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Datum

Lesedauer

12–19 Minuten


OnlineBilanzBlogFeststellung Muster

Feststellung Jahresabschluss Muster 2026: Aufbau & Vorlagen

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist ein rechtlich verbindlicher Beschluss, der nach Erstellung und vor Offenlegung erfolgen muss. Ohne ordnungsgemäßen Feststellungsbeschluss gilt der Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, GuV und je nach Rechtsform dem Jahresabschluss Anhang – nicht als endgültig. Gewinnverteilung und Veröffentlichung dürfen dann nicht durchgeführt werden. Die Struktur der Bilanz folgt dabei bestimmten gesetzlichen Vorgaben, wobei ein Bilanz Einzelunternehmen Muster den formalen Aufbau verdeutlicht. Hier finden Sie ein vollständiges Feststellung Jahresabschluss Muster mit allen Pflichtbestandteilen sowie die wichtigsten rechtlichen Grundlagen nach HGB und GmbHG.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist der rechtlich verbindliche Beschluss der Gesellschafter gemäß § 42a Abs. 2 GmbHG bzw. § 172 AktG, mit dem Bilanz und GuV endgültig anerkannt werden. Der Beschluss muss Datum, Teilnehmer, Abstimmungsergebnis und die festgestellten Unterlagen benennen. Erst nach der Feststellung dürfen Gewinnverteilung und Offenlegung beim Unternehmensregister erfolgen.

Was bedeutet Feststellung des Jahresabschlusses?

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist ein rechtlicher Beschluss, der nach der Erstellung und vor der Offenlegung erfolgen muss. Während die Erstellung die buchhalterische und bilanztechnische Arbeit umfasst, macht die Feststellung den Jahresabschluss erst rechtsverbindlich.

Ohne ordnungsgemäße Feststellung nach § 42a Abs. 2 GmbHG bzw. § 172 AktG gelten die Zahlen nicht als endgültig. Die Gewinnverteilung gemäß § 29 GmbHG darf erst nach der Feststellung beschlossen werden, ebenso die Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB.

Hinweis

Die Feststellung ist der formale Akt der Billigung durch die zuständigen Gesellschaftsorgane. Sie unterscheidet sich grundlegend von der bilanziellen Erstellung und der anschließenden Veröffentlichung.

Drei Schritte des Jahresabschlussprozesses

  1. Erstellung: Aufstellung von Bilanz, GuV und ggf. Anhang durch Geschäftsführung gemäß § 264 Abs. 1 HGB
  2. Feststellung: Verbindlicher Beschluss durch Gesellschafterversammlung nach § 42a Abs. 2 GmbHG
  3. Offenlegung: Einreichung beim Unternehmensregister innerhalb von 12 Monaten nach § 325 HGB

Diese Reihenfolge ist gesetzlich zwingend. Eine Offenlegung vor Feststellung ist rechtswidrig und kann zu Bußgeldern gemäß § 335 HGB führen.

Wer stellt den Jahresabschluss fest?

Die Zuständigkeit für die Feststellung hängt von der Rechtsform und der Unternehmensgröße ab. Bei Kapitalgesellschaften gelten strenge gesetzliche Vorgaben nach HGB und den jeweiligen Gesellschaftsgesetzen.

Feststellung bei der GmbH

Nach § 42a Abs. 2 GmbHG stellt grundsätzlich die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss fest. Die Geschäftsführung erstellt den Jahresabschluss gemäß § 42a Abs. 1 GmbHG und legt ihn den Gesellschaftern vor.

Die Feststellung muss innerhalb der gesetzlichen Fristen erfolgen: 11 Monate bei kleinen Gesellschaften, 8 Monate bei mittelgroßen und großen Gesellschaften nach Bilanzstichtag.

Feststellung bei der AG

Bei der Aktiengesellschaft unterscheidet § 172 AktG zwischen zwei Verfahren: Der Vorstand stellt den Jahresabschluss zusammen mit dem Aufsichtsrat fest, wenn keine Änderungen erfolgen. Bei Änderungen oder auf Verlangen eines Organs entscheidet die Hauptversammlung.

Rechtsform Zuständiges Organ Rechtsgrundlage
GmbH Gesellschafterversammlung § 42a Abs. 2 GmbHG
UG (haftungsbeschränkt) Gesellschafterversammlung § 42a Abs. 2 GmbHG i.V.m. § 5a GmbHG
AG Vorstand + Aufsichtsrat oder Hauptversammlung § 172 AktG
SE Hauptversammlung § 54 SE-VO i.V.m. § 173 AktG

Achtung

Eine Feststellung durch nicht zuständige Organe ist unwirksam. Der Jahresabschluss gilt dann als nicht festgestellt, was die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB nicht in Gang setzt.

Muster Feststellungsbeschluss für GmbH

Ein rechtssicherer Feststellungsbeschluss folgt einem klaren Aufbau. Das folgende Muster zeigt alle Pflichtbestandteile eines Feststellungsbeschlusses für eine GmbH nach § 42a Abs. 2 GmbHG.

„Ein vollständiger Feststellungsbeschluss muss nicht nur das Datum und die Teilnehmer dokumentieren, sondern auch das konkrete Abstimmungsergebnis und die festgestellten Unterlagen eindeutig benennen. Nur so ist die Feststellung rechtlich wirksam und die Offenlegungsfrist beginnt zu laufen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Vollständiges Beschlussmuster

Hinweis

Gesellschafterbeschluss der [Firmenbezeichnung] vom [TT.MM.2026]Anwesende Gesellschafter: [Name Gesellschafter 1], [Anzahl] Geschäftsanteile [Name Gesellschafter 2], [Anzahl] Geschäftsanteile Tagesordnungspunkt: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2025 Beschluss: Die Gesellschafterversammlung stellt den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2025 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung [und Anhang] gemäß § 42a Abs. 2 GmbHG fest. Bilanzsumme: [Betrag] EUR Jahresergebnis: [Betrag] EUR Abstimmungsergebnis: Einstimmig angenommen [Ort, Datum] [Unterschriften aller Gesellschafter]

Variante: Schriftlicher Beschluss

Bei kleineren GmbHs wird die Feststellung häufig im schriftlichen Verfahren durchgeführt. Dies ist zulässig, wenn der Gesellschaftsvertrag dies vorsieht oder alle Gesellschafter zustimmen gemäß § 48 Abs. 2 GmbHG.

Der schriftliche Beschluss muss ebenfalls alle Pflichtangaben enthalten und von allen Gesellschaftern unterschrieben werden. Die Sammlung der Unterschriften kann zeitlich gestaffelt erfolgen, der Beschluss ist wirksam, sobald die letzte Unterschrift vorliegt.

Pflichtbestandteile des Feststellungsbeschlusses

Ein wirksamer Feststellungsbeschluss muss bestimmte Mindestangaben enthalten. Fehlen diese Bestandteile, kann die Feststellung unwirksam sein oder führt zu Problemen bei der späteren Offenlegung.

  • Vollständige Firmenbezeichnung der Gesellschaft
  • Datum der Beschlussfassung (bei Versammlung) oder Datum der letzten Unterschrift (schriftlich)
  • Angabe der anwesenden bzw. zustimmenden Gesellschafter mit Geschäftsanteilen
  • Eindeutige Bezeichnung als Feststellungsbeschluss nach § 42a Abs. 2 GmbHG
  • Konkrete Benennung der festgestellten Unterlagen (Bilanz, GuV, ggf. Anhang)
  • Bilanzstichtag (z.B. 31.12.2025)
  • Abstimmungsergebnis (einstimmig, Mehrheit, Gegenstimmen, Enthaltungen)
  • Unterschriften aller beschlussfassenden Gesellschafter

Optionale Angaben

Zusätzlich zu den Pflichtangaben können folgende Informationen aufgenommen werden, um den Beschluss aussagekräftiger zu gestalten:

  • Bilanzsumme in Euro
  • Jahresergebnis (Gewinn oder Verlust) in Euro
  • Verweis auf vorangegangene Prüfung durch Steuerberater
  • Hinweis auf Prüfungspflicht nach § 316 HGB (falls anwendbar)
  • Vermerke zu besonderen Bilanzierungssachverhalten

Achtung

Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften nach § 316 HGB darf die Feststellung erst erfolgen, wenn der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers vorliegt. Eine vorzeitige Feststellung macht den Beschluss anfechtbar.

Dokumentation und Aufbewahrung

Der Feststellungsbeschluss ist Teil der Gesellschafterunterlagen und muss gemäß § 257 HGB für 10 Jahre aufbewahrt werden. Er ist zudem Voraussetzung für die Offenlegung beim Unternehmensregister.

Moderne Dokumentenmanagementsysteme wie bei OnlineBilanz.de speichern alle Beschlüsse rechtssicher und revisionsfest als PDF/A-Format.

Fristen und Termine der Feststellung 2026

Für die Feststellung des Jahresabschlusses gelten gesetzliche Fristen, die von der Unternehmensgröße nach § 267 HGB abhängen. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder nach § 335 HGB von 500 bis 25.000 Euro.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Größenklasse Frist ab Bilanzstichtag Stichtag 31.12.2025 Rechtsgrundlage
Kleine GmbH 11 Monate bis 30.11.2026 § 42a Abs. 2 S. 2 GmbHG
Mittelgroße GmbH 8 Monate bis 31.08.2026 § 42a Abs. 2 S. 1 GmbHG
Große GmbH 8 Monate bis 31.08.2026 § 42a Abs. 2 S. 1 GmbHG

Die Feststellungsfrist ist eine Ordnungsfrist. Eine Überschreitung macht den Beschluss nicht unwirksam, kann aber zu Zwangsgeldern führen und verzögert die Offenlegung.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Unabhängig von der Feststellungsfrist gilt für alle Kapitalgesellschaften eine einheitliche Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag gemäß § 325 Abs. 1 HGB.

Für Jahresabschlüsse zum 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister in elektronischer Form.

11 Mon.

Feststellung kleine GmbH

8 Mon.

Feststellung mittel/groß

12 Mon.

Offenlegung alle

Achtung

Die Offenlegungsfrist beginnt unabhängig von der tatsächlichen Feststellung. Wird die Feststellung verzögert, verkürzt sich die verbleibende Zeit für die Offenlegung entsprechend. Versäumnisse führen zu Ordnungsgeldern von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Praktische Zeitplanung 2026

Eine sinnvolle Zeitplanung berücksichtigt alle Schritte: Buchhaltungsabschluss, Erstellung durch Geschäftsführung, eventuelle Prüfung, Feststellung durch Gesellschafter und elektronische Offenlegung.

  • Januar–März 2026: Buchhaltungsabschluss und Vorbereitung der Unterlagen
  • April–Mai 2026: Erstellung Jahresabschluss durch Geschäftsführung, Prüfung durch Steuerberater
  • Juni 2026: Einladung zur Gesellschafterversammlung, Feststellungsbeschluss
  • Juli–November 2026: Offenlegung beim Unternehmensregister

Abgrenzung: Erstellung, Feststellung, Offenlegung

In der Praxis werden die drei Phasen des Jahresabschlussprozesses häufig verwechselt. Dabei handelt es sich um rechtlich getrennte Vorgänge mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten und Fristen.

Phase 1: Erstellung (Aufstellung)

Die Erstellung obliegt der Geschäftsführung gemäß § 264 Abs. 1 HGB bei Kapitalgesellschaften. Sie umfasst die buchhalterische und bilanztechnische Arbeit: Bilanz nach § 266 HGB, GuV nach § 275 HGB und bei mittelgroßen/großen Gesellschaften den Anhang nach § 284 HGB.

Die Geschäftsführung trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der Zahlen und die Einhaltung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach §§ 246-256a HGB.

Phase 2: Feststellung

Die Feststellung ist der Billigung durch die Gesellschafter nach § 42a Abs. 2 GmbHG. Sie macht den Jahresabschluss rechtsverbindlich und ist Voraussetzung für die Gewinnverwendung nach § 29 GmbHG.

Mit der Feststellung übernehmen die Gesellschafter die Verantwortung dafür, dass der vorgelegte Jahresabschluss die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zutreffend darstellt.

Phase 3: Offenlegung

Die Offenlegung nach § 325 HGB dient der Öffentlichkeit. Die Unterlagen werden beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht und sind dort für jedermann abrufbar.

Je nach Größenklasse gelten unterschiedliche Offenlegungspflichten: Kleine Kapitalgesellschaften können gemäß § 326 HGB eine verkürzte Bilanz einreichen, mittelgroße und große müssen vollständig offenlegen.

1. Erstellung

  • Bilanz nach § 266 HGB
  • GuV nach § 275 HGB
  • Anhang nach § 284 HGB
  • Rechtliche Grundlage: § 264 HGB

2. Feststellung

  • Beschluss nach § 42a GmbHG
  • Macht Abschluss verbindlich
  • Frist: 8–11 Monate
  • Voraussetzung für Gewinnverteilung

3. Offenlegung

  • Einreichung beim Unternehmensregister
  • Frist: 12 Monate § 325 HGB
  • Elektronische Form zwingend
  • Öffentlich einsehbar

Hinweis

Die drei Phasen müssen in dieser Reihenfolge ablaufen. Eine Offenlegung vor Feststellung ist rechtswidrig. Die Feststellung ohne vorherige ordnungsgemäße Erstellung durch die Geschäftsführung ist ebenfalls unwirksam.

Häufige Fehler bei der Feststellung vermeiden

In der Praxis treten bei der Feststellung des Jahresabschlusses immer wieder typische Fehler auf, die zu rechtlichen Problemen, Verzögerungen oder Ordnungsgeldern führen können.

Fehler 1: Fehlende oder unvollständige Beschlussdokumentation

Viele Gesellschaften dokumentieren die Feststellung nicht ausreichend. Es fehlen Datum, Abstimmungsergebnis oder die konkrete Benennung der festgestellten Unterlagen. Ohne vollständige Dokumentation kann die Feststellung nicht nachgewiesen werden.

Die Dokumentation muss alle Pflichtbestandteile nach § 42a Abs. 2 GmbHG enthalten und von allen Gesellschaftern unterschrieben sein.

Fehler 2: Feststellung durch falsche Organe

Bei GmbHs stellt häufig die Geschäftsführung allein den Jahresabschluss fest – dies ist nach § 42a Abs. 2 GmbHG unzulässig. Die Feststellung ist ausschließlich Sache der Gesellschafterversammlung.

Eine Feststellung durch nicht zuständige Organe ist unwirksam und muss wiederholt werden.

Fehler 3: Offenlegung vor Feststellung

Einige Unternehmen reichen den Jahresabschluss beim Unternehmensregister ein, bevor der Feststellungsbeschluss vorliegt. Dies verstößt gegen § 325 HGB und kann zur Zurückweisung der Offenlegung führen.

Das Unternehmensregister prüft zwar nicht systematisch das Vorliegen der Feststellung, aber bei späteren Überprüfungen durch Behörden kann die fehlende Feststellung Bußgelder auslösen.

Fehler 4: Versäumnis der Feststellungsfristen

Die Fristen nach § 42a GmbHG (8 bzw. 11 Monate) werden häufig übersehen. Zwar macht eine Fristüberschreitung die Feststellung nicht unwirksam, aber sie kann zu Ordnungsgeldern führen.

Achtung

Bei verspäteter Feststellung verkürzt sich die verbleibende Zeit bis zur Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Wird die Offenlegung dadurch ebenfalls verspätet, drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Fehler 5: Fehlende Unterschriften

Beim schriftlichen Beschlussverfahren fehlen manchmal Unterschriften einzelner Gesellschafter. Der Beschluss ist erst wirksam, wenn alle Gesellschafter unterschrieben haben.

In digitalen Workflows sollten alle Unterschriften dokumentiert und archiviert werden – entweder als Originalunterschrift oder mit qualifizierter elektronischer Signatur nach eIDAS-Verordnung.

  • Vollständige Beschlussdokumentation mit allen Pflichtangaben
  • Feststellung durch die zuständigen Organe (Gesellschafterversammlung bei GmbH)
  • Feststellung vor Offenlegung durchführen
  • Gesetzliche Feststellungsfristen (8 bzw. 11 Monate) einhalten
  • Alle Gesellschafter müssen unterschreiben
  • Bei Prüfungspflicht: Bestätigungsvermerk vor Feststellung einholen
  • Beschluss 10 Jahre aufbewahren nach § 257 HGB

Digitale Unterstützung bei der Feststellung

Moderne digitale Tools wie OnlineBilanz.de unterstützen den gesamten Jahresabschlussprozess von der Erstellung über die Feststellung bis zur Offenlegung beim Unternehmensregister.

Automatische Erstellung von Beschlussvorlagen

OnlineBilanz.de generiert auf Basis der erstellten Bilanz und GuV automatisch rechtssichere Beschlussvorlagen nach § 42a Abs. 2 GmbHG. Alle Pflichtangaben werden aus den Stammdaten übernommen.

Die Vorlagen sind an die jeweilige Rechtsform und Größenklasse angepasst und enthalten alle erforderlichen Angaben: Firmenbezeichnung, Bilanzstichtag, Bilanzsumme, Jahresergebnis und Platz für Unterschriften.

Fristenüberwachung

Das System überwacht automatisch die Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG und die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB. Unternehmen erhalten rechtzeitig Erinnerungen, um Versäumnisse und Ordnungsgelder zu vermeiden.

Bei Bilanzstichtag 31.12.2025 erinnert das System kleine GmbHs bis spätestens 30.11.2026, mittelgroße und große Gesellschaften bis 31.08.2026 an die Feststellung.

Integration mit Steuerberatern

OnlineBilanz.de ermöglicht die direkte Zusammenarbeit mit Steuerberatern. Der Steuerberater prüft den erstellten Jahresabschluss, gibt ihn frei, und erst dann wird die Beschlussvorlage für die Gesellschafter generiert.

Diese Integration stellt sicher, dass nur geprüfte und korrekte Jahresabschlüsse zur Feststellung gelangen – ein wichtiger Schutz vor bilanzrechtlichen Fehlern.

Elektronische Offenlegung

Nach erfolgter Feststellung übermittelt OnlineBilanz.de den Jahresabschluss direkt an das Unternehmensregister gemäß § 325 HGB. Die Übertragung erfolgt in XBRL-Format nach DRS 20 bzw. ESEF-Standard.

Die Einreichung wird dokumentiert und rechtssicher archiviert. Unternehmen erhalten eine Bestätigung mit dem Datum der Offenlegung.

Vorteile digitaler Feststellung

  • Automatische Beschlussvorlagen mit allen Pflichtangaben
  • Rechtssichere Dokumentation nach § 42a GmbHG
  • Fristenüberwachung für Feststellung und Offenlegung
  • Integration mit Steuerberater-Prüfung
  • Direkte Übermittlung ans Unternehmensregister
  • 10-jährige revisionssichere Archivierung

Zeitersparnis

  • Keine manuelle Erstellung von Beschlussvorlagen
  • Automatische Übernahme aller Daten aus Bilanz
  • Kein separates Versenden von Dokumenten
  • Zentrale Dokumentenverwaltung
  • Vermeidung von Rückfragen durch Vollständigkeit
  • Schnellere Gesellschafterbeschlüsse

„Die digitale Unterstützung reduziert den Verwaltungsaufwand für die Feststellung erheblich. Unternehmen sparen Zeit, vermeiden Formfehler und halten alle gesetzlichen Fristen sicher ein. Die Integration von Erstellung, Feststellung und Offenlegung in einer Plattform ist der moderne Standard.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Rechtssichere Archivierung

Alle Feststellungsbeschlüsse werden in OnlineBilanz.de 10 Jahre lang revisionssicher gespeichert gemäß § 257 HGB. Die Archivierung erfolgt im PDF/A-Format mit Zeitstempel und ist jederzeit abrufbar.

Bei Betriebsprüfungen oder Auskunftsersuchen können die Beschlüsse sofort vorgelegt werden – ohne langes Suchen in Papierakten oder veralteten Ablagesystemen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Erstellung und Feststellung des Jahresabschlusses?

Die Erstellung ist die buchhalterische Arbeit durch die Geschäftsführung gemäß § 264 Abs. 1 HGB (Bilanz, GuV, Anhang). Die Feststellung ist der rechtlich verbindliche Beschluss der Gesellschafterversammlung nach § 42a Abs. 2 GmbHG, der den Jahresabschluss endgültig macht. Erst nach der Feststellung dürfen Gewinnverteilung und Offenlegung erfolgen.

Welche Fristen gelten für die Feststellung des Jahresabschlusses 2026?

Kleine GmbHs müssen den Jahresabschluss zum 31.12.2025 bis spätestens 30.11.2026 feststellen (11 Monate nach § 42a Abs. 2 S. 2 GmbHG). Mittelgroße und große GmbHs haben bis 31.08.2026 Zeit (8 Monate nach § 42a Abs. 2 S. 1 GmbHG). Die Offenlegungsfrist beim Unternehmensregister beträgt einheitlich 12 Monate bis 31.12.2026 nach § 325 HGB.

Wer muss den Feststellungsbeschluss bei einer GmbH fassen?

Bei der GmbH ist ausschließlich die Gesellschafterversammlung für die Feststellung zuständig gemäß § 42a Abs. 2 GmbHG. Die Geschäftsführung erstellt den Jahresabschluss und legt ihn vor, darf ihn aber nicht selbst feststellen. Der Beschluss kann in einer Versammlung oder im schriftlichen Verfahren nach § 48 Abs. 2 GmbHG gefasst werden, wenn alle Gesellschafter zustimmen.

Welche Pflichtbestandteile muss ein Feststellungsbeschluss enthalten?

Ein wirksamer Feststellungsbeschluss muss enthalten: vollständige Firmenbezeichnung, Datum der Beschlussfassung, Angabe aller Gesellschafter mit Geschäftsanteilen, eindeutige Bezeichnung als Feststellungsbeschluss nach § 42a Abs. 2 GmbHG, konkrete Benennung der festgestellten Unterlagen (Bilanz, GuV, ggf. Anhang), Bilanzstichtag, Abstimmungsergebnis und Unterschriften aller Gesellschafter. Ohne diese Angaben ist die Feststellung unwirksam.

Was passiert bei verspäteter Feststellung des Jahresabschlusses?

Eine verspätete Feststellung macht den Beschluss nicht unwirksam, kann aber zu Ordnungsgeldern führen. Problematisch wird es, wenn durch die verspätete Feststellung auch die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB (12 Monate, also 31.12.2026 für Bilanzstichtag 31.12.2025) nicht eingehalten werden kann. Dann drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB. Die Offenlegung beim Unternehmensregister darf erst nach der Feststellung erfolgen.

Kann die Feststellung des Jahresabschlusses digital erfolgen?

Ja, die Feststellung kann im schriftlichen Umlaufverfahren digital erfolgen, wenn der Gesellschaftsvertrag dies zulässt oder alle Gesellschafter zustimmen gemäß § 48 Abs. 2 GmbHG. Digitale Tools wie OnlineBilanz.de erstellen automatisch rechtssichere Beschlussvorlagen mit allen Pflichtangaben nach § 42a Abs. 2 GmbHG. Die Unterschriften können als qualifizierte elektronische Signaturen nach eIDAS-Verordnung erfolgen oder als eingescannte Originalunterschriften dokumentiert werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Jahresabschluss erstellen, Offenlegung Unternehmensregister, Jahresabschluss Fristen, Bilanz erstellen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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