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Lesedauer

9–14 Minuten

OnlineBilanzBlogFeststellungsdatum Jahresabschluss

Feststellungsdatum Jahresabschluss 2026: Fristen & Bedeutung

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Das Feststellungsdatum markiert den Zeitpunkt, an dem der Jahresabschluss durch Gesellschafterbeschluss rechtswirksam wird. Ohne dieses Datum bleibt der Jahresabschluss rechtlich unwirksam – selbst wenn er buchhalterisch fertiggestellt und von einem Abschlussprüfer mit einem Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss versehen wurde. Der Jahresabschluss bezieht sich dabei immer auf einen bestimmten Bilanzstichtag, zu dem die Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens dargestellt wird. Für Kapitalgesellschaften gelten klare gesetzliche Fristen nach § 42a GmbHG, deren Überschreitung erhebliche Konsequenzen haben kann.

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Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Das Feststellungsdatum ist das Datum, an dem die Gesellschafter den Jahresabschluss förmlich durch Beschluss feststellen. Erst mit diesem Datum wird der Jahresabschluss rechtswirksam. Kleine Kapitalgesellschaften müssen dies innerhalb von 11 Monaten, mittelgroße und große innerhalb von 8 Monaten nach Bilanzstichtag gemäß § 42a GmbHG tun.

Was ist das Feststellungsdatum beim Jahresabschluss?

Das Feststellungsdatum ist das Datum, an dem die Gesellschafter den Jahresabschluss förmlich durch Beschluss feststellen. Dieser formale Akt macht den Jahresabschluss erst rechtswirksam – unabhängig davon, ob er buchhalterisch bereits vollständig erstellt wurde.

Die Feststellung erfolgt durch einen Gesellschafterbeschluss, der in einer Gesellschafterversammlung gefasst und protokolliert wird. Das Protokoll dokumentiert das exakte Datum der Feststellung, welches für alle weiteren Schritte maßgeblich ist.

Erst mit der Feststellung wird der Jahresabschluss zur verbindlichen Grundlage für die Gewinnverteilung nach § 29 GmbHG, die steuerliche Anerkennung und die Offenlegung beim Unternehmensregister gemäß § 325 HGB.

Hinweis

Rechtliche Grundlage: Die Pflicht zur Feststellung des Jahresabschlusses ergibt sich aus § 42a Abs. 2 GmbHG für die GmbH und entsprechenden Vorschriften für andere Kapitalgesellschaften. Ohne förmliche Feststellung existiert der Jahresabschluss rechtlich nicht.

Das Feststellungsdatum wird typischerweise im Protokoll der Gesellschafterversammlung festgehalten und ist Bestandteil der einzureichenden Unterlagen beim Unternehmensregister. Es dient auch als Nachweis gegenüber dem Finanzamt und Wirtschaftsprüfern.

Unterschied zwischen Abschlussstichtag, Aufstellungsdatum und Feststellungsdatum

Im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss werden drei zentrale Datumsbegriffe verwendet, die chronologisch aufeinander folgen und jeweils unterschiedliche rechtliche Bedeutungen haben.

Begriff Bedeutung Beispiel (Bilanzstichtag 31.12.2025)
Abschlussstichtag Letzter Tag des Geschäftsjahres, auf den der Jahresabschluss erstellt wird (§ 242 HGB) 31.12.2025
Aufstellungsdatum Datum, an dem Geschäftsführer den Jahresabschluss buchhalterisch fertiggestellt haben März/April 2026
Feststellungsdatum Datum des Gesellschafterbeschlusses zur förmlichen Feststellung nach § 42a GmbHG Bis 30.11.2026 (kleine KapG) bzw. 31.08.2026 (mittelgroße/große KapG)

Der Abschlussstichtag nach § 242 Abs. 1 HGB ist typischerweise der 31. Dezember des Geschäftsjahres. Zu diesem Zeitpunkt werden die Vermögenswerte und Schulden bewertet und die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung erstellt.

Das Aufstellungsdatum liegt mehrere Wochen oder Monate nach dem Stichtag. Es markiert den Zeitpunkt, an dem die Geschäftsführung den Jahresabschluss buchhalterisch fertiggestellt und unterschrieben hat. Dieses Datum findet sich auf dem Bilanzblatt.

Das Feststellungsdatum liegt nach dem Aufstellungsdatum und markiert die rechtliche Anerkennung durch die Gesellschafter. Erst ab diesem Datum entfaltet der Jahresabschluss volle Rechtswirkung.

Achtung

Wichtig: Diese drei Daten dürfen nicht identisch sein. Eine rückwirkende Datierung des Feststellungsbeschlusses ist rechtlich unzulässig und kann zur Unwirksamkeit führen.

Gesetzliche Fristen für die Feststellung des Jahresabschlusses

§ 42a Abs. 2 GmbHG schreibt verbindliche Fristen für die Feststellung des Jahresabschlusses vor. Diese Fristen sind abhängig von der Größenklasse der Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB.

11 Monate

Feststellungsfrist kleine Kapitalgesellschaften

8 Monate

Feststellungsfrist mittelgroße/große Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB müssen den Jahresabschluss innerhalb von 11 Monaten nach dem Bilanzstichtag feststellen. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist somit am 30.11.2026.

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 2 und 3 HGB haben lediglich 8 Monate Zeit. Bei Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Feststellung bis spätestens 31.08.2026 erfolgen.

Hinweis

Größenklassen 2026: Kleine KapG: Bilanzsumme ≤ 6 Mio. €, Umsatzerlöse ≤ 12 Mio. €, Arbeitnehmer ≤ 50. Mittelgroße KapG: bis 20 Mio. €/40 Mio. €/250 Mitarbeiter. Zwei von drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein (§ 267 HGB).

Die Frist beginnt am Tag nach dem Bilanzstichtag und endet mit Ablauf des letzten Fristtages. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, verlängert sich die Frist nicht automatisch – der Beschluss muss rechtzeitig erfolgen.

Bilanzstichtag Größenklasse Feststellung spätestens
31.12.2025 Klein 30.11.2026
31.12.2025 Mittelgroß/Groß 31.08.2026
30.06.2025 Klein 31.05.2026
30.06.2025 Mittelgroß/Groß 28.02.2026

Bedeutung und Rechtsfolgen des Feststellungsdatums

Das Feststellungsdatum hat weitreichende rechtliche und steuerliche Konsequenzen. Es markiert den Zeitpunkt, ab dem der Jahresabschluss für verschiedene Zwecke verbindlich wird.

Rechtswirksamkeit und Gewinnverteilung

Mit der Feststellung wird der Jahresabschluss nach § 42a GmbHG rechtswirksam. Erst ab diesem Zeitpunkt können Gesellschafter rechtsgültige Beschlüsse über die Ergebnisverwendung nach § 29 GmbHG fassen.

Gewinnausschüttungen, die vor der förmlichen Feststellung beschlossen oder gar ausgezahlt werden, sind rechtlich unwirksam und können als verdeckte Gewinnausschüttung steuerlich behandelt werden. Dies kann zu erheblichen steuerlichen Nachteilen führen.

Steuerliche Anerkennung

Das Finanzamt erkennt den Jahresabschluss nur an, wenn dieser ordnungsgemäß festgestellt wurde. Das Feststellungsdatum ist Bestandteil der einzureichenden Steuererklärungen und wird im Rahmen von Betriebsprüfungen überprüft.

„In der Praxis sehen wir häufig, dass Unternehmen den Jahresabschluss buchhalterisch fertigstellen, aber die förmliche Feststellung vergessen oder verzögern. Das kann zu erheblichen Problemen bei der steuerlichen Anerkennung und bei der Offenlegung führen. Eine rechtzeitige Gesellschafterversammlung sollte daher fest eingeplant werden.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Ausgangspunkt für Offenlegungsfrist

Nach § 325 HGB beginnt die 12-monatige Offenlegungsfrist mit dem Ablauf des Geschäftsjahres. Die fristgerechte Feststellung ist jedoch Voraussetzung dafür, dass der Jahresabschluss überhaupt offengelegt werden kann.

Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Offenlegung bis spätestens 31.12.2026 beim Unternehmensregister erfolgen. Wurde der Jahresabschluss aber erst verspätet im Dezember 2026 festgestellt, ist eine fristgerechte Offenlegung faktisch unmöglich.

Der Feststellungsbeschluss in der Praxis

Die förmliche Feststellung erfolgt durch einen schriftlich dokumentierten Gesellschafterbeschluss. Dieser wird in der Regel in einer ordentlichen Gesellschafterversammlung gefasst.

Erforderliche Inhalte des Feststellungsbeschlusses

  • Datum der Gesellschafterversammlung (= Feststellungsdatum)
  • Anwesende oder vertretene Gesellschafter mit Geschäftsanteilen
  • Vorlage des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung
  • Förmlicher Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses
  • Unterschriften aller Gesellschafter oder Versammlungsleiter

Das Protokoll der Gesellschafterversammlung sollte den Jahresabschluss eindeutig bezeichnen (Geschäftsjahr, Bilanzsumme, Jahresergebnis) und den Feststellungsbeschluss wörtlich dokumentieren.

Besonderheiten bei Ein-Personen-Gesellschaften

Auch bei einer Ein-Personen-GmbH oder Ein-Personen-UG ist ein förmlicher Feststellungsbeschluss erforderlich. Der alleinige Gesellschafter kann diesen schriftlich als Gesellschafterbeschluss fassen und datieren.

Ein einfacher Vermerk des Geschäftsführers reicht nicht aus. Es muss erkennbar sein, dass der Gesellschafter in seiner Eigenschaft als Gesellschafter (nicht als Geschäftsführer) den Jahresabschluss festgestellt hat.

Hinweis

Praxistipp: Nutzen Sie ein standardisiertes Protokollformular für die Gesellschafterversammlung. OnlineBilanz erstellt automatisch einen rechtssicheren Feststellungsbeschluss mit dem korrekten Datum und allen erforderlichen Angaben.

Folgen einer verspäteten Feststellung

Wird die gesetzliche Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG nicht eingehalten, hat dies mehrere negative Konsequenzen für die Kapitalgesellschaft und ihre Organe.

Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder

Die verspätete Feststellung des Jahresabschlusses stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Nach § 334 Abs. 1 Nr. 1 HGB kann gegen die verantwortlichen Geschäftsführer ein Bußgeld verhängt werden.

Achtung

Bußgeldrisiko: Bei verspäteter Feststellung drohen Bußgelder bis zu 25.000 Euro gegen die Geschäftsführung. Die Höhe richtet sich nach Dauer und Schwere der Pflichtverletzung.

Verzögerte Offenlegung und Ordnungsgeldverfahren

Eine verspätete Feststellung führt fast zwangsläufig zu einer verspäteten Offenlegung. Das Bundesamt für Justiz leitet bei fehlender Offenlegung gemäß § 335 HGB ein Ordnungsgeldverfahren ein.

Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Es richtet sich gegen die Gesellschaft und zusätzlich persönlich gegen die Geschäftsführer. Auch nach Zahlung des Ordnungsgeldes bleibt die Offenlegungspflicht bestehen.

Haftungsrisiken der Geschäftsführung

Geschäftsführer haften nach § 43 Abs. 2 GmbHG für Schäden, die durch Pflichtverletzungen entstehen. Wird durch verspätete Feststellung ein Ordnungsgeld ausgelöst, können Gesellschafter dieses von der Geschäftsführung zurückfordern.

Verspätete Feststellung

  • Bußgeld bis 25.000 € gegen Geschäftsführer (§ 334 HGB)
  • Verzögerte Offenlegung unvermeidbar
  • Ordnungsgeld 500-25.000 € (§ 335 HGB)
  • Haftungsrisiko gegenüber Gesellschaft

Fristgerechte Feststellung

  • Rechtssicherheit für alle Beteiligten
  • Fristgerechte Offenlegung möglich
  • Keine Bußgeld- oder Ordnungsgeldrisiken
  • Steuerliche Anerkennung gesichert

Zusammenhang zwischen Feststellung und Offenlegung

Das Feststellungsdatum ist ein zentraler Meilenstein auf dem Weg zur Offenlegung beim Unternehmensregister. Ohne förmliche Feststellung kann die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB nicht erfüllt werden.

Offenlegungspflicht nach § 325 HGB

Kapitalgesellschaften müssen den festgestellten Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister elektronisch einreichen. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister.

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Die Einreichung muss über das elektronische Portal des Unternehmensregisters erfolgen und ist gebührenpflichtig.

Chronologie: Feststellung und Offenlegung

Schritt Zeitpunkt Rechtsgrundlage
Bilanzstichtag 31.12.2025 § 242 HGB
Aufstellung durch Geschäftsführung Bis März/April 2026 § 264 Abs. 1 HGB
Feststellung durch Gesellschafter Bis 30.11.2026 (klein) / 31.08.2026 (mittel/groß) § 42a GmbHG
Offenlegung beim Unternehmensregister Bis 31.12.2026 § 325 HGB

Wird der Jahresabschluss erst Ende November 2026 festgestellt, bleibt faktisch nur noch ein Monat für die Offenlegung. Dies erhöht das Risiko einer verspäteten Offenlegung und damit eines Ordnungsgeldverfahrens erheblich.

„Die rechtzeitige Feststellung ist der Schlüssel zur fristgerechten Offenlegung. Wir empfehlen unseren Mandanten, die Gesellschafterversammlung spätestens im ersten Halbjahr nach dem Bilanzstichtag einzuberufen. So bleibt ausreichend Zeit für die Einreichung beim Unternehmensregister und eventuelle Korrekturen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Einzureichende Unterlagen beim Unternehmensregister

  • Festgestellter Jahresabschluss (Bilanz, GuV)
  • Anhang (bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften)
  • Lagebericht (bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften)
  • Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers (bei prüfungspflichtigen Gesellschaften)
  • Ergebnisverwendungsbeschluss

Alle Unterlagen müssen das Feststellungsdatum erkennen lassen. Die Bilanz sollte den Feststellungsvermerk oder eine entsprechende Unterschrift der Gesellschafter aufweisen.

Häufige Fehler beim Feststellungsdatum vermeiden

In der Praxis werden bei der Feststellung des Jahresabschlusses immer wieder dieselben Fehler gemacht. Diese können rechtliche Konsequenzen haben und sollten vermieden werden.

Fehler 1: Fehlende förmliche Feststellung

Der häufigste Fehler ist das vollständige Fehlen eines Feststellungsbeschlusses. Viele Geschäftsführer gehen davon aus, dass der Jahresabschluss mit seiner Fertigstellung automatisch festgestellt ist. Dies ist rechtlich nicht korrekt.

Ohne dokumentierten Gesellschafterbeschluss ist der Jahresabschluss rechtlich unwirksam, auch wenn er bereits beim Finanzamt eingereicht oder beim Unternehmensregister offengelegt wurde.

Fehler 2: Rückdatierung des Feststellungsdatums

Manche Unternehmen versuchen, die Feststellung rückwirkend zu datieren, um Fristen einzuhalten. Dies ist rechtlich unzulässig und kann als Urkundenfälschung gewertet werden.

Achtung

Achtung: Eine rückwirkende Datierung des Feststellungsbeschlusses ist nichtig. Das tatsächliche Datum der Gesellschafterversammlung ist maßgeblich – auch wenn dadurch Fristen überschritten werden.

Fehler 3: Verwechslung von Aufstellungs- und Feststellungsdatum

Oft werden das Aufstellungsdatum (Unterschrift der Geschäftsführung auf der Bilanz) und das Feststellungsdatum (Gesellschafterbeschluss) verwechselt oder gleichgesetzt. Diese Daten müssen unterschiedlich sein und verschiedene Rechtsakte dokumentieren.

Fehler 4: Unvollständige Dokumentation

Das Feststellungsprotokoll sollte alle wesentlichen Informationen enthalten: Datum, anwesende Gesellschafter, Beschlusstext und Unterschriften. Eine unvollständige Dokumentation kann die Wirksamkeit der Feststellung in Frage stellen.

  • Förmlichen Gesellschafterbeschluss mit korrektem Datum erstellen
  • Protokoll vollständig und von allen Gesellschaftern unterzeichnet aufbewahren
  • Feststellungsdatum nicht rückdatieren
  • Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG einhalten (11/8 Monate)
  • Feststellungsdatum auf der Bilanz oder in Begleitdokumenten vermerken
  • Nach Feststellung zeitnah die Offenlegung vorbereiten

Checkliste: Rechtssichere Feststellung

Vorbereitung

  • Jahresabschluss aufstellen
  • Gesellschafterversammlung einberufen
  • Unterlagen rechtzeitig versenden

Durchführung

  • Versammlung abhalten
  • Beschluss protokollieren
  • Datum dokumentieren

Nachbereitung

  • Protokoll unterzeichnen
  • Unterlagen archivieren
  • Offenlegung vorbereiten

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Feststellungsdatum und Abschlussstichtag?

Der Abschlussstichtag ist der letzte Tag des Geschäftsjahres (meist 31.12.), auf den der Jahresabschluss erstellt wird. Das Feststellungsdatum liegt mehrere Wochen oder Monate später und markiert den Tag, an dem die Gesellschafter den Jahresabschluss förmlich durch Beschluss feststellen. Erst mit diesem Datum wird der Jahresabschluss rechtswirksam.

Welche Frist gilt für die Feststellung des Jahresabschlusses 2025?

Für kleine Kapitalgesellschaften beträgt die Feststellungsfrist 11 Monate nach § 42a GmbHG, also bis zum 30.11.2026 bei Bilanzstichtag 31.12.2025. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss innerhalb von 8 Monaten feststellen, also bis zum 31.08.2026.

Was passiert, wenn der Jahresabschluss nicht fristgerecht festgestellt wird?

Eine verspätete Feststellung stellt eine Ordnungswidrigkeit nach § 334 HGB dar und kann mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro gegen die Geschäftsführer geahndet werden. Zudem führt sie fast zwangsläufig zu einer verspäteten Offenlegung, was ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro) nach sich zieht. Geschäftsführer haften zudem für entstandene Schäden.

Braucht eine Ein-Personen-GmbH auch ein förmliches Feststellungsdatum?

Ja, auch bei einer Ein-Personen-GmbH ist ein förmlicher Feststellungsbeschluss des alleinigen Gesellschafters erforderlich. Dieser muss schriftlich dokumentiert und datiert werden. Ein einfacher Vermerk des Geschäftsführers reicht nicht aus – der Beschluss muss erkennbar vom Gesellschafter in seiner Eigenschaft als Gesellschafter gefasst werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater