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OnlineBilanzBlogPrüfungspflicht Jahresabschluss

Prüfungspflicht Jahresabschluss 2026: Schwellenwerte & Pflichten

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Prüfungspflicht des Jahresabschlusses hängt von der Größenklasse der Kapitalgesellschaft ab. Mittelgroße und große GmbH, UG und AG müssen ihren Jahresabschluss nach § 316 HGB durch einen Wirtschaftsprüfer prüfen lassen. Kleine Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich von der Prüfungspflicht befreit, müssen aber dennoch offenlegen.

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Servet Gündogan

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Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Prüfungspflicht gilt für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften nach § 316 HGB. Kleine Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich prüfungsfrei. Entscheidend sind die Größenklassen nach § 267 HGB mit Schwellenwerten für Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Mitarbeiterzahl.

Grundlagen der Prüfungspflicht beim Jahresabschluss

Die Prüfungspflicht für Jahresabschlüsse von Kapitalgesellschaften ist im § 316 HGB (Handelsgesetzbuch) geregelt. Sie dient dem Schutz von Gläubigern, Gesellschaftern und der Öffentlichkeit durch eine unabhängige Kontrolle der Rechnungslegung.

Nach § 316 Abs. 1 HGB sind der Jahresabschluss und der Lagebericht von mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften durch einen Abschlussprüfer zu prüfen. Die Prüfung muss von einem Wirtschaftsprüfer oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durchgeführt werden.

Hinweis

Wichtig: Die Prüfungspflicht richtet sich nach der Größenklasse der Gesellschaft gemäß § 267 HGB. Entscheidend sind die Verhältnisse an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen.

Kleine Kapitalgesellschaften sind nach § 316 Abs. 1 HGB grundsätzlich von der Prüfungspflicht befreit. Sie müssen dennoch einen Jahresabschluss aufstellen und beim Unternehmensregister offenlegen.

  • Prüfungspflicht für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften (§ 316 HGB)
  • Durchführung durch Wirtschaftsprüfer oder WP-Gesellschaft
  • Prüfung umfasst Jahresabschluss und Lagebericht
  • Kleine Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich prüfungsfrei
  • Freiwillige Prüfung ist jederzeit möglich

Größenklassen und Schwellenwerte nach § 267 HGB

Die Einstufung in Größenklassen nach HGB erfolgt gemäß § 267 HGB anhand von drei Kriterien: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Arbeitnehmerzahl. Mindestens zwei der drei Schwellenwerte müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Nach § 267 Abs. 4 HGB gilt eine Kapitalgesellschaft als klein, wenn sie mindestens zwei der drei Merkmale nicht überschreitet. Entsprechend sind mittelgroße Gesellschaften solche, die die Grenzen kleiner Gesellschaften überschreiten, aber die Grenzen großer Gesellschaften nicht erreichen.

Achtung

Achtung: Die Größenklasse ändert sich erst, wenn die Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden (§ 267 Abs. 4 HGB).

Praxisbeispiel Größenklassifizierung

Eine GmbH weist zum 31.12.2025 folgende Kennzahlen auf: Bilanzsumme 8 Mio. €, Umsatzerlöse 14 Mio. €, 45 Mitarbeiter. Die Bilanzsumme liegt unter der Grenze (klein), die Umsatzerlöse liegen über der Grenze für kleine Gesellschaften (mittel), die Mitarbeiterzahl unter der Grenze (klein).

Da zwei von drei Kriterien die Schwellenwerte für kleine Kapitalgesellschaften nicht überschreiten, gilt die GmbH als kleine Kapitalgesellschaft und ist grundsätzlich nicht prüfungspflichtig. Details zur Prüfungspflicht GmbH nach Größe finden Sie in unserem umfassenden Ratgeber.

Prüfungspflicht nach Rechtsform

Die Prüfungspflicht unterscheidet sich je nach Rechtsform der Kapitalgesellschaft. Während die Größenklassen grundsätzlich für alle Kapitalgesellschaften gelten, bestehen bei bestimmten Rechtsformen Besonderheiten.

GmbH und UG (haftungsbeschränkt)

Für GmbH und UG gilt die Prüfungspflicht nach § 316 HGB in Verbindung mit § 267 HGB. Kleine GmbH und UG sind grundsätzlich prüfungsfrei, sofern keine gesetzlichen oder satzungsmäßigen Sonderregelungen bestehen.

Mittelgroße und große GmbH sowie UG unterliegen der gesetzlichen Prüfungspflicht. Der Abschlussprüfer wird von der Gesellschafterversammlung bestellt (§ 318 Abs. 1 HGB).

Aktiengesellschaft (AG)

Aktiengesellschaften unterliegen nach § 316 Abs. 1 HGB grundsätzlich immer der Prüfungspflicht, unabhängig von ihrer Größenklasse. Auch kleine AG müssen ihren Jahresabschluss und Lagebericht prüfen lassen.

Hinweis

Sonderfall AG: Für Aktiengesellschaften besteht keine größenabhängige Befreiung von der Prüfungspflicht. Jede AG ist prüfungspflichtig.

Besondere Prüfungspflichten

  • Kapitalmarktorientierte Unternehmen: Erweiterte Prüfungspflichten nach § 316a HGB
  • Konzernabschluss: Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 2 HGB für Mutterunternehmen
  • Genossenschaften: Prüfungspflicht nach § 53 GenG durch Prüfungsverband
  • Versicherungen und Kreditinstitute: Branchenspezifische Prüfungspflichten

Ablauf der Jahresabschlussprüfung

Die Jahresabschlussprüfung folgt einem strukturierten Prozess, der durch die Internationalen Prüfungsstandards (ISA) und die deutschen IDW-Prüfungsstandards geregelt ist. Der Abschlussprüfer wird nach § 318 Abs. 1 HGB von der Gesellschafterversammlung bzw. Hauptversammlung gewählt.

Phasen der Abschlussprüfung

  1. Prüfungsplanung: Risikoanalyse, Festlegung der Prüfungsstrategie und Prüfungshandlungen
  2. Zwischenprüfung: Prüfung des internen Kontrollsystems und unterjähriger Geschäftsvorfälle
  3. Schlussprüfung: Prüfung des aufgestellten Jahresabschlusses und Lageberichts
  4. Prüfungsbericht: Erstellung des ausführlichen Prüfungsberichts nach § 321 HGB
  5. Bestätigungsvermerk: Erteilung oder Versagung des Bestätigungsvermerks nach § 322 HGB

Prüfungsgegenstand

Nach § 317 HGB hat die Abschlussprüfung sich darauf zu erstrecken, ob der Jahresabschluss und der Lagebericht den gesetzlichen Vorschriften und den sie ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags oder der Satzung entsprechen.

Jahresabschluss

  • Bilanz nach § 266 HGB
  • Gewinn- und Verlustrechnung § 275 HGB
  • Anhang nach § 284 ff. HGB
  • Ordnungsmäßigkeit der Buchführung

Lagebericht

  • Wirtschaftliche Lage § 289 HGB
  • Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis
  • Risiken und Chancen
  • Prognosebericht

„Eine gut vorbereitete Jahresabschlussprüfung spart Zeit und Kosten. Unternehmen sollten die Unterlagen vollständig und strukturiert bereitstellen und offene Fragen im Vorfeld klären.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Kosten der Jahresabschlussprüfung

Die Kosten einer Jahresabschlussprüfung variieren erheblich je nach Unternehmensgröße, Komplexität der Geschäftstätigkeit und Prüfungsumfang. Wirtschaftsprüfer berechnen ihre Honorare in der Regel nach Zeitaufwand oder nach der Gebührenordnung für Wirtschaftsprüfer.

Kostenfaktoren

  • Unternehmensgröße und Bilanzsumme
  • Komplexität der Geschäftsvorfälle und Buchführung
  • Qualität des internen Kontrollsystems
  • Anzahl der Standorte und Tochtergesellschaften
  • Branche und spezifische Risiken
  • Umfang der vorzulegenden Unterlagen

Richtwerte für Prüfungskosten

Unternehmensgröße Bilanzsumme Kosten Abschlussprüfung
Kleine mittelgroße GmbH 7–12 Mio. € 8.000–15.000 €
Mittelgroße GmbH 12–20 Mio. € 15.000–35.000 €
Große GmbH 20–50 Mio. € 35.000–80.000 €
Sehr große GmbH/AG > 50 Mio. € ab 80.000 €

Achtung

Hinweis: Die genannten Beträge sind Richtwerte. Die tatsächlichen Kosten können je nach Einzelfall erheblich abweichen und sollten im Vorfeld mit dem Wirtschaftsprüfer vereinbart werden.

Zusätzliche Kosten können entstehen für Sonderprüfungen, Konzernabschlussprüfungen oder bei erheblichen Mängeln in der Buchführung, die zusätzlichen Prüfungsaufwand verursachen.

Befreiungen und Ausnahmen von der Prüfungspflicht

Neben der grundsätzlichen Befreiung kleiner Kapitalgesellschaften nach § 316 HGB bestehen weitere Befreiungs- und Erleichterungsvorschriften, insbesondere für Konzernunternehmen.

Befreiung kleiner Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB sind nach § 316 Abs. 1 HGB von der Prüfungspflicht befreit. Diese Befreiung gilt jedoch nur, wenn keine gesetzlichen oder satzungsmäßigen Sonderregelungen entgegenstehen.

  • Einstufung als kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB
  • Keine Überschreitung der Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen
  • Keine gesellschaftsvertragliche Prüfungspflicht
  • Keine branchenspezifische Prüfungspflicht (z.B. Versicherungen)
  • Keine Konzerneinbindung mit Prüfungspflicht

Konzernrechtliche Befreiungen

Nach § 293 HGB können in einen Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen unter bestimmten Voraussetzungen von der Konzernabschlusspflicht befreit werden, wenn das Mutterunternehmen nach dem Recht eines EU-Mitgliedstaats einen Konzernabschluss aufstellt.

Hinweis

Praxishinweis: Die Befreiung von der Konzernabschlusspflicht entbindet nicht von der einzelgesellschaftlichen Prüfungspflicht, wenn die Tochtergesellschaft mittelgroß oder groß ist.

Freiwillige Prüfung

Auch kleine Kapitalgesellschaften können ihren Jahresabschluss freiwillig prüfen lassen. Eine freiwillige Prüfung erhöht die Glaubwürdigkeit der Rechnungslegung gegenüber Banken, Investoren und Geschäftspartnern.

Fristen für Feststellung und Offenlegung

Unabhängig von der Prüfungspflicht müssen alle Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss fristgerecht aufstellen und feststellen. Anschließend ist der Jahresabschluss beim Unternehmensregister zu veröffentlichen, wobei sich die Fristen nach der Unternehmensgröße richten.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss der GmbH ist nach § 42a GmbHG in den ersten Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen. Die Frist Jahresabschluss GmbH sieht vor, dass die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss innerhalb festgelegter Fristen feststellen muss:

11

Monate für kleine GmbH

8

Monate für mittelgroße/große GmbH

Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) bedeutet dies: Kleine GmbH haben bis zum 30.11.2026 Zeit, mittelgroße und große GmbH bis zum 31.08.2026.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach § 325 HGB müssen alle Kapitalgesellschaften ihre Rechnungslegungsunterlagen spätestens 12 Monate nach dem Abschlussstichtag beim Unternehmensregister einreichen. Seit dem DiRUG (Inkrafttreten 01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister.

Achtung

Wichtig: Die Offenlegung erfolgt seit August 2022 ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger. Für den Jahresabschluss 2025 endet die Frist am 31.12.2026.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Klein Ja (verkürzt) Nein* Ja (verkürzt) Nein
Mittelgroß Ja Ja (verkürzt) Ja Ja
Groß Ja Ja Ja Ja

* Kleine Kapitalgesellschaften sind nach § 326 Abs. 1 HGB von der Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung befreit.

Konsequenzen bei Verstößen gegen die Prüfungspflicht

Verstöße gegen die Prüfungspflicht und die Offenlegungsvorschriften können erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen haben. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die Einhaltung der Offenlegungspflichten.

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Bei Verstößen gegen die Offenlegungspflicht des § 325 HGB kann das Bundesamt für Justiz gegen die Mitglieder des vertretungsberechtigten Organs (Geschäftsführer) ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB festsetzen.

Ordnungsgeld

500 bis 25.000 Euro pro betroffenem Geschäftsführer nach § 335 HGB

Wiederholtes Ordnungsgeld

Bei fortgesetzter Nichtoffenlegung können weitere Ordnungsgelder festgesetzt werden

Veröffentlichung

Hinweis auf Nichtoffenlegung kann im Unternehmensregister veröffentlicht werden

Weitere Rechtsfolgen

  • Haftungsrisiko: Geschäftsführer können bei Verstößen gegen § 316 HGB persönlich haften
  • Nichtigkeit der Gewinnverwendung: Ohne ordnungsgemäße Feststellung kann kein Gewinn ausgeschüttet werden
  • Kreditschädigung: Fehlende oder verspätete Offenlegung beeinträchtigt die Bonität
  • Strafbarkeit: Vorsätzliche Falschdarstellungen können nach § 331 HGB strafbar sein
  • Prüfungspflicht: Verstöße gegen die Prüfungspflicht können Schadensersatzansprüche auslösen

„Die rechtzeitige und vollständige Offenlegung ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch ein Gebot der Transparenz gegenüber Geschäftspartnern und Gläubigern. Versäumnisse können teuer werden.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Verjährung und Nachholen

Die Offenlegungspflicht verjährt nicht. Auch Jahre nach dem Abschlussstichtag kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld festsetzen. Betroffene Unternehmen sollten fehlende Offenlegungen umgehend nachholen.

Hinweis

Empfehlung: Bei versäumter Offenlegung sollten Unternehmen die Unterlagen schnellstmöglich einreichen. Dies mindert das Ordnungsgeldrisiko und zeigt Kooperationsbereitschaft.

Häufig gestellte Fragen

Welche Kapitalgesellschaften sind prüfungspflichtig?

Prüfungspflichtig sind nach § 316 HGB mittelgroße und große Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG). Aktiengesellschaften sind unabhängig von ihrer Größe immer prüfungspflichtig. Kleine Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich von der Prüfungspflicht befreit, sofern keine Sonderregelungen bestehen.

Wie hoch sind die Schwellenwerte für die Prüfungspflicht 2026?

Eine Kapitalgesellschaft gilt als klein und ist prüfungsfrei, wenn sie mindestens zwei der drei Kriterien nicht überschreitet: Bilanzsumme ≤ 6 Mio. €, Umsatzerlöse ≤ 12 Mio. €, durchschnittlich ≤ 50 Mitarbeiter. Die Schwellenwerte müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden.

Was kostet eine Jahresabschlussprüfung?

Die Kosten einer Jahresabschlussprüfung variieren erheblich nach Unternehmensgröße und Komplexität. Für kleine mittelgroße GmbH liegen die Kosten typischerweise zwischen 8.000 und 15.000 Euro, für mittelgroße GmbH zwischen 15.000 und 35.000 Euro. Große Gesellschaften zahlen ab 35.000 Euro aufwärts.

Welche Strafen drohen bei fehlender Prüfung oder Offenlegung?

Bei Verstößen gegen die Offenlegungspflicht kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro pro Geschäftsführer nach § 335 HGB festsetzen. Verstöße gegen die Prüfungspflicht können zudem Haftungsrisiken für die Geschäftsführung und Schadensersatzansprüche auslösen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

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    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater