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Sachanlagen218.400 €
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Vorräte84.300 €
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Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Datum

Lesedauer

14–20 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss einsehen

Firmen Jahresabschluss einsehen 2026: Prüfung & Analyse

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Als Unternehmer treffen Sie täglich strategische Entscheidungen über Geschäftspartner, Investitionen und Kooperationen. Der Firmen Jahresabschluss liefert Ihnen die entscheidenden Daten zur wirtschaftlichen Stabilität, Rentabilität und zu Risiken anderer Unternehmen. Während Sie für fremde Unternehmen Jahresabschlüsse analysieren, müssen Sie auch Ihre eigenen Pflichten im Blick behalten – unsere Anleitung zum Jahresabschluss für Firmen unterstützt Sie bei der korrekten Erstellung. Besonders bei Aktiengesellschaften ist der digitale Zugriff auf Jahresabschlüsse relevant, um Transparenz und fundierte Analysen zu ermöglichen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Jahresabschlüsse rechtssicher einsehen, richtig interpretieren und für bessere Geschäftsentscheidungen nutzen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Sie können Jahresabschlüsse von Kapitalgesellschaften über das Unternehmensregister elektronisch abrufen. Die Analyse von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang gibt Aufschluss über Vermögen, Schulden und Risiken. Dabei ist das Verständnis der Aktiva Bilanz mit ihren Vermögenswerten besonders wichtig für die Beurteilung der Unternehmenssubstanz. Eine fundierte Analyse der Ertragslage sowie Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad und EBIT helfen bei der fundierten Bewertung der wirtschaftlichen Stabilität.

Warum Sie Firmen Jahresabschlüsse einsehen sollten

Die Einsicht in Jahresabschlüsse anderer Unternehmen ist ein elementares Instrument der unternehmerischen Risikobewertung. Als Geschäftsführer oder Entscheider benötigen Sie belastbare Finanzdaten, bevor Sie Verträge abschließen, Investitionen tätigen oder strategische Partnerschaften eingehen.

Ein veröffentlichter Jahresabschluss gibt Ihnen Einblick in die wirtschaftliche Realität eines Unternehmens – unabhängig von Marketingaussagen oder Eigendarstellungen. Sie erkennen auf Basis objektiver Zahlen nach § 264 HGB, ob ein potenzieller Geschäftspartner finanzielle Stabilität aufweist oder strukturelle Risiken bestehen.

90%

der Insolvenzen kündigen sich in Bilanzen an

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

25.000 €

Maximales Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Konkrete Anwendungsfälle in der Praxis

  • Prüfung neuer Lieferanten auf Zahlungsfähigkeit und Liquidität vor Vertragsabschluss
  • Analyse von Kunden bei größeren Projektaufträgen zur Absicherung gegen Forderungsausfälle
  • Bewertung von Wettbewerbern zur Einschätzung der eigenen Marktposition
  • Due Diligence bei geplanten Unternehmensbeteiligungen oder M&A-Transaktionen
  • Prüfung der Bonität bei langfristigen Kooperationsverträgen oder Joint Ventures

„Viele Unternehmer verlassen sich bei Geschäftsbeziehungen auf subjektive Eindrücke oder Empfehlungen. Die objektive Analyse des Jahresabschlusses nach § 264 HGB deckt jedoch oft erhebliche Risiken auf, die im persönlichen Kontakt nicht erkennbar sind. Eine systematische Prüfung der Zahlen sollte zur Standardpraxis gehören.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bestandteile des Jahresabschlusses nach HGB

Der Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften besteht nach § 264 Abs. 1 HGB aus mehreren Pflichtbestandteilen. Der Umfang variiert je nach Größenklasse gemäß § 267 HGB. Während kleine Kapitalgesellschaften nur Bilanz und Anhang offenlegen müssen, sind mittlere und große Gesellschaften zur Veröffentlichung weiterer Dokumente verpflichtet.

Bestandteil Rechtsgrundlage Informationsgehalt
Bilanz § 266 HGB Vermögen, Schulden, Eigenkapital zum Stichtag
Gewinn- und Verlustrechnung § 275 HGB Erträge, Aufwendungen, Jahresergebnis
Anhang § 284 HGB Erläuterungen, Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnisse
Lagebericht § 289 HGB Geschäftsverlauf, Risiken, Prognosen (ab mittelgroß)

Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Aktiva (Vermögenswerten) und Passiva (Eigenkapital und Schulden) zum Bilanzstichtag. Sie zeigt die Vermögensstruktur und Finanzierungsquellen des Unternehmens. Auf der Aktivseite finden Sie Anlagevermögen und Umlaufvermögen, auf der Passivseite Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Besonders relevant für Ihre Analyse sind das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital, die Höhe der liquiden Mittel sowie die Fristigkeitsstruktur der Verbindlichkeiten. Diese Positionen geben Aufschluss über finanzielle Stabilität und Verschuldungsgrad.

Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB

Die GuV zeigt die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr. Sie können wählen zwischen Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) und Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB). Beide Verfahren führen zum selben Jahresüberschuss, unterscheiden sich aber in der Darstellung.

Achten Sie auf das Betriebsergebnis (EBIT), die Umsatzentwicklung und die Kostenstruktur. Wesentlich ist auch die Unterscheidung zwischen ordentlichem Ergebnis aus der laufenden Geschäftstätigkeit und außerordentlichen Erträgen.

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB dürfen die GuV bei der Offenlegung weglassen und müssen nur eine verkürzte Bilanz sowie den Anhang veröffentlichen. Dadurch erhalten Sie bei Kleinunternehmen deutlich weniger Informationen zur Ertragslage.

Anhang und Lagebericht

Der Anhang nach § 284 HGB enthält wesentliche Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Er ist unverzichtbar für das Verständnis der reinen Zahlenwerte.

Der Lagebericht nach § 289 HGB ist ab mittelgroßen Gesellschaften verpflichtend. Er beschreibt Geschäftsverlauf, wirtschaftliches Umfeld, Risiken, Chancen und Prognosen. Für strategische Bewertungen liefert er qualitative Informationen, die über reine Zahlen hinausgehen.

Wo Sie Firmen Jahresabschlüsse rechtssicher einsehen

Kapitalgesellschaften sind nach § 325 HGB zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses verpflichtet. Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 1. August 2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister.

Das Unternehmensregister ist die zentrale, öffentlich zugängliche Plattform für alle Unternehmenspublizitätspflichten in Deutschland. Es wird vom Bundesamt für Justiz betrieben und ermöglicht Ihnen den gebührenpflichtigen Abruf von Jahresabschlüssen, Gesellschaftsverträgen und weiteren Dokumenten.

Achtung

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB mit Bußgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro. Unternehmen, die nicht offenlegen, sind daher besonders kritisch zu bewerten.

Alternative Datenquellen

Kostenpflichtige Wirtschaftsauskunfteien

Anbieter wie Creditreform, Bisnode oder Hoppenstedt aggregieren Jahresabschlussdaten und bieten aufbereitete Analysen, Bonitätsbewertungen und Scores. Dies spart Zeit, verursacht jedoch laufende Kosten.

Direkte Anfrage beim Unternehmen

Bei Vertragsverhandlungen können Sie den potenziellen Geschäftspartner direkt um Vorlage des Jahresabschlusses bitten. Dies funktioniert insbesondere bei größeren Geschäftsvolumina oder strategischen Partnerschaften.

Für eine erste Orientierung können Sie auch öffentliche Handelsregisterauszüge nutzen, die Stammdaten, Gesellschafter und Geschäftsführer enthalten. Die vollständige finanzielle Bewertung erfordert jedoch stets den Zugriff auf den vollständigen Jahresabschluss.

Zugang zum Unternehmensregister: Schritt für Schritt

Der Abruf von Jahresabschlüssen über das Unternehmensregister erfolgt vollständig digital und ist grundsätzlich für jeden zugänglich. Sie benötigen keine Registrierung für die Recherche, wohl aber für den kostenpflichtigen Dokumentenabruf.

  • Rufen Sie die Website des Unternehmensregisters unter www.unternehmensregister.de auf
  • Nutzen Sie die Suchfunktion mit Firma, Registernummer oder Sitz des Unternehmens
  • Prüfen Sie die Trefferliste und wählen Sie das korrekte Unternehmen aus
  • Sichten Sie die verfügbaren Dokumente (Jahresabschlüsse, Gesellschaftsverträge, Bekanntmachungen)
  • Registrieren Sie sich für den Dokumentenabruf oder nutzen Sie Gastzugang
  • Laden Sie das gewünschte Dokument gegen Gebühr herunter (meist 4,50 Euro pro Dokument)

Kosten und Gebührenstruktur

Die Gebühren für den Abruf von Jahresabschlüssen betragen in der Regel 4,50 Euro pro Dokument. Bei regelmäßigem Bedarf lohnt sich die Einrichtung eines Nutzerkontos mit Guthaben. Für Vielnutzer bieten manche Wirtschaftsauskunfteien Flatrate-Modelle an.

Hinweis

Die Verfügbarkeit von Dokumenten hängt von der Größenklasse und der Offenlegungsdisziplin des Unternehmens ab. Kleine Kapitalgesellschaften veröffentlichen nur verkürzte Bilanzen und Anhänge, große Gesellschaften müssen vollständige Jahresabschlüsse samt Lagebericht offenlegen.

Was tun, wenn kein Jahresabschluss auffindbar ist?

Fehlt ein aktueller Jahresabschluss im Unternehmensregister, kann dies mehrere Ursachen haben. Entweder hat das Unternehmen seiner Offenlegungspflicht nach § 325 HGB nicht entsprochen, oder die Frist von 12 Monaten nach Bilanzstichtag ist noch nicht abgelaufen.

Ein dauerhafter Verstoß gegen die Offenlegungspflicht ist ein erhebliches Warnsignal. Unternehmen, die elementare Publizitätspflichten missachten, könnten auch in anderen Bereichen unzuverlässig sein – etwa bei der Einhaltung der Jahresabschluss Prüfung Pflicht. Prüfen Sie in solchen Fällen alternative Informationsquellen oder fordern Sie den Jahresabschluss direkt an.

Interpretation und wichtige Kennzahlen

Die reine Einsicht in einen Jahresabschluss reicht nicht aus – entscheidend ist die richtige Interpretation der Zahlen. Bilanzanalytische Kennzahlen helfen Ihnen, die wirtschaftliche Lage systematisch zu bewerten und Unternehmen vergleichbar zu machen.

Kennzahlen lassen sich in drei Kategorien einteilen: Vermögenskennzahlen (Bilanzstruktur), Erfolgskennzahlen (Ertragslage) und Finanzkennzahlen (Liquidität und Verschuldung). Eine fundierte Analyse kombiniert Kennzahlen aus allen drei Bereichen.

Zentrale Bilanzkennzahlen

Kennzahl Berechnung Interpretation
Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme × 100 Finanzielle Stabilität; Richtwert: mind. 20-30%
Verschuldungsgrad Fremdkapital / Eigenkapital × 100 Abhängigkeit von Fremdkapitalgebern; je niedriger, desto besser
Anlagendeckung II (Eigenkapital + langfr. FK) / Anlagevermögen × 100 Sollte über 100% liegen (goldene Bilanzregel)
Working Capital Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten Liquiditätspolster; sollte positiv sein

Erfolgskennzahlen aus der GuV

Kennzahl Berechnung Bedeutung
Umsatzrendite Jahresüberschuss / Umsatz × 100 Profitabilität des Kerngeschäfts
EBIT-Marge EBIT / Umsatz × 100 Operative Ertragskraft vor Zinsen und Steuern
Eigenkapitalrendite Jahresüberschuss / Eigenkapital × 100 Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals
Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss + Zinsen) / Bilanzsumme × 100 Effizienz des Gesamtkapitaleinsatzes

Wichtig ist die Entwicklung über mehrere Jahre. Eine einzelne Kennzahl kann durch Sondereffekte verzerrt sein. Analysieren Sie daher stets mindestens drei Geschäftsjahre im Zeitverlauf und vergleichen Sie mit Branchendurchschnitten.

„Kennzahlen sind Hilfsmittel, keine absoluten Wahrheiten. Eine Eigenkapitalquote von 15% kann in kapitalintensiven Branchen kritisch sein, während sie im Handel durchaus üblich ist. Setzen Sie Kennzahlen immer in den Branchenkontext und beachten Sie die Geschäftsmodellspezifika.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Warnsignale in der Bilanzanalyse

  • Negatives Eigenkapital oder Überschuldung (Insolvenzgrund nach § 19 InsO)
  • Drastischer Rückgang der Eigenkapitalquote über mehrere Jahre
  • Stark steigende kurzfristige Verbindlichkeiten bei sinkendem Umlaufvermögen
  • Dauerhafte Verluste oder rückläufige Umsätze ohne erkennbare Gegenstrategie
  • Hohe Forderungsausfälle oder auffällige Zunahme von Rückstellungen
  • Prüfungsvermerk mit Einschränkungen oder versagtes Testat durch Abschlussprüfer

Praxisbeispiele: Jahresabschluss-Analyse in der Anwendung

Die praktische Anwendung der Bilanzanalyse lässt sich am besten anhand konkreter Szenarien verdeutlichen. Die folgenden Beispiele zeigen typische Situationen aus dem Geschäftsalltag.

Beispiel 1: Prüfung eines neuen Lieferanten

Sie planen eine Geschäftsbeziehung mit einem mittelständischen Zulieferer und wollen größere Vorleistungen erbringen. Der Jahresabschluss 2025 zeigt folgende Kennzahlen: Eigenkapitalquote 12%, Verschuldungsgrad 730%, negatives Working Capital von -180.000 Euro, Umsatzrendite -3%.

Bewertung: Die Eigenkapitalquote liegt deutlich unter dem Richtwert von 20-30%. Der extreme Verschuldungsgrad und das negative Working Capital deuten auf akute Liquiditätsprobleme hin. Die negative Umsatzrendite zeigt operative Verluste. Empfehlung: Keine Vorleistungen ohne Sicherheiten, alternativ andere Lieferanten prüfen.

Beispiel 2: Wettbewerbsanalyse

Sie möchten Ihre Position im Markt einschätzen und vergleichen Ihren Jahresabschluss mit drei Hauptwettbewerbern. Die Analyse zeigt: Ihre EBIT-Marge liegt bei 8%, während Wettbewerber A 12%, B 6% und C 14% erreichen. Ihre Eigenkapitalquote beträgt 35%, die Wettbewerber liegen zwischen 22% und 41%.

Bewertung: Ihre Profitabilität liegt im soliden Mittelfeld. Die überdurchschnittliche Eigenkapitalquote zeigt finanzielle Stabilität, lässt aber eventuell Wachstumspotenzial durch höheren Fremdkapitalhebel ungenutzt. Wettbewerber C kombiniert höchste Profitabilität mit guter Eigenkapitalausstattung – analysieren Sie dessen Geschäftsmodell genauer.

Beispiel 3: Due Diligence bei Unternehmensbeteiligung

Sie prüfen eine mögliche Beteiligung an einer GmbH. Der Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von 240.000 Euro aus, jedoch zeigt der Anhang außerordentliche Erträge von 300.000 Euro aus dem Verkauf einer Immobilie. Das operative Ergebnis liegt damit bei -60.000 Euro.

Achtung

Außerordentliche Erträge verzerren die tatsächliche Ertragskraft. Bereinigen Sie das Ergebnis um Sondereffekte, um die nachhaltige Profitabilität zu bewerten. Ein scheinbar profitables Unternehmen kann operativ verlustreich sein.

Bewertung: Das Unternehmen schreibt operativ Verluste. Der ausgewiesene Gewinn basiert ausschließlich auf einem einmaligen Verkaufserlös. Für eine Beteiligungsentscheidung ist die nachhaltige Ertragskraft entscheidend – diese ist hier negativ. Prüfen Sie Maßnahmen zur operativen Sanierung oder überdenken Sie die Investition.

Lieferanten & Kunden

  • Eigenkapitalquote
  • Working Capital
  • Verbindlichkeitenstruktur

Wettbewerber

  • Umsatzrendite
  • EBIT-Marge
  • Personalintensität

Investitionsziele

  • Bereinigte Ergebnisse
  • Eigenkapitalrendite
  • Prüfungsvermerk

Häufige Fehler bei der Jahresabschluss-Analyse vermeiden

Selbst erfahrene Unternehmer machen bei der Interpretation von Jahresabschlüssen typische Fehler, die zu Fehleinschätzungen führen können. Die Kenntnis dieser Fallstricke hilft Ihnen, aussagekräftigere Analysen durchzuführen.

Fehler 1: Fokus auf eine einzelne Kennzahl

Viele Entscheider stützen ihre Bewertung ausschließlich auf eine Kennzahl wie die Eigenkapitalquote oder den Jahresüberschuss. Dies führt zu einer eindimensionalen Sichtweise. Ein hohes Eigenkapital sagt nichts über Rentabilität aus, ein hoher Gewinn nichts über Liquidität.

Nutzen Sie stets eine Kombination aus Vermögens-, Ertrags- und Finanzkennzahlen. Erst das Gesamtbild ermöglicht eine fundierte Beurteilung der wirtschaftlichen Lage.

Fehler 2: Ignorieren von Anhang und Lagebericht

Die reinen Zahlen in Bilanz und GuV sind ohne die Erläuterungen im Anhang oft irreführend. Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnisse, Eventualverbindlichkeiten und bilanzielle Wahlrechte werden ausschließlich im Anhang nach § 284 HGB dargestellt.

Der Lagebericht nach § 289 HGB gibt Aufschluss über Risiken, Zukunftsaussichten und strategische Weichenstellungen. Überspringen Sie diese qualitativen Informationen nicht zugunsten einer rein quantitativen Analyse.

Fehler 3: Keine Mehrjahresbetrachtung

Ein einzelner Jahresabschluss kann durch Sondereffekte, Einmalaufwendungen oder außerordentliche Erträge verzerrt sein. Erst die Entwicklung über mindestens drei Jahre zeigt nachhaltige Trends und strukturelle Stärken oder Schwächen.

Hinweis

Laden Sie vom Unternehmensregister die letzten drei verfügbaren Jahresabschlüsse herunter und erstellen Sie eine Zeitreihenanalyse. So erkennen Sie, ob eine schwache Eigenkapitalquote ein temporäres oder strukturelles Problem ist.

Fehler 4: Branchenunterschiede nicht berücksichtigen

Kennzahlen-Richtwerte variieren erheblich zwischen Branchen. Ein Handelsunternehmen mit hoher Umschlagshäufigkeit benötigt weniger Eigenkapital als ein kapitalintensiver Maschinenbauer. Eine Eigenkapitalquote von 15% kann je nach Geschäftsmodell kritisch oder akzeptabel sein.

Vergleichen Sie analysierte Unternehmen stets mit Branchendurchschnitten. Die Bundesbank und Branchenverbände veröffentlichen regelmäßig Kennzahlen-Statistiken nach Wirtschaftszweigen.

Fehler 5: Bilanzpolitische Gestaltungsmöglichkeiten übersehen

Das HGB eröffnet zahlreiche Bewertungswahlrechte und Ermessensspielräume. Unternehmen können durch Abschreibungsmethoden, Rückstellungsbildung oder Aktivierung von Entwicklungskosten ihr Bilanzbild gezielt steuern. Eine formal korrekte Bilanz kann dennoch ein verzerrtes Bild der wirtschaftlichen Lage vermitteln.

Achten Sie auf Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die im Anhang angegeben werden müssen. Plötzliche Methodenwechsel können auf Bilanzpolitik hindeuten.

  • Kombinieren Sie mehrere Kennzahlen aus verschiedenen Analysebereichen
  • Lesen Sie Anhang und Lagebericht vollständig durch
  • Analysieren Sie mindestens drei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre
  • Vergleichen Sie mit branchenspezifischen Richtwerten und Wettbewerbern
  • Bereinigen Sie Ergebnisse um außerordentliche und einmalige Effekte
  • Prüfen Sie den Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf Einschränkungen

Strategische Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse

Die Analyse von Jahresabschlüssen ist kein Selbstzweck, sondern Grundlage für konkrete Geschäftsentscheidungen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten systematisch in Ihre Entscheidungsprozesse einfließen und zur Risikominimierung sowie Chancennutzung beitragen.

Risikomanagement bei Geschäftsbeziehungen

Nutzen Sie die Jahresabschluss-Analyse zur Festlegung von Kreditlimits, Zahlungszielen und Sicherheitsanforderungen. Ein Lieferant mit schwacher Eigenkapitalausstattung erhält kürzere Zahlungsziele oder Vorauszahlung, während ein finanziell stabiler Partner längere Konditionen akzeptiert.

Bei Kunden mit hohem Auftragsvolumen sollten Sie die Bonität regelmäßig überprüfen. Implementieren Sie ein System zur jährlichen Neubewertung aller wesentlichen Geschäftspartner auf Basis der aktuellen Jahresabschlüsse.

Wettbewerbspositionierung optimieren

Die systematische Analyse von Wettbewerber-Jahresabschlüssen liefert wertvolle Informationen für Ihre strategische Ausrichtung. Vergleichen Sie Kostenstrukturen, Rentabilitäten und Investitionsverhalten, um Benchmarks zu setzen und Optimierungspotenziale zu identifizieren.

Offensive Strategien

Erkennen Sie finanzielle Schwächen bei Wettbewerbern und nutzen Sie diese für Marktanteilsgewinne. Aggressive Preisstrategien sind gegen finanziell angeschlagene Konkurrenten besonders wirkungsvoll.

Defensive Strategien

Identifizieren Sie finanziell starke Wettbewerber frühzeitig und passen Sie Ihre Strategie an. Hohe Investitionen in Anlagevermögen signalisieren Expansionspläne oder Kapazitätsausbau.

Investitions- und M&A-Entscheidungen fundieren

Bei Unternehmensbeteiligungen, Übernahmen oder Joint Ventures ist die Jahresabschluss-Analyse integraler Bestandteil der Due Diligence. Gehen Sie über die Pflichtoffenlegung hinaus und fordern Sie detaillierte betriebswirtschaftliche Auswertungen, Zwischenabschlüsse und Planungsrechnungen an.

Besonders wichtig ist die Bewertung der stillen Reserven und Lasten. Der Buchwert des Eigenkapitals kann erheblich vom tatsächlichen Unternehmenswert abweichen, wenn Immobilien oder Beteiligungen stark über oder unter Marktwert bilanziert sind.

„Die Jahresabschluss-Analyse ist der Ausgangspunkt, nicht das Ende der Prüfung. Bei größeren Transaktionen sollten Sie stets einen Wirtschaftsprüfer oder M&A-Berater hinzuziehen, der eine vertiefte Due Diligence inklusive Tax und Legal durchführt. Die offengelegten Zahlen bieten eine gute erste Indikation, können aber versteckte Risiken nicht vollständig aufdecken. Für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften ist die Prüfung des Jahresabschlusses durch Wirtschaftsprüfer ohnehin gesetzlich vorgeschrieben und gewährleistet eine unabhängige externe Validierung der Rechnungslegung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

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Häufig gestellte Fragen

Wo kann ich den Jahresabschluss einer GmbH kostenlos einsehen?

Kostenlos ist die Einsicht grundsätzlich nicht möglich. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de. Der Abruf eines Jahresabschlusses kostet dort in der Regel 4,50 Euro pro Dokument. Die Recherche nach Unternehmen und Sichtung der verfügbaren Dokumente ist kostenfrei, nur der Download ist gebührenpflichtig.

Welche Unternehmen müssen ihren Jahresabschluss offenlegen?

Nach § 325 HGB sind alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) unabhängig von ihrer Größe zur Offenlegung verpflichtet. Der Umfang variiert: Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB müssen nur verkürzte Bilanz und Anhang veröffentlichen, mittlere und große Gesellschaften zusätzlich die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Lagebericht. Personengesellschaften ohne Kapitalgesellschaft als Gesellschafter sind nicht offenlegungspflichtig.

Wie erkenne ich anhand des Jahresabschlusses, ob ein Unternehmen zahlungsfähig ist?

Prüfen Sie das Working Capital (Umlaufvermögen minus kurzfristige Verbindlichkeiten) – es sollte positiv sein. Achten Sie auf die Liquiditätskennzahlen und die Fristigkeitsstruktur der Verbindlichkeiten. Eine hohe Eigenkapitalquote (über 20-30%) und ein niedriger Verschuldungsgrad deuten auf finanzielle Stabilität hin. Warnsignale sind negatives Eigenkapital, stark steigende kurzfristige Verbindlichkeiten oder dauerhafte Verluste in der GuV.

Wie aktuell sind die Jahresabschlüsse im Unternehmensregister?

Nach § 325 HGB beträgt die Offenlegungsfrist 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Offenlegung bis spätestens 31.12.2026 erfolgen. In der Praxis veröffentlichen viele Unternehmen erst kurz vor Fristablauf. Die verfügbaren Jahresabschlüsse können daher bis zu 12-18 Monate alt sein. Für aktuelle Informationen sollten Sie bei wichtigen Entscheidungen Zwischenabschlüsse oder BWAs direkt beim Unternehmen anfordern.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 267 HGB – Größenklassen, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Servet Gündogan
Büroleitung & Kundensupport
"Erzählen Sie mir kurz, was Sie bewegt – und ich erkläre, wie wir helfen können."
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Schritt 03 · geführtes Onboarding

Einfach hochladen – wir übernehmen

Lexoffice, SevDesk, DATEV, Excel – egal welches Programm: Export rein, fertig. Keine Umstellung, kein Lernen, kein neues Tool. Was Sie schon haben, reicht. Unsere KI-Assistenz führt Sie Schritt für Schritt – fünf Minuten, dann sind Sie durch.

Drag & Drop · GoBD-konform
Buchhaltungsprogramm wählen
LLexoffice
SSevDesk
DDATEV
+manuell
Belege hierher ziehenPDF, JPG, CSV · bis 50 MB pro Datei
Rechnungen_Q4.zip 78 %
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Schritt 04 · KI prüft · StB kontrolliert

Automatische Plausibilitätsprüfung

Unsere KI-Assistenz prüft jede Buchung in Sekunden auf Auffälligkeiten, fehlende Belege und USt-Unstimmigkeiten – was sonst Wochen dauert. Sie bekommen eine klare Checkliste: nur das wird nachgefragt, was wirklich fehlt. Keine unnötigen Rückfragen.

schneller zum Abschluss
K
KI-Assistenz · Plausibilitätsprüfung
aktiv
Kontoauszüge vollständig 428 Buchungen
USt-Abgleich erfolgt 19 % · 7 % · RC
! 3 Belege fehlen > 1.000 € Rückfrage
Anlagenverzeichnis abgeglichen 14 Positionen
! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
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Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
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Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater