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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten


OnlineBilanzBlogAbgabefrist Jahresabschluss 2026

Abgabefrist Jahresabschluss 2026: Termine & Pflichten im Überblick

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Abgabefrist für den Jahresabschluss 2026 ist für Kapitalgesellschaften gesetzlich strikt geregelt. Wer die Fristen zur Aufstellung des Jahresabschlusses sowie zur Feststellung und Offenlegung nicht einhält, riskiert Ordnungsgelder bis zu 25.000 Euro. Dabei sind nicht nur die Termine relevant, sondern auch die korrekte Durchführung der Jahresabschluss Buchungen im SKR03. Dieser Leitfaden erklärt alle relevanten Termine, gesetzlichen Grundlagen und zeigt, wie digitale Lösungen wie OnlineBilanz.de den gesamten Prozess rechtssicher und effizient gestalten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Abgabefrist für den Jahresabschluss 2026 (Bilanzstichtag 31.12.2025) beträgt 12 Monate für die Offenlegung beim Unternehmensregister gemäß § 325 HGB. Die Feststellung muss bei kleinen GmbHs innerhalb von 11 Monaten, bei mittelgroßen und großen GmbHs innerhalb von 8 Monaten erfolgen (§ 42a GmbHG). Versäumnisse führen zu Ordnungsgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Warum die Abgabefrist für den Jahresabschluss 2026 entscheidend ist

Die Abgabefrist für den Jahresabschluss ist keine unverbindliche Empfehlung, sondern eine gesetzliche Verpflichtung nach § 325 HGB für alle Kapitalgesellschaften. Sie dient der Transparenz gegenüber Geschäftspartnern, Gläubigern und der Öffentlichkeit.

Wer die Frist versäumt, muss mit empfindlichen Ordnungsgeldern nach § 335 HGB rechnen. Diese können bei wiederholten Verstößen bis zu 25.000 Euro betragen. Zudem kann das Registergericht ein Zwangsgeld verhängen und die Geschäftsführer persönlich in Haftung nehmen.

Neben den rechtlichen Konsequenzen hat die fristgerechte Abgabe auch wirtschaftliche Bedeutung. Ein ordnungsgemäß offengelegter Jahresabschluss stärkt das Vertrauen von Banken, Investoren und Lieferanten in die Seriosität und finanzielle Stabilität des Unternehmens.

Hinweis

Wichtig für 2026: Seit dem DiRUG (Digitalisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nur noch die Veröffentlichungsplattform, nicht mehr die Einreichungsstelle.

Gesetzliche Fristen für den Jahresabschluss 2026 im Überblick

Für Unternehmen mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 folgende verbindliche Fristen. Diese unterscheiden sich je nach Größenklasse und Rechtsform der Gesellschaft.

Vorgang Rechtsgrundlage Frist kleine GmbH Frist mittelgroße/große GmbH
Feststellung Jahresabschluss § 42a GmbHG 11 Monate (30.11.2026) 8 Monate (31.08.2026)
Offenlegung beim Unternehmensregister § 325 HGB 12 Monate (31.12.2026) 12 Monate (31.12.2026)
Steuererklärung (ohne Fristverlängerung) AO 31.07.2026 31.07.2026
Steuererklärung (mit Steuerberater) AO 28.02.2027 / 30.04.2027 28.02.2027 / 30.04.2027

Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 Abs. 1 HGB ist für alle Kapitalgesellschaften identisch. Die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG hingegen variiert je nach Größenklasse und bestimmt, bis wann die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss formell beschließen muss.

Achtung

Achtung: Die Feststellungsfrist ist kürzer als die Offenlegungsfrist. Mittelgroße und große GmbHs müssen den Jahresabschluss bereits bis zum 31.08.2026 feststellen, obwohl die Offenlegung erst bis 31.12.2026 erfolgen muss.

Feststellung des Jahresabschlusses nach § 42a GmbHG

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist der formelle Beschluss durch die Gesellschafterversammlung. Erst nach diesem Beschluss gilt der Jahresabschluss als verbindlich und kann offengelegt werden.

Nach § 42a Abs. 1 GmbHG muss die ordentliche Gesellschafterversammlung in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres stattfinden – bei mittelgroßen und großen Gesellschaften. Kleine Kapitalgesellschaften haben nach § 42a Abs. 2 GmbHG elf Monate Zeit.

Kleine GmbH/UG

  • Bilanzstichtag: 31.12.2025
  • Feststellungsfrist: 30.11.2026
  • Gesellschafterversammlung muss bis dahin stattfinden
  • Protokoll dokumentiert Beschluss

Mittelgroße/große GmbH

  • Bilanzstichtag: 31.12.2025
  • Feststellungsfrist: 31.08.2026
  • Frühzeitige Planung erforderlich
  • Prüfungspflichtige Gesellschaften: längerer Vorlauf nötig

Die Feststellung ist Voraussetzung für die Offenlegung. Ohne Feststellungsbeschluss kann der Jahresabschluss nicht rechtswirksam beim Unternehmensregister eingereicht werden. Das Protokoll der Gesellschafterversammlung sollte daher sorgfältig archiviert werden.

Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB

Nach § 325 Abs. 1 HGB müssen Kapitalgesellschaften ihre Rechnungslegungsunterlagen spätestens zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag offenlegen. Für den Jahresabschluss 2025 bedeutet das: Fristende ist der 31.12.2026.

Die Offenlegung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Seit dem DiRUG vom 01.08.2022 ist die elektronische Einreichung über authentifizierte Kanäle (z. B. ELSTER-Zertifikat) verpflichtend.

Offenzulegende Unterlagen je nach Größenklasse

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht Prüfungsbericht
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB) Ja (verkürzt) Nein* Nein* Nein Nein
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB) Ja (verkürzt) Nein* Ja (verkürzt) Nein Nein
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) Ja Ja (verkürzt) Ja Nein Nein
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) Ja Ja Ja Ja Ja (Bestätigungsvermerk)

* Bei Inanspruchnahme von Erleichterungen nach § 326 HGB. Kleine Gesellschaften können auf die Offenlegung von GuV und Anhang verzichten, müssen dann aber erweiterte Angaben unter der Bilanz machen.

„Viele Mandanten unterschätzen den Zeitaufwand für die elektronische Offenlegung. Neben der korrekten XBRL-Taxonomie müssen auch die Authentifizierung und die Formatprüfung berücksichtigt werden. Wer frühzeitig plant, vermeidet Last-Minute-Stress und Ordnungsgelder.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer ist zur Abgabe des Jahresabschlusses verpflichtet?

Die Pflicht zur Erstellung und Offenlegung eines Jahresabschlusses richtet sich nach der Rechtsform und teilweise nach der Größe des Unternehmens. Die strengsten Anforderungen gelten für Kapitalgesellschaften.

Kapitalgesellschaften

Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG, KGaA, SE) sind nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss aufzustellen und nach § 325 HGB offenzulegen. Dies gilt unabhängig von der Größenklasse.

  • GmbH und UG (haftungsbeschränkt): Jahresabschluss nach §§ 242 ff., 264 ff. HGB, Offenlegung nach § 325 HGB
  • AG und KGaA: Erweiterte Publizitätspflichten, Prüfungspflicht nach § 316 HGB
  • SE (Europäische Gesellschaft): Offenlegung nach europäischem und nationalem Recht

Personengesellschaften und Einzelunternehmen

Personengesellschaften (OHG, KG, GbR) und Einzelkaufleute unterliegen grundsätzlich keiner Offenlegungspflicht. Ausnahme: Sie fallen unter die Publizitätspflicht nach § 325a HGB (früher PublG), wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen zwei der drei folgenden Merkmale überschreiten:

  • Bilanzsumme über 6 Millionen Euro
  • Umsatzerlöse über 12 Millionen Euro
  • Mehr als 50 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Sonderfälle

  • GmbH & Co. KG: Offenlegungspflichtig, wenn Komplementär-GmbH geschäftsführend ist (§ 264a HGB)
  • Partnerschaftsgesellschaften (PartG): Keine Offenlegungspflicht, es sei denn als PartG mbB mit Größenmerkmalen nach § 325a HGB
  • Gemeinnützige GmbH (gGmbH): Volle Offenlegungspflicht wie normale GmbH, zusätzlich Transparenzpflichten nach Gemeinnützigkeitsrecht

Konsequenzen bei Fristversäumnis: Ordnungsgelder und Haftung

Wer die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB nicht einhält, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die Einhaltung und verhängt Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

500 – 25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

11 / 8 Monate

Feststellungsfristen klein/mittel-groß

Ablauf der Ordnungsgeldverfahren

  1. Erinnerungsschreiben: Das BfJ versendet nach Fristablauf ein erstes Erinnerungsschreiben mit Nachfrist (meist 6 Wochen).
  2. Ordnungsgeldfestsetzung: Bleibt die Offenlegung weiterhin aus, wird ein Ordnungsgeld festgesetzt (typischerweise 500 – 2.500 Euro beim ersten Verstoß).
  3. Wiederholungstat: Bei mehrfachen Verstößen steigen die Ordnungsgelder progressiv bis zum Höchstbetrag von 25.000 Euro.
  4. Zwangsgeld: Zusätzlich kann das Registergericht nach § 14 HGB ein Zwangsgeld gegen die Geschäftsführer festsetzen.

Achtung

Persönliche Haftung der Geschäftsführer: Nach § 335 Abs. 1 HGB haften die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer) persönlich für die Ordnungswidrigkeit. Das Ordnungsgeld wird nicht von der GmbH, sondern vom Geschäftsführer privat geschuldet.

Weitere Folgen verspäteter Offenlegung

  • Bonitätsverlust: Fehlende Jahresabschlüsse werden von Auskunfteien (Creditreform, Bürgel etc.) negativ bewertet
  • Kreditwürdigkeit: Banken verlangen aktuelle Jahresabschlüsse für Kreditentscheidungen
  • Geschäftsbeziehungen: Lieferanten und Kunden prüfen zunehmend die Offenlegung als Indikator für Seriosität
  • Haftungsrisiken: Bei Insolvenzverschleppung kann fehlende Buchführung die Haftung der Geschäftsführer verschärfen (§ 15a InsO)

Größenklassen nach § 267 HGB: Schwellenwerte 2026

Die Größenklasse bestimmt den Umfang der Offenlegungspflichten, die Feststellungsfrist und die Prüfungspflicht. Die Einordnung erfolgt nach § 267 HGB anhand von drei Merkmalen: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Arbeitnehmerzahl.

Eine Kapitalgesellschaft gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei Schwellenwerte über- oder unterschreitet (§ 267 Abs. 4 HGB).

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer (Durchschnitt)
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB) ≤ 350.000 € ≤ 700.000 € ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Hinweis

Zwei-Jahres-Regel: Die Größenklasse ändert sich erst, wenn die Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen über- oder unterschritten werden. Ein einmaliges Überschreiten führt noch nicht zur höheren Größenklasse.

Auswirkungen der Größenklasse

Offenlegungsumfang

  • Kleinstgesellschaften: nur Bilanz (verkürzt)
  • Kleine GmbH: Bilanz + Anhang
  • Mittelgroß: + GuV (verkürzt)
  • Groß: + Lagebericht + Prüfungsbericht

Prüfungspflicht

  • Kleinstgesellschaften: nein
  • Kleine GmbH: nein
  • Mittelgroß: ja (§ 316 Abs. 1 HGB)
  • Groß: ja + erweiterte Prüfung

Feststellungsfrist

  • Kleine GmbH: 11 Monate
  • Mittelgroß: 8 Monate
  • Groß: 8 Monate
  • Offenlegung immer: 12 Monate

Digitale Lösungen für die fristgerechte Abgabe des Jahresabschlusses

Moderne digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de erleichtern die Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses erheblich. Sie kombinieren benutzerfreundliche Software mit der fachlichen Expertise von Steuerberatern.

Vorteile digitaler Jahresabschluss-Tools

  • Zeitersparnis: Geführte Dateneingabe, automatische Berechnungen und Plausibilitätsprüfungen reduzieren den Aufwand erheblich
  • Rechtssicherheit: Steuerberater prüfen alle Eingaben vor der Übermittlung und stellen die Einhaltung aktueller gesetzlicher Vorgaben sicher
  • XBRL-Konformität: Automatische Erstellung der XBRL-Taxonomie für die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister
  • Fristenkontrolle: Erinnerungsfunktionen und Status-Tracking verhindern Fristversäumnisse
  • Transparenz: Jederzeit Einsicht in den aktuellen Bearbeitungsstand und alle Dokumente

So funktioniert OnlineBilanz.de

  1. Dateneingabe: Sie erfassen Ihre Geschäftsvorfälle direkt online oder laden Daten aus Ihrer Buchhaltungssoftware hoch
  2. Automatische Verarbeitung: Die Software erstellt automatisch Bilanz, GuV und Anhang nach HGB-Vorgaben
  3. Steuerberater-Prüfung: Ein erfahrener Steuerberater prüft alle Angaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit
  4. Elektronische Übermittlung: Nach Ihrer Freigabe erfolgt die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister und Finanzamt
  5. Archivierung: Alle Dokumente werden GoBD-konform archiviert und sind jederzeit abrufbar

„Die Kombination aus intelligenter Software und persönlicher Steuerberater-Betreuung ist besonders effizient. Mandanten sparen Zeit durch Automatisierung, während wir als Berater die fachliche Qualität und Rechtssicherheit garantieren.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Technische Voraussetzungen für die elektronische Offenlegung

  • Authentifizierung: ELSTER-Zertifikat oder qualifizierte elektronische Signatur erforderlich
  • XBRL-Format: Bilanz und GuV müssen in XBRL-Taxonomie übermittelt werden (seit DiRUG verpflichtend)
  • PDF-Anhänge: Anhang, Lagebericht und weitere Unterlagen als strukturierte PDFs
  • Datenvalidierung: Automatische Prüfung auf formale Fehler vor der Einreichung

OnlineBilanz.de übernimmt alle technischen Anforderungen automatisch. Sie müssen sich weder um XBRL-Taxonomien noch um Zertifikate kümmern – die Plattform wickelt den gesamten elektronischen Übermittlungsprozess ab.

Checkliste: Jahresabschluss 2026 fristgerecht erstellen und offenlegen

Mit dieser Checkliste behalten Sie alle wichtigen Schritte im Blick und stellen sicher, dass Sie die Abgabefristen für den Jahresabschluss 2026 einhalten.

  • Größenklasse nach § 267 HGB bestimmen (Bilanzsumme, Umsatz, Mitarbeiterzahl prüfen)
  • Feststellungsfrist ermitteln: 11 Monate (klein) oder 8 Monate (mittel/groß) nach Bilanzstichtag
  • Buchhaltung für 2025 vollständig abschließen (alle Belege erfasst, Konten abgestimmt)
  • Inventur zum 31.12.2025 durchführen und dokumentieren
  • Jahresabschluss erstellen: Bilanz, GuV, Anhang (ggf. Lagebericht bei großen Gesellschaften)
  • Bei Prüfungspflicht: Wirtschaftsprüfer beauftragen (mittelgroße und große GmbHs nach § 316 HGB)
  • Gesellschafterversammlung einberufen und Jahresabschluss feststellen (Protokoll erstellen)
  • Gewinnverwendungsbeschluss fassen (Ausschüttung, Rücklagen, Gewinnvortrag)
  • XBRL-Dateien für elektronische Offenlegung erstellen (automatisch bei OnlineBilanz.de)
  • Unterlagen beim Unternehmensregister elektronisch einreichen (bis 31.12.2026)
  • Jahresabschluss und Steuererklärung beim Finanzamt einreichen
  • Veröffentlichung im Bundesanzeiger prüfen (erfolgt automatisch nach Einreichung)
  • Alle Dokumente GoBD-konform archivieren (10 Jahre Aufbewahrungsfrist nach § 257 HGB)

Hinweis

Tipp: Beginnen Sie bereits im ersten Quartal 2026 mit der Vorbereitung des Jahresabschlusses. So vermeiden Sie Zeitdruck und können auf Rückfragen des Steuerberaters oder Prüfers rechtzeitig reagieren.

Wichtige Unterlagen für den Jahresabschluss 2026

Buchführungsunterlagen

  • Vollständige Buchführung 2025 (Journal, Hauptbuch, Nebenbücher)
  • Kontensalden zum 31.12.2025
  • Offene-Posten-Listen (Debitoren, Kreditoren)
  • Bankauszüge und Kassenbücher
  • Inventurlisten (Anlagevermögen, Vorräte)

Nachweise und Verträge

  • Darlehensverträge und Tilgungspläne
  • Leasingverträge und Mietverträge
  • Versicherungspolicen
  • Anlageverzeichnis mit AfA-Übersicht
  • Rückstellungsnachweise (Personal, Steuern, Gewährleistungen)

Häufig gestellte Fragen

Bis wann muss der Jahresabschluss 2026 offengelegt werden?

Für Kapitalgesellschaften mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt eine Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss muss daher spätestens bis zum 31.12.2026 elektronisch beim Unternehmensregister eingereicht werden. Die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung muss bei kleinen GmbHs bis zum 30.11.2026 (11 Monate) und bei mittelgroßen oder großen GmbHs bis zum 31.08.2026 (8 Monate) erfolgen.

Welche Strafe droht bei verspäteter Offenlegung des Jahresabschlusses?

Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist verhängt das Bundesamt für Justiz Ordnungsgelder nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße und Anzahl der Verstöße. Das Ordnungsgeld wird persönlich gegen die Geschäftsführer festgesetzt. Zusätzlich kann das Registergericht Zwangsgelder verhängen. Auch die Bonität und Kreditwürdigkeit des Unternehmens leiden unter fehlender Offenlegung.

Wo wird der Jahresabschluss 2026 offengelegt – Bundesanzeiger oder Unternehmensregister?

Seit dem DiRUG (Digitalisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger dient nur noch als Veröffentlichungsplattform. Die Einreichung muss über das Unternehmensregister mit elektronischer Authentifizierung (z. B. ELSTER-Zertifikat) erfolgen. OnlineBilanz.de übernimmt diese elektronische Übermittlung automatisch.

Welche Unterlagen müssen beim Jahresabschluss 2026 offengelegt werden?

Der Offenlegungsumfang richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB: Kleinstkapitalgesellschaften legen nur die verkürzte Bilanz offen. Kleine Kapitalgesellschaften legen Bilanz (verkürzt) und Anhang (verkürzt) offen, können aber nach § 326 HGB auf GuV verzichten. Mittelgroße Gesellschaften müssen zusätzlich die GuV (verkürzt) offenlegen. Große Kapitalgesellschaften sind verpflichtet, den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht und Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers zu veröffentlichen.

Kann die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss verlängert werden?

Nein, die Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 HGB ist gesetzlich festgelegt und kann nicht verlängert werden. Anders als bei steuerlichen Abgabefristen gibt es keine Möglichkeit der Fristverlängerung. Eine verspätete Offenlegung führt zwingend zu Ordnungsgeldern. Die Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG (11 bzw. 8 Monate) können ebenfalls nicht verlängert werden. Daher ist eine frühzeitige Planung und rechtzeitige Beauftragung eines Steuerberaters oder digitaler Tools wie OnlineBilanz.de unerlässlich.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgelder, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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