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Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogOffenlegungspflicht Verein

Offenlegungspflicht Verein 2026: Fristen, Grenzen & Anforderungen

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Nicht jeder Verein muss seinen Jahresabschluss veröffentlichen – doch sobald wirtschaftliche Tätigkeit oder bestimmte Schwellenwerte erreicht werden, greift die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Dann ist neben der Veröffentlichung auch die Hinterlegung des Jahresabschlusses beim Unternehmensregister erforderlich. Dieser Ratgeber erklärt, wann Vereine zur Offenlegung verpflichtet sind, welche Fristen gelten und wie die Veröffentlichung beim Unternehmensregister rechtskonform erfolgt.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Ein Verein ist zur Offenlegung verpflichtet, wenn er wirtschaftlich tätig ist und mindestens eine der folgenden Grenzen überschreitet: Umsatz über 600.000 Euro, Gewinn über 60.000 Euro oder Beteiligung an Kapitalgesellschaften. Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses muss innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister erfolgen.

Grundlagen der Offenlegungspflicht für Vereine

Die Offenlegungspflicht für Vereine ist gesetzlich in § 325 HGB geregelt und betrifft ausschließlich Vereine, die als Kaufleute im Sinne des Handelsrechts gelten. Rein ideelle Vereine, die keine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, sind von dieser Pflicht ausgenommen.

Sobald ein Verein jedoch wirtschaftlich tätig wird und bestimmte Schwellenwerte überschreitet, unterliegt er denselben handelsrechtlichen Vorschriften wie Kapitalgesellschaften. Dies dient der Transparenz gegenüber Gläubigern, Mitgliedern und der Öffentlichkeit.

Hinweis

Die Offenlegungspflicht besteht unabhängig von der Gemeinnützigkeit. Auch gemeinnützige Vereine müssen ihren Jahresabschluss veröffentlichen, wenn sie die wirtschaftlichen Grenzen überschreiten.

Während gegenüber dem Finanzamt meist eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung ausreicht, verlangt die handelsrechtliche Offenlegung einen vollständigen Jahresabschluss nach den Vorschriften des § 242 HGB und § 264 HGB.

Wann ein Verein zur Offenlegung verpflichtet ist

Ein Verein muss seinen Jahresabschluss offenlegen, wenn er wirtschaftlich tätig ist und mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt:

  • Umsatzerlöse übersteigen 600.000 Euro pro Geschäftsjahr
  • Gewinn übersteigt 60.000 Euro pro Geschäftsjahr
  • Der Verein hält Beteiligungen an Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG)
  • Der Verein ist im Handelsregister als eingetragener Kaufmann (e.K.) geführt

Als wirtschaftliche Tätigkeit gelten insbesondere: Vermietung von Immobilien, Betrieb von Gaststätten oder Kantinen, Durchführung entgeltlicher Veranstaltungen, Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Rein satzungsgemäße ideelle Tätigkeiten wie Mitgliederverwaltung oder ehrenamtliche Arbeit fallen nicht darunter.

„Viele Vereinsvorstände unterschätzen, dass bereits die Verpachtung einer Vereinsgaststätte oder regelmäßige Sponsoringeinnahmen wirtschaftliche Tätigkeit darstellen können. Entscheidend ist immer die Gesamtschau aller Einnahmen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Schwellenwerte und Größenklassen nach § 267 HGB

Vereine, die zur Offenlegung verpflichtet sind, werden nach § 267 HGB in Größenklassen eingeteilt. Diese Einteilung bestimmt den Umfang der Offenlegung und die anzuwendenden Erleichterungen.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 7.500.000 € ≤ 15.000.000 € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 25.000.000 € ≤ 50.000.000 € ≤ 250
Groß > 25.000.000 € > 50.000.000 € > 250

Ein Verein gilt als klein, wenn mindestens zwei der drei Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen nicht überschritten werden. Kleine Vereine profitieren von Erleichterungen nach § 326 HGB und müssen keine Gewinn- und Verlustrechnung offenlegen.

Achtung

Die Größenklasse beeinflusst nicht nur den Offenlegungsumfang, sondern auch die Feststellungsfrist: Kleine Vereine haben 11 Monate Zeit nach § 42a GmbHG analog, mittelgroße und große Vereine nur 8 Monate.

Inhalt des offenzulegenden Jahresabschlusses

Der Umfang des offenzulegenden Jahresabschlusses richtet sich nach der Größenklasse des Vereins. Grundsätzlich besteht ein vollständiger Jahresabschluss nach § 264 Abs. 1 HGB aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse

Kleine Vereine (§ 326 HGB)

  • Bilanz in verkürzter Form nach § 266 HGB
  • Anhang mit Pflichtangaben nach § 264 Abs. 1a HGB
  • Keine Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung

Mittelgroße und große Vereine

  • Vollständige Bilanz nach § 266 HGB
  • Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB
  • Umfangreicher Anhang nach § 284 HGB
  • Bei großen Vereinen zusätzlich Lagebericht nach § 289 HGB

Der Anhang muss unter anderem Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten sowie zu Haftungsverhältnissen enthalten. Bei gemeinnützigen Vereinen sind zusätzliche Angaben zur Mittelverwendung sinnvoll, auch wenn diese nicht zwingend offenlegungspflichtig sind.

Hinweis

Ein Tätigkeitsbericht wird für das Finanzamt erstellt, ist aber nicht Teil der handelsrechtlichen Offenlegung. Er dient dem Nachweis der Gemeinnützigkeit nach §§ 51 ff. AO.

Fristen für Feststellung und Offenlegung 2026

Für Vereine mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende Fristen im Jahr 2026:

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG analog

11 Monate

Kleine Vereine (bis 30.11.2026)

8 Monate

Mittelgroße/große Vereine (bis 31.08.2026)

Der Jahresabschluss muss zunächst durch die Mitgliederversammlung festgestellt werden. Diese Feststellung ist Voraussetzung für die anschließende Offenlegung.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Die Veröffentlichung beim Unternehmensregister muss spätestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag erfolgen. Bei einem Stichtag 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026.

Achtung

Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten ist eine absolute Höchstfrist. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Bei Fristversäumnis droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

In der Praxis empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Jahresabschluss bis spätestens 6 Monate nach Bilanzstichtag erstellen, Feststellung durch Mitgliederversammlung innerhalb der gesetzlichen Frist, Offenlegung unmittelbar nach Feststellung einreichen.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Seit Inkrafttreten des DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister. Eine direkte Veröffentlichung über den Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich.

Ablauf der elektronischen Einreichung

  1. Registrierung im Unternehmensregister mit Elster-Zertifikat oder EIDAS-konfirmer Signatur
  2. Erstellung des Jahresabschlusses im ESEF-Format (European Single Electronic Format) oder als strukturiertes PDF
  3. Upload der Bilanz, ggf. Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang
  4. Elektronische Übermittlung und Bestätigung durch das Unternehmensregister
  5. Veröffentlichung erfolgt automatisch nach Prüfung innerhalb weniger Werktage

Die technischen Anforderungen können für Vereinsvorstände ohne betriebswirtschaftliche Erfahrung herausfordernd sein. Professionelle Software wie OnlineBilanz.de erstellt den Jahresabschluss automatisch im korrekten Format und ermöglicht die direkte Einreichung.

„Viele Vereine scheitern an der technischen Umsetzung. Die ESEF-Taxonomie und die strukturierte Datenübermittlung sind komplex. Mit einer spezialisierten Software lässt sich dieser Prozess in wenigen Minuten erledigen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Hinweis

Die Offenlegung ist gebührenpflichtig. Die Kosten betragen je nach Umfang zwischen 40 und 70 Euro und werden vom Betreiber des Unternehmensregisters erhoben.

Sanktionen und Ordnungsgeld bei Verstoß

Die Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht ist keine Bagatelle. Das Bundesamt für Justiz überwacht die fristgerechte Einreichung und verhängt bei Verstößen Ordnungsgelder nach § 335 HGB.

500 €

Mindestbetrag Ordnungsgeld

25.000 €

Höchstbetrag Ordnungsgeld

Die Höhe des Ordnungsgeldes richtet sich nach der Größe des Vereins, der Dauer der Fristüberschreitung und dem Verschulden. Bei wiederholten Verstößen können die Beträge deutlich steigen.

Achtung

Das Ordnungsgeld trifft nicht den Verein als juristische Person, sondern die handelnden Vorstandsmitglieder persönlich. Diese haften auch dann, wenn sie nur geschäftsführend tätig sind.

Neben dem Ordnungsgeld drohen weitere Konsequenzen: Verlust des Vertrauens bei Banken und Geschäftspartnern, Probleme bei der Kreditvergabe, negative Auswirkungen auf die Gemeinnützigkeit bei Prüfungen durch das Finanzamt.

Vorgehen bei versäumter Frist

Wurde die Offenlegungsfrist versäumt, sollte die Veröffentlichung umgehend nachgeholt werden. Dies mindert in der Regel das Ordnungsgeld. Ein Rechtsbehelf gegen das Ordnungsgeld ist möglich, hat aber nur bei begründeten Ausnahmefällen (z.B. nachweislicher Krankheit) Erfolgsaussichten.

Praxis-Tipps für Vereinsvorstände

Die Erfüllung der Offenlegungspflicht erfordert rechtzeitige Planung und organisatorische Vorbereitung. Folgende Maßnahmen helfen, die Fristen sicher einzuhalten:

  • Frühzeitige Prüfung, ob die Schwellenwerte für Offenlegungspflicht erreicht werden
  • Dokumentation aller wirtschaftlichen Aktivitäten während des Geschäftsjahres
  • Einrichtung einer ordnungsgemäßen Buchhaltung nach HGB-Grundsätzen
  • Rechtzeitige Einberufung der Mitgliederversammlung zur Feststellung
  • Nutzung professioneller Software zur automatisierten Jahresabschlusserstellung
  • Einrichtung von Erinnerungen für gesetzliche Fristen

Rolle des Steuerberaters

Ein Steuerberater kann die steuerliche Einordnung des Vereins vornehmen und die Einnahmen-Überschuss-Rechnung für das Finanzamt erstellen. Die handelsrechtliche Offenlegung ist jedoch ein eigenständiger Bereich, der spezifische technische Anforderungen stellt.

Viele Steuerberater arbeiten bei der Offenlegung mit spezialisierten Dienstleistern zusammen. OnlineBilanz.de bietet eine direkte Schnittstelle zur Datenübernahme und automatisiert den gesamten Prozess von der Bilanzerstellung bis zur elektronischen Einreichung beim Unternehmensregister.

Vorbereitung

  • Vollständige Buchhaltung führen
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Erstellung

  • Jahresabschluss nach HGB erstellen
  • Größenklasse ermitteln
  • Anhang mit Pflichtangaben ergänzen

Einreichung

  • ESEF-Format generieren
  • Elektronische Signatur vorbereiten
  • Upload beim Unternehmensregister

„Vereinsvorstände sollten die Offenlegungspflicht nicht unterschätzen. Eine professionelle Lösung spart nicht nur Zeit, sondern schützt auch vor kostspieligen Ordnungsgeldern und persönlicher Haftung.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Hinweis

OnlineBilanz.de erstellt den vollständigen Jahresabschluss für Vereine rechtskonform nach HGB, prüft automatisch die Größenklasse und übermittelt die Unterlagen direkt ans Unternehmensregister – in wenigen Minuten statt Tagen.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann muss ein Verein seinen Jahresabschluss offenlegen?

Ein Verein ist zur Offenlegung verpflichtet, wenn er wirtschaftlich tätig ist und mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt: Umsatzerlöse über 600.000 Euro, Gewinn über 60.000 Euro oder Beteiligung an Kapitalgesellschaften. Die Offenlegung erfolgt nach § 325 HGB beim Unternehmensregister innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag.

Müssen gemeinnützige Vereine auch offenlegen?

Ja, auch gemeinnützige Vereine unterliegen der Offenlegungspflicht, sobald sie wirtschaftlich tätig sind und die Schwellenwerte überschreiten. Die Gemeinnützigkeit nach §§ 51 ff. AO befreit nicht von der handelsrechtlichen Offenlegung nach § 325 HGB. Allerdings profitieren kleine gemeinnützige Vereine von Erleichterungen nach § 326 HGB und müssen keine Gewinn- und Verlustrechnung veröffentlichen.

Welche Strafen drohen bei Nichtoffenlegung?

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht verhängt das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro. Dieses trifft die Vorstandsmitglieder persönlich. Die Höhe richtet sich nach Vereinsgröße, Dauer der Fristüberschreitung und Verschulden. Bei wiederholten Verstößen können die Beträge erheblich steigen.

Wo muss der Jahresabschluss eines Vereins veröffentlicht werden?

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de. Die Einreichung muss elektronisch im ESEF-Format oder als strukturiertes PDF erfolgen. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle für die Erstveröffentlichung, das Unternehmensregister übernimmt diese Funktion vollständig.

Welche Unterlagen muss ein kleiner Verein offenlegen?

Kleine Vereine im Sinne des § 267 HGB müssen nach § 326 HGB nur eine verkürzte Bilanz und einen Anhang offenlegen. Die Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht veröffentlicht werden. Als klein gilt ein Verein, wenn mindestens zwei der drei Merkmale nicht überschritten werden: Bilanzsumme 7,5 Mio. Euro, Umsatz 15 Mio. Euro, 50 Arbeitnehmer.

Kann ein Verein die Offenlegungsfrist verlängern lassen?

Nein, die Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 HGB ist eine gesetzliche Höchstfrist, die nicht verlängert werden kann. Bei Fristversäumnis droht automatisch ein Ordnungsgeldbescheid durch das Bundesamt für Justiz. Auch eine nachträgliche Offenlegung hebt das Ordnungsgeld nicht auf, kann aber dessen Höhe mindern.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

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    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater