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Datum

Lesedauer

11–17 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Frist 2026

Jahresabschluss 2025 Frist: Was bis wann erledigt sein muss 2026 – Ihr Leitfaden

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss 2025 muss innerhalb gesetzlicher Fristen erstellt, festgestellt und offengelegt werden. Für Kapitalgesellschaften gelten strenge Vorgaben nach HGB und GmbHG. Verstöße können zu Ordnungsgeldern bis 25.000 Euro führen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Für den Jahresabschluss 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gelten folgende Fristen 2026: Feststellung durch Gesellschafterversammlung binnen 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) nach § 42a GmbHG. Offenlegung beim Unternehmensregister binnen 12 Monaten nach § 325 HGB. Verspätung führt zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB (500–25.000 Euro). Falls Sie bereits Fristen für 2022 überschritten haben, sollten Sie aus diesen Erfahrungen lernen und für 2025 rechtzeitig planen. Eine vollständige Übersicht zu allen Terminen für GmbH und UG im Jahr 2026 hilft bei der fristgerechten Planung.

Warum die Fristen für den Jahresabschluss 2025 so entscheidend sind

Der Jahresabschluss ist für Kapitalgesellschaften keine freiwillige Aufgabe, sondern eine gesetzliche Pflicht nach § 242 HGB. Er dokumentiert die wirtschaftliche Lage zum Bilanzstichtag und bildet die Grundlage für steuerliche Berechnungen, Finanzierungsgespräche und strategische Entscheidungen.

Die Einhaltung der Fristen ist rechtlich bindend. Verspätungen gefährden nicht nur die Reputation gegenüber Banken und Geschäftspartnern, sondern ziehen auch konkrete Sanktionen nach sich. Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder nach § 335 HGB verhängen, wenn die Offenlegungspflicht nicht fristgerecht erfüllt wird.

Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) laufen alle Fristen im Jahr 2026. Dabei sind zwei zentrale Fristen zu unterscheiden: die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG und die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB. Beide Fristen bauen aufeinander auf und dürfen nicht verwechselt werden.

Hinweis

Die Fristen gelten unabhängig von der tatsächlichen Erstellung des Jahresabschlusses. Entscheidend ist die formelle Feststellung durch die Gesellschafterversammlung und die Einreichung beim Unternehmensregister – nicht beim Bundesanzeiger, der seit dem DiRUG (01.08.2022) keine Offenlegungsstelle mehr ist.

„Viele Geschäftsführer unterschätzen die Konsequenzen verspäteter Jahresabschlüsse. Die Fristen sind keine Empfehlungen, sondern gesetzliche Vorgaben mit spürbaren finanziellen Folgen. Eine frühzeitige Planung schützt vor vermeidbaren Ordnungsgeldern und sichert die Handlungsfähigkeit des Unternehmens.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Überblick: Gesetzliche Fristen für den Jahresabschluss 2025

Für den Jahresabschluss zum 31.12.2025 gelten folgende Fristen im Jahr 2026. Die Rechtsgrundlagen finden sich in § 42a GmbHG (Feststellung) und § 325 HGB (Offenlegung). Die Fristen variieren je nach Größenklasse der Gesellschaft.

Frist Kleine GmbH/UG Mittelgroße/große GmbH Rechtsgrundlage
Feststellung durch Gesellschafter 11 Monate (bis 30.11.2026) 8 Monate (bis 31.08.2026) § 42a GmbHG
Offenlegung beim Unternehmensregister 12 Monate (bis 31.12.2026) 12 Monate (bis 31.12.2026) § 325 HGB
Ordnungsgeld bei Versäumnis 500–25.000 Euro 500–25.000 Euro § 335 HGB

Die Feststellungsfrist läuft ab dem Ende des Geschäftsjahres. Sie verpflichtet die Gesellschafter, den Jahresabschluss innerhalb der gesetzlichen Frist förmlich zu beschließen. Die Offenlegungsfrist beginnt ebenfalls am Ende des Geschäftsjahres und läuft parallel, ist aber in jedem Fall 12 Monate.

