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Fabian Klement
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Sachanlagen218.400 €
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Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
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Verbindlichkeiten Bank148.500 €
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offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

10–16 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss offenlegen

Jahresabschluss offenlegen 2026: Pflichten & Fristen für GmbH

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist für Kapitalgesellschaften eine gesetzliche Pflicht. Seit August 2022 erfolgt die Einreichung ausschließlich über das Unternehmensregister. Erfahren Sie, welche Fristen gelten, wer betroffen ist und wie Sie Ordnungsgelder vermeiden. Sollten die regulären Fristen nicht einzuhalten sein, können Sie eine Fristverlängerung für den Jahresabschluss beantragen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Kapitalgesellschaften müssen ihren Jahresabschluss 2026 offenlegen – und zwar binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister (§ 325 HGB). Kleinere GmbHs können unter bestimmten Voraussetzungen eine eingeschränkte Offenlegung wählen. Bei Fristversäumnis drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Grundlagen der Offenlegungspflicht

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist eine zentrale Pflicht für Kapitalgesellschaften in Deutschland. Sie dient der Transparenz im Geschäftsverkehr und ermöglicht Gläubigern, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit Einblick in die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens.

Gesetzliche Grundlage ist § 325 HGB, der alle Kapitalgesellschaften zur Offenlegung verpflichtet. Seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Einreichung ausschließlich über das Unternehmensregister. Eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist seitdem nicht mehr möglich.

Hinweis

Wichtiger Hinweis: Die Offenlegung erfolgt seit August 2022 ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de. Eine manuelle Einreichung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr zulässig.

Die Offenlegungspflicht betrifft grundsätzlich alle Kapitalgesellschaften unabhängig von ihrer Größe. Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen variiert jedoch je nach Größenklasse nach § 267 HGB erheblich.

Wer ist zur Offenlegung verpflichtet?

Die Offenlegungspflicht gilt für alle Kapitalgesellschaften im Sinne des HGB. Dazu zählen insbesondere die folgenden Rechtsformen:

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – UG
  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
  • Societas Europaea (SE)

Personengesellschaften wie GbR, OHG oder KG sind grundsätzlich nicht offenlegungspflichtig, es sei denn, sie unterliegen als Personenhandelsgesellschaft besonderen Vorschriften (z.B. GmbH & Co. KG mit publizitätspflichtiger Größe).

Achtung

Achtung: Auch ruhende oder inaktive Kapitalgesellschaften sind zur Offenlegung verpflichtet, solange sie im Handelsregister eingetragen sind. Eine fehlende Geschäftstätigkeit entbindet nicht von der Pflicht.

Entscheidend für den Umfang der Offenlegung ist die Größenklassifizierung nach § 267 HGB. Diese bestimmt, welche Unterlagen in welchem Umfang offengelegt werden müssen.

Fristen und Termine 2026

Die Einhaltung der gesetzlichen Fristen ist entscheidend, um Ordnungsgelder zu vermeiden. Für Jahresabschlüsse mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende Fristen im Jahr 2026:

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss von der Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Die Frist richtet sich nach der Unternehmensgröße:

Größenklasse Frist Stichtag für 31.12.2025
Kleine Kapitalgesellschaft 11 Monate bis 30.11.2026
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 8 Monate bis 31.08.2026
Große Kapitalgesellschaft 8 Monate bis 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach Feststellung muss der Jahresabschluss beim Unternehmensregister eingereicht werden. Die gesetzliche Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für das Geschäftsjahr 2025 bedeutet dies: Offenlegung bis spätestens 31.12.2026.

Hinweis

Praxis-Hinweis: Die 12-Monats-Frist des § 325 HGB läuft unabhängig von der Feststellungsfrist. Auch wenn die Feststellung verspätet erfolgt, endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026 für Abschlüsse mit Stichtag 31.12.2025.

Eine rechtzeitige Planung ist daher essenziell. Viele Unternehmen beginnen bereits im ersten Quartal mit der Jahresabschlusserstellung, um ausreichend zeitlichen Puffer zu haben.

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen hängt maßgeblich von der Größenklasse des Unternehmens ab. § 267 HGB unterscheidet zwischen kleinen, mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften.

Kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von umfangreichen Erleichterungen. Sie müssen nach § 326 HGB offenlegen:

  • Bilanz (ggf. in verkürzter Form nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB)
  • Anhang (mit Erleichterungen nach § 288 HGB)
  • Optional: Lagebericht (falls erstellt)

Die Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden, wenn die Umsatzerlöse im Anhang angegeben werden (§ 326 Abs. 1 Satz 1 HGB). Dies ist ein wesentlicher Vorteil zum Schutz sensibler Unternehmensdaten.

Kleinstkapitalgesellschaften

Für Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB gelten noch weitergehende Erleichterungen. Sie können nach § 326 Abs. 2 HGB wählen zwischen:

Vollständige Offenlegung

Bilanz und Anhang werden regulär offengelegt (wie kleine Kapitalgesellschaft)

Hinterlegung

Bilanz wird nur hinterlegt, nicht veröffentlicht. Zugriff nur auf Antrag und gegen Gebühr

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen nach § 325 HGB vollständig offenlegen:

  • Bilanz (vollständig nach § 266 HGB)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (vollständig nach § 275 HGB)
  • Anhang (vollständig)
  • Lagebericht (vollständig)
  • Bei Prüfungspflicht: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
  • Bei Konzernabschlüssen: Konzernabschluss und Konzernlagebericht

Einreichung beim Unternehmensregister

Die technische Einreichung erfolgt seit dem DiRUG ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. Der Prozess erfordert eine strukturierte Vorgehensweise und die Einhaltung technischer Vorgaben.

Technische Voraussetzungen

Für die Einreichung benötigen Sie:

  • Zugang zum Unternehmensregister (Registrierung erforderlich)
  • Elektronische Signatur oder ELSTER-Zertifikat
  • Jahresabschlussdokumente im XHTML- oder ESEF-Format (ab bestimmten Größenklassen)
  • PDF-Dokumente für Anlagen und Berichte

Ablauf der Einreichung

  • Registrierung im Unternehmensregister mit Unternehmensbasisdaten
  • Erstellung oder Upload des Jahresabschlusses im geforderten Format
  • Auswahl der Offenlegungsart (Veröffentlichung oder Hinterlegung)
  • Prüfung der Daten auf Vollständigkeit und Format-Konformität
  • Elektronische Signatur und Einreichung
  • Zahlung der Veröffentlichungsgebühr
  • Bestätigung der Einreichung herunterladen und archivieren

„Die digitale Einreichung über das Unternehmensregister ist technisch anspruchsvoll. Viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand für die XHTML-Konvertierung und die elektronische Signatur. Eine frühzeitige Vorbereitung ist daher unerlässlich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Die Gebühren für die Offenlegung richten sich nach der Unternehmensgröße und liegen typischerweise zwischen 30 und 70 Euro für kleine Gesellschaften. Für größere Unternehmen mit umfangreicheren Offenlegungen können höhere Gebühren anfallen.

Hinterlegung vs. Veröffentlichung: Die Unterschiede

Das Handelsgesetzbuch unterscheidet zwischen zwei Formen der Offenlegung: der vollständigen Veröffentlichung und der eingeschränkten Hinterlegung. Diese Unterscheidung ist für Kleinstkapitalgesellschaften von besonderer Bedeutung.

Merkmal Veröffentlichung Hinterlegung
Zugänglichkeit Öffentlich für jeden einsehbar Nur auf Antrag gegen Gebühr
Suchbarkeit Vollständig durchsuchbar Eingeschränkt auffindbar
Schutz sensibler Daten Gering Hoch
Wer darf nutzen? Alle Kapitalgesellschaften Nur Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB
Rechtsgrundlage § 325 HGB § 326 Abs. 2 HGB

Die Hinterlegung bietet Kleinstunternehmen einen wichtigen Schutz vor ungewollter Offenlegung sensibler Geschäftsdaten. Die Bilanz wird zwar beim Unternehmensregister gespeichert, ist aber nicht frei zugänglich.

Ein Dritter, der Einsicht nehmen möchte, muss einen kostenpflichtigen Antrag stellen und ein berechtigtes Interesse nachweisen. Dies schreckt viele Anfragen ab und schützt kleinere Unternehmen vor Wettbewerbsnachteilen.

Achtung

Wichtig: Die Hinterlegung ist nur für Kleinstkapitalgesellschaften zulässig, die die Schwellenwerte des § 267a HGB an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen nicht überschreiten. Bei Überschreitung muss vollständig veröffentlicht werden.

In der Praxis nutzen viele kleine GmbHs und UGs die Hinterlegungsoption, um Wettbewerbern keinen detaillierten Einblick in ihre wirtschaftliche Situation zu gewähren. Dies ist besonders in sensiblen Branchen von Vorteil.

Folgen bei Fristversäumnis und Nichtoffenlegung

Die Nichtbeachtung der Offenlegungspflicht ist keine Bagatelle. Das Handelsgesetzbuch sieht empfindliche Sanktionen vor, die konsequent durchgesetzt werden.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die fristgerechte Offenlegung systematisch. Bei Fristversäumnis wird automatisch ein Ordnungsgeldverfahren eingeleitet.

500 €

Mindestordnungsgeld

25.000 €

Höchstordnungsgeld

12 Monate

Offenlegungsfrist

Die Höhe des Ordnungsgeldes richtet sich nach der Schwere und Dauer des Verstoßes sowie der Unternehmensgröße. Wiederholungstäter müssen mit höheren Beträgen rechnen. Das Ordnungsgeld kann gegen die Gesellschaft selbst und gegen die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer) festgesetzt werden.

Weitere Konsequenzen

  • Reputationsschaden: Die Nichteinhaltung wird öffentlich im Unternehmensregister vermerkt
  • Kreditwürdigkeitsprobleme: Banken und Geschäftspartner sehen die fehlende Offenlegung kritisch
  • Haftungsrisiken: Geschäftsführer können persönlich für Schäden haftbar gemacht werden
  • Registerverfahren: Bei dauerhafter Pflichtverletzung kann die Löschung der Gesellschaft eingeleitet werden

„Ordnungsgelder sind kein abstraktes Risiko. Das Bundesamt für Justiz geht konsequent gegen säumige Unternehmen vor. Selbst bei nachträglicher Offenlegung wird das Ordnungsgeld in der Regel nicht erlassen, sondern lediglich reduziert.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Im Falle eines Ordnunggeldbescheids sollten Sie umgehend handeln: Die fehlenden Unterlagen nachrichten, ggf. Einspruch einlegen und rechtlichen Beistand hinzuziehen.

Größenklassen nach § 267 HGB im Detail

Die Einstufung in eine Größenklasse entscheidet über den Umfang der Rechnungslegungspflichten, die Prüfungspflicht und den Offenlegungsumfang. § 267 HGB definiert klare Schwellenwerte, die an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen erfüllt sein müssen.

Übersicht der Schwellenwerte 2026

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a) ≤ 350.000 € ≤ 700.000 € ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Ein Unternehmen überschreitet eine Größenklasse, wenn mindestens zwei der drei Kriterien an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen überschritten werden. Die Einstufung wirkt sich erst im Folgejahr aus.

Praktisches Beispiel

Hinweis

Eine GmbH hat am 31.12.2024: Bilanzsumme 7 Mio. €, Umsatz 10 Mio. €, 45 Mitarbeiter. Am 31.12.2025: Bilanzsumme 7,5 Mio. €, Umsatz 13 Mio. €, 52 Mitarbeiter. Da an beiden Stichtagen zwei Kriterien (Bilanzsumme und Umsatz) überschritten sind, gilt das Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2025 als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Größenklasse bestimmt auch die Prüfungspflicht: Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen ihren Jahresabschluss gemäß § 316 HGB durch einen Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer prüfen lassen.

Kleine Kapitalgesellschaften sind grundsätzlich von der Prüfungspflicht befreit, es sei denn, sie überschreiten an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen mindestens zwei der folgenden Kriterien: Bilanzsumme > 6 Mio. €, Umsatz > 12 Mio. €, Mitarbeiter > 50.

Praxistipps für eine rechtssichere Offenlegung

Die fristgerechte und korrekte Offenlegung erfordert eine sorgfältige Planung. Mit den folgenden Praxistipps vermeiden Sie typische Fehler und stellen die Rechtssicherheit sicher.

Zeitplanung und Fristen

  • Beginnen Sie spätestens im Februar/März mit der Jahresabschlusserstellung
  • Planen Sie ausreichend Zeit für die Gesellschafterversammlung ein (Feststellung)
  • Berücksichtigen Sie technische Vorlaufzeiten für XHTML-Konvertierung
  • Legen Sie einen internen Termin fest, der mindestens 4 Wochen vor der gesetzlichen Frist liegt
  • Dokumentieren Sie alle Schritte für die interne Revision

Technische Umsetzung

Die technischen Anforderungen des Unternehmensregisters sind komplex. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  • Prüfen Sie frühzeitig, ob Ihre Buchhaltungssoftware XHTML-Export unterstützt
  • Beauftragen Sie bei Bedarf einen Dienstleister für die technische Aufbereitung
  • Testen Sie die elektronische Signatur rechtzeitig vor der Einreichung
  • Stellen Sie sicher, dass alle Dokumente vollständig und lesbar sind
  • Achten Sie auf korrekte Taxonomie-Zuordnung bei strukturierten Daten

Inhaltliche Qualitätssicherung

Vollständigkeit

  • Alle Pflichtangaben nach HGB
  • Unterschriften der Geschäftsführer
  • Feststellungsvermerk
  • Ggf. Bestätigungsvermerk

Formale Korrektheit

  • Korrekte Gliederung nach § 266/275 HGB
  • Einheitliche Währungsangaben
  • Vorjahresvergleichswerte
  • Rechtschreibung und Formatierung

Rechtssicherheit

  • Einhaltung der Bewertungsvorschriften
  • Korrekte Größenklassen-Einstufung
  • Prüfung der Erleichterungen
  • Dokumentation der Beschlüsse

„Die häufigsten Fehler entstehen durch Zeitdruck und fehlende Vorbereitung. Unternehmen, die frühzeitig mit der Erstellung beginnen und einen klaren Projektplan haben, vermeiden Ordnungsgelder und Stress nahezu vollständig.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Tools nutzen

Moderne Software-Lösungen wie OnlineBilanz unterstützen Sie bei der kompletten Abwicklung: von der Erstellung über die Konvertierung bis zur elektronischen Einreichung beim Unternehmensregister. Dies spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und gewährleistet die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben.

Besonders hilfreich sind integrierte Validierungsfunktionen, die bereits während der Erstellung auf Vollständigkeit und Format-Konformität prüfen. So erhalten Sie frühzeitig Hinweise auf mögliche Probleme.

Häufig gestellte Fragen

Muss jede GmbH ihren Jahresabschluss offenlegen?

Ja, alle Kapitalgesellschaften – einschließlich GmbH, UG und AG – sind nach § 325 HGB zur Offenlegung des Jahresabschlusses verpflichtet. Dies gilt unabhängig von Größe oder Geschäftstätigkeit, solange die Gesellschaft im Handelsregister eingetragen ist. Auch ruhende Gesellschaften müssen offenlegen.

Wo muss der Jahresabschluss 2026 eingereicht werden?

Seit dem 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de. Eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich. Die Einreichung erfordert eine elektronische Signatur und die Einhaltung technischer Formatvorgaben (XHTML oder ESEF).

Was ist der Unterschied zwischen Hinterlegung und Veröffentlichung?

Bei der Veröffentlichung sind die Unterlagen öffentlich für jeden einsehbar. Bei der Hinterlegung werden die Dokumente nur gespeichert und sind nur auf kostenpflichtigen Antrag zugänglich. Die Hinterlegung ist ausschließlich Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB vorbehalten und schützt sensible Unternehmensdaten.

Welche Strafe droht bei verspäteter Offenlegung?

Bei Fristversäumnis leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro. Es kann sowohl gegen die Gesellschaft als auch gegen die Geschäftsführer persönlich festgesetzt werden. Die Höhe richtet sich nach Schwere, Dauer des Verstoßes und Unternehmensgröße.

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Für Jahresabschlüsse mit Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB am 31.12.2026. Dies entspricht der gesetzlichen 12-Monats-Frist. Zuvor muss der Jahresabschluss von der Gesellschafterversammlung festgestellt werden – kleine Gesellschaften haben dafür bis zu 11 Monate Zeit, mittelgroße und große 8 Monate.

Welche Unterlagen muss eine kleine GmbH offenlegen?

Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB müssen nach § 326 HGB offenlegen: Bilanz (ggf. verkürzt) und Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden, wenn die Umsatzerlöse im Anhang angegeben sind. Ein Lagebericht ist nur bei freiwilliger Erstellung offenlegungspflichtig.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater