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Sachanlagen218.400 €
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Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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Datum

Lesedauer

10–15 Minuten


OnlineBilanzBlogAblauf Jahresabschluss

Ablauf Jahresabschluss 2026: Schritte, Fristen & digitale Erstellung

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Ablauf des Jahresabschlusses umfasst die systematische Erstellung von Bilanz, GuV und Anhang sowie deren Feststellung und Offenlegung. Unternehmen müssen dabei die HGB-Vorschriften zum Jahresabschluss beachten und gesetzliche Fristen nach § 325 HGB und § 42a GmbHG einhalten. Wer sich über die konkreten Abgabepflichten und Fristen für 2023 informieren möchte, findet dort eine detaillierte Übersicht. Digitale Tools wie OnlineBilanz.de strukturieren den Prozess und ermöglichen eine effiziente, rechtssichere Abschlusserstellung.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Ablauf des Jahresabschlusses umfasst die Vorbereitung der Buchhaltung, Kontenabschluss, Erstellung von Bilanz und GuV nach § 266 und § 275 HGB, Anhang nach § 284 HGB, Feststellung innerhalb von 8-11 Monaten (§ 42a GmbHG) und Offenlegung beim Unternehmensregister binnen 12 Monaten (§ 325 HGB). Bei Nichtbeachtung drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Was bedeutet der Ablauf des Jahresabschlusses?

Der Ablauf des Jahresabschlusses bezeichnet die systematische Abfolge aller Schritte von der Vorbereitung der Buchhaltungsdaten bis zur Offenlegung beim Unternehmensregister. Er umfasst organisatorische, buchhalterische und rechtliche Prozesse, die nach § 242 HGB und § 264 HGB zwingend einzuhalten sind.

Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG sind verpflichtet, den Jahresabschluss nach einem definierten Ablauf zu erstellen. Dieser beginnt mit dem Abschluss der laufenden Buchhaltung, umfasst die Genehmigung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafter und endet mit der fristgerechten Einreichung beim Unternehmensregister gemäß § 325 HGB.

Ein strukturierter Ablauf verhindert Fehler, Fristversäumnisse und Ordnungsgelder. Unternehmen, die den Prozess systematisch angehen, sparen Zeit und reduzieren das Risiko rechtlicher Konsequenzen.

8-11

Monate Feststellungsfrist

12

Monate Offenlegungsfrist

500-25.000 €

Ordnungsgeld bei Verstoß

Der gesamte Ablauf muss dokumentiert und nachvollziehbar sein. Das Bundesamt für Justiz prüft die fristgerechte Offenlegung und verhängt bei Verstößen Ordnungsgelder nach § 335 HGB.

Gesetzliche Grundlagen für den Ablauf

Der Ablauf des Jahresabschlusses ist im Handelsgesetzbuch (HGB) detailliert geregelt. Die wichtigsten Vorschriften betreffen die Erstellungspflicht, den Umfang, die Gliederung und die Fristen.

Rechtsgrundlage Regelungsinhalt
§ 242 HGB Pflicht zur Aufstellung von Bilanz und Inventar
§ 264 HGB Pflicht zum Jahresabschluss für Kapitalgesellschaften
§ 266 HGB Gliederung der Bilanz
§ 275 HGB Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung
§ 284 HGB Pflichtangaben im Anhang
§ 42a GmbHG Feststellungsfristen: 8 bzw. 11 Monate
§ 325 HGB Offenlegungsfrist: 12 Monate
§ 335 HGB Ordnungsgeldverfahren bei Fristverstoß

Die Größenklasse nach § 267 HGB bestimmt den Umfang der Offenlegung. Kleine Kapitalgesellschaften können verkürzte Abschlüsse einreichen, während mittelgroße und große Unternehmen umfangreichere Angaben machen müssen.

Hinweis

Wichtig: Seit dem Digitalisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle für die Einreichung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der vollständige Ablauf

Der Ablauf des Jahresabschlusses gliedert sich in neun klar definierte Schritte. Diese müssen in der vorgegebenen Reihenfolge durchlaufen werden, um einen rechtssicheren Abschluss zu gewährleisten.

Schritt 1: Vorbereitung der Buchhaltung

Alle Geschäftsvorfälle des abgelaufenen Jahres müssen vollständig erfasst sein. Fehlende Belege sind nachzufordern, offene Posten zu klären und Bankkonten abzustimmen. Die Buchführung muss den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) nach § 238 HGB entsprechen.

Schritt 2: Inventur durchführen

Nach § 240 HGB ist eine Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden zum Bilanzstichtag erforderlich. Die Inventur bildet die Grundlage für die Bilanzierung und muss nachprüfbar dokumentiert werden.

Schritt 3: Konten abschließen

Alle Bestandskonten und Erfolgskonten werden abgeschlossen. Abgrenzungsposten nach § 250 HGB (aktive und passive Rechnungsabgrenzung) sind zu bilden. Rückstellungen nach § 249 HGB müssen gebildet werden.

Schritt 4: Bilanz erstellen

Die Bilanz wird nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufgestellt. Sie gliedert sich in Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital und Schulden) und muss sämtliche Positionen klar und vollständig ausweisen.

Schritt 5: Gewinn- und Verlustrechnung erstellen

Die GuV wird entweder nach dem Gesamtkostenverfahren oder dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 HGB erstellt. Sie weist das Jahresergebnis aus und dient als Grundlage für die Steuerberechnung.

Schritt 6: Anhang erstellen

Der Anhang nach § 284 HGB erläutert die Bilanz und GuV. Er enthält Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu einzelnen Posten sowie sonstige Pflichtangaben.

Schritt 7: Jahresabschluss feststellen

Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss nach § 42a GmbHG fest. Kleine Kapitalgesellschaften haben dafür 11 Monate, mittelgroße und große 8 Monate ab Bilanzstichtag Zeit.

Schritt 8: Offenlegung beim Unternehmensregister

Der festgestellte Jahresabschluss ist binnen 12 Monaten nach § 325 HGB beim Unternehmensregister offenzulegen. Die Einreichung erfolgt elektronisch im XBRL- oder PDF-Format.

Schritt 9: Steuerliche Verwertung

Der Jahresabschluss dient als Grundlage für die Steuererklärungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer). Diese werden parallel oder im Anschluss erstellt und beim Finanzamt eingereicht.

Bestandteile des Jahresabschlusses

Der Umfang des Jahresabschlusses richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB. Je größer das Unternehmen, desto umfangreicher sind die Pflichtbestandteile.

Kleine Kapitalgesellschaften

  • Bilanz nach § 266 HGB
  • GuV nach § 275 HGB
  • Anhang nach § 284 HGB

Mittelgroße Kapitalgesellschaften

  • Vollständige Bilanz
  • Vollständige GuV
  • Umfangreicher Anhang
  • Optional: Lagebericht

Große Kapitalgesellschaften

  • Bilanz § 266 HGB
  • GuV § 275 HGB
  • Anhang § 284 HGB
  • Lagebericht § 289 HGB
  • Bestätigungsvermerk

Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 326 Abs. 1 HGB von der Offenlegung befreit sein, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen und die Bilanz in vereinfachter Form beim Unternehmensregister hinterlegen.

„Viele Unternehmen unterschätzen den Anhang. Er ist jedoch unverzichtbar für die Transparenz und enthält wesentliche Angaben zu Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnissen und Personalstruktur. Ein unvollständiger Anhang führt regelmäßig zu Rückfragen des Unternehmensregisters.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristen und Termine im Ablauf

Der Ablauf des Jahresabschlusses unterliegt strengen gesetzlichen Fristen. Diese beginnen mit dem Bilanzstichtag und enden mit der Offenlegung beim Unternehmensregister.

Frist Rechtsgrundlage Geltungsbereich Stichtag 31.12.2025
Feststellung (klein) § 42a Abs. 2 GmbHG Kleine Kapitalgesellschaften Bis 30.11.2026
Feststellung (mittel/groß) § 42a Abs. 1 GmbHG Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften Bis 31.08.2026
Offenlegung § 325 Abs. 1 HGB Alle Kapitalgesellschaften Bis 31.12.2026
Ordnungsgeld § 335 HGB Bei Fristüberschreitung 500 bis 25.000 Euro

Achtung

Achtung: Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten ist eine absolute Höchstfrist. Wird sie überschritten, leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren ein. Eine Fristverlängerung ist nicht möglich.

Unternehmen sollten den Jahresabschluss zeitnah nach Jahresende erstellen. Die Feststellungsfrist ist kürzer als die Offenlegungsfrist, sodass eine rechtzeitige Vorbereitung zwingend erforderlich ist.

  • Buchhaltung bis spätestens Februar abschließen
  • Jahresabschluss bis April/Mai erstellen
  • Gesellschafterversammlung bis August/November einberufen
  • Offenlegung bis Dezember beim Unternehmensregister einreichen
  • Bestätigung der Offenlegung archivieren

Häufige Fehler im Ablauf vermeiden

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses treten regelmäßig Fehler auf, die den Ablauf verzögern oder rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die häufigsten Probleme lassen sich durch Systematik und Sorgfalt vermeiden.

Typische Fehler

  • Unvollständige Buchhaltung zum Bilanzstichtag
  • Fehlende oder fehlerhafte Inventur
  • Falsche Anwendung von Bewertungsmethoden
  • Unzureichende Rückstellungsbildung nach § 249 HGB
  • Unvollständiger oder fehlerhafter Anhang
  • Versäumte Feststellungsfrist
  • Verspätete oder fehlerhafte Offenlegung
  • Falsche Größenklasseneinschätzung

Vermeidungsstrategien

  • Laufende Buchhaltung monatlich prüfen und abstimmen
  • Inventur rechtzeitig planen und dokumentieren
  • Bewertungsmethoden dokumentieren und einheitlich anwenden
  • Rückstellungen frühzeitig mit Steuerberater abstimmen
  • Anhang nach Checkliste § 284 HGB erstellen
  • Feststellungstermin frühzeitig planen
  • Offenlegung mindestens 4 Wochen vor Fristende einreichen
  • Größenklasse jährlich anhand § 267 HGB prüfen

Besonders kritisch ist die fehlerhafte Größenklasseneinschätzung. Unternehmen, die an den Schwellenwerten des § 267 HGB liegen, müssen die Drei-Jahres-Regel beachten: Eine Größenklasse wechselt erst, wenn die Grenzwerte in zwei aufeinanderfolgenden Jahren über- oder unterschritten werden.

Hinweis

Praxis-Tipp: Führen Sie eine Jahresabschluss-Checkliste, die alle Schritte und Fristen abbildet. So behalten Sie den Überblick und vermeiden Fristversäumnisse.

Digitale Erstellung des Jahresabschlusses

Die digitale Erstellung des Jahresabschlusses bietet erhebliche Effizienzvorteile gegenüber der traditionellen manuellen Methode. Moderne Software-Lösungen strukturieren den Ablauf, prüfen automatisch auf Vollständigkeit und generieren alle erforderlichen Dokumente.

OnlineBilanz.de führt Unternehmen Schritt für Schritt durch den gesamten Ablauf. Von der Dateneingabe über die automatische Gliederung nach § 266 und § 275 HGB bis zur Erstellung des Anhangs nach § 284 HGB werden alle gesetzlichen Anforderungen berücksichtigt.

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Vorteile der digitalen Abschlusserstellung

  • Strukturierte Führung: Das System führt durch alle erforderlichen Schritte und verhindert das Überspringen wichtiger Positionen
  • Automatische Plausibilitätsprüfung: Rechenfehler und Unstimmigkeiten werden sofort erkannt
  • Gesetzeskonforme Gliederung: Bilanz, GuV und Anhang entsprechen automatisch den HGB-Vorgaben
  • Zeitersparnis: Manuelle Formatierungen und Berechnungen entfallen
  • Transparenz: Jederzeit Einblick in den Bearbeitungsstand
  • Revisionssicherheit: Alle Änderungen werden protokolliert

Integration der Buchhaltungsdaten

Moderne Jahresabschluss-Tools importieren Daten direkt aus der Buchhaltungssoftware (DATEV, Lexware, sevDesk etc.). Die Salden werden automatisch den richtigen Bilanzpositionen zugeordnet, manuelle Übertragungen entfallen.

Nach dem Import werden die Daten auf Vollständigkeit geprüft. Fehlende Angaben oder Unstimmigkeiten werden markiert und können direkt korrigiert werden.

Prüfung und Freigabe durch Steuerberater

Auch bei digitaler Erstellung ist die fachliche Prüfung durch einen Steuerberater unverzichtbar. Sie gewährleistet die Rechtssicherheit und verhindert teure Fehler bei der Bilanzierung und Bewertung.

OnlineBilanz.de kombiniert die Effizienz digitaler Erstellung mit der fachlichen Sicherheit einer Steuerberaterprüfung. Nach der Fertigstellung durch das Unternehmen prüft ein erfahrener Steuerberater den Abschluss und gibt ihn frei.

Ablauf der Steuerberaterprüfung

  1. Unternehmen erstellt Jahresabschluss digital
  2. Automatische Vollständigkeitsprüfung durch das System
  3. Übermittlung an zuständigen Steuerberater
  4. Fachliche Prüfung auf Rechtssicherheit und GoB-Konformität
  5. Rückmeldung bei Korrekturbedarf
  6. Finale Freigabe durch Steuerberater
  7. Elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister

„Die Kombination aus digitaler Erstellung und fachlicher Prüfung ist optimal. Unternehmen profitieren von der Zeitersparnis, während wir als Steuerberater die rechtliche Qualität sicherstellen. Dieser Ansatz reduziert Fehlerquoten deutlich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wann ist eine Wirtschaftsprüferprüfung erforderlich?

Große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB unterliegen der Prüfungspflicht nach § 316 HGB. Der Jahresabschluss muss von einem Wirtschaftsprüfer oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft werden.

Die Prüfungspflicht besteht, wenn mindestens zwei der drei folgenden Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen überschritten werden: Bilanzsumme über 6 Mio. Euro, Umsatzerlöse über 12 Mio. Euro oder mehr als 250 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt.

Hinweis

Wichtig: Auch freiwillige Prüfungen sind möglich und sinnvoll, etwa bei Kreditaufnahmen, Investorengesprächen oder komplexen Bilanzierungssachverhalten.

Elektronische Offenlegung nach der Freigabe

Nach der Freigabe erfolgt die elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister. OnlineBilanz.de übernimmt die Einreichung im korrekten Format (XBRL oder PDF) und stellt sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind.

Die Bestätigung der Offenlegung sollte archiviert werden. Sie dient als Nachweis der fristgerechten Erfüllung der gesetzlichen Pflicht und schützt vor Ordnungsgeldern nach § 335 HGB.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert der gesamte Ablauf des Jahresabschlusses?

Der Ablauf dauert je nach Unternehmensgröße und Vorbereitung zwischen 4 und 12 Wochen. Kleine Kapitalgesellschaften mit gut vorbereiteter Buchhaltung benötigen etwa 4-6 Wochen, mittelgroße und große Unternehmen 8-12 Wochen. Entscheidend sind die rechtzeitige Vorbereitung der Buchhaltung, eine ordnungsgemäße Inventur und die zeitnahe Abstimmung mit dem Steuerberater. Die gesetzlichen Fristen nach § 42a GmbHG (8 bzw. 11 Monate Feststellung) und § 325 HGB (12 Monate Offenlegung) müssen in jedem Fall eingehalten werden.

Kann ich den Jahresabschluss ohne Steuerberater erstellen?

Rechtlich ist die Erstellung ohne Steuerberater möglich, jedoch nicht empfehlenswert. Der Jahresabschluss unterliegt komplexen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach HGB, deren fehlerhafte Anwendung zu rechtlichen und steuerlichen Risiken führt. Digitale Tools wie OnlineBilanz.de ermöglichen eine strukturierte Erstellung durch das Unternehmen selbst, die anschließend von einem Steuerberater geprüft und freigegeben wird. Dieser Hybrid-Ansatz kombiniert Effizienz mit rechtlicher Sicherheit und ist für die meisten Kapitalgesellschaften optimal.

Was passiert bei Überschreitung der Offenlegungsfrist?

Bei Überschreitung der 12-Monatsfrist nach § 325 HGB leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und richtet sich nach Unternehmensgröße, Verschuldensgrad und Dauer der Fristüberschreitung. Gegen den Bescheid kann Einspruch eingelegt werden. Eine Fristverlängerung ist nicht möglich. Die verspätete Offenlegung muss dennoch nachgeholt werden, auch nach Verhängung des Ordnungsgeldes.

Welche Unterlagen benötige ich für den Ablauf des Jahresabschlusses?

Für den vollständigen Ablauf benötigen Sie: vollständige Buchhaltung mit allen Belegen, Kontoauszüge aller Bankkonten, Inventurlisten (Anlagevermögen, Vorräte, Forderungen, Verbindlichkeiten), Miet- und Leasingverträge, Darlehensverträge mit Tilgungsplänen, Versicherungspolicen, Personalunterlagen für Sozialabgaben und Rückstellungen, Steuerbescheide des Vorjahres sowie das Gesellschafterverzeichnis. Diese Unterlagen müssen zum Bilanzstichtag aktuell und vollständig sein. Digitale Jahresabschluss-Tools wie OnlineBilanz.de führen eine systematische Prüfung der Vollständigkeit durch.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 42a GmbHG – Feststellung, § 267 HGB – Größenklassen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
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Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
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Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater