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Steuerberater Fabian Klement
Fabian Klement Online · Ihr fester StB
So arbeiten wir zusammen Schritt 01 / 06
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KI‑Vorarbeit · Belege & Transaktionen prüfen — trainiert von unseren Steuerberatern
Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
Lieferant GmbH · Rechnung 042
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1.247,00 €
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19.10.25
Bewirtung · Hotel Adlon (70%)
4650Bewirtung
142,80 €
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20.10.25
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89,00 €
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22.10.25
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Rückfrage an Sie: Die Rechnung Hotel Adlon — war das eine Geschäftsbewirtung mit Mandant, oder interne Reise? Für die korrekte 70/30‑oder 100%‑Buchung.
Mandant ✓
Fabian Klement
Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
Fabian, wir überlegen 2026 einen Firmenwagen. Lohnt sich das steuerlich?
14:02 · Sie
Kurz geprüft: Ja — mit Investitions­abzugsbetrag (IAB) können wir bis zu 50 % vorziehen. Grober Hebel: ~11.400 € Steuervorteil.
14:04 · Fabian
Rechen­beispiel_Firmenwagen.pdf2 Seiten · vorbereitet für Sie
14:04 · Fabian
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Ja, passt ✓ Anderer Termin
14:05 · Fabian
Video-Call · morgen 10:00 15 Min.
Fabian Klement Live
Agenda (vom StB vorbereitet):
  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
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Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
Empfehlung
Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
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Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
2
Summen müssen gleich sein Aktiva = Passiva. Stimmt das nicht auf den Cent, stimmt die Buchhaltung nicht.
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Ihr StB prüft & signiert Freigabe per qualifizierter Signatur — bereit für Finanzamt & Bundesanzeiger.
Alles wird fristgerecht eingereicht. Sie müssen nichts mehr tun
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ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogSteuerberater für Selbstständige

Steuerberater für Selbstständige 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Viele Selbstständige fragen sich, ob sie einen Steuerberater brauchen – oder ob sie ihre Steuern selbst erledigen können. Da die steuerlichen Pflichten je nach Art und Größe der Tätigkeit stark variieren, gibt es keine pauschale Antwort. Ein wichtiger Aspekt bei dieser Entscheidung ist auch die Steuererklärung Selbständige Frist mit Steuerberater, die deutlich länger ist als bei Eigenabgabe. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wann ein Steuerberater sinnvoll ist, was er kostet und wie Sie die Zusammenarbeit optimal gestalten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Ein Steuerberater für Selbstständige lohnt sich meist ab komplexeren Geschäftsmodellen, vielen Betriebsausgaben oder bei Annäherung an die Buchführungspflicht. Gerade für Kleinunternehmer stellt sich die Frage, ob die Beauftragung eines Steuerberaters wirtschaftlich sinnvoll ist. Da er oft mehr Steuern spart als er kostet und alle Fristen kennt, ist die Beauftragung in den meisten Fällen eine lohnende Investition. Die Kosten richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV).

Welche steuerlichen Pflichten haben Selbstständige?

Die steuerlichen Pflichten von Selbstständigen hängen stark von der Art und Größe der Tätigkeit ab. Während Freiberufler – also Ärzte, Anwälte, Architekten, Berater oder Künstler – keine Gewerbesteuer zahlen müssen, unterliegen Gewerbetreibende zusätzlich der Gewerbesteuerpflicht nach § 2 GewStG.

Die Buchführungspflicht richtet sich nach § 141 AO. Selbstständige, die die Schwellenwerte von 600.000 Euro Jahresumsatz oder 60.000 Euro Jahresgewinn überschreiten, müssen eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung erstellen. Kleinere Selbstständige können eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen.

Pflicht Gilt für Besonderheit
Einkommensteuererklärung Alle Selbstständigen Mit Anlage S oder EÜR
Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) Unter Schwellenwert Einfachere Alternative zur Bilanz
Jahresabschluss mit Bilanz Über Schwellenwert Ab 600.000 € Umsatz oder 60.000 € Gewinn
Umsatzsteuererklärung Alle außer Kleinunternehmer Monatlich oder quartalsweise
Gewerbesteuererklärung Nur Gewerbetreibende Freiberufler sind befreit
Lohnsteuer Bei Mitarbeitenden Monatliche Abführung

Hinweis

Die rechtlichen Grundlagen für Buchführungs- und Abschlusspflichten finden sich im Handelsgesetzbuch (HGB) sowie in der Abgabenordnung (AO). Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind von der Umsatzsteuer befreit, müssen aber trotzdem eine Einkommensteuererklärung abgeben.

Wann ist ein Steuerberater für Selbstständige sinnvoll?

Die Entscheidung für oder gegen einen Steuerberater hängt von der individuellen Situation ab. Da ein Steuerberater oft mehr Steuern spart als er kostet, ist die Beauftragung in vielen Fällen wirtschaftlich sinnvoll.

Ein erfahrener Steuerberater kennt alle Abzugsmöglichkeiten, erkennt steuerliche Optimierungspotenziale und kann beim Finanzamt Fristverlängerungen für die Steuererklärung beantragen. Dies gibt Selbstständigen wertvolle Zeit zurück.

Situation Steuerberater sinnvoll? Begründung
Gründungsjahr Ja Schützt vor teuren Anfängerfehlern
Viele Betriebsausgaben Ja Erkennt alle Abzugsmöglichkeiten
Annäherung an Buchführungspflicht Ja Plant voraus und optimiert
Betriebsprüfung Ja Begleitet und schützt
Einfache Selbstständigkeit Teilweise EÜR oft selbst erstellbar
Unsicherheit bei Steuerfragen Ja Erstgespräch gibt Klarheit
Wachsendes Unternehmen Ja Optimierung wird wichtiger

„Gerade im Gründungsjahr machen Selbstständige oft Fehler, die sie langfristig teuer zu stehen kommen. Ein Steuerberater hilft von Anfang an, alle Abzugsmöglichkeiten zu nutzen und die richtige Rechtsform zu wählen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

  • Sie sich der Buchführungspflicht nähern (Umsatz über 500.000 Euro)
  • Sie viele verschiedene Einnahmequellen und Betriebsausgaben haben
  • Sie Mitarbeiter beschäftigen und Lohnsteuer abführen müssen
  • Sie eine Betriebsprüfung ankündigt wurde
  • Sie sich bei steuerlichen Fragen unsicher fühlen
  • Sie Ihr Unternehmen umstrukturieren oder verkaufen wollen

Was kostet ein Steuerberater für Selbstständige?

Die Kosten eines Steuerberaters richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Diese legt Mindest- und Höchstsätze fest, die sich nach dem Gegenstandswert – also dem Umsatz oder Gewinn – richten.

Steuerberater können innerhalb dieser Spanne frei kalkulieren. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Aufwand, der Komplexität und der Region ab. Viele Steuerberater bieten Pauschalpreise an, die planbare Kosten ermöglichen.

Leistung Gegenstandswert Ungefähre Kosten
Einkommensteuererklärung 30.000 € Gewinn 300 – 600 €
Einkommensteuererklärung 60.000 € Gewinn 500 – 900 €
EÜR erstellen 50.000 € Umsatz 400 – 800 €
Jahresabschluss (Bilanz) 300.000 € Umsatz 1.200 – 2.500 €
Umsatzsteuererklärung 100.000 € Umsatz 200 – 400 €
Gewerbesteuererklärung 40.000 € Gewinn 150 – 300 €

Hinweis

Wichtig: Die Kosten für den Steuerberater sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Je nach Steuersatz reduziert sich die tatsächliche Belastung daher um 30–45 %. Ein Steuerberater, der 1.000 Euro kostet, kostet nach Steuerersparnis effektiv nur 550–700 Euro.

1/10

bis 6/10 der StBVV üblich

30–45 %

Steuerersparnis durch Absetzbarkeit

600 €

Durchschnitt Einkommensteuererklärung

Wie finden Sie den richtigen Steuerberater?

Die Wahl des richtigen Steuerberaters ist entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Nicht jeder Steuerberater passt zu jedem Selbstständigen. Wichtig sind fachliche Spezialisierung, Branchenkenntnisse und persönliche Chemie.

Eine gute Anlaufstelle ist die Steuerberaterkammer des jeweiligen Bundeslandes. Dort können Sie gezielt nach Steuerberatern mit bestimmten Schwerpunkten suchen. Auch Empfehlungen von anderen Selbstständigen aus Ihrer Branche sind wertvoll.

  • Spezialisierung auf Ihre Branche oder Rechtsform
  • Erfahrung mit selbstständigen Mandanten
  • Transparente Preisgestaltung (Pauschalpreise bevorzugt)
  • Moderne Kommunikationswege (E-Mail, digitale Belegübermittlung)
  • Gute Erreichbarkeit und schnelle Rückmeldungen
  • Proaktive Beratung, nicht nur Steuererklärungs-Erstellung
  • Positive Bewertungen oder Empfehlungen

Achtung

Vorsicht: Vereinbaren Sie vor der Beauftragung ein kostenloses oder kostenpflichtiges Erstgespräch. Klären Sie dabei genau, welche Leistungen enthalten sind und wie die Abrechnung erfolgt. Fragen Sie nach Pauschalpreisen statt stundenweiser Abrechnung.

Gute Zeichen

  • Klare Preisauskunft vor Mandatsübernahme
  • Digitale Prozesse und Belegübermittlung
  • Proaktive Hinweise auf Steueroptimierungen
  • Schnelle Reaktionszeiten auf Anfragen

Warnzeichen

  • Unklare oder ausweichende Preisangaben
  • Keine Spezialisierung erkennbar
  • Schlechte Erreichbarkeit
  • Nur reaktive Arbeit (auf Anfrage)

Wie gestalten Sie die Zusammenarbeit optimal?

Eine effiziente Zusammenarbeit mit dem Steuerberater spart Zeit, Geld und Nerven. Je besser Sie Ihre Unterlagen vorbereiten und strukturiert arbeiten, desto geringer ist der Aufwand – und damit die Kosten.

Nutzen Sie digitale Tools zur Belegerfassung und -übermittlung. Viele Steuerberater arbeiten mit DATEV oder anderen cloudbasierten Systemen, die einen automatisierten Austausch ermöglichen. Zunehmend kommen auch KI-gestützte Tools im Jahresabschluss zum Einsatz, die repetitive Aufgaben übernehmen. Dies reduziert Fehler und beschleunigt die Bearbeitung insgesamt.

  • Belege laufend digital erfassen (nicht erst am Jahresende)
  • Private und betriebliche Konten strikt trennen
  • Betriebsausgaben sauber dokumentieren und kategorisieren
  • Regelmäßige (quartalsweise) Abstimmung statt einmal jährlich
  • Fragen rechtzeitig stellen, nicht erst bei Fristverzug
  • Vereinbarte Unterlagen vollständig und termingerecht liefern

„Die besten Mandanten sind die, die ihre Buchhaltung laufend pflegen. Sie sparen nicht nur Kosten, sondern haben auch jederzeit einen aktuellen Überblick über ihre finanzielle Situation. Das ist Gold wert für unternehmerische Entscheidungen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Monatlich

  • Belege digital erfassen
  • Konten kontrollieren
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung vorbereiten

Quartalsweise

  • Austausch mit Steuerberater
  • Zwischenstand besprechen
  • Steueroptimierungen prüfen

Jährlich

Alternative: Steuererklärung selbst erstellen

Selbstständige mit einfachen Verhältnissen können ihre Steuererklärung grundsätzlich auch selbst erstellen. Dies setzt allerdings ausreichend Zeit, steuerliches Grundwissen und Sorgfalt voraus.

Für die eigenständige Erstellung stehen verschiedene Softwarelösungen zur Verfügung. Diese führen durch die Steuererklärung und prüfen auf Plausibilität. Allerdings können sie keine individuelle Beratung ersetzen und erkennen nicht alle Optimierungsmöglichkeiten.

Kriterium Selbst erstellen Steuerberater
Kosten Software: 50–150 € / Jahr 500–2.500 € je nach Umfang
Zeitaufwand Hoch (mehrere Tage) Niedrig (Unterlagen bereitstellen)
Steueroptimierung Begrenzt Umfassend
Rechtssicherheit Eigenverantwortung Hohe Sicherheit
Fristverlängerung Nicht möglich Möglich
Bei Betriebsprüfung Allein Begleitung durch Berater

Achtung

Achtung: Fehler in der Steuererklärung können zu Nachzahlungen, Zinsen oder sogar Steuerhinterziehungsvorwürfen führen. Wenn Sie sich unsicher sind, holen Sie zumindest für die erste Steuererklärung professionelle Hilfe ein.

Hinweis

Bei einfacher Selbstständigkeit ohne Mitarbeiter, mit wenigen Einnahmequellen und klaren Ausgaben kann die eigenständige Erstellung mit Steuersoftware durchaus sinnvoll sein. Ab komplexeren Verhältnissen übersteigt der Nutzen eines Steuerberaters die Kosten deutlich.

Häufige Fehler bei der Steuergestaltung vermeiden

Selbstständige machen häufig vermeidbare Fehler, die zu Steuernachzahlungen oder verschenkten Steuervorteilen führen. Ein guter Steuerberater hilft, diese Fehler von vornherein zu vermeiden.

Besonders häufig werden Betriebsausgaben nicht vollständig geltend gemacht, private und betriebliche Ausgaben vermischt oder Fristen verpasst. Diese Fehler sind teuer und vermeidbar.

  • Nicht alle Betriebsausgaben werden abgesetzt (z.B. Homeoffice, Fortbildung)
  • Privatentnahmen werden nicht korrekt dokumentiert
  • Geschäftswagen: Fahrtenbuch wird nicht ordnungsgemäß geführt
  • Kleinunternehmerregelung wird nicht optimal genutzt
  • Abschreibungen (AfA) werden vergessen oder falsch berechnet
  • Vorsteuern werden nicht geltend gemacht
  • Fristen für Steuererklärungen werden versäumt
  • Rücklagen für Steuernachzahlungen werden nicht gebildet
  • Private und betriebliche Konten werden gemischt
  • Sozialversicherungspflicht wird falsch eingeschätzt

Achtung

Tipp: Bilden Sie monatlich Rücklagen für Einkommensteuer und Umsatzsteuer. Ein guter Richtwert sind 30–40 % des Gewinns für Steuern und Sozialabgaben. So vermeiden Sie Liquiditätsengpässe bei Steuernachzahlungen.

Vorteile und Nachteile eines Steuerberaters im Überblick

Die Beauftragung eines Steuerberaters bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich. Die Entscheidung sollte auf Basis der individuellen Situation getroffen werden.

Vorteile

  • Umfassende Steueroptimierung und -ersparnis
  • Zeitersparnis durch Delegation
  • Rechtssicherheit und geringeres Fehlerrisiko
  • Fristverlängerungen möglich
  • Vertretung bei Betriebsprüfungen
  • Proaktive Beratung zu Gestaltungsmöglichkeiten
  • Kosten steuerlich absetzbar

Nachteile

  • Laufende Kosten (500–2.500 € jährlich)
  • Abhängigkeit vom Steuerberater
  • Kommunikationsaufwand
  • Qualität variiert stark zwischen Beratern
  • Eigenverantwortung bleibt (Unterschrift)

„Ein Steuerberater lohnt sich fast immer, wenn Sie die Zusammenarbeit professionell gestalten. Die Steuerersparnis übersteigt die Kosten in der Regel deutlich – und Sie gewinnen Zeit für Ihr Kerngeschäft. Insbesondere die Zusammenarbeit bei der Buchhaltung bietet Unternehmen erhebliche Vorteile in puncto Effizienz und Rechtssicherheit. Wer zunächst selbst Buchhaltungskenntnisse aufbauen möchte, kann als Einstieg auch einen Buchhaltung-Coach in Betracht ziehen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

80 %

der Selbstständigen nutzen Steuerberater

1:3

Kosten-Nutzen-Verhältnis im Durchschnitt

4–7 Monate

Fristverlängerung möglich

Für die meisten Selbstständigen überwiegen die Vorteile deutlich. Die Kosten amortisieren sich durch Steueroptimierung und Zeitersparnis meist schon im ersten Jahr. Besonders bei wachsenden Unternehmen ist ein Steuerberater unverzichtbar.

Häufig gestellte Fragen

Wann lohnt sich ein Steuerberater für Selbstständige?

Ein Steuerberater lohnt sich besonders im Gründungsjahr, bei vielen Betriebsausgaben, bei Annäherung an die Buchführungspflicht oder bei wachsendem Unternehmen. Da er oft mehr Steuern spart als er kostet und Fristverlängerungen beantragen kann, ist die Beauftragung in den meisten Fällen wirtschaftlich sinnvoll.

Was kostet ein Steuerberater für Selbstständige im Jahr 2026?

Die Kosten richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) und hängen vom Gegenstandswert ab. Eine Einkommensteuererklärung kostet bei 30.000 Euro Gewinn etwa 300–600 Euro, eine EÜR bei 50.000 Euro Umsatz circa 400–800 Euro. Die Kosten sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar.

Kann ich als Selbstständiger die Steuererklärung auch selbst machen?

Bei einfachen Verhältnissen können Selbstständige die Steuererklärung mit Steuersoftware selbst erstellen. Dies setzt allerdings Zeit, steuerliches Grundwissen und Sorgfalt voraus. Fristverlängerungen sind nicht möglich, und Optimierungspotenziale bleiben oft ungenutzt. Ab komplexeren Verhältnissen überwiegt der Nutzen eines Steuerberaters deutlich.

Welche steuerlichen Pflichten haben Selbstständige?

Alle Selbstständigen müssen eine Einkommensteuererklärung abgeben. Je nach Umsatz und Gewinn kommt eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder ein Jahresabschluss mit Bilanz hinzu. Gewerbetreibende müssen zusätzlich eine Gewerbesteuererklärung abgeben, Freiberufler sind davon befreit. Bei Mitarbeitern kommt die Lohnsteuer hinzu.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO), Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), Einkommensteuergesetz (EStG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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