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13–19 Minuten

OnlineBilanzBlog Bilanz erstellen online Tool

Bilanz erstellen online mit Tool

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Kurzantwort

Ein Online-Tool allein kann bei GmbH und UG keinen rechtssicheren Jahresabschluss erstellen — die Signatur und formelle Erstellung ist nach § 3 StBerG einem Steuerberater vorbehalten. Was „Bilanz erstellen online“ in der Praxis bedeutet, hängt von der Tool-Kategorie ab: (1) Buchhaltungssoftware (lexoffice, sevdesk, Lexware, Buchhaltungsbutler) liefert die Datenbasis, (2) Bilanzierungs-Editoren (Hilfstools für StB) strukturieren den Abschluss, (3) E-Bilanz-Tools übermitteln an ELSTER, (4) DIY-Komplett-Tools existieren nur für EÜR bei Freiberuflern/Einzelunternehmen, (5) Cloud-Service-Plattformen wie OnlineBilanz kombinieren Tool-Funktionalität mit StB-Signatur. Einen vollständigen Überblick über digitale Bilanz-Tools und ihre Einsatzmöglichkeiten finden Sie in unserem Tool-Archiv. Der einzig realistische Weg für GmbH/UG: Eine dieser Kombinationen — am einfachsten (5) ein Cloud-Service zum Festpreis. Wer verschiedene Anbieter und deren Preisstrukturen vergleichen möchte, findet dazu einen Preisvergleich der fünf Anbieter-Modelle.

Der Begriff „Bilanz erstellen online Tool“ ist irreführend: Die meisten Gründer suchen nach einer Software, die den kompletten GmbH-Jahresabschluss automatisch erstellt — diese existiert aber gar nicht, denn in Deutschland ist die Bilanzerstellung für Kapitalgesellschaften rechtlich an den Steuerberater gebunden. Dieser Artikel ordnet die Tool-Landschaft ein, erklärt was welche Kategorie wirklich leistet — von der Buchhaltungssoftware über spezialisierte Bilanz-Software für AGs bis zur E-Bilanz-Software für die Übermittlung — und welche Kombination für Sie am sinnvollsten ist.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

5 Kategorien

Tools für Bilanzerstellung am Markt

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1. Warum ein einzelnes Tool nicht reicht

Wer nach „Bilanz erstellen online Tool“ sucht, hat meist eine konkrete Vorstellung: Eine Software, die automatisch aus der laufenden Buchhaltung eine fertige, rechtssichere GmbH-Bilanz erzeugt — inklusive Einreichung bei ELSTER und Unternehmensregister, ohne dass ein Steuerberater benötigt wird. Diese Software existiert in Deutschland nicht — und zwar nicht aus technischen, sondern aus rechtlichen Gründen. Wer keine eigene Buchhaltungsabteilung unterhält, greift daher häufig auf professionelle Unterstützung zurück, etwa wenn es darum geht, die Bilanz von einem Fachmann erstellen zu lassen — regional oder digital.

Der rechtliche Kern des Problems

Die Erstellung und Signatur eines formalen Jahresabschlusses bei Kapitalgesellschaften ist nach § 3 Steuerberatungsgesetz (StBerG) zulassungspflichtig. Nur Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer dürfen formell Bilanzen erstellen und Steuererklärungen einreichen. Wer beispielsweise als GmbH oder UG in Norddeutschland ansässig ist und die Bilanz professionell erstellen lassen möchte, benötigt zwingend einen zugelassenen Fachmann. Software kann Daten aufbereiten — nicht aber die rechtliche Verantwortung übernehmen. Ein reines Online-Tool ohne Steuerberater im Hintergrund ist daher für GmbH und UG keine vollständige Lösung.

Was am Markt als „Online-Tool zur Bilanzerstellung“ angeboten wird, fällt in Wirklichkeit in eine von fünf Kategorien — jede mit spezifischen Stärken und Grenzen. Erst das Zusammenspiel ergibt einen kompletten Jahresabschluss-Workflow.

2. Der rechtliche Rahmen: § 3 StBerG und die Folgen

Für das Verständnis, was Tools können müssen — und was sie nicht können — ist ein Blick auf die Rechtslage erforderlich:

Was Software darf

Reine Buchhaltungs- und Aufbereitungs-Tätigkeiten sind erlaubt: Belege erfassen, kategorisieren, USt-Voranmeldungen erstellen, BWAs ausgeben, Daten in DATEV-Format exportieren. Ein Tool kann auch eine Bilanz-Vorlage mit Ihren Daten befüllen und ausdrucken. All das ist keine „Hilfe in Steuersachen“ im Sinne des § 3 StBerG.

Was Software allein nicht darf

Nicht erlaubt ohne Steuerberater: Signatur und formelle Feststellung des Jahresabschlusses, Übermittlung der E-Bilanz an ELSTER im Namen der Gesellschaft, Einreichung von KSt-, GewSt- und USt-Erklärungen, Einreichung beim Unternehmensregister im Rahmen der Offenlegung, Mandatsvertretung beim Finanzamt bei Rückfragen.

Für GmbH-Geschäftsführer bedeutet das: Am Steuerberater führt kein Weg vorbei — die Frage ist nur, in welcher Form. Die Tool-Landschaft gibt darauf unterschiedliche Antworten.

3. Die 5 Tool-Kategorien im Detail

Im Folgenden die fünf relevanten Kategorien von „Online-Tools“ rund um die Bilanzerstellung — mit ehrlicher Einordnung, was sie leisten:

4. Kategorie 1: Buchhaltungssoftware

1Buchhaltungssoftware

Laufende Buchhaltung, Belegerfassung, USt-Voranmeldung, DATEV-Export

Was diese Tools könnenRechnungen erstellen, Belege per OCR erfassen, Buchungen auf SKR03/SKR04 zuordnen, USt-Voranmeldungen an ELSTER übermitteln, BWA und Summen-/Saldenliste ausgeben, DATEV-Export für den Steuerberater erstellen. Diese Tools sind das Fundament der Buchhaltung — aber nicht der Endpunkt.
Was diese Tools nicht könnenFormalen Jahresabschluss signieren, E-Bilanz an ELSTER übermitteln, KSt/GewSt/USt-Jahreserklärungen rechtsgültig einreichen, Offenlegung beim Unternehmensregister. Am Jahresende: Übergabe an Steuerberater erforderlich.

Typische Vertreter: lexoffice, sevdesk, Lexware Buchhalter, Buchhaltungsbutler, CANDIS, FastBill, Kontolino. Details zum Workflow: Lexware Export-Workflow und sevdesk Jahresabschluss-Workflow.

Für wen geeignet?

Wer die laufende Buchhaltung selbst machen will und am Jahresende einen sauberen DATEV-Export an den Steuerberater (oder Festpreis-Service) übergeben möchte. Kosten: 10–40 €/Monat je nach Paket — also 120–480 € pro Jahr. Der Steuerberater kostet zusätzlich.

5. Kategorie 2: Bilanzierungs-Editoren

2Bilanzierungs-Editoren

Spezialisierte Tools für StB zur Erstellung der Bilanzstruktur

Was diese Tools könnenBilanzstruktur nach § 266 HGB abbilden, GuV-Gliederung nach § 275 HGB, Anhang-Texte strukturieren, Anlagespiegel erstellen, XBRL-Datenformat aufbereiten. Das sind professionelle Tools für Steuerberater-Kanzleien und Wirtschaftsprüfer.
Was diese Tools nicht können (für Laien)Sinnvoll genutzt nur mit fachlicher Expertise. Ohne Kenntnisse in HGB, StBerG, BilRUG, EStG macht der Editor nicht die Arbeit — sondern fordert Entscheidungen, die Laien nicht treffen können. Auch hier: Keine ELSTER-Übermittlung ohne StB.

Typische Vertreter: DATEV-Kanzleisoftware, SmartSteuer Premium (für StB), NWB Jahresabschluss, ADDISON. Diese Tools werden von Kanzleien eingesetzt, sind aber für Geschäftsführer selbst nicht sinnvoll.

Für Laien meist ungeeignet

Bilanzierungs-Editoren sind auf die Expertise eines Steuerberaters ausgelegt — sie setzen voraus, dass der Nutzer weiß, was ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ist, wie aktive und passive latente Steuern zu bewerten sind, und wie HGB-Bilanz in Steuerbilanz übergeleitet wird. Für GmbH-Geschäftsführer ohne fachlichen Hintergrund nicht der richtige Weg.

6. Kategorie 3: E-Bilanz-Tools

3E-Bilanz-Tools

Spezialisierte Software für die Übermittlung der E-Bilanz an ELSTER

Was diese Tools könnenBestehende Bilanz-Daten in die XBRL-Taxonomie der deutschen Finanzverwaltung überführen und an ELSTER übermitteln. Wichtig im Rahmen der E-Bilanz-Pflicht nach § 5b EStG. Teilweise kombiniert mit Bilanzierungs-Editoren.
Was diese Tools nicht könnenDie Bilanz selbst erstellen — sie brauchen bereits eine fertige Bilanz als Input. Ohne fertigen Jahresabschluss können sie nichts übermitteln. Und ohne StB-Signatur fehlt die rechtliche Grundlage für viele Konstellationen.

Typische Vertreter: eBilanz-Online.de, NWB E-Bilanz, DATEV E-Bilanz, SimbaONE. Vor allem für Unternehmen mit eigenem Buchhalter relevant, der die Daten aufbereitet.

7. Kategorie 4: DIY-Komplett-Tools (nur für EÜR, nicht für GmbH)

4DIY-Steuer-Tools

All-in-one-Tools für Selbstständige mit Einnahmenüberschussrechnung

Was diese Tools könnenFür Freiberufler und Einzelunternehmer mit EÜR: Geführte Eingabe der Einnahmen/Ausgaben, automatische Generierung der Einkommensteuererklärung (ESt) + Anlage EUR, direkte ELSTER-Übermittlung. Sehr nutzerfreundlich, kosten 30–100 € pro Jahr.
Was diese Tools nicht könnenFür GmbH und UG nicht geeignet: Die Tools unterstützen keine doppelte Buchführung, keine Bilanz nach HGB, keine Körperschaftsteuererklärung und keine Gewerbesteuererklärung der Kapitalgesellschaft. Die Nutzung für GmbH ist technisch und rechtlich ausgeschlossen.

Typische Vertreter: Taxfix, smartsteuer (Basis), WISO Steuer, Taxman. Alle zielen auf Privatpersonen und Einzelunternehmer mit Gewinnermittlung per EÜR. Kein Ersatz für GmbH-Jahresabschluss.

Häufiges Missverständnis

Viele Gründer denken, weil Tools wie WISO oder Taxfix „alles“ können, wäre das auch für die GmbH geeignet. Das stimmt nicht. Sobald Sie eine Kapitalgesellschaft betreiben, sind Sie bilanzierungspflichtig (§ 242 HGB) — und das funktioniert mit DIY-Einkommensteuer-Tools nicht. Details zur Bilanzierungspflicht: Bilanzierungspflicht GmbH: Grenzen.

8. Kategorie 5: Cloud-Service-Plattformen

5Cloud-Service-Plattform (z.B. OnlineBilanz)

Online-Tool + Steuerberater als Komplettpaket

Was diese Plattformen könnenDatenübernahme aus Buchhaltungssoftware (DATEV-Format, CSV), automatisierte Vorbereitung des Jahresabschlusses, StB-Signatur durch zugelassene Steuerberater, E-Bilanz-Übermittlung an ELSTER, KSt-/GewSt-/USt-Erklärungen, Offenlegung beim Unternehmensregister, Finanzamtsvertretung. Die Kombination aus Tool und menschlicher StB-Expertise löst das rechtliche Problem.
GrenzenKomplexe Fälle (Bau-GmbH mit Baulohn, internationale Holdings, Umstrukturierungen) können außerhalb des Festpreis-Modells liegen. Hier klassischer Steuerberater vor Ort oft besser.

Typische Vertreter: OnlineBilanz (Festpreis ab 499,95 € netto (zzgl. USt.)), weitere Online-Plattformen, Online-Steuerberater-Kanzleien mit digitalem Mandanten-Workflow.

Der einzige Weg „Komplett-Online“ für GmbH

Cloud-Service-Plattformen sind der einzige Tool-Typ, der wirklich komplett online einen rechtssicheren GmbH-Jahresabschluss liefert — weil sie die Tool-Funktionalität mit der rechtlich notwendigen StB-Signatur kombinieren. Bei OnlineBilanz: ab 499,95 € netto (zzgl. USt.) für das Gesamtpaket, keine Zusatzkosten.

9. Welche Kombination passt für Ihre GmbH?

Die meisten GmbH-Geschäftsführer kombinieren 2 bis 3 Tool-Kategorien. Ein Überblick der typischen Kombinationen:

KombinationWer macht was?JahreskostenEignung
Buchhaltungssoftware + klassischer StBSie: laufende Buchhaltung · StB: Abschluss1.000–2.500 €Etabliert, flexibel
Buchhaltungssoftware + Cloud-ServiceSie: laufende Buchhaltung · Service: Abschluss zum Festpreis600–850 €Schlank, transparent
Nur Cloud-Service (ohne Buchhaltungstool)Sie: Belegsammlung · Service: alles andereca. 500 € (OnlineBilanz) + ggf. Buchhaltungs-AufpreisMinimalaufwand
Nur BuchhaltungssoftwareSie: alles120–480 €Nicht möglich bei GmbH — ohne StB nicht rechtssicher
Nur DIY-Steuer-ToolSie: alles30–100 €Nur für EÜR — NICHT bei GmbH

Die schlankste Kombination für Solo-GmbH

Cloud-Buchhaltung (sevdesk, lexoffice, Lexware — ca. 15–20 €/Monat) + OnlineBilanz-Festpreis (499,95 €/Jahr) = ca. 680–740 € pro Jahr für den kompletten Workflow. Das ist für typische Solo-GmbHs und UGs die günstigste Variante mit voller Rechtssicherheit.

Entscheidungshilfe

Schritt-für-Schritt-Prüfung

Frage 1: Haben Sie eine GmbH, UG, GmbH & Co. KG oder Holding?
✓ weiter
Frage 2: Wollen Sie die laufende Buchhaltung selbst machen?
✓ Kat. 1 + 5
Ergebnis A: Ja zu beidem → Buchhaltungssoftware + Cloud-Service = typische Solo-GmbH-Konfiguration, 680–740 €/Jahr
Optimal
Ergebnis B: Keine Lust auf laufende Buchhaltung → Cloud-Service + externer Buchhaltungsbuchhalter (der Daten in sevdesk/lexoffice pflegt)
Bequem
Ergebnis C: Komplexe Struktur, Bauleistung, internationale Umsätze → klassischer Steuerberater vor Ort
Passend

„Der Satz ‚ich erstelle meine GmbH-Bilanz einfach online mit einem Tool‘ ist gut gemeint, aber rechtlich nicht umsetzbar. Was wirklich funktioniert: Ein Cloud-Service, der die Tool-Funktionalität und die Steuerberater-Signatur kombiniert. OnlineBilanz macht genau das — 499,95 € für den kompletten Jahresabschluss inklusive aller Steuererklärungen, E-Bilanz und Offenlegung. Das ist der Weg, den die meisten unserer Mandanten als optimale Balance zwischen Effizienz und Rechtssicherheit empfinden.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

Weiterführende Artikel

  • Bilanz erstellen lassen: Preisvergleich: Die 5 Anbieter-Modelle im Vergleich.
  • Bilanzierungspflicht GmbH: Grenzen: Warum GmbHs immer bilanzieren müssen.
  • sevdesk Jahresabschluss erstellen: Workflow für sevdesk-Nutzer.
  • Lexware Jahresabschluss-Export: Workflow für Lexware-Nutzer.
  • Buchhaltung einer GmbH: Grundlagen der GmbH-Buchhaltung.
  • Hinterlegung oder Offenlegung: Entscheidung für Kleinstkapitalgesellschaften.

10. Häufige Fragen

Gibt es irgendein Online-Tool, mit dem ich die komplette GmbH-Bilanz selbst erstellen kann?

Nein — zumindest nicht im Sinne von „das Tool ersetzt den Steuerberater“. Der formale Jahresabschluss mit Signatur, die E-Bilanz-Übermittlung, KSt- und GewSt-Erklärung sind rechtlich an den Steuerberater gebunden (§ 3 StBerG). Was es gibt: Buchhaltungssoftware, die die Datengrundlage schafft, und Cloud-Service-Plattformen wie OnlineBilanz, die Tool + StB kombinieren.

Warum funktioniert das bei EÜR mit einem Tool, aber nicht bei der GmbH?

Bei der Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG handelt es sich um eine vereinfachte Gewinnermittlung, die Selbstständige selbst einreichen dürfen. Die GmbH ist dagegen nach § 242 HGB bilanzierungspflichtig — das erfordert doppelte Buchführung, Bilanz nach § 266 HGB, GuV nach § 275 HGB, E-Bilanz, KSt, GewSt und Offenlegung. Diese Komplexität überfordert DIY-Tools und erfordert fachliche Beratung.

Kann ich meinen Lexware-/sevdesk-/lexoffice-Account auch für den Abschluss nutzen?

Nur für die laufende Buchhaltung und den DATEV-Export, den Sie dann an einen Steuerberater oder Festpreis-Service übergeben. Der Steuerberater nutzt dann seinen eigenen Bilanzierungs-Editor, um den formellen Jahresabschluss zu erstellen. Einige Cloud-Buchhaltungstools werben damit, „den Jahresabschluss zu machen“ — in Wirklichkeit meinen sie die Datenvorbereitung, nicht die formelle Erstellung und Signatur.

Wie unterscheidet sich OnlineBilanz von einem klassischen Online-Tool?

OnlineBilanz ist kein reines Tool, sondern eine Cloud-Service-Plattform mit angeschlossenen Steuerberatern. Der Vorteil: Sie erhalten den fertigen Jahresabschluss mit StB-Signatur, E-Bilanz-Übermittlung, allen Steuererklärungen und Offenlegung zum Festpreis von ab 499,95 € netto (zzgl. USt.) — also das, was ein reines Online-Tool rechtlich nicht leisten kann, kombiniert mit der Effizienz eines digitalen Workflows.

Gibt es einen kostenlosen Bilanz-Generator?

Es gibt einfache Excel-Vorlagen für Bilanz-Struktur, die man kostenlos findet. Das sind aber nur leere Formulare — sie nehmen Ihnen keine Arbeit ab und sind vor allem nicht zur rechtsgültigen Einreichung geeignet. Ohne StB-Signatur ist die Einreichung bei GmbH formell unwirksam. Die Vorlagen sind allenfalls hilfreich, um die Logik der Bilanz zu verstehen — nicht für die Produktivnutzung.

Was ist mit KI-basierten Tools — ändert sich dadurch etwas?

KI kann die Daten-Analyse, Belegkategorisierung und Fehler-Erkennung verbessern — viele moderne Buchhaltungstools nutzen das bereits. Die rechtliche Lage ändert sich dadurch aber nicht: Der formelle Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft erfordert weiterhin die Signatur eines zugelassenen Steuerberaters nach § 3 StBerG. KI beschleunigt den Prozess, ersetzt aber nicht den rechtlichen Rahmen.

Brauche ich zwingend DATEV?

Nein. DATEV ist nur ein Format-Standard, der in Deutschland weit verbreitet ist. Die meisten Cloud-Buchhaltungstools (sevdesk, lexoffice, Lexware, Buchhaltungsbutler) bieten DATEV-Export Kompatibel. Der Steuerberater oder Cloud-Service importiert diese Daten dann. Ohne DATEV-Export funktioniert der Übergang zum StB mühsam — deshalb ist der DATEV-Export das de-facto-Standardformat.

Was ist die einfachste Online-Lösung für eine Solo-GmbH?

Die einfachste Kombination: Cloud-Buchhaltung (sevdesk oder lexoffice, 15–20 €/Monat) für die laufende Buchhaltung + OnlineBilanz (499,95 €/Jahr) für den Jahresabschluss. Ergibt zusammen ca. 680–740 € pro Jahr für eine Solo-GmbH mit voller Rechtssicherheit, StB-Signatur und Finanzamtsvertretung. Komplett online, ohne persönliche Kanzlei-Besuche.

11. Fazit: Kein Einzel-Tool — sondern eine Kombination

Wer nach einem Online-Tool zur Bilanzerstellung sucht und dabei hofft, einen fertigen GmbH-Jahresabschluss ohne Steuerberater hinzubekommen, wird enttäuscht — dieser einzelne Tool existiert nicht, und zwar aus rechtlichen Gründen nach § 3 StBerG.

Was wirklich funktioniert: Eine Kombination aus Buchhaltungssoftware und Cloud-Service-Plattform. Die Cloud-Service-Plattform ist dabei der entscheidende Baustein — sie kombiniert die Effizienz eines Online-Tools mit der rechtlich notwendigen StB-Signatur. OnlineBilanz bietet diese Kombination zum Festpreis von ab 499,95 € netto (zzgl. USt.) für den kompletten Jahresabschluss inklusive aller Steuererklärungen und Offenlegung.

Für Freiberufler und Einzelunternehmer mit EÜR sind dagegen klassische DIY-Steuer-Tools wie WISO oder Taxfix tatsächlich ausreichend — aber diese Gruppe unterliegt nicht der Bilanzierungspflicht nach HGB.

Online-Tool + Steuerberater-Expertise — die Lösung, die rechtlich funktioniert.

OnlineBilanz — ab 499,95 € netto (zzgl. USt.) komplett: Bilanz, GuV, Anhang, Anlagespiegel, E-Bilanz an ELSTER, KSt-, GewSt- und USt-Erklärung, Offenlegung nach § 325 HGB, auf Wunsch StB-Signatur mit Berufshaftpflicht (Aufpreis), 12 Monate Finanzamtsvertretung und laufende Rückfragen zum Abschluss.
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Hinweis: Die genannten Tool-Namen (sevdesk, lexoffice, Lexware, DATEV, WISO, Taxfix, Buchhaltungsbutler etc.) sind eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber. OnlineBilanz steht in keinem vertraglichen Verhältnis zu diesen Unternehmen und nutzt die Namen ausschließlich zur Beschreibung der Kompatibilität und der Marktlandschaft. Die genannten Preise sind Orientierungswerte Stand April 2026; konkrete Tarife beim jeweiligen Anbieter prüfen. Für individuelle Beratung: Kontakt zu OnlineBilanz.

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