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Stammkapital25.000 €
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Datum

Lesedauer

9–13 Minuten


OnlineBilanzBlogGuV aus Bilanz

GuV aus Bilanz erstellen 2026: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ist neben der Bilanz der zweite zentrale Bestandteil des Jahresabschlusses. Während die Bilanz das Vermögen und die Schulden zu einem Stichtag zeigt, stellt die GuV den Erfolg über ein Geschäftsjahr dar. Viele Unternehmer fragen sich, wie GuV und Bilanz zusammenhängen und wie sie eine GuV aus der Bilanz erstellen können. Nicht alle Unternehmer sind zur Bilanzerstellung verpflichtet – Freiberufler müssen in der Regel keine Bilanz erstellen, können aber freiwillig dazu übergehen. Beide Komponenten fließen in die E-Bilanz für die elektronische Übermittlung ein.

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Servet Gündogan

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Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die GuV kann nicht direkt aus der Bilanz erstellt werden, da beide unterschiedliche Funktionen haben. Die Bilanz zeigt Vermögen und Schulden zum Stichtag, die GuV zeigt Aufwendungen und Erträge über das gesamte Geschäftsjahr. Der Jahresüberschuss oder -fehlbetrag aus der GuV wird jedoch in die Bilanz übernommen und verbindet beide Rechenwerke. Für die elektronische Übermittlung an das Finanzamt können Sie beide Bestandteile als E-Bilanz aus Excel erstellen und digital einreichen.

Was ist eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)?

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 242 Abs. 2 HGB ein verpflichtender Bestandteil des Jahresabschlusses von Kapitalgesellschaften. Sie stellt alle Aufwendungen und Erträge eines Geschäftsjahres gegenüber und ermittelt daraus den Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag.

Während die Bilanz eine Stichtagsbetrachtung darstellt, ist die GuV eine Zeitraumbetrachtung. Sie beantwortet die zentrale Frage: Hat das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr Gewinn oder Verlust erwirtschaftet?

Die GuV zeigt nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Struktur der Erträge und Aufwendungen. Daraus lassen sich wichtige Kennzahlen ableiten: Umsatzrentabilität, Materialaufwandsquote, Personalintensität oder die operative Ertragskraft.

Hinweis

Die GuV ist für alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen verpflichtend. Sie muss zusammen mit der Bilanz beim Unternehmensregister offengelegt werden, sofern keine Erleichterungen nach § 326 HGB greifen.

§ 275 HGB

Regelung zur GuV-Gliederung

2 Verfahren

GKV oder UKV wählbar

12 Monate

Offenlegungsfrist nach Bilanzstichtag

Unterschied zwischen Bilanz und GuV

Bilanz und GuV sind zwei verschiedene Rechenwerke mit unterschiedlichen Funktionen. Beide zusammen ergeben den handelsrechtlichen Jahresabschluss gemäß § 242 HGB.

Bilanz

  • Stichtagsbetrachtung
  • Vermögen und Kapital
  • Gliederung nach § 266 HGB
  • Zeigt finanzielle Stabilität

GuV

  • Zeitraumbetrachtung
  • Erträge und Aufwendungen
  • Gliederung nach § 275 HGB
  • Zeigt Ertragskraft

Beide Rechenwerke sind miteinander verbunden: Der Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag aus der GuV wird in die Bilanz übernommen und erhöht oder mindert das Eigenkapital.

„Viele Unternehmer verwechseln die Funktionen von Bilanz und GuV. Die Bilanz zeigt, was das Unternehmen besitzt und schuldet. Die GuV zeigt, wie der Gewinn oder Verlust im abgelaufenen Jahr entstanden ist. Beide Sichtweisen sind für eine solide Unternehmensführung unverzichtbar.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Zusammenhang zwischen Bilanz und GuV

Bilanz und GuV sind über den Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag miteinander verknüpft. Dieser bildet die Brücke zwischen beiden Rechenwerken.

Das Eigenkapital in der Bilanz verändert sich durch das Ergebnis der GuV. Bei einem Jahresüberschuss steigt das Eigenkapital, bei einem Jahresfehlbetrag sinkt es.

Der Jahresüberschuss als Bindeglied

Der in der GuV ermittelte Jahresüberschuss erscheint auf der Passivseite der Bilanz unter dem Posten Eigenkapital. Er erhöht das Reinvermögen des Unternehmens. Bei einem Jahresfehlbetrag wird das Eigenkapital entsprechend gemindert.

Vorgang Auswirkung GuV Auswirkung Bilanz
Umsatzerlöse Ertrag in GuV Forderungen/Kasse steigen (Aktiva)
Wareneinkauf Aufwand in GuV Verbindlichkeiten steigen (Passiva)
Abschreibung Aufwand in GuV Anlagevermögen sinkt (Aktiva)
Jahresüberschuss Ergebnis GuV Eigenkapital steigt (Passiva)

Diese Verbindung zeigt, warum beide Rechenwerke zwingend zusammen betrachtet werden müssen. Ohne die GuV bleibt unklar, wie das Ergebnis zustande gekommen ist.

Kann man eine GuV aus der Bilanz erstellen?

Die Antwort ist: Nein, nicht direkt. Die GuV kann nicht aus der Bilanz abgeleitet werden, da beide Rechenwerke unterschiedliche Informationen enthalten und unterschiedlichen Zwecken dienen.

Die Bilanz zeigt lediglich Bestände zu einem Stichtag. Die GuV hingegen erfasst alle Geschäftsvorfälle über das gesamte Jahr: Umsätze, Materialaufwand, Personalkosten, Abschreibungen, Zinsen und sonstige Aufwendungen und Erträge.

Achtung

Die GuV entsteht aus der laufenden Buchhaltung, nicht aus der Bilanz. Jede Buchung wird während des Geschäftsjahres auf Aufwands- oder Ertragskonten erfasst. Erst am Jahresende werden diese Konten in die GuV übernommen.

Was jedoch möglich ist

Aus einem Bilanzvergleich – also dem Vergleich zweier aufeinanderfolgender Bilanzen – lässt sich die Veränderung des Eigenkapitals ablesen. Diese Veränderung entspricht unter bestimmten Voraussetzungen dem Jahresüberschuss oder -fehlbetrag.

Voraussetzung ist, dass keine Einlagen oder Entnahmen stattgefunden haben. Bei Kapitalgesellschaften gibt es keine Entnahmen im klassischen Sinn, jedoch können Kapitalerhöhungen oder Gewinnausschüttungen die Eigenkapitalveränderung beeinflussen.

Hinweis

Formel: Eigenkapital 31.12.2025 – Eigenkapital 31.12.2024 = Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2025 (wenn keine Kapitalveränderungen erfolgt sind).

Gliederung der GuV nach § 275 HGB

Die GuV muss gemäß § 275 HGB in einer bestimmten Gliederung erstellt werden. Das Handelsgesetzbuch sieht zwei Verfahren vor: das Gesamtkostenverfahren (GKV) und das Umsatzkostenverfahren (UKV).

Beide Verfahren führen zum gleichen Jahresüberschuss, unterscheiden sich jedoch in der Darstellung der Aufwands- und Ertragsstruktur.

Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB

Das Gesamtkostenverfahren ist in Deutschland das häufiger verwendete Verfahren. Es gliedert die Aufwendungen nach Aufwandsarten: Material, Personal, Abschreibungen usw.

  1. Umsatzerlöse
  2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  3. Andere aktivierte Eigenleistungen
  4. Sonstige betriebliche Erträge
  5. Materialaufwand
  6. Personalaufwand
  7. Abschreibungen
  8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
  9. Erträge aus Beteiligungen
  10. Erträge aus anderen Wertpapieren
  11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
  12. Abschreibungen auf Finanzanlagen
  13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
  14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
  15. Außerordentliche Erträge (weggefallen durch BilRUG)
  16. Außerordentliche Aufwendungen (weggefallen durch BilRUG)
  17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
  18. Sonstige Steuern
  19. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

Die Posten 15 und 16 (außerordentliche Aufwendungen/Erträge) wurden durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ab 2016 abgeschafft.

Gesamtkostenverfahren vs. Umsatzkostenverfahren

Neben dem Gesamtkostenverfahren kann gemäß § 275 Abs. 3 HGB auch das Umsatzkostenverfahren angewendet werden. Es gliedert die Aufwendungen nach Funktionsbereichen.

Gesamtkostenverfahren (GKV)

  • Materialaufwand
  • Personalaufwand
  • Abschreibungen
  • Bestandsveränderungen werden berücksichtigt
  • In Deutschland häufiger

Umsatzkostenverfahren (UKV)

  • Herstellungskosten der Umsatzerlöse
  • Vertriebskosten
  • Verwaltungskosten
  • Keine Bestandsveränderungen
  • International üblich

Das Umsatzkostenverfahren ist international verbreitet und wird häufig in Konzernen eingesetzt, die nach IFRS bilanzieren. In Deutschland überwiegt das Gesamtkostenverfahren, da es direkt aus der Buchhaltung abgeleitet werden kann.

Hinweis

Das einmal gewählte Verfahren sollte aus Gründen der Vergleichbarkeit beibehalten werden (Stetigkeitsgrundsatz nach § 246 Abs. 3 HGB).

Typische Fehler beim Erstellen der GuV

Bei der Erstellung der GuV unterlaufen Unternehmern und Buchhaltern häufig bestimmte Fehler, die das Ergebnis verfälschen oder gegen handelsrechtliche Vorschriften verstoßen.

Fehlerquelle 1: Verwechslung von Einnahmen und Erträgen

Nicht jede Einnahme ist ein Ertrag. Beispielsweise ist ein Darlehen eine Einnahme, aber kein Ertrag, da gleichzeitig eine Verbindlichkeit entsteht.

Fehlerquelle 2: Periodenabgrenzung ignoriert

Aufwendungen und Erträge müssen dem Geschäftsjahr zugeordnet werden, in dem sie wirtschaftlich verursacht wurden – unabhängig vom Zahlungszeitpunkt. Das regelt § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB.

Fehlerquelle 3: Abschreibungen fehlen

Abschreibungen auf Anlagevermögen sind verpflichtend und müssen nach § 253 HGB planmäßig vorgenommen werden. Fehlen sie, ist der Gewinn zu hoch ausgewiesen.

  • Vollständigkeit: Alle Geschäftsvorfälle erfasst?
  • Periodenabgrenzung: Rechnungsabgrenzungsposten korrekt gebucht?
  • Abschreibungen: Planmäßig nach § 253 HGB vorgenommen?
  • Rückstellungen: Für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet?
  • Stetigkeitsgrundsatz: Gleiche Methoden wie im Vorjahr verwendet?
  • Gliederung: Entspricht die GuV § 275 HGB?

Achtung

Fehler in der GuV können zu falschen Steuererklärungen, fehlerhaften Bilanzen und im schlimmsten Fall zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro) führen.

Praxisbeispiel: GuV einer kleinen GmbH

Ein einfaches Beispiel zeigt, wie eine GuV nach dem Gesamtkostenverfahren für eine kleine GmbH aussehen kann (in Euro):

Position Betrag (EUR)
1. Umsatzerlöse 500.000
2. Bestandserhöhung fertige Erzeugnisse 10.000
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.000
4. Materialaufwand -250.000
5. Personalaufwand -120.000
6. Abschreibungen -30.000
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -60.000
= Betriebsergebnis 55.000
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.000
= Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 50.000
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -15.000
= Jahresüberschuss 35.000

Der Jahresüberschuss von 35.000 Euro wird in die Bilanz übernommen und erhöht das Eigenkapital der GmbH. Er steht zur Ausschüttung an die Gesellschafter oder zur Einstellung in Gewinnrücklagen zur Verfügung.

„Die GuV ist mehr als eine Pflichtübung. Sie zeigt Unternehmern, wo das Geld verdient wird und wo Kosten anfallen. Erst mit diesem Wissen lassen sich fundierte Entscheidungen über Investitionen, Preise oder Personaleinsatz treffen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Lösungen für GuV und Jahresabschluss

Die Erstellung der GuV und des gesamten Jahresabschlusses erfolgt heute größtenteils digital. Moderne Buchhaltungssoftware erstellt die GuV automatisch aus der laufenden Buchhaltung.

Für Kapitalgesellschaften besteht gemäß § 325 HGB die Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses. Seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister.

Vorteile digitaler Jahresabschlusslösungen

  • Automatische Übernahme der Buchhaltungsdaten
  • Korrekte Gliederung nach § 275 HGB
  • Integrierte Plausibilitätsprüfungen
  • Direkte Übermittlung an das Unternehmensregister
  • Rechtssichere Archivierung gemäß GoBD

Gerade kleine GmbHs und UGs profitieren von digitalen Lösungen, da sie den Aufwand erheblich reduzieren und rechtliche Risiken minimieren.

Hinweis

Die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG beträgt für kleine Kapitalgesellschaften 11 Monate, für mittelgroße und große 8 Monate nach Bilanzstichtag. Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB beträgt einheitlich 12 Monate.

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB

500–25.000 €

Ordnungsgeld § 335 HGB

01.08.2022

DiRUG: Nur noch Unternehmensregister

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die GuV direkt aus der Bilanz ableiten?

Nein. Die GuV entsteht aus der laufenden Buchhaltung über das gesamte Geschäftsjahr. Die Bilanz zeigt nur Bestände zum Stichtag. Beide Rechenwerke sind über den Jahresüberschuss verbunden, aber die GuV kann nicht direkt aus der Bilanz abgeleitet werden.

Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und GuV?

Die Bilanz zeigt das Vermögen und die Schulden zu einem Stichtag (z. B. 31.12.2025). Die GuV zeigt alle Aufwendungen und Erträge über einen Zeitraum (z. B. das gesamte Jahr 2025) und ermittelt daraus den Jahresüberschuss oder -fehlbetrag.

Welches GuV-Verfahren muss ich anwenden?

Nach § 275 HGB können Sie zwischen dem Gesamtkostenverfahren (Gliederung nach Aufwandsarten) und dem Umsatzkostenverfahren (Gliederung nach Funktionsbereichen) wählen. In Deutschland ist das Gesamtkostenverfahren üblicher. Das einmal gewählte Verfahren sollte beibehalten werden.

Wo muss ich die GuV offenlegen?

Die GuV muss zusammen mit der Bilanz beim Unternehmensregister offengelegt werden, sofern keine Erleichterungen nach § 326 HGB bestehen. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister. Die Frist beträgt 12 Monate nach § 325 HGB.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 275 HGB – Gliederung der GuV, § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 325 HGB – Offenlegung, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

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    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater