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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Datum

Lesedauer

8–12 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Inhalt

Jahresabschluss Inhalt 2026: Bestandteile nach Rechtsform

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Welche Bestandteile gehören in den Jahresabschluss? Die Pflichtbestandteile variieren je nach Rechtsform und Größenklasse erheblich. Dieser Leitfaden zeigt die konkreten Anforderungen an Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht für 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Inhalt des Jahresabschlusses richtet sich nach Rechtsform und Größenklasse. Kapitalgesellschaften müssen nach § 264 HGB mindestens Bilanz, GuV und Anhang erstellen. Mittelgroße und große Gesellschaften benötigen zusätzlich einen Lagebericht nach § 264 Abs. 1 HGB. Personengesellschaften und Einzelunternehmer haben reduzierte Anforderungen.

Pflichtbestandteile nach Rechtsform

Die Zusammensetzung des Jahresabschlusses ist gesetzlich nach Rechtsform gestaffelt. Während Einzelkaufleute nach § 242 HGB nur Bilanz und GuV benötigen, müssen Kapitalgesellschaften deutlich umfangreichere Unterlagen erstellen.

Nach § 264 Abs. 1 HGB besteht der Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen.

Rechtsform Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Einzelunternehmer (EÜR)
Einzelkaufmann (Bilanzierung)
OHG / KG
Kleinst-GmbH / UG ✓ (verkürzt) ✓ (minimal)
Kleine GmbH ✓ (reduziert)
Mittelgroße GmbH
Große GmbH / AG ✓ (erweitert) ✓ + Prüfung

Hinweis

Wichtig: Die Pflicht zur Erstellung des Anhangs nach § 264 HGB gilt ausschließlich für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG). Personengesellschaften (OHG, KG) und Einzelkaufleute sind davon befreit, sofern sie nicht kapitalmarktorientiert sind.

Bilanz: Aufbau und Gliederung

Die Bilanz ist nach § 266 HGB zu gliedern. Sie stellt das Vermögen (Aktiva) und die Kapitalstruktur (Passiva) zum Bilanzstichtag gegenüber. Für Kapitalgesellschaften gelten verbindliche Gliederungsschemata.

Aktivseite der Bilanz

Die Aktivseite zeigt, wie das Kapital im Unternehmen gebunden ist. Sie gliedert sich in Anlage- und Umlaufvermögen sowie Rechnungsabgrenzungsposten.

  • A. Anlagevermögen: Immaterielle Vermögensgegenstände (z.B. Software, Lizenzen), Sachanlagen (z.B. Grundstücke, Maschinen), Finanzanlagen (z.B. Beteiligungen)
  • B. Umlaufvermögen: Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse, fertige Erzeugnisse, Waren), Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten
  • C. Rechnungsabgrenzungsposten: Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen

Passivseite der Bilanz

Die Passivseite zeigt die Herkunft des Kapitals. Sie unterscheidet zwischen Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

  • A. Eigenkapital: Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen (gesetzliche, satzungsmäßige, andere), Gewinnvortrag/Verlustvortrag, Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
  • B. Rückstellungen: Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen, sonstige Rückstellungen
  • C. Verbindlichkeiten: Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sonstige Verbindlichkeiten
  • D. Rechnungsabgrenzungsposten

„Die Gliederung nach § 266 HGB ist für Kapitalgesellschaften zwingend. Kleinere Gesellschaften dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz mit zusammengefassten Posten erstellen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) stellt die Ertragslage des Unternehmens dar. Nach § 275 HGB können Kapitalgesellschaften zwischen dem Gesamtkostenverfahren und dem Umsatzkostenverfahren wählen.

Gesamtkostenverfahren

  • Umsatzerlöse
  • Bestandsveränderungen
  • Materialaufwand
  • Personalaufwand
  • Abschreibungen
  • Sonstige Aufwendungen/Erträge

Umsatzkostenverfahren

  • Umsatzerlöse
  • Herstellungskosten der verkauften Leistungen
  • Vertriebskosten
  • Allgemeine Verwaltungskosten
  • Sonstige Aufwendungen/Erträge

Beide Verfahren führen zum gleichen Jahresergebnis, unterscheiden sich aber in der Darstellung. Das gewählte Verfahren ist nach § 265 Abs. 1 HGB beizubehalten (Stetigkeitsgrundsatz).

Hinweis

Erleichterung für kleine Kapitalgesellschaften: Nach § 276 HGB dürfen kleine Kapitalgesellschaften eine verkürzte GuV erstellen, die nur zusammengefasste Posten ausweist. Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 275 Abs. 5 HGB eine nochmals verkürzte Variante nutzen.

Anhang: Inhalte und Umfang

Der Anhang ergänzt und erläutert Bilanz und GuV. Er ist nach § 264 Abs. 1 HGB zwingender Bestandteil des Jahresabschlusses von Kapitalgesellschaften. Der Umfang richtet sich nach der Größenklasse.

Mindestangaben nach § 284 HGB

  • Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Darstellung der angewandten Methoden nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB
  • Abweichungen: Angabe und Begründung von Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  • Erläuterungen zu Bilanzposten: Aufgliederung von Posten der Bilanz und GuV, sofern nicht in der Bilanz selbst erfolgt
  • Restlaufzeiten und Sicherheiten: Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten nach § 285 Nr. 1 und 2 HGB
  • Haftungsverhältnisse: Eventualverbindlichkeiten, sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 251 HGB
  • Organvergütungen: Gesamtbezüge von Geschäftsführung und Aufsichtsrat (bei großen Gesellschaften nach § 285 Nr. 9 HGB)
  • Beschäftigtenzahl: Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl nach § 285 Nr. 7 HGB

Zusätzliche Angaben für mittelgroße und große Gesellschaften

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen nach § 285 HGB deutlich umfangreichere Angaben machen, darunter Angaben zu verbundenen Unternehmen, zur Eigenkapitalentwicklung (Anlagespiegel) und zu nicht bilanzierten Geschäften.

Achtung

Achtung: Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB auf den Anhang verzichten, wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden. Dies ist eine Kann-Regelung und muss sorgfältig geprüft werden.

Lagebericht-Anforderungen

Der Lagebericht ist nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend. Kleine und Kleinst-Kapitalgesellschaften sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB von der Lageberichtspflicht befreit.

Nach § 289 HGB muss der Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so darstellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

Pflichtinhalte des Lageberichts

  • Wirtschaftsbericht: Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Geschäftsergebnisse
  • Prognosebericht: Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken
  • Nachtragsbericht: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahresende (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Forschung und Entwicklung: Angaben zu Aktivitäten in diesem Bereich (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)
  • Zweigniederlassungen: Angaben nach § 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB
  • Finanzinstrumente: Risiken und Absicherungsmaßnahmen (§ 289 Abs. 2 Nr. 2a HGB)

Kapitalmarktorientierte Gesellschaften unterliegen erweiterten Berichtspflichten nach § 289b HGB, einschließlich nicht-finanzieller Erklärungen (CSR-Berichterstattung).

„Der Lagebericht ist kein rein formales Dokument. Er muss eine echte Analyse der wirtschaftlichen Lage und eine fundierte Prognose enthalten. Floskeln und Standardformulierungen reichen nicht aus.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Besonderheiten nach Größenklasse

Die Größenklasse nach § 267 HGB bestimmt den Umfang der Berichtspflichten erheblich. Die Schwellenwerte gelten für zwei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Kleinstgesellschaft ≤ 350.000 € ≤ 700.000 € ≤ 10
Kleine Gesellschaft ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Gesellschaft ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Große Gesellschaft > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Nach § 267 Abs. 1 bis 3 HGB müssen jeweils zwei der drei Kriterien an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden, damit ein Größenklassenwechsel eintritt.

4

Größenklassen

2/3

Kriterien erfüllen

2 Jahre

Überschreitungsdauer

Erleichterungen für kleine Gesellschaften

Kleine und Kleinstkapitalgesellschaften profitieren von erheblichen Erleichterungen bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses.

Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB)

  • Verkürzte Bilanz: Nur fünf Posten auf Aktiv- und Passivseite nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB
  • Verkürzte GuV: Stark zusammengefasste Darstellung nach § 275 Abs. 5 HGB
  • Anhang entfällt: Wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden (§ 264 Abs. 1 Satz 5 HGB)
  • Keine Offenlegungspflicht: Wenn kein Gesellschafter oder Dritter die Offenlegung verlangt (§ 326 Abs. 2 HGB)

Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1 HGB)

  • Verkürzte Bilanz: Zusammenfassung bestimmter Posten möglich nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB
  • Verkürzte GuV: Nach § 276 HGB mit zusammengefassten Posten
  • Reduzierter Anhang: Weniger Angabepflichten nach § 288 HGB
  • Kein Lagebericht: Nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB befreit
  • Keine Prüfungspflicht: Nach § 316 Abs. 1 HGB keine Abschlussprüfung erforderlich

Hinweis

Praxistipp: Auch wenn Erleichterungen genutzt werden dürfen, sollte die Entscheidung strategisch getroffen werden. Banken und Geschäftspartner bevorzugen oft aussagekräftigere, detaillierte Abschlüsse.

Prüfung und Offenlegung

Die Prüfungs- und Offenlegungspflichten hängen ebenfalls von der Größenklasse ab. Große und mittelgroße Kapitalgesellschaften unterliegen strengeren Anforderungen.

Prüfungspflicht nach § 316 HGB

Nach § 316 Abs. 1 HGB sind mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtet, den Jahresabschluss und Lagebericht durch einen Abschlussprüfer (Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer) prüfen zu lassen.

Kleinstgesellschaften

Keine Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB. Freiwillige Prüfung möglich.

Kleine Gesellschaften

Keine Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB. Freiwillige Prüfung möglich und oft von Banken gefordert.

Mittelgroße/Große

Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers nach § 322 HGB erforderlich.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Alle Kapitalgesellschaften müssen ihren Jahresabschluss nach § 325 HGB beim Unternehmensregister einreichen. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag.

Für das Geschäftsjahr mit Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Bei Fristversäumnis droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Achtung

Wichtig: Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle.

Größenklasse Offenlegungsumfang Frist
Kleinstgesellschaft Optional (§ 326 Abs. 2 HGB) 12 Monate
Kleine Gesellschaft Bilanz, Anhang (§ 326 Abs. 1 HGB) 12 Monate
Mittelgroße Gesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht 12 Monate
Große Gesellschaft Vollständiger Abschluss + Prüfungsbericht 12 Monate

Häufig gestellte Fragen

Welche Bestandteile gehören zwingend zum Jahresabschluss einer GmbH?

Nach § 264 Abs. 1 HGB besteht der Jahresabschluss einer GmbH mindestens aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang. Mittelgroße und große GmbHs müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen. Kleine GmbHs sind von der Lageberichtspflicht nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB befreit.

Braucht jede Kapitalgesellschaft einen Anhang?

Grundsätzlich ja. Nach § 264 Abs. 1 HGB ist der Anhang Pflichtbestandteil. Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB jedoch auf den Anhang verzichten, wenn sie bestimmte Mindestangaben unter der Bilanz machen. Diese Erleichterung ist jedoch optional und muss geprüft werden.

Wann muss ein Lagebericht erstellt werden?

Ein Lagebericht ist nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend. Kleine und Kleinstkapitalgesellschaften sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB von der Lageberichtspflicht befreit. Der Lagebericht muss den Geschäftsverlauf, die Lage und die voraussichtliche Entwicklung nach § 289 HGB darstellen.

Welche Gliederung muss die Bilanz einer GmbH haben?

Die Bilanz einer GmbH ist nach § 266 HGB zu gliedern. Die Aktivseite zeigt Anlagevermögen, Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten. Die Passivseite zeigt Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten. Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz mit zusammengefassten Posten erstellen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 275 HGB – Gliederung der GuV, § 267 HGB – Größenklassen, § 284 HGB – Anhangangaben, § 289 HGB – Inhalt des Lageberichts, § 325 HGB – Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

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    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater