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Stammkapital25.000 €
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Datum

Lesedauer

10–15 Minuten


OnlineBilanzBlogFristen Jahresabschluss GmbH

Fristen Jahresabschluss GmbH 2026: Termine und Pflichten

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss einer GmbH unterliegt gesetzlichen Fristen, die Geschäftsführer kennen und einhalten müssen. Verstöße können Ordnungsgelder bis 25.000 Euro nach sich ziehen. Dieser Leitfaden erklärt alle Fristen für Erstellung, Feststellung und Offenlegung im Jahr 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Für den Jahresabschluss einer GmbH gelten drei zentrale Fristen: Die Erstellungsfrist beträgt 3 Monate (empfohlen), die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG 11 Monate für kleine und 8 Monate für mittelgroße/große GmbHs, die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag.

Was ist der Jahresabschluss einer GmbH?

Der Jahresabschluss ist die Zusammenfassung aller Geschäftsvorfälle eines Geschäftsjahres in strukturierter Form. Er dokumentiert die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GmbH zum Bilanzstichtag.

Nach § 242 HGB muss jeder Kaufmann einen Jahresabschluss aufstellen. Für Kapitalgesellschaften wie die GmbH gelten erweiterte Vorschriften nach §§ 264 ff. HGB. Der Abschluss besteht mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Mittelgroße und große GmbHs müssen zusätzlich einen Anhang erstellen (§ 264 Abs. 1 HGB). Große Kapitalgesellschaften sind zudem nach § 264 Abs. 1 HGB zur Erstellung eines Lageberichts verpflichtet.

Hinweis

Der Jahresabschluss erfüllt mehrere Funktionen: Er dient der Information von Gesellschaftern, Gläubigern und Behörden, bildet die Grundlage für steuerliche Pflichten und ermöglicht die Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens.

Bestandteile des Jahresabschlusses

  • Bilanz: Gegenüberstellung von Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital) nach § 266 HGB
  • Gewinn- und Verlustrechnung: Darstellung von Erträgen und Aufwendungen nach § 275 HGB
  • Anhang: Erläuterungen und Ergänzungen zu Bilanz und GuV (ab mittelgroßen GmbHs)
  • Lagebericht: Analyse der Geschäftsentwicklung und Risiken (nur große GmbHs)

Gesetzliche Fristen im Überblick

Der Jahresabschluss durchläuft mehrere Phasen, die jeweils eigenen Fristen unterliegen. Die Kenntnis dieser Fristen ist für Geschäftsführer essentiell, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Phase Frist Rechtsgrundlage
Erstellung 3 Monate (empfohlen) § 264 Abs. 1 HGB
Feststellung (klein) 11 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 GmbHG
Feststellung (mittel/groß) 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 1 GmbHG
Offenlegung 12 Monate nach Bilanzstichtag § 325 Abs. 1a HGB

Für Geschäftsjahre, die dem Kalenderjahr entsprechen (Bilanzstichtag 31.12.2025), bedeutet dies konkret: Die Erstellung sollte bis 31.03.2026 erfolgen, die Feststellung bis 30.11.2026 (kleine GmbH) bzw. 31.08.2026 (mittelgroße/große GmbH), die Offenlegung muss bis 31.12.2026 beim Unternehmensregister eingereicht sein.

Achtung

Die Fristen bauen aufeinander auf: Ohne festgestellten Jahresabschluss kann keine Offenlegung erfolgen. Geschäftsführer sollten daher die Erstellungsfrist von 3 Monaten ernst nehmen, auch wenn sie nicht gesetzlich sanktioniert ist.

3

Monate Erstellungsfrist

11

Monate Feststellung (klein)

12

Monate Offenlegungsfrist

Frist für die Erstellung des Jahresabschlusses

Die Erstellungsfrist beträgt nach § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB für kleine Kapitalgesellschaften sechs Monate, für mittelgroße und große drei Monate nach dem Abschlussstichtag.

Diese Fristen beziehen sich auf die Aufstellung des Jahresabschlusses durch den Geschäftsführer. Die Nichtbeachtung führt nicht unmittelbar zu Ordnungsgeldern, kann aber eine Pflichtverletzung nach § 43 GmbHG darstellen und Schadensersatzansprüche auslösen.

Praktische Bedeutung der Erstellungsfrist

In der Praxis orientieren sich die meisten GmbHs an der Drei-Monats-Frist, unabhängig von ihrer Größenklasse. Dies hat mehrere Gründe: Die Unterlagen sind zeitnah verfügbar, die nachfolgenden Fristen können sicher eingehalten werden, und Steuerberater können die Arbeiten effizienter planen.

„Geschäftsführer sollten die Erstellung des Jahresabschlusses nicht auf die lange Bank schieben. Je früher die Unterlagen vorliegen, desto mehr Zeitpuffer bleibt für die Feststellung und Offenlegung. Verzögerungen beim Steuerberater oder fehlende Belege können sonst schnell zu Fristversäumnissen führen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Aufgaben bei der Erstellung

  • Vollständige Buchführung für das Geschäftsjahr sicherstellen
  • Inventur zum Bilanzstichtag durchführen
  • Rückstellungen und Abgrenzungen bilden
  • Bilanz und GuV nach §§ 266, 275 HGB aufstellen
  • Bei Bedarf Anhang und Lagebericht erstellen
  • Unterlagen dem Steuerberater rechtzeitig zur Verfügung stellen

Feststellung durch die Gesellschafterversammlung

Nach der Erstellung durch den Geschäftsführer muss der Jahresabschluss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Diese Feststellung ist ein zwingender Beschluss nach § 42a GmbHG und Voraussetzung für die Offenlegung.

Die Feststellungsfristen unterscheiden sich nach Größenklasse: Kleine GmbHs haben nach § 42a Abs. 2 GmbHG elf Monate Zeit nach dem Abschlussstichtag. Mittelgroße und große GmbHs müssen die Feststellung nach § 42a Abs. 1 GmbHG innerhalb von acht Monaten vornehmen.

Kleine GmbH

  • Bilanzstichtag 31.12.2025: Feststellung bis 30.11.2026
  • Beschluss der Gesellschafterversammlung erforderlich
  • Protokoll dokumentiert die Feststellung

Mittelgroße/große GmbH

  • Bilanzstichtag 31.12.2025: Feststellung bis 31.08.2026
  • Kürzere Frist wegen umfangreicherer Offenlegungspflichten
  • Bei Prüfungspflicht: Prüfung vor Feststellung

Ablauf der Feststellung

  1. Geschäftsführer legt den erstellten Jahresabschluss der Gesellschafterversammlung vor
  2. Gesellschafter prüfen die Unterlagen (bei Prüfungspflicht nach erfolgter Prüfung)
  3. Gesellschafterversammlung beschließt die Feststellung mit einfacher Mehrheit (sofern Satzung nichts anderes bestimmt)
  4. Feststellungsbeschluss wird im Protokoll dokumentiert
  5. Optional: Beschluss über Ergebnisverwendung (Gewinnausschüttung)

Hinweis

Die Feststellung kann auch ohne physische Versammlung erfolgen, etwa durch Umlaufbeschluss gemäß § 48 Abs. 2 GmbHG, sofern die Satzung dies zulässt oder alle Gesellschafter zustimmen.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Nach § 325 HGB sind Kapitalgesellschaften verpflichtet, ihren Jahresabschluss offenzulegen. Die Offenlegung erfolgt seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister.

Die Offenlegungsfrist beträgt nach § 325 Abs. 1a HGB zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Offenlegung bis spätestens 31.12.2026 erfolgen.

Achtung

Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten ist eine absolute Höchstfrist. Das Bundesamt für Justiz kann bei Fristversäumnis Ordnungsgeldverfahren einleiten. Die Frist beginnt am Tag nach dem Bilanzstichtag und endet nicht mit der Feststellung.

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach § 325 HGB und der Größenklasse der GmbH. Kleinstkapitalgesellschaften können von Erleichterungen nach § 326 HGB Gebrauch machen.

Größenklasse Offenzulegende Unterlagen Rechtsgrundlage
Kleinstkapitalgesellschaft Bilanz (verkürzt möglich) § 326 Abs. 1 HGB
Kleine GmbH Bilanz + Anhang § 325 Abs. 1 HGB
Mittelgroße GmbH Bilanz + GuV + Anhang § 325 Abs. 1 HGB
Große GmbH Bilanz + GuV + Anhang + Lagebericht § 325 Abs. 1 HGB

Technische Einreichung beim Unternehmensregister

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Unternehmensregister. Die Unterlagen müssen im strukturierten Format (ESEF/XHTML für bestimmte Gesellschaften) oder als PDF eingereicht werden. Eine qualifizierte elektronische Signatur ist erforderlich.

  • Jahresabschluss durch Gesellschafterversammlung festgestellt
  • Unterlagen vollständig und gemäß Größenklasse zusammengestellt
  • Elektronisches Format vorbereitet (PDF oder XHTML)
  • Einreichung über Unternehmensregister-Portal
  • Qualifizierte elektronische Signatur vorhanden
  • Bestätigung der Einreichung archivieren

Konsequenzen bei Fristversäumnis

Die Nichteinhaltung der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB kann erhebliche Konsequenzen haben. Das Bundesamt für Justiz überwacht die Einhaltung und leitet bei Verstößen Ordnungsgeldverfahren ein.

Nach § 335 HGB können Ordnungsgelder zwischen 500 Euro und 25.000 Euro festgesetzt werden. Die Höhe richtet sich nach Schwere und Dauer des Verstoßes sowie der Größe der Gesellschaft.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Das Verfahren beginnt typischerweise mit einer Androhung des Ordnungsgeldes durch das Bundesamt für Justiz. Die Gesellschaft erhält eine Frist zur Nachholung der Offenlegung. Erfolgt keine fristgerechte Einreichung, wird das Ordnungsgeld festgesetzt.

Erste Mahnung

  • Typisch: 6 Wochen Nachfrist
  • Hinweis auf Höhe des drohenden Ordnungsgeldes
  • Möglichkeit zur fristgerechten Nachholung

Festsetzung

  • Ordnungsgeld 500-25.000 Euro
  • Bescheid des Bundesamts für Justiz
  • Rechtsmittel: Beschwerde möglich

Wiederholung

  • Wiederholte Festsetzungen möglich
  • Höhere Ordnungsgelder bei Wiederholung
  • Offenlegungspflicht bleibt bestehen

Weitere rechtliche Konsequenzen

  • Haftung des Geschäftsführers: Pflichtverletzung nach § 43 GmbHG kann Schadensersatzansprüche auslösen
  • Verlust von Rechten: Klageverbot nach § 325a HGB bei nicht offengelegtem Jahresabschluss
  • Reputationsschaden: Öffentliche Einsehbarkeit der Säumnis im Unternehmensregister
  • Finanzierungsprobleme: Banken fordern regelmäßig aktuelle, offengelegte Abschlüsse

„In der Praxis beobachte ich immer wieder, dass Geschäftsführer die Offenlegungsfrist unterschätzen. Die 12-Monats-Frist klingt lang, vergeht aber schnell. Wer früh plant und die Erstellung konsequent verfolgt, vermeidet nicht nur Ordnungsgelder, sondern auch unnötigen Stress.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Größenklassen nach § 267 HGB

Die Größenklasse einer GmbH bestimmt den Umfang der Pflichten beim Jahresabschluss. Die Einordnung erfolgt nach § 267 HGB anhand von drei Kriterien: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Mitarbeiterzahl.

Eine GmbH gehört einer Größenklasse an, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei Merkmale erfüllt. Die Schwellenwerte wurden zuletzt zum 01.01.2024 angehoben.

Schwellenwerte für 2026

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Kleinstkapitalgesellschaft ≤ 450.000 € ≤ 900.000 € ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft > 25 Mio. € > 50 Mio. € > 250

Kleinstkapitalgesellschaften sind eine Untergruppe der kleinen Kapitalgesellschaften mit zusätzlichen Erleichterungen nach § 326 HGB. Sie können unter anderem auf die Offenlegung der GuV verzichten.

Hinweis

Die Größenklasse beeinflusst nicht nur Offenlegungspflichten, sondern auch Feststellungsfristen (klein: 11 Monate, mittel/groß: 8 Monate), Umfang von Bilanz und GuV sowie die Prüfungspflicht nach § 316 HGB (mittelgroße und große GmbHs).

Prüfung der Größenklasse

  1. Bilanzsumme zum Abschlussstichtag ermitteln
  2. Umsatzerlöse des Geschäftsjahres feststellen
  3. Jahresdurchschnitt der Mitarbeiterzahl berechnen
  4. Werte mit Schwellenwerten des § 267 HGB vergleichen
  5. Prüfen, ob mindestens zwei Kriterien für zwei aufeinanderfolgende Jahre erfüllt sind
  6. Größenklasse festlegen und entsprechende Pflichten ableiten

Praktische Tipps zur Fristeneinhaltung

Die fristgerechte Erstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses erfordert strukturierte Planung und rechtzeitige Vorbereitung. Folgende Maßnahmen helfen, die Fristen sicher einzuhalten.

Jahresplanung und Zeitmanagement

  • Feste Termine für Jahresabschlussarbeiten im Kalender verankern
  • Abstimmung mit Steuerberater zu Beginn des Jahres
  • Monatliche Buchhaltung zeitnah abschließen
  • Belege durchgehend systematisch ablegen
  • Inventur rechtzeitig planen und durchführen
  • Puffer für unvorhergesehene Verzögerungen einplanen

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater

Die enge Abstimmung mit dem Steuerberater ist entscheidend für die fristgerechte Erstellung. Klare Absprachen über Zuständigkeiten, Unterlagenübergabe und Zeitpläne vermeiden Missverständnisse.

Aufgaben Geschäftsführer

  • Vollständige Belege bereitstellen
  • Inventurlisten erstellen
  • Offene Fragen zeitnah klären
  • Gesellschafterversammlung einberufen
  • Beschlüsse protokollieren und übermitteln

Aufgaben Steuerberater

  • Buchhaltung prüfen und abschließen
  • Jahresabschluss erstellen
  • Entwurf zur Prüfung vorlegen
  • Steuererklärungen vorbereiten
  • Bei Bedarf Offenlegung unterstützen

Digitale Tools nutzen

Moderne Software-Lösungen erleichtern die Jahresabschlusserstellung und Offenlegung erheblich. OnlineBilanz.de bietet eine vollständig digitale Plattform für die Erstellung, Feststellung und Einreichung beim Unternehmensregister.

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Checkliste: Jahresabschluss 2026

Aufgabe Termin (Beispiel) Verantwortlich
Inventur durchführen 31.12.2025 Geschäftsführer
Belege an Steuerberater 15.01.2026 Geschäftsführer
Jahresabschluss erstellt 31.03.2026 Steuerberater
Gesellschafterversammlung 30.04.2026 Geschäftsführer
Feststellungsbeschluss 30.04.2026 Gesellschafter
Offenlegung eingereicht 31.05.2026 Geschäftsführer

„Die häufigsten Verzögerungen entstehen durch fehlende Belege oder unklare Sachverhalte. Geschäftsführer sollten während des Jahres auf saubere Dokumentation achten und offene Fragen nicht auf den Jahresabschluss verschieben. Das spart Zeit und Nerven.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Hinweis

Mit OnlineBilanz.de erstellen Sie Ihren Jahresabschluss rechtssicher und effizient. Die Plattform führt Sie Schritt für Schritt durch alle erforderlichen Angaben und übernimmt die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister.

Häufig gestellte Fragen

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss einer kleinen GmbH?

Für kleine GmbHs gilt nach § 42a Abs. 2 GmbHG eine Feststellungsfrist von 11 Monaten nach dem Bilanzstichtag. Die Offenlegungsfrist beträgt nach § 325 Abs. 1a HGB 12 Monate. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Feststellung bis 30.11.2026 und die Offenlegung bis 31.12.2026 erfolgen. Empfohlen wird eine Erstellung innerhalb von 3 Monaten.

Was passiert, wenn die Offenlegungsfrist nicht eingehalten wird?

Bei Nichteinhaltung der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB droht ein Ordnungsgeldverfahren durch das Bundesamt für Justiz. Nach § 335 HGB können Ordnungsgelder zwischen 500 Euro und 25.000 Euro festgesetzt werden. Zusätzlich kann ein Klageverbot nach § 325a HGB entstehen, und der Geschäftsführer kann wegen Pflichtverletzung nach § 43 GmbHG haftbar gemacht werden.

Wo muss der Jahresabschluss 2026 offengelegt werden?

Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Die Einreichung muss elektronisch im strukturierten Format (XHTML oder PDF) erfolgen und erfordert eine qualifizierte elektronische Signatur. Eine Offenlegung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr vorgesehen.

Welche Unterlagen müssen offengelegt werden?

Der Umfang richtet sich nach § 325 HGB und der Größenklasse: Kleinstkapitalgesellschaften legen nach § 326 HGB nur die Bilanz offen, kleine GmbHs Bilanz und Anhang, mittelgroße GmbHs Bilanz, GuV und Anhang, große GmbHs zusätzlich den Lagebericht. Bei Prüfungspflicht ist auch der Bestätigungsvermerk einzureichen.

Kann die Feststellung des Jahresabschlusses auch digital erfolgen?

Ja, die Feststellung kann nach § 48 Abs. 2 GmbHG auch im Umlaufverfahren erfolgen, sofern alle Gesellschafter zustimmen oder die Satzung dies vorsieht. Der Beschluss muss protokolliert werden. Auch digitale Gesellschafterversammlungen sind möglich, wenn die Satzung dies zulässt und die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater