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OnlineBilanzBlogJahresabschluss Verein

Jahresabschluss Verein 2026: Checkliste für Vorstände

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Auch Vereine haben kaufmännische und steuerliche Pflichten am Jahresende. Der Jahresabschluss für Vereine schützt den Vorstand vor persönlicher Haftung und sichert die Gemeinnützigkeit. Diese Checkliste zeigt alle Schritte – von der Buchhaltung bis zur Prüfung.

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Kurzantwort

Vereine müssen je nach Größe und Rechtsform eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder einen vollständigen Jahresabschluss erstellen. Dazu gehören: Buchführung abschließen, Inventur durchführen, Abschluss erstellen, vom Vorstand feststellen lassen, Mitgliederversammlung vorlegen und Steuererklärungen einreichen. Gemeinnützige Vereine müssen zusätzlich die Mittelverwendung nach AO nachweisen.

Rechtliche Grundlagen des Vereinsjahresabschlusses

Ein Verein ist eine juristische Person des Privatrechts nach §§ 21 ff. BGB. Anders als Kapitalgesellschaften unterliegen Vereine nicht automatisch den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB). Die Pflichten zur Rechnungslegung ergeben sich aus der Vereinsgröße, der wirtschaftlichen Tätigkeit und dem Status der Gemeinnützigkeit.

Eingetragene Vereine (e.V.) haben grundsätzlich Rechenschaftspflichten gegenüber ihren Mitgliedern nach § 666 BGB. Der Vorstand muss über die Vermögenslage und Geschäftsführung Auskunft geben. Diese zivilrechtliche Pflicht besteht unabhängig von der Vereinsgröße.

Hinweis

Die handelsrechtliche Buchführungspflicht nach § 238 HGB gilt nur für Vereine, die einen Gewerbebetrieb in kaufmännischer Weise führen. Entscheidend sind die Umsätze, Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs.

Gemeinnützige Vereine unterliegen zusätzlich den Anforderungen der Abgabenordnung (AO). Nach §§ 51 ff. AO müssen sie nachweisen, dass ihre Mittel ausschließlich und unmittelbar für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden. Eine fehlerhafte Mittelverwendung kann zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit führen.

Unterschiede zur Kapitalgesellschaft

Der Jahresabschluss eines Vereins unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Punkten vom Jahresabschluss einer GmbH oder AG. Die wichtigsten Unterschiede betreffen die Rechtsgrundlage, den Umfang der Rechnungslegung und die Offenlegungspflichten.

Kapitalgesellschaft (GmbH, UG, AG)

  • Pflicht zur doppelten Buchführung nach § 238 HGB
  • Jahresabschluss mit Bilanz und GuV nach § 242 HGB
  • Feststellung durch Gesellschafter nach § 42a GmbHG
  • Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB
  • Prüfungspflicht ab mittelgroß nach § 316 HGB

Verein (e.V.)

  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung bei kleinen Vereinen
  • Doppelte Buchführung nur bei Kaufmannseigenschaft
  • Feststellung durch Mitgliederversammlung
  • Keine Offenlegungspflicht beim Unternehmensregister
  • Freiwillige Prüfung oder Satzungspflicht

Wesentlich ist: Vereine haben grundsätzlich keine Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Sie müssen ihren Jahresabschluss nicht beim Unternehmensregister einreichen – es sei denn, sie sind gleichzeitig als Kaufmann im Handelsregister eingetragen.

„Viele Vereinsvorstände gehen fälschlicherweise davon aus, dass die gleichen Pflichten wie bei einer GmbH gelten. Das ist nicht der Fall. Entscheidend ist die konkrete Satzung, die Größe des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs und der Status der Gemeinnützigkeit.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Buchführungspflicht: Wann gilt was?

Nicht jeder Verein muss eine vollständige Bilanz erstellen. Die Buchführungspflicht hängt von der Größe und Art der wirtschaftlichen Tätigkeit ab. Es gibt drei typische Konstellationen.

Kleiner Idealverein

Keine oder nur geringe wirtschaftliche Tätigkeit. Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG genügt. Keine Bilanzierung erforderlich.

Verein mit Gewerbebetrieb

Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb überschreitet Schwellenwerte. Buchführungspflicht nach § 238 HGB. Jahresabschluss mit Bilanz und GuV erforderlich.

Gemeinnütziger Verein

Zusätzliche Nachweispflichten nach AO. Trennung von ideellem Bereich, Zweckbetrieb und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb. Gemeinnützigkeitsnachweis.

Die Schwellenwerte für die Buchführungspflicht nach § 241a HGB liegen bei einem Umsatz von mehr als 800.000 Euro oder einem Gewinn von mehr als 80.000 Euro in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren. Diese Werte gelten für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des Vereins.

Achtung

Auch wenn keine handelsrechtliche Bilanzierungspflicht besteht, kann die Satzung des Vereins eine Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses vorsehen. In diesem Fall ist der Vorstand satzungsgemäß zur Aufstellung verpflichtet.

Checkliste: Jahresabschluss Schritt für Schritt

Die folgende Checkliste führt Sie strukturiert durch alle wesentlichen Aufgaben am Ende eines Vereinsjahres. Sie deckt sowohl buchhalterische als auch rechtliche und steuerliche Pflichten ab.

  • Alle Einnahmen und Ausgaben des Geschäftsjahres vollständig erfassen
  • Kontoauszüge mit Buchführung abstimmen, Kassenbestände prüfen
  • Alle Belege vollständig sammeln und geordnet ablegen
  • Inventur durchführen: Vermögen, Forderungen, Verbindlichkeiten
  • Abschreibungen auf Anlagevermögen buchen (bei Bilanzierung)
  • Rückstellungen bilden für ungewisse Verbindlichkeiten
  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder Bilanz erstellen
  • Gewinn- und Verlustrechnung aufstellen (bei Bilanzierung)
  • Jahresabschluss vom Vorstand beschließen
  • Kassenprüfung oder Jahresabschlussprüfung durchführen lassen
  • Jahresabschluss der Mitgliederversammlung vorlegen
  • Mitgliederversammlung beschließt über Entlastung des Vorstands
  • Steuererklärungen fristgerecht einreichen (Anlage Gem, EÜR, Körperschaftsteuer)
  • Dokumentation für Gemeinnützigkeitsnachweis vollständig archivieren

Je nach Vereinsgröße und Satzung können einzelne Schritte entfallen oder zusätzliche Anforderungen hinzukommen. Die Checkliste orientiert sich an einem mittelgroßen gemeinnützigen Verein mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb.

Besonderheiten bei gemeinnützigen Vereinen

Gemeinnützige Vereine genießen erhebliche Steuervorteile: Befreiung von Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer im ideellen Bereich, ermäßigte Steuersätze im Zweckbetrieb und die Berechtigung zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen. Diese Vorteile sind an strikte Voraussetzungen gebunden.

Die Abgabenordnung verlangt eine klare Trennung zwischen drei Bereichen: dem ideellen Bereich (Mitgliedsbeiträge, Spenden), dem Zweckbetrieb (satzungsgemäße Tätigkeit) und dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (z.B. Bewirtung, Werbung). Nur der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb unterliegt der Körperschaftsteuer.

Bereich Beispiele Steuerliche Behandlung
Ideeller Bereich Mitgliedsbeiträge, Spenden, Aufnahmegebühren Steuerfrei nach § 51 AO
Zweckbetrieb Sportveranstaltungen, kulturelle Events (satzungsgemäß) Steuerfrei nach §§ 65-68 AO
Vermögensverwaltung Zinsen, Mieteinnahmen, Dividenden Steuerfrei bis 45.000 € (§ 24 KStG)
Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb Gaststättenbetrieb, Werbung, Sponsoring Steuerpflichtig, Freibetrag 45.000 €

Der Jahresabschluss muss die Mittelverwendung nach § 55 AO nachweisen. Rücklagen sind nur in gesetzlich bestimmtem Umfang zulässig. Verstöße gegen die Vermögensbindung können zur rückwirkenden Aberkennung der Gemeinnützigkeit führen.

Achtung

Besonders kritisch: Die zeitnahe Mittelverwendung nach § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO. Einnahmen müssen grundsätzlich innerhalb von zwei Jahren für den satzungsgemäßen Zweck ausgegeben werden. Ausnahmen sind nur für gesetzlich zulässige Rücklagen möglich.

Feststellung und Prüfung des Jahresabschlusses

Der Vorstand ist nach § 27 Abs. 3 BGB für die Aufstellung des Jahresabschlusses verantwortlich. Die Feststellung erfolgt zunächst durch den Vorstand selbst, danach muss der Jahresabschluss der Mitgliederversammlung vorgelegt werden.

Die meisten Vereinssatzungen sehen vor, dass die Mitgliederversammlung über die Entlastung des Vorstands beschließt. Grundlage hierfür ist der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss sowie – falls vorgeschrieben – der Bericht der Kassenprüfer oder Wirtschaftsprüfer.

Hinweis

Anders als bei Kapitalgesellschaften gibt es für Vereine keine gesetzlichen Fristen für die Feststellung. Die Satzung kann jedoch eigene Fristen vorsehen. Üblich ist die Feststellung innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Geschäftsjahres.

Eine Pflicht zur Prüfung durch Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer besteht nur, wenn dies in der Satzung vorgeschrieben ist oder wenn der Verein aufgrund seiner Größe unter die Prüfungspflicht nach § 316 HGB fällt (sehr selten bei Vereinen).

Kassenprüfer prüfen üblicherweise die ordnungsgemäße Kassenführung und Belegablage. Sie sind keine Wirtschaftsprüfer und haften nicht in gleichem Umfang. Ihre Bestellung erfolgt durch die Mitgliederversammlung, meist für ein oder zwei Jahre.

6 Monate

Übliche Frist zur Feststellung

§ 27 Abs. 3 BGB

Vorstandsverantwortung

§ 666 BGB

Rechenschaftspflicht

Steuererklärungen und Fristen

Nach Erstellung des Jahresabschlusses müssen die steuerlichen Pflichten erfüllt werden. Gemeinnützige Vereine haben besondere Erklärungspflichten, die über die normalen Steuererklärungen hinausgehen.

Folgende Steuererklärungen können für Vereine relevant sein:

  • Körperschaftsteuererklärung: Pflicht für Vereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb über dem Freibetrag von 45.000 Euro (§ 24 KStG)
  • Gewerbesteuererklärung: Nur für den steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, Freibetrag 45.000 Euro
  • Umsatzsteuererklärung: Wenn der Verein umsatzsteuerpflichtige Leistungen erbringt und nicht unter die Kleinunternehmerregelung fällt
  • Anlage Gem zur Körperschaftsteuererklärung: Nachweis der Gemeinnützigkeit, Pflicht für alle gemeinnützigen Vereine
  • Anlage EÜR: Einnahmen-Überschuss-Rechnung für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb

Die reguläre Abgabefrist für Steuererklärungen endet am 31. Juli des Folgejahres (für 2025 also am 31.07.2026). Bei steuerlicher Beratung durch einen Steuerberater verlängert sich die Frist auf Ende Februar des übernächsten Jahres (28.02.2027 für das Jahr 2025).

Achtung

Die Anlage Gem ist für alle gemeinnützigen Vereine verpflichtend – auch wenn keine Körperschaftsteuer anfällt. Sie dient dem Finanzamt als Nachweis, dass die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit weiterhin erfüllt sind.

Persönliche Haftung des Vorstands

Vorstandsmitglieder eines Vereins haften nach § 31 BGB grundsätzlich nicht persönlich für Verbindlichkeiten des Vereins. Diese Haftungsbeschränkung greift jedoch nicht, wenn der Vorstand seine gesetzlichen oder satzungsgemäßen Pflichten verletzt.

Eine persönliche Haftung des Vorstands kann eintreten bei:

  • Verstoß gegen die Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung und Rechnungslegung
  • Nicht fristgerechte Abgabe von Steuererklärungen (Steuerhaftung nach § 69 AO)
  • Verletzung der Insolvenzantragspflicht bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung (§ 42 Abs. 2 BGB)
  • Verlust der Gemeinnützigkeit durch fehlerhafte Mittelverwendung
  • Auszahlung von Vergütungen ohne satzungsgemäße Grundlage

„Die Haftung des Vereinsvorstands wird häufig unterschätzt. Besonders kritisch wird es, wenn Steuererklärungen nicht eingereicht werden oder die Gemeinnützigkeit verloren geht. In beiden Fällen kann der Vorstand persönlich in Anspruch genommen werden – auch wenn er ehrenamtlich tätig ist.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Der Vorstand kann seine Haftung durch sorgfältige Buchführung, fristgerechte Steuererklärungen und die Einhaltung der Satzung minimieren. Eine D&O-Versicherung (Directors and Officers) kann zusätzlichen Schutz bieten, ist aber keine Pflicht.

Hinweis

Die Entlastung des Vorstands durch die Mitgliederversammlung schützt nicht vor Haftungsansprüchen Dritter (z.B. Finanzamt, Gläubiger). Sie bezieht sich nur auf das Innenverhältnis zwischen Vorstand und Verein.

Häufige Fehler beim Vereinsjahresabschluss

In der Praxis treten bei der Erstellung von Vereinsjahresabschlüssen immer wieder typische Fehler auf. Diese können zu steuerlichen Nachteilen, Haftungsrisiken oder zum Verlust der Gemeinnützigkeit führen.

Fehler Folge Vermeidung
Keine Trennung der Bereiche (ideell / Zweck / wirtschaftlich) Gemeinnützigkeit gefährdet Getrennte Konten und Buchungskreise
Rücklagen ohne Beschluss gebildet Verstoß gegen § 58 Nr. 7a AO Mitgliederversammlung muss Rücklagen beschließen
Belege unvollständig oder nicht vorhanden Steuerschätzung, Bußgeld Belegablage digital und physisch
Spendenbescheinigungen ohne Muster ausgestellt Haftung für entgangene Steuer Nur amtliches Muster nach § 50 EStDV verwenden
Inventur nicht durchgeführt Jahresabschluss unvollständig Jährliche Bestandsaufnahme dokumentieren
Vergütungen ohne Satzungsgrundlage gezahlt Verstoß gegen Selbstlosigkeit Satzung muss Vergütungen regeln

Ein weiterer häufiger Fehler ist die verspätete Einreichung der Steuererklärungen. Auch wenn der Verein keine Steuern zahlen muss, kann ein Verspätungszuschlag nach § 152 AO festgesetzt werden. Bei gemeinnützigen Vereinen ist zudem die Anlage Gem verpflichtend.

Achtung

Besonders kritisch: Die unzulässige Mittelweitergabe an nicht gemeinnützige Organisationen oder Personen. Dies führt zum sofortigen Verlust der Gemeinnützigkeit und kann erhebliche Steuernachzahlungen nach sich ziehen.

Um Fehler zu vermeiden, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung des Jahresabschlusses, eine strukturierte Buchführung während des Jahres und im Zweifel die Hinzuziehung eines Steuerberaters mit Vereinserfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Muss jeder Verein einen Jahresabschluss mit Bilanz erstellen?

Nein. Nur Vereine, die einen Gewerbebetrieb in kaufmännischer Weise führen und die Schwellenwerte nach § 241a HGB überschreiten, sind zur doppelten Buchführung und Bilanzierung verpflichtet. Kleine Vereine ohne nennenswerten wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb erstellen eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Die Satzung kann jedoch eine strengere Regelung vorsehen.

Muss ein Verein seinen Jahresabschluss beim Unternehmensregister offenlegen?

Nein. Vereine unterliegen grundsätzlich nicht der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Sie müssen ihren Jahresabschluss nicht beim Unternehmensregister einreichen – es sei denn, sie sind gleichzeitig als Kaufmann im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss muss aber der Mitgliederversammlung vorgelegt werden.

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss eines Vereins?

Es gibt keine gesetzlichen Fristen wie bei Kapitalgesellschaften. Die Satzung kann eigene Fristen vorsehen. Üblich ist eine Feststellung innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Geschäftsjahres. Für Steuererklärungen gilt die Frist 31. Juli des Folgejahres, bei steuerlicher Beratung verlängert bis Ende Februar des übernächsten Jahres.

Haftet der Vorstand persönlich bei Fehlern im Jahresabschluss?

Ja, bei Pflichtverletzungen kann eine persönliche Haftung eintreten. Kritisch sind: verspätete oder fehlende Steuererklärungen (Steuerhaftung nach § 69 AO), Verletzung der Insolvenzantragspflicht, Verlust der Gemeinnützigkeit durch fehlerhafte Mittelverwendung oder Verstoß gegen die Buchführungspflicht. Eine sorgfältige Rechnungslegung schützt den Vorstand.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO), Körperschaftsteuergesetz (KStG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

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    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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    KI-Steuerberater