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Datum

Lesedauer

8–12 Minuten


OnlineBilanzBlogAufbau Jahresabschluss

Aufbau Jahresabschluss 2026: Bilanz, GuV, Anhang & Lagebericht

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft besteht aus mehreren Bestandteilen, die sich nach Rechtsform und Größenklasse unterscheiden. Die gesetzlichen Vorgaben regeln § 242 HGB und § 264 HGB präzise. Dieser Artikel erklärt den systematischen Aufbau und die Pflichtbestandteile für GmbH, UG und AG im Detail – einschließlich der Gliederung des Anhangs zum Jahresabschluss.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die HGB Jahresabschluss Bestandteile bei Kapitalgesellschaften umfassen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB). Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB). Börsennotierte Gesellschaften unterliegen erweiterten Anforderungen nach § 289 HGB.

Gesetzliche Grundlagen des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss ist nach § 242 HGB das zentrale Rechenwerk zur Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens. Für Kapitalgesellschaften gelten erweiterte Vorschriften nach § 264 ff. HGB.

Die Pflicht zur Erstellung und Offenlegung betrifft alle GmbHs, UGs (haftungsbeschränkt) und Aktiengesellschaften unabhängig von ihrer Größe. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB.

Hinweis

Seit dem Diagnose- und Transparenzgesetz (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig.

Der Jahresabschluss dient mehreren Zwecken: der Dokumentation, der Ausschüttungsbemessung, der Besteuerungsgrundlage und der Information von Gläubigern, Gesellschaftern sowie der Öffentlichkeit.

Pflichtbestandteile nach Größenklasse

Die Bestandteile des Jahresabschlusses unterscheiden sich nach der Größenklasse der Kapitalgesellschaft. Grundlage ist § 264 Abs. 1 HGB, der zwischen Regelfall und erweiterten Anforderungen differenziert.

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleinstgesellschaft Ja Ja Ja* Nein
Kleine Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Nein
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Ja
Große Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Ja

*Kleinstgesellschaften können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB unter bestimmten Voraussetzungen auf einen Anhang verzichten, wenn sie wichtige Angaben unter der Bilanz machen.

Achtung

Auch wenn Erleichterungen möglich sind, bleibt die Offenlegungspflicht beim Unternehmensregister für alle Kapitalgesellschaften bestehen. Die Frist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB.

Die Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz stellt die Vermögens- und Kapitalverhältnisse zum Bilanzstichtag (in der Regel 31.12.2025) dar. Sie gliedert sich in Aktiva und Passiva nach dem gesetzlichen Schema des § 266 HGB.

Aktivseite: Vermögen

Die Aktivseite zeigt die Verwendung der Mittel und umfasst das Anlage- und Umlaufvermögen sowie aktive Rechnungsabgrenzungsposten und einen eventuellen aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Anlagevermögen

  • Immaterielle Vermögensgegenstände
  • Sachanlagen (Grundstücke, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung)
  • Finanzanlagen (Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens)

Umlaufvermögen

  • Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse, Waren)
  • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
  • Wertpapiere, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Passivseite: Kapital

Die Passivseite zeigt die Herkunft der Mittel und gliedert sich in Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten sowie passive Rechnungsabgrenzungsposten.

  • Eigenkapital: Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklagen, Gewinnrücklagen, Gewinn-/Verlustvortrag, Jahresüberschuss/-fehlbetrag
  • Rückstellungen: Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen, sonstige Rückstellungen
  • Verbindlichkeiten: Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Lieferantenverbindlichkeiten etc.

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen, bei der nur die mit Buchstaben und römischen Zahlen bezeichneten Posten ausgewiesen werden müssen.

Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) stellt die Ertragslage des Geschäftsjahres dar. Sie zeigt, wie sich der Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag zusammensetzt. § 275 HGB bietet zwei zulässige Gliederungsschemata.

Gesamtkostenverfahren (GKV)

Das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB ordnet Aufwendungen nach Kostenarten. Es erfasst die gesamte betriebliche Leistung einschließlich Bestandsveränderungen.

  1. Umsatzerlöse
  2. Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen
  3. Sonstige betriebliche Erträge
  4. Materialaufwand
  5. Personalaufwand
  6. Abschreibungen
  7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
  8. Finanzergebnis
  9. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Umsatzkostenverfahren (UKV)

Das Umsatzkostenverfahren nach § 275 Abs. 3 HGB ordnet Aufwendungen nach Funktionsbereichen (Herstellungskosten, Vertriebskosten, Verwaltungskosten). Es ist international gebräuchlicher.

Die Wahl zwischen GKV und UKV ist dem Unternehmen freigestellt, muss aber stetig beibehalten werden (§ 265 Abs. 1 HGB). Ein Wechsel ist nur in begründeten Ausnahmefällen zulässig.

„In der Praxis wählen mittelständische Kapitalgesellschaften überwiegend das Gesamtkostenverfahren, da es sich aus der Buchführung einfacher ableiten lässt und keine zusätzliche Kostenstellenrechnung erfordert.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Der Anhang nach § 284 ff. HGB

Der Anhang ist ein eigenständiger Bestandteil des Jahresabschlusses und erläutert sowie ergänzt die Angaben in Bilanz und GuV. Die Mindestangaben regelt § 284 HGB, erweiterte Angabepflichten bestehen nach § 285 HGB.

Pflichtangaben im Anhang

  • Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und GuV
  • Angaben zu Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)
  • Verbindlichkeitenspiegel mit Restlaufzeiten (§ 285 Nr. 1 HGB)
  • Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)
  • Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl (§ 285 Nr. 7 HGB)
  • Angaben zu Geschäftsführer- und Aufsichtsratsvergütungen (§ 285 Nr. 9 HGB)

Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 288 HGB auf zahlreiche Anhangangaben verzichten. Kleinstkapitalgesellschaften können den Anhang unter den Voraussetzungen des § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB komplett weglassen.

Hinweis

Auch bei Inanspruchnahme von Erleichterungen müssen bestimmte Pflichtangaben wie die Firmierung, Rechtsform, Sitz, Registergericht und Handelsregisternummer angegeben werden.

  • Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dokumentiert
  • Anlagenspiegel erstellt
  • Verbindlichkeitenspiegel mit Restlaufzeiten
  • Haftungsverhältnisse aufgeführt
  • Eventuelle Abweichungen vom Vorjahr begründet

Der Lagebericht nach § 289 HGB

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB zusätzlich einen Lagebericht erstellen. Kleine Kapitalgesellschaften sind von dieser Pflicht befreit.

Der Lagebericht soll nach § 289 Abs. 1 HGB den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so darstellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

Mindestinhalte des Lageberichts

  • Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Geschäftsergebnisse
  • Darstellung der Lage der Gesellschaft
  • Eingehen auf wesentliche Chancen und Risiken (Prognosebericht)
  • Erläuterung der finanziellen Leistungsindikatoren
  • Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren (soweit für das Verständnis relevant)

Erweiterte Anforderungen für große Gesellschaften

Große Kapitalgesellschaften müssen nach § 289 Abs. 2 HGB zusätzlich eingehen auf:

  • Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
  • Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognose)
  • Forschungs- und Entwicklungsbereich
  • Bestehen von Zweigniederlassungen

Achtung

Der Lagebericht ist kein freiwilliger Zusatz, sondern eine gesetzliche Pflicht für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften. Eine Nichtvorlage kann zur Versagung des Bestätigungsvermerks durch den Abschlussprüfer führen.

Unterschiede nach Größenklasse gemäß § 267 HGB

Die Größenklasse einer Kapitalgesellschaft bestimmt sich nach § 267 HGB anhand von drei Schwellenwerten: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Arbeitnehmerzahl. Zwei von drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen über- bzw. unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme (€) Umsatzerlöse (€) Arbeitnehmer
Kleinstgesellschaft ≤ 350.000 ≤ 700.000 ≤ 10
Kleine KapG ≤ 6.000.000 ≤ 12.000.000 ≤ 50
Mittelgroße KapG ≤ 20.000.000 ≤ 40.000.000 ≤ 250
Große KapG > 20.000.000 > 40.000.000 > 250

Die Größenklasse wirkt sich auf folgende Bereiche aus:

Erstellungsumfang

  • Bilanzgliederungstiefe
  • GuV-Gliederungstiefe
  • Umfang Anhang
  • Lageberichtspflicht

Prüfungspflicht

  • Keine Prüfung bei klein
  • Prüfungspflicht bei mittel/groß
  • Prüfer: vereidigter Buchprüfer oder Wirtschaftsprüfer

Offenlegungsumfang

  • Vollständig bei mittel/groß
  • Verkürzt möglich bei klein
  • Hinterlegung statt Offenlegung bei Kleinstgesellschaften möglich

Hinweis

Die Schwellenwerte wurden zuletzt durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) angepasst. Eine erneute Anpassung ist aktuell (Stand 2026) nicht geplant.

Fristen für Erstellung und Offenlegung 2026

Für den Jahresabschluss mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten verbindliche Fristen nach Handelsgesetzbuch und GmbH-Gesetz. Die Nichteinhaltung kann zu Ordnungsgeldern führen.

Aufstellungsfrist nach § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB

Die gesetzlichen Vertreter haben den Jahresabschluss innerhalb der ersten Monate des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen. Eine konkrete Frist nennt § 264 HGB nicht, sie ergibt sich aus der Feststellungsfrist.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Die Gesellschafter müssen den Jahresabschluss innerhalb folgender Fristen feststellen:

11 Monate

Kleine Kapitalgesellschaften

8 Monate

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Feststellung bis spätestens 30.11.2026 (klein) bzw. 31.08.2026 (mittel/groß).

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss binnen 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag erfolgen. Für den Stichtag 31.12.2025 läuft die Frist bis zum 31.12.2026.

Achtung

Bei Fristversäumnis droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro festsetzen – sowohl gegen die Gesellschaft als auch persönlich gegen die Geschäftsführer.

  • Jahresabschluss rechtzeitig aufgestellt
  • Feststellung durch Gesellschafterversammlung protokolliert
  • Prüfung durchgeführt (falls prüfungspflichtig)
  • Offenlegung beim Unternehmensregister fristgerecht eingereicht
  • Bestätigung der erfolgreichen Veröffentlichung archiviert

Häufig gestellte Fragen

Welche Bestandteile hat ein Jahresabschluss einer GmbH?

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB). Mittelgroße und große GmbHs müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen. Kleinstgesellschaften können unter bestimmten Voraussetzungen auf den Anhang verzichten.

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Bei einem Bilanzstichtag am 31.12.2025 muss die Offenlegung beim Unternehmensregister bis spätestens 31.12.2026 erfolgen (§ 325 HGB). Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und GuV?

Die Bilanz zeigt die Vermögens- und Kapitalverhältnisse zu einem Stichtag (statische Betrachtung). Die GuV stellt die Ertragslage für einen Zeitraum dar und zeigt, wie der Jahresüberschuss oder -fehlbetrag entstanden ist (dynamische Betrachtung).

Wer muss einen Lagebericht erstellen?

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften sind nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Erstellung eines Lageberichts verpflichtet. Kleine Kapitalgesellschaften sind von dieser Pflicht befreit. Der Lagebericht erläutert Geschäftsverlauf, Lage und voraussichtliche Entwicklung.

Welche Folgen drohen bei Nichtoffenlegung?

Bei Versäumung der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und kann sowohl gegen die Gesellschaft als auch persönlich gegen die Geschäftsführer festgesetzt werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 275 HGB – Gliederung der GuV, § 284 HGB – Erläuterung der Bilanz und GuV, § 289 HGB – Inhalt des Lageberichts, § 325 HGB – Offenlegung, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

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    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater