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Datum

Lesedauer

13–20 Minuten

OnlineBilanzBlog Buchhaltung UG

Buchhaltung UG: Pflichten und Prozesse der Unternehmergesellschaft

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 13 Minuten

Kurzantwort

Die Buchhaltung einer UG (haftungsbeschränkt) unterliegt den gleichen strengen Anforderungen wie die GmbH-Buchhaltung: doppelte Buchführung nach § 238 HGB, GoBD-konforme Belegaufbewahrung 10 Jahre, monatliche USt-Voranmeldung, jährlicher Jahresabschluss mit E-Bilanz und Bundesanzeiger-Offenlegung. Eine einfache EÜR ist nicht zulässig. UG-spezifisch kommen zwei Besonderheiten hinzu: Die 25-%-Pflichtrücklage nach § 5a Abs. 3 GmbHG muss bilanziell ausgewiesen werden, und das vollständig eingezahlte Stammkapital ist niedriger (ab 1 €). Typische Kosten: 30–200 €/Monat laufende Buchhaltung + 900–3.500 €/Jahr Jahresabschluss beim klassischen StB. OnlineBilanz Festpreis: 499,95 € inkl. MwSt.

Die Buchhaltung einer UG ist rechtlich identisch zur GmbH-Buchhaltung — aber kleiner dimensioniert und mit einer wichtigen UG-Besonderheit: der gesetzlichen Pflichtrücklage. Dieser Leitfaden erklärt alle Buchhaltungs-Pflichten der UG, den typischen Monats- und Jahreszyklus, die bilanzielle Besonderheit der 25-%-Rücklage, sowie welche Kosten realistisch sind — von DIY über Mix-Modell bis Festpreis.

SG
Servet Gündogan

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§ 238 HGB

Buchführungspflicht für jede UG

25 %

Pflichtrücklage vom Jahresüberschuss

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1. Warum ist die UG zur Buchhaltung verpflichtet?

Die UG (haftungsbeschränkt) ist nach § 5a GmbHG rechtlich eine Variante der GmbH — mit abweichenden Regeln zu Stammkapital und Rücklage, aber identischen Buchführungspflichten. Sie ist Kaufmann kraft Rechtsform (§ 6 HGB) und unterliegt damit allen Buchführungs- und Bilanzierungspflichten nach HGB.

Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen

  • § 238 HGB — Buchführungspflicht für jeden Kaufmann, also auch für die UG
  • § 242 HGB — Pflicht zur Bilanzaufstellung mit Bilanz und GuV
  • § 5a GmbHG — UG-Sonderregeln: Stammkapital ab 1 €, vollständige Einzahlung, keine Sacheinlagen, 25-%-Pflichtrücklage
  • § 5b EStG — E-Bilanz-Pflicht: Elektronische Übermittlung an ELSTER mit StB-Signatur
  • § 257 HGB — Aufbewahrungspflicht: 10 Jahre für Handelsbücher, 6 Jahre für Handelsbriefe
  • § 267a HGB — Kleinstkapitalgesellschaften: Fast alle UGs fallen hierunter, was Erleichterungen beim Abschluss ermöglicht
  • GoBD — Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern in elektronischer Form

Auch die 1-€-UG ist voll buchführungspflichtig

Das niedrige Stammkapital der UG (ab 1 €) reduziert keine Buchhaltungs-Pflichten. Eine UG mit 1 € Stammkapital muss dieselbe doppelte Buchführung, E-Bilanz, Bundesanzeiger-Offenlegung und Steuererklärungen leisten wie eine GmbH mit 25.000 €. Der niedrigere Kapitaleinsatz ist nur gründungsrelevant, nicht betriebsrelevant.

2. Was unterscheidet UG-Buchhaltung von GmbH-Buchhaltung?

Rechtlich sind UG und GmbH fast identisch, was die Buchhaltung angeht. Aber drei Punkte machen praktisch einen Unterschied:

AspektUG (haftungsbeschränkt)GmbH
StammkapitalAb 1 €, volle Einzahlung bei GründungMin. 25.000 €, 50 % Einzahlung bei Gründung
SacheinlagenVerboten (§ 5a Abs. 2 GmbHG)Zulässig
Pflichtrücklage25 % vom Jahresüberschuss zwingendKeine gesetzliche Pflichtrücklage
GrößenklasseFast immer Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB)Variiert (klein, mittel, groß)
Bilanz-VereinfachungenVerkürzte Bilanz/GuV zulässigAbhängig von Größenklasse
OffenlegungspflichtHinterlegung statt Veröffentlichung (bei Kleinst-KG)Abhängig von Größenklasse
Firmenzusatz„UG (haftungsbeschränkt)“ zwingend„GmbH“

Die Kleinstkapitalgesellschaft: Erleichterungen für UGs

Die meisten UGs erfüllen dauerhaft die Kriterien der Kleinstkapitalgesellschaft nach § 267a HGB: Bilanzsumme ≤ 450.000 €, Umsatz ≤ 900.000 €, max. 10 Mitarbeiter (zwei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen erfüllt sein). Das bringt drei Erleichterungen:

Verkürzte Bilanz

Nur Haupt-Posten der Aktiva/Passiva ausweisen — z.B. Umlaufvermögen statt detailliert aufgeschlüsselter Forderungen, Vorräte etc.

Verkürzte GuV

Weniger Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung — stark vereinfacht gegenüber dem Standard-GuV-Schema.

Hinterlegung statt Offenlegung

Bilanz muss nicht im Bundesanzeiger veröffentlicht, sondern nur hinterlegt werden (nicht öffentlich einsehbar) — deutlich diskreter.

3. Doppelte Buchführung: Das Grundprinzip

Auch die UG muss wie die GmbH doppelte Buchführung betreiben. Jeder Geschäftsvorfall wird auf mindestens zwei Konten gebucht — Soll und Haben. Die EÜR ist für die UG ausgeschlossen, unabhängig von Umsatz oder Gewinn.

Einfaches Praxisbeispiel

Die UG stellt eine Ausgangsrechnung über 1.000 € netto (zzgl. 19 % USt) an einen Kunden:

Buchungssatz: Ausgangsrechnung

Soll: Forderungen aus Lieferungen/Leistungen (1400)1.190 €
Haben: Umsatzerlöse (8400)1.000 €
Haben: Umsatzsteuer 19 % (1776)190 €
Wirkung: Forderung entsteht, Umsatz + USt gebucht

Später bei Zahlungseingang: Haben Forderungen / Soll Bank — die Forderung wird ausgebucht, Geld fließt ein.

Die drei Bücher der UG-Buchhaltung

  • Grundbuch (Journal): Chronologische Erfassung aller Geschäftsvorfälle mit laufender Belegnummer
  • Hauptbuch: Systematische Sortierung nach Konten, typisch SKR 03 oder SKR 04
  • Nebenbücher: Debitoren-, Kreditoren-, Anlagen-, Kassenbuch je nach Bedarf

4. Die Pflichtrücklage: UG-spezifische Bilanzposition

Das zentrale Unterscheidungsmerkmal der UG-Buchhaltung ist die gesetzliche Pflichtrücklage nach § 5a Abs. 3 GmbHG. Diese zwingt die UG, 25 % des Jahresüberschusses zurückzulegen — und zwar als separate Position auf der Passivseite der Bilanz.

Die Regel in drei Sätzen

  1. Von jedem Jahresüberschuss nach Verlustvortrag müssen 25 % in eine gesetzliche Rücklage eingestellt werden.
  2. Die Rücklage wird so lange gebildet, bis Stammkapital + Rücklage gemeinsam 25.000 € erreichen.
  3. Dann — und erst dann — kann die UG zur GmbH umfirmiert werden (oder die Rücklage bleibt weiter in der Bilanz stehen).

Bilanzielle Darstellung

Passivseite einer UG-Bilanz (Ausschnitt)

A. Eigenkapital
  I. Gezeichnetes Kapital (Stammkapital)1.000 €
  II. Kapitalrücklage0 €
  III. Gewinnrücklagen
    1. Gesetzliche Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG)2.500 €
  IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag3.500 €
  V. Jahresüberschuss5.000 €
Eigenkapital gesamt12.000 €

Die gesetzliche Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG) wird separat ausgewiesen — getrennt von Gewinnvortrag und Jahresüberschuss. Das macht sie bilanziell sichtbar.

Buchungssatz der Rücklagenbildung

Nach Feststellung des Jahresabschlusses (Gesellschafterbeschluss) wird die Rücklage gebildet. Beispiel bei 10.000 € Jahresüberschuss:

Buchungssatz: Rücklagenbildung

Soll: Jahresüberschuss (Gewinnverwendung)2.500 €
Haben: Gesetzliche Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG)2.500 €
Ausschuttbarer Betrag reduziert sich entsprechend

Ausschüttung ohne Rücklagenbildung = Kapitalerhaltungsverstoß

Werden Gewinne ausgeschüttet, ohne vorher 25 % in die Rücklage einzustellen, liegt ein Verstoß gegen § 5a Abs. 3 GmbHG vor. Die Ausschüttung ist unzulässig und rückforderbar. Geschäftsführer können persönlich haften. Die Rücklagenbildung ist daher keine Option, sondern Pflicht — wenn ein Jahresüberschuss entsteht.

5. Belegpflicht und GoBD

Das Grundprinzip „Keine Buchung ohne Beleg“ gilt für die UG genauso wie für die GmbH. Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern in elektronischer Form) aus dem BMF-Schreiben 2019 regeln die digitale Buchführung verbindlich.

Die wichtigsten GoBD-Anforderungen für UGs

  • Zeitgerechtheit: Non-Bar-Geschäfte binnen 10 Tagen buchen, Bargeschäfte täglich
  • Unveränderbarkeit: Einmal gebuchte Daten müssen revisionssicher archiviert werden (keine nachträglichen Änderungen ohne Spur)
  • Vollständigkeit: Alle Geschäftsvorfälle lückenlos erfassen
  • Maschinelle Auswertbarkeit: Bei Betriebsprüfung digitale Exporte in strukturierter Form liefern
  • Verfahrensdokumentation: Schriftlich festhalten, wie Belege erfasst werden — auch bei kleinen UGs Pflicht
  • Aufbewahrung 10 Jahre: Handelsbücher, Buchungsbelege, Inventare, Bilanzen

Auch kleine UGs brauchen eine Verfahrensdokumentation

Der häufigste Irrtum bei UG-Gründern: „Bei meiner kleinen UG ist keine Verfahrensdokumentation nötig.“ Falsch. GoBD macht keine Ausnahmen für Kleinstkapitalgesellschaften. Auch eine 1-Mann-UG mit 30 Belegen pro Monat braucht eine schriftliche Dokumentation: Welche Software? Wer bucht? Wie wird korrigiert? Wo sind Backups? OnlineBilanz stellt Mandanten eine Standard-Verfahrensdokumentation zur Verfügung.

6. Monatszyklus der UG-Buchhaltung

Auch bei der kleinen UG folgt die laufende Buchhaltung einem monatlichen Rhythmus. Bei sehr kleinen UGs können einige Schritte quartalsweise oder halbjährlich gemacht werden — aber die USt-Pflichten sind monatlich bindend.

Belege sammeln (laufend)

Eingangsrechnungen, Kontoauszüge, Kassenbons digital erfassen. Bei kleinen UGs typisch 10–50 Belege/Monat.

Belege buchen (Woche 1–2 des Folgemonats)

Jeder Beleg im DATEV- oder Buchhaltungssystem erfasst. Besonders wichtig: USt-Satz korrekt zuordnen (7 %, 19 %, innergemeinschaftlich).

Banken abgleichen

Kontoauszüge mit Buchungen abgleichen. Bei Fehlern sofort korrigieren — Nachkorrekturen am Jahresende kosten Zeit und Geld.

USt-Voranmeldung (bis 10. des Folgemonats)

Bei UGs mit geringem USt-Aufkommen quartalsweise. Im ersten und zweiten Jahr nach Gründung zwingend monatlich. Dauerfristverlängerung um 1 Monat möglich.

BWA monatlich

Auch bei kleinen UGs hilfreich: Monatlicher Report mit Umsatz, Kosten, Ergebnis. Zeigt Trends früh.

Ablage & Backup

GoBD-konform speichern, Backups auf externem Server (z.B. Cloud-Speicher mit Verschlüsselung), Zugriffsprotokollierung.

7. Jährlicher Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der UG läuft im Kern identisch zur GmbH ab, aber mit zwei UG-spezifischen Schritten: Rücklagenbildung und Größenklassen-Prüfung Kleinstkapitalgesellschaft.

Schritt 1: Bilanz & GuV

Zum Bilanzstichtag (typisch 31.12.) Inventur, Bewertung, Rückstellungen. Verkürzte Form bei Kleinstkapitalgesellschaft möglich.

Schritt 2: Rücklagenbildung

Bei Jahresüberschuss: 25 % als gesetzliche Rücklage einstellen, bilanziell separat ausweisen.

Schritt 3: E-Bilanz

Elektronische Übermittlung an ELSTER mit StB-Signatur nach § 5b EStG. Pflicht, nicht optional.

Schritt 4: Steuererklärungen

KSt, GewSt, USt-Jahreserklärung — jeweils separate Erklärung beim Finanzamt.

Schritt 5: Gesellschafterbeschluss

Formale Feststellung des Jahresabschlusses durch Gesellschafter, Protokoll erstellen.

Schritt 6: Bundesanzeiger

Bei Kleinst-KG: Hinterlegung (nicht öffentlich einsehbar). Frist: 12 Monate nach Geschäftsjahresende.

Einmal im Jahr reicht der StB-Kontakt

Viele UGs kommen mit einem einmaligen StB-Kontakt pro Jahr für den Jahresabschluss aus. Die laufende Buchhaltung machen sie selbst mit DATEV Unternehmen Online oder günstigeren Alternativen wie Lexware oder Buchhaltungsbutler. Das OnlineBilanz-Festpreismodell (499,95 €) ist genau auf dieses Szenario zugeschnitten.

8. Software-Optionen für kleine UGs

Für die UG gibt es mehr günstige Software-Optionen als für größere GmbHs. Die Entscheidung hängt von Belegvolumen, StB-Partnerschaft und technischer Affinität ab.

SoftwarePreisGeeignet für
DATEV Unternehmen Online30–80 €/Monat (über StB)UGs mit StB-Partnerschaft, wachstumsorientiert
Lexware Plusab 40 €/MonatKleinste UGs, Desktop-Software, DIY-Buchhaltung
Buchhaltungsbutlerab 29 €/MonatModerne UGs, Cloud, KI-Belegerkennung, DATEV-Export
sevdeskab 25 €/MonatSolo-UGs, Freelancer, benutzerfreundlich
Eigene Excel/Spreadsheet0 €Nicht GoBD-konform — nicht empfohlen

Excel ist keine UG-Buchhaltung

Einige UG-Gründer versuchen, mit Excel oder Google Sheets ihre Buchhaltung zu machen. Das ist nicht GoBD-konform: Keine Unveränderbarkeit, keine Revisionssicherheit, keine maschinelle Auswertbarkeit. Bei Betriebsprüfung wird die Buchführung verworfen, mit Schätzungsrisiko. Selbst für die kleinste UG lohnt sich eine 25-€-pro-Monat-Software.

9. Selbst buchen vs. Steuerberater

Bei kleinen UGs ist die DIY-Quote deutlich höher als bei größeren GmbHs. Weniger Belege, einfachere Strukturen — viele UG-Gründer buchen ihre laufende Buchhaltung selbst und nutzen den StB nur für den Jahresabschluss.

Option A: Komplett selbst + DIY-Tools

Typisch bei: Solo-UGs mit unter 20 Belegen/Monat, technisch affinen Gründern. Kosten: 25–60 €/Monat Software + eigener Zeitaufwand 3–8 h/Monat. Aber: E-Bilanz und Jahresabschluss brauchen trotzdem StB.

Option B: DIY + Festpreis-StB

Goldstandard für kleine UGs: Laufende Buchhaltung selbst, Jahresabschluss beim Festpreis-Anbieter (OnlineBilanz 499,95 €). Kostenersparnis von 60–80 % gegenüber Vollservice-StB. Getestet bei Tausenden UGs.

Option C: Mix DATEV + StB

Klassisch: UG nutzt DATEV Unternehmen Online, StB prüft monatlich und erstellt Jahresabschluss. Kosten: 80–200 €/Monat + Jahresabschluss 1.500–3.000 €. Plus Rechtssicherheit.

Option D: Vollservice-StB

Für wenige UGs sinnvoll: Nur bei höherem Umsatz (über 300.000 €) und komplexen Strukturen (Holding-Konstruktionen, Auslandsgeschäft). Kosten: 200–400 €/Monat + 2.500–4.500 € Jahresabschluss.

„Die große Mehrheit unserer UG-Mandanten macht die laufende Buchhaltung selbst. Das funktioniert, weil die UG-Dimensionen überschaubar sind — 30–80 Belege pro Monat, wenig Sonderfälle, klare USt-Logik. Der Steuerberater kommt nur für Jahresabschluss und E-Bilanz ins Spiel. Zum Festpreis von 499,95 € pro Jahr ist das für UGs die wirtschaftlichste Lösung.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

10. Was kostet die UG-Buchhaltung?

Die typischen Kostenbereiche für UG-Buchhaltung in drei Szenarien:

Szenario 1: Minimal-UG (Solo, 20 Belege/Monat) — DIY-Modell

Buchhaltungssoftware (sevdesk / Buchhaltungsbutler)25–40 €/Monat
Eigener Zeitaufwand (3–4 h/Monat)Ihre Zeit
OnlineBilanz Jahresabschluss komplett499,95 €/Jahr
inkl. alle Steuererklärungen, Bundesanzeiger, StB-Signatur
Gesamt pro Jahr (Geld)800–980 €

Szenario 2: Standard-UG (50–80 Belege/Monat) — Mix DIY + StB

DATEV Unternehmen Online über StB60 €/Monat
StB-Prüfung quartalsweise (2 h)80 €/Monat
Jahresabschluss klassisch beim StB1.800–3.000 €/Jahr
Offenlegung Bundesanzeiger150 €/Jahr
Gesamt pro Jahr (klassisch)3.630–4.830 €

Szenario 3: Gleiche UG mit OnlineBilanz-Festpreis

Buchhaltungsbutler (oder Alternative)30 €/Monat
OnlineBilanz Jahresabschluss komplett499,95 €/Jahr
inkl. alle Steuererklärungen, Bundesanzeiger, StB-Signatur
inkl. 12 Monate Finanzamtsvertretung
Gesamt pro Jahrca. 860 €

Ersparnis gegenüber Szenario 2: 2.770–3.970 € pro Jahr (75–82 % Kostenersparnis) — bei gleicher Rechtssicherheit und StB-Signatur.

Weiterführende Artikel

11. 7 typische UG-Buchhaltungsfehler

  • Pflichtrücklage vergessen — Der häufigste UG-spezifische Fehler. 25 % aus dem Gewinn fehlen auf der Passivseite. Risiko: Rückforderung von Ausschüttungen, Geschäftsführerhaftung.
  • Verdeckte SacheinlageUG gründen, Geld einzahlen, dann direkt an Gesellschafter zurücküberweisen für „Maschine“. Strafbar nach § 82 GmbHG.
  • Private Ausgaben über UG-Konto — Bei Solo-UGs sehr häufig: Privates Mittagessen, Tanken für Privatfahrt. Risiko: verdeckte Gewinnausschüttung, KSt- und ESt-Nachzahlung.
  • Belege zu spät gebucht — 10-Tage-Regel der GoBD ignoriert, Sammelmappe zum Jahresende. Schätzungsrisiko bei Betriebsprüfung.
  • Verfahrensdokumentation fehlt — Auch bei kleinen UGs zwingend nach GoBD. Ohne Dokumentation kann die gesamte Buchhaltung verworfen werden.
  • USt-Voranmeldung verpasst — Im ersten Gründungsjahr zwingend monatlich. Versäumt = Schätzung durch Finanzamt, Verzugszinsen, Zwangsgeld.
  • Offenlegung versäumt — 12-Monats-Frist nach § 325 HGB verpasst. Ordnungsgeld ab 2.500 €, wiederholbar. Bei Kleinst-KG Hinterlegung zwingend.

12. Häufige Fragen

Darf die UG eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) machen?

Nein, niemals. Die UG ist kraft Rechtsform Kaufmann und damit nach § 238 HGB zur doppelten Buchführung verpflichtet. Eine EÜR ist für alle Kapitalgesellschaften ausgeschlossen — unabhängig von Umsatz oder Gewinn. Das gilt auch für 1-€-UGs.

Wie buche ich die Pflichtrücklage?

Nach Gesellschafterbeschluss über Gewinnverwendung: Soll: Jahresüberschuss an Haben: Gesetzliche Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG), Betrag = 25 % vom Jahresüberschuss nach Verlustvortrag. Wichtig: Die Rücklage ist kein gesperrtes Konto — das Geld darf operativ genutzt werden. Nur die Ausschüttung dieser 25 % ist gesperrt.

Kann ich als Kleinstkapitalgesellschaft auf die Verfahrensdokumentation verzichten?

Nein. Die GoBD kennen keine Ausnahme für Kleinstkapitalgesellschaften. Jede UG braucht eine schriftliche Verfahrensdokumentation, die beschreibt: Welche Software, wer bucht, wie wird korrigiert, wo sind Backups, wer hat Zugriff. Bei kleinen UGs reicht ein 2–3-Seiten-Dokument. OnlineBilanz stellt eine Standardvorlage bereit.

Muss ich die USt-Voranmeldung monatlich oder quartalsweise machen?

Das hängt von der Vorjahres-USt-Zahllast ab: Bis 1.000 € pro Jahr entfällt die Voranmeldung. Zwischen 1.000 und 9.000 € quartalsweise. Über 9.000 € monatlich. Im Gründungsjahr und im Folgejahr ist die UG jedoch zwingend monatlich meldepflichtig, unabhängig von der Zahllast. Ab dem dritten Jahr nach Gründung gelten die normalen Schwellen.

Gilt die Buchhaltungspflicht auch für UGs ohne Umsatz?

Ja. Ab HR-Eintragung besteht die Buchführungspflicht, auch bei Null-Umsatz. Ruhende UGs erstellen einen vereinfachten Jahresabschluss mit 1-Zeilen-Bilanz (nur Stammkapital) und minimaler GuV — aber müssen ihn erstellen, per E-Bilanz übermitteln und im Bundesanzeiger hinterlegen. Alternativen: UG auflösen.

Wann sollte ich von UG auf GmbH umfirmieren?

Wenn Stammkapital + gesetzliche Rücklage gemeinsam 25.000 € erreichen, können Sie zur GmbH umfirmieren. Das ist nicht automatisch — erfordert Gesellschafterbeschluss, Notar und neue HR-Eintragung (Kosten ca. 700–1.250 €). Vorteile: keine Pflichtrücklage mehr, Sacheinlagen erlaubt, besseres Image. Details im Artikel Startkapital UG.

Kann ich die laufende UG-Buchhaltung ohne Steuerberater machen?

Ja, die laufende Buchhaltung darf der Geschäftsführer selbst machen — mit einer GoBD-konformen Software wie sevdesk, Lexware, Buchhaltungsbutler oder DATEV. Was Sie nicht selbst machen können: E-Bilanz (Signatur durch StB erforderlich) und Steuererklärungen bei Bedarf. OnlineBilanz übernimmt diesen Abschluss-Teil zum Festpreis von 499,95 €.

Welche Größenklasse hat meine UG?

Fast alle UGs sind Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB. Schwellenwerte (zwei von drei, an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen): Bilanzsumme ≤ 450.000 €, Umsatz ≤ 900.000 €, Arbeitnehmer ≤ 10. Das ermöglicht verkürzte Bilanz/GuV und Hinterlegung statt Offenlegung.

13. Fazit: UG-Buchhaltung ist GmbH-Buchhaltung im Kleinformat

Die Buchhaltung einer UG ist rechtlich identisch zur GmbH-Buchhaltung — doppelte Buchführung, GoBD, E-Bilanz, Bundesanzeiger. Aber praktisch ist sie einfacher: weniger Belege, kleinere Dimensionen, oft Erleichterungen als Kleinstkapitalgesellschaft nach § 267a HGB. Die UG-Besonderheit ist die 25-%-Pflichtrücklage nach § 5a Abs. 3 GmbHG, die bilanziell separat auszuweisen ist und auf dem Weg zur 25.000-€-Schwelle angesammelt wird.

Für die meisten kleinen UGs ist die wirtschaftlichste Lösung ein DIY + Festpreis-Modell: Laufende Buchhaltung selbst mit günstiger Software (25–60 €/Monat), Jahresabschluss beim Festpreis-Anbieter wie OnlineBilanz (499,95 € inkl. MwSt.). Gesamtkosten: unter 1.000 € pro Jahr — statt 3.500–5.000 € bei klassischem Vollservice-StB.

UG-Jahresabschluss zum Festpreis — StB-signiert, inkl. Pflichtrücklagen-Buchung, DATEV-kompatibel.

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Hinweis: Dieser Leitfaden behandelt Standardfälle der UG-Buchhaltung. Individuelle Sachverhalte (Holding-Konstruktionen, Auslandsbezüge, Umwandlung zur GmbH, Sanierungsfälle) erfordern eine konkrete Prüfung durch Steuerberater. Rechtsgrundlagen: § 5a GmbHG, § 238 HGB, § 242 HGB, § 267a HGB, GoBD (BMF 2019). Für individuelle Beratung: Kontakt zu OnlineBilanz.

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RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert

So läuft der Prozess

Vom ersten Beleg bis zur letzten Einreichung – unsere Steuerberater und unsere KI-Assistenz sind an Ihrer Seite. Klar geführt, strukturiert und ohne Stress – von Anfang bis Ende.

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Schritt 01 · 60 Sekunden

Festpreis berechnen – sofort, verbindlich

Geben Sie Umsatz und Rechtsform an – und Sie sehen in Sekunden Ihren verbindlichen Jahrespreis. Keine Anfrage, kein Wartezimmer, kein "wir melden uns". Transparent, fix, ohne versteckte Kosten.

sicher bezahlen · PayPal · Klarna · Rechnung
Festpreisrechnerlive
bis 50 T€ bis 100 T€ bis 300 T€ bis 500 T€
1.069,21 €499,95 €
inkl. MwSt · Bilanz · Steuererklärungen · Offenlegung
Festpreis berechnen
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Schritt 02 · Rückruf binnen 1 Werktag

Persönliches Kennenlernen am Telefon

Keine Chatbots, keine Warteschleife. Servet Gündogan, unsere Büroleitung, ruft Sie persönlich zurück. In rund 15 Minuten besprechen wir Ihre Situation, zeigen Ihnen den Ablauf und prüfen gemeinsam, ob Ihr Unternehmen zu uns passt. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob wir zusammenarbeiten – kein Druck, kein Risiko.

0711 – 968 881 55
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Kundensupport
"Erzählen Sie mir kurz, was Sie bewegt – und ich erkläre, wie wir helfen können."
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Schritt 03 · geführtes Onboarding

Einfach hochladen – wir übernehmen

Lexoffice, SevDesk, DATEV, Excel – egal welches Programm: Export rein, fertig. Keine Umstellung, kein Lernen, kein neues Tool. Was Sie schon haben, reicht. Unsere KI-Assistenz führt Sie Schritt für Schritt – fünf Minuten, dann sind Sie durch.

Drag & Drop · GoBD-konform
Buchhaltungsprogramm wählen
LLexoffice
SSevDesk
DDATEV
+manuell
Belege hierher ziehenPDF, JPG, CSV · bis 50 MB pro Datei
Rechnungen_Q4.zip 78 %
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Schritt 04 · KI prüft · StB kontrolliert

Automatische Plausibilitätsprüfung

Unsere KI-Assistenz prüft jede Buchung in Sekunden auf Auffälligkeiten, fehlende Belege und USt-Unstimmigkeiten – was sonst Wochen dauert. Sie bekommen eine klare Checkliste: nur das wird nachgefragt, was wirklich fehlt. Keine unnötigen Rückfragen.

schneller zum Abschluss
K
KI-Assistenz · Plausibilitätsprüfung
aktiv
Kontoauszüge vollständig 428 Buchungen
USt-Abgleich erfolgt 19 % · 7 % · RC
! 3 Belege fehlen > 1.000 € Rückfrage
Anlagenverzeichnis abgeglichen 14 Positionen
! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
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Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
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Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater