Preisvergleich · § 5b EStG · ELSTER-Übermittlung
E-Bilanz-Software günstig: Preisvergleich 2026 für § 5b EStG-Übermittlung
Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 11 Minuten
Kurzantwort
Die günstigsten E-Bilanz-Tools für die reine Übermittlung liegen bei 10–40 € pro Einzelübermittlung (eBilanz-Online vom Bundesanzeiger ab 10 € mit Mengenstaffel, eBilanz+ 35 € pro Übermittlung, NWB E-Bilanz ab ca. 30 €). Voraussetzung: Sie haben bereits eine fertige Bilanz in strukturierter Form (Summen-/Saldenliste, Kontenplan SKR03/SKR04). Brauchen Sie Bilanz + E-Bilanz im Paket, ist ein Komplett-Service wie OnlineBilanz (499,95 € inkl. MwSt. für alles — Bilanz, GuV, E-Bilanz, KSt, GewSt, USt-Erklärung, Offenlegung und StB-Signatur) oft günstiger als StB-Honorar + Einzeltool. Wichtig für 2026: Taxonomie 6.8/6.9 zwingend erforderlich.
Wer nach günstiger E-Bilanz-Software sucht, meint meist zweierlei: Entweder ein Einzel-Tool zur reinen ELSTER-Übermittlung (günstig = 10–40 € pro Bilanz) oder einen Gesamtpreis für Bilanz + Übermittlung (günstig = deutlich unter Kanzlei-Honoraren). Dieser Artikel vergleicht 6 konkrete Anbieter mit aktuellen Preisen, erklärt die Zwei-Stufen-Logik der E-Bilanz und zeigt, für wen welches Modell wirtschaftlich am günstigsten ist.
Inhaltsverzeichnis
ab 10 €
Günstigste E-Bilanz-Einzelübermittlung
Taxonomie 6.8/6.9
Pflicht für Wirtschaftsjahre 2025/2026
§ 5b EStG
Rechtsgrundlage der E-Bilanz-Pflicht
1. Die Zwei-Stufen-Logik der E-Bilanz
Ein grundlegendes Missverständnis: Viele User erwarten, dass eine „günstige E-Bilanz-Software“ die Bilanz erstellt — in Wirklichkeit übermitteln Tools nur eine bereits fertige Bilanz. Der Prozess besteht aus zwei getrennten Schritten:
Stufe 1 — Bilanz-Erstellung
Zunächst muss die Bilanz nach HGB erstellt werden. Das erfolgt entweder beim Steuerberater, in einem Bilanzierungs-Editor oder — bei GmbH/UG mit StB-Pflicht nach § 3 StBerG — über einen Komplett-Service wie OnlineBilanz. Ergebnis: eine validierte Handelsbilanz + Steuerbilanz mit allen Positionen nach §§ 266, 275 HGB.
Stufe 2 — XBRL-Aufbereitung & ELSTER-Übermittlung
Die fertige Bilanz wird in die XBRL-Taxonomie der deutschen Finanzverwaltung überführt (Mapping der Konten) und über die ELSTER-Schnittstelle an das zuständige Finanzamt übermittelt. Das ist der Schritt, den reine „E-Bilanz-Tools“ übernehmen.
Der Denkfehler bei „günstig“
Wer nur Stufe 2 braucht — weil Bilanz bereits fertig vorliegt — kann mit 10–40 € pro Übermittlung sehr günstig arbeiten. Wer beide Stufen braucht (typisch für GmbH-Gründer ohne eigene Buchhaltung), führt der Preisvergleich mit reinen Einzel-Tools in die Irre: Die Bilanz-Erstellung kostet extra, und zwar meist das Mehrfache des Tool-Preises.
2. Taxonomie 6.8/6.9: Aktuelle Pflicht 2026
Vor dem Tool-Vergleich ein Pflicht-Update zur Technik: Die XBRL-Taxonomie der Finanzverwaltung wird jährlich vom BMF aktualisiert. Für Wirtschaftsjahre 2025 und 2026 sind folgende Versionen maßgeblich:
- →Taxonomie 6.8: Veröffentlicht durch BMF am 23.07.2024, verpflichtend für Wirtschaftsjahre ab 2025
- →Taxonomie 6.9: Veröffentlicht am 23.07.2025, verpflichtend für Wirtschaftsjahre ab 2026
- →Nichtbeanstandungsregelung für Kontennachweise im Übergang
Warum das bei der Tool-Auswahl wichtig ist
Ein günstiges Tool ist nur dann wirklich günstig, wenn es die aktuelle Taxonomie aktuell hält. Einige alte Desktop-Tools (Einmalkauf) laufen nach 1–2 Jahren ins Leere, weil ihre Taxonomie veraltet ist. Moderne Cloud-Tools wie eBilanz-Online, eBilanz+ und DATEV E-Bilanz aktualisieren automatisch — dafür zahlt man pro Übermittlung oder Abonnement.
3. 6 Anbieter im Vergleich (Preise April 2026)
Folgende Anbieter bedienen den deutschen E-Bilanz-Markt. Sie sind nach Preis/Geschwindigkeit geordnet, nicht nach Qualität — die Qualität der Tools ist bei allen seriösen Anbietern ausreichend:
1. eBilanz-Online (Bundesanzeiger Verlag)
ab 10 € zzgl. USt./ÜbermittlungDas Angebot des Bundesanzeiger Verlags für E-Bilanz-Übermittlungen nach § 5b EStG. Die Registrierung und das Erstellen der Bilanz innerhalb des Tools sind kostenlos — bezahlt wird nur die tatsächliche Übermittlung. Mit Mengenstaffel: Je mehr Übermittlungen pro Jahr, desto niedriger der Einzelpreis (ab 10 € netto).
Ideal für: Steuerberater mit vielen Mandanten, Buchhalter-Büros, Unternehmen mit Tochtergesellschaften
2. eBilanz+ (eBilanzPlus GmbH)
35 € zzgl. USt./ÜbermittlungModerneres Interface als eBilanz-Online, mit Importfunktionen aus gängigen Buchhaltungsprogrammen (BuchhaltungsButler-Partnerschaft mit 10% Rabatt). Zahlung erst bei erfolgreicher Abgabe. Kostenlose Korrekturen bei Finanzamt-Rückfrage. Sonderregel: Eröffnungsbilanzen dauerhaft kostenfrei (Gründer-Vorteil).
Ideal für: Solo-GmbH-Gründer mit eigener Buchhaltung, Freiberufler mit Bilanz-Pflicht, Gründer mit Eröffnungsbilanz
3. NWB E-Bilanz
ab 30 €/ÜbermittlungProfessionelles Tool des NWB Verlags (juristischer Fachverlag), primär für Steuerberater und bilanzierende Unternehmen. Kombinierbar mit NWB Jahresabschluss als Bilanz-Editor. Lizenzmodell mit Jahrespflege für Taxonomie-Updates.
Ideal für: Kanzleien, Buchhalter, Mittelständler mit eigener Bilanzierungskompetenz
4. DATEV E-Bilanz
ab 25 €/Übermittlung (Kanzleisoftware-Modul)Branchenstandard in Kanzleien. Nur für DATEV-Mitglieder (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer) verfügbar, tief integriert in DATEV-Rechnungswesen und Kanzleisoftware. Als Endkunde ohne StB nicht direkt nutzbar.
Ideal für: Mandanten, deren StB DATEV nutzt (faktisch ca. 70% der deutschen Kanzleien)
5. SimbaONE (Simba Computer Systeme)
Im Kanzleipaket · Einzelpreise auf AnfrageDie DATEV-Alternative für Steuerberater-Kanzleien. Komplettlösung mit E-Bilanz-Modul als Teil des Gesamtpakets. Für einzelne GmbH-Geschäftsführer nicht zielführend — zielt auf Kanzleien.
Ideal für: Mittelgroße Kanzleien als DATEV-Alternative
6. OnlineBilanz (Cloud-Service mit StB)
499,95 € inkl. MwSt. (komplett)Kein reines E-Bilanz-Tool, sondern ein Komplett-Service: Bilanz-Erstellung, GuV, Anhang, Anlagespiegel, E-Bilanz-Übermittlung an ELSTER, KSt-/GewSt-/USt-Erklärung, Offenlegung im Unternehmensregister und StB-Signatur mit Berufshaftpflicht — alles im Festpreis. Für GmbH-Geschäftsführer, die beide Stufen (Bilanz + Übermittlung) brauchen, meist die wirtschaftlich günstigste Lösung.
Ideal für: GmbH-/UG-Geschäftsführer ohne eigenen StB, die Bilanz und E-Bilanz im Paket wollen
4. Gesamtkosten-Rechnung: Tool allein vs. Komplett-Service
Der wichtigste Vergleich: Was kostet E-Bilanz wirklich — inklusive der vorgelagerten Bilanz-Erstellung? Zwei Szenarien einer typischen Solo-GmbH:
Szenario A: Einzel-Tool + Steuerberater vor Ort
Kosten Bilanz + E-Bilanz separat (Jahr)
Hinweis: Bei StB-Einbindung übermittelt ohnehin der Steuerberater die E-Bilanz direkt über seine Kanzleisoftware (DATEV) — das separate Einzel-Tool wird überflüssig. Das Modell ist nur sinnvoll, wenn Sie einen Buchhalter (ohne E-Bilanz-Befugnis) beauftragen.
Szenario B: OnlineBilanz-Festpreis
Kosten Komplett-Service (Jahr)
Ersparnis gegenüber Szenario A: 785–1.935 € pro Jahr. Die E-Bilanz allein ist nicht der Kostenfaktor — die Bilanz-Erstellung und Steuererklärungen drum herum sind es.
Wann ein Einzel-Tool wirklich günstig ist
Nur wenn Sie folgende Situation haben: (1) Sie haben eine bereits erstellte, validierte Bilanz in strukturierter Form (SuSa-Liste, Kontennachweise nach SKR03/SKR04), (2) Sie sind bilanzierender Freiberufler oder Einzelkaufmann (also nicht StBerG-pflichtig), (3) Sie brauchen nur die reine Übermittlung. Dann sind 10–35 € pro E-Bilanz tatsächlich die günstigste Lösung.
5. Auswahlhilfe: Welches Tool für welchen Fall?
| Ihre Situation | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| GmbH-Gründer, keine eigene Buchhaltung | OnlineBilanz Festpreis | Komplett-Service günstiger als StB + Tool |
| GmbH-GF mit bestehendem Steuerberater | Kein Tool nötig | StB übermittelt E-Bilanz über DATEV |
| Bilanzierender Freiberufler mit fertiger Bilanz | eBilanz+ (35 €) oder eBilanz-Online | Nur Stufe 2 benötigt, minimale Kosten |
| Einzelkaufmann mit Bilanz statt EÜR | eBilanz+ oder eBilanz-Online | StBerG-Pflicht fällt weg, DIY möglich |
| Buchhalter-Büro mit 10+ Mandanten | eBilanz-Online (Mengenstaffel) | Rabatte ab höheren Mengen |
| Unternehmen mit Neugründung (Eröffnungsbilanz) | eBilanz+ (kostenlos) | Eröffnungsbilanzen dauerhaft gratis |
| Kanzlei mit DATEV-Infrastruktur | DATEV E-Bilanz | Tief integriert, kein Zusatz-Tool nötig |
| Mittelständler mit eigenem Buchhalter | NWB E-Bilanz oder eBilanz-Online | Je nach Qualitätsanforderung und Volumen |
6. 5 teure Fehler bei der Tool-Auswahl
Fehler 1: Einzelpreis statt Gesamtkosten betrachten
Wer sich auf den 10–35-€-Tool-Preis fokussiert und die vorgelagerte Bilanzerstellung ausblendet, bezahlt am Ende 1.500–2.500 €. Der Tool-Preis ist der kleinste Kostenfaktor im Gesamt-Workflow.
Fehler 2: Veraltete Desktop-Software kaufen
Einmalkauf-Tools ohne Taxonomie-Updates werden nach 1–2 Jahren nutzlos, weil sie die aktuelle XBRL-Taxonomie (6.8/6.9) nicht mehr unterstützen. Beim Finanzamt wird die alte Taxonomie dann abgelehnt.
Fehler 3: „Kostenlose“ Tools blindlings nutzen
Wirklich kostenlose vollständige E-Bilanz-Tools existieren in Deutschland nicht. Was als „kostenlos“ beworben wird, ist meist die Registrierung oder die Erstellung — für die tatsächliche Übermittlung wird immer bezahlt (Ausnahme: eBilanz+ Eröffnungsbilanzen).
Fehler 4: Steuerberater und Einzel-Tool doppelt buchen
Wenn der StB bereits engagiert ist, übernimmt er die E-Bilanz-Übermittlung standardmäßig über seine Kanzleisoftware. Ein zusätzliches Einzel-Tool ist dann Doppelarbeit und unnötige Kosten.
Fehler 5: Tool-Kompatibilität nicht prüfen
Nicht jedes Tool importiert aus jeder Buchhaltungssoftware. Wer sevdesk nutzt und ein Tool ohne sevdesk-Import wählt, muss die Daten manuell übertragen — zeitintensiv und fehleranfällig. Vor der Tool-Wahl: Import-Kompatibilität mit der eigenen Buchhaltung checken.
„Die Frage nach der günstigsten E-Bilanz-Software ist fast immer die falsche Frage. In der Praxis bekommen wir nie die Anfrage ‚bitte nur die E-Bilanz übermitteln, Bilanz hab ich schon fertig’ — die Konstellation gibt es bei Solo-GmbHs schlicht nicht. Wer Bilanz und E-Bilanz braucht, zahlt mit OnlineBilanz im Festpreis meist ein Fünftel von dem, was klassische StB-Stundensatz-Abrechnung kostet. Das ist die echte Ersparnis.“
— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz
7. Gibt es kostenlose E-Bilanz-Software?
Ehrliche Antwort: Nicht wirklich. Es gibt Einzelangebote, bei denen Teilaspekte kostenlos sind:
- •eBilanz+: Eröffnungsbilanzen bei Neugründungen dauerhaft kostenlos. Jahresbilanzen kosten 35 €.
- •eBilanz-Online: Registrierung und Nutzung der Plattform zum Erstellen kostenlos — aber die Übermittlung kostet (ab 10 € netto).
- •ELSTER selbst: Bietet keine eigene E-Bilanz-Software an. Der Bundesanzeiger-Verlag (eBilanz-Online) ist de facto der günstigste Zugang zur reinen Übermittlung.
- •Freie XBRL-Bibliotheken: Theoretisch ließe sich eine Eigenbau-Lösung programmieren — aber der Entwicklungsaufwand übersteigt die Kosten eines kommerziellen Tools bei Weitem.
BFH-Urteil: E-Bilanz-Pflicht auch bei geringem Aufwand
Der Bundesfinanzhof hat 2019 entschieden: Die E-Bilanz-Pflicht nach § 5b EStG besteht auch bei einem finanziellen Aufwand von nur ca. 40 € (Urteil vom 16.01.2019, X R 17/18). Die Härtefall-Regelung greift nur bei echter Unzumutbarkeit — bloße Kosten von 35 € sind kein Unzumutbarkeitsgrund.
Weiterführende Artikel
- E-Bilanz — Serviceübersicht OnlineBilanz: Was OnlineBilanz bei der E-Bilanz übernimmt.
- Bilanz erstellen online Tool: Gesamt-Überblick über Tool-Kategorien.
- Bilanz erstellen lassen: Preisvergleich: Die 5 Anbieter-Modelle im Vergleich.
- Lexware Jahresabschluss-Export: Export-Workflow für Lexware-Nutzer.
- sevdesk Jahresabschluss erstellen: Workflow für sevdesk-Nutzer.
- Bilanzierungspflicht GmbH: Wer bilanzieren muss und warum.
Rechtsgrundlagen & Quellen
8. Häufige Fragen
Was ist die absolut günstigste Einzelübermittlung am Markt?
Mit Mengenstaffel: eBilanz-Online vom Bundesanzeiger Verlag ab 10 € netto pro Übermittlung — allerdings nur bei entsprechendem Jahresvolumen. Für Einzelübermittlungen ohne Staffel: eBilanz+ mit 35 € netto. Beide sind seriös und technisch ausgereift. Wichtig: Das setzt voraus, dass die Bilanz bereits fertig ist.
Kann ich die E-Bilanz selbst machen, wenn ich eine GmbH habe?
Technisch: Ja. Rechtlich: Nur, wenn die vorgelagerte Bilanz-Erstellung durch einen Steuerberater signiert ist. Die E-Bilanz nach § 5b EStG ist die elektronische Form des Jahresabschlusses — und dieser muss bei GmbH/UG nach § 3 StBerG von einem StB erstellt sein. Die reine technische Übermittlung dürfen Sie dann selbst vornehmen, wenn der StB Ihnen die fertige Bilanz übergibt.
Was ist die Taxonomie und warum ist sie so wichtig?
Die XBRL-Taxonomie ist das standardisierte Datenmodell der Finanzverwaltung, das definiert, welche Bilanz-Positionen in welcher Struktur übermittelt werden müssen. Sie wird jährlich durch das BMF aktualisiert (aktuell 6.8 für Wirtschaftsjahre ab 2025, 6.9 ab 2026). Ihre E-Bilanz-Software muss die aktuelle Version unterstützen — sonst wird die Einreichung technisch abgelehnt.
Lohnt sich eBilanz-Online mit Mengenstaffel für eine Einzel-GmbH?
In der Regel nicht. Die Mengenstaffel greift spürbar erst bei 5+ Übermittlungen pro Jahr. Für eine einzelne GmbH ist der Einzel-Übermittlungs-Preis ohne Staffelung relevant — dann ist eBilanz+ (35 €) oft die einfachere Wahl mit klarerer Preisstruktur.
Können diese Tools auch die Offenlegung beim Bundesanzeiger?
Teilweise. eBilanz-Online (Bundesanzeiger Verlag) kann auch die Offenlegungs-XBRL erzeugen — das ist der große Vorteil dieses Tools. Allerdings sind die Taxonomien für E-Bilanz (an Finanzamt) und Offenlegung (an Unternehmensregister) technisch unterschiedlich. OnlineBilanz im Festpreis macht beides — E-Bilanz und Offenlegung — automatisch.
Gibt es eine Härtefallregelung, bei der ich auf E-Bilanz verzichten kann?
Ja, § 5b Abs. 2 EStG sieht eine Härtefallregelung vor, wenn die elektronische Übermittlung wirtschaftlich oder persönlich unzumutbar ist. Der BFH hat 2019 (X R 17/18) entschieden, dass Kosten von etwa 40 € keinen Härtefall darstellen. In der Praxis wird die Härtefallregelung nur sehr selten gewährt — für typische GmbH-Fälle nicht realistisch.
Wie überträgt OnlineBilanz die E-Bilanz?
OnlineBilanz ist DATEV-Digitalpartner. Die zugehörigen Steuerberater übermitteln die E-Bilanz über DATEV-Kanzleisoftware an ELSTER — inklusive Taxonomie 6.8/6.9, mit StB-Signatur, und auf Basis der zuvor erstellten Bilanz. Sie als Mandant müssen sich um die technische Seite nicht kümmern — das ist im Festpreis enthalten.
Was kostet mich eine E-Bilanz bei einem klassischen Steuerberater?
Die reine E-Bilanz-Übermittlung wird in den meisten Kanzleien nicht separat berechnet — sie ist Teil des Bilanzerstellungs-Honorars. Das wiederum berechnet sich nach StBVV (Steuerberatervergütungsverordnung), typisch 7–40/10 einer vollen Gebühr. Für eine Solo-Kleinst-GmbH: 800–1.500 €. Bei der GmbH hat der StB ohnehin Zugriff auf DATEV oder SimbaONE für die Übermittlung.
Welche Software sollte ich 2026 NICHT mehr verwenden?
Jede Desktop-Software, deren Taxonomie-Version vor 6.8 liegt, ist 2026 praktisch wertlos — die Finanzverwaltung lehnt veraltete Taxonomien ab. Das betrifft alte Einmalkauf-Tools ohne Update-Abo. Cloud-basierte Tools aktualisieren Taxonomien automatisch — deshalb sind Tools wie eBilanz+, eBilanz-Online, DATEV E-Bilanz, NWB und integrierte Kanzleisoftware in der Regel stets aktuell.
9. Fazit: Die günstigste E-Bilanz-Lösung ist eine Frage der Konstellation
Die Antwort auf „Welche E-Bilanz-Software ist am günstigsten?“ hängt davon ab, ob Sie nur die Übermittlung brauchen oder den gesamten Workflow. Für die reine Übermittlung sind eBilanz-Online (ab 10 € mit Mengenstaffel) und eBilanz+ (35 € fix) die günstigsten Tools am Markt.
Für GmbH/UG-Geschäftsführer, die Bilanz und E-Bilanz gemeinsam brauchen, ist die wirtschaftlich günstigste Lösung fast immer ein Komplett-Service wie OnlineBilanz zum Festpreis von 499,95 € inkl. MwSt. — denn darin sind nicht nur E-Bilanz, sondern auch Bilanz-Erstellung, alle Steuererklärungen, Offenlegung und StB-Signatur mit Haftpflicht enthalten. Die reine Tool-Einzelpreis-Kalkulation übersieht, dass die Bilanz-Erstellung bei Kapitalgesellschaften nach § 3 StBerG ohnehin einen Steuerberater erfordert — und damit den größten Kostenblock.
Die konkrete Empfehlung: Prüfen Sie zuerst, ob Sie nur Stufe 2 (Übermittlung) oder beide Stufen (Erstellung + Übermittlung) brauchen. Die Antwort darauf bestimmt, ob ein 35-€-Tool oder ein 499,95-€-Festpreis-Service die wirklich günstigere Lösung ist.
E-Bilanz plus komplett — rechtssicher, transparent, ohne versteckte Kosten.
OnlineBilanz — 499,95 € inkl. MwSt. komplett: Bilanz, GuV, Anhang, Anlagespiegel, E-Bilanz an ELSTER (Taxonomie 6.8/6.9), KSt-, GewSt- und USt-Erklärung, Offenlegung im Unternehmensregister, StB-Signatur mit Berufshaftpflicht, 12 Monate Finanzamtsvertretung und 1 Jahr kostenlose Steuerberatung.Hinweis: Die genannten Anbieter-Namen (eBilanz-Online, eBilanz+, NWB, DATEV, SimbaONE, Bundesanzeiger Verlag) sind eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber. OnlineBilanz steht in keinem vertraglichen Verhältnis zu diesen Unternehmen und nutzt die Namen ausschließlich zur Beschreibung der Marktlandschaft. Die genannten Preise sind Stand April 2026, direkt von den Anbieter-Websites übernommen (netto, zzgl. USt.) und können sich ändern — konkrete Tarife bitte beim jeweiligen Anbieter prüfen. Der Artikel ersetzt keine individuelle Steuerberatung. Für Fragen zu Ihrer konkreten Situation: Kontakt zu OnlineBilanz.


