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Datum

Lesedauer

10–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss GmbH Frist

Jahresabschluss GmbH Frist 2026: Fristen, Pflichten & Folgen

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Frist zur Erstellung des Jahresabschlusses einer GmbH ist gesetzlich klar geregelt und hängt von der Unternehmensgröße ab. Geschäftsführer müssen nach § 264 HGB Bilanz und GuV innerhalb bestimmter Fristen aufstellen. Bei Fristversäumnis drohen Ordnungsgelder bis 25.000 Euro nach § 335 HGB sowie persönliche Haftungsrisiken.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss einer GmbH muss nach § 42a GmbHG innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) nach Bilanzstichtag festgestellt werden. Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss nach § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten erfolgen. Bei Fristüberschreitung drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro.

Grundlagen der Fristen für den GmbH-Jahresabschluss

Jede GmbH ist nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss aufzustellen. Dieser besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang. Der Jahresabschluss muss die gesetzlichen Vorschriften einhalten und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln.

Die Fristenregelung unterscheidet zwei zentrale Phasen: die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung und die Offenlegung beim Unternehmensregister. Beide Fristen sind gesetzlich fixiert und nicht verhandelbar.

Hinweis

Der Begriff “Erstellung” bezeichnet den internen Prozess der Aufstellung durch den Geschäftsführer. Die “Feststellung” erfolgt durch Beschluss der Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG. Die “Offenlegung” ist die Veröffentlichung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB.

Für Geschäftsführer ist entscheidend: Die Verantwortung für die fristgerechte Aufstellung trägt die Geschäftsführung. Bei Pflichtverletzungen drohen sowohl gesellschaftsrechtliche als auch strafrechtliche Konsequenzen.

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH

8 Monate

Feststellungsfrist mittelgroße GmbH

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung muss nach § 42a GmbHG innerhalb gesetzlich definierter Fristen erfolgen. Diese Fristen sind zwingend und beginnen mit dem Bilanzstichtag, üblicherweise dem 31. Dezember 2025.

Unternehmensgröße Feststellungsfrist Rechtsgrundlage
Kleine GmbH (§ 267 Abs. 1 HGB) 11 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 GmbHG
Mittelgroße GmbH (§ 267 Abs. 2 HGB) 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 1 GmbHG
Große GmbH (§ 267 Abs. 3 HGB) 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 1 GmbHG

Für das Geschäftsjahr 2025 mit Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies konkret: Kleine GmbHs müssen den Jahresabschluss bis zum 30. November 2026 feststellen lassen. Mittelgroße und große GmbHs haben nur bis zum 31. August 2026 Zeit.

Achtung

Die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG ist eine gesellschaftsrechtliche Ordnungsvorschrift. Eine Fristüberschreitung führt nicht automatisch zu Ordnungsgeldern, kann aber Grundlage für Schadenersatzansprüche gegen die Geschäftsführung sein.

Der Geschäftsführer muss den Jahresabschluss rechtzeitig vor der Feststellungsfrist aufstellen, damit die Gesellschafterversammlung ausreichend Zeit zur Prüfung und Beschlussfassung hat. In der Praxis sollte die Aufstellung mindestens 4-6 Wochen vor Fristablauf abgeschlossen sein.

„Viele Geschäftsführer unterschätzen den zeitlichen Vorlauf für die Gesellschafterversammlung. Die Aufstellung sollte bis Juli 2026 abgeschlossen sein, um ausreichend Puffer für Rückfragen und Korrekturen zu haben.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Offenlegungsfristen nach § 325 HGB

Nach § 325 Abs. 1 HGB müssen alle Kapitalgesellschaften ihren festgestellten Jahresabschluss beim Unternehmensregister offenlegen. Diese Frist ist unabhängig von der Unternehmensgröße einheitlich geregelt und beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag.

Für das Geschäftsjahr 2025 mit Stichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Die Offenlegung muss spätestens bis zum 31. Dezember 2026 beim Unternehmensregister erfolgt sein. Seit dem DiRUG vom 1. August 2022 ist das Unternehmensregister die ausschließliche Offenlegungsstelle.

Hinweis

Die Offenlegung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist seit DiRUG nicht mehr die Offenlegungsstelle. Die Einreichung muss im strukturierten Format (XHTML oder ESEF bei kapitalmarktorientierten Unternehmen) erfolgen.

Die Offenlegungspflicht umfasst je nach Größenklasse unterschiedliche Unterlagen. Kleine GmbHs können nach § 326 HGB Erleichterungen in Anspruch nehmen und müssen nur eine verkürzte Bilanz offenlegen. Mittelgroße und große GmbHs müssen vollständige Unterlagen einreichen.

  • Kleine GmbH: Bilanz (verkürzt möglich nach § 266 Abs. 1 HGB)
  • Mittelgroße GmbH: Bilanz, GuV, Anhang, ggf. Lagebericht
  • Große GmbH: vollständiger Jahresabschluss, Lagebericht, Bestätigungsvermerk

Bei Fristversäumnis leitet das Bundesamt für Justiz nach § 335 HGB ein Ordnungsgeldverfahren ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Es richtet sich gegen die Gesellschaft und persönlich gegen die Geschäftsführer.

Größenklassen nach § 267 HGB im Jahr 2026

Die Einteilung in Größenklassen erfolgt nach § 267 HGB anhand von drei Kriterien: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Arbeitnehmerzahl. Mindestens zwei dieser drei Merkmale müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein (§ 267 Abs. 1) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß (§ 267 Abs. 3) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Die Größenklasse bestimmt nicht nur die Feststellungsfrist, sondern auch den Umfang der Offenlegungspflichten, die Anforderungen an den Anhang und die Prüfungspflicht. Große und mittelgroße GmbHs unterliegen nach § 316 HGB grundsätzlich der Abschlussprüfungspflicht.

Hinweis

Die Zwei-Jahres-Regel nach § 267 Abs. 4 HGB verhindert häufige Wechsel der Größenklasse. Ein Größenklassenwechsel tritt erst ein, wenn die Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden.

Für die Fristenberechnung 2026 ist die Größenklasse maßgeblich, die sich aus den Abschlüssen 2024 und 2025 ergibt. Unternehmen, die erstmals die Schwellenwerte überschreiten, sollten die verschärften Anforderungen frühzeitig berücksichtigen.

Ablauf der Jahresabschlusserstellung in der Praxis

Die Jahresabschlusserstellung folgt einem strukturierten Prozess, der bereits im laufenden Geschäftsjahr vorbereitet werden sollte. Eine ordnungsgemäße laufende Buchführung nach § 238 HGB ist die Grundvoraussetzung für einen effizienten Abschluss.

Phase 1: Vorbereitung

  • Kassensturz und Bankabstimmung
  • Forderungen und Verbindlichkeiten prüfen
  • Anlageverzeichnis aktualisieren
  • Rückstellungen ermitteln

Phase 2: Aufstellung

  • Jahresabschlussbuchungen durchführen
  • Abschreibungen berechnen
  • Rückstellungen bilden
  • Bilanz und GuV aufstellen

Phase 3: Feststellung

  • Ggf. Wirtschaftsprüfung nach § 316 HGB
  • Gesellschafterversammlung einberufen
  • Feststellungsbeschluss fassen
  • Offenlegung beim Unternehmensregister

Der zeitliche Ablauf sollte rückwärts von der Offenlegungsfrist geplant werden. Für das Geschäftsjahr 2025 empfiehlt sich folgende Zeitplanung: Abschluss der Buchführung bis Februar 2026, Aufstellung bis April 2026, Feststellung bis Juni 2026, Offenlegung bis November 2026.

„Eine laufende, saubere Finanzbuchhaltung spart bei der Jahresabschlusserstellung Wochen. Unternehmen mit monatlichem Controlling erstellen ihren Abschluss in der Regel doppelt so schnell wie Unternehmen mit ungeordneter Buchführung.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Tools zur Jahresabschlusserstellung beschleunigen den Prozess erheblich. OnlineBilanz ermöglicht die automatisierte Erstellung von Bilanz, GuV und Anhang sowie die direkte elektronische Übermittlung an das Unternehmensregister.

Folgen bei Fristversäumnis und Ordnungsgeldverfahren

Die Nichteinhaltung der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB zieht automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB nach sich. Das Bundesamt für Justiz überwacht die Fristen systematisch und leitet bei Versäumnis von Amts wegen ein Verfahren ein.

Achtung

Das Ordnungsgeld nach § 335 HGB beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Es wird sowohl gegen die Gesellschaft als auch persönlich gegen die Geschäftsführer festgesetzt. Wiederholte Verstöße führen regelmäßig zu höheren Beträgen.

Neben dem Ordnungsgeld drohen weitere rechtliche Konsequenzen: Gesellschafter können nach § 43 Abs. 2 GmbHG Schadenersatzansprüche gegen die Geschäftsführung geltend machen. Bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung greift die persönliche Haftung der Geschäftsführer.

Rechtliche Folgen

  • Ordnungsgeld 500-25.000 € nach § 335 HGB
  • Persönliche Haftung der Geschäftsführer
  • Schadenersatzansprüche der Gesellschafter
  • Ggf. strafrechtliche Konsequenzen bei Bilanzfälschung

Wirtschaftliche Folgen

  • Bonitätsverschlechterung bei Banken und Lieferanten
  • Probleme bei Kreditvergabe und Finanzierung
  • Vertrauensverlust bei Geschäftspartnern
  • Reputationsschäden

Ein laufendes Ordnungsgeldverfahren kann durch nachträgliche Offenlegung noch abgewendet oder gemildert werden. Das Bundesamt für Justiz setzt in der Regel zunächst ein Erinnerungsschreiben mit Nachfrist, bevor das Ordnungsgeld festgesetzt wird.

Unternehmen, die in Zahlungsschwierigkeiten sind oder die Aufstellung nicht rechtzeitig schaffen, sollten proaktiv kommunizieren. Eine freiwillige Offenlegung vor Festsetzung des Ordnungsgelds wird regelmäßig strafmildernd berücksichtigt.

§ 335 HGB

Rechtsgrundlage Ordnungsgeld

500-25.000 €

Ordnungsgeldrahmen

100%

Automatische Verfahrenseinleitung

Praxistipps zur Fristeneinhaltung

Die sichere Einhaltung der Jahresabschlussfristen erfordert systematische Planung und professionelle Organisation. Geschäftsführer sollten den Jahresabschluss als Jahresprojekt verstehen, nicht als Ad-hoc-Aufgabe im Folgejahr.

  • Jahresabschluss-Zeitplan zu Jahresbeginn erstellen und mit Steuerberater abstimmen
  • Monatliche Buchführung sicherstellen, nicht quartalsweise oder jährlich
  • Inventur rechtzeitig vorbereiten und zum Bilanzstichtag durchführen
  • Verantwortlichkeiten klar definieren (intern/Steuerberater/Wirtschaftsprüfer)
  • Digitale Tools nutzen für automatisierte Prozesse und Offenlegung
  • Puffer für Rückfragen und Korrekturen einplanen (mindestens 4-6 Wochen)
  • Gesellschafterversammlung frühzeitig terminieren

Eine besondere Herausforderung stellt die Koordination mit externen Dienstleistern dar. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer haben zum Jahreswechsel Hochsaison. Mandanten, die ihre Unterlagen spät einreichen, riskieren Verzögerungen.

Hinweis

Vereinbaren Sie mit Ihrem Steuerberater feste Meilensteine und Übergabetermine. Die Belege für das Geschäftsjahr 2025 sollten spätestens Ende Januar 2026 vollständig vorliegen. So bleibt ausreichend Zeit für die Aufstellung bis März/April 2026.

Digitale Lösungen wie OnlineBilanz bieten erhebliche Zeitvorteile: Die Software erstellt automatisch Bilanz, GuV und Anhang aus den Buchhaltungsdaten. Die Offenlegung erfolgt per Knopfdruck elektronisch ans Unternehmensregister. Der gesamte Prozess kann so in wenigen Tagen statt Wochen abgeschlossen werden.

„Mandanten, die mit OnlineBilanz arbeiten, schaffen die Jahresabschlusserstellung in der Regel innerhalb von 2-3 Wochen nach Buchführungsabschluss. Die direkte elektronische Offenlegung spart zusätzlich Zeit und vermeidet Formatierungsfehler.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufige Fehler vermeiden

In der Praxis beobachten wir regelmäßig wiederkehrende Fehler, die zu Fristversäumnissen führen. Die meisten davon lassen sich durch bessere Organisation und Kenntnis der Vorschriften vermeiden.

Häufiger Fehler Folge Vermeidung
Verwechslung Feststellungs- und Offenlegungsfrist Fristversäumnis trotz Feststellung Beide Fristen im Kalender notieren
Unterschätzung des Zeitbedarfs Hektik, Fehler, Fristüberschreitung Realistischen Zeitplan mit Puffer
Unvollständige Unterlagen Verzögerung bei Steuerberater Checkliste für Belege verwenden
Fehlende Gesellschafterversammlung Keine wirksame Feststellung Termin frühzeitig festlegen
Falsches Offenlegungsformat Zurückweisung durch Unternehmensregister Professionelle Software nutzen

Ein besonders kritischer Fehler ist die Annahme, dass die Feststellung des Jahresabschlusses die Offenlegungspflicht erfüllt. Tatsächlich sind dies zwei getrennte Rechtspflichten mit unterschiedlichen Fristen und Rechtsfolgen.

Achtung

Die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG ist nicht identisch mit der Offenlegung nach § 325 HGB. Auch ein festgestellter Jahresabschluss muss separat beim Unternehmensregister offengelegt werden. Beide Fristen laufen unabhängig voneinander.

Viele Geschäftsführer unterschätzen auch den administrativen Aufwand der Offenlegung. Die Daten müssen in einem strukturierten elektronischen Format (XHTML) vorliegen. Fehlerhafte Einreichungen werden vom Unternehmensregister zurückgewiesen und kosten wertvolle Zeit.

Die Nutzung professioneller Software verhindert Formatfehler und beschleunigt den Prozess erheblich. OnlineBilanz erstellt alle Unterlagen rechtssicher im korrekten Format und übermittelt diese direkt an das Unternehmensregister.

  • Größenklasse nach § 267 HGB korrekt ermittelt
  • Feststellungsfrist (8 oder 11 Monate) im Kalender notiert
  • Offenlegungsfrist (12 Monate) im Kalender notiert
  • Steuerberater/Wirtschaftsprüfer beauftragt und Termine fixiert
  • Gesellschafterversammlung terminiert
  • Offenlegungsformat und -umfang geklärt
  • Zugang zum Unternehmensregister vorbereitet

Häufig gestellte Fragen

Bis wann muss der Jahresabschluss einer GmbH 2025 festgestellt werden?

Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gilt: Kleine GmbHs müssen den Jahresabschluss bis zum 30. November 2026 feststellen (11 Monate nach § 42a Abs. 2 GmbHG). Mittelgroße und große GmbHs haben nur bis zum 31. August 2026 Zeit (8 Monate nach § 42a Abs. 1 GmbHG). Diese Fristen gelten für die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung.

Was passiert, wenn die Offenlegungsfrist nicht eingehalten wird?

Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Es wird sowohl gegen die GmbH als auch persönlich gegen die Geschäftsführer festgesetzt. Zudem drohen Schadenersatzansprüche der Gesellschafter und Reputationsschäden.

Wo muss der GmbH-Jahresabschluss 2026 offengelegt werden?

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (1. August 2022) ausschließlich beim Unternehmensregister. Die Einreichung muss elektronisch im strukturierten Format (XHTML) erfolgen. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die Offenlegungsstelle. Die Frist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag, für den Abschluss 2025 also bis zum 31. Dezember 2026.

Welche Unterlagen muss eine kleine GmbH offenlegen?

Kleine GmbHs nach § 267 Abs. 1 HGB können nach § 326 HGB Erleichterungen nutzen. Sie müssen mindestens eine verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 HGB offenlegen. Die Offenlegung von GuV und Anhang kann unter bestimmten Voraussetzungen entfallen. Mittelgroße und große GmbHs müssen vollständige Unterlagen einreichen, inklusive Lagebericht und ggf. Bestätigungsvermerk.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Jahresabschluss erstellen, Offenlegung Jahresabschluss, Bundesanzeiger Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
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Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
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Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
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B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater