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Datum

Lesedauer

12–18 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss vorbereiten

Jahresabschluss vorbereiten 2026: Zeitplan & Checkliste

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss 2025 muss für GmbHs fristgerecht vorbereitet, erstellt und offengelegt werden. Eine strukturierte Vorbereitung ab Januar 2026 – einschließlich der Zusammenstellung aller Lohnunterlagen für den Jahresabschluss – sichert die Einhaltung der gesetzlichen Fristen nach § 325 HGB und vermeidet Ordnungsgelder bis 25.000 Euro. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen den optimalen Zeitplan, alle relevanten Fristen und praktische Checklisten für eine reibungslose Jahresabschlusserstellung.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Vorbereitung des Jahresabschlusses sollte unmittelbar nach dem 31.12.2025 beginnen. Kleinere GmbHs haben 11 Monate für die Feststellung und 12 Monate für die Offenlegung beim Unternehmensregister. Eine strukturierte Vorbereitung mit Checklisten und klarem Zeitplan verhindert Verzögerungen und Ordnungsgelder.

Überblick: Fristen & Pflichten beim Jahresabschluss 2026

Jede GmbH ist nach § 242 HGB und § 264 HGB verpflichtet, zum Ende des Geschäftsjahres einen Jahresabschluss aufzustellen. Für das Geschäftsjahr 2025 mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 verbindliche Fristen für Feststellung und Offenlegung.

Die Einhaltung dieser Fristen ist nicht optional: Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung drohen Ordnungsgelder nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro. Zudem kann das Unternehmensregister die Gesellschafter und Geschäftsführer persönlich in Anspruch nehmen.

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH

8 Monate

Feststellungsfrist mittelgroße GmbH

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB

Hinweis

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Einreichung kann elektronisch über das Portal www.unternehmensregister.de oder über spezialisierte Softwarelösungen erfolgen.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Die Größenklasse bestimmt sowohl die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG als auch den Umfang der Offenlegungspflichten. Zwei der drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden.

Zeitplan Januar bis Februar 2026: Die kritischen Wochen

Die ersten acht Wochen nach dem Bilanzstichtag sind entscheidend für eine fristgerechte Jahresabschlusserstellung. In diesem Zeitraum müssen alle vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen werden, damit der Steuerberater oder die interne Buchhaltung den Jahresabschluss erstellen kann. Eine strukturierte Checkliste für die Buchhaltung hilft dabei, keine wichtigen Schritte zu übersehen und den Prozess effizient zu gestalten.

Achtung

Verzögerungen in der Vorbereitungsphase wirken sich direkt auf die Einhaltung der gesetzlichen Fristen aus. Fehlende Belege oder unvollständige Lohnkonten können die Fertigstellung um Wochen verzögern.

Wochenplan Januar 2026

Kalenderwoche Aufgabe Verantwortlich
KW 1-2 (1.-12.01.) Lohnbuchhaltung Dezember 2025 abschließen, Jahresmeldungen prüfen Lohnbuchhaltung
KW 2-3 (6.-19.01.) Offene Posten klären, Kontoauszüge abstimmen Finanzbuchhaltung
KW 3-4 (13.-26.01.) Inventur durchführen, Inventurlisten erstellen Lager/Controlling
KW 4-5 (20.01.-2.02.) Anlagenbuchhaltung prüfen, Abschreibungen vorbereiten Buchhaltung

Parallel zur Buchhaltung müssen in dieser Phase auch alle steuerrelevanten Unterlagen zusammengestellt werden. Dazu gehören Verträge, Investitionsnachweise, Darlehensvereinbarungen und Gesellschafterbeschlüsse aus 2025.

  • Alle Bankauszüge Dezember 2025 vollständig vorliegend
  • Kreditkartenabrechnungen erfasst und kontiert
  • Kassenbuch geprüft und abgeschlossen
  • Offene Forderungen und Verbindlichkeiten abgestimmt
  • Rückstellungen und Abgrenzungen dokumentiert

Lohnbuchhaltung vorbereiten: Jahresabschluss der Personalkosten

Die Lohnbuchhaltung ist häufig der kritische Pfad bei der Jahresabschlussvorbereitung. Alle Lohn- und Gehaltsabrechnungen für 2025 müssen vollständig erfasst, die Jahresmeldungen an die Sozialversicherungsträger übermittelt und die Lohnsteuer-Anmeldungen geprüft sein.

Pflichtmeldungen zum Jahreswechsel

Sozialversicherung

  • Jahresmeldung bis 15.02.2026 (§ 25 DEÜV)
  • UV-Jahresmeldung an Berufsgenossenschaft
  • Beitragsnachweise Dezember 2025 prüfen
  • Unfallversicherungsbeiträge abstimmen

Lohnsteuer

  • Lohnsteuer-Anmeldung Dezember 2025
  • Elektronische Lohnsteuerbescheinigungen bis 28.02.2026
  • Pauschalsteuer prüfen (z.B. Geschenke, Bewirtung)
  • Sachbezüge und geldwerte Vorteile dokumentieren

Besondere Aufmerksamkeit erfordern alle jahresbezogenen Zahlungen: Weihnachtsgeld, Tantiemen, Urlaubsabgeltungen und variable Vergütungsbestandteile müssen periodengerecht abgegrenzt werden.

Hinweis

Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstunden zum 31.12.2025 sind nach § 249 HGB zu bilanzieren. Die Bewertung erfolgt mit den durchschnittlichen Lohnkosten einschließlich Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung.

Abstimmung Lohnkonten mit Finanzbuchhaltung

Konto Soll-Wert (Lohnbuchhaltung) Ist-Wert (Fibu) Differenz
Bruttolöhne/-gehälter Summe Jahresabrechnungen Konto 4100-4199 0,00 €
Sozialversicherung AG-Anteil Summe SV-Beiträge AG Konto 4130-4139 0,00 €
Lohnsteuer Summe LSt-Abzüge Konto 4140 0,00 €
Nettolöhne Summe Auszahlungen Konto 4900/Bank 0,00 €

Jede Differenz zwischen Lohnbuchhaltung und Finanzbuchhaltung muss analysiert und aufgeklärt werden. Häufige Ursachen sind nachträgliche Korrekturen, zeitliche Abgrenzungsdifferenzen bei Überweisungen oder fehlerhafte Kontierungen.

Finanzbuchhaltung abschließen: Konten abstimmen und prüfen

Der Abschluss der laufenden Buchhaltung bildet die Grundlage für den Jahresabschluss nach § 242 HGB. Alle Geschäftsvorfälle des Jahres 2025 müssen vollständig erfasst, kontiert und auf Sachkonten gebucht sein.

Bankkonten und Kassen abstimmen

Die Abstimmung aller Bankkonten erfolgt durch Vergleich der Kontoauszüge zum 31.12.2025 mit den Salden der Finanzbuchhaltung. Nicht gebuchte Bankbewegungen (z.B. Zinsen, Gebühren, Lastschriften) sind nachzubuchen.

  • Alle Kontoauszüge 2025 chronologisch vollständig
  • Banksalden zum 31.12.2025 mit Buchhaltung abgestimmt
  • Kreditkartenumsätze vollständig erfasst
  • Kassenbuch geprüft, Kassenbestand gezählt
  • Offene Posten (OP-Listen) aktualisiert

Forderungen und Verbindlichkeiten

Nach § 253 Abs. 4 HGB sind Forderungen zum Nennwert anzusetzen, abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen. Pauschalwertberichtigungen können für das allgemeine Ausfallrisiko gebildet werden.

Forderungen aus L+L

  • OP-Liste erstellen (alle offenen Rechnungen)
  • Fälligkeiten prüfen, überfällige Posten markieren
  • Einzelwertberichtigungen dokumentieren
  • Inkassofälle separat ausweisen

Verbindlichkeiten aus L+L

  • Eingangsrechnungen vollständig erfasst
  • Verbindlichkeitenspiegel erstellen
  • Skontierbare Rechnungen identifizieren
  • Anzahlungen und Abschlagsrechnungen abstimmen

Achtung

Rechnungen mit Eingangsdatum 2025 müssen auch bei Zahlung in 2026 als Verbindlichkeit zum 31.12.2025 passiviert werden. Das Realisationsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB verlangt die periodengerechte Zuordnung.

Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB

Ausgaben vor dem 31.12.2025, die Aufwand für 2026 darstellen, sind als aktive Rechnungsabgrenzung zu bilanzieren. Typische Fälle sind Versicherungsprämien, Mietzahlungen, Leasingraten oder Wartungsverträge mit Laufzeit über den Jahreswechsel.

Position Gezahlt 2025 Anteil 2026 ARAP 31.12.2025
Versicherung (01.10.25-30.09.26) 12.000 € 9 Monate 9.000 €
Miete (Dezember 2025 im Voraus) 5.000 € 1 Monat 0 €
Software-Lizenz (01.12.25-30.11.26) 2.400 € 11 Monate 2.200 €

Inventur & Anlagevermögen: Bestandsaufnahme zum 31.12.2025

Nach § 240 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, zu Beginn seines Handelsgewerbes und zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres ein Inventar aufzustellen. Die Inventur umfasst die mengen- und wertmäßige Erfassung aller Vermögensgegenstände und Schulden.

Stichtagsinventur vs. permanente Inventur

Stichtagsinventur

Körperliche Bestandsaufnahme am 31.12.2025 oder innerhalb von 10 Tagen davor/danach. Geeignet für überschaubare Warenbestände.

Permanente Inventur

Laufende Bestandsführung mit Soll-Ist-Abgleich während des Jahres. Zulässig nach § 241 Abs. 2 HGB bei funktionierender Lagerbuchhaltung.

Vor-/nachverlegte Inventur

Inventur bis zu 3 Monate vor oder 2 Monate nach Bilanzstichtag. Bestandsveränderungen müssen wertmäßig fortgeschrieben werden.

Die Inventurlisten müssen nach § 239 HGB einzeln und vollständig sein. Sie bilden die Grundlage für die Bewertung des Vorratsvermögens in der Bilanz und müssen für 10 Jahre aufbewahrt werden.

Anlagevermögen und Abschreibungen

Das Anlagevermögen nach § 247 Abs. 2 HGB umfasst alle Gegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Zum Jahresabschluss sind planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB vorzunehmen.

Hinweis

Seit 2021 gilt die Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 800 € netto nach § 6 Abs. 2 EStG. Sammelposten für Güter zwischen 250 € und 1.000 € können über 5 Jahre abgeschrieben werden (§ 6 Abs. 2a EStG).

  • Anlagenkartei vollständig und aktuell
  • Zugänge 2025 mit Belegen dokumentiert
  • Abgänge und Verschrottungen erfasst
  • Abschreibungsmethoden geprüft (linear, degressiv bei Altfällen)
  • Außerplanmäßige Abschreibungen bei dauerhafter Wertminderung
  • GWG-Grenze von 800 € beachtet

„Die korrekte Abgrenzung zwischen Erhaltungsaufwand und aktivierungspflichtigen Herstellungskosten ist eine häufige Fehlerquelle. Grundsatz: Reparaturen sind Aufwand, Erweiterungen oder wesentliche Verbesserungen erhöhen die Anschaffungs-/Herstellungskosten.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Jahresabschluss erstellen: Von der Bilanz zum Lagebericht

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht nach § 264 Abs. 1 HGB aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Anhang. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen.

Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz ist nach dem gesetzlichen Gliederungsschema des § 266 HGB aufzustellen. Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB dürfen eine verkürzte Bilanz mit zusammengefassten Posten verwenden (§ 266 Abs. 1 Satz 3 HGB).

Aktivseite Passivseite
A. Anlagevermögen I. Immaterielle VG II. Sachanlagen III. Finanzanlagen A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen IV. Jahresüberschuss
B. Umlaufvermögen I. Vorräte II. Forderungen III. Wertpapiere IV. Kasse/Bank B. Rückstellungen C. Verbindlichkeiten D. Rechnungsabgrenzung
C. Rechnungsabgrenzung D. Aktive latente Steuern

Gewinn- und Verlustrechnung

Die GuV kann nach § 275 HGB im Gesamtkostenverfahren oder im Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden. In Deutschland ist das Gesamtkostenverfahren verbreiteter, international überwiegt das Umsatzkostenverfahren.

Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB)

  • Umsatzerlöse
  • + Bestandsveränderungen
  • + Andere aktivierte Eigenleistungen
  • – Materialaufwand
  • – Personalaufwand
  • – Abschreibungen
  • = Betriebsergebnis

Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB)

  • Umsatzerlöse
  • – Herstellungskosten der Umsätze
  • = Bruttoergebnis
  • – Vertriebskosten
  • – Verwaltungskosten
  • = Betriebsergebnis

Anhang nach § 284 HGB

Der Anhang ergänzt und erläutert Bilanz und GuV. Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB sind vom Anhang befreit. Kleine Kapitalgesellschaften müssen einen verkürzten Anhang nach § 288 HGB erstellen.

  • Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Erläuterungen zu Bilanz- und GuV-Posten
  • Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
  • Angaben zu Organen (Geschäftsführer, Gesellschafter)
  • Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl (§ 285 Nr. 7 HGB)
  • Honorar Abschlussprüfer bei prüfungspflichtigen Gesellschaften

Feststellung & Offenlegung: Fristen und Verfahren 2026

Nach der Erstellung muss der Jahresabschluss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt und anschließend beim Unternehmensregister offengelegt werden. Beide Schritte unterliegen gesetzlichen Fristen.

Feststellung nach § 42a GmbHG

Die Gesellschafterversammlung muss den Jahresabschluss innerhalb der gesetzlichen Frist feststellen. Der Beschluss wird protokolliert und bildet die Grundlage für die Offenlegung.

Größenklasse Frist Stichtag für JA 2025
Kleine GmbH 11 Monate nach Bilanzstichtag 30.11.2026
Mittelgroße GmbH 8 Monate nach Bilanzstichtag 31.08.2026
Große GmbH 8 Monate nach Bilanzstichtag 31.08.2026

Achtung

Die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG ist nicht identisch mit der Offenlegungsfrist. Der Jahresabschluss muss zunächst festgestellt werden, bevor er offengelegt werden kann.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Nach § 325 HGB müssen die gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister elektronisch einreichen. Für den Jahresabschluss 2025 endet die Frist am 31.12.2026.

Hinweis

Seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie vom 05.08.2021, in Kraft seit 01.08.2022) ist das Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de die zentrale Offenlegungsstelle. Der Bundesanzeiger nimmt keine Einreichungen mehr entgegen.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a) Ja (verkürzt) Nein* Nein* Nein
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1) Ja (verkürzt) Nein* Ja (verkürzt) Nein
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Ja Ja (verkürzt) Ja Ja
Große Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Ja

* Kleinst- und kleine Kapitalgesellschaften können auf die Offenlegung von GuV und Anhang verzichten, wenn sie diese unter Verwendung des vorgeschriebenen Musters erstellen und bestimmte Angaben in der Bilanz machen (§ 326 Abs. 1, § 327 HGB).

Ordnungsgeldverfahren bei Versäumnis

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen.

„Das Ordnungsgeld richtet sich nicht gegen die Gesellschaft, sondern gegen die Geschäftsführer persönlich. Auch nach verspäteter Einreichung kann das Ordnungsgeld nicht mehr abgewendet werden – nur die Höhe lässt sich durch schnelles Nachholen begrenzen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Checkliste zur Vorbereitung: Schritt für Schritt

Eine systematische Vorbereitung mit Checklisten verhindert Verzögerungen und stellt sicher, dass alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorliegen. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Arbeitsschritte in chronologischer Reihenfolge.

Phase 1: Januar 2026 – Laufende Buchhaltung abschließen

  • Alle Eingangsrechnungen Dezember 2025 erfasst und kontiert
  • Ausgangsrechnungen vollständig erstellt und verbucht
  • Bankauszüge Dezember 2025 abgestimmt
  • Kassenbuch geschlossen, Kassenbestand gezählt
  • Lohnbuchhaltung Dezember 2025 abgeschlossen
  • Kreditkartenabrechnungen Dezember erfasst
  • Reisekostenabrechnungen vollständig

Phase 2: Januar/Februar 2026 – Inventur und Abstimmungen

  • Inventur durchgeführt (Stichtag 31.12.2025 ± 10 Tage)
  • Inventurlisten vollständig und unterschrieben
  • Anlagenkartei aktualisiert (Zugänge/Abgänge 2025)
  • Offene-Posten-Listen erstellt und geprüft
  • Forderungen auf Werthaltigkeit geprüft
  • Verbindlichkeitenspiegel erstellt
  • Darlehenskonten abgestimmt (Stand 31.12.2025)

Phase 3: Februar/März 2026 – Jahresabschlussarbeiten

  • Abschreibungen berechnet und gebucht
  • Rückstellungen ermittelt (Urlaub, Tantieme, Prozessrisiken)
  • Rechnungsabgrenzungsposten gebucht (aktiv und passiv)
  • Umsatzsteuerjahreserklärung 2025 vorbereitet
  • Saldenliste erstellt und auf Plausibilität geprüft
  • Bilanz und GuV nach § 266, § 275 HGB erstellt
  • Anhang nach § 284 HGB formuliert

Phase 4: März bis November 2026 – Feststellung und Offenlegung

  • Gesellschafterversammlung einberufen (Frist nach Satzung)
  • Jahresabschluss der Gesellschafterversammlung vorgelegt
  • Feststellungsbeschluss protokolliert
  • Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst
  • Offenlegung beim Unternehmensregister vorbereitet
  • Elektronische Einreichung über Portal oder Software
  • Veröffentlichungsbestätigung archiviert

Häufige Fehler vermeiden: Praxistipps für GmbHs

Bei der Jahresabschlusserstellung gibt es typische Stolperfallen, die zu Verzögerungen, Korrekturen oder rechtlichen Problemen führen können. Die folgenden Hinweise basieren auf häufigen Fehlern aus der Praxis.

Fehler 1: Unvollständige Belegsammlung

Fehlende oder unvollständige Belege führen zu zeitaufwändigen Recherchen und verzögern die Fertigstellung. Besonders problematisch sind nachträglich angeforderte Duplikate von Bankauszügen, Kreditkartenabrechnungen oder Lieferantenrechnungen.

Hinweis

Lösung: Implementieren Sie ein digitales Belegmanagement mit wöchentlichem Upload aller Eingangsrechnungen und monatlicher Vollständigkeitskontrolle. Bankauszüge sollten unmittelbar nach Erhalt archiviert werden.

Fehler 2: Periodenabgrenzung ignoriert

Das Prinzip der periodengerechten Erfolgsermittlung nach § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB wird häufig bei Rechnungen rund um den Jahreswechsel verletzt. Eine Rechnung mit Datum Dezember 2025, die erst im Januar 2026 bezahlt wird, muss als Verbindlichkeit 2025 passiviert werden.

Achtung

Gleiches gilt für Eingangsrechnungen, die erst im Januar 2026 eintreffen, sich aber auf Lieferungen/Leistungen des Jahres 2025 beziehen. Hier ist eine sonstige Verbindlichkeit zu bilden.

Fehler 3: Rückstellungen vergessen oder falsch bewertet

Typische vergessene Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Prozessrisiken, Gewährleistungsverpflichtungen oder ausstehende Urlaubsansprüche. Die Bewertung muss dem Vorsichtsprinzip entsprechen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erfolgen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Fehler 4: Gesellschafterdarlehen nicht passiviert

Darlehen von Gesellschaftern an die GmbH sind als Verbindlichkeiten zu passivieren, unabhängig davon, ob sie verzinst werden oder eine feste Laufzeit haben. Auch nicht verzinste Darlehen müssen separat im Anhang oder unter der Bilanz ausgewiesen werden.

Fehlerquelle Konsequenz Vermeidung
Fehlende Belege Verzögerung, Schätzungen Digitales Belegmanagement
Keine Periodenabgrenzung Falsche Periodisierung Monatsweise Kontrolle Dezember/Januar
Rückstellungen vergessen Gewinnüberhöhung, Nachbesserung Standardcheckliste verwenden
GWG-Grenze missachtet Falsche Aktivierung Automatische Filter in Buchhaltungssoftware

„Die häufigsten Verzögerungen entstehen nicht durch komplexe Bilanzierungsfragen, sondern durch unvollständige Unterlagen und fehlende Abstimmungen. Wer im Dezember bereits die Weichen stellt, spart im März viel Zeit.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fehler 5: Fristen unterschätzen

Viele Geschäftsführer gehen davon aus, dass die 12-Monats-Frist für die Offenlegung großzügig bemessen ist. In der Praxis bleiben nach Abzug von Steuerberatungszeit, Gesellschafterversammlung und formaler Prüfung oft nur wenige Wochen Puffer.

Hinweis

Empfehlung: Setzen Sie sich interne Meilensteine: Buchhaltung abgeschlossen bis Ende Februar, Jahresabschluss erstellt bis Ende April, Gesellschafterversammlung bis Ende Juni, Offenlegung bis Ende September – dann haben Sie noch drei Monate Reserve.

Häufig gestellte Fragen

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 für eine kleine GmbH offengelegt werden?

Für den Jahresabschluss zum 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB am 31.12.2026 – also 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung muss bei kleinen GmbHs nach § 42a GmbHG bis zum 30.11.2026 erfolgen (11 Monate). Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht beim Bundesanzeiger.

Welche Unterlagen müssen zur Vorbereitung des Jahresabschlusses vorliegen?

Vollständig erforderlich sind: alle Bankkontoauszüge 2025, Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Lohnabrechnungen mit Jahresmeldungen, Kassenbuch, Inventurlisten, Anlagenkartei mit Zu- und Abgängen, offene Posten Listen (Forderungen/Verbindlichkeiten), Darlehensverträge, Mietverträge, Versicherungspolicen und Gesellschafterbeschlüsse. Unvollständige Unterlagen verzögern die Fertigstellung erheblich.

Was passiert bei verspäteter Offenlegung des Jahresabschlusses?

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Es richtet sich persönlich gegen die Geschäftsführer, nicht gegen die Gesellschaft. Auch nach Nachholung der Offenlegung bleibt das Ordnungsgeld bestehen.

Müssen kleine GmbHs eine Gewinn- und Verlustrechnung offenlegen?

Nein, kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB können nach § 327 Nr. 1 HGB auf die Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung verzichten. Offengelegt werden muss dann nur die Bilanz (in verkürzter Form) und ein verkürzter Anhang. Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB sind von der Offenlegung der GuV und des Anhangs ganz befreit (§ 326 Abs. 1 HGB).

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen, Unternehmensregister – Offenlegungsportal. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert

So läuft der Prozess

Vom ersten Beleg bis zur letzten Einreichung – unsere Steuerberater und unsere KI-Assistenz sind an Ihrer Seite. Klar geführt, strukturiert und ohne Stress – von Anfang bis Ende.

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Schritt 01 · 60 Sekunden

Festpreis berechnen – sofort, verbindlich

Geben Sie Umsatz und Rechtsform an – und Sie sehen in Sekunden Ihren verbindlichen Jahrespreis. Keine Anfrage, kein Wartezimmer, kein "wir melden uns". Transparent, fix, ohne versteckte Kosten.

sicher bezahlen · PayPal · Klarna · Rechnung
Festpreisrechnerlive
bis 50 T€ bis 100 T€ bis 300 T€ bis 500 T€
1.069,21 €499,95 €
inkl. MwSt · Bilanz · Steuererklärungen · Offenlegung
Festpreis berechnen
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Schritt 02 · Rückruf binnen 1 Werktag

Persönliches Kennenlernen am Telefon

Keine Chatbots, keine Warteschleife. Servet Gündogan, unsere Büroleitung, ruft Sie persönlich zurück. In rund 15 Minuten besprechen wir Ihre Situation, zeigen Ihnen den Ablauf und prüfen gemeinsam, ob Ihr Unternehmen zu uns passt. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob wir zusammenarbeiten – kein Druck, kein Risiko.

0711 – 968 881 55
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Kundensupport
"Erzählen Sie mir kurz, was Sie bewegt – und ich erkläre, wie wir helfen können."
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Schritt 03 · geführtes Onboarding

Einfach hochladen – wir übernehmen

Lexoffice, SevDesk, DATEV, Excel – egal welches Programm: Export rein, fertig. Keine Umstellung, kein Lernen, kein neues Tool. Was Sie schon haben, reicht. Unsere KI-Assistenz führt Sie Schritt für Schritt – fünf Minuten, dann sind Sie durch.

Drag & Drop · GoBD-konform
Buchhaltungsprogramm wählen
LLexoffice
SSevDesk
DDATEV
+manuell
Belege hierher ziehenPDF, JPG, CSV · bis 50 MB pro Datei
Rechnungen_Q4.zip 78 %
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Schritt 04 · KI prüft · StB kontrolliert

Automatische Plausibilitätsprüfung

Unsere KI-Assistenz prüft jede Buchung in Sekunden auf Auffälligkeiten, fehlende Belege und USt-Unstimmigkeiten – was sonst Wochen dauert. Sie bekommen eine klare Checkliste: nur das wird nachgefragt, was wirklich fehlt. Keine unnötigen Rückfragen.

schneller zum Abschluss
K
KI-Assistenz · Plausibilitätsprüfung
aktiv
Kontoauszüge vollständig 428 Buchungen
USt-Abgleich erfolgt 19 % · 7 % · RC
! 3 Belege fehlen > 1.000 € Rückfrage
Anlagenverzeichnis abgeglichen 14 Positionen
! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
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Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
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Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater