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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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Datum

Lesedauer

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OnlineBilanzBlogAG Adressaten

Jahresabschluss AG Adressaten 2026: Anforderungen & Pflichten

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss einer Aktiengesellschaft richtet sich an unterschiedliche Adressatengruppen mit spezifischen Informationsinteressen. Sowohl interne als auch externe Stakeholder nutzen die Daten zur Unternehmenssteuerung, Risikoeinschätzung und wirtschaftlichen Bewertung. Eine strukturierte Erstellung und rechtskonforme Offenlegung beim Unternehmensregister sind dabei unverzichtbar.

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Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss einer AG richtet sich an interne Adressaten (Geschäftsführung, Gesellschafter, Aufsichtsrat) und externe Stakeholder (Finanzamt, Banken, Investoren, Lieferanten). Er erfüllt Informations-, Kontroll- und Rechenschaftspflichten gemäß § 242 HGB und § 264 HGB. Die Offenlegung erfolgt seit 2022 ausschließlich beim Unternehmensregister nach § 325 HGB.

Grundlagen der Jahresabschluss-Adressaten bei der AG

Der Jahresabschluss einer Aktiengesellschaft dient verschiedenen Anspruchsgruppen als zentrale Informationsquelle. Nach § 242 HGB und § 264 HGB müssen Kapitalgesellschaften einen Jahresabschluss erstellen, der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang umfasst.

Die Adressaten lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: Interne Stakeholder nutzen die Daten primär zur Unternehmenssteuerung und Kontrolle, externe Adressaten zur Risikoeinschätzung und Entscheidungsfindung. Beide Gruppen haben unterschiedliche Informationsbedürfnisse und rechtliche Ansprüche.

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Hauptgruppen von Adressaten

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB

25.000 €

Max. Ordnungsgeld § 335 HGB

Die Informationsfunktion des Jahresabschlusses ist gesetzlich verankert. Sie schafft Transparenz über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und ermöglicht fundierte wirtschaftliche Entscheidungen. Die Qualität der bereitgestellten Informationen beeinflusst direkt das Vertrauen der Stakeholder.

Hinweis

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich beim Unternehmensregister. Die elektronische Einreichung ist verpflichtend und muss fristgerecht erfolgen, um Sanktionen zu vermeiden.

Interne Adressaten des AG-Jahresabschlusses

Interne Adressaten sind unmittelbar mit dem Unternehmen verbunden und nutzen den Jahresabschluss zur Steuerung, Planung und Kontrolle. Sie haben direkten Zugriff auf sämtliche Finanzinformationen und zusätzliche interne Auswertungen.

Vorstand als primärer interner Adressat

Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 1 HGB. Er nutzt die Finanzdaten zur strategischen Planung, Investitionsentscheidungen und Ergebnissteuerung.

Insbesondere die Entwicklung des Eigenkapitals, die Liquiditätslage und die Ertragskraft sind für den Vorstand zentrale Steuerungsgrößen. Auf Basis dieser Kennzahlen werden Maßnahmen zur Optimierung der Unternehmensperformance abgeleitet.

Aktionäre und Gesellschafter

Aktionäre haben ein berechtigtes Interesse an der wirtschaftlichen Entwicklung ihres Investments. Der Jahresabschluss informiert sie über die Gewinnverwendung, Dividendenausschüttungen und die Bildung von Rücklagen gemäß § 58 AktG.

Die Hauptversammlung beschließt auf Basis des festgestellten Jahresabschlusses über die Ergebnisverwendung. Transparente und nachvollziehbare Finanzinformationen sind daher essentiell für die Ausübung der Gesellschafterrechte.

Aufsichtsrat als Kontrollorgan

Der Aufsichtsrat prüft den Jahresabschluss gemäß § 171 AktG und überwacht die Geschäftsführung des Vorstands. Seine Kontrollaufgabe erfordert detaillierte Einblicke in die wirtschaftliche Lage und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

  • Prüfung der Ordnungsmäßigkeit von Bilanz und GuV
  • Überwachung der Einhaltung von § 264 ff. HGB
  • Bewertung der wirtschaftlichen Lage der AG
  • Stellungnahme zum Vorschlag der Gewinnverwendung

„Der Aufsichtsrat benötigt einen vollständigen und nachvollziehbaren Jahresabschluss, um seine Kontrollpflichten gemäß § 111 AktG effektiv wahrnehmen zu können. Lückenhafte oder intransparente Finanzberichte erschweren die Überwachungsfunktion erheblich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Externe Adressaten und ihre Informationsbedürfnisse

Externe Adressaten haben keinen unmittelbaren Zugang zu internen Unternehmensinformationen und sind daher auf den veröffentlichten Jahresabschluss angewiesen. Ihre Informationsbedürfnisse sind vielfältig und reichen von Kreditwürdigkeitsprüfungen bis zur Marktanalyse.

Finanzbehörden und Finanzamt

Das Finanzamt nutzt den Jahresabschluss als Grundlage für die Besteuerung. Die handelsrechtliche Bilanz dient nach § 60 EStDV als Ausgangspunkt für die steuerliche Gewinnermittlung.

Besonders relevant sind dabei Angaben zu Rückstellungen, Abschreibungen und außerordentlichen Erträgen. Die Finanzverwaltung prüft die Einhaltung steuerlicher Vorschriften und gleicht die Handelsbilanz mit der Steuerbilanz ab.

Kreditinstitute und Banken

Banken analysieren den Jahresabschluss zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit und Bonität. Die Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad und Liquiditätskennzahlen sind zentrale Entscheidungskriterien für Kreditvergaben.

Nach Basel III sind Finanzinstitute verpflichtet, die Risiken ihrer Kreditengagements zu bewerten. Der Jahresabschluss liefert die dafür notwendigen Informationen über die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens.

Investoren und Kapitalmarkt

Potenzielle und bestehende Investoren nutzen den Jahresabschluss zur Bewertung der Ertragskraft und des Wachstumspotenzials. Besonders börsennotierte AGs unterliegen zusätzlichen Publizitätspflichten nach dem Wertpapierhandelsgesetz.

Analysten erstellen auf Basis der Jahresabschlussdaten Bewertungsmodelle und Prognosen. Die Qualität und Vollständigkeit der Finanzinformationen beeinflusst direkt die Aktienbewertung und das Investorenvertrauen.

Lieferanten und Geschäftspartner

Lieferanten prüfen die Zahlungsfähigkeit ihrer Geschäftspartner, bevor sie Lieferantenkredite gewähren. Der Jahresabschluss gibt Aufschluss über Liquidität, Verbindlichkeiten und die Fähigkeit zur fristgerechten Zahlung.

Kurzfristige Lieferanten

Fokus auf Liquiditätskennzahlen, Verbindlichkeitenlaufzeiten und Working Capital

Langfristige Partner

Bewertung der Eigenkapitalquote, Stabilität und strategischen Ausrichtung

Arbeitnehmer und Betriebsrat

Arbeitnehmer haben ein berechtigtes Interesse an der wirtschaftlichen Stabilität ihres Arbeitgebers. Der Jahresabschluss informiert über die Ertragslage und damit über die Arbeitsplatzsicherheit.

Der Betriebsrat kann gemäß § 106 BetrVG wirtschaftliche Angelegenheiten mit dem Arbeitgeber erörtern. Der Jahresabschluss bildet dabei eine wichtige Informationsgrundlage für Tarifverhandlungen und Personalpolitik.

Gesetzliche Informationspflichten der AG

Die Informationspflichten von Aktiengesellschaften sind im HGB, AktG und weiteren Vorschriften detailliert geregelt. Sie dienen der Transparenz und dem Schutz der verschiedenen Adressatengruppen.

Bestandteile nach § 264 HGB

Der Jahresabschluss einer AG umfasst zwingend Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang. Große und mittelgroße AGs müssen zusätzlich einen Lagebericht gemäß § 264 Abs. 1 HGB erstellen.

  • Bilanz nach § 266 HGB mit vorgeschriebenem Gliederungsschema
  • Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren)
  • Anhang mit Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  • Lagebericht bei mittelgroßen und großen AGs gemäß § 289 HGB

Größenabhängige Anforderungen nach § 267 HGB

Die Umfangspflichten richten sich nach der Größenklasse der AG. § 267 HGB definiert drei Kategorien anhand von Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Arbeitnehmerzahl.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittel ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Kleine AGs profitieren von Erleichterungen bei der Gliederung und den Anhangangaben nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB. Große AGs unterliegen erweiterten Publizitätspflichten und müssen unter Umständen einen Abschlussprüfer bestellen.

Prüfungspflicht nach § 316 HGB

Mittelgroße und große AGs sind gemäß § 316 Abs. 1 HGB zur Abschlussprüfung verpflichtet. Der Abschlussprüfer erstellt einen Bestätigungsvermerk nach § 322 HGB, der die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses bestätigt.

Achtung

Auch kleine AGs können prüfungspflichtig sein, wenn sie zwei der drei Größenkriterien nach § 267 HGB an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen überschreiten. Die Prüfungspflicht entsteht dann ab dem folgenden Geschäftsjahr.

Offenlegung beim Unternehmensregister: Fristen und Verfahren

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist eine zentrale Publizitätspflicht nach § 325 HGB. Seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Einreichung ausschließlich beim Unternehmensregister in elektronischer Form.

Feststellung vor Offenlegung

Vor der Offenlegung muss der Jahresabschluss festgestellt werden. Bei der AG erfolgt dies durch Beschluss der Hauptversammlung gemäß § 173 AktG oder durch Feststellung des Aufsichtsrats nach § 172 AktG.

Die Feststellungsfristen richten sich nach § 42a GmbHG analog: Kleine AGs haben 11 Monate, mittelgroße und große AGs haben 8 Monate ab Bilanzstichtag Zeit. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist am 30.11.2026 bzw. 31.08.2026.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Die Offenlegung muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister erfolgen. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026.

31.12.2026

Offenlegungsfrist für Bilanzstichtag 31.12.2025

elektronisch

Einreichungsform seit DiRUG

§ 325 HGB

Rechtsgrundlage Offenlegung

Umfang der offenzulegenden Unterlagen

Der Umfang richtet sich nach der Größenklasse. Kleine AGs können verkürzte Abschlüsse nach § 326 HGB offenlegen, während große AGs sämtliche Bestandteile einschließlich Lagebericht veröffentlichen müssen.

Kleine AG

  • Verkürzte Bilanz
  • Anhang (reduziert)
  • Kein Lagebericht erforderlich

Mittelgroße AG

  • Vollständige Bilanz
  • Vollständiger Anhang
  • Lagebericht nach § 289 HGB

Große AG

  • Vollständige Bilanz
  • Vollständiger Anhang
  • Lagebericht + Prüfbericht

„Die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister erfordert eine strukturierte XML-Datei im XBRL-Format. Fehlerhafte Taxonomien oder unvollständige Datensätze führen zur Zurückweisung und können die Fristwahrung gefährden.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Bereitstellung für unterschiedliche Adressatengruppen

Die Digitalisierung der Jahresabschluss-Kommunikation ermöglicht eine effiziente und zeitnahe Bereitstellung für alle Adressatengruppen. Moderne Plattformen wie OnlineBilanz.de unterstützen die rechtskonforme Erstellung, Prüfung und elektronische Übermittlung.

XBRL-Taxonomie und strukturierte Daten

Die Offenlegung beim Unternehmensregister erfordert seit DiRUG die Verwendung der XBRL-Taxonomie (eXtensible Business Reporting Language). Diese strukturierte Datenformatierung ermöglicht eine automatisierte Verarbeitung durch externe Adressaten.

Banken, Rating-Agenturen und Wirtschaftsauskunfteien können die XBRL-Daten direkt in ihre Analysesysteme einlesen. Dies beschleunigt Kreditentscheidungen und verbessert die Datenqualität erheblich.

Zugriffsmöglichkeiten verschiedener Stakeholder

Das Unternehmensregister ist öffentlich zugänglich. Externe Adressaten können gegen eine geringe Gebühr auf alle hinterlegten Jahresabschlüsse zugreifen und diese herunterladen.

Interne Bereitstellung

Gesellschafter, Aufsichtsrat und Vorstand erhalten die Unterlagen direkt vom Unternehmen, oft bereits vor der Feststellung zur Prüfung und Beschlussfassung.

Öffentlicher Zugriff

Externe Stakeholder rufen die Unterlagen über das Unternehmensregister ab. Die Daten stehen dauerhaft zur Verfügung und sind recherchierbar.

Vorteile digitaler Prozesse

Digitale Workflows reduzieren Fehlerquellen und beschleunigen die Erstellung. Automatisierte Plausibilitätsprüfungen erkennen Inkonsistenzen frühzeitig, bevor der Abschluss eingereicht wird.

  • Automatische Prüfung der XBRL-Taxonomie vor Einreichung
  • Revisionssichere Dokumentation aller Arbeitsschritte
  • Fristenmanagement mit automatischen Erinnerungen
  • Sichere Bereitstellung für interne und externe Prüfer

Hinweis

OnlineBilanz.de bietet eine vollständig digitale Lösung für die Jahresabschlusserstellung und -offenlegung. Die Plattform erzeugt automatisch XBRL-konforme Dateien und übermittelt diese fristgerecht an das Unternehmensregister.

Rechtsfolgen bei Pflichtverletzungen und Sanktionen

Die Nichteinhaltung der Offenlegungs- und Informationspflichten führt zu erheblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen. Der Gesetzgeber hat verschiedene Sanktionsmechanismen etabliert, um die Compliance zu gewährleisten.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen.

Die Höhe richtet sich nach der Dauer der Fristüberschreitung, der Unternehmensgröße und eventuellen Vorstrafen. Wiederholungstäter müssen mit deutlich höheren Sanktionen rechnen.

Achtung

Das Ordnungsgeld richtet sich gegen die gesetzlichen Vertreter persönlich. Bei einer AG haften die Vorstandsmitglieder für die fristgerechte Offenlegung gemäß § 335 HGB. Neben dem Ordnungsgeld drohen Reputationsschäden.

Auswirkungen auf Adressaten

Fehlende oder verspätete Jahresabschlüsse beeinträchtigen das Vertrauen aller Stakeholder. Banken können Kreditlinien kündigen, Lieferanten die Konditionen verschlechtern und Investoren ihre Beteiligungen überdenken.

Rating-Agenturen bewerten fehlende Transparenz negativ. Dies kann zu einer Herabstufung der Bonität führen, was wiederum höhere Finanzierungskosten und erschwerte Geschäftsbeziehungen zur Folge hat.

Haftungsrisiken der Organmitglieder

Vorstandsmitglieder haften gemäß § 93 AktG für Pflichtverletzungen. Wenn durch verspätete Offenlegung ein Schaden entsteht, können Gesellschafter Schadensersatzansprüche geltend machen.

Auch der Aufsichtsrat kann haftbar werden, wenn er seine Überwachungspflicht nach § 111 AktG verletzt. Eine ordnungsgemäße Prüfung des Jahresabschlusses und die Sicherstellung der fristgerechten Offenlegung gehören zu seinen Kernaufgaben.

Pflichtverletzung Rechtsgrundlage Sanktion
Verspätete Offenlegung § 335 HGB Ordnungsgeld 500-25.000 €
Fehlerhafter Abschluss § 331 HGB Bußgeld + Schadensersatz
Unterlassene Prüfung § 316 HGB Nichtigkeit + Ordnungsgeld
Falsche Angaben § 331 Nr. 1 HGB Bußgeld bis 50.000 €

„Die rechtzeitige und vollständige Offenlegung ist nicht nur eine formale Pflicht, sondern ein aktiver Beitrag zur Vertrauensbildung gegenüber allen Stakeholdern. Unternehmen, die ihre Publizitätspflichten ernst nehmen, profitieren von besseren Finanzierungskonditionen und stabilen Geschäftsbeziehungen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Präventive Maßnahmen

Ein funktionierendes Fristenmanagement und klar definierte Verantwortlichkeiten sind essentiell. Die Nutzung digitaler Tools erleichtert die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben.

  • Frühzeitige Planung der Jahresabschlusserstellung mit Meilensteinen
  • Klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten zwischen Vorstand, Finanzabteilung und Prüfer
  • Regelmäßige Abstimmung mit dem Aufsichtsrat über den Fortschritt
  • Einsatz digitaler Lösungen mit automatischem Fristencontrolling
  • Schulung der beteiligten Mitarbeiter zu aktuellen Rechtsänderungen

Häufig gestellte Fragen

Wer sind die wichtigsten Adressaten des AG-Jahresabschlusses?

Zu den wichtigsten Adressaten zählen intern: Vorstand, Aktionäre und Aufsichtsrat. Extern: Finanzamt, Banken, Investoren, Lieferanten und Arbeitnehmer. Jede Gruppe nutzt die Finanzinformationen für spezifische Zwecke – von der Unternehmenssteuerung über Kreditentscheidungen bis zur Risikoeinschätzung.

Wo muss der Jahresabschluss einer AG 2026 offengelegt werden?

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister in elektronischer Form nach § 325 HGB. Die Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für den Stichtag 31.12.2025 endet sie am 31.12.2026. Die Einreichung muss im XBRL-Format erfolgen.

Welche Sanktionen drohen bei verspäteter Offenlegung des AG-Jahresabschlusses?

Bei Fristversäumnis droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro erreichen. Die Sanktion richtet sich persönlich gegen die Vorstandsmitglieder. Zusätzlich drohen Reputationsschäden und verschlechterte Geschäftsbeziehungen.

Welche Informationen benötigen externe Adressaten aus dem AG-Jahresabschluss?

Banken prüfen Bonität und Kreditwürdigkeit anhand von Eigenkapitalquote und Liquiditätskennzahlen. Lieferanten bewerten die Zahlungsfähigkeit. Investoren analysieren Ertragskraft und Wachstumspotenzial. Das Finanzamt nutzt die Handelsbilanz als Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung. Alle benötigen verlässliche, standardisierte Daten.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 173 AktG – Feststellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater