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Fabian Klement
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Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
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übermittelt
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BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

9–13 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss selber machen

Jahresabschluss selber machen 2026 – Wann DIY funktioniert – Alles Wichtige

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Viele Unternehmer möchten den Jahresabschluss selbst erstellen, um Steuerberaterkosten zu sparen. Doch nicht jede Rechtsform und Unternehmensgröße eignet sich für die eigenständige Erstellung. Besonders bei der UG mit Pflichtrücklage und Kleinstkapital sind spezifische Anforderungen zu beachten. Wir zeigen, wann DIY möglich ist und wo die Grenzen liegen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Einzelunternehmer und Kleingewerbetreibende können ihre Einnahmen-Überschuss-Rechnung problemlos selbst erstellen. Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) benötigen einen vollständigen Jahresabschluss nach HGB mit Bilanz, GuV und Anhang – hier ist Fachwissen erforderlich. Wer die Buchhaltung der GmbH selbst macht, kann mit spezialisierter Software auch den GmbH Jahresabschluss selber machen, sofern die erforderlichen buchhalterischen Kenntnisse vorhanden sind.

Wer darf den Jahresabschluss selbst erstellen?

Grundsätzlich darf jeder Unternehmer seinen Jahresabschluss selbst erstellen – es besteht keine gesetzliche Pflicht zur Beauftragung eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers. Die Frage ist nicht, ob Sie dürfen, sondern ob Sie es können und sollten.

Die Anforderungen unterscheiden sich erheblich nach Rechtsform, Unternehmensgröße und Geschäftsmodell. Während ein Kleingewerbetreibender mit einer einfachen Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG auskommt, muss eine GmbH einen vollständigen Jahresabschluss nach § 242 ff. HGB erstellen.

Hinweis

Keine Beauftragungspflicht bedeutet nicht, dass keine fachlichen Anforderungen bestehen. Fehlerhafte Jahresabschlüsse können zu Nachforderungen des Finanzamts, Ordnungsgeldern und im Extremfall zu persönlicher Haftung der Geschäftsführung führen.

Entscheidend ist die Kombination aus rechtlichen Vorgaben, eigener Fachkompetenz und verfügbaren Hilfsmitteln. Bei Kapitalgesellschaften kommen zusätzliche Publizitätspflichten hinzu – der Jahresabschluss muss beim Unternehmensregister offengelegt werden.

Rechtsformen im Vergleich: Wo DIY möglich ist

Die Anforderungen an den Jahresabschluss hängen primär von der Rechtsform ab. Das Handelsgesetzbuch unterscheidet zwischen Kaufleuten und Kapitalgesellschaften, die unterschiedlichen Regelungen unterliegen.

Rechtsform Rechnungslegung Publizität DIY-Eignung
Einzelunternehmen (Kleingewerbe) EÜR nach § 4 Abs. 3 EStG Keine Sehr gut geeignet
Einzelunternehmen (Kaufmann) Bilanz nach § 242 HGB Keine Bedingt geeignet
GbR EÜR oder Bilanz Keine Gut geeignet
GmbH / UG Jahresabschluss § 242 HGB + Anhang Unternehmensregister Mit Software möglich
AG Jahresabschluss + erweiterte Pflichten Unternehmensregister + Prüfung Nicht empfohlen

Kleingewerbetreibende ohne Eintrag im Handelsregister können die einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung nutzen. Diese vergleicht lediglich Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben – buchhalterische Kenntnisse sind hierfür minimal erforderlich.

Bei Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sind nach § 264 HGB Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang Pflicht. Für kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB gelten Erleichterungen, die Grundstruktur bleibt aber komplex.

Achtung

Kapitalgesellschaften müssen ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen (§ 325 HGB). Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Fachliche Voraussetzungen für die Selbsterstellung

Die eigenständige Erstellung eines Jahresabschlusses erfordert fundierte Kenntnisse in Buchführung, Bilanzierung und Steuerrecht. Je nach Rechtsform sind unterschiedliche Kompetenzniveaus notwendig.

Erforderliches Fachwissen für GmbH-Jahresabschlüsse

  • Buchführung nach GoB (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung)
  • Bilanzierungsgrundsätze nach § 246 ff. HGB
  • Bewertungsvorschriften nach § 252 ff. HGB
  • Gliederungsvorschriften für Bilanz (§ 266 HGB) und GuV (§ 275 HGB)
  • Ansatz- und Bewertungswahlrechte
  • Anhangerstellung nach § 284 ff. HGB
  • Steuerrechtliche Besonderheiten (latente Steuern, § 274 HGB)
  • Größenklassen und Schwellenwerte nach § 267 HGB

Viele Unternehmer unterschätzen den Umfang der erforderlichen Kenntnisse. Es genügt nicht, Buchungen zu erfassen – die korrekte Bilanzierung von Rückstellungen, Abgrenzungen und Bewertungen erfordert Spezialwissen.

„In der Praxis sehe ich häufig, dass Geschäftsführer die laufende Buchhaltung selbst führen können, aber bei Jahresabschlussbuchungen wie Rückstellungen, Abschreibungen oder Rechnungsabgrenzungen an Grenzen stoßen. Hier hilft spezialisierte Software mit Plausibilitätsprüfungen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Zeitliche Ressourcen

Neben Fachwissen benötigen Sie ausreichend Zeit. Die Erstellung eines GmbH-Jahresabschlusses dauert beim ersten Mal oft 20-40 Stunden, auch mit Software-Unterstützung. Bei geübten Anwendern reduziert sich der Aufwand auf 8-15 Stunden.

Wann DIY an seine Grenzen stößt

Nicht in jedem Fall ist die Selbsterstellung sinnvoll oder möglich. Bestimmte Unternehmensmerkmale sprechen klar gegen DIY und erfordern professionelle Begleitung.

Gesetzliche Prüfungspflicht

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 2 und 3 HGB unterliegen der Pflichtprüfung nach § 316 HGB. Der Jahresabschluss muss von einem Wirtschaftsprüfer geprüft werden – hier ist DIY faktisch ausgeschlossen.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatz Mitarbeiter
Klein (§ 267 Abs. 1) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß (§ 267 Abs. 3) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Zwei der drei Schwellenwerte müssen überschritten sein. Die Prüfungspflicht gilt ab mittelgroß, Selbsterstellung ist also nur für kleine Kapitalgesellschaften realistisch.

Komplexe Geschäftsmodelle

Folgende Situationen überfordern in der Regel die Möglichkeiten einer DIY-Lösung:

  • Internationale Geschäftsbeziehungen mit Währungsumrechnung
  • Konzernstrukturen mit Konsolidierungspflicht
  • Komplexe Finanzinstrumente oder Derivate
  • Umfangreiche Vorratsbewertung oder Fertigung
  • Mehrere Beteiligungen an anderen Unternehmen
  • Pensionszusagen oder andere komplexe Rückstellungen

Achtung

Bei fehlerhaften Jahresabschlüssen haften Geschäftsführer persönlich nach § 43 GmbHG. Im Insolvenzfall werden Jahresabschlüsse besonders kritisch geprüft – Fehler können existenzbedrohend werden.

Software und technische Hilfsmittel

Moderne Software hat die Selbsterstellung von Jahresabschlüssen erheblich vereinfacht. Spezialisierte Lösungen führen durch den Prozess und prüfen Plausibilität automatisch.

Arten von Software-Lösungen

Buchhaltungssoftware

  • Laufende Buchführung
  • Basis-Jahresabschluss
  • Oft ohne Anhang
  • Für einfache Fälle

Jahresabschluss-Tools

  • Vollständiger HGB-Abschluss
  • Anhang-Assistent
  • Größenklassen-Logik
  • Offenlegungs-Export

Steuerberater-Software

  • Professionelle Lösung
  • Komplexe Sachverhalte
  • Steile Lernkurve
  • Hohe Lizenzkosten

Für kleine GmbHs mit überschaubaren Geschäftsvorfällen sind spezialisierte Jahresabschluss-Tools wie OnlineBilanz ideal. Sie kombinieren Benutzerfreundlichkeit mit rechtlicher Vollständigkeit und führen Schritt für Schritt durch den Erstellungsprozess.

Funktionen professioneller Jahresabschluss-Software

  • Automatische Gliederung nach § 266 und § 275 HGB
  • Größenklassen-Ermittlung nach § 267 HGB
  • Anhang-Textbausteine nach § 284 ff. HGB
  • Plausibilitätsprüfungen und Fehlerhinweise
  • Export für Unternehmensregister (XBRL oder PDF)
  • Steuerberater-Schnittstellen (DATEV-Format)
  • Vorjahresvergleich und Entwicklungsanalysen

Hinweis

Die Offenlegung beim Unternehmensregister erfolgt seit dem DiRUG (Digitalisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz) vom 01.08.2022 ausschließlich elektronisch. Gute Software erstellt die erforderlichen Formate automatisch.

Die häufigsten Fehler bei der Selbsterstellung

Auch mit Software-Unterstützung passieren bei der eigenständigen Jahresabschlusserstellung typische Fehler, die vermeidbar sind.

Bilanzierungs- und Bewertungsfehler

Fehler Folge Vermeidung
Rückstellungen vergessen Gewinn zu hoch, Steuernachzahlung Checkliste für typische Rückstellungen
Falsche Abschreibungsdauer Buchwerte unplausibel AfA-Tabellen nutzen
Rechnungsabgrenzung fehlt Periodenverschiebung Stichtagsprinzip beachten
Privatentnahmen nicht gebucht Bilanz stimmt nicht Verrechnungskonto führen
Umsatzsteuer-Vorauszahlung falsch Cashflow-Darstellung verzerrt Steuerkonto abstimmen

Formale Fehler

  • Falsche Gliederung der Bilanz (§ 266 HGB nicht beachtet)
  • GuV-Schema verwechselt (Gesamtkosten- statt Umsatzkostenverfahren)
  • Anhang unvollständig oder fehlend
  • Größenklasse falsch ermittelt
  • Unterschriften der Geschäftsführer fehlen
  • Feststellungsbeschluss nicht dokumentiert

„Der häufigste Fehler ist eine unvollständige oder fehlerhafte Anhangerstellung. Viele denken, der Anhang sei optional – für Kapitalgesellschaften ist er aber Pflichtbestandteil nach § 264 Abs. 1 HGB, auch wenn Erleichterungen gelten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristen und Offenlegung

Nach § 42a GmbHG muss der Jahresabschluss innerhalb von 11 Monaten (kleine Kapitalgesellschaften) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große) nach Bilanzstichtag festgestellt werden. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt also die Frist bis 30.11.2026 (klein) bzw. 31.08.2026 (mittel/groß).

Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss nach § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten erfolgen – also bis 31.12.2026 für Abschlüsse mit Stichtag 31.12.2025. Versäumnisse führen zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB.

Zeitaufwand und Kostenvergleich

Die Entscheidung für oder gegen Selbsterstellung hängt auch von wirtschaftlichen Überlegungen ab. Zeit ist Geld – besonders bei Geschäftsführern.

Zeitaufwand realistisch einschätzen

Der tatsächliche Zeitbedarf wird oft unterschätzt. Folgende Richtwerte gelten für kleine GmbHs mit ca. 50-200 Geschäftsvorfällen pro Monat:

20-40h

Erster Jahresabschluss

8-15h

Ab dem zweiten Jahr

3-5h

Offenlegung Unternehmensregister

2-4h

Nacharbeit nach Steuerberater-Review

Bei einem Geschäftsführer-Stundensatz von 80-120 Euro entstehen indirekte Kosten von 1.600-4.800 Euro beim ersten Mal, später 640-1.800 Euro jährlich.

Kostenvergleich: DIY vs. Steuerberater

Jahresabschluss selbst erstellen

  • Software: 300-800 € jährlich
  • Zeitaufwand: 8-15 Stunden
  • Indirekte Kosten: 640-1.800 €
  • Gesamt: ca. 940-2.600 €
  • Lernkurve: hoch initial, flach langfristig

Steuerberater beauftragen

  • Jahresabschluss: 1.500-3.500 €
  • Buchhaltung inkl.: +1.200-2.400 €
  • Zeitaufwand: 2-4 Stunden
  • Gesamt: ca. 1.500-5.900 €
  • Lernkurve: keine

Bei sehr einfachen Geschäftsmodellen und gutem Vorwissen kann DIY wirtschaftlich sein. Die Kostenersparnis ist aber oft geringer als erwartet, wenn man die eigene Zeit realistisch bewertet.

Achtung

Fehlerkosten werden oft vergessen: Eine Steuernachzahlung wegen falsch ermitteltem Gewinn oder ein Ordnungsgeld wegen verspäteter Offenlegung können die eingesparten Steuerberaterkosten schnell übersteigen.

Wann ein Steuerberater unverzichtbar ist

In bestimmten Situationen ist die Beauftragung eines Steuerberaters nicht nur empfehlenswert, sondern praktisch unverzichtbar – auch wenn keine gesetzliche Pflicht besteht.

Situationen, die Steuerberater erfordern

  • Prüfungspflichtige mittelgroße oder große Kapitalgesellschaften
  • Erstmalige Erstellung eines Jahresabschlusses ohne Vorkenntnisse
  • Umwandlungen, Verschmelzungen oder Liquidationen
  • Komplexe Beteiligungsstrukturen oder Konzernverhältnisse
  • Grenzüberschreitende Geschäfte mit Verrechnungspreisen
  • Außergewöhnliche Geschäftsvorfälle (Forderungsausfall, Schadensfälle)
  • Betriebsprüfung oder steuerliche Sonderprüfung
  • Krisensituationen oder Insolvenzgefahr

Auch bei grundsätzlich möglicher Selbsterstellung kann ein Steuerberater sinnvoll sein: für eine jährliche Plausibilitätsprüfung, steuerliche Optimierung oder als Sparringspartner bei Zweifelsfragen.

Hybridlösung: Selbst erstellen, prüfen lassen

Ein praktikabler Mittelweg ist die eigenständige Erstellung mit anschließender Steuerberater-Review. Sie erstellen Bilanz, GuV und Anhang selbst, der Steuerberater prüft das Ergebnis und optimiert steuerlich.

Hinweis

Diese Hybridlösung kostet etwa 30-50% der Vollbeauftragung, bietet aber erhebliche Rechtssicherheit. Viele Steuerberater bieten speziell für OnlineBilanz-Nutzer Review-Pakete an.

Der Steuerberater prüft dabei insbesondere Ansatz und Bewertung kritischer Posten (Rückstellungen, Abschreibungen), steuerliche Optimierungspotenziale und die Vollständigkeit des Anhangs.

„Ich empfehle die Hybridlösung besonders für Gründer: Im ersten Jahr mit Steuerberater, ab dem zweiten Jahr selbst mit Software, alle zwei Jahre eine Plausibilitätsprüfung. So bauen Sie Kompetenz auf und behalten die Kosten im Griff.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als GmbH-Geschäftsführer den Jahresabschluss selbst erstellen?

Ja, es besteht keine gesetzliche Pflicht zur Beauftragung eines Steuerberaters. Sie benötigen aber fundierte Kenntnisse in HGB-Bilanzierung, Bewertung und Anhangerstellung. Spezialisierte Software wie OnlineBilanz unterstützt Sie dabei und führt durch alle Pflichtangaben nach § 264 ff. HGB. Bei kleinen GmbHs mit einfachem Geschäftsmodell ist DIY mit entsprechender Software durchaus möglich.

Wie viel Zeit brauche ich für einen GmbH-Jahresabschluss?

Beim ersten Mal sollten Sie mit 20-40 Stunden rechnen, inklusive Einarbeitung in Software und rechtliche Vorgaben. Ab dem zweiten Jahr reduziert sich der Aufwand auf 8-15 Stunden, wenn sich Geschäftsmodell und Struktur nicht wesentlich ändern. Hinzu kommen 3-5 Stunden für die Offenlegung beim Unternehmensregister.

Welche Strafen drohen bei fehlerhaften Jahresabschlüssen?

Bei verspäteter oder fehlender Offenlegung beim Unternehmensregister drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB. Bei materiellen Fehlern im Jahresabschluss können Steuernachzahlungen mit Zinsen entstehen. Im Extremfall haften Geschäftsführer nach § 43 GmbHG persönlich für Schäden, die durch fehlerhafte Jahresabschlüsse entstehen – besonders relevant bei Insolvenz.

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 fertig sein?

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt: Feststellung bis 30.11.2026 (kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB und § 42a GmbHG) bzw. 31.08.2026 (mittelgroße/große). Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss bis 31.12.2026 erfolgen (§ 325 HGB). Planen Sie ausreichend Puffer ein, um Fristen sicher einzuhalten.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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