreibungen
  6. – Sonstige betriebliche Aufwendungen
  7. + Sonstige betriebliche Erträge
  8. = Betriebsergebnis

Umsatzkostenverfahren (UKV)

Das UKV ordnet Aufwendungen nach Funktionsbereichen (Herstellungskosten, Vertriebskosten etc.). Es ist international verbreitet.

  1. Umsatzerlöse
  2. – Herstellungskosten der verkauften Leistungen
  3. = Bruttoergebnis vom Umsatz
  4. – Vertriebskosten
  5. – Verwaltungskosten
  6. + Sonstige betriebliche Erträge
  7. – Sonstige betriebliche Aufwendungen
  8. = Betriebsergebnis

Hinweis

Das Jahresergebnis vor Steuern ergibt sich aus dem Betriebsergebnis zuzüglich Finanzergebnis (Zinsen, Beteiligungserträge). Nach Abzug der Steuern erhalten Sie den Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag.

Der entscheidende Unterschied zwischen Bilanz und GuV

Bilanz und GuV sind eng miteinander verbunden, erfüllen aber unterschiedliche Funktionen. Viele Unternehmer verwechseln diese beiden Komponenten.

Kriterium Bilanz GuV
Zeitbezug Stichtag (z.B. 31.12.2025) Zeitraum (z.B. 01.01.-31.12.2025)
Funktion Vermögens- und Finanzlage Ertragslage
Darstellung Bestandsrechnung Stromrechnung
Ergebnis Eigenkapital Jahresüberschuss/-fehlbetrag
Gliederung § 266 HGB § 275 HGB

Verbindung zwischen Bilanz und GuV

Das Jahresergebnis aus der GuV fließt in die Bilanz ein. Ein Jahresüberschuss erhöht das Eigenkapital, ein Jahresfehlbetrag verringert es. Diese Verbindung stellt die Konsistenz des Jahresabschlusses sicher.

§ 266

HGB: Bilanzgliederung

§ 275

HGB: GuV-Gliederung

§ 242

HGB: Jahresabschlusspflicht

„Die Bilanz zeigt Ihnen, wo Sie stehen – die GuV zeigt, wie Sie dorthin gekommen sind. Beide Perspektiven sind für unternehmerische Entscheidungen unverzichtbar.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Anhang und Lagebericht: Erläuterung und Pflichten

Kapitalgesellschaften müssen neben Bilanz und GuV einen Anhang erstellen. Der Anhang erläutert und ergänzt die Zahlen des Jahresabschlusses.

Inhalt des Anhangs nach § 284 HGB

  • Erläuterung der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  • Abweichungen von Methoden der Vorjahre
  • Aufgliederung einzelner Bilanzposten
  • Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen
  • Erläuterungen zu außergewöhnlichen Posten
  • Anzahl und Vergütung von Geschäftsführern und Aufsichtsratsmitgliedern

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von Erleichterungen nach § 288 HGB und können zahlreiche Angaben weglassen.

Lagebericht gemäß § 289 HGB

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen. Dieser umfasst:

  • Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens
  • Wesentliche Chancen und Risiken
  • Prognosebericht zur voraussichtlichen Entwicklung
  • Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten
  • Angaben zu Zweigniederlassungen

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB sind vom Lagebericht befreit. Sie müssen lediglich Bilanz, GuV und einen vereinfachten Anhang erstellen.

Größenklassen und daraus resultierende Pflichten

Die Pflichten zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses hängen von der Größenklasse ab. Diese wird nach § 267 HGB anhand von drei Kriterien bestimmt.

Schwellenwerte nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6,0 Mio. € ≤ 12,0 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20,0 Mio. € ≤ 40,0 Mio. € ≤ 250
Groß > 20,0 Mio. € > 40,0 Mio. € > 250

Eine Kapitalgesellschaft gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden.

Pflichten nach Größenklasse

Kleine KapG

  • Bilanz, GuV, Anhang
  • Keine Prüfungspflicht (außer freiwillig)
  • Verkürzte Offenlegung möglich
  • Kein Lagebericht

Mittelgroße KapG

  • Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht
  • Prüfungspflicht nach § 316 HGB
  • Vollständige Offenlegung
  • Bestätigungsvermerk erforderlich

Große KapG

  • Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht
  • Prüfungspflicht nach § 316 HGB
  • Vollständige Offenlegung
  • Erweiterte Anhangangaben

Achtung

Die Einstufung in eine Größenklasse wirkt sich erheblich auf Aufwand und Kosten aus. Prüfen Sie jährlich, ob sich Ihre Größenklasse verändert hat.

Fristen und Offenlegung 2026: Was Unternehmer beachten müssen

Für Kapitalgesellschaften gelten strenge Fristen zur Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Verstöße führen zu Ordnungsgeldverfahren.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss innerhalb gesetzlicher Fristen von der Gesellschafterversammlung festgestellt werden:

Kleine GmbH/UG

Feststellung innerhalb von 11 Monaten nach Ende des Geschäftsjahres (§ 42a Abs. 1 GmbHG). Bei Bilanzstichtag 31.12.2025 also bis spätestens 30.11.2026.

Mittelgroße/große GmbH

Feststellung innerhalb von 8 Monaten nach Ende des Geschäftsjahres (§ 42a Abs. 2 GmbHG). Bei Bilanzstichtag 31.12.2025 also bis spätestens 31.08.2026.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Die Offenlegung muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister erfolgen. Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gilt als letztmöglicher Termin der 31.12.2026.

Hinweis

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die Offenlegungsstelle.

Ordnungsgeld bei Fristversäumnis

Bei nicht fristgerechter Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen.

  • Jahresabschluss rechtzeitig aufstellen lassen
  • Feststellung durch Gesellschafterversammlung protokollieren
  • Offenlegung elektronisch beim Unternehmensregister durchführen
  • Eingangsbestätigung aufbewahren
  • Fristen im Kalender vormerken

Den Jahresabschluss als Steuerungsinstrument nutzen

Der Jahresabschluss ist weit mehr als eine Pflichterfüllung. Er liefert wertvolle Kennzahlen für die strategische Unternehmenssteuerung.

Wichtige Kennzahlen aus dem Jahresabschluss

Kennzahl Berechnung Bedeutung
Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme × 100 Finanzielle Stabilität
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse × 100 Ertragskraft
Liquidität 3. Grades Umlaufvermögen / kurzfr. Verbindlichkeiten Zahlungsfähigkeit
Anlagendeckung Eigenkapital / Anlagevermögen × 100 Finanzierungsstruktur

Strategische Entscheidungen auf Basis des Jahresabschlusses

  • Investitionsentscheidungen: Sind ausreichend Eigenmittel vorhanden?
  • Finanzierungsplanung: Wie hoch ist die Kreditwürdigkeit?
  • Kostenmanagement: Wo gibt es Optimierungspotenzial?
  • Risikobewertung: Wie abhängig ist das Unternehmen von Fremdkapital?

„Ein gut verstandener Jahresabschluss gibt Ihnen die Kontrolle über Ihr Unternehmen zurück. Sie erkennen Entwicklungen frühzeitig und können gezielt gegensteuern.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Nutzen Sie die Zahlen für einen Vergleich mit Vorjahren (Zeitvergleich) und mit Branchenkennzahlen (Betriebsvergleich), um Ihre Position realistisch einzuschätzen.

Häufige Fehler bei der BWL Jahresabschluss Zusammenfassung vermeiden

Viele Unternehmer machen typische Fehler im Umgang mit dem Jahresabschluss. Diese führen zu falschen Einschätzungen oder rechtlichen Problemen.

Typische Fehlerquellen

  • Verwechslung von Gewinn und Liquidität: Ein Jahresüberschuss bedeutet nicht automatisch verfügbares Geld
  • Ignorieren der Bilanzstruktur: Die GuV allein sagt nichts über die Finanzierungsstabilität aus
  • Fristversäumnis: Verspätete Offenlegung führt automatisch zu Ordnungsgeld
  • Fehlende Dokumentation: Bewertungsentscheidungen müssen nachvollziehbar sein
  • Keine Analyse: Zahlen ohne Interpretation bleiben wertlos

Checkliste für einen rechtssicheren Jahresabschluss

  • Vollständigkeit aller Unterlagen prüfen (Konten, Belege, Verträge)
  • Inventur ordnungsgemäß durchführen und dokumentieren
  • Bewertungswahlrechte bewusst und konsistent anwenden
  • Steuerliche und handelsrechtliche Unterschiede beachten
  • Feststellung durch Gesellschafterversammlung protokollieren
  • Frist für Offenlegung beim Unternehmensregister einhalten
  • Jahresabschluss analysieren und Kennzahlen ableiten
  • Bei Zweifeln fachliche Beratung einholen

Achtung

Fehlerhafte Jahresabschlüsse können zur Haftung der Geschäftsführung führen. Bei Überschuldung oder drohender Zahlungsunfähigkeit besteht eine Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO.

Eine sorgfältige Erstellung und professionelle Begleitung sichern nicht nur die Rechtssicherheit, sondern schaffen auch die Grundlage für fundierte Unternehmenssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Was gehört alles zu einem vollständigen Jahresabschluss?

Ein vollständiger Jahresabschluss für Kapitalgesellschaften besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Anhang gemäß § 264 Abs. 1 HGB. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen. Kleine Kapitalgesellschaften sind vom Lagebericht befreit (§ 267 Abs. 1 HGB).

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) muss bis spätestens 31.12.2026 beim Unternehmensregister offengelegt werden. Die Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB. Bei Fristversäumnis droht ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und GuV?

Die Bilanz ist eine Bestandsaufnahme zum Stichtag und zeigt Vermögen (Aktiva) sowie Kapital (Passiva). Die GuV ist eine Zeitraumbetrachtung und stellt Erträge und Aufwendungen des gesamten Geschäftsjahres gegenüber. Das Ergebnis der GuV (Jahresüberschuss/-fehlbetrag) fließt in das Eigenkapital der Bilanz ein.

Welche Größenklasse gilt für mein Unternehmen?

Die Größenklasse wird nach § 267 HGB anhand von drei Kriterien bestimmt: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Arbeitnehmerzahl. Klein ist eine Kapitalgesellschaft, wenn mindestens zwei der drei Schwellenwerte (6 Mio. € Bilanzsumme, 12 Mio. € Umsatz, 50 Arbeitnehmer) an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht überschritten werden. Daraus ergeben sich unterschiedliche Pflichten zur Prüfung und Offenlegung.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung bei Kapitalgesellschaften, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 275 HGB – Gliederung der GuV, § 325 HGB – Offenlegung, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

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