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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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Datum

Lesedauer

13–20 Minuten

OnlineBilanzBlogSteuerberater Einkommen Kanzlei

Was verdient ein Steuerberater mit eigener Kanzlei 2026?

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Das Einkommen eines Steuerberaters mit eigener Kanzlei hängt von zahlreichen Faktoren ab: Umsatz, Kosten, Mandantenstruktur und Effizienz bestimmen den tatsächlichen Gewinn. Dieser Artikel erklärt die Einkommensstruktur, zeigt aktuelle Durchschnittswerte für 2026 und erläutert, welche Investitionen und welche Arbeitsbelastung mit der Selbstständigkeit verbunden sind.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Ein Steuerberater mit eigener Kanzlei erzielt im Durchschnitt einen Jahresgewinn zwischen 60.000 und 150.000 Euro, abhängig von Mandantenzahl, Standort und Effizienz. Der Umsatz liegt häufig bei 200.000 bis 500.000 Euro, wovon Personal-, Miet- und Softwarekosten abgezogen werden müssen. Die Rentabilität hängt maßgeblich von der Auslastung, der Digitalisierung und der Mandantenstruktur ab.

Wie setzt sich das Einkommen eines Steuerberaters mit eigener Kanzlei zusammen?

Das Einkommen eines selbstständigen Steuerberaters mit eigener Kanzlei unterscheidet sich fundamental von einem angestellten Berufskollegen. Während Angestellte ein festes Bruttogehalt beziehen, erwirtschaftet der Kanzleiinhaber einen Gewinn aus freiberuflicher Tätigkeit nach § 18 EStG. Dieser Gewinn ergibt sich aus dem Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben und unterliegt der Einkommensteuer sowie dem Solidaritätszuschlag.

Die Einnahmen stammen primär aus der Vergütung nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), die seit 2013 als Honorarordnung fungiert. Die StBVV legt Rahmengebühren für typische Leistungen fest – von der Buchführung über die Erstellung von Jahresabschlüssen bis zur Vertretung vor Finanzbehörden. Konkret bedeutet dies: Ein Steuerberater kann innerhalb der gesetzlichen Spannen (z. B. 1/10 bis 10/10 der Mittelgebühr) seine Honorare frei gestalten, je nach Schwierigkeit, Umfang und Verantwortung des Mandats.

Haupteinnahmequellen einer Steuerkanzlei

  • Jahresabschlüsse und Steuererklärungen: Kernleistung für GmbH, UG, Einzelunternehmen und Personengesellschaften gemäß §§ 24–26 StBVV
  • Laufende Finanzbuchhaltung: Monatliche oder quartalsweise Buchführung nach § 33 StBVV
  • Lohnbuchhaltung: Gehaltsabrechnung und Meldewesen für Arbeitgeber nach § 27 StBVV
  • Beratungsleistungen: Steuerplanung, Gestaltungsberatung, Unternehmensnachfolge nach § 35 StBVV
  • Vertretung vor Finanzämtern und Gerichten: Rechtsbehelfsverfahren, Betriebsprüfungen nach §§ 40–42 StBVV

Hinweis

Seit 2026 setzen moderne Kanzleien zunehmend auf digitale Plattformen und Festpreismodelle, um Mandanten transparente Kalkulationen anzubieten. OnlineBilanz.de etwa verbindet zugelassene Steuerberater mit Mandanten über eine digitale Infrastruktur – mit klaren Festpreisen für Jahresabschlüsse und ohne Wartezeiten. Dies ermöglicht effizientere Prozesse und planbare Erlöse.

Betriebsausgaben als entscheidender Faktor

Vom Umsatz sind sämtliche Betriebsausgaben abzuziehen: Gehälter für angestellte Steuerfachangestellte und Steuerfachwirte, Miete für Kanzleiräume, IT-Infrastruktur, Softwarelizenzen (DATEV, AddisLexis, etc.), Fortbildungskosten, Versicherungen (Berufshaftpflicht, Betriebshaftpflicht), Kammerbeiträge, Büromaterial und Marketing. Der Gewinn – also das, was dem Kanzleiinhaber als Einkommen verbleibt – liegt typischerweise zwischen 30 % und 50 % des Umsatzes, abhängig von Kanzleigröße und Effizienz.

Wie hoch ist das durchschnittliche Einkommen eines Steuerberaters mit eigener Kanzlei im Jahr 2026?

Das Einkommen variiert erheblich nach Standort, Mandantenstruktur, Spezialisierung und Kanzleigröße. Laut aktuellen Erhebungen der Bundessteuerberaterkammer und branchenspezifischen Studien liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen (Gewinn vor Steuern) eines selbstständigen Steuerberaters mit eigener Kanzlei zwischen 80.000 € und 150.000 €. Spitzenverdiener in Großstädten mit spezialisiertem Portfolio können auch Gewinne von über 200.000 € erzielen.

80.000 – 120.000 €

Einzelkanzlei, ländlicher Raum

100.000 – 150.000 €

Einzelkanzlei, Mittelstadt

150.000 – 250.000 €

Mehrpartner-Kanzlei, Großstadt

Entscheidend ist die Mandantenstruktur: Kanzleien mit einem hohen Anteil an mittelständischen GmbH-Mandaten, die neben dem Jahresabschluss nach § 264 HGB auch Beratungsleistungen und Lohnbuchhaltung in Anspruch nehmen, erzielen höhere Umsätze als reine Privatmandanten-Kanzleien. Allerdings ist die Betreuung von Kleinunternehmern durch einen Steuerberater zwar mit geringeren Honoraren verbunden, kann aber bei effizienter Bearbeitung durchaus zur Ertragsstabilität beitragen. Zudem spielt die Anzahl der Mitarbeiter eine Rolle: Eine Kanzlei mit drei bis fünf Angestellten kann mehr Mandate bearbeiten, hat aber auch entsprechend höhere Personalkosten.

„In unserer Praxis beobachten wir, dass Steuerberater, die frühzeitig auf Digitalisierung in der Steuerkanzlei und Prozessoptimierung setzen, deutlich höhere Gewinne bei gleichzeitig besserer Work-Life-Balance erzielen. Die Zeitersparnis durch strukturierte digitale Workflows lässt sich direkt in Beratungsleistungen mit höherer Wertschöpfung umsetzen.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Einflussfaktoren auf das Einkommen

  • Standort: München, Frankfurt, Hamburg vs. ländliche Regionen – Honorarniveau und Betriebskosten variieren deutlich
  • Spezialisierung: Internationale Steuerberatung, Unternehmensnachfolge, Umwandlungen nach UmwStG erzielen höhere Stundensätze
  • Mandantenbindung: Langjährige Mandanten mit wiederkehrenden Leistungen sichern planbares Einkommen
  • Effizienz: Digitale Buchhaltungsprozesse, Mandantenportale und automatisierte Workflows reduzieren Zeitaufwand
  • Reputation: Empfehlungen, Fachpublikationen und Online-Präsenz steigern Neukundengewinnung

Warum ist der Umsatz nicht gleich dem Gewinn?

Viele Geschäftsführer verwechseln den Umsatz (Betriebseinnahmen) mit dem tatsächlichen Gewinn (Einkommen). Eine Steuerkanzlei mit einem Jahresumsatz von 300.000 € erwirtschaftet nach Abzug aller Betriebsausgaben typischerweise einen Gewinn von 90.000 € bis 150.000 €. Die Differenz entfällt auf Personal, Miete, IT, Versicherungen und sonstige Betriebskosten.

Beispielrechnung einer Einzelkanzlei

Position Betrag (€) Anteil am Umsatz
Jahresumsatz (Honorare) 300.000 100 %
Personalkosten (2 Angestellte) −100.000 33 %
Miete und Nebenkosten −18.000 6 %
IT und Software (DATEV, etc.) −12.000 4 %
Versicherungen und Kammerbeiträge −8.000 3 %
Fortbildung, Marketing, Sonstiges −12.000 4 %
Gewinn (Einkommen vor Steuern) 150.000 50 %

Von diesem Gewinn sind noch die Einkommensteuer (bei einem ledigen Steuerberater ca. 42–45 % Grenzsteuersatz plus Solidaritätszuschlag) sowie die freiwillige Kranken- und Rentenversicherung zu entrichten. Netto verbleiben somit etwa 75.000 € bis 85.000 € – ein komfortables, aber kein übermäßiges Einkommen angesichts der Verantwortung und Arbeitsbelastung.

Achtung

Häufiger Planungsfehler: Jungunternehmer unterschätzen die Betriebsausgaben bei der Kanzleigründung. Ein realistischer Businessplan sollte mindestens 50–60 % des erwarteten Umsatzes als Betriebsausgaben einkalkulieren – sonst droht Liquiditätsengpass.

Welche Rolle spielt die Steuerberatervergütungsverordnung für das Einkommen?

Die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ist die rechtliche Grundlage für die Honorarberechnung. Sie legt für nahezu alle Standardleistungen Rahmengebühren fest, die sich nach dem Gegenstandswert (z. B. Bilanzsumme, Jahresumsatz) oder nach Zeitaufwand richten. Die StBVV schützt einerseits Mandanten vor überhöhten Honoraren, bietet aber andererseits dem Steuerberater eine kalkulierbare Basis.

Wichtige Gebührentatbestände für GmbH-Mandanten

  • § 24 StBVV – Jahresabschluss GmbH: Gebühr nach Bilanzsumme, z. B. bei 500.000 € Bilanzsumme zwischen 500 € und 5.000 € (1/10 bis 10/10)
  • § 25 StBVV – Steuererklärungen: Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer – Gebühr nach Gegenstandswert oder pauschale Vereinbarung
  • § 33 StBVV – Buchführung: Monatliche oder quartalsweise Erfassung, Gebühr nach Zahl der Belege
  • § 35 StBVV – Beratungsleistungen: Zeitgebühr zwischen 60 € und 140 € je angefangene halbe Stunde (je nach Schwierigkeit)
  • § 40 StBVV – Vertretung im Rechtsbehelfsverfahren: Einspruch, Klage vor Finanzgericht

In der Praxis vereinbaren viele Kanzleien Pauschalvereinbarungen nach § 4 StBVV, um Transparenz und Planbarkeit für beide Seiten zu schaffen. So kann etwa für eine GmbH mit 500.000 € Bilanzsumme ein Jahrespauschale von 3.500 € für Jahresabschluss, Steuererklärungen und Grundberatung vereinbart werden – das liegt innerhalb der StBVV-Spannen und schafft Kalkulationssicherheit.

„Transparente Festpreise sind heute ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Bei OnlineBilanz setzen unsere Steuerberater auf klare Pauschalvereinbarungen nach § 4 StBVV – der Mandant weiß von Anfang an, was der Jahresabschluss kostet, ohne versteckte Positionen oder nachträgliche Überraschungen. Auch bei den Kosten für die Steuererklärung sorgt diese Transparenz für Planungssicherheit und Vertrauen. Gerade Selbständige profitieren zusätzlich von den verlängerten Fristen für die Steuererklärung mit Steuerberater, die ihnen mehr zeitlichen Spielraum verschaffen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Faktoren bestimmen die Rentabilität einer Steuerkanzlei?

Die Rentabilität – also das Verhältnis von Gewinn zu Umsatz – wird von zahlreichen operativen und strategischen Faktoren beeinflusst. Während der Umsatz primär durch die Anzahl und Art der Mandate bestimmt wird, entscheidet die Kostenstruktur über den Gewinn. Erfolgreiche Kanzleien zeichnen sich durch hohe Prozesseffizienz, optimale Personalplanung und kluge Mandantenauswahl aus.

Operative Stellhebel

Personalstruktur

Das Verhältnis von Steuerberatern zu Fachangestellten bestimmt die Kapazität. Eine ausgewogene Mischung – etwa ein Steuerberater auf drei bis vier Fachangestellte – ermöglicht hohe Produktivität bei kontrollierten Personalkosten.

Digitalisierung

Mandantenportale, digitale Belegerfassung, automatisierte Schnittstellen zu Banken und Kassen reduzieren den manuellen Aufwand erheblich. Kanzleien, die auf DATEV Unternehmen online, DATEV meine Steuern oder vergleichbare Lösungen setzen, sparen bis zu 30 % Bearbeitungszeit.

Mandantenmix

Ein ausgewogenes Portfolio aus wiederkehrenden Leistungen (Buchführung, Lohnabrechnung) und projektbezogenen Beratungsmandaten (Umwandlungen, Unternehmensnachfolge) sichert planbare Erlöse und Wachstumspotenzial.

Auslastung

Die Kapazitätsauslastung sollte zwischen 85 % und 95 % liegen. Dauerhaft 100 % bedeutet keine Reserven für Beratung und Akquise; unter 80 % signalisiert Unterauslastung und verschenkte Umsatzpotenziale.

Strategische Erfolgsfaktoren

  1. Spezialisierung: Fokus auf bestimmte Branchen (z. B. Handwerk, E-Commerce, Freiberufler) oder Leistungen (Internationales Steuerrecht, Umstrukturierungen) erhöht die Wertschöpfung und Reputation.
  2. Reputation und Marketing: Fachpublikationen, Vorträge, Online-Präsenz und Empfehlungen generieren qualifizierte Anfragen ohne hohe Akquisitionskosten.
  3. Mandantenpflege: Langfristige Mandatsbeziehungen reduzieren Akquisitionsaufwand und erhöhen die Kundenbindung. Cross-Selling (z. B. Lohnbuchhaltung zusätzlich zum Jahresabschluss) steigert den Umsatz pro Mandant.
  4. Skalierbarkeit: Standardisierte Prozesse und digitale Tools ermöglichen Wachstum ohne proportionalen Anstieg der Betriebskosten.

Hinweis

Moderne Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten Steuerberatern die Infrastruktur, um skalierbar und effizient zu arbeiten: Mandantenakquise, digitale Dokumentenverwaltung und transparente Festpreiskalkulation – ohne eigene Investitionen in Marketing und IT.

Verdient ein selbstständiger Steuerberater mehr als ein angestellter?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Einkommenssituation von zahlreichen individuellen Faktoren abhängt. Ein angestellter Steuerberater in einer mittelgroßen Kanzlei verdient im Jahr 2026 durchschnittlich zwischen 55.000 € und 85.000 € brutto jährlich, abhängig von Region, Berufserfahrung und Kanzleigröße. Dazu kommen Arbeitgeberleistungen wie Sozialversicherung, Urlaubsanspruch und eventuell Bonuszahlungen.

Ein selbstständiger Steuerberater mit eigener Kanzlei erwirtschaftet im Schnitt zwischen 80.000 € und 150.000 € Gewinn vor Steuern – also mehr als ein Angestellter. Allerdings trägt er auch sämtliche unternehmerischen Risiken: Haftung, Investitionen, Akquisitionsaufwand, Konjunkturabhängigkeit und keine bezahlten Urlaubstage. Zudem muss er aus dem Gewinn seine Altersvorsorge, Krankenversicherung und Risikoabsicherung selbst finanzieren.

Angestellter Steuerberater

  • Festgehalt: 55.000 – 85.000 € brutto
  • Sozialversicherung durch Arbeitgeber
  • Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung
  • Keine unternehmerischen Risiken
  • Begrenzte Einkommensentwicklung

Selbstständiger Steuerberater

  • Gewinn: 80.000 – 150.000 € (variabel)
  • Selbstfinanzierte Versicherungen
  • Kein Urlaubsanspruch, kein Krankengeld
  • Volles unternehmerisches Risiko
  • Unbegrenztes Einkommenspotenzial

Hybrid: Steuerberater auf Plattform

  • Mandatsvermittlung durch Plattform
  • Flexible Auslastung, Festpreise
  • Teilweise Infrastruktur gestellt
  • Reduziertes Akquisitionsrisiko
  • Unternehmerfreiheit bei weniger Aufwand

Einen interessanten Mittelweg bieten Plattform-Modelle wie OnlineBilanz: Zugelassene Steuerberater arbeiten selbstständig, nutzen aber die digitale Infrastruktur, Mandantenakquise und Prozessstandards der Plattform. Dadurch reduziert sich das Akquisitionsrisiko bei gleichzeitiger unternehmerischer Freiheit – ein Modell, das insbesondere für erfahrene Steuerberater mit Fokus auf fachliche Arbeit statt Kanzleimanagement attraktiv ist.

„Viele unserer Steuerberater schätzen die Möglichkeit, sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren – die steuerliche Beratung – während wir die digitale Koordination, Mandantenakquise und Abrechnung übernehmen. Das ermöglicht höhere Produktivität und bessere Work-Life-Balance.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Investitionen sind für die Gründung einer Steuerkanzlei notwendig?

Die Gründung einer eigenen Steuerkanzlei erfordert erhebliche Anfangsinvestitionen und laufende Fixkosten. Wer 2026 eine Kanzlei gründet, sollte mit einem Kapitalbedarf von mindestens 30.000 € bis 50.000 € für die Startphase rechnen – zuzüglich eines Liquiditätspuffers für die ersten sechs bis zwölf Monate, bis ausreichend Mandate generiert sind.

Typische Gründungskosten

Position Einmalig (€) Monatlich (€)
Büroausstattung (Möbel, IT-Hardware) 10.000 – 15.000
Software-Lizenzen (DATEV, Office, etc.) 3.000 – 5.000 800 – 1.200
Kanzleiräume (Kaution, Einrichtung) 5.000 – 10.000 1.000 – 2.500
Marketing und Website 3.000 – 5.000 200 – 500
Versicherungen (Berufshaftpflicht, etc.) 300 – 500
Kammerbeiträge, Berufsregister 150 – 250
Personalkosten (1 Fachangestellte) 3.500 – 4.500
Summe (erste 12 Monate) 21.000 – 35.000 5.950 – 9.450

Hinzu kommen die laufenden Lebenshaltungskosten des Steuerberaters, da in den ersten Monaten noch kein nennenswerter Gewinn erwirtschaftet wird. Ein realistischer Businessplan sollte daher einen Liquiditätspuffer von mindestens 50.000 € bis 80.000 € vorsehen, um die Gründungsphase zu überbrücken.

Achtung

Unterschätztes Risiko: Viele Gründer kalkulieren nur die einmaligen Investitionen, vergessen aber die laufenden Fixkosten während der Mandantenakquise. Eine realistische Planung sollte mindestens 12 Monate ohne nennenswerte Einnahmen abdecken – sonst droht Insolvenz in der Aufbauphase.

Alternative: Plattform-Modelle

Steuerberater, die keine eigene Kanzlei gründen, sondern als freie Mitarbeiter für Plattformen wie OnlineBilanz tätig werden, sparen nahezu sämtliche Gründungskosten: Keine Büroräume, keine eigene IT-Infrastruktur, kein Marketingaufwand. Stattdessen erhalten sie vermittelte Mandate mit Festpreisen und können flexibel ihre Auslastung steuern – ein risikoarmer Einstieg in die Selbstständigkeit.

Wie hoch ist die tatsächliche Arbeitsbelastung eines Kanzleiinhabers?

Das Einkommen eines selbstständigen Steuerberaters steht in direktem Zusammenhang mit der Arbeitsbelastung. Im Gegensatz zu angestellten Kollegen mit geregelter 40-Stunden-Woche arbeiten Kanzleiinhaber im Schnitt zwischen 50 und 60 Stunden pro Woche – insbesondere während der Hochsaison (Januar bis Mai) für Jahresabschlüsse und Steuererklärungen.

Typische Wochenarbeitszeit nach Saison

60 – 70 h

Januar bis Mai (Hochsaison)

45 – 55 h

Juni bis August (Normalbetrieb)

40 – 50 h

September bis Dezember (Planung)

Die Arbeitsbelastung setzt sich zusammen aus mandatsbezogener Arbeit (Buchführung, Jahresabschlüsse, Beratung), Kanzleimanagement (Personalführung, Controlling, Qualitätssicherung) und Akquise/Marketing (Netzwerkpflege, Vorträge, Online-Präsenz). Viele Kanzleiinhaber unterschätzen den Verwaltungsaufwand: Mandantenkommunikation, Rechnungsstellung, Fristenüberwachung und Weiterbildung binden erhebliche Kapazitäten.

  • Mandatsbezogene Arbeit (Kernleistungen): 60 – 70 % der Zeit
  • Kanzleimanagement und Personalführung: 15 – 20 %
  • Akquise, Marketing, Netzwerkpflege: 5 – 10 %
  • Verwaltung, Controlling, IT: 5 – 10 %
  • Fortbildung und Fachliteratur: 5 %

„Die größte Herausforderung ist die Fragmentierung der Arbeit: Zwischen Mandantenterminen, Telefonaten und E-Mails bleibt wenig Zeit für konzentrierte Facharbeit. Digitale Prozesse und klare Kommunikationsstrukturen – etwa über Mandantenportale – schaffen hier spürbare Entlastung.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer sich für die Selbstständigkeit entscheidet, sollte sich bewusst sein: Das höhere Einkommen im Vergleich zu Angestellten wird durch deutlich mehr Arbeitszeit, höhere Verantwortung und unternehmerisches Risiko erkauft. Die Stundensatzkalkulation relativiert oft das vermeintlich hohe Einkommen – ein selbstständiger Steuerberater mit 120.000 € Gewinn bei 2.800 Arbeitsstunden im Jahr erzielt einen effektiven Stundenlohn von etwa 43 € vor Steuern.

Wie verändern Digitalisierung und Festpreismodelle das Einkommen?

Die Digitalisierung verändert die Steuerberatungsbranche fundamental. Mandanten erwarten 2026 digitale Mandantenportale, automatisierte Belegerfassung, Online-Kommunikation und transparente Festpreise. Kanzleien, die diese Anforderungen erfüllen, profitieren von höherer Effizienz, besserer Skalierbarkeit und attraktiveren Mandaten.

Vorteile digitaler Prozesse für das Kanzleieinkommen

  • Zeitersparnis: Automatisierte Schnittstellen zu Banken, Kassen und ERP-Systemen reduzieren manuelle Erfassung um bis zu 50 %
  • Höhere Kapazität: Durch digitale Workflows können mehr Mandate mit gleichem Personalbestand bearbeitet werden
  • Bessere Margen: Weniger Zeitaufwand pro Mandat bei unverändertem Honorar steigert die Profitabilität
  • Attraktivere Mandanten: Digital affine Unternehmen (E-Commerce, Start-ups, Digitalwirtschaft) sind oft wachstumsstark und benötigen umfassende Beratung
  • Ortsunabhängigkeit: Digitale Kanzleien können bundesweit Mandate akquirieren, unabhängig vom Standort

Festpreismodelle als Wettbewerbsvorteil

Transparente Festpreismodelle nach § 4 StBVV liegen im Trend: Mandanten schätzen Kalkulationssicherheit, Kanzleien profitieren von planbaren Erlösen. Bei standardisierten Leistungen wie Jahresabschlüssen für kleine GmbH kann ein Festpreis von 2.500 € bis 4.000 € (je nach Komplexität) vereinbart werden – innerhalb der StBVV-Spannen, aber transparent kommuniziert.

Hinweis

OnlineBilanz.de setzt konsequent auf Festpreismodelle: Jeder Mandant erhält vorab einen transparenten Festpreis für den Jahresabschluss – erstellt durch zugelassene Steuerberater, rechtsverbindlich unterzeichnet, digital koordiniert. Für Steuerberater bedeutet dies planbare Auslastung ohne Akquisitionsrisiko, für Mandanten Transparenz ohne Überraschungen.

Traditionelle Abrechnung

Abrechnung nach Zeitaufwand oder variabler Gebühr innerhalb StBVV-Spannen. Mandant erhält erst nach Fertigstellung die Rechnung – oft höher als erwartet. Hoher Erklärungsaufwand, gelegentlich Streit über Honorarhöhe.

Festpreismodell

Vorab vereinbarter Pauschalpreis nach § 4 StBVV. Mandant kennt Kosten von Anfang an. Steuerberater kalkuliert effiziente Prozesse ein. Win-win durch Transparenz und Planbarkeit.

Langfristig werden Kanzleien, die auf Digitalisierung und Festpreise setzen, höhere Gewinne bei besserer Work-Life-Balance erzielen. Die eingesparte Zeit durch digitale Prozesse lässt sich in höherwertige Beratungsleistungen investieren – etwa Steuerplanung, Unternehmensnachfolge oder internationale Steuergestaltung – die deutlich höhere Stundensätze erlauben als die reine Abschlusserstellung.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, bis eine neu gegründete Steuerkanzlei profitabel wird?

In der Regel dauert es zwei bis vier Jahre, bis eine neu gegründete Steuerkanzlei konstant profitabel arbeitet. In der Anfangsphase müssen zunächst Mandanten gewonnen, Prozesse etabliert und Fixkosten gedeckt werden. Die Break-even-Phase hängt stark von der Startfinanzierung, der Mandantenakquise und der Kostenstruktur ab.

Können Steuerberater ihre Honorare frei festlegen oder sind sie an die StBVV gebunden?

Die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) gibt Mindest- und Höchstsätze vor, innerhalb derer Steuerberater ihr Honorar frei vereinbaren können. Seit 2020 können auch Pauschal- und Festpreisvereinbarungen getroffen werden, sofern diese schriftlich dokumentiert sind. Vollständig freie Preisgestaltung ist nicht zulässig, die StBVV bleibt Orientierungsrahmen.

Welche steuerlichen Pflichten hat ein Steuerberater als Kanzleiinhaber?

Als Kanzleiinhaber unterliegt der Steuerberater der Einkommensteuer auf den Gewinn aus selbstständiger Arbeit nach § 18 EStG. Hinzu kommen gegebenenfalls Gewerbesteuer bei gewerblichen Nebentätigkeiten, Umsatzsteuer sowie die Pflicht zur Abgabe von EÜR oder Bilanz. Zudem trägt er die Verantwortung für Lohnsteuer und Sozialversicherung der angestellten Mitarbeiter.

Gibt es Förderprogramme für die Gründung einer Steuerkanzlei?

Ja, Existenzgründer können unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel der KfW (z. B. ERP-Gründerkredit) oder regionale Förderprogramme der Bundesländer in Anspruch nehmen. Auch Beratungsförderungen durch BAFA oder IHK sind möglich. Eine frühzeitige Prüfung der Förderfähigkeit und Beantragung vor Investitionsbeginn ist entscheidend.

Welche Versicherungen sind für einen selbstständigen Steuerberater sinnvoll?

Unverzichtbar ist die Berufshaftpflichtversicherung, die Schäden aus Beratungsfehlern abdeckt. Hinzu kommen Krankenversicherung, Altersvorsorge (z. B. Rürup-Rente), Berufsunfähigkeitsversicherung und gegebenenfalls eine Rechtsschutzversicherung. Auch eine Betriebshaftpflicht und Cyber-Versicherung gewinnen an Bedeutung.

Wie wirkt sich die Mandantenfluktuation auf das Kanzleieinkommen aus?

Eine hohe Mandantenfluktuation gefährdet die Planbarkeit und Stabilität des Kanzleieinkommens. Der Verlust langjähriger Mandanten führt zu Umsatzrückgängen, die durch Neuakquise kompensiert werden müssen. Eine stabile Mandantenbindung durch gute Betreuung, digitale Services und verlässliche Kommunikation ist daher essentiell für nachhaltigen Kanzleierfolg.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), Steuerberatungsgesetz (StBerG), Einkommensteuergesetz (EStG), Bundessteuerberaterkammer. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert

So läuft der Prozess

Vom ersten Beleg bis zur letzten Einreichung – unsere Steuerberater und unsere KI-Assistenz sind an Ihrer Seite. Klar geführt, strukturiert und ohne Stress – von Anfang bis Ende.

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Schritt 01 · 60 Sekunden

Festpreis berechnen – sofort, verbindlich

Geben Sie Umsatz und Rechtsform an – und Sie sehen in Sekunden Ihren verbindlichen Jahrespreis. Keine Anfrage, kein Wartezimmer, kein "wir melden uns". Transparent, fix, ohne versteckte Kosten.

sicher bezahlen · PayPal · Klarna · Rechnung
Festpreisrechnerlive
bis 50 T€ bis 100 T€ bis 300 T€ bis 500 T€
1.069,21 €499,95 €
inkl. MwSt · Bilanz · Steuererklärungen · Offenlegung
Festpreis berechnen
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Schritt 02 · Rückruf binnen 1 Werktag

Persönliches Kennenlernen am Telefon

Keine Chatbots, keine Warteschleife. Servet Gündogan, unsere Büroleitung, ruft Sie persönlich zurück. In rund 15 Minuten besprechen wir Ihre Situation, zeigen Ihnen den Ablauf und prüfen gemeinsam, ob Ihr Unternehmen zu uns passt. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob wir zusammenarbeiten – kein Druck, kein Risiko.

0711 – 968 881 55
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Kundensupport
"Erzählen Sie mir kurz, was Sie bewegt – und ich erkläre, wie wir helfen können."
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Schritt 03 · geführtes Onboarding

Einfach hochladen – wir übernehmen

Lexoffice, SevDesk, DATEV, Excel – egal welches Programm: Export rein, fertig. Keine Umstellung, kein Lernen, kein neues Tool. Was Sie schon haben, reicht. Unsere KI-Assistenz führt Sie Schritt für Schritt – fünf Minuten, dann sind Sie durch.

Drag & Drop · GoBD-konform
Buchhaltungsprogramm wählen
LLexoffice
SSevDesk
DDATEV
+manuell
Belege hierher ziehenPDF, JPG, CSV · bis 50 MB pro Datei
Rechnungen_Q4.zip 78 %
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Schritt 04 · KI prüft · StB kontrolliert

Automatische Plausibilitätsprüfung

Unsere KI-Assistenz prüft jede Buchung in Sekunden auf Auffälligkeiten, fehlende Belege und USt-Unstimmigkeiten – was sonst Wochen dauert. Sie bekommen eine klare Checkliste: nur das wird nachgefragt, was wirklich fehlt. Keine unnötigen Rückfragen.

schneller zum Abschluss
K
KI-Assistenz · Plausibilitätsprüfung
aktiv
Kontoauszüge vollständig 428 Buchungen
USt-Abgleich erfolgt 19 % · 7 % · RC
! 3 Belege fehlen > 1.000 € Rückfrage
Anlagenverzeichnis abgeglichen 14 Positionen
! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
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Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
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Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater