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Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogOffenlegungspflicht Jahresabschluss

Jahresabschluss Offenlegungspflicht 2026: Fristen & Pflichten

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Offenlegungspflicht zählt zu den verbindlichen Pflichten jeder Kapitalgesellschaft. Wer seinen Jahresabschluss nicht fristgerecht beim Unternehmensregister einreicht, riskiert Ordnungsgelder bis 25.000 Euro. Dieser Leitfaden erklärt, welche Unternehmen offenlegungspflichtig sind, welche Fristen gelten und wie Sie die Einreichung rechtssicher vorbereiten. Alle Details zur Offenlegungspflicht für den Jahresabschluss 2026 einschließlich konkreter Fristen und drohender Strafen haben wir übersichtlich für Sie zusammengefasst. Neben der Offenlegung müssen Unternehmen auch die Aufbewahrungsfristen für den Jahresabschluss beachten. Besondere Regelungen gelten für eingetragene Vereine – Details dazu finden Sie in unserem Beitrag zur Offenlegungspflicht für Vereine.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) müssen ihren Jahresabschluss gemäß § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen. Die Frist endet für das Geschäftsjahr 2025 am 31.12.2026. Bei Fristversäumnis drohen Ordnungsgelder nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Was bedeutet die Offenlegungspflicht beim Jahresabschluss?

Die Offenlegungspflicht verpflichtet Kapitalgesellschaften nach § 325 HGB, ihren festgestellten Jahresabschluss elektronisch beim Unternehmensregister einzureichen. Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister.

Der Gesetzgeber verfolgt damit drei zentrale Ziele: Transparenz über die wirtschaftliche Lage haftungsbeschränkter Gesellschaften, Vergleichbarkeit durch einheitliche Berichtsformate und Rechtssicherheit für Geschäftspartner, Banken und Behörden.

Hinweis

Die Offenlegung ist keine Option, sondern eine gesetzliche Pflicht. Sie wird automatisiert überwacht, und Verstöße führen zu Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB.

Die Offenlegung umfasst je nach Größenklasse unterschiedliche Bestandteile: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Lagebericht und den Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers. Der Umfang richtet sich nach § 267 HGB.

„Viele Geschäftsführer unterschätzen die Offenlegungspflicht. Dabei ist sie rechtlich genauso verbindlich wie die Erstellung des Jahresabschlusses selbst. Wer die Frist versäumt, gerät automatisch ins Visier der Behörden.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer ist zur Offenlegung des Jahresabschlusses verpflichtet?

Die Offenlegungspflicht betrifft grundsätzlich alle haftungsbeschränkten Gesellschaften und bestimmte Personengesellschaften. Die Rechtsform entscheidet darüber, ob und in welchem Umfang offengelegt werden muss.

Offenlegungspflichtige Rechtsformen

  • GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach § 325 HGB
  • UG (haftungsbeschränkt) – Unternehmergesellschaft nach § 325 HGB
  • AG – Aktiengesellschaft nach § 325 HGB
  • KGaA – Kommanditgesellschaft auf Aktien nach § 325 HGB
  • SE – Societas Europaea (Europäische Gesellschaft)
  • GmbH & Co. KG – wenn die Komplementär-GmbH geschäftsführend ist

Nicht offenlegungspflichtig

  • Einzelunternehmen – außer bei Publizitätspflicht nach § 325a HGB
  • Freiberufler – keine Offenlegungspflicht
  • GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • OHG – Offene Handelsgesellschaft (außer bei Publizitätspflicht)
  • Klassische KG – ohne Kapitalgesellschaft als Komplementär

Achtung

Auch insolvente oder gelöschte Gesellschaften bleiben offenlegungspflichtig, solange sie im Handelsregister eingetragen sind. Die Löschung entbindet nicht von der Pflicht zur Offenlegung vergangener Geschäftsjahre.

Fristen zur Offenlegung des Jahresabschlusses 2026

Die Offenlegungsfrist beträgt nach § 325 HGB 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für Geschäftsjahre, die dem Kalenderjahr entsprechen (Bilanzstichtag 31.12.2025), endet die Frist am 31.12.2026.

Vor der Offenlegung muss der Jahresabschluss jedoch zunächst festgestellt werden. Diese Feststellung erfolgt durch Beschluss der Gesellschafterversammlung und unterliegt ebenfalls gesetzlichen Fristen nach § 42a GmbHG.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Kleine Kapitalgesellschaften

Der Jahresabschluss muss innerhalb von 11 Monaten nach Bilanzstichtag festgestellt werden. Für das Geschäftsjahr 2025 bedeutet dies: Feststellung bis spätestens 30.11.2026.

Mittelgroße und große Gesellschaften

Die Feststellung muss innerhalb von 8 Monaten nach Bilanzstichtag erfolgen. Für das Geschäftsjahr 2025: Feststellung bis spätestens 31.08.2026.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

11 Monate

Feststellung kleine Gesellschaften

8 Monate

Feststellung mittelgroße/große

Hinweis

Die Offenlegung kann erst nach Feststellung des Jahresabschlusses erfolgen. Planen Sie ausreichend Zeit zwischen Feststellung und Ablauf der 12-Monats-Frist ein, um Verzögerungen zu vermeiden.

Bei abweichendem Geschäftsjahr verschiebt sich die Frist entsprechend. Ein Geschäftsjahr vom 01.07.2025 bis 30.06.2026 muss bis zum 30.06.2027 offengelegt werden.

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB. Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von umfangreichen Erleichterungen, während große Gesellschaften den vollständigen Jahresabschluss veröffentlichen müssen.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht Prüfungsvermerk
Klein Ja (verkürzt) Nein* Ja (verkürzt) Nein Falls vorhanden
Mittelgroß Ja Ja (verkürzt) Ja Ja Ja
Groß Ja Ja Ja Ja Ja

*Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 326 Abs. 1 HGB auf die Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung verzichten. Die Bilanz muss jedoch in jedem Fall eingereicht werden.

Besonderheiten bei kleinen Kapitalgesellschaften

  • Bilanz kann in verkürzter Form nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB offengelegt werden
  • GuV muss nicht offengelegt werden (§ 326 Abs. 1 HGB)
  • Anhang in verkürzter Form nach § 327 HGB ausreichend
  • Kein Lagebericht erforderlich (außer bei Prüfungspflicht)
  • Bestätigungsvermerk nur bei freiwilliger oder gesetzlicher Prüfungspflicht

Achtung

Auch wenn die GuV nicht offengelegt werden muss, bleibt sie Teil des festzustellenden Jahresabschlusses. Sie muss intern erstellt und von der Gesellschafterversammlung beschlossen werden.

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften sind nach § 316 HGB prüfungspflichtig. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers muss zusammen mit dem Jahresabschluss offengelegt werden.

Einreichung beim Unternehmensregister

Seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. Die Offenlegung wird zentral und digital abgewickelt.

Technische Anforderungen

  • Einreichung erfolgt elektronisch über das Unternehmensregister
  • Dokumente müssen im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) oder als strukturiertes PDF eingereicht werden
  • Eine qualifizierte elektronische Signatur ist erforderlich
  • Authentifizierung erfolgt über ELSTER-Zertifikat oder De-Mail

Ablauf der elektronischen Einreichung

  1. Registrierung beim Unternehmensregister mit Unternehmensdaten
  2. Upload der Jahresabschlussunterlagen im vorgeschriebenen Format
  3. Elektronische Signatur der Dokumente durch vertretungsberechtigte Person
  4. Zahlung der Offenlegungsgebühr (je nach Größenklasse zwischen 37,50 € und 67,50 €)
  5. Bestätigung der erfolgreichen Einreichung durch das Unternehmensregister

Hinweis

Die Offenlegung gilt erst als erfolgt, wenn alle Unterlagen vollständig, formal korrekt und fristgerecht eingereicht wurden. Eine unvollständige Einreichung führt zu einer erneuten Aufforderung.

„Die XBRL-Konvertierung ist für viele Unternehmen die größte Hürde. Moderne Jahresabschluss-Tools wie OnlineBilanz erstellen die Dokumente bereits im richtigen Format und erleichtern die Einreichung erheblich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Konsequenzen bei Versäumnis der Offenlegungspflicht

Die Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht wird vom Bundesamt für Justiz (BfJ) automatisiert überwacht. Bei Fristversäumnis drohen empfindliche Ordnungsgelder nach § 335 HGB.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße, Dauer der Verspätung und Verschulden.

500 €

Mindestordnungsgeld

25.000 €

Maximales Ordnungsgeld

Automatisch

Überwachung durch BfJ

Ablauf des Ordnungsgeldverfahrens

  1. Androhung: Das BfJ fordert schriftlich zur Offenlegung auf und droht ein Ordnungsgeld an
  2. Fristsetzung: Es wird eine Nachfrist von in der Regel 6 Wochen gesetzt
  3. Festsetzung: Bei weiterem Versäumnis wird das Ordnungsgeld konkret festgesetzt
  4. Wiederholung: Das Verfahren kann mehrfach wiederholt werden, bis offengelegt wird

Achtung

Das Ordnungsgeld ist keine Strafe, sondern ein Zwangsmittel. Die Offenlegungspflicht bleibt auch nach Zahlung des Ordnungsgeldes bestehen. Das Verfahren kann wiederholt werden, bis der Jahresabschluss eingereicht ist.

Weitere Konsequenzen

  • Kreditwürdigkeit: Fehlende Offenlegung verschlechtert das Rating bei Banken und Auskunfteien
  • Geschäftsbeziehungen: Geschäftspartner können die wirtschaftliche Lage nicht prüfen
  • Haftungsrisiko: Geschäftsführer können persönlich für Schäden haften, die durch verspätete Offenlegung entstehen
  • Löschungsverfahren: Bei dauerhafter Nichterfüllung kann ein Löschungsverfahren nach § 60 GmbHG eingeleitet werden

Größenklassen nach § 267 HGB im Überblick

Die Größenklasse einer Kapitalgesellschaft bestimmt den Umfang der Offenlegungspflicht, die Prüfungspflicht und die Feststellungsfristen. Die Einordnung erfolgt nach § 267 HGB anhand von drei Kriterien: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Mitarbeiterzahl.

Eine Gesellschaft gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen mindestens zwei der drei Merkmale erfüllt (§ 267 Abs. 4 HGB).

Schwellenwerte 2026

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Hinweis

Die Schwellenwerte gelten kumulativ: Eine Gesellschaft muss mindestens zwei der drei Kriterien über zwei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre erfüllen, um in eine andere Größenklasse zu wechseln.

Besonderheiten bei der Größenklassifizierung

  • Neugegründete Gesellschaften werden sofort eingestuft, ohne die Zweijahresregel abzuwarten
  • Bei Konzernzugehörigkeit können abweichende Regelungen gelten (§ 293 HGB)
  • Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB) haben zusätzliche Erleichterungen
  • Die Mitarbeiterzahl wird als Jahresdurchschnitt nach § 267 Abs. 5 HGB berechnet

Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB

Seit 2012 existiert mit der Kleinstkapitalgesellschaft eine zusätzliche Kategorie. Diese liegt vor, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen mindestens zwei der folgenden Merkmale nicht überschritten werden:

  • Bilanzsumme: 350.000 Euro
  • Umsatzerlöse: 700.000 Euro
  • Mitarbeiter: 10

Kleinstkapitalgesellschaften können vereinfachte Regelungen bei der Erstellung von Bilanz und Anhang nutzen (§ 266 Abs. 1 Satz 4 HGB), bleiben aber grundsätzlich offenlegungspflichtig.

Vorbereitung und Durchführung der Offenlegung

Eine strukturierte Vorbereitung ist entscheidend, um die Offenlegungsfrist einzuhalten und formale Fehler zu vermeiden. Der Prozess beginnt bereits mit der laufenden Buchhaltung und endet mit der Bestätigung der erfolgreichen Einreichung.

Checkliste: Schritte zur fristgerechten Offenlegung

  • Buchhaltung zeitnah und vollständig führen (laufend)
  • Jahresabschluss erstellen: Bilanz, GuV, Anhang (innerhalb von 3-6 Monaten)
  • Größenklasse gemäß § 267 HGB prüfen und dokumentieren
  • Bei Prüfungspflicht: Abschlussprüfer beauftragen (rechtzeitig)
  • Gesellschafterversammlung einberufen und Jahresabschluss feststellen lassen (innerhalb Feststellungsfrist)
  • Offenlegungsunterlagen im erforderlichen Format vorbereiten (XBRL/PDF)
  • Elektronische Signatur organisieren (ELSTER-Zertifikat)
  • Einreichung beim Unternehmensregister durchführen
  • Offenlegungsgebühr zahlen
  • Bestätigung der erfolgreichen Einreichung archivieren

„Der häufigste Fehler ist, die Offenlegung bis kurz vor Fristende aufzuschieben. Technische Probleme, fehlende Unterlagen oder formale Mängel lassen sich in letzter Minute nicht mehr beheben. Planen Sie mindestens vier Wochen Puffer ein.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufige Fehler bei der Offenlegung

  • Unvollständige Unterlagen: Fehlender Anhang oder Bestätigungsvermerk bei Prüfungspflicht
  • Falsches Format: Dokumente nicht XBRL-konform oder unstrukturierte PDFs
  • Fehlende Signatur: Keine qualifizierte elektronische Signatur durch vertretungsberechtigte Person
  • Fristversäumnis: Jahresabschluss nicht rechtzeitig festgestellt oder eingereicht
  • Falsche Größenklasse: Offenlegungsumfang entspricht nicht der tatsächlichen Größe
  • Veraltete Firmendaten: Änderungen im Handelsregister nicht beim Unternehmensregister aktualisiert

Digitale Lösungen für die Offenlegung

Moderne Buchhaltungs- und Jahresabschluss-Software automatisiert weite Teile des Offenlegungsprozesses. OnlineBilanz erstellt den Jahresabschluss automatisch HGB-konform, bereitet alle Unterlagen im XBRL-Format auf und unterstützt die elektronische Einreichung.

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Fristenkontrolle

Automatische Erinnerungen an Feststellungs- und Offenlegungsfristen. Dokumentation aller Einreichungen.

Hinweis

Die Offenlegung über spezialisierte Software reduziert das Fehlerrisiko erheblich und stellt sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind. Die Investition amortisiert sich bereits durch die Vermeidung eines einzigen Ordnungsgeldverfahrens.

Häufig gestellte Fragen

Welche Frist gilt für die Offenlegung des Jahresabschlusses 2025?

Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB. Für Geschäftsjahre mit Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026. Vor der Offenlegung muss der Jahresabschluss jedoch festgestellt werden: kleine Gesellschaften innerhalb von 11 Monaten, mittelgroße und große innerhalb von 8 Monaten nach § 42a GmbHG.

Welche Unterlagen müssen beim Unternehmensregister eingereicht werden?

Der Umfang richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB. Kleine Kapitalgesellschaften müssen Bilanz (verkürzt) und Anhang (verkürzt) offenlegen, die GuV kann nach § 326 Abs. 1 HGB weggelassen werden. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht und den Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers einreichen.

Welche Strafen drohen bei verspäteter Offenlegung?

Bei Fristversäumnis leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße, Dauer der Verspätung und Verschulden. Das Verfahren kann mehrfach wiederholt werden, bis die Offenlegung erfolgt ist.

Muss auch eine UG (haftungsbeschränkt) ihren Jahresabschluss offenlegen?

Ja, die UG (haftungsbeschränkt) ist als Sonderform der GmbH nach § 325 HGB offenlegungspflichtig. Sie muss ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister einreichen. Als kleine Kapitalgesellschaft profitiert sie von Erleichterungen: verkürzte Bilanz, kein Lagebericht, GuV kann weggelassen werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Impressum, Datenschutz. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater