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Forderungen142.820 €
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Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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Datum

Lesedauer

10–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss hochladen

Jahresabschluss hochladen 2026: Leitfaden für Kapitalgesellschaften

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist für Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG gesetzlich verpflichtend. Bevor Sie jedoch Ihre Unterlagen hochladen können, müssen Sie zunächst den Jahresabschluss erstellen. Seit dem DiRUG erfolgt die Einreichung beim Bundesanzeiger ausschließlich über das Unternehmensregister. Erfahren Sie, welche Fristen gelten, welche Dokumente Sie benötigen und wie Sie Ordnungsgelder vermeiden.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Kapitalgesellschaften müssen ihren Jahresabschluss nach § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen. Die Feststellung muss bei kleinen GmbHs nach § 42a GmbHG innerhalb von 11 Monaten erfolgen. Eine Übersicht zu allen Fristen für den Jahresabschluss hilft dabei, die gesetzlichen Deadlines einzuhalten. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Wer muss den Jahresabschluss offenlegen?

Die Offenlegungspflicht des Jahresabschlusses ist in § 325 HGB geregelt und betrifft ausschließlich Kapitalgesellschaften. Der Gesetzgeber will durch diese Transparenzpflicht Gläubigern, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit Einblick in die wirtschaftliche Lage haftungsbeschränkter Unternehmen gewähren.

Nicht alle Unternehmen sind zur Offenlegung verpflichtet. Die Rechtsform ist das entscheidende Kriterium.

Offenlegungspflichtig

  • GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
  • UG (Unternehmergesellschaft haftungsbeschränkt)
  • AG (Aktiengesellschaft)
  • GmbH & Co. KG
  • Limited (nach deutschem Recht)

Nicht offenlegungspflichtig

  • Einzelunternehmen
  • GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
  • Freiberufler
  • Klassische OHG und KG (ohne Kapitalgesellschaft als Gesellschafter)
  • Partnerschaftsgesellschaften

Hinweis

Die Offenlegungspflicht besteht unabhängig von der Unternehmensgröße. Selbst Kleinstkapitalgesellschaften müssen nach § 325 HGB ihren Jahresabschluss einreichen – allerdings in reduziertem Umfang.

Entscheidend ist, dass die Pflicht unmittelbar mit der Haftungsbeschränkung zusammenhängt. Wer als Gesellschafter nur mit dem Gesellschaftsvermögen haftet, muss im Gegenzug seine Finanzlage offenlegen.

Fristen und Termine für 2026

Die Einhaltung der gesetzlichen Fristen ist zentral, um Ordnungsgelder zu vermeiden. Es sind zwei wesentliche Fristen zu beachten: die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG und die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Bevor der Jahresabschluss eingereicht werden kann, muss er von der Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Diese Feststellung muss innerhalb bestimmter Fristen erfolgen:

Unternehmensgröße Feststellungsfrist Beispiel Bilanzstichtag 31.12.2025
Kleine Kapitalgesellschaft 11 Monate nach Bilanzstichtag bis 30.11.2026
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag bis 31.08.2026
Große Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag bis 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach der Feststellung muss der Jahresabschluss beim Unternehmensregister eingereicht werden. Die Offenlegungsfrist beträgt für alle Größenklassen 12 Monate nach dem Bilanzstichtag.

31.12.2025

Bilanzstichtag

31.12.2026

Offenlegungsfrist

Achtung

Die Offenlegungsfrist ist eine absolute Höchstfrist. Wird sie versäumt, leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein – unabhängig davon, ob Sie erstmalig oder wiederholt säumig sind.

Gesetzliche Grundlagen der Offenlegung

Die Offenlegungspflicht basiert auf mehreren handelsrechtlichen Normen, die präzise definieren, wer wann was in welchem Umfang veröffentlichen muss.

Zentrale Paragrafen

Paragraph Regelungsinhalt
§ 325 HGB Offenlegungspflicht und 12-Monats-Frist für Kapitalgesellschaften
§ 326 HGB Umfang der Offenlegung je nach Unternehmensgröße
§ 267 HGB Definition der Größenklassen (klein, mittel, groß)
§ 42a GmbHG Feststellungsfristen für GmbH und UG
§ 335 HGB Ordnungsgeldverfahren bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung
§ 329 HGB Prüfungspflicht durch das Bundesamt für Justiz

Änderungen seit DiRUG (01.08.2022)

Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger dient seither nur noch als Publikationsplattform, nicht aber als Einreichungsstelle.

Hinweis

Papierbasierte Einreichungen sind seit dem DiRUG nicht mehr zulässig. Alle Jahresabschlüsse müssen elektronisch im maschinenlesbaren XBRL-Format oder als strukturiertes PDF eingereicht werden.

Die Größenklassifizierung nach § 267 HGB bestimmt den Umfang der Offenlegung. Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von Erleichterungen nach § 326 HGB und müssen beispielsweise keine Gewinn- und Verlustrechnung veröffentlichen.

Einreichung beim Unternehmensregister

Das Unternehmensregister ist die zentrale elektronische Plattform für alle handelsrechtlichen Publikationen in Deutschland. Es wird vom Bundesministerium der Justiz betrieben und bildet die technische Infrastruktur für die Offenlegung.

Elektronische Einreichung

Die Einreichung beim Unternehmensregister erfolgt ausschließlich digital. Dafür stehen zwei Hauptwege zur Verfügung:

Direkte Einreichung

  • Über das Online-Portal des Unternehmensregisters
  • Registrierung mit Unternehmensbasisdaten erforderlich
  • Upload der Dokumente im geforderten Format
  • Elektronische Bezahlung der Veröffentlichungsgebühren

Professionelle Softwarelösung

  • Nutzung spezialisierter Offenlegungssoftware wie OnlineBilanz
  • Automatische Formatprüfung und Plausibilitätskontrolle
  • Direkte Schnittstelle zum Unternehmensregister
  • Dokumentation und Archivierung der Einreichung

Technische Anforderungen

Das Unternehmensregister stellt konkrete technische Anforderungen an die einzureichenden Dokumente. Diese müssen in strukturierter, maschinenlesbarer Form vorliegen.

  • XBRL-Format für Bilanz und Anhang (§ 325 Abs. 1 HGB)
  • PDF/A-Format für zusätzliche Dokumente (Lagebericht, Prüfbericht)
  • Vollständige Unternehmensstammdaten inkl. Registernummer
  • Elektronische Signatur oder Authentifizierung
  • Angabe des Bilanzstichtags und der Größenklasse

„Die technischen Anforderungen des Unternehmensregisters führen in der Praxis häufig zu Fehlermeldungen bei der Einreichung. Eine professionelle Softwarelösung mit automatischer Validierung spart erheblich Zeit und verhindert kostspielige Verzögerungen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Erforderliche Unterlagen nach Unternehmensgröße

Der Umfang der offenzulegenden Dokumente richtet sich nach der Größenklasse des Unternehmens gemäß § 267 HGB. Je größer das Unternehmen, desto umfangreicher die Offenlegungspflicht nach § 326 HGB.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Es genügt, wenn zwei der drei Kriterien in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren über- oder unterschritten werden.

Offenlegungsumfang nach § 326 HGB

Kleine Kapitalgesellschaft

  • Bilanz (verkürzt möglich)
  • Anhang
  • Bestätigungsvermerk (falls Prüfungspflicht)
  • Keine GuV erforderlich

Mittelgroße Kapitalgesellschaft

  • Bilanz (vollständig)
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Anhang
  • Lagebericht
  • Bestätigungsvermerk

Große Kapitalgesellschaft

  • Bilanz (vollständig)
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Anhang
  • Lagebericht
  • Bestätigungsvermerk
  • Ggf. CSR-Bericht

Hinweis

Kleinstkapitalgesellschaften im Sinne des § 267a HGB können weitere Erleichterungen in Anspruch nehmen. Sie müssen nach § 326 Abs. 1 HGB lediglich eine verkürzte Bilanz und einen verkürzten Anhang offenlegen.

Zusätzlich zu den Pflichtdokumenten kann freiwillig ein Ergebnisverwendungsbeschluss eingereicht werden. Dieser ist zwar nicht verpflichtend, aber bei haftungsbeschränkten Gesellschaften häufig sinnvoll.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Offenlegung

Die fristgerechte Offenlegung erfordert eine strukturierte Vorgehensweise. Folgende Schritte sind in der dargestellten Reihenfolge zu durchlaufen:

1. Jahresabschluss erstellen

Der Jahresabschluss muss nach den Vorschriften des HGB (§§ 242 ff., §§ 264 ff. HGB) erstellt werden. Er umfasst mindestens Bilanz und Anhang, bei größeren Gesellschaften zusätzlich die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB.

2. Jahresabschluss prüfen lassen (falls erforderlich)

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften sind nach § 316 HGB prüfungspflichtig. Die Prüfung muss durch einen Wirtschaftsprüfer oder eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfolgen. Der Bestätigungsvermerk nach § 322 HGB ist Teil der Offenlegung.

3. Jahresabschluss feststellen

Die Gesellschafterversammlung muss den Jahresabschluss nach § 42a GmbHG innerhalb der gesetzlichen Frist feststellen. Ohne Feststellung kann keine Offenlegung erfolgen.

  • Einladung zur Gesellschafterversammlung mit ordnungsgemäßer Frist
  • Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses
  • Protokollierung des Feststellungsbeschlusses
  • Dokumentation des Feststellungsdatums für die Offenlegung

4. Dokumente im geforderten Format aufbereiten

Die Jahresabschlussunterlagen müssen in das vom Unternehmensregister geforderte elektronische Format konvertiert werden. Für Bilanz und Anhang ist grundsätzlich das XBRL-Format erforderlich.

5. Einreichung beim Unternehmensregister

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Portal des Unternehmensregisters oder über eine spezialisierte Softwarelösung. Nach erfolgreicher Einreichung erhalten Sie eine elektronische Bestätigung.

6. Veröffentlichungsgebühren bezahlen

Das Unternehmensregister erhebt Veröffentlichungsgebühren, die je nach Umfang der Offenlegung variieren. Die Gebühren sind unmittelbar nach der Einreichung fällig und können elektronisch beglichen werden.

7. Bestätigung und Archivierung

Nach Abschluss der Offenlegung erhalten Sie eine Bestätigung des Unternehmensregisters mit einer Veröffentlichungsnummer. Diese Bestätigung sollte gemeinsam mit allen Einreichungsunterlagen archiviert werden.

„In der Praxis scheitern Offenlegungen häufig an technischen Details oder Formatfehlern. Eine softwaregestützte Lösung mit automatischer Validierung und direkter Schnittstelle zum Unternehmensregister minimiert diese Fehlerquellen erheblich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Ordnungsgelder vermeiden: Konsequenzen bei Fristversäumnis

Die Nichteinhaltung der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB führt automatisch zu einem Ordnungsgeldverfahren. Das Bundesamt für Justiz überwacht die Einhaltung nach § 329 HGB systematisch.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist leitet das Bundesamt für Justiz von Amts wegen ein Ordnungsgeldverfahren ein. Dies erfolgt unabhängig davon, ob ein Verschulden vorliegt oder ob es sich um eine erstmalige Pflichtverletzung handelt.

500 €

Mindestordnungsgeld

25.000 €

Höchstordnungsgeld

Das Ordnungsgeld wird gegen die Gesellschaft und zusätzlich gegen die Mitglieder des vertretungsberechtigten Organs (z. B. Geschäftsführer) festgesetzt. Beide haften für das Ordnungsgeld.

Achtung

Ordnungsgelder nach § 335 HGB sind keine Betriebsausgaben und steuerlich nicht abzugsfähig. Sie stellen eine persönliche Mehrbelastung für die Geschäftsführung dar und können bei wiederholten Verstößen deutlich erhöht werden.

Staffelung der Ordnungsgelder

Die Höhe des Ordnungsgelds richtet sich nach der Schwere und Dauer des Verstoßes sowie nach der Unternehmensgröße. Wiederholungstäter müssen mit deutlich höheren Beträgen rechnen.

Verstoß Typisches Ordnungsgeld Bemerkung
Erste Verspätung (klein) 500 – 2.500 € Abhängig von Verzugsdauer
Erste Verspätung (mittel/groß) 2.500 – 10.000 € Höhere Bemessung bei größeren Gesellschaften
Wiederholte Verspätung 5.000 – 25.000 € Deutliche Erhöhung bei Wiederholung
Unterlassene Offenlegung 10.000 – 25.000 € Höchste Sanktionsstufe

So vermeiden Sie Ordnungsgelder

  • Fristen im Kalender vormerken und Erinnerungen einrichten
  • Jahresabschluss frühzeitig erstellen und nicht bis Fristende warten
  • Professionelle Softwarelösung für rechtssichere Einreichung nutzen
  • Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG beachten (vor Offenlegung)
  • Bei technischen Problemen sofort reagieren und Dokumentation sichern

Häufige Fehler bei der Offenlegung

In der Praxis führen wiederkehrende Fehler zu Verzögerungen, Ablehnungen der Einreichung oder Ordnungsgeldern. Die Kenntnis dieser typischen Stolpersteine hilft, sie von vornherein zu vermeiden.

Formale und technische Fehler

Fehler Konsequenz Vermeidung
Falsches Dateiformat Ablehnung durch Unternehmensregister XBRL-Format für Bilanz/Anhang prüfen
Fehlende elektronische Signatur Einreichung unvollständig Authentifizierung vor Upload sicherstellen
Unvollständige Stammdaten Zuordnung nicht möglich Registernummer und Firmierung exakt prüfen
Fehlerhafte XBRL-Taxonomie Validierung schlägt fehl Aktuelle Taxonomie-Version verwenden

Inhaltliche Fehler

Neben technischen Problemen können auch inhaltliche Mängel zur Ablehnung oder zu rechtlichen Konsequenzen führen.

  • Fehlende Feststellung: Jahresabschluss wurde noch nicht von der Gesellschafterversammlung beschlossen
  • Falsche Größenklasse: Offenlegungsumfang entspricht nicht § 326 HGB
  • Unvollständiger Anhang: Pflichtangaben nach § 284 ff. HGB fehlen
  • Fehlender Bestätigungsvermerk: Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften nach § 316 HGB
  • Inkonsistente Daten: Bilanzsumme Aktiva ≠ Bilanzsumme Passiva

Fristbezogene Fehler

Der häufigste und kostspieligste Fehler ist die Fristversäumnis. Viele Unternehmen unterschätzen den zeitlichen Aufwand oder verwechseln die verschiedenen Fristen.

Achtung

Verwechseln Sie nicht die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG mit der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB. Beide Fristen sind eigenständig zu beachten, wobei die Feststellung logisch vor der Offenlegung erfolgen muss.

Organisatorische Fehler

  • Zuständigkeiten nicht klar geregelt (Steuerberater vs. Geschäftsführung)
  • Keine Dokumentation der Einreichung und Bestätigung
  • Fehlende Archivierung der offengelegten Dokumente
  • Keine Kontrolle, ob Veröffentlichung tatsächlich erfolgt ist
  • Zu späte Beauftragung externer Dienstleister

„Die meisten Fehler entstehen durch mangelnde Kenntnis der aktuellen rechtlichen und technischen Anforderungen. Eine professionelle Softwarelösung mit integrierter Validierung und automatischer Fristenkontrolle verhindert die typischen Stolpersteine zuverlässig.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Wo muss ich meinen Jahresabschluss 2026 einreichen?

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger dient nur noch als Publikationsplattform, nicht aber als Einreichungsstelle. Die Einreichung muss elektronisch im XBRL- oder strukturierten PDF-Format erfolgen.

Welche Frist gilt für die Offenlegung bei Bilanzstichtag 31.12.2025?

Nach § 325 HGB beträgt die Offenlegungsfrist 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Offenlegung bis spätestens 31.12.2026 erfolgen. Zuvor muss der Jahresabschluss nach § 42a GmbHG festgestellt werden: bei kleinen GmbHs bis 30.11.2026, bei mittelgroßen und großen bis 31.08.2026.

Welches Ordnungsgeld droht bei verspäteter Offenlegung?

Nach § 335 HGB beträgt das Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße, Verzugsdauer und ob es sich um einen Wiederholungsfall handelt. Das Ordnungsgeld wird sowohl gegen die Gesellschaft als auch gegen die Geschäftsführer festgesetzt und ist steuerlich nicht abzugsfähig.

Welche Dokumente muss eine kleine GmbH offenlegen?

Kleine Kapitalgesellschaften müssen nach § 326 HGB mindestens die Bilanz (ggf. verkürzt) und den Anhang offenlegen. Eine Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht erforderlich. Falls eine Prüfungspflicht besteht, muss zusätzlich der Bestätigungsvermerk eingereicht werden. Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB profitieren von weiteren Erleichterungen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 42a GmbHG – Feststellungsfristen, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater