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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss-Checkliste 2026

Jahresabschluss-Checkliste 2026: Leitfaden für GmbH & UG

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Jahresabschluss-Checkliste 2026 hilft Geschäftsführern bei der strukturierten Erstellung des Jahresabschlusses. Von der Inventur über die Bewertungsgrundsätze bei der Bilanzierung nach HGB bis zur fristgerechten Offenlegung beim Unternehmensregister – dieser Leitfaden für GmbH, UG und AG deckt alle rechtlichen Pflichten gemäß § 242 HGB, § 264 HGB und § 325 HGB ab.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Eine Jahresabschluss-Checkliste für 2026 strukturiert alle Pflichten von der Inventur über die Bilanzaufstellung nach § 242 HGB bis zur Offenlegung beim Unternehmensregister gemäß § 325 HGB. Sie umfasst Fristen, Größenklassen nach § 267 HGB und die Einhaltung handelsrechtlicher Vorschriften zur Vermeidung von Ordnungsgeldern bis 25.000 Euro.

Was ist eine Jahresabschluss-Checkliste?

Eine Jahresabschluss-Checkliste ist ein strukturiertes Arbeitsverzeichnis, das alle wesentlichen Schritte von der Inventur bis zur Offenlegung systematisch erfasst. Sie dient als Kontrollwerkzeug für Geschäftsführer und Buchhalter zur Einhaltung aller handelsrechtlichen Pflichten.

Die Checkliste orientiert sich an den Vorgaben des HGB und berücksichtigt die Rechtsform (GmbH, UG, AG), die Unternehmensgröße nach § 267 HGB sowie branchenspezifische Besonderheiten. Sie reduziert das Risiko von Fristverstößen, Bewertungsfehlern und Ordnungsgeldern.

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB

11 Monate

Feststellung kleine GmbH

25.000 €

Max. Ordnungsgeld § 335 HGB

Hinweis

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Einreichung muss elektronisch im XBRL-Format oder als strukturiertes PDF erfolgen.

Gesetzliche Grundlagen für den Jahresabschluss 2026

Die Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses ergibt sich für Kapitalgesellschaften aus § 242 HGB in Verbindung mit § 264 HGB. Der Jahresabschluss muss die tatsächlichen Vermögens-, Finanz- und Ertragsverhältnisse unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) darstellen.

Für Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten die aktuellen Größenklassen nach § 267 HGB sowie die Fristen nach § 325 HGB für die Offenlegung. Die Bewertung erfolgt nach den Vorschriften der §§ 252-256 HGB, die Gliederung nach § 266 HGB (Bilanz) und § 275 HGB (GuV).

Rechtsgrundlage Inhalt Anwendung
§ 242 HGB Pflicht zur Aufstellung Jahresabschluss Alle Kaufleute
§ 264 HGB Jahresabschluss Kapitalgesellschaften GmbH, UG, AG
§ 267 HGB Größenklassen Klein, Mittel, Groß
§ 325 HGB Offenlegungspflicht 12 Monate Frist
§ 335 HGB Ordnungsgeldverfahren 500-25.000 Euro

Nach § 42a GmbHG muss der Jahresabschluss innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) nach Bilanzstichtag von den Gesellschaftern festgestellt werden.

Fristen und Termine 2026 im Überblick

Für den Jahresabschluss 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gelten gestaffelte Fristen je nach Unternehmensgröße. Die Nichteinhaltung führt zu Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB durch das Bundesamt für Justiz.

Größenklasse Feststellung (§ 42a GmbHG) Offenlegung (§ 325 HGB) Frist endet
Kleine GmbH 11 Monate 12 Monate 31.12.2026
Mittelgroße GmbH 8 Monate 12 Monate 31.12.2026
Große GmbH 8 Monate 12 Monate 31.12.2026
Kleine UG 11 Monate 12 Monate 31.12.2026

Achtung

Wichtig: Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten gilt für alle Größenklassen einheitlich. Bei verspäteter Offenlegung drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro gemäß § 335 HGB.

Die Feststellungsfrist ist eine gesellschaftsrechtliche Innenfrist, während die Offenlegungsfrist eine öffentlich-rechtliche Außenfrist darstellt. Beide müssen zwingend eingehalten werden.

Inventur und Bewertung zum Bilanzstichtag

Die Inventur bildet die Grundlage des Jahresabschlusses und ist nach § 240 HGB verpflichtend. Sie erfasst alle Vermögensgegenstände und Schulden mengenmäßig und wertmäßig zum Bilanzstichtag 31.12.2025.

  • Körperliche Bestandsaufnahme aller Vorräte, Anlagen und Kasse
  • Buchinventur für Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben
  • Anlageinventur mit Abgleich Anlageverzeichnis und tatsächlichem Bestand
  • Inventurdifferenzen dokumentieren und buchen
  • Zeitnahe Inventur (Stichtag, vor- oder nachverlegte Inventur zulässig)

Bewertung nach HGB

Die Bewertung erfolgt nach den Vorschriften der §§ 252-256 HGB. Es gelten die Grundsätze der Einzelbewertung, Vorsicht, Unternehmensfortführung und Bewertungsstetigkeit. Vermögensgegenstände werden höchstens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt.

Anlagevermögen

Bewertung zu Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB. Außerplanmäßige Abschreibung bei dauerhafter Wertminderung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB.

Umlaufvermögen

Bewertung zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Stichtagswert (strenges Niederstwertprinzip § 253 Abs. 4 HGB). Vorräte: Einzelbewertung oder Verbrauchsfolgeverfahren (FIFO, LIFO).

Hinweis

Bei Forderungen sind Einzelwertberichtigungen für erkennbare Ausfallrisiken sowie Pauschalwertberichtigungen für das allgemeine Kreditrisiko zu bilden.

Bilanz und GuV erstellen

Die Bilanz gliedert sich nach § 266 HGB in Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital). Sie muss klar und übersichtlich sein und die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens darstellen.

Bilanzgliederung nach § 266 HGB

Aktivseite

  • A. Anlagevermögen (I. Immaterielle VG, II. Sachanlagen, III. Finanzanlagen)
  • B. Umlaufvermögen (I. Vorräte, II. Forderungen, III. Wertpapiere, IV. Kasse/Bank)
  • C. Rechnungsabgrenzungsposten
  • D. Aktive latente Steuern (§ 274 HGB)

Passivseite

  • A. Eigenkapital (I. Gezeichnetes Kapital, II. Kapitalrücklage, III. Gewinnrücklagen, IV. Jahresüberschuss)
  • B. Rückstellungen
  • C. Verbindlichkeiten
  • D. Rechnungsabgrenzungsposten
  • E. Passive latente Steuern (§ 274 HGB)

Gewinn- und Verlustrechnung

Die GuV nach § 275 HGB kann im Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden. Sie zeigt die Ertragslage durch Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen des Geschäftsjahres 2025.

Position Gesamtkostenverfahren Umsatzkostenverfahren
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Materialaufwand In HK/UK enthalten
Personalaufwand In HK/UK enthalten
Herstellungskosten
Vertriebskosten

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB bzw. § 275 Abs. 5 HGB verkürzte Gliederungsschemata verwenden. Die Wahlrechte müssen stetig angewendet werden.

Anhang und Lagebericht

Der Anhang nach § 284 HGB ist integraler Bestandteil des Jahresabschlusses. Er erläutert und ergänzt die Bilanz und GuV um Informationen, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage notwendig sind.

  • Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Erläuterungen zu Bilanz- und GuV-Posten bei Abweichungen
  • Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten
  • Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)
  • Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (§ 285 Nr. 7 HGB)
  • Organbezüge Geschäftsführung und Aufsichtsrat (§ 285 Nr. 9 HGB)
  • Gewinnverwendungsvorschlag bei Feststellung vor Verwendung

Lagebericht

Der Lagebericht nach § 289 HGB ist für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend. Kleine Kapitalgesellschaften sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB befreit, sofern nicht nach anderen Vorschriften (z.B. PublG) verpflichtet.

Hinweis

Der Lagebericht muss den Geschäftsverlauf, die Lage der Gesellschaft sowie wesentliche Chancen und Risiken darstellen. Er geht über reine Vergangenheitsbetrachtung hinaus und umfasst auch Prognosen (§ 289 Abs. 1 HGB).

Für kapitalmarktorientierte Unternehmen gelten erweiterte Anforderungen (§ 289b HGB: nichtfinanzielle Erklärung, § 289f HGB: Corporate Governance).

