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OnlineBilanzBlogInhalt Jahresabschluss

Inhalt Jahresabschluss 2026: Pflichtbestandteile nach HGB

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft besteht aus mehreren gesetzlich vorgeschriebenen Bestandteilen, die je nach Größenklasse variieren. Während kleine GmbHs mit Bilanz, GuV und Anhang auskommen, müssen mittelgroße und große Gesellschaften zusätzlich einen Lagebericht erstellen. Ähnliche Pflichten gelten auch für Vereine, deren Buchhaltung und Jahresabschluss sich nach Größe und Rechtsform richten. Dieser Leitfaden zeigt, welche Dokumente für Ihren Jahresabschluss 2025/2026 nach HGB zwingend erforderlich sind.

SG
Servet Gündogan

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Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft besteht mindestens aus Bilanz, GuV und Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB). Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB). Kleinstkapitalgesellschaften können unter bestimmten Voraussetzungen Erleichterungen nutzen.

Gesetzliche Grundlagen zum Inhalt des Jahresabschlusses

Die gesetzlichen Anforderungen an den Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften sind im Dritten Buch des HGB detailliert geregelt. § 264 HGB definiert die Pflichtbestandteile für GmbH, UG und AG.

Nach § 264 Abs. 1 HGB hat der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft drei Kernbestandteile: die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang. Diese Dokumente bilden eine untrennbare Einheit und müssen gemeinsam aufgestellt, festgestellt und offengelegt werden.

Für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften erweitert sich dieser Umfang gemäß § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB um den Lagebericht. Dieser ist kein Teil des Jahresabschlusses im engeren Sinne, wird aber zusammen mit diesem aufgestellt und offengelegt.

Hinweis

Rechtliche Einordnung: Der Jahresabschluss im Sinne des § 242 HGB umfasst bei Einzelkaufleuten nur Bilanz und GuV. Für Kapitalgesellschaften erweitert § 264 HGB diesen Umfang zwingend um den Anhang.

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Pflichtbestandteile (kleine GmbH)

4

Bestandteile ab mittelgroß

§ 264

HGB – Zentrale Norm

Die Bilanz – Aufbau und Gliederung nach § 266 HGB

Die Bilanz ist das zentrale Element des Jahresabschlusses. Sie stellt das Vermögen (Aktiva) und die Schulden sowie das Eigenkapital (Passiva) zum Bilanzstichtag gegenüber. Die Gliederung ist in § 266 HGB verbindlich vorgeschrieben.

Das Gliederungsschema nach § 266 HGB unterscheidet auf der Aktivseite zwischen Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Auf der Passivseite werden Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen. Jede Position ist mit Buchstaben und römischen Ziffern durchnummeriert.

Aktivseite – Vermögenswerte

Die Aktivseite gliedert sich in drei Hauptpositionen: Anlagevermögen (A), Umlaufvermögen (B) und Rechnungsabgrenzungsposten (C). Das Anlagevermögen unterteilt sich weiter in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen.

Anlagevermögen

Gegenstände, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen (§ 247 Abs. 2 HGB): Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen.

Umlaufvermögen

Gegenstände, die nicht dauerhaft dem Betrieb dienen: Vorräte, Forderungen, Wertpapiere, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten.

Passivseite – Mittelherkunft

Die Passivseite zeigt die Finanzierungsquellen des Unternehmens. Sie gliedert sich in Eigenkapital (A), Rückstellungen (B), Verbindlichkeiten (C) und Rechnungsabgrenzungsposten (D).

Das Eigenkapital bei der GmbH umfasst mindestens das gezeichnete Kapital (Stammkapital) und die Gewinnrücklagen. Bei der AG kommen Kapitalrücklage und weitere gesetzlich vorgeschriebene Positionen hinzu.

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen, wenn sie in der Bilanz selbst oder im Anhang die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben machen.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Die GuV zeigt die Ertragslage des Unternehmens innerhalb des Geschäftsjahres. Sie stellt Aufwendungen und Erträge gegenüber und ermittelt das Jahresergebnis. Die Gliederung ist in § 275 HGB geregelt.

Kapitalgesellschaften können zwischen zwei Darstellungsformen wählen: dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) oder dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB). Beide Verfahren führen zum selben Jahresergebnis, unterscheiden sich aber in der Darstellung.

Gesamtkostenverfahren (GKV)

Das Gesamtkostenverfahren ist in Deutschland die häufigste Darstellungsform. Es gliedert die Aufwendungen nach Aufwandsarten (Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen etc.) und berücksichtigt Bestandsveränderungen.

  • Umsatzerlöse
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  • Andere aktivierte Eigenleistungen
  • Sonstige betriebliche Erträge
  • Materialaufwand
  • Personalaufwand
  • Abschreibungen
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen

Umsatzkostenverfahren (UKV)

Das Umsatzkostenverfahren gliedert nach Funktionsbereichen (Herstellungskosten, Vertriebskosten, Verwaltungskosten). Es wird vor allem von international tätigen Unternehmen genutzt, da es der internationalen Rechnungslegung ähnelt.

Nach § 277 HGB sind bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen gesondert auszuweisen und im Anhang aufzugliedern.

„In der Praxis empfehle ich kleinen GmbHs das Gesamtkostenverfahren, da es sich einfacher aus der Buchhaltung ableiten lässt und keinen zusätzlichen Kostenrechnungsaufwand erfordert.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Der Anhang – Pflichtangaben nach § 284 ff. HGB

Der Anhang ergänzt und erläutert die Bilanz und GuV. Er ist seit dem Bilanzrichtliniengesetz 1985 für alle Kapitalgesellschaften zwingender Bestandteil des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 1 HGB.

Der Umfang der Pflichtangaben im Anhang richtet sich nach der Größenklasse. § 284 HGB nennt die allgemeinen Angabepflichten für alle Kapitalgesellschaften, während § 285 HGB weitere Angaben für nicht kleine Gesellschaften vorschreibt.

Pflichtangaben für alle Kapitalgesellschaften (§ 284 HGB)

  • Angabe der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, soweit die Angaben nicht in der Bilanz enthalten sind
  • Angaben über Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden mit Begründung und Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
  • Erläuterungen zu Posten der Bilanz und GuV, wenn dies der Klarheit dient

Zusätzliche Angaben für mittelgroße und große Gesellschaften (§ 285 HGB)

Nicht kleine Kapitalgesellschaften müssen nach § 285 HGB deutlich umfangreichere Angaben machen. Die Vorschrift umfasst über 30 einzelne Angabepflichten zu verschiedenen Themenbereichen.

  • Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Märkten (§ 285 Nr. 4 HGB)
  • Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer, getrennt nach Gruppen (§ 285 Nr. 7 HGB)
  • Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats (§ 285 Nr. 9 HGB)
  • Angaben über Haftungsverhältnisse (§ 285 Nr. 3 HGB)
  • Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen (§ 285 Nr. 3a HGB)
  • Name und Sitz von Unternehmen, an denen Beteiligungen bestehen (§ 285 Nr. 11 HGB)

Achtung

Häufiger Fehler: Auch kleine Kapitalgesellschaften müssen einen Anhang erstellen – sie dürfen ihn nicht weglassen. Allerdings können sie nach § 288 HGB bestimmte Angabeerleichterungen nutzen.

Der Lagebericht nach § 289 HGB

Der Lagebericht ist für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB). Er ergänzt den Jahresabschluss um eine ausführliche Darstellung des Geschäftsverlaufs, der Lage und der voraussichtlichen Entwicklung.

Nach § 289 Abs. 1 HGB muss der Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so darstellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

Mindestinhalt nach § 289 Abs. 1 und 2 HGB

  1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Geschäftsergebnisse
  2. Darstellung der Lage der Kapitalgesellschaft
  3. Eingehen auf die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken
  4. Erläuterung der finanziellen Leistungsindikatoren und ggf. nicht finanzieller Leistungsindikatoren

Große Kapitalgesellschaften müssen nach § 289 Abs. 3 HGB zusätzlich eingehen auf Forschung und Entwicklung, bestehende Zweigniederlassungen und die Verwendung von Finanzinstrumenten, soweit dies für die Beurteilung der Lage oder voraussichtlichen Entwicklung von Bedeutung ist.

Hinweis

Befreiung für kleine Kapitalgesellschaften: Kleine GmbHs und UGs sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Lageberichts befreit – unabhängig davon, ob sie zur Prüfungspflicht optieren.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf, Ertragslage, Finanz- und Vermögenslage

Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken, Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr

Weitere Pflichtangaben

Risikobericht, Nachtragsbericht, Erklärung zur Unternehmensführung (bei börsennotierten AG)

Größenabhängige Unterschiede beim Jahresabschluss

Der Umfang der Pflichtbestandteile und der Detaillierungsgrad hängen maßgeblich von der Größenklasse ab. Das HGB unterscheidet in § 267 HGB vier Größenklassen: Kleinstkapitalgesellschaften, kleine, mittelgroße und große Kapitalgesellschaften.

Die Zuordnung erfolgt anhand von drei Schwellenwerten: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Arbeitnehmerzahl. Eine Größenklasse ist erreicht, wenn am Abschlussstichtag und am vorhergehenden Abschlussstichtag mindestens zwei der drei Merkmale über- oder unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Kleinstgesellschaft (§ 267a) ≤ 450.000 € ≤ 900.000 € ≤ 10
Kleine KapG (§ 267 Abs. 1) ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße KapG (§ 267 Abs. 2) ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Große KapG (§ 267 Abs. 3) > 25 Mio. € > 50 Mio. € > 250

Überblick: Pflichtbestandteile nach Größenklasse

Bestandteil Kleinst Klein Mittelgroß Groß
Bilanz Ja (verkürzt) Ja (verkürzt möglich) Ja Ja
GuV Ja (verkürzt) Ja Ja Ja
Anhang Ja (reduziert) Ja Ja Ja (erweitert)
Lagebericht Nein Nein Ja Ja (erweitert)

Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz und nach § 276 HGB eine verkürzte GuV aufstellen. Die Erleichterungen betreffen vor allem die Tiefe der Untergliederung, nicht aber die Vollständigkeit der Angaben.

Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften

Kleinstkapitalgesellschaften im Sinne von § 267a HGB können von weitreichenden Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses profitieren. Diese Regelungen wurden 2012 durch die Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsverordnung (MicroBilG) eingeführt.

Die wichtigste Erleichterung betrifft den Anhang: Nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB können Kleinstkapitalgesellschaften unter bestimmten Voraussetzungen vollständig auf die Erstellung eines Anhangs verzichten.

Voraussetzungen für den Verzicht auf den Anhang

  • Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale des § 267a HGB an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen
  • Bestimmte Pflichtangaben werden unter der Bilanz ausgewiesen (§ 264 Abs. 1 Satz 5 HGB)
  • Es werden keine Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 1 oder Nr. 2 HGB benötigt (keine Organvergütungen)

Wenn auf den Anhang verzichtet wird, müssen folgende Angaben unmittelbar unter der Bilanz gemacht werden: Angaben zu Haftungsverhältnissen, sonstigen finanziellen Verpflichtungen und zur Ergebnisverwendung.

Achtung

Achtung: Auch wenn auf den Anhang verzichtet wird, müssen die unter der Bilanz angegebenen Informationen bei der Offenlegung beim Unternehmensregister mit eingereicht werden.

Kleinstkapitalgesellschaften sind grundsätzlich von der Prüfungspflicht befreit (§ 267a Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie müssen auch keinen Lagebericht aufstellen und können von verkürzten Gliederungsschemata für Bilanz und GuV Gebrauch machen.

Fristen für Aufstellung, Feststellung und Offenlegung 2026

Für den Jahresabschluss zum Stichtag 31.12.2025 gelten für das Jahr 2026 strenge gesetzliche Fristen. Diese unterscheiden sich für Aufstellung, Feststellung des Jahresabschlusses und Offenlegung und sind größenabhängig.

Aufstellungsfrist

Die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer) haben den Jahresabschluss nach § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB in den ersten drei Monaten aufzustellen – also bis spätestens 31. März 2026.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Die Gesellschafterversammlung muss den Jahresabschluss nach § 42a Abs. 2 GmbHG innerhalb bestimmter Fristen feststellen. Diese Frist beginnt mit dem Ende des Geschäftsjahres. Besonders bei der Zusammenarbeit mit einem Steuerberater sind die Fristen für den Jahresabschluss zu beachten.

Größenklasse Feststellungsfrist Stichtag für JA 2025
Kleine Kapitalgesellschaft 11 Monate nach Ende des GJ 30. November 2026
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Ende des GJ 31. August 2026
Große Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Ende des GJ 31. August 2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach der Feststellung muss der Jahresabschluss gemäß § 325 HGB beim Unternehmensregister offengelegt werden. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag – für den Jahresabschluss 2025 also bis spätestens 31. Dezember 2026.

Hinweis

Wichtig: Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die elektronische Einreichung ist über das Portal www.unternehmensregister.de möglich.

Achtung

Ordnungsgeldverfahren: Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeld zwischen 500 € und 25.000 € nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz führt diese Verfahren von Amts wegen durch.

„Ich rate allen Mandanten, die Feststellung nicht bis zur letzten Frist hinauszuzögern. Plant man die Offenlegung rechtzeitig ein, vermeidet man unnötigen Zeitdruck und mögliche Ordnungsgelder.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Welche Bestandteile hat der Jahresabschluss einer GmbH?

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB). Mittelgroße und große GmbHs müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB). Kleinstkapitalgesellschaften können unter bestimmten Voraussetzungen auf den Anhang verzichten.

Muss eine kleine GmbH einen Lagebericht erstellen?

Nein. Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Lageberichts befreit. Nur mittelgroße und große Gesellschaften müssen einen Lagebericht aufstellen.

Kann eine Kleinstkapitalgesellschaft auf den Anhang verzichten?

Ja, unter bestimmten Bedingungen. Nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB können Kleinstkapitalgesellschaften auf einen Anhang verzichten, wenn sie die erforderlichen Pflichtangaben (z.B. zu Haftungsverhältnissen) unter der Bilanz ausweisen. Dies setzt voraus, dass die Größenmerkmale des § 267a HGB an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen erfüllt sind.

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Der Jahresabschluss zum 31.12.2025 muss bis spätestens 31. Dezember 2026 beim Unternehmensregister offengelegt werden (12-Monats-Frist nach § 325 HGB). Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 275 HGB – Gliederung der GuV, § 284 HGB – Erläuterung der Bilanz und GuV, § 285 HGB – Sonstige Pflichtangaben, § 289 HGB – Inhalt des Lageberichts, § 267 HGB – Größenklassen, § 325 HGB – Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater