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Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
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Datum

Lesedauer

14–21 Minuten
Was ist eine Bilanz? Bedeutung, Aufbau und Pflicht einfach erklärt | OnlineBilanz

OnlineBilanz Blog Was ist eine Bilanz?

Was ist eine Bilanz? Bedeutung, Aufbau und Pflicht einfach erklärt

Zuletzt aktualisiert: April 2025 · Lesezeit: ca. 12 Minuten

Was ist eine Bilanz? Diese Frage stellen sich nicht nur Existenzgründer und Studierende — auch erfahrene GmbH-Geschäftsführer haben oft Lücken, wenn es darum geht, die Bilanz wirklich zu verstehen: Warum müssen Aktiva und Passiva immer gleich sein? Was ist der Unterschied zwischen Handels- und Steuerbilanz? Und was hat die Bilanz mit der E-Bilanz, dem Jahresabschluss und der Bundesanzeiger-Offenlegung zu tun? Dieser Leitfaden beantwortet alle Fragen — fundiert, praxisnah und mit konkreten Zahlenbeispielen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

§ 242

HGB — gesetzliche Pflicht zur Bilanzaufstellung für Kaufleute und Kapitalgesellschaften

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Seiten jeder Bilanz — Aktivseite (Mittelverwendung) und Passivseite (Mittelherkunft)

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1. Was ist eine Bilanz? — Die Definition

Was ist eine Bilanz? — Eine Bilanz ist eine stichtagsbezogene, tabellarische Gegenüberstellung aller Vermögenswerte und aller Schulden (zuzüglich Eigenkapital) eines Unternehmens. Sie zeigt auf einen Blick: Was besitzt das Unternehmen — und womit wird es finanziert?

Der Begriff „Bilanz“ stammt vom lateinischen bilanx (zweiarmige Waage) und beschreibt genau das Grundprinzip: Auf der einen Seite liegt das Vermögen (Aktiva), auf der anderen Seite die Finanzierungsquellen (Passiva) — und beide Seiten müssen immer im Gleichgewicht sein.

Die Bilanz ist kein Rechenschaftsbericht über Gewinne und Verluste — das ist Aufgabe der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Die Bilanz ist ein Momentbild der Vermögens- und Kapitalstruktur zu einem bestimmten Datum, dem Bilanzstichtag. Bei den meisten Unternehmen ist das der 31. Dezember eines Jahres.

Gesetzliche Grundlage

Die Bilanzierungspflicht für Kaufleute ist in § 242 HGB geregelt. Für Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) gelten zusätzlich die besonderen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB.

2. Aufbau der Bilanz: Aktiva und Passiva

Jede Bilanz ist in zwei Hauptteile gegliedert: die Aktivseite (linke Seite) und die Passivseite (rechte Seite). Das folgende Beispiel zeigt die vereinfachte Struktur einer kleinen GmbH-Bilanz nach HGB:

Aktiva — Vermögen (Mittelverwendung)
A. Anlagevermögen180.000 €
Maschinen, Fahrzeuge, Lizenzen, Grundstücke
B. Umlaufvermögen120.000 €
Vorräte, Forderungen, Bankguthaben, Kasse
C. Rechnungsabgrenzung5.000 €
Vorausgezahlte Aufwendungen
Bilanzsumme305.000 €
Passiva — Kapital (Mittelherkunft)
A. Eigenkapital95.000 €
Stammkapital, Rücklagen, Gewinnvortrag
B. Rückstellungen30.000 €
Steuerrückstellungen, Urlaubsrückstellungen
C. Verbindlichkeiten175.000 €
Bankdarlehen, Lieferantenverbindlichkeiten
D. Rechnungsabgrenzung5.000 €
Erhaltene Vorauszahlungen
Bilanzsumme305.000 €

Die Bilanzsummen auf beiden Seiten sind identisch: 305.000 €. Das ist kein Zufall, sondern das fundamentale Prinzip der doppelten Buchführung — dazu mehr in Abschnitt 5.

3. Die Aktivseite im Detail: Was besitzt das Unternehmen?

Die Aktivseite beantwortet die Frage: Wofür wurde das Kapital verwendet? Sie gliedert sich nach § 266 HGB in zwei Hauptgruppen:

A. Anlagevermögen

Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Betrieb dienen — nicht für den schnellen Verkauf bestimmt. Unterteilt in:

I. Immaterielle Vermögensgegenstände: Lizenzen, Patente, Software, Firmenwert
II. Sachanlagen: Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fuhrpark
III. Finanzanlagen: Beteiligungen, Wertpapiere, Ausleihungen

B. Umlaufvermögen

Vermögensgegenstände, die kurzfristig in Geld umgewandelt werden oder bereits Geld sind. Unterteilt in:

I. Vorräte: Rohstoffe, Halbfabrikate, Fertigprodukte, Handelswaren
II. Forderungen: offene Rechnungen, Forderungen aus L&L
III. Wertpapiere (kurzfristig)
IV. Kassenbestand, Bankguthaben

Hinzu kommt auf der Aktivseite noch der Rechnungsabgrenzungsposten — das sind Ausgaben, die das Unternehmen bereits bezahlt hat, die aber wirtschaftlich erst das nächste Jahr betreffen (z. B. im Dezember bezahlte Januarmiete).

Praxishinweis: Abschreibungen auf der Aktivseite

Anlagegüter werden nicht sofort als Aufwand verbucht, sondern über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung mindert den Buchwert auf der Aktivseite jährlich und erscheint gleichzeitig als Aufwand in der GuV. Korrekte Abschreibungsberechnungen sind ein häufiger Fehlerbereich — mehr dazu: Anlageverwaltung bei OnlineBilanz.

4. Die Passivseite im Detail: Woher kommt das Kapital?

Die Passivseite beantwortet die Frage: Woher stammt das Kapital, das auf der Aktivseite steht? Es gibt zwei Grundquellen:

A. Eigenkapital

Kapital der Gesellschafter — trägt das Unternehmensrisiko. Bei einer GmbH besteht es aus:

Gezeichnetes Kapital: Stammkapital der GmbH (Mindest 25.000 €)
Kapitalrücklage: Einlagen über das Stammkapital hinaus
Gewinnrücklagen: thesaurierte Gewinne aus Vorjahren
Gewinn-/Verlustvortrag: Ergebnis aus Vorjahren
Jahresüberschuss/-fehlbetrag: aktuelles Ergebnis

B. Fremdkapital

Kapital von Dritten — muss zurückgezahlt werden. Unterteilt in:

Rückstellungen: wahrscheinliche zukünftige Verbindlichkeiten (Steuerrückstellungen, Urlaubsrückstellungen, Garantierückstellungen)
Verbindlichkeiten: Bankdarlehen, Lieferantenverbindlichkeiten, Steuerverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten: erhaltene Vorauszahlungen

Rückstellungen vs. Verbindlichkeiten — der wichtige Unterschied

Viele Geschäftsführer verwechseln Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Der Unterschied: Verbindlichkeiten sind dem Grunde und der Höhe nach sicher (z. B. eine Lieferantenrechnung). Rückstellungen sind ihrem Betrag oder ihrer Fälligkeit nach unsicher, aber wahrscheinlich (z. B. eine erwartete Steuernachzahlung). Beide erscheinen auf der Passivseite, werden aber bilanziell unterschiedlich behandelt.

5. Bilanzidentität: Warum Aktiva = Passiva immer gilt

Das zentrale Prinzip jeder Bilanz ist die Bilanzidentität: Die Summe der Aktiva muss immer exakt der Summe der Passiva entsprechen. Dieser Grundsatz gilt ausnahmslos — und hat eine einfache logische Erklärung:

Jedes Vermögensgut, das ein Unternehmen besitzt, wurde irgendwie finanziert — entweder durch die Gesellschafter (Eigenkapital) oder durch Gläubiger (Fremdkapital). Es kann kein Vermögen geben, das nicht durch irgendeine Form von Kapital gedeckt ist. Und umgekehrt kann kein Kapital vorhanden sein, das nicht in irgendeiner Form angelegt wurde.

Merksatz

Aktiva = Mittelverwendung. Passiva = Mittelherkunft. Jeder eingesetzte Euro muss irgendwo herkommen — deshalb sind beide Seiten immer gleich. Wenn Aktiva ≠ Passiva, liegt ein Buchungsfehler vor.

Dieses Prinzip ist die Grundlage der doppelten Buchführung (Doppik): Jede Geschäftsvorfälle berührt immer mindestens zwei Konten — entweder auf derselben Seite der Bilanz (tauscht Aktiva gegen Aktiva oder Passiva gegen Passiva) oder auf beiden Seiten (erhöht oder mindert die Bilanzsumme).

6. Handelsbilanz vs. Steuerbilanz — zwei Bilanzen für denselben Betrieb

Eine häufige Verwirrung: Unternehmen erstellen in Deutschland nicht eine, sondern zwei Bilanzen — die Handelsbilanz und die Steuerbilanz.

Kriterium Handelsbilanz Steuerbilanz
Rechtsgrundlage§§ 238 ff. HGB§§ 5, 6 EStG, § 8 KStG
ZweckJahresabschluss, InformationSteuerberechnung
AdressatGesellschafter, Gläubiger, BundesanzeigerFinanzamt
AbschreibungsregelnHGB — VorsichtsprinzipEStG — steuerliche AfA-Tabellen
BewertungswahlrechteGrößere SpielräumeEnger begrenzt
ÜbermittlungBundesanzeiger (Offenlegung)ELSTER (E-Bilanz nach § 5b EStG)

Die Unterschiede entstehen durch unterschiedliche Bewertungsregeln: Das Handelsrecht folgt dem Vorsichtsprinzip (eher niedrigere Werte), das Steuerrecht folgt eigenen Bewertungsvorschriften. Aus den Differenzen entstehen latente Steuern, die im Anhang des Jahresabschlusses erläutert werden müssen.

7. Die E-Bilanz: Was ist sie und warum ist sie Pflicht?

Seit dem Wirtschaftsjahr 2013 sind alle bilanzierenden Unternehmen in Deutschland verpflichtet, ihre Steuerbilanz elektronisch über das ELSTER-Portal an das Finanzamt zu übermitteln — die sogenannte E-Bilanz nach § 5b EStG.

Die E-Bilanz ist kein neues Dokument, sondern die elektronische Variante der Steuerbilanz im standardisierten XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language), strukturiert nach der amtlichen Taxonomie des Bundesfinanzministeriums. Diese Übermittlung erfolgt ausschließlich über ELSTER — und erfordert in der Praxis einen zugelassenen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.

Achtung: E-Bilanz kann nicht selbst eingereicht werden

Die technische Erstellung und Übermittlung der E-Bilanz setzt professionelle DATEV-Software und einen ELSTER-Steuerberater-Zugang voraus. Fehler im XBRL-Mapping führen zur Ablehnung durch ELSTER. Bei OnlineBilanz ist die E-Bilanz-Erstellung und -Übermittlung immer im Festpreis inklusive — als offizieller DATEV-Digitalpartner.

8. Wer muss eine Bilanz erstellen? Die Bilanzierungspflicht

Nicht jedes Unternehmen ist zur Bilanzierung verpflichtet. Die deutschen Regeln sind nach Rechtsform und Unternehmensgröße gestaffelt:

Unternehmensform Bilanzierungspflicht Rechtsgrundlage
GmbHImmer — unabhängig von Umsatz und Größe§ 242 HGB, § 264 HGB
UG (haftungsbeschränkt)Immer§ 5a GmbHG, § 242 HGB
AGImmer§ 242 HGB, §§ 264 ff. HGB
GmbH & Co. KGImmer (wenn keine natürliche Person Vollhafter)§ 264a HGB
EinzelunternehmenNur bei Überschreiten der Schwellenwerte*§ 241a HGB
GbR / OHG / KGJe nach Umsatz/Gewinn und Handelsregistereintrag§ 238 ff. HGB
Freiberufler / EÜRKeine Bilanzpflicht — EÜR reicht§ 4 Abs. 3 EStG

* Einzelunternehmen sind nach § 241a HGB von der Bilanzierungspflicht befreit, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen nicht mehr als 800.000 € Umsatz und nicht mehr als 80.000 € Jahresgewinn erzielen.

Wichtig für GmbH-Geschäftsführer

Eine GmbH muss immer bilanzieren — von der ersten Eröffnungsbilanz (Gründung) bis zur letzten Schlussbilanz (Liquidation), unabhängig von Umsatz, Gewinn oder Mitarbeiterzahl. Die Eröffnungsbilanz ist bei OnlineBilanz übrigens im Festpreis inklusive.

9. Bilanz im Kontext des vollständigen Jahresabschlusses

Die Bilanz ist ein wichtiger Bestandteil des Jahresabschlusses — aber nur einer von mehreren. Ein vollständiger GmbH-Jahresabschluss besteht aus:

  • Bilanz — Vermögens- und Kapitalstruktur zum Bilanzstichtag (§ 266 HGB)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) — Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres (§ 275 HGB)
  • Anhang — Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§§ 284 ff. HGB)
  • Anlagespiegel — Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr (Zu- und Abgänge, Abschreibungen)
  • E-Bilanz — elektronische Übermittlung der Steuerbilanz via ELSTER (§ 5b EStG)
  • Bundesanzeiger-Offenlegung — öffentliche Veröffentlichung des Jahresabschlusses (§ 325 HGB)

10. Fristen und Offenlegungspflichten für die Bilanz

Die Bilanz ist kein internes Dokument — sie unterliegt klaren gesetzlichen Fristen und Offenlegungspflichten:

PflichtFristRechtsgrundlage
Aufstellung (kleine GmbH)6 Monate nach Geschäftsjahresende§ 264 Abs. 1 HGB
Aufstellung (große GmbH)3 Monate nach Geschäftsjahresende§ 264 Abs. 1 HGB
Feststellung (Gesellschafterbeschluss)8 Monate nach Geschäftsjahresende§ 42a GmbHG
Offenlegung im Bundesanzeiger12 Monate nach Geschäftsjahresende§ 325 HGB
E-Bilanz (ELSTER)Mit der Körperschaftsteuererklärung§ 5b EStG
Aufbewahrungspflicht10 Jahre ab Erstellungsdatum§ 257 HGB, § 147 AO

Ordnungsgeld bei fehlender Offenlegung

Das Bundesamt für Justiz überwacht die Offenlegungspflicht automatisch und leitet bei Versäumnis ohne Vorwarnung ein Ordnungsgeldverfahren ein. Das Mindestordnungsgeld beträgt 250 €, bei größeren Unternehmen bis zu 25.000 €. Mehr: Offenlegungspflicht Jahresabschluss.

11. Wie wird eine GmbH-Bilanz erstellt? Der vollständige Ablauf

Die Erstellung der Bilanz ist der Abschluss eines mehrmonatigen Buchführungsprozesses. Der vollständige Ablauf:

  • Schritt 1 — Laufend

    Ordnungsmäßige Buchführung führen

    Alle Geschäftsvorfälle werden laufend gebucht — GoBD-konform, vollständig und zeitnah. Belege werden digital archiviert. Die Qualität der Buchführung bestimmt die Qualität der späteren Bilanz. Mehr: Finanzbuchhaltung.

  • Schritt 2 — Zum Bilanzstichtag

    Inventur und Bestandsaufnahme

    Alle Vermögensgegenstände werden körperlich oder buchmäßig erfasst (§ 240 HGB). Das Ergebnis ist das Inventar — die Grundlage für die Bilanzwerte auf der Aktivseite.

  • Schritt 3 — Nach dem Stichtag

    Abschlussbuchungen und Korrekturen

    Abschreibungen berechnen und buchen, Rückstellungen bilden, Rechnungsabgrenzungsposten setzen, offene Posten klären, Jahres-Umsatzsteuerabrechnung vornehmen.

  • Schritt 4 — Erstellung

    Bilanz, GuV und Anhang aufstellen

    Aus der fertiggestellten Buchführung wird die Bilanz nach § 266 HGB strukturiert, die GuV nach § 275 HGB erstellt und der Anhang mit allen Pflichtangaben versehen. Bei OnlineBilanz übernimmt dieser Schritt die KI-gestützte Vorprüfung auf 300+ Steuerregeln.

  • Schritt 5 — Prüfung und Signatur

    Steuerberater prüft und signiert

    Der zugelassene Steuerberater prüft den vollständigen Jahresabschluss und trägt die rechtliche Verantwortung. Bei OnlineBilanz: Fabian Klement (WP & StB) oder Jakob Röß (StB) — mit aktiver Berufshaftpflicht.

  • Schritt 6 — Einreichung

    E-Bilanz, Steuererklärungen und Offenlegung

    E-Bilanz via ELSTER ans Finanzamt · Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung · Gesellschafterbeschluss zur Feststellung · Bundesanzeiger-Offenlegung. Bei OnlineBilanz alles im Festpreis.

12. Häufige Fehler bei der Bilanzierung — und wie Sie sie vermeiden

In der Praxis zeigen sich bei GmbH-Bilanzen immer wieder dieselben Fehler. Wer sie kennt, kann gezielt gegensteuern:

Häufige Bilanzierungsfehler

  • Rückstellungen zu niedrig oder vergessen
  • Abschreibungen falsch berechnet oder falsche AfA-Tabelle
  • Rechnungsabgrenzungsposten nicht gesetzt
  • Forderungsbewertung zu optimistisch (uneinbringliche Forderungen nicht wertberichtigt)
  • Gesellschafterdarlehen falsch bilanziert
  • Inventurliste stimmt nicht mit Buchführung überein

Konsequenzen von Bilanzfehlern

  • Steuernachzahlungen und Verzugszinsen
  • Korrektureingaben in ELSTER — kostspielig und zeitaufwendig
  • Betriebsprüfungsrisiko steigt erheblich
  • Persönliche Haftung des Geschäftsführers (§ 43 GmbHG)
  • Fehlerhafte Kreditwürdigkeitsbewertung durch Banken
  • Nachkorrekturkosten oft teurer als ordentliche Erststellung

13. Bilanz professionell erstellen lassen: OnlineBilanz

Wer was ist eine Bilanz versteht, versteht auch, warum ihre korrekte Erstellung Fachkenntnis erfordert. Bei OnlineBilanz wird die vollständige GmbH-Bilanz — Teil des gesamten Jahresabschlusses — KI-gestützt und von zugelassenen Steuerberatern signiert erstellt.

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Fabian Klement (WP & StB) · Jakob Röß (StB) · Dr. Jeannine Dinnebier (RA Steuerrecht) · Dr. Martin Pilz (CEO) · Alle mit aktiver Berufshaftpflicht · DATEV-Digitalpartner

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„Viele Geschäftsführer denken, sie verstehen ihre Bilanz — bis die Betriebsprüfung kommt und plötzlich Fragen auftauchen, die sie nicht beantworten können. Eine gut erstellte Bilanz ist kein Jahresabschluss-Pflichtübung. Sie ist das Fundament für Kreditgespräche, Gesellschafterentscheidungen und steuerliche Optimierung. Und genau deshalb lohnt es sich, sie professionell erstellen zu lassen — zum Festpreis, ohne Überraschungen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter & Leiter Kundensupport bei OnlineBilanz · Stuttgart

14. Häufige Fragen: Was ist eine Bilanz?

Was ist eine Bilanz einfach erklärt?

Eine Bilanz ist eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva) eines Unternehmens. Sie zeigt, was das Unternehmen besitzt — und womit es das finanziert. Sie ist Pflichtbestandteil jedes GmbH-Jahresabschlusses.

Was steht auf der Aktivseite der Bilanz?

Alle Vermögenswerte des Unternehmens: Anlagevermögen (Maschinen, Gebäude, Lizenzen) und Umlaufvermögen (Vorräte, Forderungen, Bankguthaben). Die Aktivseite beantwortet: Wofür wurde das Kapital eingesetzt?

Was steht auf der Passivseite der Bilanz?

Die Herkunft des Kapitals: Eigenkapital (Stammkapital, Rücklagen, Gewinnvortrag) und Fremdkapital (Bankdarlehen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen). Die Passivseite beantwortet: Woher stammt das eingesetzte Kapital?

Wer ist in Deutschland zur Bilanzierung verpflichtet?

Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) nach § 242 HGB — unabhängig von Größe und Umsatz. Einzelunternehmen sind befreit, wenn sie unter 800.000 € Umsatz und 80.000 € Gewinn bleiben (§ 241a HGB).

Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und Jahresabschluss?

Die Bilanz ist ein Teil des Jahresabschlusses. Ein vollständiger GmbH-Jahresabschluss besteht aus Bilanz, GuV, Anhang, Anlagespiegel, E-Bilanz, drei Steuererklärungen und der Bundesanzeiger-Offenlegung.

Warum müssen Aktiva und Passiva immer gleich sein?

Weil jeder Vermögenswert irgendwie finanziert sein muss — entweder durch Eigenkapital oder durch Fremdkapital. Diese Bilanzidentität ist das Grundprinzip der doppelten Buchführung. Sind Aktiva ≠ Passiva, liegt ein Buchungsfehler vor.

Was ist der Unterschied zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz?

Die Handelsbilanz wird nach HGB für den Jahresabschluss erstellt. Die Steuerbilanz wird nach EStG/KStG für das Finanzamt erstellt und in der E-Bilanz via ELSTER übermittelt. Unterschiede entstehen durch abweichende Bewertungsregeln.

Was kostet die Erstellung einer GmbH-Bilanz bei OnlineBilanz?

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15. Fazit: Was ist eine Bilanz — und warum kommt es auf die Qualität an

Die Bilanz ist weit mehr als ein bürokratisches Pflichtdokument. Sie ist die Sprache, in der ein Unternehmen mit Finanzamt, Banken, Gesellschaftern und dem Markt spricht. Wer versteht, was eine Bilanz ist, versteht auch, warum ihre korrekte Erstellung direkten Einfluss auf Steuerlast, Kreditwürdigkeit und unternehmerische Handlungsspielräume hat.

Für GmbH-Geschäftsführer gilt: Die Bilanzierungspflicht ist keine Option. Die Frage ist nicht ob — sondern wie gut und wie kostengünstig die Bilanz erstellt wird.

„Eine Bilanz, die nur den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht, ist wie ein Arztbericht ohne Diagnose. Erst wenn alle Positionen korrekt bewertet, alle Abschreibungen stimmen und alle Rückstellungen angemessen sind, wird die Bilanz zu einem echten Steuerungs- und Informationsinstrument.“
— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerrechtliche oder betriebswirtschaftliche Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr. Rechtsgrundlagen: § 242 HGB, § 266 HGB, § 264 HGB, § 5b EStG (Stand April 2025). Für eine rechtssichere Einzelfallbeurteilung wenden Sie sich an einen zugelassenen Steuerberater.

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Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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