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9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Verein

Jahresabschluss für Verein 2026: EUR, Bilanz & Gemeinnützigkeit

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss eines eingetragenen Vereins (e.V.) folgt anderen Regeln als der einer Kapitalgesellschaft. Vereine sind keine Kapitalgesellschaften und unterliegen primär dem Vereinsrecht nach §§ 21–79 BGB sowie – bei Gemeinnützigkeit – der Abgabenordnung. Nach Erstellung muss der Jahresabschluss durch die zuständigen Vereinsorgane förmlich festgestellt werden; Details dazu regelt der Beschluss Jahresabschluss. Dieser Leitfaden zeigt, welche Rechnungslegungspflichten tatsächlich gelten, wann eine Bilanz notwendig ist und wie die 4-Bereiche-Trennung funktioniert.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Ein eingetragener Verein (e.V.) muss keinen handelsrechtlichen Jahresabschluss nach HGB erstellen, da er keine Kapitalgesellschaft ist. Gemeinnützige Vereine erstellen meist eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR), nur wirtschaftlich tätige Vereine mit Gewinnerzielung benötigen eine Bilanz. Die 4-Bereiche-Trennung ist steuerrechtlich bei ideellem Bereich, Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb erforderlich.

Grundlagen: Verein ist keine Kapitalgesellschaft

Ein eingetragener Verein (e.V.) ist eine juristische Person des privaten Rechts nach §§ 21 ff. BGB. Im Gegensatz zu GmbH, UG oder AG unterliegt er nicht automatisch den Rechnungslegungsvorschriften des HGB.

Die handelsrechtlichen Pflichten nach § 238 HGB (Buchführung), § 242 HGB (Inventar, Bilanz) und § 264 HGB (Jahresabschluss) gelten nur für Kaufleute und Kapitalgesellschaften. Ein ideeller Verein ist grundsätzlich kein Kaufmann und unterliegt daher anderen Anforderungen bei der Buchführung und Steuererklärung für Vereine.

Hinweis

Die Rechnungslegung eines Vereins richtet sich primär nach dem Vereinsrecht (§§ 21–79 BGB), der Satzung, dem Steuerrecht (AO, EStG, KStG) und bei Gemeinnützigkeit nach §§ 51–68 AO.

Die Mitgliederversammlung hat nach § 666 BGB analog das Recht, von Vorstand Rechenschaft über die Vermögensverwaltung zu verlangen. Die konkrete Form (EÜR, Bilanz, Kassenbuch) hängt von Größe, Tätigkeit und Steuerstatus ab.

~600.000

eingetragene Vereine in Deutschland

§ 21 BGB

Rechtsgrundlage e.V.

Keine HGB-Pflicht

für ideelle Vereine

Wann besteht Buchführungspflicht nach HGB oder AO?

Ein Verein wird nur dann buchführungspflichtig nach § 238 HGB, wenn er wirtschaftlich tätig ist und die Schwellenwerte nach § 241a HGB überschreitet (Umsatz > 800.000 EUR oder Gewinn > 80.000 EUR).

Steuerrechtlich kann eine Buchführungspflicht nach § 140 AO entstehen, wenn der Verein einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält oder als Gewerbebetrieb gilt. Das Finanzamt ordnet die Buchführung dann durch Bescheid an.

Ideeller Verein

Keine Buchführungspflicht, einfache Kassenführung ausreichend, EÜR für Finanzamt

Wirtschaftlicher Verein

Buchführungspflicht möglich ab 800.000 EUR Umsatz, Bilanzpflicht nach § 242 HGB

Großer Verein

Zusätzlich Offenlegungspflicht nach § 335 HGB, Prüfungspflicht bei Überschreitung § 267 HGB

Gemeinnützige Vereine müssen nach § 63 Abs. 3 AO selbstlose, ausschließliche und unmittelbare Verfolgung gemeinnütziger Zwecke nachweisen. Dies erfordert eine ordnungsgemäße Aufzeichnung aller Einnahmen und Ausgaben.

  • Vereinssatzung prüfen: Welche Rechnungslegungsform ist vorgeschrieben?
  • Wirtschaftliche Tätigkeit prüfen: Umsatz > 800.000 EUR oder Gewinn > 80.000 EUR?
  • Steuerstatus klären: Gemeinnützigkeit oder steuerpflichtiger Geschäftsbetrieb?
  • Finanzamt-Bescheid beachten: Wurde Buchführung nach § 140 AO angeordnet?
  • 4-Bereiche-Trennung einrichten bei gemischter Tätigkeit

Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) für Vereine

Die meisten gemeinnützigen Vereine erstellen eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG. Dabei werden nur tatsächliche Zu- und Abflüsse erfasst (Zufluss-Abfluss-Prinzip).

Die EÜR ist eine vereinfachte Gewinnermittlung ohne Bilanzierung. Sie zeigt, ob der Verein Überschüsse erzielt hat oder Mittel für satzungsmäßige Zwecke verwendet wurden.

Position Betrag (EUR)
Mitgliedsbeiträge 12.500
Spenden 8.300
Zuschüsse 5.000
Einnahmen aus Veranstaltungen 3.200
Summe Einnahmen 29.000
Raummiete 6.000
Versicherungen 1.200
Material & Ausstattung 4.500
Verwaltungskosten 2.800
Summe Ausgaben 14.500
Überschuss 14.500

Die EÜR muss für das Finanzamt erstellt werden, wenn ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb oder Zweckbetrieb vorliegt. Bei reinem ideellem Bereich genügt oft eine einfache Kassenführung.

„Für kleine gemeinnützige Vereine ist die EÜR die praktikabelste Lösung. Sie ist weniger aufwendig als eine Bilanz und genügt den steuerlichen Anforderungen vollständig – solange keine Buchführungspflicht nach § 140 AO besteht.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bilanzpflicht für Vereine nach HGB

Eine Bilanzierungspflicht entsteht für Vereine nur unter bestimmten Voraussetzungen. Maßgeblich sind wirtschaftliche Tätigkeit, Rechtsform und Größenmerkmale nach § 241a HGB.

Überschreitet ein wirtschaftlich tätiger Verein an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen die Schwellenwerte (Umsatz > 800.000 EUR, Gewinn > 80.000 EUR), wird er buchführungspflichtig nach § 238 HGB und muss eine Bilanz nach § 242 HGB erstellen.

Keine Bilanzpflicht

  • Ideeller Verein ohne wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb
  • Umsatz < 800.000 EUR und Gewinn < 80.000 EUR
  • Nur Vermögensverwaltung oder Zweckbetrieb
  • EÜR ausreichend

Bilanzpflicht besteht

  • Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb mit Umsatz > 800.000 EUR
  • Gewinn > 80.000 EUR an zwei Stichtagen
  • Anordnung durch Finanzamt nach § 140 AO
  • Eintragung ins Handelsregister als e.V.

Die Bilanz eines Vereins gliedert sich nach § 266 HGB in Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital, Rücklagen, Verbindlichkeiten). Das Eigenkapital wird als Vereinskapital oder Rücklagen ausgewiesen.

Achtung

Wird ein Verein bilanzierungspflichtig, gelten auch die Offenlegungspflichten nach § 325 HGB. Der Jahresabschluss muss dann innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister eingereicht werden – nicht beim Bundesanzeiger.

In der Praxis betrifft die Bilanzpflicht vor allem große Sportvereine, Wohlfahrtsverbände oder Vereine mit umfangreichem Immobilienbesitz und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben (z. B. Gastronomie, Vermietung).

4-Bereiche-Trennung bei gemeinnützigen Vereinen

Gemeinnützige Vereine müssen ihre Tätigkeiten steuerlich in vier Bereiche trennen, da jeder Bereich unterschiedlich besteuert wird. Diese Trennung ist in § 64 AO sowie in AEAO zu § 64 geregelt.

Die 4-Bereiche-Trennung ist eine rein steuerliche Anforderung. Sie muss in der Buchhaltung durch getrennte Konten oder Kostenstellen nachvollziehbar sein, auch bei Erstellung einer EÜR.

Bereich Beschreibung Besteuerung
Ideeller Bereich Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse, satzungsmäßige Tätigkeiten ohne Gewinnerzielung Steuerfrei
Vermögensverwaltung Vermietung, Verpachtung, Kapitalerträge (z. B. Zinsen, Dividenden) Körperschaftsteuer, wenn > 45.000 EUR/Jahr Freibetrag
Zweckbetrieb Wirtschaftliche Tätigkeit zur Erfüllung satzungsmäßiger Zwecke (z. B. Therapieangebote, Werkstätten) Steuerfrei bei Zweckbetriebsvoraussetzungen nach § 65 AO
Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb Gewinnorientierte Tätigkeiten ohne Zweckbetriebseigenschaft (z. B. Kiosk, Werbung) Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer (Freibetrag 5.000 EUR)

Einnahmen und Ausgaben müssen jedem Bereich zugeordnet werden. Gemeinkosten (z. B. Miete, Verwaltung) sind nach sachgerechtem Schlüssel aufzuteilen.

Hinweis

Die 4-Bereiche-Trennung ist Voraussetzung für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Das Finanzamt prüft diese Trennung bei der Prüfung des Jahresabschlusses und der Anlage zur Körperschaftsteuererklärung (Anlage Gem 1).

In der Praxis wird die Trennung durch Kontenklassen (z. B. SKR 49 für Vereine) oder separate Kostenstellen umgesetzt. Eine klare Dokumentation erleichtert die Prüfung durch das Finanzamt erheblich.

Gemeinnützigkeit nachweisen: Anforderungen an den Jahresabschluss

Die Gemeinnützigkeit nach §§ 51–68 AO muss regelmäßig nachgewiesen werden. Der Jahresabschluss ist hierfür ein zentrales Dokument, da er die satzungsgemäße Mittelverwendung belegt.

Das Finanzamt erteilt einen Freistellungsbescheid, der von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer befreit. Dieser wird in der Regel für drei Jahre erteilt und ist an Bedingungen geknüpft.

  • Mittelverwendung ausschließlich für satzungsmäßige Zwecke
  • Keine unzulässige Mittelthesaurierung (§ 55 Abs. 1 Nr. 5 AO)
  • 4-Bereiche-Trennung vollständig und nachvollziehbar
  • Überschüsse aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb zeitnah verwenden
  • Rücklagenbildung nur nach § 62 AO (freie Rücklage bis 1/3 der Überschüsse)
  • Jahresabschluss vollständig und fristgerecht beim Finanzamt einreichen

Gemeinnützige Vereine müssen die Anlage Gem 1 zur Körperschaftsteuererklärung ausfüllen. Hier werden Einnahmen und Ausgaben nach den vier Bereichen getrennt dargestellt.

Achtung

Wird die Mittelverwendung nicht nachgewiesen oder die 4-Bereiche-Trennung unzureichend dokumentiert, kann das Finanzamt die Gemeinnützigkeit entziehen. Dies führt zur Nachversteuerung und zum Verlust steuerlicher Privilegien.

Spendenbescheinigungen nach § 50 EStDV dürfen nur ausgestellt werden, wenn ein aktueller Freistellungsbescheid vorliegt. Der Jahresabschluss muss daher zeitnah und vollständig sein.

Fristen und Offenlegungspflichten für Vereine

Während GmbH und UG nach § 325 HGB ihren Jahresabschluss offenlegen müssen, gilt dies für Vereine nur in Ausnahmefällen. Die meisten Vereine sind von der Offenlegung befreit.

Eine Offenlegungspflicht besteht nur, wenn der Verein als wirtschaftlicher Verein ins Handelsregister eingetragen ist oder die Größenmerkmale nach § 267 HGB überschreitet. Dies betrifft nur sehr große Vereine.

Keine Offenlegungspflicht

  • Ideeller Verein ohne Handelsregistereintrag
  • Gemeinnütziger Verein ohne wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb
  • Unter Schwellenwerten § 267 HGB
  • EÜR ausreichend, Vorlage nur beim Finanzamt

Offenlegungspflicht besteht

  • Eintragung als wirtschaftlicher Verein im Handelsregister
  • Überschreitung § 267 HGB (mittelgroß/groß)
  • Frist: 12 Monate nach Bilanzstichtag (§ 325 HGB)
  • Einreichung beim Unternehmensregister (seit DiRUG 01.08.2022)

Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) endet die Offenlegungsfrist am 31. Dezember 2026. Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht beim Bundesanzeiger.

Hinweis

Vereine müssen den Jahresabschluss gegenüber den Mitgliedern vorlegen. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Entlastung des Vorstands. Die Satzung regelt Form und Frist der Vorstandsabrechnung.

Bei verspäteter Offenlegung droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 EUR und 25.000 EUR. Dies betrifft aber nur bilanzierungspflichtige Vereine mit Handelsregistereintrag.

Sonderfall: Großer Verein mit Prüfungspflicht

Große Vereine, die die Schwellenwerte nach § 267 Abs. 3 HGB überschreiten, unterliegen strengeren Anforderungen. Dies betrifft vor allem große Wohlfahrtsverbände, Sportvereine und Bildungsträger.

Ein Verein gilt als groß nach § 267 Abs. 3 HGB, wenn mindestens zwei der folgenden Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen überschritten werden:

> 20 Mio. EUR

Bilanzsumme

> 40 Mio. EUR

Umsatzerlöse

> 250

Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Große Vereine müssen den Jahresabschluss durch einen Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer prüfen lassen (§ 316 HGB). Der Prüfungsbericht ist Voraussetzung für die Entlastung durch die Mitgliederversammlung.

Pflicht Klein Mittelgroß Groß
Buchführung Nur bei wirtschaftl. Tätigkeit Ja Ja
Jahresabschluss (Bilanz) Nein (meist EÜR) Ja Ja
Lagebericht Nein Nein Ja
Prüfungspflicht Nein Nein Ja (§ 316 HGB)
Offenlegung Nein Ja Ja

Die Prüfung erfolgt analog zu Kapitalgesellschaften nach § 317 HGB. Der Prüfer berichtet über die ordnungsgemäße Buchführung, die Übereinstimmung mit HGB und die satzungsgemäße Mittelverwendung.

„In der Praxis sind nur sehr wenige Vereine wirklich groß im Sinne des HGB. Kleinere gemeinnützige Vereine können weiterhin mit einer einfachen EÜR und 4-Bereiche-Trennung arbeiten – solange keine wirtschaftliche Tätigkeit im großen Stil vorliegt.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Muss ein gemeinnütziger Verein einen Jahresabschluss nach HGB erstellen?

Nein, ein gemeinnütziger Verein ist grundsätzlich nicht buchführungspflichtig nach HGB. Vereine erstellen meist eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG. Eine Bilanzpflicht besteht nur, wenn der Verein wirtschaftlich tätig ist und die Schwellenwerte nach § 241a HGB überschreitet (Umsatz > 800.000 EUR oder Gewinn > 80.000 EUR an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen).

Was ist die 4-Bereiche-Trennung und warum ist sie wichtig?

Die 4-Bereiche-Trennung ist eine steuerliche Pflicht für gemeinnützige Vereine nach § 64 AO. Einnahmen und Ausgaben müssen in vier Bereiche unterteilt werden: ideeller Bereich (steuerfrei), Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb und wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb. Jeder Bereich wird steuerlich unterschiedlich behandelt. Die Trennung muss in der Buchhaltung nachvollziehbar sein und ist Voraussetzung für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

Wann muss ein Verein seinen Jahresabschluss offenlegen?

Die meisten Vereine sind von der Offenlegungspflicht befreit. Eine Offenlegungspflicht nach § 325 HGB besteht nur, wenn der Verein als wirtschaftlicher Verein im Handelsregister eingetragen ist oder die Größenmerkmale nach § 267 HGB überschreitet. In diesem Fall muss der Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister eingereicht werden. Für das Geschäftsjahr 2025 endet die Frist am 31. Dezember 2026.

Kann ein Verein die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) verwenden?

Ja, die meisten gemeinnützigen Vereine verwenden die EÜR nach § 4 Abs. 3 EStG. Sie ist einfacher als eine Bilanz und erfasst nur tatsächliche Zahlungsflüsse (Zufluss-Abfluss-Prinzip). Die EÜR ist ausreichend, solange keine Buchführungspflicht nach § 140 AO oder § 238 HGB besteht. Auch bei Verwendung der EÜR muss die 4-Bereiche-Trennung eingehalten werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
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    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater