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Stammkapital25.000 €
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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten


OnlineBilanzBlogBestandteile Jahresabschluss HGB

Bestandteile Jahresabschluss HGB 2026: Pflichten & Aufbau

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Je nach Unternehmensgröße umfasst der Jahresabschluss nach HGB verschiedene Bestandteile – verpflichtend sind dabei Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht. Dieser Leitfaden erklärt, welche Pflichten für Kapitalgesellschaften gelten, wie die Elemente aufgebaut sind und wie Sie diese rechtssicher erstellen. Während für Kapitalgesellschaften besondere Anforderungen bestehen, gelten für Einzelunternehmen abweichende Bestandteile und Pflichten, die sich in Umfang und Komplexität unterscheiden.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss nach HGB besteht aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Anhang erstellen. Mittelgroße und große Gesellschaften sind nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, einen Lagebericht aufzustellen.

Grundlagen und Bedeutung des Jahresabschlusses nach HGB

Der Jahresabschluss ist das zentrale Instrument der externen Rechnungslegung. Er dokumentiert die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens zum Bilanzstichtag und dient als Grundlage für steuerliche, rechtliche und betriebswirtschaftliche Entscheidungen.

Für Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG regelt das Handelsgesetzbuch (HGB) in den §§ 242 ff. HGB die Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses. Die konkreten Anforderungen variieren je nach Unternehmensgröße nach § 267 HGB.

§ 242 HGB

Pflicht zum Jahresabschluss

§ 264 HGB

Regelungen für Kapitalgesellschaften

§ 267 HGB

Größenklassen

Der Jahresabschluss erfüllt mehrere Funktionen: Er schafft Transparenz gegenüber Gesellschaftern, Gläubigern und Behörden, bildet die Grundlage für die Gewinnausschüttung und dient als Bemessungsgrundlage für die Besteuerung. Zudem ist er Voraussetzung für die Kreditwürdigkeitsprüfung durch Banken.

Hinweis

Der Jahresabschluss muss nach § 243 Abs. 1 HGB den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) entsprechen. Dazu gehören die Prinzipien der Klarheit, Vollständigkeit, Richtigkeit und Willkürfreiheit.

Pflichtbestandteile nach Unternehmensgröße

Die Bestandteile des Jahresabschlusses richten sich nach der Größenklasse des Unternehmens. § 267 HGB unterscheidet zwischen kleinen, mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften anhand von Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Mitarbeiterzahl.

Unternehmensgröße Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleine Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja (verkürzt) Nein
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Ja
Große Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Ja

Nach § 264 Abs. 1 HGB besteht der Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften mindestens aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen.

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von Erleichterungen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB und § 276 HGB. Sie können eine verkürzte Bilanz und einen verkürzten Anhang aufstellen. Die GuV kann nach dem Gesamtkostenverfahren oder Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 HGB erstellt werden.

„Die richtige Einordnung in eine Größenklasse ist entscheidend für den Aufwand bei der Jahresabschlusserstellung. Viele kleine GmbHs können erhebliche Erleichterungen nutzen, sofern sie die Schwellenwerte nach § 267 HGB nicht überschreiten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Achtung

Die Größenklasse wird zum Bilanzstichtag 31.12.2025 ermittelt. Wenn an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei Größenmerkmale über- oder unterschritten werden, erfolgt ein Wechsel der Größenklasse (§ 267 Abs. 4 HGB).

Die Bilanz als zentraler Bestandteil

Die Bilanz stellt die Vermögens- und Kapitallage des Unternehmens zum Bilanzstichtag dar. Sie ist eine Gegenüberstellung von Aktiva (Mittelverwendung) und Passiva (Mittelherkunft) nach § 266 HGB.

Aufbau der Aktivseite

Die Aktivseite zeigt, wie das Unternehmen sein Kapital verwendet hat. Sie gliedert sich in Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen umfasst Vermögensgegenstände, die dem Geschäftsbetrieb dauerhaft dienen.

  • Immaterielle Vermögensgegenstände: Konzessionen, Lizenzen, Software, Geschäfts- oder Firmenwert
  • Sachanlagen: Grundstücke, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • Finanzanlagen: Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens

Das Umlaufvermögen umfasst Vermögensgegenstände, die nur vorübergehend im Unternehmen verbleiben: Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

Aufbau der Passivseite

Die Passivseite zeigt die Mittelherkunft – also wie das Unternehmen finanziert ist. Sie gliedert sich in Eigenkapital und Fremdkapital.

Eigenkapital

  • Gezeichnetes Kapital
  • Kapitalrücklage
  • Gewinnrücklagen
  • Gewinn-/Verlustvortrag
  • Jahresüberschuss/-fehlbetrag

Fremdkapital

  • Rückstellungen
  • Verbindlichkeiten
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Bilanz muss nach § 243 Abs. 2 HGB klar und übersichtlich sein. Die Gliederung nach § 266 HGB ist für Kapitalgesellschaften verbindlich, wobei kleine Gesellschaften eine verkürzte Darstellung wählen dürfen.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Die Gewinn- und Verlustrechnung stellt die Ertragslage des Unternehmens dar. Sie zeigt, wie sich Erträge und Aufwendungen im Geschäftsjahr entwickelt haben und welches Ergebnis erwirtschaftet wurde.

Nach § 275 HGB können Kapitalgesellschaften zwischen zwei Verfahren wählen: dem Gesamtkostenverfahren (GKV) und dem Umsatzkostenverfahren (UKV). Beide führen zum gleichen Jahresergebnis, unterscheiden sich aber in der Darstellung.

Merkmal Gesamtkostenverfahren Umsatzkostenverfahren
Darstellung Nach Aufwandsarten Nach Funktionsbereichen
Bestandsveränderung Separat ausgewiesen In Herstellungskosten enthalten
Gliederung Material, Personal, Abschreibungen Herstellungskosten, Vertrieb, Verwaltung
Verbreitung Deutschland häufig International üblich

Das Gesamtkostenverfahren gliedert Aufwendungen nach ihrer Art (Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen). Es zeigt die gesamte betriebliche Leistung einschließlich Bestandsveränderungen fertiger und unfertiger Erzeugnisse.

Das Umsatzkostenverfahren ordnet Aufwendungen den Funktionsbereichen zu (Herstellungskosten der verkauften Produkte, Vertriebskosten, Verwaltungskosten). Es ist international gebräuchlicher und erlaubt eine klarere Zuordnung zu Geschäftsbereichen.

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 276 HGB eine verkürzte GuV aufstellen. Dabei können bestimmte Posten zusammengefasst werden, was den Aufwand reduziert und gleichzeitig sensible Geschäftsinformationen schützt.

Wichtige GuV-Posten im Überblick

  • Umsatzerlöse: Erlöse aus dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen
  • Materialaufwand: Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren und Leistungen
  • Personalaufwand: Löhne, Gehälter, soziale Abgaben und Altersversorgung
  • Abschreibungen: Planmäßige und außerplanmäßige Wertminderungen des Anlagevermögens
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Finanzierungskosten
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer

Der Anhang – Erläuterung und Ergänzung

Der Anhang ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Jahresabschlusses von Kapitalgesellschaften nach § 284 HGB. Er erläutert und ergänzt die Angaben in Bilanz und GuV, damit ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt wird.

Der Anhang enthält Pflichtangaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu einzelnen Bilanz- und GuV-Posten sowie zusätzliche Informationen zu Haftungsverhältnissen, Organen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Pflichtangaben im Anhang

  • Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Erläuterungen zur Bilanz und GuV, soweit Inhalte nicht bereits aus den Dokumenten ersichtlich sind
  • Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel nach § 284 Abs. 3 HGB)
  • Angaben zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten und Sicherheiten
  • Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
  • Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt (§ 285 Nr. 7 HGB)
  • Angaben zur Geschäftsführung und zum Aufsichtsrat
  • Gesamtbezüge der Geschäftsführung (bei mittelgroßen und großen Gesellschaften)

Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 288 HGB einen verkürzten Anhang aufstellen. Viele Angaben entfallen, etwa zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, wenn diese Informationen in der Bilanz selbst enthalten sind.

„Der Anhang wird häufig unterschätzt, ist aber für Banken und Gesellschafter von hoher Bedeutung. Vollständige und nachvollziehbare Erläuterungen schaffen Vertrauen und vermeiden Rückfragen – gerade bei Finanzierungsanfragen oder Gesellschafterversammlungen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Beispiele für typische Anhangangaben

  • Erläuterung außergewöhnlicher Geschäftsvorfälle im Geschäftsjahr
  • Angaben zu nicht aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen (z. B. Miet- oder Leasingverträge)
  • Erläuterung von Bewertungsänderungen gegenüber dem Vorjahr
  • Angaben zu nahestehenden Unternehmen und Personen
  • Erläuterung der Steuerlast und latente Steuern (falls anwendbar)

Lagebericht bei mittelgroßen und großen Gesellschaften

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften sind nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, einen Lagebericht aufzustellen. Der Lagebericht ergänzt den Jahresabschluss um eine verbale Darstellung der Geschäftsentwicklung, der Lage des Unternehmens und der voraussichtlichen Entwicklung.

Nach § 289 HGB muss der Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so darstellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird. Er ist zukunftsorientiert und geht über die reine Vergangenheitsbetrachtung des Jahresabschlusses hinaus.

Pflichtbestandteile des Lageberichts

  1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis: Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr
  2. Lage der Gesellschaft: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, einschließlich wesentlicher Kennzahlen
  3. Voraussichtliche Entwicklung: Prognose für die künftige Geschäftsentwicklung mit Chancen und Risiken
  4. Forschung und Entwicklung: Angaben zu F&E-Tätigkeiten, sofern wesentlich
  5. Zweigniederlassungen: Angaben über bestehende Zweigniederlassungen
  6. Risikobericht: Darstellung der wesentlichen Risiken und Unsicherheiten nach § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB

Große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich eine Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB abgeben, die sich auf Corporate-Governance-Strukturen bezieht.

Achtung

Der Lagebericht ist nicht Teil des offenzulegenden Jahresabschlusses bei mittelgroßen Gesellschaften, die von der Offenlegungserleichterung nach § 327 HGB Gebrauch machen. Große Gesellschaften müssen den Lagebericht vollständig beim Unternehmensregister einreichen.

Die Erstellung eines Lageberichts erfordert eine strukturierte Analyse der Unternehmenslage und eine fundierte Einschätzung künftiger Entwicklungen. Er sollte klar formuliert, nachvollziehbar und auf die tatsächlichen Verhältnisse des Unternehmens abgestimmt sein.

Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften unterliegen nach § 316 HGB der Pflicht zur Abschlussprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer oder eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Kleine Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich von dieser Pflicht befreit.

Der Abschlussprüfer prüft, ob der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften entspricht und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Das Ergebnis wird im Bestätigungsvermerk nach § 322 HGB dokumentiert.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wird durch die Gesellschafter festgestellt. Bei einer GmbH geschieht dies in der Gesellschafterversammlung nach § 42a Abs. 2 GmbHG. Die Feststellung muss innerhalb bestimmter Fristen erfolgen.

Unternehmensgröße Feststellungsfrist Rechtsgrundlage
Kleine Kapitalgesellschaft 11 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 GmbHG
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 GmbHG
Große Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 GmbHG

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Kleine Gesellschaften müssen den Jahresabschluss bis spätestens 30.11.2026 feststellen, mittelgroße und große Gesellschaften bis 31.08.2026.

Hinweis

Die Feststellung ist von der Offenlegung zu unterscheiden. Sie ist ein interner Gesellschafterbeschluss, während die Offenlegung eine öffentliche Bekanntmachung beim Unternehmensregister darstellt.

Der festgestellte Jahresabschluss bildet die Grundlage für die Gewinnverwendung nach § 29 GmbHG und für die steuerliche Veranlagung des Unternehmens.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Alle Kapitalgesellschaften sind nach § 325 HGB verpflichtet, ihren Jahresabschluss offenzulegen. Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister – seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 01.08.2022 ist dies die einzige zugelassene Offenlegungsstelle.

Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für Abschlüsse mit dem Stichtag 31.12.2025 endet die Frist somit am 31.12.2026.

31.12.2026

Offenlegungsfrist für Abschlüsse 2025

§ 325 HGB

Rechtsgrundlage Offenlegung

500–25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Größenklasse Offenzulegende Bestandteile
Kleine Kapitalgesellschaft Bilanz, Anhang (verkürzt möglich)
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang (Lagebericht optional)
Große Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von Erleichterungen nach § 326 HGB: Sie müssen die GuV nicht offenlegen und können eine verkürzte Bilanz einreichen. Mittelgroße Gesellschaften können nach § 327 HGB von der Offenlegung des Lageberichts absehen.

Achtung

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Ordnungsgeld kann zwischen 500 und 25.000 Euro betragen und wird durch das Bundesamt für Justiz festgesetzt.

Die Einreichung erfolgt elektronisch im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) oder als strukturiertes PDF. Digitale Tools wie OnlineBilanz.de unterstützen die automatische Konvertierung und Übermittlung an das Unternehmensregister.

„Die fristgerechte Offenlegung wird häufig unterschätzt. Viele Unternehmen erhalten Ordnungsgelder, obwohl der Jahresabschluss längst erstellt ist – lediglich die Einreichung wurde versäumt. Eine automatisierte Erinnerung und digitale Übermittlung schaffen hier Rechtssicherheit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Umsetzung mit OnlineBilanz.de

Die Erstellung eines vollständigen, rechtssicheren Jahresabschlusses erfordert fundiertes Fachwissen und Sorgfalt. Digitale Lösungen wie OnlineBilanz.de unterstützen Geschäftsführer und Steuerberater dabei, alle Bestandteile strukturiert, effizient und gesetzeskonform zu erstellen.

Vorteile einer digitalen Jahresabschlusserstellung

Strukturierte Eingabe

Geführte Erfassung aller Pflichtangaben nach HGB – passend zur Unternehmensgröße

Rechtssicherheit

Automatische Prüfung auf Vollständigkeit und Plausibilität, Berücksichtigung aktueller Gesetzesänderungen

Zeitersparnis

Automatische Übernahme von Werten, Vorjahresvergleiche, Export in XBRL-Format

OnlineBilanz.de ermöglicht die vollständige Erstellung von Bilanz, GuV und Anhang nach den Vorgaben des HGB. Die Software berücksichtigt automatisch die Größenklasse des Unternehmens und bietet entsprechende Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften.

Ablauf der digitalen Jahresabschlusserstellung

  1. Stammdaten und Größenklasse erfassen
  2. Bilanzpositionen und GuV-Posten eingeben (Kontenübernahme aus Buchhaltung möglich)
  3. Anhangangaben strukturiert ergänzen (geführte Eingabemaske)
  4. Automatische Plausibilitätsprüfung und Fehlerhinweise
  5. Export als PDF für Gesellschafter und Steuerberater
  6. XBRL-Datei für die Offenlegung beim Unternehmensregister generieren
  7. Direkte elektronische Übermittlung ans Unternehmensregister

Die digitale Erstellung reduziert nicht nur den Zeitaufwand erheblich, sondern minimiert auch Fehlerquellen durch automatische Berechnungen und Konsistenzprüfungen. Vorjahreswerte stehen zur Verfügung, sodass Entwicklungen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Hinweis

OnlineBilanz.de unterstützt die vollständige Erfüllung aller gesetzlichen Anforderungen nach HGB – von der Bilanzgliederung nach § 266 HGB über die GuV-Formate nach § 275 HGB bis zur Anhangserstellung nach § 284 HGB.

Auch wenn die Erstellung digital erfolgt, empfiehlt sich eine abschließende Prüfung durch einen Steuerberater. Dieser kann die steuerliche Optimierung vornehmen und die formelle sowie materielle Richtigkeit bestätigen, bevor der Jahresabschluss festgestellt und offengelegt wird.

  • Automatische Größenklassenermittlung nach § 267 HGB
  • Vorlagen für verkürzte Bilanz und Anhang (kleine Kapitalgesellschaften)
  • Geführte Anhangserstellung mit allen Pflichtangaben
  • Export in XBRL-Format für Unternehmensregister
  • Fristenüberwachung für Feststellung und Offenlegung
  • Vorjahresvergleich und Entwicklungsdarstellung

Häufig gestellte Fragen

Welche Bestandteile muss der Jahresabschluss einer kleinen GmbH enthalten?

Eine kleine Kapitalgesellschaft muss nach § 264 Abs. 1 HGB Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang aufstellen. Die GuV muss nicht offengelegt werden (§ 326 HGB). Ein Lagebericht ist nicht erforderlich. Kleine Gesellschaften können verkürzte Formen von Bilanz und Anhang nutzen.

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Für Jahresabschlüsse mit dem Stichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister nach § 325 HGB. Bei Fristversäumnis droht ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Was ist der Unterschied zwischen Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren?

Beide Verfahren sind nach § 275 HGB zulässig und führen zum gleichen Jahresergebnis. Das Gesamtkostenverfahren gliedert Aufwendungen nach Arten (Material, Personal, Abschreibungen), das Umsatzkostenverfahren nach Funktionsbereichen (Herstellung, Vertrieb, Verwaltung). In Deutschland ist das Gesamtkostenverfahren verbreiteter.

Welche Angaben muss der Anhang mindestens enthalten?

Der Anhang muss nach § 284 HGB die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erläutern, Angaben zu Bilanz- und GuV-Posten machen, Haftungsverhältnisse aufzeigen und die Mitarbeiterzahl nennen. Kleine Gesellschaften können nach § 288 HGB einen verkürzten Anhang aufstellen und viele Angaben weglassen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 275 HGB – Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung, § 284 HGB – Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, § 325 HGB – Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

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Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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KI-Assistenz