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Lesedauer

13–19 Minuten

OnlineBilanzBlogRückstellung bilden

Rückstellung bilden Jahresabschluss 2026: Leitfaden

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Rückstellungen gehören zu den anspruchsvollsten Bilanzpositionen im Jahresabschluss. Sie bilden künftige Verpflichtungen ab, die dem Grunde oder der Höhe nach noch ungewiss sind. Dieser Leitfaden erklärt, wann Sie Rückstellungen nach § 249 HGB bilden müssen, wie Sie diese nach § 253 HGB bewerten und welche Fehler rechtliche und steuerliche Folgen haben. Die korrekte Buchung erfolgt im Rahmen der Abschlussbuchungen SKR 04 im Jahresabschluss, die alle notwendigen Schritte zum Periodenabschluss umfassen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Eine Rückstellung im Jahresabschluss bilden Sie für ungewisse Verbindlichkeiten, die wirtschaftlich bereits entstanden sind, aber Höhe oder Zeitpunkt der Inanspruchnahme noch offen lassen. Nach § 249 HGB bestehen Pflicht- und Wahlrückstellungen. Die Bildung erfordert eine wirtschaftliche Verursachung im Geschäftsjahr, hinreichende Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme und eine verlässliche Schätzung nach § 253 HGB.

Was ist eine Rückstellung im Jahresabschluss?

Rückstellungen sind bilanzielle Verpflichtungen, die am Bilanzstichtag dem Grunde nach bestehen, deren Höhe oder Fälligkeitszeitpunkt jedoch noch ungewiss sind. Anders als Verbindlichkeiten – etwa gegenüber Lieferanten oder Banken – haben Rückstellungen keinen exakt bezifferbaren oder fälligen Betrag. Rechtlich regelt § 249 HGB die Arten und Voraussetzungen für die Bildung von Rückstellungen im handelsrechtlichen Jahresabschluss.

Die Pflicht zur Bildung von Rückstellungen folgt aus den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB), insbesondere dem Vorsichtsprinzip und dem Realisationsprinzip. Wer eine Rückstellung im Jahresabschluss bildet, erkennt eine künftige Belastung bereits in der aktuellen Periode an – selbst wenn der Mittelabfluss erst später erfolgt. Dies sorgt für ein periodengerechtes und vorsichtiges Bild der Ertragslage.

Zentrale Unterscheidung

Rückstellungen sind keine Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind in Höhe und Fälligkeit bestimmt. Rückstellungen hingegen sind ungewiss – entweder in der Höhe, im Zeitpunkt oder in beiden Dimensionen. Dennoch sind sie nach § 246 Abs. 1 HGB bilanziell zu passivieren.

Typische Beispiele für Rückstellungen

  • Pensionsrückstellungen nach § 249 Abs. 1 S. 1 HGB
  • Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften
  • Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung (§ 249 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB)
  • Rückstellungen für Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung (§ 249 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HGB – nur Handelsrecht)
  • Rückstellungen für Steuern und rechtliche Verpflichtungen (z. B. Jahresabschlusserstellung, Prozesskosten)

Pflicht- und Wahlrückstellungen nach § 249 HGB

Der Gesetzgeber unterscheidet in § 249 HGB zwischen Pflicht- und Wahlrückstellungen. Während Pflichtrückstellungen zwingend zu bilden sind, eröffnen Wahlrückstellungen – sofern handelsrechtlich zulässig – einen Ermessensspielraum. Steuerlich gelten häufig abweichende Regeln, die insbesondere durch § 5 Abs. 4a EStG verschärft wurden.

Pflichtrückstellungen (§ 249 Abs. 1 S. 1 HGB)

Pflichtrückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Die Passivierung ist verpflichtend, sobald die Voraussetzungen am Bilanzstichtag erfüllt sind. Die wichtigsten Kategorien:

  • Ungewisse Verbindlichkeiten: rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten mit ungewisser Höhe oder Fälligkeit (z. B. Prozesskosten, Garantieverpflichtungen, Steuernachzahlungen)
  • Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften: wenn aus einem noch nicht erfüllten Vertrag ein Verlust zu erwarten ist (z. B. Liefervertrag mit Preisverfall)

Wahlrückstellungen (§ 249 Abs. 1 S. 2 und Abs. 2 HGB)

Wahlrückstellungen dürfen – sofern keine steuerliche Sperrung vorliegt – im Handelsrecht gebildet werden. Die wichtigsten:

Tatbestand Rechtsgrundlage Steuerliche Anerkennung
Unterlassene Instandhaltung (nachzuholen innerhalb 3 Monate) § 249 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB Nein (§ 5 Abs. 4a EStG)
Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung § 249 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HGB Nein
Aufwendungen für Abraumbeseitigung § 249 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 (analog) Teilweise anerkannt

Achtung: Handels- und Steuerbilanz weichen ab

Viele handelsrechtliche Wahlrückstellungen sind steuerlich nach § 5 Abs. 4a EStG gesperrt. Das führt zu latenten Steuern nach § 274 HGB und erfordert zwei getrennte Bilanzen bei Kapitalgesellschaften.

Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung

Damit eine Rückstellung im Jahresabschluss gebildet werden darf und muss, sind kumulativ mehrere Tatbestandsmerkmale zu erfüllen. Eine fehlerhafte Bildung führt zu einem Bilanzierungsverstoß und kann die Feststellung des Jahresabschlusses gefährden.

Die fünf Kernkriterien

  • Verpflichtung gegenüber Dritten: Es muss eine rechtliche oder faktische Außenverpflichtung bestehen (keine reine Innenverpflichtung).
  • Verursachung in der Vergangenheit: Die wirtschaftliche Verursachung liegt vor dem Bilanzstichtag (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB – Stichtagsprinzip).
  • Inanspruchnahme wahrscheinlich: Es ist überwiegend wahrscheinlich, dass die Verpflichtung zu einem Mittelabfluss führt.
  • Ungewissheit in Höhe oder Zeitpunkt: Wäre beides bekannt, läge eine Verbindlichkeit vor.
  • Verlässliche Schätzbarkeit: Die Höhe muss mit vertretbarem Aufwand geschätzt werden können (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

„In der Praxis scheitert die Rückstellungsbildung meist nicht an der rechtlichen Verpflichtung, sondern an der verlässlichen Schätzbarkeit. Wer keine nachvollziehbare Basis für die Bewertung hat, darf die Rückstellung nicht ansetzen – selbst wenn eine Verpflichtung besteht.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Abgrenzung: Rückstellung oder Verbindlichkeit?

Rückstellung

  • Passivierung nach § 249 HGB
  • Bewertung mit Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB)
  • Keine exakte Fälligkeit erforderlich

Verbindlichkeit

  • Passivierung nach § 246 Abs. 1 HGB
  • Bewertung mit Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB)
  • Exakte Höhe und Fälligkeit bekannt

Bewertung von Rückstellungen nach § 253 HGB

Die Bewertung von Rückstellungen richtet sich nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB. Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dieser Betrag umfasst alle Kostenbestandteile, die für die Erfüllung der Verpflichtung anfallen – einschließlich künftiger Preis- und Kostensteigerungen.

Der Erfüllungsbetrag im Detail

Der Erfüllungsbetrag ist nicht der heutige Wert, sondern der voraussichtliche Betrag zum Zeitpunkt der Erfüllung. Daher sind künftige Preis- und Lohnsteigerungen einzubeziehen, soweit sie verlässlich geschätzt werden können. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ist zusätzlich eine Abzinsung vorzunehmen (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abzuzinsen. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht die Zinssätze monatlich. Eine Abzinsung mindert den Passivausweis und erhöht damit das Eigenkapital.

Bestandteile des Erfüllungsbetrags

  • Einzelkosten: direkt zurechenbare Kosten (Material, Fremdleistungen, Personalkosten)
  • Gemeinkosten: anteilige Verwaltungs- und Vertriebskosten, soweit sie für die Erfüllung anfallen
  • Preis- und Kostensteigerungen: künftige Entwicklungen sind zu berücksichtigen
  • Keine Gewinnaufschläge: Eigenleistungen dürfen keinen Gewinn enthalten

Bewertungsvereinfachungen und Schätzverfahren

In der Praxis werden häufig pauschale Schätzverfahren eingesetzt, insbesondere bei Gewährleistungsrückstellungen oder Prozesskosten. Zulässig sind:

  • Durchschnittswerte aus Vergangenheitsdaten (z. B. Garantiequote auf Umsatz)
  • Gutachten externer Sachverständiger (z. B. Altersteilzeit, Prozessrisiken)
  • Versicherungsmathematische Berechnungen (z. B. Pensionsrückstellungen)

„Die Bewertung von Rückstellungen erfordert kaufmännisches Urteilsvermögen. Wir empfehlen, die Schätzgrundlagen schriftlich zu dokumentieren – das erleichtert die Betriebsprüfung und die Abschlussprüfung erheblich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Typische Rückstellungen in der GmbH-Praxis

In der GmbH-Bilanzierung treten bestimmte Rückstellungsarten besonders häufig auf. Sie sind für den Jahresabschluss 2025 (Stichtag 31.12.2025) von zentraler Bedeutung und erfordern eine sorgfältige Einzelfallprüfung.

1. Rückstellung für ausstehende Rechnungen

Wurden Leistungen vor dem Bilanzstichtag bezogen, die Rechnung ist jedoch erst nach dem Stichtag eingegangen, ist eine Rückstellung für ausstehende Rechnungen zu bilden. Die Bewertung erfolgt mit dem erwarteten Rechnungsbetrag. Diese Rückstellung ist steuerlich voll anerkannt.

2. Steuerrückstellungen

Für Steuern, die wirtschaftlich in 2025 verursacht wurden, aber erst 2026 festgesetzt oder gezahlt werden, ist eine Steuerrückstellung zu bilden – etwa für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer-Nachzahlungen. Die Höhe richtet sich nach der voraussichtlichen Steuerlast.

3. Gewährleistungsrückstellungen

Für gesetzliche oder vertraglich zugesagte Gewährleistungen (z. B. bei Produkt- oder Bauleistungen) ist eine Gewährleistungsrückstellung nach § 249 Abs. 1 S. 1 HGB zu bilden. Die Bewertung erfolgt häufig mit Durchschnittswerten aus Vergangenheitsdaten (z. B. 2 % vom Umsatz). Handelt es sich um eine Kulanzgarantie ohne rechtliche Verpflichtung, ist die Rückstellung nur handelsrechtlich zulässig (§ 249 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HGB).

4. Rückstellung für Jahresabschlusserstellung und Abschlussprüfung

Die Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses 2025 und die Abschlussprüfung fallen wirtschaftlich in 2025 an, werden jedoch oft erst 2026 in Rechnung gestellt. Daher ist eine Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten zu bilden. Diese Rückstellung ist steuerlich anerkannt.

Praxishinweis

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, kennt die Kosten oft bereits im Voraus. OnlineBilanz bietet hier transparente Festpreise – die Rückstellungsbildung wird dadurch erheblich vereinfacht.

5. Urlaubsrückstellungen

Für nicht genommene Urlaubstage der Arbeitnehmer ist eine Urlaubsrückstellung zu bilden. Die Bewertung erfolgt mit den auf die offenen Urlaubstage entfallenden Bruttolöhnen zuzüglich Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung. Diese Rückstellung ist handelsrechtlich zwingend, steuerlich jedoch häufig nur teilweise anerkannt.

6. Prozess- und Haftungsrückstellungen

Droht ein Rechtsstreit oder besteht eine Haftungsverpflichtung (z. B. aus Produkthaftung, Gewährleistung, Arbeitsrecht), ist eine Prozessrückstellung zu bilden, sofern die Inanspruchnahme überwiegend wahrscheinlich ist. Die Bewertung erfolgt nach dem erwarteten Schadensumfang zuzüglich Prozess- und Anwaltskosten.

Rückstellungsart Rechtsgrundlage Bewertung Steuerliche Anerkennung
Ausstehende Rechnungen § 249 Abs. 1 S. 1 HGB Erwarteter Rechnungsbetrag Ja
Steuerrückstellungen § 249 Abs. 1 S. 1 HGB Voraussichtliche Steuerlast Ja
Gewährleistung (gesetzlich) § 249 Abs. 1 S. 1 HGB Durchschnittswert/Einzelschätzung Ja
Gewährleistung (Kulanz) § 249 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HGB Durchschnittswert/Einzelschätzung Nein
Jahresabschlusskosten § 249 Abs. 1 S. 1 HGB Voraussichtliche Honorare Ja
Urlaubsrückstellung § 249 Abs. 1 S. 1 HGB Bruttolohn + AG-Anteil SV Teilweise

Buchung und Auflösung von Rückstellungen

Die Buchung einer Rückstellung erfolgt im Rahmen der Jahresabschlusserstellung. Die Auflösung kann erfolgsneutral oder erfolgswirksam erfolgen – je nachdem, ob die Verpflichtung tatsächlich eintritt oder wegfällt.

Erstmalige Bildung einer Rückstellung

Die Bildung einer Rückstellung erfolgt durch Aufwandsbuchung im Jahr der wirtschaftlichen Verursachung. Beispiel: Rückstellung für Gewährleistung in Höhe von 10.000 Euro:

  • Soll: Aufwand für Rückstellungen (Gewinnminderung) – 10.000 Euro
  • Haben: Rückstellungen für Gewährleistungen – 10.000 Euro

Die Rückstellung erscheint in der Bilanz auf der Passivseite unter den Rückstellungen. Sie mindert das Eigenkapital und damit den Gewinn.

Erfolgsneutrale Auflösung (Inanspruchnahme)

Wird die Rückstellung in Anspruch genommen, erfolgt die Auflösung erfolgsneutral. Die tatsächliche Belastung wird gegen die Rückstellung gebucht. Beispiel: Reparaturaufwand 9.500 Euro:

  • Soll: Rückstellungen für Gewährleistungen – 9.500 Euro
  • Haben: Bank/Verbindlichkeiten – 9.500 Euro

Ist die tatsächliche Belastung niedriger als die Rückstellung, entsteht ein Auflösungsgewinn, der in der GuV als Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen auszuweisen ist.

Erfolgswirksame Auflösung (Wegfall der Verpflichtung)

Fällt die Verpflichtung vollständig weg (z. B. Prozess gewonnen, Garantiefall tritt nicht ein), ist die Rückstellung erfolgswirksam aufzulösen:

  • Soll: Rückstellungen – 10.000 Euro
  • Haben: Ertrag aus Auflösung von Rückstellungen – 10.000 Euro

Achtung: Auflösungsgewinn ist steuerpflichtig

Die Auflösung einer Rückstellung führt zu einem steuerpflichtigen Ertrag, auch wenn kein Liquiditätszufluss erfolgt. Dies kann die Steuerlast im Jahr der Auflösung erhöhen.

Anpassung der Rückstellung bei veränderten Schätzungen

Ändert sich die Schätzgrundlage (z. B. höhere erwartete Kosten), ist die Rückstellung anzupassen. Eine Erhöhung führt zu zusätzlichem Aufwand, eine Verringerung zu Ertrag. Diese Anpassung erfolgt in der GuV unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. Erträgen.

Folgen fehlerhafter Rückstellungsbildung im Jahresabschluss

Eine fehlerhafte Rückstellungsbildung – sei es durch Unterlassung, Überbewertung oder unbegründete Bildung – führt zu einem Bilanzierungsverstoß und kann schwerwiegende rechtliche und steuerliche Konsequenzen haben.

1. Feststellungsverstoß und Nichtigkeit des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss einer GmbH muss gemäß § 42a GmbHG innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) nach dem Bilanzstichtag festgestellt werden. Ein fehlerhafter Jahresabschluss – etwa aufgrund unterlassener Pflichtrückstellungen – kann von der Gesellschafterversammlung nicht festgestellt werden oder muss nachträglich korrigiert werden.

2. Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Wird ein fehlerhafter Jahresabschluss offengelegt, droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB in Höhe von 500 bis 25.000 Euro. Das Bundesamt für Justiz prüft die Ordnungsmäßigkeit der Offenlegung und kann bei schwerwiegenden Fehlern ein Ordnungsgeld festsetzen.

3. Steuerliche Konsequenzen

Eine zu hohe Rückstellung mindert den Gewinn und damit die Steuerlast zu Unrecht. Bei einer Betriebsprüfung wird die Rückstellung aufgelöst, was zu Steuernachzahlungen zuzüglich Zinsen nach § 233a AO führt. Eine vorsätzlich überhöhte Rückstellung kann als Steuerhinterziehung gewertet werden (§ 370 AO).

Umgekehrt führt eine unterlassene Rückstellung zu einem zu hohen Gewinn und damit zu einer zu hohen Steuerlast im Bilanzjahr. Die Korrektur erfolgt im Folgejahr – eine rückwirkende Steuersenkung ist nicht möglich.

4. Haftungsrisiko des Geschäftsführers

Der Geschäftsführer haftet nach § 43 GmbHG für Schäden, die aus einer schuldhaften Verletzung der Sorgfaltspflichten entstehen. Dazu zählt auch die Erstellung eines ordnungsmäßigen Jahresabschlusses. Eine fehlerhafte Rückstellungsbildung kann – insbesondere bei Insolvenz – zur persönlichen Haftung führen.

„Rückstellungen sind ein sensibles Thema in der Betriebsprüfung. Unsere Steuerberater achten darauf, dass Rückstellungen nicht nur rechtlich korrekt, sondern auch prüfungssicher dokumentiert sind – das spart im Ernstfall Zeit, Geld und Nerven.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Praxistipp: Steuerberater einbeziehen

Wer unsicher ist, ob eine Rückstellung zu bilden ist oder wie sie zu bewerten ist, sollte einen Steuerberater einschalten. OnlineBilanz bietet die digitale Erstellung des Jahresabschlusses durch zugelassene Steuerberater zu transparenten Festpreisen – mit umfassender Rückstellungsprüfung.

Rückstellungen im Jahresabschluss 2025: Aktuelle Besonderheiten

Für den Jahresabschluss zum 31.12.2025 sind einige aktuelle Besonderheiten zu beachten, die sich aus wirtschaftlichen Entwicklungen, gesetzlichen Änderungen und steuerlichen Rahmenbedingungen ergeben.

Inflationsbedingte Anpassung des Erfüllungsbetrags

Die anhaltend hohe Inflation erfordert eine realistische Einbeziehung künftiger Preis- und Lohnsteigerungen in die Bewertung von Rückstellungen. Insbesondere bei langfristigen Rückstellungen (z. B. Pensionen, Altersteilzeit, Umweltverpflichtungen) sind die Inflationserwartungen zu berücksichtigen. Eine pauschale Bewertung mit historischen Werten kann zu einer Unterbewertung führen.

Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB

Die Abzinsungssätze für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht. Sie sind im Jahr 2025 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Eine höhere Abzinsung führt zu einem niedrigeren Passivausweis und damit zu einem höheren Eigenkapital.

8 Monate

Feststellungsfrist mittelgroße/große GmbH

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB

500–25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Rückstellungen für Nachhaltigkeitspflichten

Mit der zunehmenden Bedeutung von ESG-Themen (Environmental, Social, Governance) können Rückstellungen für Umweltverpflichtungen (z. B. Rückbau, Altlastensanierung, CO₂-Kompensation) an Bedeutung gewinnen. Hier ist sorgfältig zu prüfen, ob eine rechtliche oder faktische Außenverpflichtung besteht.

Digitale Offenlegung und Prüfung

Die Offenlegung des Jahresabschlusses erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. Die Rückstellungen sind im Anhang zu erläutern (§ 285 Nr. 12 HGB für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften). Eine fehlerhafte Offenlegung kann zu einem Ordnungsgeld führen.

OnlineBilanz: Jahresabschluss digital und fristgerecht

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Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Einzelunternehmer auch Rückstellungen bilden?

Ja. Auch Einzelkaufleute, die nach § 242 HGB buchführungspflichtig sind, müssen Rückstellungen bilden. Die Regelungen des § 249 HGB gelten für alle Kaufleute. Freiberufler, die eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen, bilden keine Rückstellungen, sondern erfassen Aufwendungen erst bei Zahlung.

Wie unterscheiden sich Rückstellungen von Rücklagen?

Rückstellungen sind Fremdkapital und stehen für ungewisse Verbindlichkeiten gegenüber Dritten. Rücklagen sind Eigenkapital und entstehen durch Gewinnthesaurierung. Rückstellungen mindern den Gewinn, Rücklagen werden aus dem bereits versteuerten Gewinn gebildet.

Muss ich Rückstellungen in der Steuerbilanz genauso bilden wie in der Handelsbilanz?

Nein, nicht immer. Während die Handelsbilanz dem Gläubigerschutz dient und großzügiger Rückstellungen zulässt, kennt die Steuerbilanz engere Grenzen. Wahlrückstellungen nach § 249 Abs. 2 HGB sind steuerlich nicht ansetzbar. Pensionsrückstellungen unterliegen eigenen steuerlichen Bewertungsvorschriften nach § 6a EStG.

Wie wirken sich Rückstellungen auf die Bonität und Kreditwürdigkeit aus?

Rückstellungen erhöhen die Fremdkapitalquote und reduzieren das Eigenkapital, was Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote verschlechtert. Banken analysieren jedoch auch die Qualität der Rückstellungen. Angemessene Rückstellungen für reale Risiken gelten als seriöse kaufmännische Vorsicht und stärken das Vertrauen in die Bilanzierungspraxis.

Was passiert mit nicht verbrauchten Rückstellungen?

Tritt der Grund für die Rückstellung nicht oder nur teilweise ein, ist sie zum Bilanzstichtag aufzulösen. Die Auflösung erfolgt erfolgswirksam und erhöht den Gewinn des laufenden Jahres. Bei Dauerschuldverhältnissen (z. B. Urlaubsrückstellung) erfolgt meist eine laufende Anpassung an die aktuell geschuldete Höhe.

Können Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäfte gebildet werden?

Im Handelsrecht ja, nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB besteht eine Pflicht zur Bildung von Drohverlustrückstellungen. Steuerlich sind solche Rückstellungen nach § 5 Abs. 4a EStG jedoch grundsätzlich nicht zulässig. Es entsteht also eine Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz, die über latente Steuern abzubilden ist.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 249 HGB (Rückstellungen), § 253 HGB (Bewertungsmaßstäbe), § 264 HGB (Pflicht zur Aufstellung), § 6a EStG (Pensionsrückstellungen). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Schritt 04 · KI prüft · StB kontrolliert

Automatische Plausibilitätsprüfung

Unsere KI-Assistenz prüft jede Buchung in Sekunden auf Auffälligkeiten, fehlende Belege und USt-Unstimmigkeiten – was sonst Wochen dauert. Sie bekommen eine klare Checkliste: nur das wird nachgefragt, was wirklich fehlt. Keine unnötigen Rückfragen.

schneller zum Abschluss
K
KI-Assistenz · Plausibilitätsprüfung
aktiv
Kontoauszüge vollständig 428 Buchungen
USt-Abgleich erfolgt 19 % · 7 % · RC
! 3 Belege fehlen > 1.000 € Rückfrage
Anlagenverzeichnis abgeglichen 14 Positionen
! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
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Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
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Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater