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Datum

Lesedauer

9–13 Minuten


OnlineBilanzBlogFeststellung Jahresabschluss

Feststellung Jahresabschluss 2026: Fristen & Ablauf nach § 42a GmbHG

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist ein zentraler Pflichtschritt für jede GmbH und UG. Nach § 42a GmbHG gelten strikte Fristen: 11 Monate für kleine Kapitalgesellschaften, 8 Monate für mittelgroße und große. Wer die Feststellung versäumt, riskiert Ordnungsgelder und rechtliche Konsequenzen. Im Anschluss an die Feststellung müssen Gesellschaften den GmbH Jahresabschluss veröffentlichen, um ihrer Offenlegungspflicht nachzukommen.

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Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt durch Beschluss der Gesellschafter gemäß § 42a GmbHG. Voraussetzung dafür ist die ordnungsgemäße Erstellung des Jahresabschlusses, für die kleine Kapitalgesellschaften 11 Monate, mittelgroße und große 8 Monate Zeit haben. Nach erfolgter Feststellung muss der Jahresabschluss binnen 12 Monaten beim Unternehmensregister offengelegt werden.

Was bedeutet Feststellung des Jahresabschlusses?

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist der formale Akt, durch den die Gesellschafter einer GmbH oder UG den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss genehmigen und damit verbindlich machen.

Erst nach der Feststellung entfaltet der Jahresabschluss seine volle Rechtswirkung. Er wird zur Grundlage für Gewinnausschüttungen, Steuererklärungen und die gesetzlich vorgeschriebene Offenlegung beim Unternehmensregister.

Die Feststellung ist von der Aufstellung zu unterscheiden: Die Geschäftsführung stellt den Jahresabschluss zunächst auf, die Gesellschafter stellen ihn anschließend fest.

Hinweis

Wichtig: Ohne formelle Feststellung durch Gesellschafterbeschluss ist der Jahresabschluss nicht rechtsgültig und kann nicht offengelegt werden.

Aufstellung

Wird von der Geschäftsführung vorgenommen nach § 264 HGB. Technische Erstellung der Bilanz und GuV.

Feststellung

Erfolgt durch Gesellschafterbeschluss nach § 42a GmbHG. Die Genehmigung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafter macht den Abschluss formell verbindlich.

Rechtliche Grundlagen nach § 42a GmbHG

Die zentrale Rechtsgrundlage für die Feststellung des Jahresabschlusses bei der GmbH ist § 42a GmbHG. Diese Vorschrift regelt die Zuständigkeit der Gesellschafter und legt die Feststellungsfristen fest.

Nach § 42a Abs. 1 GmbHG haben die Gesellschafter den Jahresabschluss festzustellen, sofern nicht nach dem Gesellschaftsvertrag ein Aufsichtsrat hierzu berufen ist.

Die Vorschrift unterscheidet zwischen zwei Fristkategorien, abhängig von der Größenklasse der Gesellschaft nach § 267 HGB:

Größenklasse Frist nach § 42a GmbHG Rechtsgrundlage
Kleine Kapitalgesellschaft 11 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 Satz 1 GmbHG
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 Satz 2 GmbHG
Große Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 Satz 2 GmbHG

Zusätzlich zu § 42a GmbHG sind die allgemeinen Vorschriften des HGB zur Rechnungslegung zu beachten, insbesondere § 242 HGB (Pflicht zur Aufstellung), § 264 HGB (Pflicht zur Aufstellung für Kapitalgesellschaften) und § 267 HGB (Größenklassen).

„§ 42a GmbHG ist eine zwingende Vorschrift. Gesellschaftsverträge können keine längeren Feststellungsfristen vorsehen. Kürzere Fristen sind zulässig und im Interesse einer zeitnahen Offenlegung sogar empfehlenswert.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristen und Termine für das Geschäftsjahr 2025

Für Kapitalgesellschaften mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende verbindliche Feststellungs- und Offenlegungsfristen im Jahr 2026:

Größenklasse Feststellungsfrist bis Offenlegungsfrist bis
Kleine Kapitalgesellschaft 30.11.2026 31.12.2026
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 31.08.2026 31.12.2026
Große Kapitalgesellschaft 31.08.2026 31.12.2026

Die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG beginnt mit dem Tag nach dem Bilanzstichtag und endet mit Ablauf des letzten Tages der Frist.

Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB beträgt einheitlich 12 Monate für alle Größenklassen und beginnt ebenfalls am Tag nach dem Bilanzstichtag.

Achtung

Achtung: Die Feststellungsfrist ist kürzer als die Offenlegungsfrist. Wer die Feststellung erst kurz vor Ablauf der 12-Monats-Frist vornimmt, kann die Offenlegung nicht mehr rechtzeitig durchführen.

11

Monate (kleine GmbH)

8

Monate (mittel/groß)

12

Monate Offenlegung

Bei abweichenden Geschäftsjahren verschiebt sich die Frist entsprechend. Endet das Geschäftsjahr beispielsweise am 30.06.2025, läuft die 11-Monats-Frist für kleine Gesellschaften bis zum 31.05.2026.

Ablauf der Feststellung: Von der Aufstellung bis zum Beschluss

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten, die rechtlich und organisatorisch sauber abgewickelt werden müssen:

  1. Aufstellung durch die Geschäftsführung: Gemäß § 264 Abs. 1 HGB hat die Geschäftsführung den Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) aufzustellen.
  2. Prüfung (falls erforderlich): Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften erfolgt die Prüfung durch einen Abschlussprüfer nach § 316 HGB.
  3. Einberufung der Gesellschafterversammlung: Die Geschäftsführung lädt die Gesellschafter zur Beschlussfassung ein.
  4. Vorlage der Unterlagen: Jahresabschluss, Lagebericht (falls erforderlich) und ggf. Prüfungsbericht werden den Gesellschaftern vorgelegt.
  5. Beschlussfassung: Die Gesellschafter fassen einen Feststellungsbeschluss nach § 42a GmbHG.
  6. Protokollierung: Der Beschluss wird im Gesellschafterprotokoll dokumentiert.
  7. Offenlegung: Nach Feststellung erfolgt die Einreichung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB.
  • Jahresabschluss vollständig aufgestellt
  • Bei Prüfungspflicht: Bestätigungsvermerk eingeholt
  • Gesellschafterversammlung einberufen
  • Unterlagen rechtzeitig vorgelegt
  • Feststellungsbeschluss gefasst und protokolliert
  • Offenlegung beim Unternehmensregister eingereicht

Die Einhaltung dieser Reihenfolge ist zwingend. Eine Offenlegung vor Feststellung ist rechtlich unwirksam.

Der Gesellschafterbeschluss zur Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt durch Gesellschafterbeschluss. Dieser kann in einer Gesellschafterversammlung oder – sofern der Gesellschaftsvertrag dies zulässt – schriftlich gefasst werden.

Nach § 47 Abs. 1 GmbHG ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich, sofern der Gesellschaftsvertrag nichts anderes bestimmt.

Inhalt des Feststellungsbeschlusses

Der Beschluss sollte mindestens folgende Punkte enthalten:

  • Eindeutige Bezeichnung des festzustellenden Jahresabschlusses (Bilanzstichtag, Geschäftsjahr)
  • Feststellung der Bilanz mit Bilanzsumme
  • Feststellung der Gewinn- und Verlustrechnung mit Jahresergebnis
  • Feststellung des Anhangs (falls erforderlich)
  • Ggf. Kenntnisnahme des Lageberichts
  • Ggf. Entscheidung über Gewinnverwendung nach § 29 GmbHG

Protokollierung

Der Feststellungsbeschluss ist im Gesellschafterprotokoll zu dokumentieren. Das Protokoll muss gemäß § 48 Abs. 1 GmbHG von den Gesellschaftern unterzeichnet werden.

Hinweis

Praxistipp: Bewahren Sie das Feststellungsprotokoll zusammen mit dem festgestellten Jahresabschluss auf. Bei Prüfungen durch Finanzbehörden oder Registergerichte ist der Nachweis der ordnungsgemäßen Feststellung erforderlich.

Bei Ein-Personen-Gesellschaften gelten Besonderheiten: Der Alleingesellschafter kann die Feststellung formlos vornehmen, sollte sie aber schriftlich dokumentieren.

Prüfungspflicht und ihre Auswirkung auf die Feststellung

Ob eine GmbH oder UG prüfungspflichtig ist, richtet sich nach § 316 HGB. Die Prüfungspflicht wirkt sich unmittelbar auf den Feststellungsprozess aus.

Größenklasse Prüfungspflicht nach § 316 HGB Besonderheit bei Feststellung
Kleine Kapitalgesellschaft Grundsätzlich nicht prüfungspflichtig Feststellung ohne Prüfbericht möglich
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Prüfungspflichtig Feststellung erst nach Prüfung
Große Kapitalgesellschaft Prüfungspflichtig Feststellung erst nach Prüfung

Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften muss die Abschlussprüfung nach § 316 ff. HGB vor der Feststellung abgeschlossen sein. Die Gesellschafter müssen den Prüfungsbericht zur Kenntnis nehmen.

Der Abschlussprüfer erteilt nach § 322 HGB einen Bestätigungsvermerk oder versagt diesen. Ein versagter Bestätigungsvermerk verhindert die Feststellung nicht rechtlich, hat aber erhebliche wirtschaftliche und rechtliche Konsequenzen.

Achtung

Wichtig: Die Prüfung muss rechtzeitig beauftragt werden. Erfolgt die Prüfung zu spät, kann die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG nicht eingehalten werden.

Nach § 316 Abs. 1 HGB sind mittelgroße und große Kapitalgesellschaften prüfungspflichtig. Kleine Kapitalgesellschaften sind nur dann prüfungspflichtig, wenn der Gesellschaftsvertrag dies vorsieht oder spezielle Gesetze dies erfordern.

Kleine GmbH

Keine gesetzliche Prüfungspflicht. Freiwillige Prüfung möglich.

Mittelgroße GmbH

Prüfungspflichtig nach § 316 HGB. Bestätigungsvermerk erforderlich.

Große GmbH

Prüfungspflichtig nach § 316 HGB. Erweiterte Prüfungspflichten.

Offenlegung nach der Feststellung

Nach der Feststellung des Jahresabschlusses folgt die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister.

Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 ist die Offenlegung beim Bundesanzeiger nicht mehr möglich. Alle Kapitalgesellschaften müssen ihre Jahresabschlüsse beim Unternehmensregister elektronisch einreichen.

Die Offenlegungsfrist beträgt einheitlich 12 Monate nach dem Bilanzstichtag (§ 325 Abs. 1 HGB). Für das Geschäftsjahr 2025 mit Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026.

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Größenklasse Offenzulegende Unterlagen Rechtsgrundlage
Kleine Kapitalgesellschaft Bilanz, Anhang (verkürzt möglich nach § 326 HGB) § 325 Abs. 1, § 326 HGB
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk § 325 Abs. 1 HGB
Große Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk § 325 Abs. 1 HGB

Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 326 HGB Erleichterungen nutzen: Sie sind von der Offenlegung der GuV befreit und können einen verkürzten Anhang einreichen.

Hinweis

Praxishinweis: Die Offenlegung erfolgt heute ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. OnlineBilanz.de bietet eine direkte elektronische Einreichung aus der Software heraus.

Die offengelegten Unterlagen sind dauerhaft im Unternehmensregister öffentlich einsehbar. Jeder kann gegen Gebühr Einsicht nehmen.

Versäumnis der Feststellung und Sanktionen

Die Nichteinhaltung der Feststellungspflicht nach § 42a GmbHG und der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB hat erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld kann zwischen 500 Euro und 25.000 Euro betragen.

500 €

Mindestordnungsgeld

25.000 €

Höchstordnungsgeld

Das Ordnungsgeld richtet sich gegen die Gesellschaft als juristische Person. Zusätzlich können die Geschäftsführer persönlich in Anspruch genommen werden.

Haftung der Geschäftsführer

Geschäftsführer haften nach § 43 GmbHG für die ordnungsgemäße Erfüllung der Rechnungslegungspflichten. Bei schuldhafter Pflichtverletzung können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Achtung

Achtung: Bei wiederholten Verstößen gegen die Offenlegungspflicht drohen erhöhte Ordnungsgelder. Das Ordnungsgeldverfahren kann mehrfach wiederholt werden, bis die Offenlegung erfolgt.

Weitere Konsequenzen

  • Kreditwürdigkeit: Fehlende Offenlegungen beeinträchtigen die Bonität und erschweren Kreditverhandlungen.
  • Geschäftsbeziehungen: Geschäftspartner verlangen zunehmend offengelegte Jahresabschlüsse als Voraussetzung für Vertragsabschlüsse.
  • Gewinnausschüttung: Ohne festgestellten Jahresabschluss ist keine rechtssichere Gewinnausschüttung nach § 29 GmbHG möglich.
  • Steuerliche Folgen: Die Finanzverwaltung kann bei fehlenden Feststellungen Schätzungen vornehmen.

„Die rechtzeitige Feststellung und Offenlegung ist kein bürokratischer Formalismus, sondern zentrale Managementaufgabe. Versäumnisse gefährden nicht nur die Compliance, sondern auch die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Gesellschaft.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Im Falle einer versäumten Frist sollte die Feststellung und Offenlegung schnellstmöglich nachgeholt werden. Das Ordnungsgeldverfahren kann dadurch zwar nicht mehr verhindert, aber in der Höhe gemildert werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange haben kleine GmbHs Zeit für die Feststellung des Jahresabschlusses?

Kleine Kapitalgesellschaften haben nach § 42a Abs. 2 Satz 1 GmbHG eine Frist von 11 Monaten nach dem Bilanzstichtag. Bei Bilanzstichtag 31.12.2025 läuft die Frist bis zum 30.11.2026. Nach der Feststellung muss die Offenlegung bis zum 31.12.2026 erfolgen.

Wer ist für die Feststellung des Jahresabschlusses zuständig?

Nach § 42a GmbHG sind grundsätzlich die Gesellschafter für die Feststellung zuständig. Die Feststellung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss in der Gesellschafterversammlung. Nur wenn der Gesellschaftsvertrag einen Aufsichtsrat mit dieser Befugnis ausstattet, kann dieser die Feststellung vornehmen.

Was passiert, wenn die Feststellungsfrist versäumt wird?

Bei Versäumnis der Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG kann die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB nicht mehr eingehalten werden. Dies führt zu einem Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB mit Ordnungsgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro. Zudem haften Geschäftsführer bei schuldhafter Pflichtverletzung nach § 43 GmbHG persönlich.

Wo muss der Jahresabschluss nach der Feststellung offengelegt werden?

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister nach § 325 HGB. Die Offenlegung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich. Die Einreichung muss elektronisch erfolgen und hat binnen 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag zu erfolgen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater