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Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogFristen Jahresabschluss 2026

Fristen Jahresabschluss 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Für Kapitalgesellschaften sind die Fristen für den Jahresabschluss 2026 gesetzlich geregelt und mit erheblichen Sanktionen bei Nichteinhaltung verbunden. Eine vollständige Übersicht aller Fristen für den Jahresabschluss hilft Ihnen, alle wichtigen Termine für Erstellung, Feststellung und Offenlegung zu kennen. So behalten Sie den Überblick, welche Fristen für Ihre Unternehmensform gelten und wie Sie diese sicher einhalten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die wichtigsten Fristen für den Jahresabschluss 2026 (Bilanzstichtag 31.12.2025): Feststellung innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) nach § 42a GmbHG. Offenlegung beim Unternehmensregister spätestens 12 Monate nach Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Überblick: Die wichtigsten Fristen Jahresabschluss 2026

Der Jahresabschluss für Kapitalgesellschaften unterliegt strengen gesetzlichen Fristen, die sich aus mehreren Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes ergeben. Für das Geschäftsjahr 2025 mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 spezifische Termine.

Die Fristeinhaltung ist nicht nur eine formale Pflicht, sondern hat erhebliche praktische Bedeutung. Versäumnisse führen zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB und können die Kreditwürdigkeit des Unternehmens beeinträchtigen. Zudem riskieren Geschäftsführer persönliche Haftungsrisiken bei grober Pflichtverletzung.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

8-11 Monate

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

500-25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Der Jahresabschluss durchläuft drei wesentliche Phasen: Erstellung durch Geschäftsführung oder Steuerberater, Feststellung durch die Gesellschafterversammlung und Offenlegung beim Unternehmensregister. Jede Phase hat eigene Fristen und rechtliche Anforderungen.

Hinweis

Wichtige Änderung seit DiRUG: Seit dem 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle für die Einreichung von Jahresabschlüssen.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt durch Beschluss der Gesellschafterversammlung. § 42a GmbHG regelt die maximalen Fristen für diesen Beschluss abhängig von der Unternehmensgröße nach § 267 HGB.

Unternehmensgröße Feststellungsfrist Spätester Termin für Bilanzstichtag 31.12.2025
Kleine Kapitalgesellschaft 11 Monate nach Bilanzstichtag 30.11.2026
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag 31.08.2026
Große Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag 31.08.2026

Die Feststellung ist ein konstitutiver Akt, der den Jahresabschluss erst rechtswirksam macht. Vor der Feststellung handelt es sich lediglich um einen Entwurf der Geschäftsführung. Der Feststellungsbeschluss muss protokolliert und von allen Gesellschaftern unterzeichnet werden.

Achtung

Praxishinweis: Die Feststellungsfrist ist streng zu beachten. Eine verspätete Feststellung kann zur persönlichen Haftung der Geschäftsführer führen und gilt als Ordnungswidrigkeit. Planen Sie ausreichend Zeit für die Einberufung der Gesellschafterversammlung ein.

Bei mehrstufigen Unternehmensstrukturen oder Organschaften können sich besondere Herausforderungen ergeben. Die Feststellung des Einzelabschlusses muss zeitlich vor der Konsolidierung erfolgen, wenn ein Konzernabschluss zu erstellen ist.

Offenlegungsfristen nach § 325 HGB

§ 325 HGB verpflichtet Kapitalgesellschaften zur elektronischen Offenlegung des festgestellten Jahresabschlusses beim Unternehmensregister. Die Frist beträgt einheitlich 12 Monate nach dem Bilanzstichtag, unabhängig von der Unternehmensgröße.

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Der Jahresabschluss muss spätestens am 31.12.2026 beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht sein. Die bloße Übermittlung an den Steuerberater oder das Beschließen durch die Gesellschafter reicht nicht aus.

  • Jahresabschluss muss von der Gesellschafterversammlung festgestellt sein
  • Alle erforderlichen Bestandteile müssen vollständig vorliegen (abhängig von Größenklasse)
  • Elektronische Übermittlung an das Unternehmensregister via XBRL oder PDF
  • Bestätigung der erfolgreichen Einreichung muss dokumentiert werden
  • Offenlegungspflicht gilt auch bei Verlusten oder negativem Eigenkapital

Die Offenlegung erfolgt seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 ausschließlich über das Unternehmensregister. Die Einreichung kann direkt über das Portal erfolgen oder über Dienstleister wie OnlineBilanz.de, die den Prozess automatisiert abwickeln.

Hinweis

Größenabhängige Erleichterungen: Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB können von Offenlegungserleichterungen profitieren. Sie müssen nur eine verkürzte Bilanz offenlegen. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht einreichen.

Bei verspäteter Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Dies geschieht unabhängig davon, ob der Jahresabschluss bereits festgestellt wurde oder nicht.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Die rechtlichen Pflichten beim Jahresabschluss hängen maßgeblich von der Unternehmensgröße ab. § 267 HGB definiert drei Größenklassen anhand von Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Arbeitnehmerzahl. Die Schwellenwerte gelten für zwei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Kleine Kapitalgesellschaft ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Eine Gesellschaft gilt als klein, wenn mindestens zwei der drei Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen nicht überschritten werden. Gleiches gilt für die Einordnung als mittelgroß. Die Größenklasse bestimmt den Umfang der Offenlegung und die Prüfungspflicht.

Hinweis

Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB: Bilanzsumme ≤ 350.000 €, Umsatzerlöse ≤ 700.000 €, Arbeitnehmer ≤ 10. Diese Gesellschaften profitieren von weitreichenden Erleichterungen bei Erstellung und Offenlegung.

Die Größenklasse hat erhebliche praktische Auswirkungen: Kleine Gesellschaften können verkürzte Bilanzen aufstellen (§ 266 Abs. 1 HGB), mittelgroße und große Gesellschaften müssen einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 HGB), und große Gesellschaften unterliegen grundsätzlich der Abschlussprüfungspflicht (§ 316 HGB).

Bestandteile des Jahresabschlusses nach HGB

Der Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften besteht nach § 264 Abs. 1 HGB aus mehreren Komponenten. Der konkrete Umfang hängt von der Größenklasse und gegebenenfalls von der Prüfungspflicht ab.

Bilanz (§ 266 HGB)

  • Aktivseite: Anlagevermögen, Umlaufvermögen
  • Passivseite: Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten
  • Kleine Gesellschaften: verkürzte Form möglich

Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB)

  • Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen
  • Material- und Personalaufwand
  • Abschreibungen und Zinsergebnis

Anhang (§ 284 HGB)

  • Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  • Erläuterungen zu einzelnen Posten
  • Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen. Dieser enthält eine Analyse des Geschäftsverlaufs, der Lage und der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft sowie eine Darstellung der wesentlichen Risiken und Chancen.

Bei Prüfungspflicht nach § 316 HGB muss der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers dem Jahresabschluss beigefügt werden. Dieser bestätigt, dass die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

Achtung

Vollständigkeitsprüfung: Das Unternehmensregister prüft die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen. Fehlende Bestandteile führen zur Zurückweisung und können die Offenlegungsfrist gefährden. Stellen Sie sicher, dass alle größenabhängigen Pflichtbestandteile vorliegen.

Sanktionen und Ordnungsgelder bei Fristversäumnis

Die Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB wird durch das Bundesamt für Justiz mit Ordnungsgeldern geahndet. Die Rechtsgrundlage findet sich in § 335 HGB, der konkrete Rahmen beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro.

Das Ordnungsgeldverfahren wird automatisch eingeleitet, wenn der Jahresabschluss nicht fristgerecht beim Unternehmensregister eingereicht wurde. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Versäumnis verschuldet ist oder nicht – die Offenlegungspflicht ist eine objektive Rechtspflicht.

Ordnungsgeld gegen die Gesellschaft

  • Kleine Gesellschaften: typisch 500-2.500 Euro
  • Mittelgroße Gesellschaften: typisch 2.500-5.000 Euro
  • Große Gesellschaften: bis zu 25.000 Euro
  • Bei wiederholter Säumnis: deutliche Erhöhung

Ordnungsgeld gegen Geschäftsführer

  • Persönliche Haftung der vertretungsberechtigten Organe
  • Höhe abhängig von individuellem Verschulden
  • Mehrfache Festsetzung bei mehreren Geschäftsführern möglich
  • Keine Übernahme durch die Gesellschaft erlaubt

Neben den Ordnungsgeldern können weitere negative Konsequenzen entstehen: Banken und Geschäftspartner können die fehlende Offenlegung bei Kreditwürdigkeitsprüfungen negativ bewerten. Zudem können sich gesellschaftsrechtliche Haftungsrisiken ergeben, wenn die Geschäftsführer ihre Pflichten schuldhaft verletzen.

„In der Praxis erlebe ich häufig, dass Geschäftsführer die Konsequenzen verspäteter Offenlegung unterschätzen. Das Ordnungsgeldverfahren ist kein bloßes Mahnverfahren – es handelt sich um eine ernsthafte Sanktion mit erheblichen finanziellen Folgen. Eine strukturierte Fristenplanung ist daher unverzichtbar.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Zeitlicher Ablauf in der Praxis

Die Erstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses folgt einem strukturierten Ablauf, der mehrere Monate in Anspruch nimmt. Eine realistische Zeitplanung berücksichtigt alle Prozessschritte und Abstimmungsschleifen.

Phase Zeitraum (Beispiel) Verantwortlich Wichtige Schritte
Vorbereitung Januar-Februar 2026 Buchhaltung Kontenpflege, Inventur, Rückstellungsbildung
Erstellung Februar-April 2026 Steuerberater/Geschäftsführung Aufstellung Bilanz, GuV und Anhang
Prüfung April-Juni 2026 Wirtschaftsprüfer (falls prüfungspflichtig) Jahresabschlussprüfung nach § 316 HGB
Feststellung Bis 31.08./30.11.2026 Gesellschafterversammlung Feststellungsbeschluss nach § 42a GmbHG
Offenlegung Bis 31.12.2026 Geschäftsführung Elektronische Übermittlung ans Unternehmensregister

Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften verlängert sich der Prozess erheblich, da die Abschlussprüfung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Der Prüfungsbericht muss vorliegen, bevor die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss feststellen kann.

Hinweis

Zeitpuffer einplanen: Planen Sie ausreichend Puffer für unvorhergesehene Verzögerungen ein. Rückfragen des Wirtschaftsprüfers, fehlende Unterlagen oder Abstimmungsbedarf mit der Gesellschafterversammlung können den Prozess verzögern. Starten Sie frühzeitig mit der Vorbereitung.

Die elektronische Offenlegung selbst nimmt nur wenige Tage in Anspruch, wenn alle Unterlagen vorliegen. Allerdings sollten Sie auch hier Puffer einkalkulieren, da das Unternehmensregister die Unterlagen auf Vollständigkeit prüft und bei Mängeln zurückweisen kann.

Praktische Tipps zur Fristeneinhaltung

Die sichere Einhaltung der Jahresabschlussfristen erfordert systematische Planung und klare Verantwortlichkeiten. Die folgenden Empfehlungen haben sich in der Praxis bewährt und helfen, Fristversäumnisse zu vermeiden.

  • Fristenkalender führen: Tragen Sie alle relevanten Termine (Feststellung, Offenlegung) in einen Wiedervorlagekalender ein
  • Frühzeitig mit Steuerberater abstimmen: Klären Sie bereits im Januar die Zeitplanung für das abgelaufene Geschäftsjahr
  • Unterjährige Buchführung aktuell halten: Verzögerungen bei der laufenden Buchhaltung verzögern den gesamten Jahresabschluss
  • Inventur rechtzeitig durchführen: Die körperliche Bestandsaufnahme sollte zeitnah zum Bilanzstichtag erfolgen
  • Gesellschafterversammlung frühzeitig einberufen: Beachten Sie Einberufungsfristen und Terminverfügbarkeit der Gesellschafter
  • Digitale Tools nutzen: OnlineBilanz.de automatisiert den Offenlegungsprozess und minimiert Fehlerquellen
  • Vollständigkeit prüfen: Stellen Sie vor der Offenlegung sicher, dass alle größenabhängigen Bestandteile vorliegen

Eine besondere Herausforderung stellt die Koordination mehrerer Beteiligter dar. Geschäftsführung, Buchhaltung, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Gesellschafter müssen zeitlich aufeinander abgestimmt werden. Ein klarer Projektplan mit Meilensteinen hilft, den Überblick zu behalten.

„Die größten Zeitfresser in der Praxis sind fehlende Unterlagen und ungeklärte bilanzielle Fragen. Wer bereits während des Jahres saubere Buchführung betreibt und größere Geschäftsvorfälle zeitnah mit dem Steuerberater bespricht, spart beim Jahresabschluss erheblich Zeit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bei wiederholten Schwierigkeiten mit der Fristeneinhaltung sollten Sie die internen Prozesse überprüfen. Oft liegt die Ursache in unklaren Zuständigkeiten, verzögerter Belegablage oder fehlender digitaler Unterstützung. Moderne Buchhaltungssoftware und spezialisierte Offenlegungsportale können hier deutliche Verbesserungen bringen.

Hinweis

OnlineBilanz.de unterstützt Sie: Mit OnlineBilanz können Sie Ihren Jahresabschluss strukturiert erstellen und direkt elektronisch beim Unternehmensregister einreichen. Das System prüft die Vollständigkeit automatisch und dokumentiert die fristgerechte Offenlegung rechtssicher.

Häufig gestellte Fragen

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss 2026?

Für den Jahresabschluss mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende Fristen in 2026: Feststellung durch die Gesellschafterversammlung spätestens am 30.11.2026 (kleine GmbH) bzw. 31.08.2026 (mittelgroße/große GmbH) nach § 42a GmbHG. Offenlegung beim Unternehmensregister spätestens am 31.12.2026 nach § 325 HGB. Bei verspäteter Offenlegung drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Wo muss der Jahresabschluss 2026 offengelegt werden?

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle für die Einreichung. Die Übermittlung muss elektronisch erfolgen, entweder direkt über das Portal oder über spezialisierte Dienstleister wie OnlineBilanz.de, die den Prozess automatisiert abwickeln.

Was passiert bei verspäteter Offenlegung des Jahresabschlusses?

Bei verspäteter Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und wird zunächst gegen die Gesellschaft festgesetzt. Zusätzlich können persönliche Ordnungsgelder gegen die Geschäftsführer verhängt werden. Darüber hinaus kann die fehlende Offenlegung negative Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit haben.

Welche Bestandteile muss der Jahresabschluss einer GmbH enthalten?

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht nach § 264 HGB aus Bilanz (§ 266 HGB), Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) und Anhang (§ 284 HGB). Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen. Bei Prüfungspflicht nach § 316 HGB ist der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers beizufügen. Kleine Gesellschaften können von Erleichterungen profitieren.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
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Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
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Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater