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<a href="https://onlinebilanz.de/jahresabschluss-anhang-muster/" title="Jahresabschluss Anhang Muster 2026: Struktur & Pflichtangaben">Jahresabschluss Anhang</a>: Bedeutung, Inhalt & digitale Erstellung | OnlineBilanz

OnlineBilanz Wissensdatenbank Jahresabschluss Anhang

Jahresabschluss Anhang: Bedeutung, Inhalt und digitale Erstellung für GmbH & UG

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 13 Minuten

Der Anhang im Jahresabschluss ist der dritte Bestandteil neben Bilanz und GuV — und der am häufigsten unterschätzte. Er erläutert, was Bilanz und GuV allein nicht zeigen: Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnisse, Gesellschafterangaben, langfristige Verbindlichkeiten. Was genau in den Anhang muss, welche Erleichterungen kleine GmbHs nutzen können und wann man sogar ganz auf ihn verzichten darf — dieser Artikel klärt es vollständig.

SG
Servet Gündogan

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§ 284

HGB — zentrale Rechtsgrundlage für den Pflichtinhalt des Jahresabschluss-Anhangs

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HGB — Erleichterungen für kleine GmbHs beim Anhang (viele Angaben entfallen)

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Der Jahresabschluss Anhang wird von vielen GmbH-Geschäftsführern als lästige Formalität betrachtet. Das ist ein Irrtum: Der Anhang hat eine wichtige Funktion. Er macht den Jahresabschluss aussagekräftig, indem er die trockenen Zahlen aus Bilanz und GuV kontextualisiert und erklärt. Für Banken, Gesellschafter und das Finanzamt ist er oft genauso wichtig wie die Bilanz selbst.

1. Was ist der Anhang im Jahresabschluss?

Der Anhang ist nach § 264 Abs. 1 HGB der dritte Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses einer GmbH — neben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Er erfüllt drei Funktionen:

Erläuterungsfunktion

Der Anhang erläutert Positionen aus Bilanz und GuV, die ohne weitere Erklärung nicht vollständig verständlich sind — z. B. Bewertungsmethoden, Abschreibungsverfahren, Umrechnungskurse.

Ergänzungsfunktion

Der Anhang ergänzt den Jahresabschluss um Informationen, die in Bilanz und GuV nicht darstellbar sind — z. B. Haftungsverhältnisse, Eventualverbindlichkeiten, Angaben zu Gesellschaftern.

Korrekturfunktion

Wenn HGB-Vorschriften ausnahmsweise nicht angewendet werden (z. B. Abweichung von Bewertungsgrundsätzen), muss dies im Anhang begründet und der Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage angegeben werden.

Zusammen ein vollständiges Bild

Bilanz, GuV und Anhang bilden zusammen den vollständigen Jahresabschluss. Keiner der drei Teile ersetzt die anderen. Ein Jahresabschluss ohne Anhang — wo dieser Pflicht ist — ist unvollständig und kann bei Betriebsprüfungen, Kreditgesprächen und der Bundesanzeiger-Offenlegung Probleme verursachen.

2. Wer muss einen Anhang erstellen?

Grundsätzlich sind alle GmbHs und UGs zur Erstellung eines Anhangs verpflichtet. Es gibt jedoch wesentliche Unterschiede je nach Größenklasse:

GrößenklasseAnhang erforderlich?UmfangRechtsgrundlage
Kleinstkapitalgesellschaft⚠️ Kann entfallenBestimmte Angaben alternativ unter der Bilanz§ 264 Abs. 1 Satz 5 HGB
Kleine GmbH✅ Ja (vereinfacht)Erheblich erleichtert nach § 288 HGB§ 288 HGB
Mittelgroße GmbH✅ Ja (teilweise erleichtert)Vollständig mit einigen Erleichterungen§ 288 Abs. 2 HGB
Große GmbH✅ Ja (vollständig)Vollumfänglich nach §§ 284–288 HGB§§ 284–288 HGB

3. Pflichtangaben im Anhang für alle GmbHs

Diese Angaben sind für alle GmbHs im Jahresabschluss-Anhang verpflichtend — unabhängig von der Größenklasse:

Pflichtangaben — alle GmbHs (§§ 284–285 HGB)
1
Bilanzierungs- und BewertungsmethodenWelche Methoden wurden bei der Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden angewendet? Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind gesondert zu begründen.
Alle
2
Abweichungen von BewertungsmethodenWenn von den bisher angewandten Bewertungsmethoden abgewichen wird, muss dies begründet und der Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage angegeben werden.
Alle
3
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit über 5 JahrenVerbindlichkeiten, die länger als 5 Jahre laufen oder durch Sicherheiten gesichert sind, müssen im Anhang gesondert ausgewiesen werden.
Alle
4
Haftungsverhältnisse und EventualverbindlichkeitenBürgschaften, Wechselverbindlichkeiten, Gewährleistungsverträge und ähnliche Eventualverbindlichkeiten — auch wenn kein Passivierungsgebot besteht.
Alle
5
Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer / GesellschafterDarlehen und Vorschüsse an Mitglieder der Geschäftsführung, Gesellschafter und nahestehende Personen mit Zinssatz und wesentlichen Bedingungen.
Alle
6
Beteiligungen und verbundene UnternehmenAngaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen — Name, Sitz, Anteil am Kapital, Eigenkapital und letztes Jahresergebnis (soweit bekannt).
Alle

4. Zusätzliche Pflichtangaben für mittelgroße und große GmbHs

Mittelgroße und große GmbHs müssen im Anhang des Jahresabschlusses deutlich mehr angeben als kleine GmbHs. Die wichtigsten Zusatzangaben:

Zusätzliche Angaben — mittelgroße & große GmbHs
7
Durchschnittliche MitarbeiterzahlAufgeteilt nach Gruppen (Angestellte, Arbeiter, Auszubildende) — durchschnittlich im Geschäftsjahr.
Ab mittelgroß
8
Personalaufwand aufgeschlüsseltLöhne und Gehälter, soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung — separat ausgewiesen.
Ab mittelgroß
9
Bezüge der GeschäftsführungGesamtbezüge der Geschäftsführer — Gehalt, Tantieme, Nebenleistungen — sofern nicht aus besonderen Gründen (Schutzklausel § 286 HGB) weggelassen wird.
Ab mittelgroß
10
Aufgliederung der UmsatzerlöseNach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten — wenn dies zum Verständnis der Ertragslage wesentlich ist.
Ab mittelgroß
11
Latente SteuernErklärung zeitlicher Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichem Ergebnis sowie die zugehörigen Steuereffekte.
Ab mittelgroß
12
Honorar des AbschlussprüfersBei prüfungspflichtigen GmbHs: Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers aufgeschlüsselt nach Leistungsarten.
Große GmbH

5. Erleichterungen für kleine GmbHs nach § 288 HGB

Kleine GmbHs — also Unternehmen, die nach § 267 HGB mindestens zwei der drei Kriterien erfüllen (Bilanzsumme ≤ 7,5 Mio. €, Umsatz ≤ 15 Mio. €, ≤ 50 Mitarbeiter) — dürfen nach § 288 HGB erhebliche Teile des Anhangs weglassen.

Darf weggelassen werden (kleine GmbH)

Mitarbeiterzahl · Aufgliederung Personalaufwand · Umsatzaufgliederung nach Regionen/Segmenten · Bezüge der Geschäftsführung · Honorar des Abschlussprüfers · Latente Steuern (vereinfacht)

Bleibt Pflicht (kleine GmbH)

Bewertungsmethoden · Langfristige Verbindlichkeiten · Haftungsverhältnisse · Geschäftsführer-Kredite/-Vorschüsse · Beteiligungen · Angaben zu verbundenen Unternehmen

„Die Erleichterungen für kleine GmbHs sind erheblich — aber sie gelten nicht automatisch. Der Anhang muss trotzdem erstellt werden, nur kürzer. Viele Geschäftsführer glauben, als kleine GmbH komplett auf den Anhang verzichten zu können. Das ist ein Irrtum, der bei Betriebsprüfungen teuer werden kann.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

6. Kleinstkapitalgesellschaften: Wann darf der Anhang ganz entfallen?

Seit dem BilRUG (2016) können Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB unter bestimmten Voraussetzungen ganz auf den Anhang verzichten. Eine Kleinstkapitalgesellschaft liegt vor, wenn zwei der drei folgenden Merkmale erfüllt sind:

Bilanzsumme

350.000 €

Jahresumsatz

700.000 €

Mitarbeiter

10 im Jahresdurchschnitt

Der Verzicht auf den Anhang ist nur möglich, wenn bestimmte Angaben stattdessen unter der Bilanz gemacht werden — konkret: Vorschüsse und Kredite an Organe sowie Haftungsverhältnisse. Diese Angaben können also nicht einfach komplett entfallen, sondern werden nur verlagert.

Vorsicht beim Anhangsverzicht

Auch wenn der Anhang formal entfällt, müssen die unter der Bilanz anzubringenden Angaben korrekt und vollständig sein. Ein vollständiger Verzicht ohne diese Angaben ist nicht zulässig. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich die Rücksprache mit dem Steuerberater — OnlineBilanz prüft diese Frage im Rahmen jedes Jahresabschlussauftrags automatisch.

7. Bewertungsmethoden im Anhang — was muss erklärt werden?

Die Angabe der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ist die wichtigste Pflichtangabe im Anhang — und für alle GmbHs verpflichtend. Sie ermöglicht es dem Leser, die Zahlen in Bilanz und GuV richtig zu interpretieren.

Typische Bewertungsangaben im Anhang

Bewertung des Anlagevermögens (Anschaffungs-/Herstellungskosten, AfA-Methode) · Vorratsbewertung (FIFO, Durchschnitt) · Forderungsbewertung (Einzelwertberichtigung, Pauschalwertberichtigung) · Fremdwährungsumrechnung

Angaben bei Methodenänderungen

Wenn gegenüber dem Vorjahr eine andere Bewertungsmethode angewendet wurde, muss dies begründet und der Einfluss auf Vermögen, Ergebnis und Eigenkapital quantifiziert werden.

8. Haftungsverhältnisse und sonstige Angaben im Anhang

Haftungsverhältnisse sind Eventualverbindlichkeiten, die zum Bilanzstichtag bestehen, aber noch nicht in der Bilanz passiviert sind — weil sie noch nicht mit hinreichender Sicherheit eingetreten sind. Sie müssen dennoch im Anhang des Jahresabschlusses ausgewiesen werden.

  • Bürgschaften — übernommene Bürgschaften für Tochtergesellschaften, Gesellschafter oder Dritte mit Betrag und Empfänger
  • Gewährleistungen — laufende Gewährleistungsverpflichtungen aus Produkt- und Dienstleistungsverträgen
  • Pfandrechte und Sicherungsübereignungen — zur Sicherung von Verbindlichkeiten bestellte Sicherheiten auf Unternehmensvermögen
  • Schwebende Rechtsstreitigkeiten — laufende Klagen mit potenziell wesentlichem finanziellem Risiko für die GmbH

9. Anhang und Offenlegung beim Bundesanzeiger

Was von dem Anhang beim Bundesanzeiger offengelegt werden muss, hängt wiederum von der Größenklasse ab:

GrößenklasseAnhang bei Bundesanzeiger-Offenlegung
KleinstkapitalgesellschaftKein Anhang erforderlich — wenn Angaben unter der Bilanz gemacht werden
Kleine GmbHVereinfachter Anhang — ohne GuV-bezogene Angaben, ohne Mitarbeiterzahl, ohne Geschäftsführerbezüge
Mittelgroße GmbHVollständiger Anhang mit einigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB
Große GmbHVollständiger Anhang ohne Erleichterungen

Schutzklausel § 286 HGB: Angaben weglassen zum Schutz der GmbH

Nach § 286 HGB dürfen bestimmte Angaben im Anhang weggelassen werden, wenn ihre Offenlegung der GmbH oder einem verbundenen Unternehmen einen erheblichen Nachteil bereiten würde — zum Beispiel bei laufenden Verhandlungen, sensiblen Geschäftsgeheimnissen oder wenn die Angabe von Geschäftsführerbezügen aufgrund besonderer Schutzgründe nicht zumutbar ist. Diese Entscheidung sollte immer mit dem Steuerberater abgestimmt werden.

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11. Häufige Fragen: Jahresabschluss Anhang

Was ist der Anhang im Jahresabschluss?

Der Anhang ist der dritte Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses neben Bilanz und GuV. Er erläutert und ergänzt die Zahlen aus Bilanz und GuV — durch Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnisse, Angaben zu Gesellschaftern und Geschäftsführern sowie weitere Pflichtangaben nach §§ 284–288 HGB.

Müssen kleine GmbHs einen vollständigen Anhang erstellen?

Nein. Kleine GmbHs dürfen nach § 288 HGB viele Angaben weglassen — insbesondere Mitarbeiterzahl, Personalaufwand, Umsatzaufgliederung und Geschäftsführerbezüge. Bestimmte Pflichtangaben bleiben jedoch auch für kleine GmbHs verpflichtend: Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnisse, Verbindlichkeiten mit langen Laufzeiten.

Kann eine GmbH ganz auf den Anhang verzichten?

Nur Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB (Bilanzsumme ≤ 350.000 €, Umsatz ≤ 700.000 €, ≤ 10 Mitarbeiter) können unter bestimmten Bedingungen auf den Anhang verzichten — wenn bestimmte Pflichtangaben stattdessen unter der Bilanz gemacht werden.

Muss der Anhang beim Bundesanzeiger offengelegt werden?

Ja — soweit er für die jeweilige Größenklasse Pflicht ist. Kleine GmbHs müssen lediglich ihren vereinfachten Anhang einreichen. Die GuV muss nicht offengelegt werden. OnlineBilanz reicht den korrekten Anhang automatisch als Teil der Bundesanzeiger-Offenlegung ein — im Festpreis inklusive.

Was sind Haftungsverhältnisse im Anhang?

Haftungsverhältnisse sind Eventualverbindlichkeiten — also potenzielle Verpflichtungen, die noch nicht sicher eingetreten, aber möglich sind: Bürgschaften, Gewährleistungen, Pfandrechte, schwebende Rechtsstreitigkeiten. Sie werden im Anhang ausgewiesen, auch wenn sie nicht in der Bilanz passiviert sind.

Ist der Anhang bei OnlineBilanz im Festpreis enthalten?

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12. Fazit: Jahresabschluss Anhang — der oft unterschätzte dritte Teil

Der Jahresabschluss Anhang ist kein Beiwerk — er ist ein integraler Bestandteil jedes vollständigen GmbH-Jahresabschlusses. Ohne ihn fehlt dem Abschluss der Kontext, der Bilanz und GuV erst aussagekräftig macht.

Die gute Nachricht für kleine GmbHs: Die gesetzlichen Erleichterungen sind erheblich. Ein vereinfachter Anhang mit den wesentlichen Pflichtangaben ist gut handhabbar — besonders wenn ihn ein Steuerberater erstellt, der genau weiß, was weggelassen werden darf und was nicht.

  • Anhang ist dritter Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses neben Bilanz und GuV
  • Kleine GmbHs: erheblich vereinfachter Anhang möglich (§ 288 HGB)
  • Kleinstgesellschaften: Verzicht möglich — aber nicht ohne Angaben unter der Bilanz
  • Pflicht für alle: Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnisse, langfristige Verbindlichkeiten
  • OnlineBilanz: Anhang immer in korrekter Form erstellt — 499,95 € inkl. MwSt.
„Ein GmbH-Jahresabschluss ohne Anhang ist wie ein Vertrag ohne Erläuterungen — die Zahlen stehen da, aber wer sie wirklich verstehen will, hat keine Chance.”
— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerrechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 264 HGB, §§ 284–288 HGB, § 267a HGB. Für eine rechtssichere Beratung wenden Sie sich an einen zugelassenen Steuerberater oder nutzen Sie den Kontakt zu OnlineBilanz.

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So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater