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Datum

Lesedauer

13–19 Minuten


OnlineBilanzBlogAufstellungsfrist GmbH

Aufstellungsfrist Jahresabschluss GmbH 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Aufstellungsfrist des Jahresabschlusses ist eine zentrale gesetzliche Pflicht jeder GmbH. Dieser Leitfaden erklärt Ihnen präzise, welche Fristen nach § 264 HGB gelten, wie der Aufstellungsprozess funktioniert und welche Konsequenzen bei Fristversäumnissen drohen. Für Geschäftsjahre, die am 31.12.2025 enden, gilt die Aufstellungsfrist bis zum 30. Juni 2026. Bei Unsicherheiten während des Aufstellungsprozesses hilft Ihnen unser Leitfaden zu häufigen Fragen zum Jahresabschluss weiter. Bei der Nutzung von DATEV unterstützt Sie zudem unsere DATEV Jahresabschluss Checkliste durch alle erforderlichen Schritte der digitalen Abschlusserstellung.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Aufstellungsfrist für den Jahresabschluss einer GmbH beträgt gemäß § 264 Abs. 1 HGB sechs Monate nach Ende des Geschäftsjahres. Bei einem Geschäftsjahr, das am 31.12.2025 endet, muss der Jahresabschluss spätestens zum 30.06.2026 aufgestellt sein. Die Verantwortung trägt die Geschäftsführung.

Was ist die Aufstellungsfrist beim Jahresabschluss einer GmbH?

Die Aufstellungsfrist definiert den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum, innerhalb dessen die Geschäftsführung einer GmbH den Jahresabschluss erstellen muss. Die Rechtsgrundlage bildet § 264 Abs. 1 HGB, der für alle Kapitalgesellschaften verbindlich ist.

Unter „Aufstellung“ versteht das Handelsgesetzbuch die vollständige Erstellung aller Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses. Dies umfasst je nach Größenklasse unterschiedliche Dokumente, die präzise nach den Vorgaben der §§ 264-289f HGB zu erstellen sind.

Hinweis

Die Aufstellung ist abgeschlossen, wenn alle Pflichtbestandteile vollständig erstellt, von der Geschäftsführung geprüft und unterzeichnet sind. Erst danach kann die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung erfolgen.

Pflichtbestandteile des aufzustellenden Jahresabschlusses

Die konkrete Zusammensetzung des Jahresabschlusses hängt von der Größenklasse der GmbH nach § 267 HGB ab. Alle GmbHs müssen mindestens Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie einen Anhang erstellen.

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleinstgesellschaft Ja Ja Ja (verkürzt) Nein
Kleine GmbH Ja Ja Ja Nein
Mittelgroße GmbH Ja Ja Ja Ja
Große GmbH Ja Ja Ja (erweitert) Ja

Der Lagebericht ist gemäß § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB für kleine Kapitalgesellschaften nicht verpflichtend. Mittelgroße und große GmbHs müssen den Lagebericht nach § 289 HGB erstellen und gemeinsam mit dem Jahresabschluss aufstellen.

Gesetzliche Grundlagen der Aufstellungsfrist

Die zentrale Norm für die Aufstellungsfrist ist § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB. Diese Vorschrift legt fest, dass die gesetzlichen Vertreter der Kapitalgesellschaft den Jahresabschluss in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen haben.

Für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften gilt nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB eine erweiterte Frist: Sie dürfen den Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate aufstellen. Diese Fristverlängerung berücksichtigt den höheren Aufwand bei komplexeren Unternehmensstrukturen.

Achtung

Achtung: Die Sechsmonatsfrist nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB gilt nur für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften. Kleine GmbHs müssen den Jahresabschluss grundsätzlich innerhalb von drei Monaten aufstellen, sofern nicht die Gesellschafterversammlung eine Verlängerung beschließt.

Praxisrelevante Auslegung der Frist

In der Praxis haben sich die Sechsmonatsfrist für alle GmbH-Größenklassen etabliert, da dies mit der Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG harmoniert. Die meisten Gesellschaftsverträge sehen entsprechende Regelungen vor oder die Gesellschafterversammlung beschließt die Fristverlängerung stillschweigend.

Rechtssicherheit entsteht jedoch nur durch eine explizite Regelung im Gesellschaftsvertrag oder einen formellen Gesellschafterbeschluss. OnlineBilanz.de empfiehlt eine schriftliche Dokumentation der Fristvereinbarung.

„Die Sechsmonatsfrist hat sich als Standard etabliert, weil sie mit der Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG korrespondiert. Dennoch sollte jede GmbH prüfen, ob eine gesellschaftsvertragliche Regelung existiert oder ein Beschluss erforderlich ist.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Alle relevanten Fristen im Überblick 2026

Der Jahresabschlussprozess einer GmbH unterliegt mehreren aufeinanderfolgenden Fristen. Die Aufstellungsfrist bildet den ersten Schritt in einer Kette von gesetzlich vorgeschriebenen Terminen, die bis zur Offenlegung beim Unternehmensregister reichen.

Für GmbHs mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende konkrete Fristen im Jahr 2026. Diese Termine sind zwingend einzuhalten, um Ordnungsgelder nach § 335 HGB zu vermeiden.

30.06.2026

Aufstellungsfrist (6 Monate)

30.11.2026

Feststellung kleine GmbH

31.08.2026

Feststellung mittelgroße/große GmbH

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Nach der Aufstellung muss der Jahresabschluss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. § 42a Abs. 2 GmbHG definiert hierfür größenabhängige Maximalfristen nach Ablauf des Geschäftsjahres.

Größenklasse Feststellungsfrist Stichtag 31.12.2025 Frist bis
Kleine GmbH 11 Monate 31.12.2025 30.11.2026
Mittelgroße GmbH 8 Monate 31.12.2025 31.08.2026
Große GmbH 8 Monate 31.12.2025 31.08.2026

Offenlegungsfrist beim Unternehmensregister

Die Offenlegung erfolgt seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister. Die Frist beträgt gemäß § 325 Abs. 1 HGB zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag.

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Offenlegung spätestens bis zum 31.12.2026 erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass die Einreichung elektronisch über das Unternehmensregister-Portal erfolgen muss.

Hinweis

Die Offenlegung beim Bundesanzeiger ist seit dem DiRUG nicht mehr möglich. Alle GmbHs müssen ihre Jahresabschlüsse direkt beim Unternehmensregister elektronisch einreichen.

Der Aufstellungsprozess Schritt für Schritt

Die Aufstellung des Jahresabschlusses folgt einem strukturierten Prozess, der mit der Erfassung aller Geschäftsvorfälle beginnt und mit der Unterzeichnung durch die Geschäftsführung endet. Jeder Schritt muss dokumentiert und nachvollziehbar sein.

Die folgenden Arbeitsschritte sind unabhängig davon durchzuführen, ob die Erstellung intern, durch einen Steuerberater oder mit digitaler Unterstützung erfolgt. Die Verantwortung verbleibt immer bei der Geschäftsführung.

  • Vollständigkeit der Buchhaltung prüfen (alle Belege erfasst)
  • Inventur durchführen und dokumentieren (§ 240 HGB)
  • Abgrenzungen vornehmen (aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten)
  • Rückstellungen bilden nach § 249 HGB (Pensionen, Urlaubsrückstellungen, etc.)
  • Bewertung durchführen gemäß §§ 252-256a HGB
  • Bilanz nach § 266 HGB gliedern
  • Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB erstellen
  • Anhang nach § 284 HGB verfassen
  • Lagebericht erstellen (falls verpflichtet nach § 289 HGB)
  • Geschäftsführung prüft und unterzeichnet alle Dokumente

Kritische Punkte bei der Aufstellung

Erfahrungsgemäß entstehen Verzögerungen vor allem bei der Inventur, der Bewertung von Vorräten und Forderungen sowie bei der Rückstellungsbildung. Diese Bereiche erfordern besondere Sorgfalt und sollten frühzeitig bearbeitet werden.

Die Bewertung nach §§ 252-256a HGB folgt strengen Grundsätzen. Das Anschaffungskostenprinzip, das Niederstwertprinzip und das Realisationsprinzip müssen konsequent angewendet werden. Abweichungen sind im Anhang zu erläutern.

Häufige Stolpersteine

  • Unvollständige Belegerfassung
  • Fehlende Inventurdokumentation
  • Nicht korrekt gebildete Rückstellungen
  • Fehlerhafte Abschreibungsberechnung

Best Practices

  • Monatliche Buchhaltung statt Jahresendarbeit
  • Strukturierte Belegablage
  • Digitale Inventurlisten
  • Standardisierte Rückstellungschecklisten

Verantwortung und Haftung der Geschäftsführung

Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses obliegt nach § 264 Abs. 1 HGB ausschließlich den gesetzlichen Vertretern der Kapitalgesellschaft – bei der GmbH also der Geschäftsführung. Diese Verantwortung ist nicht delegierbar.

Auch wenn ein Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder eine digitale Lösung wie OnlineBilanz.de den Erstellungsprozess unterstützt, bleibt die rechtliche Verantwortung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtzeitigkeit bei der Geschäftsführung.

Achtung

Die Geschäftsführung haftet persönlich für Pflichtverletzungen bei der Jahresabschlusserstellung. Dies umfasst sowohl Verstöße gegen Aufstellungsfristen als auch inhaltliche Mängel. Die Haftung kann zivilrechtlich (Schadensersatz) und strafrechtlich (§ 283b StGB bei Insolvenz) relevant werden.

Konkrete Pflichten der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung muss nicht nur den Jahresabschluss aufstellen, sondern auch dessen sachliche Richtigkeit sicherstellen. § 43 Abs. 1 GmbHG verpflichtet zur Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes.

  • Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Buchführung nach §§ 238-241 HGB
  • Organisation und Durchführung der Inventur nach § 240 HGB
  • Einhaltung der Bewertungsvorschriften gemäß §§ 252-256a HGB
  • Vollständige und wahrheitsgemäße Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
  • Fristgerechte Aufstellung innerhalb der gesetzlichen Fristen
  • Unterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB

Arbeitsteilung mit Steuerberater oder digitalen Tools

In der Praxis wird die Erstellung häufig an Steuerberater delegiert oder durch Software unterstützt. Rechtlich bleibt jedoch die Geschäftsführung in der Pflicht, die Ergebnisse zu prüfen und zu verantworten.

„Die Geschäftsführung kann sich nicht darauf berufen, sie habe die Erstellung dem Steuerberater überlassen. Sie muss die Plausibilität der Zahlen prüfen und die Einhaltung aller Fristen aktiv überwachen. Digitale Tools wie OnlineBilanz.de unterstützen durch strukturierte Prozesse und automatische Fristkontrollen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Konsequenzen bei Fristversäumnis

Die Nichteinhaltung der Aufstellungsfrist zieht mehrere rechtliche Konsequenzen nach sich. Diese reichen von internen Problemen über finanzielle Sanktionen bis hin zu strafrechtlichen Folgen in Insolvenzfällen.

Während die Aufstellungsfrist selbst nicht direkt sanktioniert wird, führt deren Versäumnis zwangsläufig zur Überschreitung nachgelagerter Fristen, insbesondere der Feststellungs- und Offenlegungsfristen.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Wird die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB nicht eingehalten, leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren ein. Dieses richtet sich gegen die Gesellschaft und persönlich gegen die Geschäftsführung.

500 €

Mindestordnungsgeld

25.000 €

Maximalordnungsgeld

Unbegrenzt

Wiederholungen möglich

Das Ordnungsgeld wird zunächst gegen die Gesellschaft festgesetzt. Bei Nichtzahlung oder wiederholter Pflichtverletzung kann das Bundesamt für Justiz gemäß § 335 Abs. 4 HGB auch gegen die Geschäftsführer persönlich vorgehen.

Weitere rechtliche Konsequenzen

Zivilrechtlich

  • Schadensersatzansprüche der Gesellschaft gegen Geschäftsführung
  • Haftung gegenüber Gesellschaftern
  • Ersatzpflicht für entstandene Ordnungsgelder

Steuerrechtlich

  • Schätzungsbefugnis des Finanzamts
  • Verzögerung bei Steuerfestsetzung
  • Verspätungszuschläge möglich

Strafrechtlich

  • Insolvenzverschleppung (§ 15a InsO)
  • Bankrott (§ 283 StGB) bei Insolvenz
  • Verletzung der Buchführungspflicht (§ 283b StGB)

Achtung

Bei Insolvenzreife wird die fehlende oder verspätete Aufstellung des Jahresabschlusses strafrechtlich relevant. § 283b StGB stellt die Verletzung der Buchführungspflicht unter Strafe, wenn dadurch die Überschuldung verschleiert wird.

Bankenwesen und Kreditwürdigkeit

Banken und Finanzierungspartner verlangen regelmäßig zeitnahe Jahresabschlüsse. Verspätungen gefährden laufende Kreditlinien und erschweren Neufinanzierungen erheblich. Darlehensverträge enthalten häufig Klauseln, die bei Nichtvorlage Sonderkündigungsrechte begründen.

Häufige Fehler bei der Aufstellung vermeiden

In der Praxis treten bei der Aufstellung des Jahresabschlusses immer wieder typische Fehler auf, die zu Fristverzögerungen, Korrekturaufwand oder rechtlichen Problemen führen. Die meisten davon lassen sich durch strukturierte Prozesse vermeiden.

Die Kenntnis dieser Fehlerquellen hilft der Geschäftsführung, den Aufstellungsprozess von Anfang an richtig zu organisieren und kritische Punkte frühzeitig zu adressieren.

Organisatorische Fehler

Fehler Folge Vermeidung
Späte Belegsammlung Zeitdruck, Unvollständigkeit Monatliche Belegablage etablieren
Fehlende Inventurdokumentation Nacharbeit, Schätzungen nötig Strukturierte Inventurplanung
Unklare Verantwortlichkeiten Verzögerungen, Doppelarbeit Klare Prozessdefinition
Keine Fristenüberwachung Versäumnis von Deadlines Digitaler Fristenkalender

Inhaltliche und rechtliche Fehler

Neben organisatorischen Problemen führen inhaltliche Fehler zu erheblichem Korrekturaufwand. Die häufigsten betreffen die Bewertung, die Bilanzgliederung und die Anhangangaben.

  • Bewertungsfehler: Falsche Anwendung des Niederstwertprinzips bei Vorräten und Forderungen
  • Abschreibungsfehler: Nicht korrekte Nutzungsdauern oder Abschreibungsmethoden
  • Rückstellungen: Unterlassene Bildung von Urlaubsrückstellungen oder Gewährleistungsrückstellungen
  • Gliederungsfehler: Nicht konforme Bilanzgliederung nach § 266 HGB
  • Anhangfehler: Unvollständige Pflichtangaben nach § 284 HGB
  • Unterschrift fehlt: Fehlende Unterzeichnung durch alle Geschäftsführer nach § 245 HGB

Hinweis

OnlineBilanz.de führt Sie durch einen strukturierten Frageprozess, der alle Pflichtangaben systematisch abfragt. Die integrierte Plausibilitätsprüfung erkennt typische Fehler automatisch, bevor der Jahresabschluss zur Steuerberaterprüfung geht.

Kommunikationsfehler

Mangelnde Abstimmung zwischen Geschäftsführung, Buchhaltung und Steuerberater führt zu Verzögerungen und Missverständnissen. Klare Kommunikationswege und definierte Zuständigkeiten sind essentiell.

Problematische Praxis

  • Belege werden spät nachgereicht
  • Rückfragen bleiben unbeantwortet
  • Keine klare Deadline-Kommunikation
  • Unterlagen unvollständig übergeben

Empfohlene Praxis

  • Fester Zeitplan mit Meilensteinen
  • Regelmäßige Status-Meetings
  • Zentrale Dokumentenablage
  • Checklisten für Vollständigkeit

Digitale Unterstützung mit OnlineBilanz.de

Die Erstellung des Jahresabschlusses einer GmbH erfordert fundiertes Fachwissen über handelsrechtliche und steuerrechtliche Vorgaben. OnlineBilanz.de kombiniert digitale Effizienz mit steuerlicher Expertise.

Die Plattform führt die Geschäftsführung durch einen strukturierten Prozess, der alle Pflichtangaben nach §§ 264-289f HGB systematisch abfragt. Anschließend prüft und finalisiert ein erfahrener Steuerberater den Jahresabschluss.

So funktioniert der Prozess mit OnlineBilanz.de

  1. Datenerfassung: KI-gestützte Assistenz führt durch alle erforderlichen Angaben zu Bilanz, GuV und Anhang
  2. Automatische Plausibilisierung: Das System erkennt Unstimmigkeiten und fehlende Pflichtangaben
  3. Größenklassengerechte Gliederung: Automatische Anwendung der richtigen Vorschriften nach § 267 HGB
  4. Steuerberaterprüfung: Erfahrene Steuerberater prüfen, optimieren und finalisieren den Jahresabschluss
  5. Elektronische Einreichung: Direkte Übermittlung an das Unternehmensregister gemäß § 325 HGB

Vorteile für die Geschäftsführung

Rechtssicherheit

  • Steuerberatergeprüfte Abschlüsse
  • Automatische Fristenüberwachung
  • Vollständige Pflichtangaben

Zeitersparnis

  • Strukturierter Frageprozess
  • Keine Fachkenntnisse nötig
  • Digitale Dokumentenverwaltung

Transparenz

  • Jederzeit Einblick in Status
  • Nachvollziehbare Dokumentation
  • Klare Verantwortlichkeiten

„Die Kombination aus digitaler Effizienz und steuerlicher Fachprüfung ermöglicht es auch Geschäftsführern ohne Bilanzierungskenntnisse, einen rechtssicheren Jahresabschluss fristgerecht zu erstellen. Die Verantwortung bleibt bei der Geschäftsführung – aber die Qualität wird durch unsere Steuerberater sichergestellt.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristenkontrolle und Erinnerungsfunktion

OnlineBilanz.de überwacht alle relevanten Fristen automatisch. Sie erhalten rechtzeitig Erinnerungen für die Aufstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Das System berücksichtigt dabei Ihre individuelle Größenklasse und Ihr Geschäftsjahr.

Die Plattform dokumentiert alle Arbeitsschritte revisionssicher. Dies ist besonders wichtig für die Nachweispflichten der Geschäftsführung gegenüber Gesellschaftern, Banken und im Fall von Haftungsfragen.

Hinweis

Mit OnlineBilanz.de stellen Sie sicher, dass alle Fristen eingehalten werden und der Jahresabschluss von Beginn an den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Die steuerliche Prüfung ist im Service inkludiert. Im Vergleich zu reinen KI-Lösungen bietet OnlineBilanz.de einen vollständigen Steuerberater-Service, der speziell auf die komplexen Anforderungen von GmbHs zugeschnitten ist.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange ist die Aufstellungsfrist für den Jahresabschluss einer GmbH?

Die Aufstellungsfrist beträgt gemäß § 264 Abs. 1 HGB grundsätzlich drei Monate nach Ende des Geschäftsjahres. Für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften gilt nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB eine verlängerte Frist von sechs Monaten. In der Praxis wird die Sechsmonatsfrist auch für kleine GmbHs angewendet, sofern der Gesellschaftsvertrag oder ein Gesellschafterbeschluss dies vorsieht. Für ein Geschäftsjahr, das am 31.12.2025 endet, bedeutet dies eine Aufstellungsfrist bis zum 30.06.2026.

Wer ist für die Aufstellung des Jahresabschlusses verantwortlich?

Die Verantwortung für die Aufstellung des Jahresabschlusses trägt ausschließlich die Geschäftsführung der GmbH gemäß § 264 Abs. 1 HGB. Diese Pflicht ist nicht delegierbar. Auch wenn ein Steuerberater oder eine digitale Lösung wie OnlineBilanz.de den Erstellungsprozess unterstützt, bleibt die rechtliche Verantwortung für Richtigkeit, Vollständigkeit und Fristeneinhaltung bei der Geschäftsführung. Bei Pflichtverletzungen haftet die Geschäftsführung persönlich nach § 43 GmbHG.

Was passiert, wenn die Aufstellungsfrist nicht eingehalten wird?

Die Nichteinhaltung der Aufstellungsfrist führt zur Überschreitung nachgelagerter Fristen, insbesondere der Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG und der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB. Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB mit Bußgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro. Zudem können zivilrechtliche Schadensersatzansprüche gegen die Geschäftsführung entstehen. In Insolvenzfällen kann die Verletzung der Buchführungspflicht nach § 283b StGB strafrechtlich relevant werden.

Welche Dokumente gehören zum aufzustellenden Jahresabschluss einer GmbH?

Der Mindestumfang des Jahresabschlusses einer GmbH umfasst nach § 264 Abs. 1 HGB die Bilanz (§ 266 HGB), die Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) und den Anhang (§ 284 HGB). Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen. Der konkrete Umfang der Angaben hängt von der Größenklasse nach § 267 HGB ab. Kleinstgesellschaften können vereinfachte Regelungen nach § 267a HGB nutzen. Alle Dokumente müssen von der Geschäftsführung unterzeichnet werden (§ 245 HGB).

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Für den Jahresabschluss mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt die Offenlegungsfrist bis zum 31.12.2026. Gemäß § 325 Abs. 1 HGB müssen Kapitalgesellschaften den Jahresabschluss spätestens zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag offenlegen. Die Offenlegung erfolgt seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister in elektronischer Form. Eine Offenlegung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich.

Kann die Aufstellungsfrist verlängert werden?

Eine rechtssichere Verlängerung der Aufstellungsfrist über die gesetzlichen sechs Monate hinaus ist nicht möglich. Die Fristen nach § 264 HGB sind zwingend. Allerdings können kleine Kapitalgesellschaften durch Gesellschaftsvertrag oder Gesellschafterbeschluss die Dreimonatsfrist auf sechs Monate ausdehnen. Eine darüber hinausgehende Verlängerung würde gegen zwingendes Recht verstoßen und die nachgelagerten Feststellungs- und Offenlegungsfristen gefährden. In begründeten Ausnahmefällen kann beim Bundesamt für Justiz ein Antrag auf Fristverlängerung für die Offenlegung gestellt werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 264 HGB (Pflicht zur Aufstellung), § 325 HGB (Offenlegung), § 42a GmbHG (Feststellung), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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