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Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss veröffentlichen

Jahresabschluss veröffentlichen 2026: Pflichten & Fristen

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Offenlegung des Jahresabschlusses beim Unternehmensregister ist gesetzliche Pflicht für Kapitalgesellschaften. Dieser Leitfaden erklärt, welche Unternehmen betroffen sind, welche Unterlagen eingereicht werden müssen und welche Fristen für 2026 gelten. Spezifische Informationen zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses für GmbHs finden Sie in unserem separaten Beitrag. Erfahren Sie außerdem in unserem Artikel zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses im Unternehmensregister, wie Sie die Offenlegung rechtssicher und fristgerecht durchführen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) müssen ihren Jahresabschluss offenlegen – und zwar innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister. Die Pflicht gilt seit DiRUG (01.08.2022) ausschließlich digital. Bei Verstoß drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist in § 325 HGB gesetzlich verankert. Sie dient der wirtschaftlichen Transparenz und ermöglicht Gläubigern, Geschäftspartnern und Kreditinstituten, die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens einzuschätzen.

Seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister in digitaler Form. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig.

Hinweis

Die Offenlegungspflicht besteht unabhängig von Umsatz oder Mitarbeiterzahl, solange die Rechtsform betroffen ist. Auch eine erst kürzlich gegründete UG mit geringem Umsatz muss ihren Jahresabschluss offenlegen.

Die Veröffentlichung ist nicht nur formale Pflicht, sondern stärkt auch das Vertrauen von Geschäftspartnern. Ein fristgerecht offengelegter Jahresabschluss signalisiert Zuverlässigkeit und ordnungsgemäße Unternehmensführung.

Welche Unternehmen müssen offenlegen?

Die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB betrifft in erster Linie Kapitalgesellschaften. Dazu zählen alle Gesellschaftsformen mit beschränkter Haftung.

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – UG
  • Aktiengesellschaft (AG)
  • GmbH & Co. KG (wenn kein natürlicher Vollhafter)
  • SE (Europäische Gesellschaft)
  • Eingetragene Genossenschaften (eG)

Entscheidend ist die Rechtsform, nicht die Unternehmensgröße. Auch eine kleine UG mit einem Stammkapital von 1 Euro unterliegt der vollständigen Offenlegungspflicht.

Unternehmen ohne Offenlegungspflicht

Nicht offenlegungspflichtig sind in der Regel:

  • Einzelunternehmen (e.K., Freiberufler)
  • GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
  • OHG (Offene Handelsgesellschaft) mit natürlichen Personen als Vollhafter
  • KG (Kommanditgesellschaft) mit mindestens einer natürlichen Person als Vollhafter

Achtung

Bei GmbH & Co. KG besteht Offenlegungspflicht, wenn die Komplementär-GmbH Vollhafter ist. In diesem Fall gibt es keinen natürlichen Vollhafter mit unbeschränkter Haftung.

Welche Unterlagen müssen offengelegt werden?

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach der Größenklasse des Unternehmens gemäß § 267 HGB. Grundsätzlich gehören folgende Bestandteile zum Jahresabschluss:

Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz muss nach dem gesetzlichen Gliederungsschema erstellt werden. Sie zeigt die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens zum Bilanzstichtag und ist für alle Größenklassen offenlegungspflichtig.

Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB

Die GuV zeigt die Ertragslage des Unternehmens. Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 326 Abs. 1 HGB auf die Offenlegung der GuV verzichten, wenn die Erträge nicht in der Bilanz ausgewiesen werden.

Anhang nach § 284 HGB

Der Anhang erläutert und ergänzt Bilanz und GuV. Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von Erleichterungen nach § 288 HGB und müssen nur einen verkürzten Anhang erstellen.

Lagebericht nach § 289 HGB

Der Lagebericht ist nur für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend. Kleine Gesellschaften sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB davon befreit.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Bei GmbH und UG muss der Beschluss der Gesellschafterversammlung über die Verwendung des Jahresergebnisses gemäß § 325 Abs. 1 Nr. 2 HGB offengelegt werden.

Bestätigungsvermerk (wenn prüfungspflichtig)

Wenn eine Pflichtprüfung nach § 316 HGB vorliegt, muss auch der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers veröffentlicht werden. Dies betrifft mittelgroße und große Kapitalgesellschaften.

Größenklassen nach § 267 HGB

Die Einteilung in Größenklassen bestimmt den Umfang der Offenlegungs- und Prüfungspflichten. Nach § 267 HGB werden Kapitalgesellschaften in drei Kategorien eingeteilt.

Ein Unternehmen gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn es an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei folgenden Merkmale erfüllt:

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Hinweis

Die Größenklasse wird nach dem Zwei-Jahres-Prinzip bestimmt. Ein Unternehmen wechselt die Kategorie erst, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen die Schwellenwerte über- oder unterschritten werden.

Die Größenklasse beeinflusst:

  • Umfang der offenzulegenden Unterlagen
  • Pflicht zur Abschlussprüfung nach § 316 HGB
  • Erleichterungen bei Anhang und GuV
  • Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts

Fristen für die Offenlegung 2026

Für Jahresabschlüsse mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 folgende gesetzliche Fristen:

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss innerhalb bestimmter Fristen von den Gesellschaftern festgestellt werden:

Kleine Kapitalgesellschaften

  • Feststellung bis 30.11.2026

Mittelgroße & große Gesellschaften

  • Feststellung bis 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Die Einreichung beim Unternehmensregister muss spätestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag erfolgen. Für Abschlüsse zum 31.12.2025 bedeutet das:

31.12.2026

Spätester Offenlegungstermin

12 Monate

Frist nach Bilanzstichtag

Achtung

Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten ist eine gesetzliche Höchstfrist. Bei Überschreitung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Eine Fristverlängerung ist nicht möglich.

„In der Praxis sollten Unternehmen die Offenlegung nicht bis zum letzten Tag hinauszögern. Technische Probleme beim Upload oder fehlende Unterlagen können zu Fristversäumnissen führen. Eine Einreichung bis spätestens November ist empfehlenswert.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Ablauf der Offenlegung beim Unternehmensregister

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG ausschließlich digital über das Unternehmensregister. Der Prozess läuft in mehreren Schritten ab.

Schritt 1: Jahresabschluss erstellen und feststellen

Der Jahresabschluss wird von der Geschäftsführung aufgestellt (§ 264 Abs. 1 HGB) und von den Gesellschaftern festgestellt. Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften muss zuvor die Abschlussprüfung erfolgen.

Schritt 2: Dokumente im elektronischen Bundesanzeiger hochladen

Die Offenlegung erfolgt über die Einreichungsplattform des elektronischen Bundesanzeigers (www.ebundesanzeiger.de). Dort muss ein Nutzerkonto angelegt werden.

Folgende Unterlagen sind hochzuladen:

  • Bilanz als strukturiertes XBRL-Dokument oder PDF
  • GuV (falls offenlegungspflichtig)
  • Anhang
  • Ergebnisverwendungsbeschluss
  • Lagebericht (nur mittelgroß/groß)
  • Bestätigungsvermerk (falls geprüft)

Schritt 3: Prüfung und Veröffentlichung

Nach dem Upload prüft das Unternehmensregister die Dokumente formal. Bei Vollständigkeit erfolgt die Veröffentlichung. Das Unternehmen erhält eine Bestätigung mit der Veröffentlichungsnummer.

Hinweis

Die Offenlegung gilt als fristgerecht, wenn die Unterlagen bis zum Fristablauf beim Unternehmensregister eingegangen sind. Die tatsächliche Veröffentlichung kann einige Tage später erfolgen.

XHTML-Format bei elektronischer Einreichung

Seit DiRUG müssen bestimmte Unterlagen im strukturierten XHTML-Format eingereicht werden. Das betrifft insbesondere die Bilanz. Viele Buchhaltungsprogramme und Steuerberater bieten die automatische Konvertierung an.

Kosten der Offenlegung

Die Offenlegung beim Unternehmensregister ist gebührenpflichtig. Die Höhe richtet sich nach der Größenklasse des Unternehmens und dem Umfang der eingereichten Unterlagen.

Größenklasse Gebühr Unternehmensregister Zusatz bei Lagebericht
Kleinstgesellschaft ca. 23 €
Kleine Gesellschaft ca. 46 €
Mittelgroße Gesellschaft ca. 53 € + ca. 23 €
Große Gesellschaft ca. 70 € + ca. 23 €

Die Gebühren richten sich nach der Verordnung über das Unternehmensregister (URV). Sie werden bei der elektronischen Einreichung automatisch berechnet und können per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt werden.

Zusätzliche Kosten

Neben den Registergebühren fallen in der Regel weitere Kosten an:

  • Steuerberaterkosten für Erstellung und Prüfung
  • Kosten für XHTML-Konvertierung (falls nicht im Steuerberaterhonorar enthalten)
  • Abschlussprüferkosten (bei prüfungspflichtigen Gesellschaften)
  • Softwarekosten für Buchhaltungsprogramme

Konsequenzen bei verspäteter oder fehlender Offenlegung

Die Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht ist kein Kavaliersdelikt. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die Fristen und leitet bei Verstößen Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein.

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Bei verspäteter oder fehlender Offenlegung kann ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro festgesetzt werden. Die Höhe richtet sich nach:

  • Dauer der Fristüberschreitung
  • Unternehmensgröße und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit
  • Verschulden der Geschäftsführung
  • Wiederholungstaten

Achtung

Das Ordnungsgeld wird gegen die Geschäftsführung persönlich festgesetzt, nicht gegen die Gesellschaft. Bei mehreren Geschäftsführern haften diese gesamtschuldnerisch.

Ablauf des Ordnungsgeldverfahrens

Nach Fristablauf verschickt das Bundesamt für Justiz zunächst eine Erinnerung mit Nachfristsetzung. Erfolgt keine Offenlegung, wird ein förmliches Ordnungsgeldverfahren eingeleitet.

Die Geschäftsführung erhält einen Anhörungsbogen und kann Stellung nehmen. Anschließend ergeht ein Festsetzungsbescheid. Gegen diesen kann innerhalb von zwei Wochen Einspruch eingelegt werden.

Weitere Konsequenzen

Neben dem Ordnungsgeld können weitere Nachteile entstehen:

  • Vertrauensverlust bei Geschäftspartnern und Banken
  • Erschwerter Zugang zu Krediten
  • Negative Auswirkungen auf Bonitätsbewertungen
  • Rechtsunsicherheit bei Gesellschafterbeschlüssen

„Viele Geschäftsführer unterschätzen die Konsequenzen verspäteter Offenlegung. Das Ordnungsgeld ist nicht nur eine finanzielle Belastung, sondern auch ein Reputationsrisiko. Eine professionelle Planung und frühzeitige Vorbereitung schützt vor unnötigen Problemen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Befreiungen und Erleichterungen

In bestimmten Konstellationen können Erleichterungen oder Befreiungen von der Offenlegungspflicht greifen. Diese sind jedoch eng begrenzt und an strenge Voraussetzungen gebunden.

Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Konzernprivileg)

Eine Tochtergesellschaft kann von der Pflicht zur Offenlegung befreit sein, wenn sie in den Konzernabschluss eines EU-Mutterunternehmens einbezogen wird und bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Voraussetzungen nach § 264 Abs. 3 HGB:

  • Mutterunternehmen hält mindestens 90 % der Anteile
  • Übrige Gesellschafter stimmen der Befreiung zu
  • Mutterunternehmen übernimmt Haftung für Verbindlichkeiten
  • Befreiung wird im Anhang des Konzernabschlusses angegeben
  • Konzernabschluss wird offengelegt

Hinweis

Auch bei Inanspruchnahme der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB müssen bestimmte Angaben beim Unternehmensregister eingereicht werden, insbesondere die Bezugnahme auf den Konzernabschluss.

Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von umfangreichen Erleichterungen:

  • Verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB
  • Verzicht auf Offenlegung der GuV nach § 326 Abs. 1 HGB (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Verkürzter Anhang nach § 288 HGB
  • Keine Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts
  • Keine Abschlussprüfungspflicht (außer bei Überschreitung bestimmter Schwellenwerte)

Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB

Seit 2013 existiert eine zusätzliche Kategorie für Kleinstkapitalgesellschaften. Diese dürfen an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen zwei der drei folgenden Merkmale nicht überschreiten:

Bilanzsumme

≤ 350.000 €

Umsatzerlöse

≤ 700.000 €

Arbeitnehmer

≤ 10

Kleinstkapitalgesellschaften können weitere Vereinfachungen in Anspruch nehmen, bleiben aber grundsätzlich offenlegungspflichtig.

Häufig gestellte Fragen

Muss auch eine kleine UG den Jahresabschluss offenlegen?

Ja. Die Offenlegungspflicht gilt für alle Kapitalgesellschaften unabhängig von Größe oder Umsatz. Auch eine UG mit 1 Euro Stammkapital muss nach § 325 HGB ihren Jahresabschluss beim Unternehmensregister einreichen. Kleine Gesellschaften profitieren jedoch von Erleichterungen, z. B. einem verkürzten Anhang nach § 288 HGB.

Wo muss der Jahresabschluss 2026 eingereicht werden?

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister über die elektronische Plattform www.ebundesanzeiger.de. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig. Die Einreichung muss in digitaler Form erfolgen, teilweise im strukturierten XHTML-Format.

Welche Frist gilt für Jahresabschlüsse zum 31.12.2025?

Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für Abschlüsse zum 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026. Zusätzlich muss der Abschluss zuvor festgestellt werden: kleine Gesellschaften haben dafür 11 Monate (bis 30.11.2026), mittelgroße und große 8 Monate (bis 31.08.2026) nach § 42a GmbHG.

Was passiert bei verspäteter Offenlegung?

Bei Fristüberschreitung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und wird gegen die Geschäftsführung persönlich festgesetzt. Zusätzlich drohen Reputationsschäden und Schwierigkeiten bei der Kreditvergabe.

Können kleine Gesellschaften auf die Veröffentlichung der GuV verzichten?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Nach § 326 Abs. 1 HGB können kleine Kapitalgesellschaften auf die Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung verzichten, wenn die Erträge nicht bereits in der Bilanz unter dem Posten ‘Sonstige Erträge’ ausgewiesen werden. Die Bilanz muss aber in jedem Fall offengelegt werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater