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Lesedauer

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OnlineBilanzBlogSteuerberater Kosten

Steuererklärung Steuerberater Kosten 2026: Gebühren & Sparpotenzial

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Kosten für eine Steuererklärung vom Steuerberater variieren je nach Unternehmensform, Gegenstandswert und Gebührensatz erheblich. Dieser Artikel zeigt, wie die Gebühren nach Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) berechnet werden, welche Richtwerte für GmbH, Einzelunternehmen und Freiberufler gelten und wie Sie gezielt Kosten einsparen können. Neben der Steuererklärung fallen für Kapitalgesellschaften zusätzlich die Kosten für den Jahresabschluss an, die ebenfalls nach StBVV abgerechnet werden.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Kosten für die Steuererklärung beim Steuerberater richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) und hängen vom Gegenstandswert sowie dem gewählten Gebührensatz ab. Für eine GmbH liegen die Gesamtkosten typischerweise zwischen 1.000 und 3.500 Euro, für Einzelunternehmer zwischen 500 und 1.500 Euro. Sparpotenzial besteht durch Vorarbeit, digitale Zusammenarbeit und Vergleich mehrerer Angebote.

Wie berechnet der Steuerberater die Kosten für die Steuererklärung?

Die Kosten für eine Steuererklärung vom Steuerberater entstehen nicht willkürlich. Steuerberater in Deutschland rechnen nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ab, die einen gesetzlich geregelten Gebührenrahmen vorgibt.

Steuererklärungen werden nach Tabelle A der StBVV abgerechnet. Die Gebührenhöhe richtet sich nach dem sogenannten Gegenstandswert der Erklärung. Bei Steuererklärungen entspricht dieser in der Regel der Summe der positiven Einkünfte – also dem Gesamtbetrag der Einnahmen, die in der Steuererklärung angegeben werden.

Innerhalb des gesetzlichen Rahmens kann der Steuerberater einen eigenen Gebührensatz zwischen 1/10 bis 6/10 der Mittelgebühr wählen. In Ausnahmefällen sind auch höhere Gebührensätze möglich. Deshalb variieren die tatsächlichen Kosten je nach Kanzlei erheblich.

Hinweis

Der Gegenstandswert ist für alle Steuerberater identisch – Unterschiede in den Angeboten entstehen hauptsächlich durch den gewählten Gebührensatz und den individuellen Bearbeitungsaufwand.

Die rechtlichen Grundlagen für Buchführungs- und Abschlusspflichten sind im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt, insbesondere in den §§ 238 ff. HGB. Die Steuerpflichten ergeben sich aus dem Einkommensteuergesetz (EStG), Körperschaftsteuergesetz (KStG) und Gewerbesteuergesetz (GewStG).

Rechtliche Grundlagen der Steuerberatervergütungsverordnung

Die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) regelt seit 1982 die Honorare für steuerberatende Tätigkeiten in Deutschland. Sie soll sowohl Steuerberater als auch Mandanten vor unangemessenen Gebühren schützen.

Für Steuererklärungen gilt § 24 StBVV in Verbindung mit Anlage 1 (Tabelle A). Die Tabelle enthält Gebührensätze gestaffelt nach Gegenstandswert. Je höher der Gegenstandswert, desto höher die absolute Gebühr – allerdings sinkt der prozentuale Anteil.

Gegenstandswert Volle Gebühr (10/10) Mittelgebühr (5/10) Minimalgebühr (1/10)
10.000 Euro 242 Euro 121 Euro 24 Euro
50.000 Euro 726 Euro 363 Euro 73 Euro
100.000 Euro 1.264 Euro 632 Euro 126 Euro
250.000 Euro 2.504 Euro 1.252 Euro 250 Euro
500.000 Euro 4.334 Euro 2.167 Euro 433 Euro

Steuerberater können den Gebührensatz innerhalb dieses Rahmens frei wählen. Üblich sind in der Praxis Gebührensätze zwischen 3/10 und 5/10 der vollen Gebühr. Bei besonders komplexen Fällen oder bei einfachen Routinefällen können auch davon abweichende Sätze vereinbart werden.

„Viele Mandanten vergleichen nur die Endpreise, ohne zu verstehen, wie diese zustande kommen. Wer die StBVV-Logik kennt, kann Angebote besser einordnen und gezielt nach dem Gebührensatz fragen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Richtwerte für Steuererklärungen: Was kostet welche Erklärung?

Die tatsächlichen Kosten einer Steuererklärung vom Steuerberater hängen von der Art der Steuererklärung und dem Gegenstandswert ab. Die folgende Übersicht zeigt typische Richtwerte für die häufigsten Steuererklärungen im Jahr 2026.

Steuererklärungsart Gegenstandswert (Beispiel) Typische Kosten
Körperschaftsteuererklärung GmbH (klein) 50.000 Euro Gewinn 500 – 1.200 Euro
Körperschaftsteuererklärung GmbH (mittel) 150.000 Euro Gewinn 900 – 2.000 Euro
Gewerbesteuererklärung 50.000 Euro Gewerbeertrag 300 – 800 Euro
Umsatzsteuerjahreserklärung 100.000 Euro Umsatz 200 – 600 Euro
Einkommensteuererklärung Freiberufler 80.000 Euro Gewinn 300 – 1.000 Euro
Einkommensteuererklärung Angestellter 60.000 Euro Bruttolohn 150 – 600 Euro
Gesamtpaket GmbH (alle Erklärungen) variabel 1.000 – 3.500 Euro

Diese Werte sind Richtwerte und können je nach Kanzlei, Region und individuellem Aufwand erheblich abweichen. Besonders in Großstädten wie München, Frankfurt oder Hamburg liegen die Sätze häufig im oberen Bereich.

Achtung

Die Angaben beziehen sich ausschließlich auf die Erstellung der Steuererklärung. Zusätzliche Leistungen wie Buchhaltung, Lohnabrechnung oder Beratungsgespräche werden separat nach StBVV abgerechnet.

Weil der Gegenstandswert für alle Steuerberater gleich ist, unterscheiden sich Angebote vor allem beim gewählten Gebührensatz. Es lohnt sich daher, mehrere Angebote einzuholen und gezielt nach dem angewandten Gebührensatz zu fragen.

Kosten nach Unternehmensform: GmbH, Einzelunternehmen, Freiberufler

Die Höhe der Steuerberaterkosten hängt maßgeblich von der Unternehmensform ab, da unterschiedliche Rechtsformen unterschiedliche Steuerpflichten mit sich bringen.

Unternehmensform Relevante Steuererklärungen Typische Gesamtkosten
GmbH Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer 1.000 – 3.500 Euro
UG (haftungsbeschränkt) Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer 800 – 2.800 Euro
Einzelunternehmen (Gewerbetreibender) Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer 500 – 1.500 Euro
Freiberufler Einkommensteuer, Umsatzsteuer 400 – 1.200 Euro
GbR Einheitliche Gewinnfeststellung, Einkommensteuer (je Gesellschafter) 600 – 1.800 Euro
AG Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer 2.000 – 6.000 Euro

Kapitalgesellschaften wie GmbH und UG sind nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss aufzustellen, der aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung besteht. Zusätzlich müssen sie den Jahresabschluss nach § 325 HGB offenlegen.

Die Offenlegung erfolgt seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB.

Hinweis

Bei Nichtoffenlegung droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB in Höhe von 500 bis 25.000 Euro. Die Feststellungsfrist beträgt nach § 42a GmbHG 11 Monate für kleine und 8 Monate für mittelgroße und große Gesellschaften.

Einzelunternehmer und Freiberufler haben in der Regel geringere Kosten, da weniger Steuererklärungen erforderlich sind. Freiberufler sind zudem nicht gewerbesteuerpflichtig, was die Kosten zusätzlich senkt.

Welche Faktoren beeinflussen die Höhe der Steuerberater-Gebühren?

Neben dem Gegenstandswert und dem Gebührensatz gibt es weitere Faktoren, die die Kosten einer Steuererklärung vom Steuerberater beeinflussen. Ein Verständnis dieser Faktoren hilft, Angebote besser einzuschätzen.

Komplexität der Steuererklärung

Unternehmen mit mehreren Gesellschaftern, internationalen Geschäften oder komplexen Beteiligungsstrukturen erfordern mehr Aufwand.

Qualität der Vorarbeit

Gut sortierte, digitale Belege und eine laufende Buchführung reduzieren den Bearbeitungsaufwand erheblich.

Zusatzleistungen

Beratung, Steueroptimierung, Vertretung gegenüber dem Finanzamt oder Erstellung von Bescheinigungen werden separat berechnet.

Die Region spielt ebenfalls eine Rolle. Steuerberater in Ballungsräumen wie München, Hamburg oder Frankfurt verlangen häufig höhere Honorare als Kanzleien in ländlichen Regionen.

Auch die Größenklasse des Unternehmens nach § 267 HGB hat indirekte Auswirkungen. Kleine Kapitalgesellschaften haben weniger umfangreiche Offenlegungspflichten als mittelgroße oder große Gesellschaften, was sich auf den Gesamtaufwand auswirken kann.