Achtung

Die Offenlegung erfolgt seit dem 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig. Einreichungen an die falsche Stelle gelten als nicht erfolgt und führen zu Ordnungsgeldern.

Feststellungsfrist: Beschluss durch die Gesellschafterversammlung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt durch förmlichen Beschluss der Gesellschafterversammlung. Nach § 42a GmbHG muss dieser Beschluss binnen bestimmter Fristen gefasst werden. Die Länge der Frist hängt von der Größenklasse ab.

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH/UG

8 Monate

Feststellungsfrist mittelgroße/große GmbH

31.12.2026

Offenlegungsfrist (alle Größenklassen)

Für eine kleine GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025 läuft die Feststellungsfrist also bis zum 30.11.2026. Bei mittelgroßen und großen Gesellschaften endet sie bereits am 31.08.2026. Die Feststellung muss in der Gesellschafterversammlung protokolliert werden.

Die Feststellung ist Voraussetzung für die Offenlegung. Ohne förmlichen Beschluss kann der Jahresabschluss nicht rechtswirksam beim Unternehmensregister eingereicht werden. Ein verspäteter Beschluss verzögert somit auch die Offenlegung und erhöht das Risiko von Ordnungsgeldern.

  • Jahresabschluss vollständig erstellen (Bilanz, GuV, Anhang)
  • Lagebericht erstellen (falls erforderlich nach § 264 Abs. 1 HGB)
  • Gesellschafterversammlung einberufen und Tagesordnung festlegen
  • Jahresabschluss in der Versammlung vorlegen und erläutern
  • Beschluss protokollieren und von allen Gesellschaftern unterschreiben lassen
  • Festgestellten Jahresabschluss für Offenlegung vorbereiten

Offenlegungsfrist: Einreichung beim Unternehmensregister

Nach § 325 HGB müssen Kapitalgesellschaften ihren festgestellten Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Abschlussstichtag offenlegen. Für den Jahresabschluss 2025 bedeutet dies: Einreichung bis spätestens 31.12.2026 beim Unternehmensregister.

Die Offenlegung erfolgt seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 ausschließlich über das Unternehmensregister. Der früher zuständige Bundesanzeiger ist nicht mehr Offenlegungsstelle. Einreichungen müssen elektronisch im XML-Format (XBRL oder ESEF) erfolgen.

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 326 HGB Erleichterungen in Anspruch nehmen. Sie dürfen die Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung unterlassen, sofern die Angaben im Anhang gemacht werden. Die Bilanz muss aber in jedem Fall veröffentlicht werden.

Die Offenlegung umfasst je nach Größenklasse unterschiedliche Bestandteile. Kleine GmbHs müssen Bilanz und Anhang einreichen, mittelgroße zusätzlich die GuV, große Gesellschaften zusätzlich den Lagebericht. Die genauen Anforderungen ergeben sich aus § 325 ff. HGB.

Kleine Kapitalgesellschaft

  • Erleichterte Bilanzgliederung nach § 266 Abs. 1 HGB
  • Verkürzter Anhang nach § 288 HGB
  • Kein Lagebericht erforderlich

Mittelgroße Kapitalgesellschaft

  • Vollständige Bilanz nach § 266 HGB
  • GuV nach § 275 HGB
  • Anhang nach § 284 HGB

Große Kapitalgesellschaft

  • Vollständige Bilanz nach § 266 HGB
  • GuV nach § 275 HGB
  • Umfangreicher Anhang und Lagebericht nach § 289 HGB

Aufgaben und Checkliste: Was bis wann erledigt sein muss

Die fristgerechte Erstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses erfordert strukturierte Planung. Folgende Aufgaben müssen in der richtigen Reihenfolge erledigt werden, um alle Fristen einzuhalten.

Phase 1: Vorbereitung und Erstellung (Januar bis Juni 2026)

  • Alle Belege und Buchungen des Geschäftsjahres 2025 vollständig erfassen
  • Kontenabstimmung durchführen (Kassen, Banken, Forderungen, Verbindlichkeiten)
  • Inventur durchführen und dokumentieren (§ 240 HGB)
  • Abschreibungen berechnen und buchen (§ 253 HGB)
  • Rückstellungen bilden (§ 249 HGB)
  • Jahresabschluss erstellen: Bilanz nach § 266 HGB, GuV nach § 275 HGB, Anhang nach § 284 bzw. § 288 HGB

Phase 2: Feststellung (bis 31.08.2026 bzw. 30.11.2026)

  • Jahresabschluss durch Geschäftsführung prüfen und freigeben
  • Gesellschafterversammlung einberufen (Ladungsfrist beachten)
  • Jahresabschluss in der Versammlung vorlegen
  • Beschluss der Gesellschafterversammlung herbeiführen und protokollieren
  • Gewinnverwendungsbeschluss fassen
  • Protokoll von allen Gesellschaftern unterzeichnen lassen

Phase 3: Offenlegung (bis 31.12.2026)

  • Jahresabschluss in elektronisches Format konvertieren (XBRL)
  • Größenabhängige Offenlegungsbestandteile zusammenstellen
  • Einreichung beim Unternehmensregister über qualifizierten Zugang
  • Bestätigung der Einreichung archivieren
  • Veröffentlichung im Unternehmensregister prüfen

Achtung

Planen Sie ausreichend Pufferzeiten ein. Technische Probleme bei der elektronischen Einreichung oder fehlende Unterlagen können zu Verzögerungen führen. Eine Einreichung in den letzten Tagen vor Fristablauf ist risikoreich.

Folgen bei Fristversäumnis: Ordnungsgelder und weitere Konsequenzen

Die Nichteinhaltung der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB führt zu einem Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz überwacht die fristgerechte Offenlegung und leitet bei Verstößen automatisch ein Verfahren ein.

Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe richtet sich nach der Schwere und Dauer des Verstoßes. Auch nach Zahlung des Ordnungsgeldes bleibt die Offenlegungspflicht bestehen – das Ordnungsgeld ersetzt nicht die Pflicht zur Veröffentlichung.

500 €

Mindest-Ordnungsgeld

25.000 €

Maximal-Ordnungsgeld

§ 335 HGB

Rechtsgrundlage

Neben den rechtlichen Sanktionen entstehen auch wirtschaftliche Nachteile. Banken fordern bei Kreditverhandlungen regelmäßig aktuelle Jahresabschlüsse. Fehlende oder verspätete Abschlüsse führen zu Vertrauensverlust und können Finanzierungen gefährden.

Auch Geschäftspartner, Lieferanten und potenzielle Investoren orientieren sich an den veröffentlichten Daten im Unternehmensregister. Eine fehlende Offenlegung wird oft als Warnsignal für wirtschaftliche Schwierigkeiten gewertet.

Rechtliche Folgen

  • Ordnungsgeld 500–25.000 Euro nach § 335 HGB
  • Wiederholte Festsetzung bei fortdauernder Pflichtverletzung
  • Persönliche Haftung der Geschäftsführung möglich
  • Eintrag im Unternehmensregister über Versäumnis

Wirtschaftliche Folgen

  • Vertrauensverlust bei Banken und Geschäftspartnern
  • Schwierigkeiten bei Kreditverhandlungen
  • Negative Außenwirkung bei Investoren
  • Verlust von Aufträgen bei öffentlichen Ausschreibungen

„Ein Ordnungsgeldverfahren belastet nicht nur finanziell, sondern bindet auch personelle Ressourcen. Die Geschäftsführung muss Stellung nehmen, Nachweise erbringen und im schlimmsten Fall Rechtsmittel einlegen. Diese Zeit fehlt dann im operativen Geschäft. Vorbeugen ist deutlich günstiger als Heilen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Größenklassen nach § 267 HGB: Welche Frist für welche GmbH gilt

Die Zuordnung zu einer Größenklasse erfolgt nach § 267 HGB anhand von drei Kriterien: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Arbeitnehmerzahl. Zwei der drei Merkmale müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer Feststellungsfrist
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50 11 Monate
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250 8 Monate
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250 8 Monate

Beispiel: Eine GmbH mit 5 Mio. Euro Bilanzsumme, 11 Mio. Euro Umsatz und 45 Mitarbeitern erfüllt alle drei Kriterien für eine kleine Kapitalgesellschaft. Sie hat 11 Monate Zeit für die Feststellung (bis 30.11.2026) und 12 Monate für die Offenlegung (bis 31.12.2026).

Eine GmbH mit 8 Mio. Euro Bilanzsumme, 15 Mio. Euro Umsatz und 60 Mitarbeitern überschreitet zwei der drei Schwellenwerte und gilt als mittelgroß. Für sie gilt die verkürzte Feststellungsfrist von 8 Monaten (bis 31.08.2026).

Hinweis

Die Größenklasse muss an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen überschritten werden, damit ein Wechsel eintritt. Eine einmalige Überschreitung führt noch nicht zur Höherstufung. Dies gilt auch für eine Herabstufung.

Typische Fehler bei Jahresabschlussfristen vermeiden

In der Praxis führen bestimmte Fehler immer wieder zu Fristversäumnissen. Diese lassen sich durch sorgfältige Planung und Kenntnis der rechtlichen Anforderungen vermeiden.

Fehler 1: Verwechslung von Feststellungs- und Offenlegungsfrist

Viele Geschäftsführer verwechseln die beiden Fristen oder setzen sie gleich. Die Feststellungsfrist (8 oder 11 Monate) endet aber früher als die Offenlegungsfrist (12 Monate). Wer die Feststellung zu spät vornimmt, kann die Offenlegungsfrist oft nicht mehr einhalten.

Fehler 2: Falsche Offenlegungsstelle

Seit dem 01.08.2022 ist der Bundesanzeiger nicht mehr zuständig. Einreichungen an den Bundesanzeiger gelten als nicht erfolgt. Die Offenlegung muss ausschließlich beim Unternehmensregister erfolgen. Dieser Fehler führt garantiert zum Ordnungsgeldverfahren.

Fehler 3: Fehlende oder unvollständige Unterlagen

Häufig fehlen bei der Feststellung wichtige Unterlagen: nicht verbuchte Belege, fehlende Inventurlisten, unvollständige Abschreibungstabellen. Solche Lücken verzögern die Fertigstellung des Jahresabschlusses erheblich.

Fehler 4: Unzureichende Formatierung für elektronische Einreichung

Das Unternehmensregister akzeptiert nur strukturierte elektronische Formate (XBRL). Einfache PDF- oder Word-Dokumente werden abgelehnt. Die Konvertierung erfordert technisches Know-how oder spezialisierte Software.

  • Frühzeitig mit der Erfassung aller Geschäftsvorfälle beginnen
  • Größenklasse korrekt bestimmen und passende Frist beachten
  • Feststellung vor Offenlegung durchführen und dokumentieren
  • Ausschließlich Unternehmensregister für Offenlegung nutzen
  • Technische Voraussetzungen für XBRL-Einreichung sicherstellen
  • Pufferzeiten für unvorhergesehene Probleme einplanen

Digitale Unterstützung: Wie OnlineBilanz.de den Prozess vereinfacht

Die Erstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses ist komplex und fehleranfällig. Digitale Tools wie OnlineBilanz.de automatisieren viele Schritte und stellen die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben sicher.

OnlineBilanz.de erstellt den Jahresabschluss automatisch nach HGB-Vorgaben. Die Software berücksichtigt die Größenklasse, wendet die korrekten Gliederungsschemata nach § 266 und § 275 HGB an und erstellt den Anhang nach § 284 bzw. § 288 HGB.

Automatische Fristenüberwachung

Das System überwacht alle relevanten Fristen und sendet rechtzeitig Erinnerungen. So verpassen Sie keine Feststellungs- oder Offenlegungsfrist.

XBRL-Export für Unternehmensregister

OnlineBilanz.de exportiert den Jahresabschluss direkt im erforderlichen XBRL-Format. Die Einreichung beim Unternehmensregister erfolgt technisch korrekt.

Größenklassenautomatik

Die Software ermittelt automatisch die Größenklasse nach § 267 HGB und wendet die passenden Erleichterungen und Fristen an.

Durch die Integration aller Schritte – von der Buchhaltung über die Erstellung bis zur Offenlegung – reduziert sich der manuelle Aufwand erheblich. Fehlerquellen durch Medienbrüche oder Formatierungsprobleme entfallen.

OnlineBilanz.de bietet außerdem Unterstützung bei der Vorbereitung der Gesellschafterversammlung. Beschlussvorlagen und Protokollmuster sind bereits hinterlegt und können individuell angepasst werden.

„Die häufigsten Fehler entstehen an den Schnittstellen: beim Wechsel von Excel zur Textverarbeitung, von Word zum PDF, vom PDF zum Unternehmensregister. OnlineBilanz.de eliminiert diese Schnittstellen durch durchgängige digitale Prozesse. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch kostspielige Fehler.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Hinweis

OnlineBilanz.de ist speziell für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften entwickelt. Die Software deckt alle Anforderungen nach HGB ab und wird laufend an Gesetzesänderungen angepasst. So sind Sie immer auf dem aktuellen Stand der Rechtslage.

Häufig gestellte Fragen

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 für eine kleine GmbH festgestellt sein?

Für kleine Kapitalgesellschaften gilt nach § 42a GmbHG eine Feststellungsfrist von 11 Monaten. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss also bis spätestens 30.11.2026 förmlich beschließen. Diese Frist ist verbindlich und kann nicht verlängert werden.

Wo muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Die Offenlegung erfolgt seit dem 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig. Die Einreichung muss elektronisch im XBRL-Format erfolgen. Eine Einreichung an der falschen Stelle gilt als nicht erfolgt und führt zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB.

Wie hoch ist das Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung?

Das Ordnungsgeld nach § 335 HGB beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe richtet sich nach Schwere und Dauer des Verstoßes. Auch nach Zahlung des Ordnungsgeldes bleibt die Offenlegungspflicht bestehen. Das Bundesamt für Justiz überwacht die Einhaltung und leitet automatisch Verfahren ein.

Welche Unterlagen müssen offengelegt werden?

Der Umfang hängt von der Größenklasse ab. Kleine Kapitalgesellschaften müssen Bilanz und Anhang offenlegen, können aber die GuV weglassen (§ 326 HGB). Mittelgroße Gesellschaften müssen zusätzlich die GuV veröffentlichen. Große Gesellschaften müssen zusätzlich den Lagebericht offenlegen. Die Größenklasse bestimmt sich nach § 267 HGB.

Was passiert, wenn die Feststellungsfrist versäumt wird?

Die Versäumung der Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG ist zwar nicht direkt sanktioniert, führt aber zwangsläufig zur Versäumung der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB. Diese zieht dann ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB nach sich. Zudem kann die verspätete Feststellung als Pflichtverletzung der Geschäftsführung gewertet werden und Haftungsansprüche auslösen.

Gilt die 8-Monats-Frist oder die 11-Monats-Frist für meine GmbH?

Die Frist hängt von der Größenklasse nach § 267 HGB ab. Kleine Kapitalgesellschaften (Bilanzsumme ≤ 6 Mio. €, Umsatz ≤ 12 Mio. €, Mitarbeiter ≤ 50) haben 11 Monate Zeit. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen den Jahresabschluss bereits nach 8 Monaten feststellen. Die Offenlegungsfrist beträgt für alle Größenklassen einheitlich 12 Monate.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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