Feststellung und Offenlegung beim Unternehmensregister

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt bei der GmbH durch Gesellschafterbeschluss gemäß § 42a GmbHG oder – bei Aufsichtsrat – durch dessen Billigung nach § 172 AktG analog. Bei der AG stellt der Vorstand den Jahresabschluss auf, der Aufsichtsrat billigt ihn (§ 172 AktG).

Schritt Verantwortlich Frist Rechtsgrundlage
Aufstellung Geschäftsführung Nach Abschluss Inventur § 264 Abs. 1 HGB
Feststellung Gesellschafterversammlung 11/8 Monate § 42a GmbHG
Prüfung (wenn pflichtig) Abschlussprüfer Vor Feststellung § 316 HGB
Offenlegung Geschäftsführung 12 Monate § 325 HGB

Offenlegung beim Unternehmensregister

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger dient nur noch als Bekanntmachungsorgan, nicht mehr als Einreichungsstelle.

  • Elektronische Einreichung im XBRL-Format oder strukturiertes PDF
  • Authentifizierung über ELSTER-Zertifikat oder DE-Mail
  • Offenlegungsumfang richtet sich nach Größenklasse (§ 326-327 HGB)
  • Kleine GmbH: Bilanz verkürzt, Anhang verkürzt (GuV freiwillig)
  • Mittelgroße GmbH: Bilanz, GuV, Anhang vollständig
  • Große GmbH: Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk

Achtung

Ordnungsgeld: Bei Nichtoffenlegung oder verspäteter Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt 500 bis 25.000 Euro und kann wiederholt festgesetzt werden.

„Die häufigste Fehlerquelle ist die Verwechslung von Feststellungs- und Offenlegungsfrist. Beide Fristen laufen unabhängig voneinander und müssen zwingend eingehalten werden. Bei kleinen GmbHs bleibt nach Feststellung nur noch ein Monat bis zur Offenlegungsfrist.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Typische Fehler bei der Jahresabschlusserstellung vermeiden

In der Praxis zeigen sich wiederkehrende Fehlerquellen, die zu Korrekturaufwand, Fristverstößen oder Ordnungsgeldern führen. Eine strukturierte Checkliste hilft, diese systematisch zu vermeiden.

Bewertungsfehler

  • Fehlende Wertberichtigungen auf Forderungen
  • Nicht gebuchte Abschreibungen
  • Falsche Abgrenzungen aktiv/passiv
  • Unterlassene außerplanmäßige Abschreibungen

Formelle Mängel

  • Unvollständige Anhangangaben
  • Falsche Gliederung nach § 266/275 HGB
  • Fehlende Unterschriften Geschäftsführung
  • Nicht eindeutige Bezeichnungen

Fristversäumnisse

  • Verspätete Feststellung
  • Verspätete Offenlegung
  • Fehlende Prüfung bei Prüfungspflicht
  • Verwechslung Feststellung/Offenlegung

Größenklassen-Fehleinschätzung

Ein häufiger Fehler ist die falsche Bestimmung der Größenklasse nach § 267 HGB. Diese entscheidet über Offenlegungsumfang, Prüfungspflicht und Fristen. Die Schwellenwerte müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittel ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Zwei der drei Kriterien müssen erfüllt sein. Bei Überschreitung erfolgt der Größenklassenwechsel erst nach zwei aufeinanderfolgenden Überschreitungen (§ 267 Abs. 4 HGB).

Komplette Jahresabschluss-Checkliste für 2026

Die folgende Checkliste fasst alle wesentlichen Schritte zusammen und dient als Arbeitshilfe für die systematische Jahresabschlusserstellung 2025/2026.

1. Vorbereitungsphase (Dezember 2025)

  • Vollständigkeit laufender Buchführung prüfen
  • Offene Posten abstimmen (Debitoren, Kreditoren, Sachkonten)
  • Bankkonten abstimmen und Kontoauszüge sammeln
  • Inventurplanung: Termin, Verantwortliche, Zählbereiche festlegen
  • Bewertungsgrundlagen aktualisieren (AfA-Tabellen, Pauschalwertberichtigungen)

2. Inventur zum Bilanzstichtag 31.12.2025

  • Körperliche Bestandsaufnahme Warenbestand, Roh-/Hilfs-/Betriebsstoffe
  • Anlageinventur: Abgleich Anlageverzeichnis mit tatsächlichem Bestand
  • Kassensturz und Abstimmung aller Bankkonten
  • Forderungen: Saldenbestätigungen einholen, Bonität prüfen
  • Verbindlichkeiten: Saldenlisten erstellen, Abstimmung mit Kreditoren
  • Inventurdifferenzen dokumentieren und Ursachen klären

3. Bewertung und Buchungen (Januar-Februar 2026)

  • Anlagevermögen: Planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen buchen
  • Vorräte: Einzelbewertung oder Verbrauchsfolgeverfahren anwenden
  • Forderungen: Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bilden
  • Rückstellungen bilden (Steuern, Urlaubsansprüche, drohende Verluste, Prozesse)
  • Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen buchen
  • Latente Steuern ermitteln und buchen (soweit verpflichtend)

4. Erstellung Jahresabschluss (Februar-März 2026)

  • Bilanz nach § 266 HGB gliedern und erstellen
  • GuV nach § 275 HGB (GKV oder UKV) erstellen
  • Anhang nach § 284/285 HGB vollständig erstellen
  • Lagebericht erstellen (falls verpflichtet nach § 289 HGB)
  • Anlagenspiegel, Forderungenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel erstellen
  • Vollständigkeit und Plausibilität prüfen

5. Feststellung und Prüfung

  • Abschlussprüfung durchführen (falls nach § 316 HGB prüfungspflichtig)
  • Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk einholen
  • Gesellschafterversammlung einberufen (Frist nach Gesellschaftsvertrag)
  • Jahresabschluss durch Gesellschafterbeschluss feststellen
  • Gewinnverwendung beschließen
  • Feststellungsbeschluss protokollieren

6. Offenlegung beim Unternehmensregister (bis 31.12.2026)

  • Offenlegungsumfang nach Größenklasse bestimmen (§ 326/327 HGB)
  • Unterlagen in XBRL-Format oder strukturiertes PDF konvertieren
  • Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de)
  • Authentifizierung über ELSTER-Zertifikat oder DE-Mail
  • Eingangsbestätigung und Veröffentlichungsnachweis archivieren
  • Offenlegungspflicht dokumentieren (Nachweis für Betriebsprüfung)

Hinweis

OnlineBilanz.de unterstützt Sie bei der Erstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses 2025. Die Software führt durch alle Schritte und generiert automatisch XBRL-Dateien für die Einreichung beim Unternehmensregister.

Häufig gestellte Fragen

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 offengelegt werden?

Der Jahresabschluss zum 31.12.2025 muss spätestens bis 31.12.2026 beim Unternehmensregister offengelegt werden (12-Monatsfrist nach § 325 HGB). Die Offenlegung erfolgt ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger. Bei verspäteter Offenlegung drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro gemäß § 335 HGB.

Welche Unterlagen müssen kleine GmbHs offenlegen?

Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB müssen gemäß § 326 HGB nur die Bilanz in verkürzter Form und einen verkürzten Anhang offenlegen. Die Gewinn- und Verlustrechnung kann freiwillig offengelegt werden. Ein Lagebericht ist für kleine GmbHs nicht erforderlich, sofern keine Verpflichtung nach anderen Gesetzen (z.B. PublG) besteht.

Was passiert bei Nichtoffenlegung des Jahresabschlusses?

Bei Nichtoffenlegung oder verspäteter Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Das Verfahren kann wiederholt werden, bis die Offenlegungspflicht erfüllt ist. Zudem können sich steuerliche und zivilrechtliche Konsequenzen ergeben.

Wie werden die Größenklassen nach § 267 HGB bestimmt?

Die Größenklasse richtet sich nach drei Kriterien: Bilanzsumme (klein ≤ 6 Mio. €, mittel ≤ 20 Mio. €), Umsatzerlöse (klein ≤ 12 Mio. €, mittel ≤ 40 Mio. €) und Mitarbeiterzahl (klein ≤ 50, mittel ≤ 250). Zwei der drei Kriterien müssen erfüllt sein. Ein Größenklassenwechsel tritt erst ein, wenn die Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden (§ 267 Abs. 4 HGB).

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB (Pflicht zur Aufstellung), § 264 HGB (Jahresabschluss Kapitalgesellschaften), § 267 HGB (Größenklassen), § 325 HGB (Offenlegung), § 335 HGB (Ordnungsgeldverfahren), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
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Ben
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