  • Gegenstandswert der Steuererklärung (Summe positiver Einkünfte)
  • Gewählter Gebührensatz der Kanzlei (1/10 bis 6/10)
  • Komplexität der steuerlichen Verhältnisse
  • Qualität und Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen
  • Regionale Preisunterschiede
  • Umfang der Zusatzleistungen (Beratung, Optimierung)

Steuerberater können bei besonders einfachen Fällen auch pauschale Honorarvereinbarungen anbieten, die außerhalb der StBVV liegen. Diese müssen jedoch schriftlich vereinbart werden und dürfen nicht unangemessen sein.

Sparpotenzial gezielt nutzen: So senken Sie die Steuerberaterkosten

Auch wenn die Gebühren gesetzlich geregelt sind, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Kosten für eine Steuererklärung vom Steuerberater zu senken – ohne auf Qualität zu verzichten.

Vorarbeit leisten

Je besser Sie Ihre Belege vorbereiten, desto weniger Zeit benötigt der Steuerberater. Eine strukturierte Ablage, digital und nach Kategorien sortiert, kann den Zeitaufwand erheblich reduzieren.

  • Belege chronologisch und nach Kategorien sortieren
  • Digitale Rechnungen und Quittungen in einheitlichem Format bereitstellen
  • Kontoauszüge vollständig und übersichtlich aufbereiten
  • Mögliche Betriebsausgaben bereits vorerfassen
  • Anlagevermögen und Abschreibungen dokumentieren

Digitale Tools nutzen

Viele Steuerberater bieten digitale Portale oder Apps an, über die Mandanten ihre Belege hochladen können. Das spart Zeit, reduziert Rückfragen und beschleunigt die Bearbeitung. Auch Buchhaltungssoftware kann die Zusammenarbeit erleichtern.

Angebote vergleichen

Da Steuerberater innerhalb des StBVV-Rahmens unterschiedliche Gebührensätze anwenden, lohnt sich ein Vergleich. Fragen Sie gezielt nach dem Gebührensatz und lassen Sie sich ein schriftliches Angebot geben.

„Mandanten, die ihre Buchführung selbst digital pflegen und strukturiert arbeiten, sparen oft 30 bis 50 Prozent der Steuerberaterkosten. Das ist ein erheblicher Hebel, der oft unterschätzt wird.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Leistungsumfang klar definieren

Klären Sie vorab, welche Leistungen enthalten sind und welche zusätzlich berechnet werden. Wenn Sie nur die Steuererklärung benötigen, sollten Sie keine Beratungspauschale mitbezahlen.

Angebote richtig vergleichen: Worauf Sie achten sollten

Ein Vergleich mehrerer Steuerberater-Angebote ist sinnvoll, aber nur dann aussagekräftig, wenn Sie die richtigen Kriterien anlegen. Der günstigste Preis ist nicht immer die beste Wahl.

Kriterium Worauf achten Bedeutung
Gebührensatz 1/10 bis 6/10 der vollen Gebühr nach StBVV Hauptfaktor für Preisunterschiede
Leistungsumfang Welche Steuererklärungen sind enthalten? Zusatzleistungen können teuer werden
Erfahrung in Ihrer Branche Hat die Kanzlei Expertise in Ihrem Bereich? Fachkenntnis spart Zeit und Fehler
Erreichbarkeit Wie schnell antwortet der Steuerberater? Wichtig bei Rückfragen und Fristen
Digitale Infrastruktur Gibt es Online-Portale oder Apps? Erleichtert Zusammenarbeit erheblich
Zusatzkosten Werden Beratung, E-Mails, Telefonate extra berechnet? Kann erheblich zu Buche schlagen

Lassen Sie sich ein schriftliches Angebot erstellen, in dem der Gebührensatz, der Leistungsumfang und eventuelle Zusatzkosten klar benannt sind. Das schafft Transparenz und vermeidet spätere Überraschungen.

Achtung

Vorsicht bei extrem günstigen Angeboten: Diese können auf Minimalgebührensätzen basieren, die nur bei absolut standardisierten, einfachen Fällen gerechtfertigt sind. Bei komplexeren Verhältnissen drohen nachträgliche Aufschläge.

Prüfen Sie auch, ob der Steuerberater Mitglied in der zuständigen Steuerberaterkammer ist. Nur zugelassene Steuerberater dürfen geschäftsmäßig Steuererklärungen erstellen – dies ist nach § 3 StBerG geregelt.

Digitale Zusammenarbeit mit dem Steuerberater: Kosten senken und Effizienz steigern

Die Digitalisierung hat die Zusammenarbeit zwischen Mandanten und Steuerberatern grundlegend verändert. Wer digitale Tools nutzt, kann nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen.

Viele Steuerberater bieten mittlerweile cloudbasierte Portale an, über die Mandanten ihre Belege hochladen, Dokumente abrufen und den Bearbeitungsstatus einsehen können. Das reduziert Papieraufwand, Porto und Abstimmungsschleifen.

Vorteile digitaler Zusammenarbeit

  • Belege jederzeit hochladen, keine Wartezeiten
  • Geringerer Bearbeitungsaufwand = niedrigere Kosten
  • Weniger Rückfragen durch strukturierte Datenerfassung
  • Schnellere Bearbeitung und kürzere Durchlaufzeiten
  • Automatische Erinnerungen an Fristen

Empfohlene Tools

  • DATEV Unternehmen online
  • Lexoffice
  • SevDesk
  • OnlineBilanz.de für Jahresabschlüsse
  • Digitale Belegerfassung (OCR-Scanner)

Auch die Verwendung von Schnittstellen zwischen Ihrer Buchhaltungssoftware und dem System des Steuerberaters kann den Aufwand erheblich senken. Daten müssen nicht mehrfach erfasst werden, was Fehlerquellen reduziert.

Hinweis

OnlineBilanz.de bietet GmbHs, UGs und AGs die Möglichkeit, ihren Jahresabschluss digital zu erstellen und direkt ans Unternehmensregister zu übermitteln – rechtssicher und fristgerecht gemäß § 325 HGB.

Die digitale Zusammenarbeit ist nicht nur bequemer, sondern senkt auch die Kosten. Steuerberater können bei digital gut aufbereiteten Mandaten niedrigere Gebührensätze ansetzen, da der Bearbeitungsaufwand sinkt.

Fazit: Kosten verstehen, vergleichen und gezielt senken

Die Kosten für eine Steuererklärung vom Steuerberater sind nicht willkürlich, sondern richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Der Gegenstandswert und der gewählte Gebührensatz bestimmen die Höhe der Gebühren.

Wer die Berechnungsgrundlagen kennt, kann Angebote besser einordnen und gezielt vergleichen. Richtwerte helfen bei der Orientierung: Für eine GmbH liegen die Gesamtkosten typischerweise zwischen 1.000 und 3.500 Euro, für Einzelunternehmer zwischen 500 und 1.500 Euro.

1.000 – 3.500 €

Typische Kosten GmbH-Steuererklärung

1/10 – 6/10

Gebührensatz-Spanne nach StBVV

30 – 50 %

Sparpotenzial durch Vorarbeit

Sparpotenzial besteht vor allem durch gute Vorarbeit, digitale Zusammenarbeit und den Vergleich mehrerer Angebote. Wer seine Belege strukturiert bereitstellt und digitale Tools nutzt, kann die Steuerberaterkosten erheblich senken.

Kapitalgesellschaften sollten zudem die gesetzlichen Fristen für Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses beachten. Die Offenlegung erfolgt seit dem 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister. Bei Versäumnis droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB von 500 bis 25.000 Euro.

„Die beste Strategie ist eine Kombination aus fairer Vergütung für den Steuerberater und effizienter Zusammenarbeit. Wer Transparenz schafft, digitale Prozesse nutzt und seine Vorarbeit ernst nimmt, spart langfristig viel Geld.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet eine Steuererklärung vom Steuerberater für eine GmbH?

Die Kosten für eine GmbH-Steuererklärung liegen typischerweise zwischen 1.000 und 3.500 Euro. Sie hängen vom Gegenstandswert (Gewinn, Umsatz) und dem gewählten Gebührensatz nach StBVV ab. Enthalten sind meist Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuerjahreserklärung.

Wie berechnet der Steuerberater die Kosten für eine Steuererklärung?

Steuerberater rechnen nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ab. Die Gebühren richten sich nach dem Gegenstandswert (Summe der positiven Einkünfte) und werden mit einem frei wählbaren Gebührensatz zwischen 1/10 und 6/10 der vollen Gebühr multipliziert.

Kann ich die Kosten für eine Steuererklärung vom Steuerberater senken?

Ja, durch gute Vorarbeit (sortierte Belege, digitale Bereitstellung), Nutzung digitaler Tools und Vergleich mehrerer Angebote können Sie 30 bis 50 Prozent der Kosten einsparen. Auch die Beschränkung auf die reine Steuererklärung ohne zusätzliche Beratungsleistungen senkt die Kosten.

Welche Steuererklärungen muss eine GmbH abgeben?

Eine GmbH muss in der Regel eine Körperschaftsteuererklärung, eine Gewerbesteuererklärung und eine Umsatzsteuerjahreserklärung abgeben. Zusätzlich ist nach § 325 HGB die Offenlegung des Jahresabschlusses beim Unternehmensregister erforderlich. Die Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 267 HGB – Größenklassen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

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