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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Datum

Lesedauer

12–18 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz veröffentlichen

Bilanz veröffentlichen 2026: Pflichten & Fristen

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Kapitalgesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, ihren Jahresabschluss zu veröffentlichen. Die Offenlegung erfolgt seit der DiRUG-Reform ausschließlich beim Unternehmensregister und unterliegt klaren Fristen und Umfangsregelungen nach § 325 HGB. Während eine GbR als Personengesellschaft in der Regel nicht offenlegungspflichtig ist – Details zur Erstellung eines Jahresabschlusses bei der GbR finden Sie in unserem gesonderten Artikel –, gelten für Kapitalgesellschaften wie die GmbH oder die UG (haftungsbeschränkt) besondere Anforderungen. Insbesondere für Unternehmergesellschaften sind bei der UG Bilanz Erstellung einige Besonderheiten zu beachten. Die Veröffentlichung des GmbH-Jahresabschlusses bringt spezifische Fristen und Pflichten mit sich. Dieser Artikel erklärt, wer offenlegungspflichtig ist, welche Unterlagen einzureichen sind und welche Konsequenzen bei Versäumnissen drohen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) müssen nach § 325 HGB ihren Jahresabschluss beim Unternehmensregister offenlegen. Die Frist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag. Je nach Größenklasse (§ 267 HGB) gelten unterschiedliche Erleichterungen. Bei verspäteter Offenlegung droht ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Wer muss die Bilanz veröffentlichen?

Die Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses trifft nach § 325 HGB grundsätzlich alle Kapitalgesellschaften – unabhängig von ihrer Größe. Das bedeutet: Jede GmbH, UG (haftungsbeschränkt), AG und KGaA muss ihren Jahresabschluss beim Unternehmensregister einreichen. Seit dem Inkrafttreten des DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) zum 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister – der Bundesanzeiger ist für Neueinreichungen nicht mehr zuständig.

Auch Personenhandelsgesellschaften ohne persönlich haftenden Gesellschafter (z. B. GmbH & Co. KG) unterliegen der Offenlegungspflicht nach § 264a HGB. Entscheidend ist nicht die Rechtsform allein, sondern die Haftungsbeschränkung: Wo kein natürlicher Gesellschafter mit seinem Privatvermögen haftet, verlangt der Gesetzgeber Transparenz durch Veröffentlichung.

Offenlegungspflichtige Gesellschaften im Überblick

  • GmbH – ohne Ausnahme nach § 325 HGB offenlegungspflichtig
  • UG (haftungsbeschränkt) – gleichgestellt mit der GmbH
  • AG, KGaA – kapitalmarktorientierte und nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen
  • GmbH & Co. KG – sofern kein persönlich haftender Gesellschafter (§ 264a HGB)
  • Ausländische Kapitalgesellschaften mit Zweigniederlassung in Deutschland (§ 325a HGB)

Hinweis

Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB können von Offenlegungserleichterungen profitieren: Sie dürfen auf die Veröffentlichung der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) verzichten, müssen aber mindestens die Bilanz einreichen.

Welche Unterlagen müssen veröffentlicht werden?

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach der Größenklasse der Gesellschaft gemäß § 267 HGB. Je größer das Unternehmen, desto umfangreicher sind die Publizitätspflichten. Alle Kapitalgesellschaften müssen mindestens die Bilanz einreichen; kleinere Gesellschaften profitieren von Erleichterungen, während mittelgroße und große Unternehmen deutlich mehr Transparenz schaffen müssen.

Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB)

  • Bilanz (verkürzt zulässig)
  • Anhang (mit Erleichterungen nach § 288 HGB)
  • Verzicht möglich: Offenlegung der GuV entfällt (§ 326 Abs. 1 HGB)

Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1 HGB)

  • Bilanz (verkürzt nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB)
  • Anhang (mit Erleichterungen nach § 288 HGB)
  • Verzicht möglich: Offenlegung der GuV entfällt, wenn angegeben wird, dass Erleichterung in Anspruch genommen wird

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 und 3 HGB)

  • Bilanz (vollständig nach § 266 HGB)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB)
  • Anhang (vollständig nach § 284 ff. HGB)
  • Lagebericht (§ 289 HGB)
  • Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers (bei Prüfungspflicht nach § 316 HGB)
  • Bericht des Aufsichtsrats (falls vorhanden)
Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleinstgesellschaft Ja (verkürzt) Nein* Ja (verkürzt) Nein
Kleine KapG Ja (verkürzt) Nein* Ja (verkürzt) Nein
Mittelgroße KapG Ja Ja Ja Ja
Große KapG Ja Ja Ja Ja

* Verzicht auf Offenlegung der GuV möglich, wenn darauf im Anhang hingewiesen wird.

Welche Fristen gelten für die Veröffentlichung?

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist an klare gesetzliche Fristen gebunden. Entscheidend ist dabei der Bilanzstichtag. Für Geschäftsjahre, die dem Kalenderjahr entsprechen (Bilanzstichtag 31.12.2025), gelten für das Geschäftsjahr 2025 folgende Fristen im Jahr 2026:

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss zunächst durch die Gesellschafter festgestellt werden. Die Frist hierfür beträgt:

  • Kleine Kapitalgesellschaften: 11 Monate nach Bilanzstichtag (bis 30.11.2026 für Bilanzstichtag 31.12.2025)
  • Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften: 8 Monate nach Bilanzstichtag (bis 31.08.2026 für Bilanzstichtag 31.12.2025)

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach Feststellung muss der Jahresabschluss beim Unternehmensregister eingereicht werden. Die Frist beträgt einheitlich 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet das: Einreichung bis spätestens 31.12.2026.

Achtung

Die 12-Monats-Frist nach § 325 HGB ist eine absolute Obergrenze. Versäumen Sie diese Frist, droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB mit Bußgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro. Das Ordnungsgeld kann mehrfach festgesetzt werden, bis die Offenlegung erfolgt ist.

„In der Praxis erleben wir häufig, dass Gesellschaften die Feststellungsfrist mit der Offenlegungsfrist verwechseln. Wichtig ist: Die Feststellung muss früher erfolgen – erst dann kann offengelegt werden. Wer beide Fristen kennt und im Blick behält, vermeidet unnötige Sanktionen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wie erfolgt die Offenlegung beim Unternehmensregister?

Seit dem 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der früher zuständige Bundesanzeiger ist für Neueinreichungen nicht mehr die richtige Stelle – diese Änderung wurde durch das DiRUG (Digitalisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz) eingeführt.

Schritt-für-Schritt: So reichen Sie ein

  1. Registrierung im Unternehmensregister: Legen Sie ein Benutzerkonto an (einmalig erforderlich)
  2. Einreicher-ID beantragen: Für die Offenlegung benötigen Sie eine Einreicher-ID, die Sie im Portal beantragen
  3. Daten vorbereiten: Jahresabschluss muss im XHTML- oder ESEF-Format vorliegen (maschinenlesbar nach § 328 Abs. 1 HGB)
  4. Hochladen der Unterlagen: Bilanz, ggf. GuV, Anhang, Lagebericht – je nach Größenklasse
  5. Prüfung und Freigabe: Das Unternehmensregister prüft formal die Vollständigkeit; nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Veröffentlichung

Technische Anforderungen: XHTML und ESEF

Der Jahresabschluss muss seit 2022 im strukturierten elektronischen Format eingereicht werden. Für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften genügt in der Regel XHTML (Extensible HyperText Markup Language). Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen das ESEF-Format (European Single Electronic Format) verwenden, das auf XHTML basiert, aber zusätzlich maschinenlesbare Tags (iXBRL) erfordert.

Hinweis

Die Konvertierung von PDF in XHTML erfordert spezielle Software oder Dienstleister. Viele Buchhaltungsprogramme und Steuerberater-Kanzleien bieten diese Dienstleistung als Teil der Jahresabschlusserstellung an.

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert in der Regel davon, dass dieser auch die technische Aufbereitung und Einreichung übernimmt. Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten digitale Steuerberater-Leistungen mit Festpreisen an – inklusive fachgerechter Erstellung und rechtssicherer Offenlegung beim Unternehmensregister.

Was passiert bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung?

Die Offenlegungspflicht ist keine Kann-Bestimmung, sondern eine zwingende gesetzliche Verpflichtung. Wird der Jahresabschluss nicht oder verspätet eingereicht, drohen empfindliche Sanktionen. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die Einhaltung der Offenlegungspflichten und leitet bei Verstößen Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe richtet sich nach der Größe der Gesellschaft, der Dauer der Fristüberschreitung und möglichen Vorstrafen. Besonders problematisch: Das Ordnungsgeld kann mehrfach festgesetzt werden, solange die Offenlegung nicht erfolgt ist.

Größenklasse Typisches Ordnungsgeld (Erstvergehen) Maximales Ordnungsgeld
Kleinstgesellschaft 500 – 2.500 Euro 25.000 Euro
Kleine KapG 1.000 – 5.000 Euro 25.000 Euro
Mittelgroße KapG 2.500 – 10.000 Euro 25.000 Euro
Große KapG 5.000 – 25.000 Euro 25.000 Euro

Achtung

Das Ordnungsgeld richtet sich nicht nur gegen die Gesellschaft, sondern kann auch persönlich gegen die Geschäftsführer festgesetzt werden. Zusätzlich können wiederholte Verstöße als Ordnungswidrigkeit gewertet werden und zu weiteren Sanktionen führen.

Weitere Konsequenzen

  • Reputationsschaden: Fehlende Offenlegung ist öffentlich einsehbar und kann das Vertrauen von Geschäftspartnern, Banken und Lieferanten beschädigen
  • Schwierigkeiten bei Kreditvergabe: Banken fordern bei fehlender Offenlegung oft zusätzliche Sicherheiten oder verweigern Finanzierungen
  • Haftungsrisiko für Geschäftsführer: Bei schuldhafter Pflichtverletzung kann persönliche Haftung gegenüber der Gesellschaft entstehen
  • Zwangsgeld: In hartnäckigen Fällen kann das BfJ zusätzlich Zwangsgeld androhen

„Aus steuerrechtlicher Sicht ist die fristgerechte Offenlegung Pflicht – und zwar unabhängig davon, ob das Geschäftsjahr erfolgreich verlaufen ist. Wer Schwierigkeiten bei der Erstellung hat, sollte frühzeitig professionelle Unterstützung suchen. Ein Ordnungsgeldverfahren ist immer teurer als die rechtzeitige Beauftragung eines Steuerberaters.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Größenklassen gibt es und wie werden sie ermittelt?

Die Einteilung in Größenklassen nach § 267 und § 267a HGB bestimmt den Umfang der Offenlegungs- und Prüfungspflichten. Die Klassifizierung erfolgt anhand von drei Kriterien: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Arbeitnehmerzahl. Entscheidend ist, dass an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen mindestens zwei der drei Schwellenwerte über- bzw. unterschritten werden.

Schwellenwerte nach § 267 und § 267a HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer (Durchschnitt)
Kleinstgesellschaft (§ 267a) ≤ 450.000 € ≤ 900.000 € ≤ 10
Kleine KapG (§ 267 Abs. 1) ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße KapG (§ 267 Abs. 2) ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Große KapG (§ 267 Abs. 3) > 25 Mio. € > 50 Mio. € > 250

Eine Gesellschaft wird der nächsthöheren Größenklasse zugeordnet, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei Merkmale überschreitet. Umgekehrt erfolgt eine Herabstufung erst, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen zwei Merkmale unterschritten werden.

Praktisches Beispiel: Größenklassenwechsel

Eine GmbH weist zum 31.12.2024 folgende Werte auf: Bilanzsumme 8 Mio. €, Umsatzerlöse 16 Mio. €, 45 Mitarbeiter. Zum 31.12.2025 steigen die Werte auf: Bilanzsumme 9 Mio. €, Umsatzerlöse 18 Mio. €, 55 Mitarbeiter. Damit werden zwei der drei Schwellenwerte für kleine Kapitalgesellschaften an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen überschritten – die Gesellschaft gilt ab dem Abschluss 2025 als mittelgroße Kapitalgesellschaft mit entsprechend erweiterten Offenlegungs- und Prüfungspflichten.

Hinweis

Die Größenklasseneinteilung hat erhebliche Auswirkungen auf Kosten und Aufwand: Mittelgroße und große Gesellschaften unterliegen der gesetzlichen Abschlussprüfungspflicht nach § 316 HGB und müssen einen Lagebericht erstellen. Eine sorgfältige Planung und Überwachung der Schwellenwerte ist daher ratsam.

Welche Erleichterungen gelten für kleine und Kleinstgesellschaften?

Der Gesetzgeber gewährt kleinen und Kleinstkapitalgesellschaften umfangreiche Erleichterungen bei der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Ziel ist es, den administrativen Aufwand für kleinere Unternehmen zu reduzieren und sie nicht mit unverhältnismäßigen Publizitätspflichten zu belasten.

Erleichterungen bei der Aufstellung

  • Verkürzte Bilanz: Kleine Gesellschaften dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen (nur Postengruppen mit Buchstaben und römischen Ziffern)
  • Verkürzter Anhang: Nach § 288 HGB entfallen zahlreiche Angabepflichten (z. B. Beteiligungsverhältnisse, Organbezüge in vielen Fällen)
  • Kein Lagebericht: Kleine Gesellschaften müssen nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB keinen Lagebericht erstellen

Erleichterungen bei der Prüfung

Kleine Kapitalgesellschaften sind nach § 316 Abs. 1 HGB nicht prüfungspflichtig – es sei denn, die Satzung ordnet freiwillig eine Prüfung an oder es greifen besondere Vorschriften (z. B. bei bestimmten Branchen). Kleinstgesellschaften sind ebenfalls grundsätzlich von der Prüfungspflicht befreit.

Erleichterungen bei der Offenlegung

  • Verzicht auf GuV-Offenlegung: Nach § 326 Abs. 1 HGB können kleine und Kleinstgesellschaften auf die Veröffentlichung der Gewinn- und Verlustrechnung verzichten
  • Hinterlegung statt Veröffentlichung: Kleinstgesellschaften können nach § 326 Abs. 2 HGB beim Unternehmensregister eine Hinterlegung wählen – die Unterlagen werden dann nicht öffentlich einsehbar, sondern nur auf Antrag zugänglich
  • Reduzierte Angaben im Anhang: Umfangreiche Erleichterungen nach § 288 HGB (z. B. keine Angaben zu Umsatzerlösen, Personalaufwand, Ergebnisverwendung in vielen Fällen)
  • Prüfen Sie jährlich, ob Ihre Gesellschaft die Schwellenwerte für kleine bzw. Kleinstgesellschaften einhält
  • Nutzen Sie die Möglichkeit des GuV-Verzichts, wenn Sie sensible Ertragsdaten schützen möchten
  • Erwägen Sie bei Kleinstgesellschaften die Hinterlegung statt Offenlegung (§ 326 Abs. 2 HGB)
  • Dokumentieren Sie die Inanspruchnahme von Erleichterungen im Anhang (gesetzlich vorgeschrieben)
  • Beachten Sie: Erleichterungen entbinden nicht von der fristgerechten Einreichung beim Unternehmensregister

„Viele kleine GmbHs verschenken die Erleichterungen, weil sie nicht wissen, dass sie die GuV nicht offenlegen müssen. Gerade bei sensiblen Margen oder Wettbewerbssituationen kann das ein wichtiger Schutz sein. Ein Steuerberater zeigt Ihnen, welche Erleichterungen in Ihrem Fall sinnvoll und zulässig sind.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wie unterstützt ein Steuerberater bei der Offenlegung?

Die Erstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses ist komplex und zeitaufwendig. Ein Steuerberater übernimmt nicht nur die fachgerechte Aufstellung nach HGB, sondern auch die rechtssichere Einreichung beim Unternehmensregister – inklusive technischer Aufbereitung in XHTML oder ESEF. Gerade für GmbH-Geschäftsführer, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten, ist die Beauftragung eines Steuerberaters eine zeitsparende und rechtssichere Lösung.

Leistungen eines Steuerberaters im Überblick

Erstellung des Jahresabschlusses

  • Bilanz nach § 266 HGB
  • GuV nach § 275 HGB (falls offenlegungspflichtig)
  • Anhang nach § 284 ff. HGB mit allen gesetzlich erforderlichen Angaben
  • Lagebericht (falls erforderlich)

Technische Aufbereitung und Einreichung

  • Konvertierung in XHTML oder ESEF-Format
  • Einreichung beim Unternehmensregister
  • Überwachung der gesetzlichen Fristen (Feststellung, Offenlegung)
  • Dokumentation und Archivierung

OnlineBilanz: Digitale Steuerberater-Leistungen mit Festpreisen

Plattformen wie OnlineBilanz.de verbinden die fachliche Expertise zugelassener Steuerberater mit modernen digitalen Prozessen. Mandanten erhalten ihren Jahresabschluss durch geprüfte Steuerberater – digital koordiniert, mit transparenten Festpreisen und ohne lange Wartezeiten. Die Offenlegung beim Unternehmensregister ist dabei inkludiert.

Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart, koordiniert als erster Ansprechpartner zwischen Mandant und Steuerberater-Team. Das Steuerberater-Team erstellt den Jahresabschluss fachgerecht, prüft ihn und unterzeichnet rechtsverbindlich – mit voller steuerberaterlicher Verantwortung.

Hinweis

Der Vorteil digitaler Steuerberater-Plattformen: Transparente Preisgestaltung, keine versteckten Kosten, schnelle Bearbeitungszeiten und vollständige digitale Abwicklung. Gerade für mittelständische GmbHs, die keinen eigenen Steuerberater vor Ort haben oder wechseln möchten, ist das eine attraktive Alternative.

Wann lohnt sich die Beauftragung?

  • Bei komplexen Sachverhalten (z. B. Rückstellungen, latente Steuern, Beteiligungen)
  • Wenn interne Ressourcen fehlen oder die Buchhaltung nicht HGB-konform aufgestellt ist
  • Bei Größenklassenwechsel oder erstmaliger Offenlegungspflicht
  • Wenn die Frist für Feststellung oder Offenlegung droht
  • Wenn rechtssichere Aufbereitung und Einreichung gewünscht sind

„Ein Jahresabschluss ist kein Standard-Formular, das man mal eben ausfüllt. Die HGB-Vorschriften sind komplex, und Fehler können teuer werden – nicht nur durch Ordnungsgelder, sondern auch durch falsche steuerliche Weichenstellungen. Ein Steuerberater sorgt dafür, dass alles fachlich korrekt, fristgerecht und rechtskonform abläuft.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Offenlegung auch nachträglich korrigieren?

Ja, fehlerhafte oder unvollständige Offenlegungen können jederzeit korrigiert werden. Die korrigierten Unterlagen werden beim Unternehmensregister eingereicht und ersetzen die bisherigen Daten. Allerdings verhindert eine nachträgliche Korrektur kein bereits eingeleitetes Ordnungsgeldverfahren wegen verspäteter Ersteinreichung.

Gibt es eine Befreiung von der Offenlegungspflicht für gemeinnützige GmbHs?

Nein, auch gemeinnützige GmbHs unterliegen der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Die Gemeinnützigkeit befreit lediglich von der Körperschaftsteuer, nicht aber von den handelsrechtlichen Publizitätspflichten. Allerdings können kleine gemeinnützige GmbHs von den Erleichterungen des § 326 HGB profitieren.

Welche Kosten entstehen bei der Einreichung beim Unternehmensregister?

Die Gebühren für die Offenlegung beim Unternehmensregister richten sich nach der Kostenordnung und liegen je nach Umfang der eingereichten Unterlagen typischerweise zwischen 50 und 150 Euro. Hinzu kommen gegebenenfalls Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses und die technische Aufbereitung der Daten.

Muss ich auch Zwischenabschlüsse veröffentlichen?

Nein, die gesetzliche Offenlegungspflicht nach § 325 HGB bezieht sich ausschließlich auf den festgestellten Jahresabschluss. Zwischenabschlüsse oder unterjährige Berichte müssen grundsätzlich nicht veröffentlicht werden, es sei denn, es bestehen besondere Verpflichtungen etwa aus Kapitalmarktrecht oder Kreditverträgen.

Was gilt für ausländische Kapitalgesellschaften mit deutscher Zweigniederlassung?

Ausländische Kapitalgesellschaften mit Zweigniederlassung in Deutschland müssen nach § 325a HGB die Rechnungslegungsunterlagen ihrer Hauptniederlassung beim deutschen Unternehmensregister offenlegen. Dabei sind die Unterlagen in deutscher Sprache oder mit beglaubigter Übersetzung einzureichen. Die Fristen entsprechen denen inländischer Gesellschaften.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 267 HGB – Größenklassen, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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