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Datum

Lesedauer

12–18 Minuten


OnlineBilanzBlogInformationsfunktion Jahresabschluss

Informationsfunktion des Jahresabschlusses 2026: Warum sie zählt

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss ist mehr als eine Pflichtübung: Seine Informationsfunktion liefert Geschäftsführern, Gesellschaftern und externen Stakeholdern ein klares Bild über Vermögen, Ertragslage und Liquidität. Welche Informationen konkret offengelegt werden müssen, hängt von den Bestandteilen des Jahresabschlusses nach HGB und der jeweiligen Größenklasse des Unternehmens ab. Ohne diese Transparenz bleiben strategische Entscheidungen Glückssache. Hier erfahren Sie, welche Informationen der Jahresabschluss liefert und wie Sie diese nutzen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Die Informationsfunktion des Jahresabschlusses sorgt dafür, dass Adressaten des Jahresabschlusses wie Geschäftsführer, Gesellschafter, Kreditgeber und Behörden ein klares Bild über Vermögen, Ertragslage und Liquidität eines Unternehmens erhalten. Sie bildet die Grundlage für strategische Entscheidungen, Kreditvergaben und die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage nach § 264 Abs. 2 HGB.

Was ist die Informationsfunktion des Jahresabschlusses?

Die Informationsfunktion des Jahresabschlusses beschreibt die Aufgabe, die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens transparent und nachvollziehbar darzustellen. Sie ist neben der Ausschüttungsbemessungsfunktion eine der zentralen Aufgaben des Jahresabschlusses nach Handelsrecht.

Nach § 264 Abs. 2 HGB muss der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln. Dieses sogenannte True-and-Fair-View-Prinzip bildet den Kern der Informationsfunktion.

Während die Ausschüttungsbemessungsfunktion den Gläubigerschutz durch vorsichtige Bewertung sichert, dient die Informationsfunktion der objektiven Darstellung der wirtschaftlichen Realität. Beide Funktionen müssen im handelsrechtlichen Jahresabschluss gleichzeitig erfüllt werden.

Hinweis

Die Informationsfunktion richtet sich sowohl an interne Adressaten (Geschäftsführung, Gesellschafter) als auch an externe Stakeholder (Kreditgeber, Geschäftspartner, Finanzbehörden). Erst durch die Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB wird die Informationsfunktion für externe Dritte vollständig wirksam.

Bestandteile des Jahresabschlusses als Informationsträger

Der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft besteht nach § 264 Abs. 1 HGB aus mehreren Komponenten, die jeweils unterschiedliche Informationen liefern. Jeder Bestandteil erfüllt eine spezifische Informationsaufgabe.

Bestandteil Rechtsgrundlage Informationsgehalt
Bilanz § 266 HGB Vermögen und Kapitalstruktur zum Stichtag
Gewinn- und Verlustrechnung § 275 HGB Ertragslage und Erfolgsquellen
Anhang § 284 ff. HGB Erläuterungen, Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnisse
Lagebericht § 289 HGB Geschäftsverlauf, Risiken, Prognosen (mittelgroße/große GmbH)

Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB können auf den Lagebericht verzichten. Der Anhang darf bei Kleinstkapitalgesellschaften nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB ebenfalls entfallen, wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden.

Für die volle Informationsfunktion ist jedoch der vollständige Jahresabschluss inklusive Anhang erforderlich. Nur so können externe Adressaten die wirtschaftliche Lage umfassend beurteilen.

Wer benötigt die Informationen aus dem Jahresabschluss?

Die Informationsfunktion des Jahresabschlusses richtet sich an verschiedene Interessengruppen. Jede Gruppe verfolgt dabei unterschiedliche Informationsziele und bewertet die Zahlen aus ihrer spezifischen Perspektive.

Interne Adressaten

  • Beurteilung der Geschäftsentwicklung
  • Grundlage für strategische Entscheidungen
  • Kontrolle der Unternehmensführung
  • Ausschüttungsentscheidungen

Kapitalgeber

  • Bonität und Kreditwürdigkeit
  • Verschuldungsgrad und Liquidität
  • Ertragskraft und Entwicklungspotenzial
  • Risikoeinschätzung für Kapitalüberlassung

Weitere Stakeholder

  • Lieferanten: Zahlungsfähigkeit prüfen
  • Finanzbehörden: Steuerbemessungsgrundlagen
  • Arbeitnehmer: Arbeitsplatzsicherheit
  • Wettbewerber: Marktposition analysieren

Durch die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB beim Unternehmensregister erhalten externe Stakeholder Zugang zu den Jahresabschlussinformationen. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag.

„Viele Geschäftsführer unterschätzen, wie intensiv Banken und Lieferanten die offengelegten Jahresabschlüsse analysieren. Eine klare, nachvollziehbare Darstellung mit aussagekräftigem Anhang schafft Vertrauen und verbessert die Konditionen bei Kreditverhandlungen erheblich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Informationen vermittelt der Jahresabschluss konkret?

Die Informationsfunktion des Jahresabschlusses umfasst drei zentrale Dimensionen, die zusammen ein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Lage ergeben. Diese Trias wird in § 264 Abs. 2 HGB als Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bezeichnet.

Vermögenslage

Die Vermögenslage zeigt, welche Werte das Unternehmen besitzt und wie diese strukturiert sind. Die Bilanz nach § 266 HGB gliedert das Vermögen in Anlage- und Umlaufvermögen.

  • Anlagevermögen: Immobilien, Maschinen, Beteiligungen, immaterielle Vermögensgegenstände nach § 266 Abs. 2 A. HGB
  • Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen, liquide Mittel nach § 266 Abs. 2 B. HGB
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten: Vorausgezahlte Aufwendungen nach § 250 Abs. 1 HGB
  • Bilanzsumme: Gesamtwert aller Vermögenswerte

Finanzlage (Kapitalstruktur)

Die Finanzlage informiert darüber, wie das Vermögen finanziert ist. Die Passivseite der Bilanz zeigt die Kapitalstruktur aus Eigenkapital und Fremdkapital.

  • Eigenkapital: Gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Gewinnvortrag nach § 266 Abs. 3 A. HGB
  • Rückstellungen: Verpflichtungen mit ungewisser Höhe oder Fälligkeit nach § 266 Abs. 3 B. HGB
  • Verbindlichkeiten: Darlehen, Lieferantenverbindlichkeiten nach § 266 Abs. 3 C. HGB
  • Eigenkapitalquote: Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme als Indikator für finanzielle Stabilität

Ertragslage

Die Ertragslage zeigt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB stellt Erträge und Aufwendungen gegenüber.

  • Umsatzerlöse: Erlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach § 275 Abs. 2 Nr. 1 HGB
  • Materialaufwand: Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB
  • Personalaufwand: Löhne, Gehälter, soziale Abgaben nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB
  • Abschreibungen: Wertminderung des Anlagevermögens nach § 275 Abs. 2 Nr. 7 HGB
  • Jahresüberschuss/-fehlbetrag: Ergebnis nach Steuern als Maßstab für den wirtschaftlichen Erfolg

3

zentrale Dimensionen der Informationsfunktion

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

§ 264 Abs. 2

True-and-Fair-View-Prinzip

Bedeutung der Informationsfunktion für die Geschäftsführung

Für Geschäftsführer einer GmbH oder Vorstände einer AG ist die Informationsfunktion des Jahresabschlusses ein unverzichtbares Steuerungsinstrument. Sie bildet die Grundlage für strategische und operative Entscheidungen.

Strategische Unternehmenssteuerung

Der Jahresabschluss liefert die Datengrundlage für zentrale strategische Fragen. Ohne diese Informationen bleiben Entscheidungen über Investitionen, Wachstum oder Restrukturierung spekulativ.

  • Investitionsentscheidungen: Welche Liquidität steht zur Verfügung? Wie hoch ist der Verschuldungsgrad?
  • Kostenoptimierung: Welche Kostenpositionen sind überproportional gestiegen?
  • Sortimentsbereinigung: Welche Geschäftsbereiche sind profitabel, welche nicht?
  • Personalplanung: Ist die Personalquote im Verhältnis zum Umsatz angemessen?
  • Preiskalkulation: Decken die Umsätze die Vollkosten und erwirtschaften einen angemessenen Gewinn?

Früherkennung von Risiken

Die Informationsfunktion ermöglicht es der Geschäftsführung, Warnsignale frühzeitig zu erkennen. Negative Entwicklungen bei Liquidität, Eigenkapital oder Rentabilität werden durch Kennzahlenanalyse sichtbar.

Achtung

Geschäftsführer sind nach § 64 GmbHG verpflichtet, bei drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung unverzüglich einen Insolvenzantrag zu stellen. Die Informationen aus dem Jahresabschluss sind daher existenziell, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Eine kontinuierliche Überwachung der Finanzlage gehört zur Sorgfaltspflicht nach § 43 GmbHG.

Controlling und Planungsgrundlage

Der Jahresabschluss des Vorjahres bildet die Ausgangsbasis für die Planung des kommenden Geschäftsjahres. Budgets, Forecasts und Soll-Ist-Vergleiche bauen auf den historischen Daten auf.

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen, der die voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken beschreibt. Diese Prognosepflicht schärft den Blick der Geschäftsführung für zukünftige Entwicklungen.

Bedeutung für externe Stakeholder

Externe Adressaten haben keinen direkten Zugang zu internen Unternehmensdaten. Der offengelegte Jahresabschluss ist für sie oft die einzige Informationsquelle über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens.

Kreditgeber und Banken

Banken nutzen die Jahresabschlussinformationen für das Rating und die Kreditwürdigkeitsprüfung. Entscheidende Kennzahlen sind die Eigenkapitalquote, der Verschuldungsgrad, die Liquiditätslage und die Zinslastquote.

Ein negatives Eigenkapital, sinkende Umsätze oder hohe Verluste verschlechtern das Rating und führen zu höheren Kreditzinsen oder Kreditablehnungen. Eine transparente, nachvollziehbare Darstellung im Anhang kann hier Vertrauen schaffen.

Lieferanten und Geschäftspartner

Lieferanten prüfen anhand des Jahresabschlusses, ob ein Unternehmen in der Lage ist, Rechnungen fristgerecht zu begleichen. Bei Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit werden Lieferungen nur gegen Vorkasse oder mit kürzeren Zahlungszielen gewährt.

Auch bei größeren Projekten oder langfristigen Verträgen nutzen Geschäftspartner den Jahresabschluss, um die wirtschaftliche Stabilität des Vertragspartners zu bewerten.

Finanzbehörden

Die Finanzverwaltung nutzt den handelsrechtlichen Jahresabschluss als Ausgangspunkt für die steuerliche Gewinnermittlung. Über die Überleitungsrechnung nach § 60 EStDV werden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz dokumentiert.

Auch für die Gewerbesteuer nach § 7 GewStG und die Körperschaftsteuer nach § 7 KStG bildet der handelsrechtliche Jahresabschluss die Basis. Die Informationsfunktion dient hier der Steuerbemessung.

Vorteile transparenter Jahresabschlüsse

  • Bessere Kreditkonditionen durch höheres Vertrauen
  • Stärkung der Reputation bei Geschäftspartnern
  • Erleichterte Kapitalakquise bei Investoren
  • Vermeidung von Nachfragen durch Behörden

Risiken intransparenter Darstellung

  • Schlechteres Rating und höhere Zinsen
  • Misstrauen bei Lieferanten und Kunden
  • Erschwerte Partnersuche und Kooperationen
  • Prüfungsrisiken durch Finanzbehörden

Abgrenzung zu weiteren Funktionen des Jahresabschlusses

Der handelsrechtliche Jahresabschluss erfüllt neben der Informationsfunktion weitere zentrale Aufgaben. Diese Funktionen sind teilweise konfliktär, werden im Handelsrecht aber durch ein System von Ansatz- und Bewertungsvorschriften austariert.

Ausschüttungsbemessungsfunktion

Die Ausschüttungsbemessungsfunktion dient dem Gläubigerschutz. Sie legt fest, welcher Betrag maximal an Gesellschafter ausgeschüttet werden darf, ohne die Haftungsmasse der Gläubiger zu gefährden.

Diese Funktion führt zu einer vorsichtigen Bewertung nach dem Vorsichtsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB. Vermögensgegenstände werden eher niedrig, Schulden eher hoch angesetzt. Dies kann die Informationsfunktion beeinträchtigen, da die tatsächlichen stillen Reserven nicht sichtbar werden.

Steuerbemessungsfunktion

Der handelsrechtliche Jahresabschluss bildet nach dem Maßgeblichkeitsprinzip des § 5 Abs. 1 EStG die Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung. Steuerliche Modifikationen werden in der Steuerbilanz oder durch Überleitungsrechnungen berücksichtigt.

Die Steuerbemessungsfunktion kann zu Konflikten mit der Informationsfunktion führen, etwa wenn steuerliche Wahlrechte (z.B. § 6 Abs. 2 EStG zu Abschreibungen) die wirtschaftliche Realität verzerren.

Funktion Primäres Ziel Bewertungsprinzip Adressaten
Informationsfunktion Wirtschaftliche Transparenz True and Fair View (§ 264 Abs. 2 HGB) Alle Stakeholder
Ausschüttungsbemessung Gläubigerschutz Vorsichtsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) Gläubiger, Gesellschafter
Steuerbemessung Besteuerungsgrundlage Maßgeblichkeit (§ 5 Abs. 1 EStG) Finanzverwaltung
Dokumentationsfunktion Rechenschaftslegung Vollständigkeit (§ 246 Abs. 1 HGB) Gesellschafter, Aufsichtsrat

Hinweis

In der Praxis dominiert bei Kapitalgesellschaften oft die Ausschüttungsbemessungsfunktion. Viele Unternehmen nutzen bewusst Bewertungswahlrechte (z.B. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB zu Abschreibungen), um den Gewinn niedrig zu halten. Dies schränkt die Informationsfunktion ein, ist aber im Rahmen der GoB zulässig.

Rechtliche Grundlagen der Informationsfunktion

Die Informationsfunktion des Jahresabschlusses ist im deutschen Handelsrecht umfassend kodifiziert. Zentrale Normen regeln sowohl die Pflicht zur Aufstellung als auch den Mindestinhalt. Darüber hinaus unterliegt die Einreichung und Offenlegung des Jahresabschlusses klaren gesetzlichen Vorgaben und Fristen.

Grundnorm: § 264 Abs. 2 HGB

§ 264 Abs. 2 HGB verpflichtet Kapitalgesellschaften, einen Jahresabschluss aufzustellen, der unter Beachtung der GoB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.

Diese Norm konkretisiert die Informationsfunktion als gesetzliche Anforderung. Das True-and-Fair-View-Prinzip stammt aus dem europäischen Bilanzrecht (Art. 4 Abs. 3 der Bilanzrichtlinie 2013/34/EU) und wurde durch das Bilanzrichtliniengesetz 1985 ins HGB übernommen.

Generalnorm: § 243 HGB

§ 243 Abs. 1 HGB fordert, dass der Jahresabschluss nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt wird. Zu diesen GoB gehören das Vollständigkeitsprinzip, das Klarheitsprinzip und das Wahrheitsprinzip.

§ 243 Abs. 2 HGB verlangt, dass der Jahresabschluss klar und übersichtlich ist. Diese Anforderung dient direkt der Informationsfunktion, da nur verständliche Abschlüsse ihren Informationszweck erfüllen können.

Offenlegung: § 325 HGB

Die Informationsfunktion für externe Stakeholder wird erst durch die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB vollständig wirksam. Kapitalgesellschaften müssen ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister einreichen.

Seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr Offenlegungsstelle, sondern nur noch Publikationsorgan.

Achtung

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro festsetzen. Die Offenlegung ist auch nach Festsetzung eines Ordnungsgeldes nachzuholen.

Weitere relevante Normen

  • § 266 HGB: Gliederung der Bilanz für Kapitalgesellschaften
  • § 275 HGB: Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren)
  • § 284 ff. HGB: Pflichtangaben im Anhang zur Erläuterung von Bilanz und GuV
  • § 289 HGB: Inhalt des Lageberichts (mittelgroße und große Kapitalgesellschaften)
  • § 267 HGB: Größenklassen, die den Umfang der Informationspflichten bestimmen

Praxistipps: Informationsfunktion optimal nutzen

Die Informationsfunktion entfaltet ihre volle Wirkung nur, wenn der Jahresabschluss sorgfältig aufgestellt, aussagekräftig erläutert und zeitnah analysiert wird. Folgende Praxistipps helfen Geschäftsführern, die Informationsqualität zu maximieren.

Zeitnahe Aufstellung

Je schneller der Jahresabschluss nach dem Bilanzstichtag vorliegt, desto aktueller und relevanter sind die Informationen. Für kleine Kapitalgesellschaften gilt nach § 42a Abs. 2 GmbHG eine Feststellungsfrist von 11 Monaten, für mittelgroße und große 8 Monate.

Wer diese Fristen ausreizt, nutzt die Informationsfunktion nicht optimal. Ziel sollte sein, den Jahresabschluss spätestens im ersten Quartal des Folgejahres festzustellen, um strategische Entscheidungen auf aktueller Datenbasis treffen zu können.

Aussagekräftiger Anhang

Der Anhang nach § 284 HGB ist kein bürokratisches Übel, sondern ein zentrales Instrument der Informationsvermittlung. Hier werden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erläutert, Haftungsverhältnisse offengelegt und wesentliche Sachverhalte erklärt.

  • Bewertungsmethoden transparent darstellen (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Abweichungen vom Vorjahr erläutern (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)
  • Haftungsverhältnisse vollständig offenlegen (§ 251 HGB, § 285 Nr. 3 HGB)
  • Forderungen und Verbindlichkeiten nach Restlaufzeit aufgliedern (§ 285 Nr. 1-2 HGB)
  • Angaben zu Beteiligungen und verbundenen Unternehmen machen (§ 285 Nr. 11 HGB)

Kennzahlenanalyse durchführen

Die nackten Zahlen aus Bilanz und GuV entfalten ihre Informationswirkung erst durch Kennzahlenanalyse. Geschäftsführer sollten mindestens folgende Kennzahlen regelmäßig ermitteln und im Zeitvergleich bewerten:

Kennzahl Berechnung Bedeutung
Eigenkapitalquote Eigenkapital ÷ Bilanzsumme × 100 Finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss ÷ Umsatz × 100 Profitabilität der Geschäftstätigkeit
Liquidität 3. Grades (Umlaufvermögen ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) × 100 Kurzfristige Zahlungsfähigkeit
Anlagendeckung II (Eigenkapital + langfristiges FK) ÷ Anlagevermögen × 100 Langfristige Finanzierungsstruktur

Vergleichbarkeit sicherstellen

Die Informationsfunktion entfaltet sich besonders im Zeitvergleich. Nach § 265 Abs. 1 HGB muss die Gliederung der Bilanz und GuV mit derjenigen des Vorjahres übereinstimmen, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Auch die Bewertungsmethoden sollten nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB stetig beibehalten werden (Stetigkeitsprinzip). Nur so lassen sich Entwicklungen und Trends verlässlich erkennen.

„In der Beratungspraxis sehen wir immer wieder, dass Geschäftsführer den Jahresabschluss nach Fertigstellung in der Schublade verschwinden lassen. Dabei sind die darin enthaltenen Informationen Gold wert für strategische Entscheidungen. Nehmen Sie sich Zeit für die Analyse – es lohnt sich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Tools nutzen

Moderne Buchhaltungssoftware und digitale Jahresabschluss-Tools wie OnlineBilanz.de ermöglichen eine schnelle, regelkonforme Erstellung. Automatisierte Plausibilitätsprüfungen und vorbereitete Anhang-Textbausteine erhöhen die Qualität und Aussagekraft.

Auch die elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister wird durch integrierte Schnittstellen vereinfacht. So bleibt mehr Zeit für die inhaltliche Analyse der Jahresabschlussdaten.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Informationsfunktion des Jahresabschlusses konkret?

Die Informationsfunktion beschreibt die Aufgabe des Jahresabschlusses, die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens transparent darzustellen. Nach § 264 Abs. 2 HGB muss der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln. Dies dient Geschäftsführern, Gesellschaftern, Kreditgebern und anderen Stakeholdern als Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen.

Für wen ist die Informationsfunktion des Jahresabschlusses relevant?

Die Informationsfunktion richtet sich an interne Adressaten (Geschäftsführung, Gesellschafter, Aufsichtsrat) und externe Stakeholder (Banken, Lieferanten, Finanzbehörden, potenzielle Investoren). Durch die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB beim Unternehmensregister erhalten auch externe Dritte Zugang zu den Jahresabschlussinformationen. Jede Gruppe nutzt die Informationen für unterschiedliche Zwecke: Kreditgeber für Bonitätsprüfungen, Lieferanten zur Einschätzung der Zahlungsfähigkeit, Geschäftsführer für strategische Entscheidungen.

Wie unterscheidet sich die Informationsfunktion von anderen Jahresabschlussfunktionen?

Der Jahresabschluss erfüllt mehrere Funktionen: Die Informationsfunktion zielt auf wirtschaftliche Transparenz nach dem True-and-Fair-View-Prinzip (§ 264 Abs. 2 HGB). Die Ausschüttungsbemessungsfunktion dient dem Gläubigerschutz durch vorsichtige Bewertung (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Die Steuerbemessungsfunktion bildet die Grundlage für steuerliche Gewinnermittlung nach § 5 Abs. 1 EStG. Diese Funktionen sind teilweise konfliktär, werden aber durch das System der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften austariert.

Welche rechtlichen Konsequenzen drohen bei mangelhafter Informationsfunktion?

Wird die Informationsfunktion nicht erfüllt, kann dies mehrere Konsequenzen haben: Bei Nichtoffenlegung nach § 325 HGB droht ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB. Ein mangelhafter Jahresabschluss, der kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt, kann zur Versagung des Bestätigungsvermerks durch den Abschlussprüfer führen. Geschäftsführer riskieren zudem Haftungsansprüche nach § 43 GmbHG, wenn sie durch fehlerhafte Informationen Fehlentscheidungen herbeiführen oder Krisensignale übersehen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Impressum, Datenschutz. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
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Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
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Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater