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Datum

Lesedauer

10–14 Minuten


OnlineBilanzBlogEröffnungsbilanz GmbH

GmbH Eröffnungsbilanz erstellen 2026 – Pflichten & Fristen

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Nach der Eintragung ins Handelsregister müssen Sie als GmbH-Geschäftsführer eine Eröffnungsbilanz erstellen. Diese bildet die Grundlage Ihrer gesamten Buchführung und ist gesetzlich vorgeschrieben. Wir zeigen Ihnen, welche Inhalte erforderlich sind, welche Fristen gelten und wie Sie häufige Fehler vermeiden.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Eröffnungsbilanz ist nach § 242 Abs. 1 HGB Pflicht für jede GmbH und muss zum Zeitpunkt der Handelsregistereintragung erstellt werden. Sie zeigt Vermögen und Schulden zum Start der Geschäftstätigkeit und bildet die Grundlage für die weitere Buchführung.

Was ist eine Eröffnungsbilanz?

Eine Eröffnungsbilanz ist eine Momentaufnahme der finanziellen Lage Ihrer GmbH zu Beginn der Geschäftstätigkeit. Sie zeigt auf der Aktivseite alle Vermögenswerte (Anlagevermögen, Umlaufvermögen) und auf der Passivseite alle Schulden und das Eigenkapital – genau zum Zeitpunkt der Handelsregistereintragung.

Die Eröffnungsbilanz bildet den offiziellen Startpunkt Ihrer kaufmännischen Buchführung. Alle späteren Buchungen, Jahresabschlüsse und steuerlichen Erklärungen bauen auf dieser ersten Bilanz auf. Sie ist damit nicht nur eine formale Pflicht, sondern das Fundament Ihrer gesamten Rechnungslegung.

Im Gegensatz zu späteren Bilanzen wird die Eröffnungsbilanz nur einmal erstellt – unmittelbar bei Gründung der GmbH. Sie dokumentiert, mit welchen Mitteln Ihre Gesellschaft startet und woher diese Mittel stammen (Stammkapital, Sacheinlagen, Darlehen).

Hinweis

Die Eröffnungsbilanz ist nicht mit der Gründungsbilanz zu verwechseln. Die Gründungsbilanz wird bereits bei Abschluss des Gesellschaftsvertrags erstellt und zeigt die Einlagenverpflichtungen. Die Eröffnungsbilanz entsteht erst nach der Handelsregistereintragung und erfasst die tatsächlich vorhandenen Vermögenswerte.

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Rechtliche Grundlagen und Pflichten

Die gesetzliche Pflicht zur Erstellung einer Eröffnungsbilanz ergibt sich aus § 242 Abs. 1 HGB. Danach hat jeder Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes eine Eröffnungsbilanz aufzustellen. Eine GmbH gilt nach § 6 Abs. 1 HGB kraft Rechtsform als Kaufmann – die Pflicht besteht daher ausnahmslos.

Zusätzlich gilt § 238 HGB, der zur ordnungsgemäßen Buchführung verpflichtet. Die Eröffnungsbilanz muss dabei den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) entsprechen und so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Vermögenslage verschafft.

Für die inhaltliche Gestaltung gelten die §§ 266 und 267 HGB. Diese regeln den Aufbau der Bilanz und die Gliederung nach Größenklassen. Auch wenn Sie als Klein-GmbH Erleichterungen bei späteren Jahresabschlüssen nutzen können, sollte die Eröffnungsbilanz vollständig und strukturiert sein.

„Viele Gründer unterschätzen die Bedeutung der Eröffnungsbilanz. Sie ist nicht nur eine formale Pflicht, sondern bildet die Grundlage für alle steuerlichen Abschreibungen, Bewertungen und späteren Bilanzvergleiche. Fehler an dieser Stelle ziehen sich durch die gesamte Buchhaltung.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Achtung

Eine fehlende oder fehlerhafte Eröffnungsbilanz kann zu Problemen bei Betriebsprüfungen führen. Das Finanzamt kann Gewinnzuschätzungen vornehmen und Zuschläge verhängen, wenn keine ordnungsgemäße Ausgangsbilanz vorliegt.

Aufbau und Inhalt der Eröffnungsbilanz

Die Eröffnungsbilanz folgt dem klassischen Bilanzschema nach § 266 HGB. Sie besteht aus zwei Seiten: Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital und Schulden). Beide Seiten müssen stets identische Summen aufweisen – die Bilanz muss ausgeglichen sein.

Aktivseite: Vermögenswerte

Auf der Aktivseite erfassen Sie alle Vermögensgegenstände, die Ihre GmbH zum Start besitzt. Die Gliederung erfolgt nach Anlagevermögen (langfristig gebunden) und Umlaufvermögen (kurzfristig verfügbar).

  • Anlagevermögen: Immaterielle Vermögensgegenstände (z.B. Lizenzen), Sachanlagen (z.B. Maschinen, Büroausstattung, Fahrzeuge), Finanzanlagen
  • Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen, Bankguthaben, Kassenbestand
  • Rechnungsabgrenzungsposten: Vorauszahlungen für Versicherungen oder Mieten

Passivseite: Kapital und Verbindlichkeiten

Die Passivseite zeigt, woher die auf der Aktivseite dargestellten Mittel stammen. Sie gliedert sich in Eigenkapital und Fremdkapital.

  • Eigenkapital: Gezeichnetes Kapital (Stammkapital), Kapitalrücklage (Agio bei Überpari-Ausgabe)
  • Fremdkapital: Gesellschafterdarlehen, Bankdarlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
  • Rechnungsabgrenzungsposten: Erhaltene Anzahlungen für noch nicht erbrachte Leistungen
Aktiva EUR Passiva EUR
Geschäftsausstattung 8.000 Gezeichnetes Kapital 25.000
Kassenbestand 2.000 Gesellschafterdarlehen 10.000
Bankguthaben 25.000
Summe Aktiva 35.000 Summe Passiva 35.000

Bewertung der Bilanzposten

Die Bewertung der einzelnen Posten in der Eröffnungsbilanz folgt den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften nach §§ 252 ff. HGB. Grundsätzlich gilt das Anschaffungskostenprinzip – Vermögensgegenstände sind mit den tatsächlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen.

Bareinlagen

Bareinlagen werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Das eingezahlte Stammkapital erscheint auf der Passivseite als gezeichnetes Kapital, auf der Aktivseite als Bankguthaben oder Kassenbestand. Bei der Gründung einer GmbH müssen mindestens 12.500 Euro des Stammkapitals von 25.000 Euro eingezahlt sein.

Sacheinlagen

Sacheinlagen (z.B. Fahrzeuge, Maschinen, Immobilien) sind mit dem vereinbarten Wert anzusetzen, der im Gesellschaftsvertrag festgelegt wurde. Dieser Wert muss jedoch realistisch sein – eine Überbewertung kann zur Anfechtung der Gründung führen. In der Praxis ist oft ein Sachverständigengutachten erforderlich.

Achtung

Bei Sacheinlagen besteht die Gefahr der verdeckten Sacheinlage. Wird zunächst eine Bareinlage vereinbart, aber faktisch eine Sachleistung erbracht, kann dies zur Unwirksamkeit der Kapitalaufbringung führen. Die Gesellschafter haften dann persönlich.

Gesellschafterdarlehen

Gewähren Gesellschafter der GmbH Darlehen, sind diese auf der Passivseite als Verbindlichkeiten auszuweisen. Wichtig ist die klare Abgrenzung zum Eigenkapital durch einen schriftlichen Darlehensvertrag mit marktüblicher Verzinsung.

  • Sacheinlagen durch Gutachten oder Kaufbelege dokumentieren
  • Gesellschafterdarlehen schriftlich vereinbaren
  • Anschaffungsbelege für alle Vermögensgegenstände sammeln
  • Bankbestätigungen über eingezahltes Stammkapital einholen

Fristen und Termine

Die Eröffnungsbilanz muss zum Zeitpunkt der Aufnahme der Geschäftstätigkeit erstellt werden. Maßgeblicher Stichtag ist die Eintragung der GmbH ins Handelsregister. Ab diesem Moment gilt die GmbH als existent und die Buchführungspflicht beginnt.

Eine gesetzliche Frist für die Fertigstellung der Eröffnungsbilanz gibt es nicht explizit. Allerdings ergibt sich aus § 238 HGB die Pflicht zur lückenlosen und zeitnahen Buchführung. In der Praxis sollte die Eröffnungsbilanz innerhalb weniger Wochen nach Handelsregistereintragung fertiggestellt sein.

Anders als der Jahresabschluss muss die Eröffnungsbilanz nicht beim Unternehmensregister offengelegt werden. Sie ist ein internes Dokument für die Geschäftsführung und das Finanzamt. Dennoch muss sie nach § 257 HGB zehn Jahre lang aufbewahrt werden.

Hinweis

Bei einer GmbH-Gründung zum 15.03.2026 mit Handelsregistereintragung am 20.03.2026 ist der Stichtag der Eröffnungsbilanz der 20.03.2026. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2026, sofern nicht ein abweichendes Wirtschaftsjahr gewählt wurde.

Eröffnungsbilanz

Stichtag: Handelsregistereintragung. Keine Offenlegungspflicht. Aufbewahrung: 10 Jahre.

Jahresabschluss

Stichtag: 31.12. (oder abweichendes Wirtschaftsjahresende). Offenlegung beim Unternehmensregister binnen 12 Monaten. Aufbewahrung: 10 Jahre.

Unterschied zum Jahresabschluss

Viele Gründerinnen und Gründer verwechseln die Eröffnungsbilanz mit dem Jahresabschluss. Beide Dokumente haben zwar eine ähnliche Struktur, unterscheiden sich aber grundlegend in Zeitpunkt, Zweck und Umfang.

Die Eröffnungsbilanz wird einmalig bei Gründung erstellt und zeigt die Ausgangslage. Der Jahresabschluss hingegen ist eine jährlich wiederkehrende Pflicht und dokumentiert die wirtschaftliche Entwicklung über ein Geschäftsjahr hinweg.

Merkmal Eröffnungsbilanz Jahresabschluss
Zeitpunkt Beginn der Geschäftstätigkeit Ende eines Geschäftsjahres
Häufigkeit Einmalig bei Gründung Jährlich wiederkehrend
Bestandteile Nur Bilanz Bilanz, GuV, ggf. Anhang
Rechtsgrundlage § 242 Abs. 1 HGB § 242 Abs. 3 HGB
Offenlegung Nein Ja, beim Unternehmensregister
Feststellungspflicht Nein Ja, durch Gesellschafterbeschluss

Ein wichtiger Zusammenhang: Die Schlussbilanz eines Geschäftsjahres entspricht der Eröffnungsbilanz des folgenden Jahres. Diese Bilanzidentität sichert die Kontinuität der Rechnungslegung und ermöglicht die Nachvollziehbarkeit der wirtschaftlichen Entwicklung.

Während die Eröffnungsbilanz lediglich aus der Bilanz selbst besteht, umfasst der Jahresabschluss nach § 242 Abs. 3 HGB mindestens Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Je nach Größenklasse kommen Anhang und Lagebericht hinzu.

Häufige Fehler vermeiden

In der Praxis treten bei der Erstellung der Eröffnungsbilanz immer wieder typische Fehler auf. Diese können zu Problemen bei Betriebsprüfungen, Gewinnkorrekturen oder sogar zur Haftung der Geschäftsführung führen.

Fehler 1: Vermischung von Privat- und Geschäftsvermögen

Besonders bei kleinen GmbHs werden häufig private Gegenstände des Gesellschafters als Betriebsvermögen bilanziert. Dies ist nur zulässig, wenn eine klare Übertragung (Kauf, Sacheinlage) erfolgt ist. Andernfalls liegt eine verdeckte Einlage vor, die steuerlich problematisch ist.

Fehler 2: Falsche Bewertung von Sacheinlagen

Sacheinlagen werden oft überhöht angesetzt, um das Stammkapital zu erreichen. Dies ist rechtlich bedenklich und kann zur Anfechtung der Kapitalaufbringung führen. Die Bewertung muss realistisch und nachvollziehbar sein.

Fehler 3: Unvollständige Dokumentation

Alle Bilanzposten müssen durch Belege nachgewiesen werden können. Fehlende Kaufverträge, Kontoauszüge oder Sachverständigengutachten führen bei Prüfungen zu Problemen und können die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung infrage stellen.

Fehler 4: Nicht eingezahltes Stammkapital

Wird das Stammkapital nicht vollständig eingezahlt, muss der ausstehende Betrag als Forderung gegen die Gesellschafter aktiviert werden. Diese Position ist besonders prüfungsrelevant und muss eindeutig dokumentiert sein.

Achtung

Eine verdeckte Sacheinlage liegt vor, wenn Gesellschafter zunächst Bargeld einzahlen und anschließend Gegenstände von diesem Gesellschafter kaufen. Dies kann zur Nichtigkeit der Kapitalaufbringung führen und eine persönliche Haftung auslösen.

  • Klare Trennung zwischen Privat- und Geschäftsvermögen dokumentieren
  • Sacheinlagen durch unabhängige Bewertung absichern
  • Alle Belege vollständig sammeln und archivieren
  • Einzahlung des Stammkapitals durch Bankbestätigung nachweisen
  • Gesellschafterdarlehen schriftlich vereinbaren mit marktüblicher Verzinsung

Praktische Umsetzung Schritt für Schritt

Die Erstellung einer Eröffnungsbilanz lässt sich in klar strukturierte Schritte gliedern. Mit einer systematischen Vorgehensweise vermeiden Sie Fehler und schaffen eine solide Grundlage für Ihre Buchführung.

Schritt 1: Inventur durchführen

Erfassen Sie alle Vermögensgegenstände und Schulden zum Stichtag der Handelsregistereintragung. Zählen Sie Kassenbestände, sammeln Sie Kontoauszüge und erstellen Sie eine Liste aller Anlagegüter mit Anschaffungskosten.

Schritt 2: Belege sammeln und ordnen

Für jeden Bilanzposten benötigen Sie Nachweise: Kaufverträge für Anlagegüter, Bankbestätigungen über Einzahlungen, Darlehensverträge, Mietverträge. Ordnen Sie diese systematisch und bewahren Sie Kopien auf.

Schritt 3: Bewertung vornehmen

Bewerten Sie alle Posten nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Bei Sacheinlagen holen Sie gegebenenfalls ein Gutachten ein. Dokumentieren Sie Ihre Bewertungsansätze nachvollziehbar.

Schritt 4: Bilanz erstellen

Gliedern Sie die erfassten Werte nach dem Schema des § 266 HGB in Aktiva und Passiva. Prüfen Sie, ob beide Seiten ausgeglichen sind. Nutzen Sie eine Buchhaltungssoftware oder lassen Sie die Bilanz durch Ihren Steuerberater erstellen.

Schritt 5: Dokumentation und Aufbewahrung

Archivieren Sie die fertige Eröffnungsbilanz zusammen mit allen Belegen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt zehn Jahre nach § 257 HGB. Übergeben Sie eine Kopie an Ihren Steuerberater für die Finanzbuchhaltung.

„Die sorgfältige Erstellung der Eröffnungsbilanz spart später viel Arbeit und Ärger. Alle Abschreibungen, Bewertungen und Bilanzvergleiche bauen darauf auf. Eine fehlerhafte Ausgangsbasis zieht sich durch alle Folgejahre.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Kleine GmbH

Vereinfachte Bilanzierung möglich. Keine Offenlegungspflicht des Anhangs bei Nutzung von Erleichterungen nach § 326 HGB.

Mittelgroße GmbH

Vollständige Bilanzierung nach § 266 HGB. Offenlegung von Bilanz und Anhang beim Unternehmensregister erforderlich.

Große GmbH

Erweiterte Berichtspflichten. Zusätzlich Lagebericht erforderlich. Prüfungspflicht durch Wirtschaftsprüfer nach § 316 HGB.

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Häufig gestellte Fragen

Muss jede GmbH eine Eröffnungsbilanz erstellen?

Ja, nach § 242 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, zu Beginn des Handelsgewerbes eine Eröffnungsbilanz aufzustellen. Eine GmbH gilt kraft Rechtsform als Kaufmann, daher besteht diese Pflicht ausnahmslos ab Eintragung ins Handelsregister.

Wann genau muss die Eröffnungsbilanz erstellt werden?

Der Stichtag der Eröffnungsbilanz ist der Tag der Eintragung ins Handelsregister. Eine gesetzliche Frist für die Fertigstellung existiert nicht, aber aus der Buchführungspflicht nach § 238 HGB ergibt sich, dass sie zeitnah – in der Regel innerhalb weniger Wochen – erstellt werden sollte.

Muss die Eröffnungsbilanz beim Unternehmensregister offengelegt werden?

Nein, die Eröffnungsbilanz unterliegt nicht der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Sie ist ein internes Dokument für die Geschäftsführung und das Finanzamt. Nur die jährlichen Jahresabschlüsse müssen beim Unternehmensregister eingereicht werden.

Was passiert, wenn die Eröffnungsbilanz fehlerhaft ist?

Eine fehlerhafte Eröffnungsbilanz kann bei Betriebsprüfungen zu Gewinnkorrekturen und Zuschlägen führen. Bei schwerwiegenden Mängeln kann das Finanzamt die Ordnungsmäßigkeit der gesamten Buchführung anzweifeln. Überbewertete Sacheinlagen können zudem zur Anfechtung der Kapitalaufbringung und zur persönlichen Haftung der Gesellschafter führen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 238 HGB – Buchführungspflicht, § 325 HGB – Offenlegung Jahresabschluss. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater