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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Kleinunternehmer

Jahresabschluss Kleinunternehmer 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Viele Kleinunternehmer sind unsicher, ob sie einen Jahresabschluss erstellen müssen. Die Antwort hängt nicht von der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG ab, sondern von Rechtsform, Unternehmensgröße und Handelsregistereintrag. Eine detaillierte Übersicht zu den Pflichten bei Kleinunternehmer Jahresabschluss 2026 hilft dabei, die individuellen Anforderungen zu klären und zwischen EÜR und Bilanz zu unterscheiden. Wer eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung führt, sollte sich zudem mit den Besonderheiten der EÜR im Jahresabschluss 2026 vertraut machen, um Fehler bei Finanzamt und Betriebsprüfung zu vermeiden.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Ein Kleinunternehmer im umsatzsteuerlichen Sinne ist nicht automatisch vom Jahresabschluss befreit. Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) und eingetragene Kaufleute sind immer buchführungspflichtig. Freiberufler und nicht eingetragene Gewerbetreibende müssen erst ab Überschreitung bestimmter Grenzen (800.000 € Umsatz oder 80.000 € Gewinn) einen Jahresabschluss erstellen. Für Einzelkaufleute gelten hingegen spezifische Regelungen – Details zur Bilanzpflicht Einzelkaufmann finden Sie in unserem ausführlichen Beitrag.

Was ist ein Kleinunternehmer im steuerlichen Sinne?

Der Begriff Kleinunternehmer ist im deutschen Steuerrecht ausschließlich umsatzsteuerlich definiert. Nach § 19 UStG gilt als Kleinunternehmer, wer im Vorjahr einen Gesamtumsatz von nicht mehr als 22.000 Euro erzielt hat und im laufenden Jahr voraussichtlich nicht mehr als 50.000 Euro erzielen wird.

Wer diese Umsatzgrenzen einhält, kann die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Das bedeutet: Es wird keine Umsatzsteuer auf Rechnungen ausgewiesen und keine Umsatzsteuervoranmeldung eingereicht.

Achtung

Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG sagt nichts über die buchhalterischen Pflichten aus. Ein Kleinunternehmer kann trotzdem buchführungspflichtig sein – abhängig von Rechtsform und Unternehmensgröße. Welche konkreten Pflichten bei der Buchführung tatsächlich gelten, muss daher im Einzelfall geprüft werden.

Die umsatzsteuerliche Einstufung als Kleinunternehmer ist also vollständig unabhängig von der Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses. Selbst eine GmbH mit nur 10.000 Euro Jahresumsatz bleibt buchführungspflichtig.

22.000 €

Umsatzgrenze Vorjahr

50.000 €

Umsatzgrenze laufendes Jahr

Wann ist ein Jahresabschluss für Kleinunternehmer Pflicht?

Ob ein Kleinunternehmer einen Jahresabschluss erstellen muss, hängt nicht von der Kleinunternehmerregelung ab, sondern von seiner Rechtsform und Unternehmensgröße nach dem Handelsgesetzbuch (HGB).

Die Buchführungspflicht entsteht entweder kraft Rechtsform (§ 6 HGB für Kaufleute, § 238 HGB für Buchführungspflicht) oder durch Überschreitung steuerlicher Schwellenwerte gemäß § 141 AO.

Unternehmensform Jahresabschluss-pflicht Rechtsgrundlage
Freiberufler (Arzt, Rechtsanwalt, Berater) Nein – EÜR genügt § 18 EStG
Gewerblicher Kleinunternehmer (nicht im Handelsregister) In der Regel nein – EÜR genügt § 4 Abs. 3 EStG
Einzelkaufmann (eingetragen) Ja – ab bestimmten Grenzen § 242 HGB
GmbH (auch als Kleinunternehmer) Ja – immer § 264 HGB
UG (Unternehmergesellschaft) Ja – immer § 264 HGB
OHG, KG (eingetragen) Ja § 238 HGB

„Viele Mandanten verwechseln die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung mit einer generellen Befreiung von Buchführungspflichten. Das ist falsch. Die Rechtsform ist entscheidend – nicht der Umsatz.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Der entscheidende Punkt: Wer als natürliche Person ein Gewerbe betreibt und nicht im Handelsregister eingetragen ist, ist in der Regel nicht buchführungspflichtig – solange bestimmte Größenschwellen nicht überschritten werden.

Buchführungspflicht nach Umsatz und Gewinn

Auch wenn ein Kleinunternehmer nicht im Handelsregister eingetragen ist, kann das Finanzamt zur Buchführungspflicht auffordern. Das geschieht nach § 141 AO, wenn folgende steuerrechtliche Schwellenwerte überschritten werden.

Jahresumsatz

Mehr als 800.000 Euro Jahresumsatz führen zur Buchführungspflicht nach § 141 Abs. 1 AO.

Jahresgewinn

Mehr als 80.000 Euro Jahresgewinn führen zur Buchführungspflicht nach § 141 Abs. 1 AO.

Wer diese Werte überschreitet, wird vom Finanzamt zur doppelten Buchführung aufgefordert. Ab diesem Zeitpunkt muss ein Jahresabschluss nach § 242 HGB erstellt werden – bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Hinweis

Die Schwellenwerte gelten kumulativ: Wird auch nur eine der beiden Grenzen überschritten, entsteht die Buchführungspflicht. Diese gilt ab dem folgenden Wirtschaftsjahr.

Wichtig: Die Buchführungspflicht endet nicht automatisch, wenn die Werte im Folgejahr unterschritten werden. Sie bleibt bestehen, bis das Finanzamt eine Rückkehr zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung gestattet.

800.000 €

Umsatzgrenze § 141 AO

80.000 €

Gewinngrenze § 141 AO

Rechtsform als entscheidender Faktor

Die Rechtsform ist der entscheidende Faktor für die Buchführungspflicht – nicht die Kleinunternehmerregelung. Kapitalgesellschaften sind nach § 264 HGB grundsätzlich zur Aufstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet.

Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG)

Nach § 264 HGB müssen alle Kapitalgesellschaften einen Jahresabschluss erstellen – unabhängig von Umsatz und Gewinn. Das gilt auch für eine GmbH oder UG, die die Kleinunternehmerregelung nutzt.

Der Jahresabschluss umfasst nach § 264 Abs. 1 HGB mindestens Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie einen Anhang. Bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften kommt der Lagebericht nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB hinzu.

Personengesellschaften (OHG, KG)

Personenhandelsgesellschaften sind nach § 238 HGB buchführungspflichtig, wenn sie im Handelsregister eingetragen sind. Sie müssen einen Jahresabschluss nach § 242 HGB erstellen, jedoch besteht keine Offenlegungspflicht wie bei Kapitalgesellschaften.

Einzelunternehmer und Freiberufler

Einzelunternehmer und Freiberufler sind grundsätzlich nicht buchführungspflichtig, solange sie nicht im Handelsregister eingetragen sind und die Grenzen des § 141 AO nicht überschreiten. Sie können den Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln.

  • GmbH und UG: immer buchführungspflichtig nach § 264 HGB
  • OHG und KG: buchführungspflichtig bei Handelsregistereintrag nach § 238 HGB
  • Einzelunternehmer: buchführungspflichtig ab 800.000 € Umsatz oder 80.000 € Gewinn nach § 141 AO
  • Freiberufler: in der Regel keine Buchführungspflicht, EÜR ausreichend nach § 4 Abs. 3 EStG

Einnahmen-Überschuss-Rechnung vs. Jahresabschluss

Kleinunternehmer, die nicht buchführungspflichtig sind, ermitteln ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG. Die EÜR ist deutlich einfacher als ein vollständiger Jahresabschluss.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)

  • Einfache Gewinnermittlung: Einnahmen minus Ausgaben
  • Keine Bilanz erforderlich
  • Zuflussprinzip: Zahlungszeitpunkt entscheidend
  • Anlage EÜR elektronisch an Finanzamt übermitteln
  • Geeignet für Freiberufler und kleine Gewerbetreibende

Jahresabschluss nach HGB

  • Doppelte Buchführung nach § 238 HGB erforderlich
  • Bilanz nach § 266 HGB und GuV nach § 275 HGB
  • Periodenabgrenzung: wirtschaftliche Zurechnung entscheidend
  • Inventur und Inventar nach § 240 HGB
  • Pflicht für Kaufleute und Kapitalgesellschaften

Die EÜR ist nach § 60 Abs. 4 EStDV für Einnahmen über 22.000 Euro elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Hierzu wird die Anlage EÜR verwendet, die über ELSTER eingereicht wird.

„Die EÜR ist für Kleinunternehmer oft ausreichend. Wer aber wachsen will und Kredite benötigt, sollte frühzeitig auf doppelte Buchführung umstellen – auch wenn noch keine Pflicht besteht. Banken bevorzugen aussagekräftige Bilanzen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Ein Wechsel von EÜR zu Bilanzierung ist jederzeit möglich und freiwillig durchführbar. Der umgekehrte Wechsel (von Bilanz zu EÜR) erfordert die Zustimmung des Finanzamts.

Bestandteile des Jahresabschlusses für Kleinunternehmer

Wenn ein Kleinunternehmer buchführungspflichtig ist, muss er einen Jahresabschluss nach den Vorschriften des HGB erstellen. Der Umfang hängt von der Rechtsform und Unternehmensgröße ab.

Einzelunternehmer und Personengesellschaften

Nach § 242 HGB umfasst der Jahresabschluss für Einzelkaufleute und Personengesellschaften:

  • Bilanz nach § 242 Abs. 1 HGB: Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden
  • Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 242 Abs. 2 HGB: Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen

Ein Anhang oder Lagebericht ist für diese Rechtsformen nicht verpflichtend.

Kapitalgesellschaften (GmbH, UG)

Nach § 264 Abs. 1 HGB umfasst der Jahresabschluss für Kapitalgesellschaften:

  • Bilanz nach § 266 HGB mit vorgeschriebener Gliederung
  • Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren)
  • Anhang nach § 284 HGB mit Erläuterungen zu Bilanz und GuV

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB erstellen. Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB Erleichterungen nutzen.

Hinweis

Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB (weniger als 350.000 € Bilanzsumme, 700.000 € Umsatz, 10 Mitarbeiter) können eine verkürzte Bilanz erstellen und auf GuV sowie Anhang verzichten.

Unternehmensgröße Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleinstkapitalgesellschaft Ja (verkürzt) Optional Optional Nein
Kleine Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Nein
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Ja
Große Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Ja

Fristen für Kleinunternehmer mit Jahresabschlusspflicht

Kleinunternehmer, die buchführungspflichtig sind, müssen verschiedene Fristen beachten. Diese unterscheiden sich je nach Rechtsform und Unternehmensgröße.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss von den gesetzlichen Vertretern aufgestellt und von den Gesellschaftern festgestellt werden. Die Frist beträgt:

Kleine Kapitalgesellschaften

11 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres nach § 42a Abs. 2 GmbHG. Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) endet die Frist am 30.11.2026.

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften

8 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres nach § 42a Abs. 1 GmbHG. Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) endet die Frist am 31.08.2026.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss beim Unternehmensregister offenlegen. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister – nicht mehr über den Bundesanzeiger.

Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) endet die Frist am 31.12.2026.

Achtung

Bei Versäumung der Offenlegungsfrist droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen.

11 Monate

Feststellung kleine KapG

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB

25.000 €

Max. Ordnungsgeld § 335 HGB

Steuerliche Abgabefristen

Neben den handelsrechtlichen Fristen gelten steuerliche Abgabefristen für die Steuererklärung. Ohne steuerliche Beratung endet die Frist am 31.07. des Folgejahres. Bei Mandatierung eines Steuerberaters verlängert sich die Frist auf den 30.04. des übernächsten Jahres (für 2025: 30.04.2027).

Häufige Irrtümer bei Kleinunternehmern vermeiden

Viele Kleinunternehmer unterliegen Irrtümern bezüglich ihrer buchhalterischen Pflichten. Diese können zu Problemen bei Betriebsprüfungen oder Ordnungsgeldverfahren führen.

Irrtum 1: Kleinunternehmer sind von Buchführung befreit

Falsch. Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG betrifft ausschließlich die Umsatzsteuer. Die Buchführungspflicht richtet sich nach Rechtsform (§ 238 HGB, § 264 HGB) und Größe (§ 141 AO).

Irrtum 2: Eine GmbH mit geringem Umsatz braucht keinen Jahresabschluss

Falsch. Jede Kapitalgesellschaft ist nach § 264 HGB buchführungspflichtig – unabhängig von Umsatz und Gewinn. Auch eine GmbH mit nur 5.000 Euro Jahresumsatz muss Bilanz, GuV und Anhang erstellen.

Irrtum 3: Der Jahresabschluss muss beim Bundesanzeiger eingereicht werden

Veraltet. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle.

Irrtum 4: Wer unter den Grenzen bleibt, kann dauerhaft bei der EÜR bleiben

Eingeschränkt richtig. Solange die Grenzen des § 141 AO nicht überschritten werden und keine Handelsregistereintragung erfolgt, kann die EÜR genutzt werden. Bei Überschreitung der Grenzen fordert das Finanzamt zur Bilanzierung auf.

„Die häufigsten Fehler entstehen durch Verwechslung von umsatzsteuerlicher und handelsrechtlicher Begrifflichkeit. Kleinunternehmer ist eine steuerliche Kategorie – Buchführungspflicht eine handelsrechtliche Anforderung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

  • Kleinunternehmerregelung § 19 UStG betrifft nur Umsatzsteuer
  • Kapitalgesellschaften sind immer buchführungspflichtig nach § 264 HGB
  • Offenlegung erfolgt seit 2022 beim Unternehmensregister, nicht beim Bundesanzeiger
  • Buchführungspflicht endet nicht automatisch bei Unterschreiten der Grenzen
  • Freiwilliger Wechsel von EÜR zu Bilanz jederzeit möglich

Häufig gestellte Fragen

Muss ich als Kleinunternehmer einen Jahresabschluss erstellen?

Das hängt von Ihrer Rechtsform ab. Freiberufler und nicht eingetragene Gewerbetreibende sind nur ab 800.000 Euro Umsatz oder 80.000 Euro Gewinn buchführungspflichtig nach § 141 AO. Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) müssen immer einen Jahresabschluss nach § 264 HGB erstellen – unabhängig von Umsatz und Kleinunternehmerregelung.

Was ist der Unterschied zwischen Kleinunternehmer und buchführungspflichtig?

Kleinunternehmer nach § 19 UStG ist eine umsatzsteuerliche Kategorie (bis 22.000 Euro Vorjahresumsatz). Die Buchführungspflicht richtet sich nach § 238 HGB, § 264 HGB und § 141 AO und hängt von Rechtsform, Handelsregistereintrag sowie Umsatz- und Gewinngrenzen ab. Beides ist unabhängig voneinander.

Wo muss ich als GmbH meinen Jahresabschluss offenlegen?

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Frist nach § 325 HGB beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag. Bei Versäumung droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB von 500 bis 25.000 Euro.

Kann ich als Kleinunternehmer freiwillig einen Jahresabschluss erstellen?

Ja, ein freiwilliger Wechsel von der Einnahmen-Überschuss-Rechnung zur doppelten Buchführung ist jederzeit möglich. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie Kredite beantragen oder die Unternehmensentwicklung präziser darstellen möchten. Der Wechsel zurück zur EÜR erfordert die Zustimmung des Finanzamts.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Impressum, Datenschutz. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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