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Datum

Lesedauer

8–13 Minuten


OnlineBilanzBlogOffenlegungspflicht Jahresabschluss

Jahresabschluss offenlegen 2026: Pflichten & Fristen für GmbH

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Jede Kapitalgesellschaft muss ihren Jahresabschluss elektronisch beim Unternehmensregister offenlegen. Die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB dient der Transparenz gegenüber Geschäftspartnern und Gläubigern. Wer die Frist versäumt, riskiert Ordnungsgelder bis zu 25.000 Euro.

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Servet Gündogan

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Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) müssen ihren Jahresabschluss spätestens 12 Monate nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen. Die Pflichten zur Offenlegung im Handelsregister umfassen je nach Größenklasse Bilanz, GuV, Anhang und ggf. Lagebericht – die digitale Einreichung im Bundesanzeiger erfolgt elektronisch. Bei Fristversäumnis drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Was ist die Offenlegung des Jahresabschlusses?

Die Offenlegung ist die gesetzlich vorgeschriebene Veröffentlichung des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft. Sie erfolgt seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister.

Ziel der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB ist die Schaffung von Transparenz im Geschäftsverkehr. Gläubiger, Geschäftspartner, Banken und Investoren können sich über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens informieren.

Die Offenlegung umfasst je nach Größenklasse unterschiedliche Dokumente: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Anhang und bei größeren Gesellschaften auch den Lagebericht sowie den Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers.

Hinweis

Das Unternehmensregister ist die zentrale Plattform für alle Offenlegungen in Deutschland. Es wird vom Bundesanzeiger Verlag betrieben und bietet öffentlichen Zugang zu allen hinterlegten Jahresabschlüssen.

Welche Unternehmen sind zur Offenlegung verpflichtet?

Nach § 325 HGB sind alle Kapitalgesellschaften zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses verpflichtet. Dies gilt unabhängig von der Unternehmensgröße bereits ab dem Zeitpunkt der Eintragung ins Handelsregister.

Rechtsform Offenlegungspflicht Rechtsgrundlage
GmbH Ja § 325 HGB
UG (haftungsbeschränkt) Ja § 325 HGB
AG Ja § 325 HGB
GmbH & Co. KG Ja § 264a HGB
Genossenschaft (eG) Ja § 336 HGB
Einzelunternehmen Nein
GbR Nein
Freiberufler Nein

Auch eine GmbH & Co. KG unterliegt der Offenlegungspflicht, wenn die Komplementär-GmbH als Vollhafterin fungiert. In diesem Fall gelten die Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach § 264a HGB entsprechend.

Achtung

Bereits Gesellschaften in Gründung (GmbH i.G., UG i.G.) sind ab Handelsregistereintragung zur Offenlegung verpflichtet, auch wenn noch keine vollständige Geschäftstätigkeit aufgenommen wurde.

Rechtliche Grundlagen der Offenlegungspflicht

Die Offenlegungspflicht ist im Dritten Buch des Handelsgesetzbuches (HGB) geregelt. Die zentralen Vorschriften finden sich in den §§ 325 bis 329 HGB sowie ergänzend im GmbH-Gesetz.

§ 325 HGB

Grundpflicht zur elektronischen Offenlegung des Jahresabschlusses beim Unternehmensregister für alle Kapitalgesellschaften.

§ 326 HGB

Erleichterungen für kleine und mittelgroße Gesellschaften beim Umfang der offenzulegenden Unterlagen.

Ergänzend regeln § 42a GmbHG die Fristen für die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung: 11 Monate für kleine und 8 Monate für mittelgroße und große Gesellschaften.

Das Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 hat die Offenlegung vollständig digitalisiert. Seit diesem Zeitpunkt erfolgt die Einreichung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister.

Fristen und Termine für die Offenlegung 2026

Für Jahresabschlüsse mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 folgende Fristen. Die Einhaltung dieser Termine ist entscheidend, um Ordnungsgelder zu vermeiden.

Feststellungsfrist (§ 42a GmbHG)

Der Jahresabschluss muss zunächst durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Die Feststellungsfristen betragen:

  • Kleine GmbH: 11 Monate nach Bilanzstichtag → bis 30.11.2026
  • Mittelgroße und große GmbH: 8 Monate nach Bilanzstichtag → bis 31.08.2026

Offenlegungsfrist (§ 325 HGB)

Nach der Feststellung muss der Jahresabschluss unverzüglich, spätestens jedoch 12 Monate nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offengelegt werden. Für den Stichtag 31.12.2025 bedeutet dies: bis 31.12.2026.

12

Monate Offenlegungsfrist

31.12.2026

Fristende für 2025

25.000 €

Maximales Ordnungsgeld

Achtung

Die 12-Monats-Frist ist eine gesetzliche Höchstfrist. Das Bundesamt für Justiz kann bereits vor Fristablauf Mahnungen und Ordnungsgeldverfahren einleiten, wenn die Offenlegung unangemessen verzögert wird.

Umfang der Offenlegung: Welche Dokumente sind erforderlich?

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach der Größenklasse der Gesellschaft gemäß § 267 HGB. Je größer das Unternehmen, desto umfangreicher die Offenlegungspflicht.

Kleine Kapitalgesellschaften (§ 326 Abs. 1 HGB)

  • Bilanz (vollständig)
  • Anhang (ohne GuV)
  • Ggf. Bestätigungsvermerk bei freiwilliger Prüfung

Kleine Gesellschaften können die Gewinn- und Verlustrechnung von der Offenlegung ausnehmen. Diese Erleichterung nach § 326 Abs. 1 HGB soll kleinere Unternehmen vor unerwünschter Transparenz schützen.

Mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 327 HGB)

  • Bilanz (vollständig)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (vollständig)
  • Anhang (vollständig)
  • Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Große Kapitalgesellschaften (§ 325 Abs. 1 HGB)

  • Bilanz (vollständig)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (vollständig)
  • Anhang (vollständig)
  • Lagebericht
  • Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
  • Ggf. Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach § 325 Abs. 2a HGB

Hinweis

Bei kapitalmarktorientierten Gesellschaften gelten erweiterte Offenlegungspflichten. Zusätzlich ist häufig eine Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB erforderlich.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Die Einstufung in eine Größenklasse erfolgt anhand von drei Kriterien: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Arbeitnehmerzahl. Eine Gesellschaft gehört einer Größenklasse an, wenn sie mindestens zwei der drei Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Die Schwellenwerte gelten gemäß § 267 HGB und wurden zuletzt durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) angepasst. Eine Umklassifizierung erfolgt erst, wenn die Grenzen an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen über- oder unterschritten werden.

„Viele Mandanten unterschätzen die Bedeutung der korrekten Größenklassifizierung. Sie bestimmt nicht nur den Offenlegungsumfang, sondern auch die Prüfungspflicht und die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG. Eine fehlerhafte Einstufung kann teure Folgen haben.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Ablauf der elektronischen Offenlegung beim Unternehmensregister

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. Der Prozess gliedert sich in mehrere klar definierte Schritte.

  • Jahresabschluss erstellen und durch Geschäftsführung aufstellen
  • Feststellung durch Gesellschafterversammlung (§ 42a GmbHG)
  • Bei Prüfungspflicht: Abschlussprüfung durch Wirtschaftsprüfer
  • Dokumente im XHTML- oder PDF-Format vorbereiten
  • Registrierung beim Unternehmensregister mit ELSTER-Zertifikat
  • Elektronische Einreichung über das Einreichportal
  • Prüfung und Freischaltung durch das Bundesamt für Justiz
  • Veröffentlichung im Unternehmensregister

Für die elektronische Übermittlung ist ein qualifiziertes Zertifikat erforderlich. Dies kann über ELSTER oder andere Zertifizierungsstellen bezogen werden. Die Authentifizierung stellt sicher, dass nur berechtigte Personen Dokumente einreichen können.

Hinweis

OnlineBilanz automatisiert den gesamten Offenlegungsprozess: Von der Erstellung des Jahresabschlusses über die XHTML-Konvertierung bis zur direkten elektronischen Übermittlung ans Unternehmensregister – alles in einem Workflow.

Nach erfolgreicher Einreichung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Die Veröffentlichung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Werktage. Ab diesem Zeitpunkt ist der Jahresabschluss öffentlich einsehbar.

Sanktionen und Ordnungsgeld bei Fristversäumnis

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht leitet das Bundesamt für Justiz (BfJ) ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Dies erfolgt von Amts wegen, ohne dass eine Beschwerde erforderlich ist.

Höhe des Ordnungsgelds

Das Ordnungsgeld beträgt gemäß § 335 HGB mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die konkrete Höhe richtet sich nach der Größe der Gesellschaft und der Dauer der Pflichtverletzung.

Kleine Gesellschaft

Typisches Ordnungsgeld: 500 – 2.500 Euro bei erstmaliger Versäumnis.

Mittelgroße Gesellschaft

Typisches Ordnungsgeld: 2.500 – 10.000 Euro, abhängig von der Verzögerung.

Große Gesellschaft

Typisches Ordnungsgeld: 10.000 – 25.000 Euro, insbesondere bei wiederholter Pflichtverletzung.

Ablauf des Ordnungsgeldverfahrens

  1. Automatische Überwachung durch das Bundesamt für Justiz
  2. Versand einer Erinnerung mit Nachfrist (ca. 6 Wochen)
  3. Bei weiterer Untätigkeit: Festsetzung eines Ordnungsgelds
  4. Bescheid mit Zahlungsaufforderung
  5. Möglichkeit des Einspruchs innerhalb von 2 Wochen
  6. Bei Nichtzahlung: Zwangsvollstreckung möglich

Achtung

Das Ordnungsgeld ist kein Bußgeld im strafrechtlichen Sinne, sondern ein Zwangsmittel. Es kann auch nach nachträglicher Offenlegung erhoben werden und ist nicht steuerlich absetzbar.

Zusätzlich zum Ordnungsgeld können persönliche Ordnungsgelder gegen die Geschäftsführer festgesetzt werden, wenn diese die Offenlegung schuldhaft versäumt haben. Dies kann auch mehrfach geschehen, bis die Offenlegung erfolgt ist.

Häufige Fehler bei der Offenlegung vermeiden

In der Praxis führen bestimmte Fehler immer wieder zu Verzögerungen, Ablehnungen oder Ordnungsgeldverfahren. Die folgenden Punkte sollten Sie besonders beachten.

Fehler 1: Falsche Größenklassifizierung

Die Einstufung in die Größenklasse nach § 267 HGB erfolgt oft fehlerhaft. Achten Sie darauf, dass Sie zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen erfüllen müssen, um die Klassifizierung zu ändern.

Fehler 2: Unvollständige Dokumente

Häufig fehlen erforderliche Bestandteile wie der Anhang, der Bestätigungsvermerk oder bei großen Gesellschaften der Lagebericht. Prüfen Sie vor Einreichung, ob alle nach § 325 HGB erforderlichen Dokumente vorliegen.

Fehler 3: Fehlerhafte Datenformate

Das Unternehmensregister akzeptiert nur strukturierte Formate (XHTML, PDF). Achten Sie auf korrekte Formatierung und Validierung nach dem E-Bilanz-Taxonomie-Standard.

Fehler 4: Versäumnis der Feststellungsfrist

Die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG wird oft übersehen. Ohne ordnungsgemäße Feststellung ist die Offenlegung formell unwirksam.

  • Größenklasse korrekt ermitteln (§ 267 HGB)
  • Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG beachten
  • Vollständigkeit aller Pflichtdokumente prüfen
  • XHTML-Format korrekt validieren
  • Rechtzeitig ELSTER-Zertifikat beantragen
  • Offenlegungsfrist 12 Monate (§ 325 HGB) einhalten
  • Bestätigung der erfolgreichen Einreichung archivieren

„Die häufigsten Ablehnungen im Unternehmensregister betreffen technische Formatfehler. Mit einer professionellen Software wie OnlineBilanz können Sie diese Fehlerquellen komplett ausschließen – die XHTML-Dateien werden automatisch validiert und rechtskonform erzeugt.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Wo muss der Jahresabschluss 2026 offengelegt werden?

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister. Eine Veröffentlichung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr vorgesehen. Die elektronische Einreichung erfolgt über das Online-Portal des Bundesamts für Justiz.

Welche Frist gilt für die Offenlegung des Jahresabschlusses 2025?

Für Jahresabschlüsse mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt eine Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 HGB. Der Jahresabschluss muss somit bis spätestens 31.12.2026 beim Unternehmensregister eingereicht werden.

Was kostet ein Verstoß gegen die Offenlegungspflicht?

Bei Fristversäumnis setzt das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB fest. Dieses beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße und Dauer der Pflichtverletzung.

Müssen kleine GmbHs die GuV offenlegen?

Nein. Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 326 Abs. 1 HGB die Gewinn- und Verlustrechnung von der Offenlegung ausnehmen. Pflicht sind nur Bilanz und Anhang. Diese Erleichterung gilt nicht für mittelgroße und große Gesellschaften.

Wie erfolgt die elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister?

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Portal des Unternehmensregisters. Erforderlich sind ein qualifiziertes Zertifikat (z.B. ELSTER) und die Dokumente in validiertem XHTML- oder PDF-Format. Nach Prüfung durch das BfJ wird der Jahresabschluss öffentlich zugänglich gemacht.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, Unternehmensregister – Offenlegungsportal. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

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    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater