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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten


OnlineBilanzBlogGeschäftsbericht vs. Jahresabschluss

Geschäftsbericht Jahresabschluss Unterschied 2026 – Ihr Leitfaden

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Viele Unternehmer verwenden die Begriffe Geschäftsbericht und Jahresabschluss synonym – doch es bestehen wesentliche Unterschiede. Der Jahresabschluss konzentriert sich auf die finanziellen Ergebnisse nach HGB, während der Geschäftsbericht zusätzlich strategische Informationen und Lagebeurteilungen enthält. Unser Leitfaden zu Geschäftsbericht und Jahresabschluss erklärt die Abgrenzung, rechtliche Anforderungen und praktische Relevanz für Kapitalgesellschaften.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss ist eine gesetzlich vorgeschriebene finanzielle Darstellung nach § 242 HGB, die aus mehreren Komponenten besteht. Die Bilanz und der Jahresabschluss unterscheiden sich insofern, als die Bilanz nur einen Bestandteil des gesamten Jahresabschlusses darstellt, der zusätzlich die GuV und den Anhang umfasst. Der Geschäftsbericht hingegen ist ein umfassenderer freiwilliger Bericht, der zusätzlich einen Lagebericht, strategische Informationen und qualitative Analysen enthält. Während der Jahresabschluss offenlegungspflichtig ist, dient der Geschäftsbericht primär der Kommunikation mit Stakeholdern.

Grundlagen und Definitionen

Zum Ende eines Geschäftsjahres stehen Unternehmer vor der Aufgabe, die wirtschaftlichen Ergebnisse ihres Unternehmens zu dokumentieren. Dabei begegnen ihnen regelmäßig zwei zentrale Begriffe: Jahresabschluss und Geschäftsbericht.

Obwohl beide Dokumente die finanzielle Situation eines Unternehmens darstellen, unterscheiden sie sich grundlegend in Umfang, Zweck und rechtlicher Bedeutung. Der Jahresabschluss ist eine gesetzlich vorgeschriebene Rechenschaftslegung nach dem Handelsgesetzbuch (HGB), während der Geschäftsbericht ein weitergehendes Informationsinstrument darstellt.

Hinweis

Definition Jahresabschluss: Der Jahresabschluss nach § 242 HGB ist die strukturierte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens zum Bilanzstichtag. Er besteht mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Hinweis

Definition Geschäftsbericht: Der Geschäftsbericht ist ein umfassendes Informationsdokument, das neben dem Jahresabschluss auch den Lagebericht, strategische Informationen, qualitative Analysen und weitere Unternehmensdarstellungen enthält.

Für Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG ist die Kenntnis dieser Unterschiede essenziell. Sie bestimmt, welche Dokumente erstellt, geprüft und beim Unternehmensregister offengelegt werden müssen.

Bestandteile des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft folgt einer gesetzlich vorgeschriebenen Struktur nach § 264 HGB. Der Umfang richtet sich nach der Größenklasse des Unternehmens gemäß § 267 HGB.

Pflichtbestandteile nach § 264 HGB

  • Bilanz: Gegenüberstellung von Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital) nach § 266 HGB
  • Gewinn- und Verlustrechnung: Darstellung der Erträge und Aufwendungen nach § 275 HGB
  • Anhang: Erläuterungen und Ergänzungen zu Bilanz und GuV nach § 284 HGB

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen. Dieser wird rechtlich Teil des Jahresabschlusses im erweiterten Sinne.

Die Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz zeigt die Vermögenslage zu einem Stichtag (meist 31.12.2025). Sie gliedert sich in Aktiva (Anlagevermögen, Umlaufvermögen) und Passiva (Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten).

Das Gliederungsschema ist in § 266 HGB detailliert vorgegeben. Kleine Kapitalgesellschaften dürfen eine verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB aufstellen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB

Die GuV stellt die Ertragslage für das gesamte Geschäftsjahr dar. Unternehmen können zwischen dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) und dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) wählen.

Sie zeigt systematisch, wie sich Umsatzerlöse, Materialaufwand, Personalaufwand und sonstige Aufwendungen zum Jahresergebnis entwickeln.

Der Anhang nach § 284 HGB

Der Anhang erläutert die in Bilanz und GuV angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Er enthält Angaben zu Abschreibungsmethoden, Pensionsrückstellungen, Haftungsverhältnissen und anderen wesentlichen Sachverhalten.

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von Erleichterungen nach § 288 HGB und müssen deutlich weniger Angaben machen.

Aufbau eines Geschäftsberichts

Der Geschäftsbericht geht über die gesetzlichen Mindestanforderungen des Jahresabschlusses hinaus. Er ist in der Regel ein freiwilliges Kommunikationsinstrument, das sich an Investoren, Geschäftspartner und die Öffentlichkeit richtet.

Während der Jahresabschluss primär vergangenheitsorientiert ist, enthält der Geschäftsbericht auch zukunftsorientierte Informationen über Strategie, Marktentwicklung und Unternehmensziele.

Typische Bestandteile eines Geschäftsberichts

  1. Brief an die Aktionäre/Gesellschafter: Vorwort der Geschäftsführung oder des Vorstands
  2. Unternehmensprofil: Darstellung der Geschäftstätigkeit, Organisationsstruktur und Standorte
  3. Lagebericht: Analyse der wirtschaftlichen Lage, Chancen und Risiken nach § 289 HGB
  4. Jahresabschluss: Bilanz, GuV und Anhang nach HGB
  5. Bestätigungsvermerk: Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften nach § 322 HGB
  6. Corporate Governance: Informationen zu Unternehmensführung und Compliance
  7. Nachhaltigkeitsbericht: Zunehmend üblich, teilweise verpflichtend nach CSRD
  8. Ausblick: Strategische Ziele und Prognosen für kommende Geschäftsjahre

Börsennotierte Aktiengesellschaften erstellen umfangreiche Geschäftsberichte mit mehreren hundert Seiten. Kleine GmbHs beschränken sich meist auf den gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschluss.

„In der Praxis erstellen kleine und mittelgroße GmbHs selten einen vollständigen Geschäftsbericht. Der erweiterte Jahresabschluss mit Lagebericht erfüllt in der Regel die gesetzlichen Anforderungen vollständig. Ein umfassender Geschäftsbericht ist vor allem für kapitalmarktorientierte Unternehmen relevant.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Zentrale Unterschiede im Überblick

Der wesentliche Unterschied zwischen Jahresabschluss und Geschäftsbericht liegt im Umfang, der Zielsetzung und der rechtlichen Verbindlichkeit. Folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Abgrenzungen:

Merkmal Jahresabschluss Geschäftsbericht
Rechtliche Grundlage §§ 242, 264 ff. HGB (verpflichtend) Freiwillig (außer für börsennotierte AG)
Hauptbestandteile Bilanz, GuV, Anhang Jahresabschluss + Lagebericht + weitere Informationen
Umfang Strukturiert, gesetzlich definiert Umfassend, flexibel gestaltbar
Zeitbezug Vergangenheitsorientiert Vergangenheit + Zukunft
Adressaten Gesellschafter, Finanzamt, Gläubiger Investoren, Öffentlichkeit, Stakeholder
Prüfungspflicht Ab mittelgroß (§ 316 HGB) Wenn Jahresabschluss enthalten ist
Offenlegung Verpflichtend nach § 325 HGB Freiwillig

Inhaltliche Unterschiede

Jahresabschluss

  • Zahlenwerk (Bilanz, GuV)
  • Erläuterungen im Anhang
  • Vergangenheitsbezogen
  • Standardisierte Gliederung
  • Gesetzlich vorgeschrieben
  • Prüfbar und objektiv

Geschäftsbericht

  • Jahresabschluss + qualitative Informationen
  • Strategische Ausrichtung
  • Zukunftsorientierte Aussagen
  • Flexible Gestaltung
  • Meist freiwillig
  • Kommunikationsinstrument

Der Jahresabschluss liefert harte Fakten in Form von Zahlen und gesetzlich definierten Angaben. Der Geschäftsbericht ergänzt diese um weiche Faktoren wie Marktentwicklungen, strategische Entscheidungen und Unternehmenskultur.

Rechtliche Anforderungen und Pflichten

Die rechtlichen Anforderungen an Jahresabschluss und Geschäftsbericht unterscheiden sich erheblich. Während der Jahresabschluss für alle Kapitalgesellschaften verpflichtend ist, gilt dies für den Geschäftsbericht nur in Ausnahmefällen.

Aufstellungspflicht nach § 264 HGB

Jede Kapitalgesellschaft (GmbH, UG, AG) muss einen Jahresabschluss aufstellen. Die gesetzlichen Vertreter sind nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, den Jahresabschluss innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahres für das vergangene Jahr aufzustellen.

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 1 HGB). Dieser wird rechtlich Teil des erweiterten Jahresabschlusses.

Feststellungspflicht nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Für den Jahresabschluss zum 31.12.2025 gelten folgende Fristen:

  • Kleine GmbH: Feststellung bis 30.11.2026 (11 Monate nach Bilanzstichtag)
  • Mittelgroße und große GmbH: Feststellung bis 31.08.2026 (8 Monate nach Bilanzstichtag)

Offenlegungspflicht nach § 325 HGB

Nach § 325 HGB müssen Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss binnen 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag offenlegen. Für den Jahresabschluss 2025 bedeutet dies: Offenlegung bis spätestens 31.12.2026.

Achtung

Wichtig: Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich über das elektronische Unternehmensregister. Eine Einreichung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich.

Bei verspäteter oder fehlender Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 Euro und 25.000 Euro.

Prüfungspflicht nach § 316 HGB

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften sind nach § 316 HGB verpflichtet, ihren Jahresabschluss und Lagebericht durch einen Abschlussprüfer prüfen zu lassen. Kleine Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich von der Prüfungspflicht befreit.

Der Geschäftsbericht als solcher unterliegt keiner gesetzlichen Prüfungspflicht – außer er enthält den prüfungspflichtigen Jahresabschluss.

Adressaten und Zweck der Dokumente

Jahresabschluss und Geschäftsbericht richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und erfüllen verschiedene Funktionen. Das Verständnis dieser Unterschiede hilft Unternehmern, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit bereitzustellen.

Adressaten des Jahresabschlusses

  • Gesellschafter: Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
  • Finanzamt: Grundlage für die Besteuerung (in Verbindung mit Steuerbilanz)
  • Gläubiger und Banken: Bonitätsprüfung und Kreditwürdigkeitsanalyse
  • Geschäftspartner: Einschätzung der wirtschaftlichen Stabilität
  • Öffentlichkeit: Transparenz durch Offenlegung im Unternehmensregister

Der Jahresabschluss dient primär der Rechenschaftslegung und Informationsfunktion. Er gibt Auskunft über die wirtschaftliche Lage und bildet die Grundlage für Ausschüttungsentscheidungen nach § 29 GmbHG.

Adressaten des Geschäftsberichts

  • Investoren und Kapitalgeber: Umfassende Entscheidungsgrundlage für Investments
  • Analysten und Wirtschaftsprüfer: Detaillierte Unternehmensanalyse
  • Mitarbeiter: Information über Unternehmensentwicklung und -strategie
  • Kunden und Lieferanten: Vertrauensbildung und Geschäftsbeziehungspflege
  • Öffentlichkeit und Medien: Unternehmenskommunikation und Image

Der Geschäftsbericht dient der Unternehmenskommunikation und dem Stakeholder-Dialog. Er vermittelt ein ganzheitliches Bild des Unternehmens und seiner strategischen Ausrichtung.

Rechenschaftsfunktion

Der Jahresabschluss dokumentiert die wirtschaftliche Entwicklung objektiv und nachprüfbar nach gesetzlichen Vorgaben.

Informationsfunktion

Beide Dokumente liefern Informationen – der Jahresabschluss quantitativ, der Geschäftsbericht zusätzlich qualitativ.

Kommunikationsfunktion

Der Geschäftsbericht kommuniziert aktiv mit Stakeholdern und vermittelt strategische Botschaften.

Praktische Relevanz für Unternehmer

Für die meisten kleinen und mittelständischen GmbHs und UGs in Deutschland ist die Unterscheidung zwischen Jahresabschluss und Geschäftsbericht im Alltag weniger relevant. Sie konzentrieren sich auf die Erfüllung der gesetzlichen Mindestanforderungen.

Kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB müssen lediglich einen Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) erstellen. Ein Lagebericht ist nicht erforderlich, ein Geschäftsbericht in der Regel nicht notwendig.

Bilanz + GuV

Pflichtbestandteile

Kein Lagebericht

Erleichterung § 264 HGB

Verkürzt offenlegbar

Nach § 326 HGB

Diese Unternehmen profitieren von Erleichterungen bei der Offenlegung: Sie können nach § 326 HGB eine verkürzte Bilanz und einen verkürzten Anhang einreichen, die GuV muss nicht veröffentlicht werden.

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften

Mittelgroße Gesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB) und große Gesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB) müssen zusätzlich zum Jahresabschluss einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen und prüfen lassen.

Der Lagebericht enthält bereits viele Elemente eines Geschäftsberichts: Geschäftsverlauf, Lage des Unternehmens, Risiken und Chancen, Forschung und Entwicklung sowie einen Ausblick auf die voraussichtliche Entwicklung.

Wann ist ein Geschäftsbericht sinnvoll?

Auch wenn er nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, kann ein Geschäftsbericht in bestimmten Situationen sinnvoll sein:

  • Bei der Suche nach externen Investoren oder Kapitalgebern
  • Zur Vorbereitung eines Unternehmensverkaufs oder einer Nachfolge
  • Bei komplexen Unternehmensstrukturen mit mehreren Geschäftsbereichen
  • Für die Kommunikation mit strategischen Geschäftspartnern
  • Zur Stärkung des Unternehmensimages in der Öffentlichkeit
  • Bei internationaler Geschäftstätigkeit mit ausländischen Partnern

„Für kleine GmbHs empfehle ich, sich auf einen ordnungsgemäßen Jahresabschluss zu konzentrieren. Ein aufwändiger Geschäftsbericht bindet Ressourcen, die besser in die operative Unternehmensführung investiert werden. Anders sieht es aus, wenn konkrete Finanzierungsrunden oder strategische Partnerschaften anstehen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Erstellung und Fristen im Überblick

Die ordnungsgemäße und fristgerechte Erstellung des Jahresabschlusses ist für jede Kapitalgesellschaft gesetzliche Pflicht. Folgende Fristen und Schritte sind für den Jahresabschluss 2025 zu beachten:

Zeitplan für den Jahresabschluss 2025

Schritt Frist Rechtsgrundlage
Aufstellung durch Geschäftsführung Bis 31.03.2026 § 264 Abs. 1 HGB
Feststellung kleine GmbH Bis 30.11.2026 § 42a Abs. 2 GmbHG
Feststellung mittelgroß/groß Bis 31.08.2026 § 42a Abs. 1 GmbHG
Offenlegung (alle Größen) Bis 31.12.2026 § 325 Abs. 1 HGB
Abschlussprüfung (falls pflicht) Vor Feststellung § 316 HGB

Achtung

Ordnungsgeld-Risiko: Bei verspäteter oder fehlender Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren ein. Das Ordnungsgeld nach § 335 HGB beträgt zwischen 500 Euro und 25.000 Euro.

Praktische Schritte zur Jahresabschlusserstellung

  1. Vorbereitung der Buchhaltung: Vollständige und korrekte Erfassung aller Geschäftsvorfälle des Jahres 2025
  2. Inventur: Körperliche Bestandsaufnahme zum 31.12.2025 nach § 240 HGB
  3. Abschlussbuchungen: Abgrenzungen, Rückstellungen, Bewertungen nach § 252 ff. HGB
  4. Erstellung Bilanz und GuV: Nach gesetzlichen Gliederungsschemata § 266, § 275 HGB
  5. Erstellung Anhang: Erläuterungen nach § 284 HGB (bzw. § 288 HGB für kleine GmbH)
  6. Lagebericht (falls pflicht): Nach § 289 HGB für mittelgroße und große Gesellschaften
  7. Prüfung (falls pflicht): Durch Wirtschaftsprüfer nach § 316 HGB
  8. Feststellung: Beschluss der Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG
  9. Offenlegung: Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB

Digitale Unterstützung bei der Erstellung

Moderne Softwarelösungen wie OnlineBilanz unterstützen Unternehmer bei der effizienten Erstellung des Jahresabschlusses. Sie führen durch alle notwendigen Schritte, prüfen die Vollständigkeit und ermöglichen die direkte Übermittlung an das Unternehmensregister.

Hinweis

OnlineBilanz führt Sie Schritt für Schritt durch die Erstellung Ihres Jahresabschlusses 2025. Alle gesetzlichen Anforderungen nach HGB sind berücksichtigt, die Gliederungsschemata sind hinterlegt, und die Offenlegung beim Unternehmensregister erfolgt direkt aus der Software.

Ein Geschäftsbericht hingegen erfordert deutlich mehr individuellen Aufwand und wird in der Regel manuell erstellt oder von spezialisierten Agenturen gestaltet.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Hauptunterschied zwischen Jahresabschluss und Geschäftsbericht?

Der Jahresabschluss ist eine gesetzlich vorgeschriebene finanzielle Darstellung nach § 242 HGB, bestehend aus Bilanz, GuV und Anhang. Er konzentriert sich auf Zahlen und Fakten. Der Geschäftsbericht ist ein umfassenderes Dokument, das zusätzlich zum Jahresabschluss strategische Informationen, Lageberichte und qualitative Analysen enthält. Während der Jahresabschluss für alle Kapitalgesellschaften verpflichtend ist, wird der Geschäftsbericht meist freiwillig erstellt.

Müssen kleine GmbHs einen Geschäftsbericht erstellen?

Nein. Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB müssen lediglich einen Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) erstellen und offenlegen. Ein Lagebericht und damit ein umfassender Geschäftsbericht ist nicht erforderlich. Die Erstellung eines Geschäftsberichts ist für kleine GmbHs freiwillig und nur in besonderen Situationen sinnvoll, etwa bei der Investorensuche.

Wo muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Der Jahresabschluss zum 31.12.2025 muss bis spätestens 31.12.2026 beim elektronischen Unternehmensregister offengelegt werden (§ 325 HGB). Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. Eine Einreichung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich. Bei verspäteter Offenlegung droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Welche Fristen gelten für die Feststellung des Jahresabschlusses 2025?

Für den Jahresabschluss zum 31.12.2025 gelten nach § 42a GmbHG folgende Feststellungsfristen: Kleine Kapitalgesellschaften haben 11 Monate Zeit bis zum 30.11.2026. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss innerhalb von 8 Monaten bis zum 31.08.2026 feststellen. Die Aufstellung durch die Geschäftsführung sollte nach § 264 HGB bereits bis 31.03.2026 erfolgen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Jahresabschluss erstellen, Offenlegung Unternehmensregister, Lagebericht erstellen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

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Sind die Preise verbindlich?

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Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

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Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

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Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

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Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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