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Datum

Lesedauer

13–20 Minuten

OnlineBilanzBlogUG Steuerberater Kosten

UG Kosten Steuerberater 2026: Preise & Gebühren

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die UG (haftungsbeschränkt) ist bilanzierungspflichtig und benötigt einen Jahresabschluss nach § 242 ff. HGB. Viele Geschäftsführer beauftragen einen Steuerberater – doch was kostet das konkret? Hier erfahren Sie, welche Gebührentatbestände nach StBVV gelten, wie Jahresabschluss, Buchführung und Steuererklärungen abgerechnet werden und mit welchen Kosten Sie 2026 realistisch rechnen müssen. Detaillierte Informationen zu den Kosten für den UG-Jahresabschluss sowie einen umfassenden Überblick über Gebührenordnung, Abrechnungsmodelle und konkrete Spartipps zu den Steuerberater-Kosten für UGs und allgemeine Steuerberater Kosten 2026: Preise & Gebühren finden Sie in unseren ausführlichen Ratgebern.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Ein Steuerberater für die UG kostet je nach Umfang und Gegenstandswert zwischen 1.500 und 5.000 Euro jährlich. Die Gebühren richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) und hängen von Faktoren wie Umsatz, Belegzahl, Buchführungsumfang und gewähltem Gebührenrahmen ab. Jahresabschluss, laufende Buchführung und Steuererklärungen werden separat abgerechnet.

Was kostet ein Steuerberater für die UG? Überblick und Preisspannen 2026

Die Kosten für steuerliche Beratung einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) richten sich primär nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Anders als bei Freiberuflern gibt es hier gesetzlich geregelte Honorarrahmen, die sich am Gegenstandswert orientieren. Für UG-Geschäftsführer ist dabei wichtig: Die Bandbreiten sind erheblich – zwischen Mindest- und Höchstsatz liegt oft der Faktor 3 bis 5.

Die wichtigsten Gebührentatbestände für UG finden sich in § 35 StBVV (Buchführung) und § 36 StBVV (Jahresabschluss). Hinzu kommen Steuererklärungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer) nach den §§ 24 ff. StBVV. Je nach Gegenstandswert und vereinbarter Gebührenstufe können die Gesamtkosten für eine UG mit einfachem Geschäftsmodell zwischen 1.500 und 4.500 Euro jährlich liegen – bei komplexeren Strukturen entsprechend mehr.

Praxis-Hinweis

Seit 2026 sind Festpreis-Modelle bei digitalen Steuerberater-Plattformen üblich geworden. OnlineBilanz bietet etwa den Jahresabschluss für GmbH/UG zum Festpreis von 499,95 Euro inkl. MwSt. an – ohne Gegenstandswert-Abrechnung, dafür mit voller Steuerberater-Haftung und digitaler Koordination durch Servet Gündogan und das Steuerberater-Team.

§§ 35–36

StBVV-Paragraphen für Buchführung und Jahresabschluss

1.500–4.500 €

Typische Jahreskosten für einfache UG (2026)

Faktor 3–5

Spanne zwischen Mindest- und Höchstsatz StBVV

Gebührentatbestände nach StBVV: Buchführung, Jahresabschluss, Steuererklärungen

Die StBVV unterscheidet klar zwischen verschiedenen Leistungen. Für UG sind folgende Tatbestände regelmäßig relevant:

Leistung § StBVV Gegenstandswert Gebührenrahmen 2026
Buchführung (laufend) § 35 Jahresumsatz 2/10 bis 12/10 nach Tabelle A
Jahresabschluss § 36 Summe Aktiva 10/10 bis 40/10 nach Tabelle A
Körperschaftsteuererklärung § 24 Abs. 1 Nr. 1 Summe pos. Einkünfte 1/10 bis 6/10 nach Tabelle A
Gewerbesteuererklärung § 24 Abs. 1 Nr. 8 Gewerbeertrag 1/10 bis 6/10 nach Tabelle A
Umsatzsteuererklärung § 24 Abs. 1 Nr. 4 Umsatz 1/10 bis 6/10 nach Tabelle B

Der Gegenstandswert bestimmt die Grundgebühr nach Tabelle A oder B. Tabelle A gilt für Einkommen- und Vermögenswerte, Tabelle B für Umsätze. Beispiel: Bei einem Jahresumsatz von 50.000 Euro beträgt die volle Gebühr nach Tabelle A 719 Euro (Stand 2026). Für Buchführung nach § 35 StBVV kann der Steuerberater davon 2/10 bis 12/10 abrechnen, also zwischen 143,80 und 862,80 Euro.

„Viele UG-Gründer unterschätzen, dass neben dem Jahresabschluss auch die laufende Buchhaltung, KSt-, GewSt- und USt-Erklärungen anfallen. In der Praxis summieren sich die Einzelposten schnell. Transparenz im Vorfeld – am besten durch schriftliche Honorarvereinbarung – vermeidet Überraschungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Beispielrechnung: Was kostet der Jahresabschluss einer UG konkret?

Um die Bandbreite greifbar zu machen, rechnen wir eine typische Kleinst-UG durch: Bilanzstichtag 31.12.2025, Bilanzsumme 35.000 Euro, Jahresumsatz 60.000 Euro, Gewinn 8.000 Euro. Die UG qualifiziert als Kleinstkapitalgesellschaft nach § 267a HGB.

Jahresabschluss nach § 36 StBVV

Gegenstandswert: Bilanzsumme 35.000 Euro. Volle Gebühr nach Tabelle A: 345 Euro. Gebührenrahmen nach § 36 StBVV: 10/10 bis 40/10, also 345 bis 1.380 Euro. Mittelwert (20/10): 690 Euro.

Körperschaftsteuererklärung nach § 24 Abs. 1 Nr. 1 StBVV

Gegenstandswert: Gewinn 8.000 Euro. Volle Gebühr: 240 Euro. Rahmen 1/10 bis 6/10: 24 bis 144 Euro. Mittelwert (3/10): 72 Euro.

Gewerbesteuererklärung nach § 24 Abs. 1 Nr. 8 StBVV

Gegenstandswert: Gewerbeertrag ca. 8.000 Euro. Volle Gebühr: 240 Euro. Rahmen 1/10 bis 6/10: 24 bis 144 Euro. Mittelwert (2/10): 48 Euro.

Umsatzsteuererklärung nach § 24 Abs. 1 Nr. 4 StBVV

Gegenstandswert: 60.000 Euro. Volle Gebühr nach Tabelle B: 183 Euro. Rahmen 1/10 bis 6/10: 18,30 bis 109,80 Euro. Mittelwert (3/10): 54,90 Euro.

Gesamtkosten (Mittelwerte StBVV)

Jahresabschluss 690 €, KSt 72 €, GewSt 48 €, USt 54,90 € = 864,90 € netto, zzgl. 19 % MwSt. = 1.029,23 € brutto.

Festpreis OnlineBilanz

Jahresabschluss durch zugelassene Steuerberater: 499,95 € inkl. MwSt. – ohne Gegenstandswert-Rechnung, digital koordiniert, rechtssicher.

In der Praxis können Steuerberater bei einfachen Sachverhalten auch unter Mittelwert abrechnen oder Festpreise anbieten. Entscheidend ist die schriftliche Honorarvereinbarung nach § 4 StBVV.

Welche Faktoren beeinflussen die Steuerberaterkosten für UG?

Nicht jede UG ist gleich – und nicht jeder Steuerberater rechnet gleich ab. Folgende Faktoren treiben die Kosten:

  • Gegenstandswert: Je höher Bilanzsumme, Umsatz und Gewinn, desto höher die Gebühren nach StBVV-Tabellen.
  • Komplexität: Einfache Dienstleistungs-UG vs. Handel mit Lagerbeständen, Fremdwährungen, Investitionen.
  • Belegvolumen: 50 Belege/Monat vs. 500 – der Aufwand für Buchführung steigt linear.
  • Vorarbeit des Mandanten: Digitale Belege in DATEV Unternehmen online vs. Schuhkarton – spart Zeit und senkt Kosten.
  • Regionale Unterschiede: Kanzleien in München oder Hamburg rechnen oft am oberen Gebührenrahmen ab, ländliche Regionen eher Mittelwert.
  • Digitalisierung: Plattformen wie OnlineBilanz nutzen standardisierte Prozesse und können dadurch Festpreise unter StBVV-Mittelwert anbieten.

Vorsicht bei Dumping-Angeboten

Angebote deutlich unter Mindestgebühr StBVV sind oft unseriös oder decken nur Teilleistungen ab. Steuerberater sind berufsrechtlich an die StBVV gebunden – außer bei schriftlich vereinbarten Festpreisen. Prüfen Sie, ob alle Leistungen (Jahresabschluss, Steuererklärungen, ggf. Offenlegung) enthalten sind.

„Wir erleben immer wieder, dass UG-Geschäftsführer mit vermeintlich günstigen Angeboten starten – und am Jahresende überrascht werden, weil Steuererklärungen extra kosten. Festpreis-Modelle mit vorab definiertem Leistungsumfang schaffen Planungssicherheit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

UG vs. GmbH: Unterscheiden sich die Steuerberaterkosten?

Rechtlich ist die UG (haftungsbeschränkt) nach § 5a GmbHG eine Variante der GmbH – steuerlich und bilanzrechtlich gelten dieselben Pflichten. Die StBVV unterscheidet nicht zwischen UG und GmbH. Entscheidend ist allein der Gegenstandswert.

In der Praxis haben UG jedoch meist niedrigere Gegenstandswerte – Gründung ab 1 Euro Stammkapital, oft im ersten Jahr noch geringe Umsätze. Dadurch liegen die absoluten Steuerberaterkosten für UG im Durchschnitt unter denen einer typischen GmbH. Sobald die UG wächst und das Stammkapital auf 25.000 Euro erhöht wird, entfallen auch die letzten Unterschiede.

UG (typisch)

Bilanzsumme 20.000–50.000 €, Umsatz 30.000–100.000 €. Jahreskosten StB: 800–2.000 € (Mittelwerte).

GmbH (typisch)

Bilanzsumme 100.000–500.000 €, Umsatz 200.000–2 Mio. €. Jahreskosten StB: 2.500–6.000 € (Mittelwerte).

Festpreis OnlineBilanz

Unabhängig von Rechtsform: 499,95 € inkl. MwSt. für Jahresabschluss GmbH/UG – solange Kleinstkapitalgesellschaft nach § 267a HGB.

Wichtig: Auch die UG muss den Jahresabschluss nach § 325 HGB beim Unternehmensregister offenlegen – seit DiRUG (01.08.2022) nicht mehr beim Bundesanzeiger. Bei Versäumnis droht Ordnungsgeld nach § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro). Diese Pflicht gilt unabhängig von Umsatz oder Gewinn.

Welche Pflichten hat die UG bei Jahresabschluss und Offenlegung?

Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine Kapitalgesellschaft und unterliegt denselben handelsrechtlichen Pflichten wie die GmbH:

1. Buchführungspflicht nach § 238 HGB

Laufende, ordnungsmäßige Buchführung mit doppelter Buchführung. Belege müssen 10 Jahre aufbewahrt werden (§ 257 HGB, § 147 AO).

2. Jahresabschluss nach §§ 242, 264 HGB

Bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang. Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB dürfen Erleichterungen nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB nutzen (verkürzter Anhang, keine Lagebericht-Pflicht).

3. Feststellung durch Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG

Kleinstkapitalgesellschaften: innerhalb von 11 Monaten nach Bilanzstichtag. Mittelgroße und große: innerhalb von 8 Monaten. Für Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt also Frist bis 30.11.2026 (klein) bzw. 31.08.2026 (mittel/groß).

4. Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB

Innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag. Für Bilanzstichtag 31.12.2025 also bis 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de), nicht mehr beim Bundesanzeiger (seit DiRUG, 01.08.2022).

  • Jahresabschluss erstellen (Bilanz, GuV, Anhang)
  • Feststellung durch Gesellschafterversammlung (Protokoll!)
  • Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister (XBRL-Format bei § 267a-Erleichterungen auch PDF möglich)
  • Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer-, Umsatzsteuererklärung beim Finanzamt
  • Archivierung aller Unterlagen (10 Jahre)

Sanktion bei Versäumnis

Wer die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB versäumt, wird vom Bundesamt für Justiz per Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB belangt. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro, kann aber bis 25.000 Euro steigen – unabhängig davon, ob die UG Gewinn gemacht hat.

UG-Jahresabschluss selbst machen oder Steuerberater beauftragen?

Grundsätzlich darf der Geschäftsführer einer UG den Jahresabschluss selbst erstellen – rechtlich ist dies nicht Steuerberatern vorbehalten. Die Praxis zeigt jedoch: Die meisten Geschäftsführer beauftragen einen Steuerberater, aus gutem Grund:

Selbst machen (Vorteile)

  • Keine Steuerberaterkosten
  • Volle Kontrolle über Zahlen und Fristen
  • Geeignet bei sehr einfachen Sachverhalten und Buchhaltungskenntnissen

Selbst machen (Nachteile)

  • Hoher Zeitaufwand (oft 20–40 Stunden für Erstabschluss)
  • Fehlerrisiko: falsche Bilanzierung kann zu Haftung des Geschäftsführers führen (§ 43 GmbHG)
  • Keine Betriebsprüfungs-Sicherheit
  • Kein steuerlicher Gestaltungsspielraum erkannt

Steuerberater haften berufsrechtlich für die Richtigkeit des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen (§ 323 HGB analog, Berufshaftpflicht). Sie kennen aktuelle Rechtsprechung, BMF-Schreiben und Gestaltungsmöglichkeiten (z. B. § 6b EStG-Rücklage, Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG). Gerade bei Betriebsprüfungen zahlt sich diese Expertise aus.

„Wir erleben regelmäßig, dass Geschäftsführer nach einem selbst erstellten Jahresabschluss zur Korrektur kommen – weil das Finanzamt Fehler moniert oder das Unternehmensregister die Einreichung ablehnt. Die Nacharbeit kostet oft mehr Zeit und Geld als ein professioneller Abschluss von Anfang an.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne lange Suche und Wartezeiten, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Der Jahresabschluss für GmbH/UG kostet 499,95 Euro inkl. MwSt. – unabhängig vom Gegenstandswert, dafür mit voller StB-Haftung und digitaler Koordination durch Servet Gündogan und das Steuerberater-Team.

Steuerberater wechseln: Worauf UG-Geschäftsführer achten sollten

Ein Steuerberaterwechsel ist jederzeit möglich – Mandatsverträge können in der Regel mit angemessener Frist (meist 4–6 Wochen) gekündigt werden. In der Praxis gibt es jedoch einige Stolpersteine:

  • Herausgabe der Unterlagen: Der bisherige Steuerberater muss nach § 66 StBerG alle Handakten und Belege herausgeben – darf aber Arbeitspapiere zurückhalten. Klären Sie rechtzeitig, welche Daten in welchem Format übergeben werden (DATEV-Export, PDF, Papier).
  • Offene Honorarforderungen: Der alte Steuerberater darf die Herausgabe bis zur Bezahlung ausstehender Rechnungen zurückhalten (Zurückbehaltungsrecht nach § 273 BGB).
  • Übergabe an neuen Steuerberater: Klären Sie mit dem neuen Steuerberater, ob dieser die Buchhaltung ab sofort oder erst ab nächstem Wirtschaftsjahr übernimmt. Unterjährige Wechsel erfordern saubere Schnittstellen (Saldenliste, OPOS, Anlagenspiegel).
  • Zeitpuffer einplanen: Ein Wechsel dauert oft 4–8 Wochen. Planen Sie dies bei Fristen (z. B. Steuererklärungen, Jahresabschluss) ein.

Vorsicht bei laufenden Verfahren

Läuft aktuell eine Betriebsprüfung oder ein Einspruchsverfahren, sollte der bisherige Steuerberater dieses abschließen – sonst fehlt dem neuen Steuerberater der vollständige Kontext. Klären Sie Zuständigkeiten schriftlich.

Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz erleichtern den Wechsel: Alle Unterlagen werden zentral in der Plattform hochgeladen, Servet Gündogan koordiniert die Übergabe zwischen Mandant und Steuerberater-Team. Das spart Abstimmungsaufwand und vermeidet Medienbrüche (kein Papierversand, kein Fax).

„Ein Steuerberaterwechsel ist kein Drama – wenn er strukturiert abläuft. Wir bitten Mandanten, die alte DATEV-Buchhaltung als Export mitzubringen oder direkt vom Vorgänger anfordern zu lassen. In 90 % der Fälle klappt die Übernahme innerhalb von 2 Wochen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wie UG-Geschäftsführer Steuerberaterkosten senken können (legal und sinnvoll)

Steuerberaterkosten sind Betriebsausgaben und mindern den steuerpflichtigen Gewinn – dennoch lohnt es sich, sie im Rahmen zu halten. Folgende Maßnahmen helfen, ohne die Qualität zu gefährden:

1. Vorarbeit leisten: Belege digital strukturiert bereitstellen

Nutzen Sie DATEV Unternehmen online oder vergleichbare Cloud-Lösungen, um Belege sofort zuzuordnen. Steuerberater rechnen nach Zeitaufwand ab – wer sortierte, digitale Belege liefert, spart 20–40 % der Buchführungskosten.

2. Festpreis-Vereinbarung nach § 4 StBVV abschließen

Statt Abrechnung nach Gegenstandswert können Steuerberater Festpreise anbieten – schriftlich vereinbart, unabhängig von StBVV-Tabellen. Das schafft Planungssicherheit und vermeidet Überraschungen.

3. Digitale Steuerberater-Plattformen nutzen

Plattformen wie OnlineBilanz automatisieren Routineprozesse (Belegerfassung, Kommunikation, Offenlegung) und können dadurch Festpreise unter klassischen Kanzlei-Honoraren anbieten – bei gleicher Steuerberater-Qualität und Haftung.

4. Nur die nötigen Leistungen beauftragen

Muss der Steuerberater wirklich jeden Monat buchen, oder reicht ein Quartal? Brauchen Sie laufende betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), oder genügt der Jahresabschluss? Klären Sie den Leistungsumfang präzise – Overengineering kostet unnötig.

5. Steuererklärungen bündeln und rechtzeitig einreichen

Wer alle Unterlagen gesammelt und vollständig einreicht, spart dem Steuerberater Rückfragen und Nacharbeit. Das senkt die Gebührenstufe innerhalb der StBVV-Bandbreite.

  • Belege digital, sortiert, vollständig bereitstellen (DATEV-Upload, OnlineBilanz-Plattform)
  • Festpreis schriftlich vereinbaren (§ 4 StBVV)
  • Leistungsumfang definieren: monatlich, quartalsweise oder nur Jahresabschluss?
  • Fragen bündeln, nicht einzeln per E-Mail (spart Zeit und Gebühren)
  • Fristen einhalten: Verzug erhöht Aufwand und Kosten

OnlineBilanz Festpreis-Modell

Der Jahresabschluss für GmbH/UG kostet bei OnlineBilanz 499,95 Euro inkl. MwSt. – unabhängig von Bilanzsumme oder Umsatz, solange die Gesellschaft als Kleinstkapitalgesellschaft nach § 267a HGB qualifiziert. Darin enthalten: Bilanz, GuV, Anhang, Feststellung, Offenlegung beim Unternehmensregister, Steuerberater-Haftung.

Häufige Fehler bei UG-Jahresabschluss und Steuererklärungen vermeiden

Auch mit Steuerberater können Fehler passieren – meist durch Kommunikationslücken oder unvollständige Unterlagen. Folgende Fallstricke sollten UG-Geschäftsführer kennen:

1. Gesetzliche Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG) vergessen

Die UG muss jährlich 25 % des Jahresüberschusses (nach Verlustvortrag) in die gesetzliche Rücklage einstellen – bis das Stammkapital 25.000 Euro erreicht. Diese Rücklage darf nicht ausgeschüttet werden. Fehlt die Rückstellung im Jahresabschluss, ist dieser fehlerhaft.

2. Offenlegung beim Bundesanzeiger statt Unternehmensregister

Seit DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nur noch Bekanntmachungsorgan. Wer versehentlich beim Bundesanzeiger einreicht, erfüllt die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB nicht – Ordnungsgeld droht.

3. Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG versäumt

Kleinstkapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss innerhalb von 11 Monaten nach Bilanzstichtag feststellen (Gesellschafterversammlung, Protokoll). Fehlt die Feststellung, ist die Offenlegung formell unvollständig – auch wenn der Jahresabschluss inhaltlich korrekt ist.

4. Privatentnahmen nicht sauber gebucht

Entnahmen des Gesellschafter-Geschäftsführers (Gehalt, Darlehen, Sachentnahmen) müssen korrekt auf Verrechnungskonten gebucht werden. Fehler führen zu verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA) nach § 8 Abs. 3 KStG – mit Nachversteuerung.

Vorsicht: Verdeckte Gewinnausschüttung

Zahlt die UG dem Gesellschafter-Geschäftsführer ein überhöhtes Gehalt oder gewährt sie unverzinsliche Darlehen, kann das Finanzamt eine vGA annehmen. Folge: Nachversteuerung bei der UG (KSt, GewSt) und beim Gesellschafter (ESt auf Kapitaleinkünfte). Unser Steuerberater-Team prüft solche Risiken im Rahmen des Jahresabschlusses.

„Die gesetzliche Rücklage und die Offenlegung beim Unternehmensregister sind die beiden häufigsten Stolpersteine. Beides sind Formalien, die aber rechtlich zwingend sind. Wir checken das standardmäßig – trotzdem sollten Geschäftsführer die Grundregeln kennen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als UG-Geschäftsführer die Steuerberaterkosten steuerlich absetzen?

Ja, die Kosten für den Steuerberater sind als Betriebsausgaben der UG voll abzugsfähig und mindern den Gewinn. Dazu zählen alle Aufwendungen für Buchführung, Jahresabschluss, Körperschaftsteuererklärung, Gewerbesteuererklärung und steuerliche Beratung. Die Kosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Muss eine UG zwingend einen Steuerberater beauftragen?

Nein, es besteht keine gesetzliche Pflicht, einen Steuerberater zu beauftragen. Der Geschäftsführer kann Buchführung, Jahresabschluss und Steuererklärungen grundsätzlich selbst erstellen. Allerdings sind die handels- und steuerrechtlichen Anforderungen komplex, und Fehler können zu Ordnungsgeldern, Steuernachzahlungen oder Haftungsrisiken führen. In der Praxis beauftragen die meisten UGs einen Steuerberater.

Wie finde ich einen günstigen Steuerberater für meine UG?

Vergleichen Sie mehrere Angebote und achten Sie auf transparente Gebührenvereinbarungen. Digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten Steuerberater-Leistungen zu Festpreisen ohne versteckte Kosten. Prüfen Sie, ob der Steuerberater Erfahrung mit UGs hat, welche Software er nutzt und ob digitale Zusammenarbeit möglich ist. Ein günstiger Steuerberater sollte nicht nur preiswert, sondern auch fachlich kompetent und erreichbar sein.

Was passiert, wenn die UG den Jahresabschluss nicht rechtzeitig offenlegt?

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB droht ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro gemäß § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz leitet das Verfahren ein, wenn der Jahresabschluss nicht innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister eingereicht wurde. Zusätzlich können weitere Sanktionen wie die Löschung von Amts wegen bei dauerhafter Säumnis folgen.

Gibt es Pauschalangebote für UG-Steuerberatung?

Ja, viele Steuerberater bieten Pauschal- oder Festpreismodelle für UGs an, insbesondere bei überschaubarem Geschäftsumfang. Typische Paketpreise umfassen laufende Buchhaltung, Jahresabschluss und alle Steuererklärungen zu einem monatlichen oder jährlichen Fixpreis. OnlineBilanz.de arbeitet beispielsweise mit transparenten Festpreisen, sodass Sie vorab genau wissen, welche Kosten anfallen – ohne versteckte Gebühren oder überraschende Abrechnungen.

Darf der Steuerberater bei der UG die Mittelgebühr überschreiten?

Ja, die StBVV lässt einen Gebührenrahmen zwischen 1/10 und 6/10 der vollen Gebühr zu. Die Mittelgebühr (3,5/10) ist lediglich ein Orientierungswert. Der Steuerberater darf höhere Gebühren berechnen, wenn z. B. besondere Schwierigkeit, Umfang, Eilbedürftigkeit oder Verantwortung vorliegen. Entscheidend ist, dass die Gebührenvereinbarung transparent und nachvollziehbar ist. Im Streitfall muss der Steuerberater die höhere Gebühr begründen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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