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Datum

Lesedauer

13–19 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz Anlagevermögen

Bilanz Anlagevermögen 2026: Bewertung & Gliederung

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Das Anlagevermögen bildet die langfristige Vermögensstruktur eines Unternehmens ab und wird auf der Aktivseite der Bilanz nach § 266 HGB gegliedert. Die korrekte Bewertung, planmäßige und außerplanmäßige Abschreibung sowie die Führung eines Anlagenspiegels gehören zu den zentralen Pflichten im handelsrechtlichen Jahresabschluss – sofern für das Unternehmen eine Bilanzierungspflicht nach HGB besteht. Besonders die Bewertung und Abschreibung von Sachanlagen erfordert dabei eine systematische Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften. Dieser Artikel erläutert die fachlichen Grundlagen, Bewertungsregeln und Prüfungsschwerpunkte für das Geschäftsjahr 2025/2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Das Anlagevermögen umfasst alle Vermögensgegenstände, die dem Geschäftsbetrieb dauerhaft dienen. Es wird nach § 266 HGB in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen unterteilt. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen nach § 253 HGB. Ein Anlagenspiegel dokumentiert Zu- und Abgänge sowie Abschreibungen transparent.

Was ist Anlagevermögen in der Bilanz?

Das Anlagevermögen umfasst gemäß § 247 Abs. 2 HGB alle Vermögensgegenstände, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Die klare Abgrenzung zum Umlaufvermögen erfolgt nach der Verweildauer im Unternehmen: Während Umlaufvermögen nur kurzfristig genutzt oder schnell umgesetzt wird (z. B. Vorräte, Forderungen), bleibt Anlagevermögen langfristig im Betrieb – typischerweise über mehrere Geschäftsjahre.

Die Gliederung des Anlagevermögens ist in § 266 Abs. 2 A HGB verbindlich geregelt und gliedert sich in drei Hauptkategorien: Immaterielle Vermögensgegenstände (z. B. Lizenzen, Software, Patente), Sachanlagen (z. B. Grundstücke, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) sowie Finanzanlagen (z. B. Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens, Ausleihungen). Diese Dreiteilung bildet die Grundlage jeder ordnungsgemäßen Bilanzstruktur nach HGB.

Praxistipp: Zuordnungsentscheidung dokumentieren

Die Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen muss am Abschlussstichtag klar sein. Dokumentieren Sie die Zweckbestimmung im Anlageverzeichnis – das erleichtert sowohl die Betriebsprüfung als auch die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater. Bei OnlineBilanz prüfen unsere Steuerberater die korrekte Zuordnung im Rahmen der Jahresabschlusserstellung.

Kategorie Beispiele Rechtsgrundlage
Immaterielle Vermögensgegenstände Software, Lizenzen, Patente, Konzessionen, Geschäftswert § 266 Abs. 2 A.I HGB
Sachanlagen Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge, BGA § 266 Abs. 2 A.II HGB
Finanzanlagen Beteiligungen, Ausleihungen, Wertpapiere (langfristig) § 266 Abs. 2 A.III HGB

Bilanzielle Gliederung des Anlagevermögens nach § 266 HGB

Die Aktivseite der Bilanz beginnt stets mit dem Anlagevermögen. § 266 Abs. 2 A HGB schreibt die Gliederungstiefe zwingend vor – mindestens bis zur römischen Ziffer (I, II, III), bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften bis zur arabischen Ziffer (1, 2, 3). Kleine Kapitalgesellschaften dürfen die Bilanz gemäß § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB verkürzen, müssen aber auch hier die Grundstruktur einhalten.

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Hier werden nicht-physische Wirtschaftsgüter ausgewiesen: selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte (seit BilMoG 2009 aktivierungspflichtig nach § 248 Abs. 2 HGB), entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen, EDV-Software, Geschäfts- oder Firmenwert (nur bei Unternehmenserwerb) sowie geleistete Anzahlungen. Die Abgrenzung zwischen Anschaffungskosten und sofort abzugsfähigen Betriebsausgaben erfordert besondere Sorgfalt.

II. Sachanlagen

Sachanlagen sind körperliche Vermögensgegenstände: Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken; technische Anlagen und Maschinen; andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA); geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Die detaillierte Erfassung erfolgt im Anlageverzeichnis gemäß § 6 Abs. 1 EStG, das gleichzeitig Grundlage der handelsrechtlichen Buchführung ist.

III. Finanzanlagen

Finanzanlagen umfassen langfristig gehaltene Kapitalanlagen: Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Beteiligungen, Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Wertpapiere des Anlagevermögens sowie sonstige Ausleihungen. Die Abgrenzung zwischen Finanzanlagen und Umlaufvermögen richtet sich nach der Haltedauer und der Zweckbestimmung – nicht nach der Handelbarkeit.

„In der Praxis sehen wir häufig Unsicherheiten bei der Gliederungstiefe: Kleine GmbHs dürfen zwar verkürzt bilanzieren, müssen aber trotzdem das Anlageverzeichnis vollständig führen. Die handelsrechtliche Gliederung und die steuerliche Anlagenbuchhaltung sind zwei Seiten derselben Medaille.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Bewertung: Anschaffungskosten und Herstellungskosten nach § 253 HGB

Die Erstbewertung des Anlagevermögens erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 HGB zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. § 255 Abs. 1 HGB definiert Anschaffungskosten als Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen – einschließlich Anschaffungsnebenkosten (z. B. Notargebühren, Grunderwerbsteuer) und abzüglich Anschaffungspreisminderungen (Skonti, Rabatte).

Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB umfassen Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung. Bei der Berechnung besteht für bestimmte Gemeinkostenbestandteile (z. B. Verwaltungskosten, Sozialaufwendungen) ein Aktivierungswahlrecht. Finanzierungskosten dürfen seit dem BilRUG 2015 nur noch in engen Grenzen aktiviert werden (qualifizierte Vermögensgegenstände nach § 255 Abs. 3 HGB).

Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB)

  • Kaufpreis (netto)
  • + Anschaffungsnebenkosten (z. B. Notarkosten, Transport, Montage, Zölle)
  • − Anschaffungspreisminderungen (Skonti, Rabatte, Boni)
  • + nachträgliche Anschaffungskosten (z. B. wesentliche Verbesserungen)

Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB)

  • Materialkosten (Einzelkosten)
  • Fertigungskosten (Einzelkosten)
  • Sonderkosten der Fertigung
  • Wahlrecht: Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten, Abschreibungen
  • Wahlrecht: angemessene Teile Verwaltungs- und Sozialkosten

Vorsicht bei nachträglichen Anschaffungskosten

Nachträgliche Aufwendungen dürfen nur aktiviert werden, wenn sie den Vermögensgegenstand wesentlich verbessern oder dessen Nutzungsdauer verlängern. Reine Erhaltungsaufwendungen sind sofort als Aufwand zu buchen. Die Grenzziehung ist prüfungsrelevant – im Zweifel sollte die Entscheidung mit dem Steuerberater abgestimmt werden.

Planmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 HGB

Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, müssen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB planmäßig auf die Geschäftsjahre verteilt werden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. Die Abschreibung ist Ausdruck des Wertverzehrs und folgt dem Realisationsprinzip. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist für jedes Wirtschaftsgut individuell zu schätzen – steuerlich orientiert man sich häufig an den AfA-Tabellen der Finanzverwaltung, handelsrechtlich besteht jedoch eigene Schätzungsfreiheit.

Handelsrechtlich sind grundsätzlich sowohl lineare als auch degressive oder leistungsabhängige Abschreibungsmethoden zulässig, soweit sie den tatsächlichen Wertverzehr widerspiegeln (§ 253 Abs. 3 Satz 2 HGB). Steuerlich ist seit 2011 nur noch die lineare Abschreibung möglich (§ 7 Abs. 1 EStG), mit Ausnahme von Gebäuden (§ 7 Abs. 4, 5 EStG). In der Praxis orientiert sich die Handelsbilanz meist an der Steuerbilanz, um keinen zusätzlichen Abstimmungsaufwand zu erzeugen – eine Pflicht dazu besteht jedoch nicht.

Anlagekategorie Typische Nutzungsdauer (Jahre) Abschreibungsmethode (HGB) Bemerkung
Gebäude (gewerblich) 33–50 Linear Steuerlich: 3 % p.a. (§ 7 Abs. 4 Nr. 2a EStG)
Maschinen 8–15 Linear / degressiv Branchenabhängig, AfA-Tabelle beachten
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5–13 Linear Büromöbel: 13 Jahre, EDV-Hardware: 3 Jahre
PKW 6 Linear Steuerlich einheitlich 6 Jahre
Software (Standardsoftware) 3 Linear Individualsoftware ggf. länger
Geschäfts- oder Firmenwert max. 10 (wirtschaftlich) Linear Steuerlich: 15 Jahre (§ 7 Abs. 1 Satz 3 EStG)

„Viele Mandanten übernehmen die steuerlichen AfA-Tabellen unreflektiert in die Handelsbilanz. Handelsrechtlich wäre oft eine kürzere Nutzungsdauer vertretbar – etwa bei intensiv genutzter Produktionstechnik. Wer bilanzpolitischen Spielraum nutzen möchte, sollte das mit seinem Steuerberater abstimmen.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Außerplanmäßige Abschreibung und Wertaufholung

Neben der planmäßigen Abschreibung kann eine außerplanmäßige Abschreibung erforderlich sein, wenn der beizulegende Wert (§ 253 Abs. 4 HGB) dauerhaft unter den Buchwert sinkt. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens besteht ein Abschreibungswahlrecht bei voraussichtlich vorübergehender Wertminderung (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) – mit einer wichtigen Ausnahme: Bei Finanzanlagen besteht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB auch bei vorübergehender Wertminderung ein Abschreibungswahlrecht für alle Kapitalgesellschaften.

Entfallen die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung, besteht gemäß § 280 Abs. 1 HGB (für Kapitalgesellschaften) eine Wertaufholungspflicht (sog. Zuschreibungsgebot). Der Buchwert darf jedoch höchstens auf die fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten (vermindert um planmäßige Abschreibungen) angehoben werden. Diese Regelung unterscheidet sich vom Steuerrecht, wo § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 EStG ebenfalls eine Zuschreibungspflicht vorsieht, jedoch mit eigenen Bewertungsgrenzen.

  • Prüfung zum Bilanzstichtag: Liegt eine dauerhafte oder vorübergehende Wertminderung vor?
  • Bei dauerhafter Wertminderung: außerplanmäßige Abschreibung verpflichtend (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB)
  • Bei vorübergehender Wertminderung: Wahlrecht (außer bei Finanzanlagen)
  • Wertaufholung: Prüfung, ob Gründe entfallen sind – bei Kapitalgesellschaften Zuschreibungspflicht (§ 280 HGB)
  • Dokumentation: Gründe für Wertminderung und deren Wegfall im Anhang (§ 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB) oder in der E-Bilanz vermerken

Praxistipp: Werthaltigkeitsprüfung strukturieren

Führen Sie bereits vor dem Bilanzstichtag eine Inventur der Anlagegegenstände durch und notieren Sie Hinweise auf Wertminderungen (z. B. Maschinen außer Betrieb, beschädigte Fahrzeuge, entwertete Software-Lizenzen). Das erleichtert die Jahresabschlusserstellung erheblich und vermeidet nachträgliche Korrekturen. Bei OnlineBilanz unterstützen unsere Steuerberater Sie mit strukturierten Checklisten und prüfen die Wertansätze im Rahmen des Jahresabschlusses.

Anlagenspiegel und Anlageverzeichnis: Pflicht und Praxis

Das Anlageverzeichnis ist steuerlich verpflichtend (§ 6 Abs. 1 EStG, R 5.1 EStR) und dient als Nachweis für die Anschaffung, Abschreibung und den Abgang aller Anlagegüter. Es enthält für jedes Wirtschaftsgut: Bezeichnung, Anschaffungs- oder Herstellungskosten, Zeitpunkt der Anschaffung/Herstellung, Nutzungsdauer, jährliche Abschreibungsbeträge, Buchwert zum Bilanzstichtag sowie Zu- und Abgänge des Geschäftsjahres. In der Praxis wird das Anlageverzeichnis meist elektronisch in der Finanzbuchhaltungssoftware geführt.

Der Anlagenspiegel (auch Anlagespiegel) ist hingegen ein handelsrechtliches Instrument und für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften gemäß § 284 Abs. 3 HGB verpflichtend im Anhang anzugeben. Er zeigt die Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten und der Abschreibungen für jede Anlagekategorie (Immaterielle, Sachanlagen, Finanzanlagen) sowie die Zu- und Abgänge. Kleine Kapitalgesellschaften sind nach § 288 HGB von der Erstellung des Anlagenspiegels befreit, müssen aber das Anlageverzeichnis für Steuerzwecke führen.

Aufbau des Anlagenspiegels (Beispiel)

Anlagekategorie AHK 01.01.2025 Zugänge Abgänge AHK 31.12.2025 Kum. AfA 01.01. AfA 2025 Kum. AfA 31.12. Buchwert 31.12.2025
I. Immaterielle VG 50.000 10.000 0 60.000 20.000 12.000 32.000 28.000
II. Sachanlagen 800.000 120.000 30.000 890.000 320.000 89.000 409.000 481.000
III. Finanzanlagen 200.000 0 0 200.000 0 0 0 200.000
Summe Anlagevermögen 1.050.000 130.000 30.000 1.150.000 340.000 101.000 441.000 709.000

In der E-Bilanz (elektronische Übermittlung der Steuerbilanz gemäß § 5b EStG) sind die Bewegungsdaten des Anlagevermögens ebenfalls zu übermitteln – die korrekte Pflege des Anlageverzeichnisses ist damit nicht nur handels-, sondern auch steuerrechtlich zentral.

Bilanzpolitische Spielräume und steuerliche Abweichungen

Obwohl Handels- und Steuerbilanz nach dem Maßgeblichkeitsprinzip (§ 5 Abs. 1 EStG) grundsätzlich übereinstimmen sollen, existieren zahlreiche Abweichungen – insbesondere beim Anlagevermögen. Handelsrechtliche Wahlrechte (z. B. außerplanmäßige Abschreibung bei vorübergehender Wertminderung) können bilanzpolitisch genutzt werden, um das Jahresergebnis zu steuern. Steuerlich sind solche Wahlrechte oft eingeschränkt oder nicht vorhanden.

Typische Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz

  • Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Steuerlich sofortige Abschreibung bis 800 Euro (§ 6 Abs. 2 EStG), Poolabschreibung bis 1.000 Euro möglich (§ 6 Abs. 2a EStG). Handelsrechtlich besteht kein solches Wahlrecht – GWG können jedoch als geringwertig behandelt und sofort abgeschrieben werden, wenn dies den GoB entspricht.
  • Geschäfts- oder Firmenwert: Handelsrechtlich planmäßige Abschreibung über die wirtschaftliche Nutzungsdauer (üblicherweise max. 10 Jahre), steuerlich zwingend 15 Jahre (§ 7 Abs. 1 Satz 3 EStG).
  • Sonderabschreibungen nach § 7g EStG: Rein steuerliche Vergünstigung für kleine und mittlere Betriebe – handelsrechtlich nicht zulässig. Führt zu latenten Steuern (§ 274 HGB).
  • Wertaufholung: Handelsrechtlich Pflicht bei Wegfall der Gründe (§ 280 HGB), steuerlich ebenfalls (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 EStG) – jedoch mit unterschiedlicher Obergrenze.
  • Abschreibungsmethode: Steuerlich seit 2011 nur linear (außer Gebäude-AfA), handelsrechtlich auch degressiv oder leistungsabhängig möglich.

„Die Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz werden gerne übersehen. Wer diese Unterschiede gezielt nutzt, kann den handelsrechtlichen Jahresabschluss optimieren, ohne steuerliche Nachteile in Kauf zu nehmen. Wichtig ist, dass die Unterschiede im Anhang oder in Überleitungsrechnungen dokumentiert werden – insbesondere bei latenten Steuern.”

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert von der fachlichen Beurteilung dieser Wahlrechte und Abweichungen. Auf OnlineBilanz.de erstellen unsere zugelassenen Steuerberater den Jahresabschluss zu transparenten Festpreisen und berücksichtigen dabei sowohl handels- als auch steuerrechtliche Optimierungen.

Besonderheiten bei kleinen Kapitalgesellschaften (§ 267 HGB)

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB (Bilanzsumme bis 6 Mio. Euro, Umsatzerlöse bis 12 Mio. Euro, durchschnittlich bis 50 Arbeitnehmer – zwei der drei Merkmale müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein) profitieren von zahlreichen Erleichterungen bei Bilanzierung und Offenlegung. Diese betreffen auch das Anlagevermögen.

Bilanzierungserleichterungen für kleine KapGes

  • Verkürzte Bilanzgliederung: nur Buchstaben und römische Ziffern (§ 266 Abs. 1 Satz 3 HGB)
  • Kein Anlagenspiegel im Anhang erforderlich (§ 288 HGB)
  • Vereinfachter Anhang: nur wenige Pflichtangaben (§ 288 HGB)
  • Keine Segmentberichterstattung

Pflichten bleiben bestehen

  • Führung eines vollständigen Anlageverzeichnisses für Steuerzwecke (§ 6 Abs. 1 EStG)
  • Offenlegung beim Unternehmensregister (§ 325 HGB) innerhalb von 12 Monaten
  • E-Bilanz-Übermittlung ans Finanzamt (§ 5b EStG)
  • Ordnungsmäßige Buchführung nach GoB

Trotz der Erleichterungen müssen kleine Kapitalgesellschaften die allgemeinen Bewertungsvorschriften des HGB (§§ 252, 253, 255) einhalten. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die Abschreibungen sind unverändert nach den gesetzlichen Vorschriften zu ermitteln. Die Verkleinerung betrifft ausschließlich die Darstellung und den Umfang der Anhangangaben – nicht die Bewertung selbst.

Offenlegung: Nur noch beim Unternehmensregister

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Kleine GmbHs müssen Bilanz und Anhang offenlegen (§ 325 HGB), die Gewinn- und Verlustrechnung darf entfallen, wenn im Anhang die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis angegeben werden. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag – bei Verstoß droht ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro (§ 335 HGB).

Häufige Fehler und Prüfungsschwerpunkte beim Anlagevermögen

Das Anlagevermögen ist regelmäßig Gegenstand von Betriebsprüfungen und Jahresabschlussprüfungen. Fehlerhafte Bewertungen oder unvollständige Dokumentationen führen zu Korrekturen, Steuernachzahlungen oder im schlimmsten Fall zur Versagung des Bestätigungsvermerks. Die folgenden Fehlerquellen tauchen in der Praxis besonders häufig auf.

Top-Fehlerquellen in der Praxis

  1. Falsche Zuordnung zwischen Anlage- und Umlaufvermögen: Werden Vermögensgegenstände fälschlicherweise dem Umlaufvermögen zugeordnet, entfallen planmäßige Abschreibungen. Umgekehrt können kurzfristig gehaltene Wertpapiere nicht im Anlagevermögen ausgewiesen werden.
  2. Unvollständige Anschaffungskosten: Nebenkosten (Fracht, Montage, Inbetriebnahme) werden vergessen oder fälschlicherweise sofort als Aufwand gebucht. § 255 Abs. 1 HGB verlangt jedoch die Einbeziehung aller Kosten bis zur Betriebsbereitschaft.
  3. Nicht dokumentierte Nutzungsdauer: Die geschätzte Nutzungsdauer muss nachvollziehbar sein. Weicht sie von den AfA-Tabellen ab, ist eine Begründung erforderlich.
  4. Fehlende außerplanmäßige Abschreibung: Wertminderungen (z. B. beschädigte Maschinen, veraltete Software) werden nicht erkannt oder nicht abgeschrieben – ein Verstoß gegen § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB.
  5. Unterlassene Wertaufholung: Bei Kapitalgesellschaften besteht nach § 280 HGB eine Zuschreibungspflicht, wenn die Gründe für die Abschreibung entfallen sind. Wird diese unterlassen, ist die Bilanz fehlerhaft.
  6. Kein ordnungsgemäßes Anlageverzeichnis: Fehlende oder lückenhafte Anlagenverzeichnisse führen zu erheblichem Mehraufwand bei Betriebsprüfungen und können die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung insgesamt infrage stellen.
  7. GWG-Poolabschreibung fehlerhaft angewendet: Steuerlich nach § 6 Abs. 2a EStG zulässig, jedoch nur für Wirtschaftsgüter zwischen 250 und 1.000 Euro netto. Werden falsche Werte eingestellt, entsteht Korrekturaufwand.
  8. Fehlerhafte Abgangsbuchung: Wird ein Anlagegut veräußert oder verschrottet, muss es vollständig aus dem Anlageverzeichnis ausgebucht werden (inkl. kumulierter Abschreibungen). Restbuchwerte sind erfolgswirksam auszubuchen.

Betriebsprüfung: Anlageverzeichnis griffbereit halten

Bei Betriebsprüfungen gehört das Anlageverzeichnis zu den ersten angeforderten Unterlagen. Stellen Sie sicher, dass es vollständig, aktuell und nachvollziehbar ist – einschließlich Belegen für Anschaffungen, Abgänge und außerplanmäßige Abschreibungen. Lücken oder Unstimmigkeiten führen zu Schätzungen durch das Finanzamt, die meist zu Ihrem Nachteil ausfallen.

„Wir sehen in der Praxis immer wieder, dass das Anlageverzeichnis während des Jahres vernachlässigt wird und dann zum Jahresabschluss in Hektik nachgepflegt werden muss. Dabei ist die laufende Pflege deutlich einfacher – und sie schützt vor bösen Überraschungen bei Betriebsprüfungen.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Wann muss ein geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) aktiviert werden?

Bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro netto können nach § 6 Abs. 2 EStG sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Steuerlich besteht ab 250 Euro eine Aktivierungspflicht, es sei denn, die Sofortabschreibung wird gewählt. Handelsrechtlich gilt eine Aktivierungspflicht grundsätzlich ab Wesentlichkeit, wobei Vereinfachungsregelungen analog der Steuerbilanz zulässig sind.

Kann Anlagevermögen in Umlaufvermögen umgegliedert werden?

Ja, wenn sich die Zweckbestimmung ändert. Beispiel: Ein bislang betrieblich genutztes Grundstück soll verkauft werden. Es erfolgt dann eine Umgliederung von Sachanlagen (Anlagevermögen) zu Vorräten oder sonstigen Vermögensgegenständen (Umlaufvermögen). Die Bewertung erfolgt zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Wert nach § 253 Abs. 4 HGB.

Welche Rolle spielt der Anlagenspiegel im Jahresabschluss?

Der Anlagenspiegel ist nach § 284 Abs. 3 HGB im Anhang offenzulegen und zeigt für jede Anlageklasse die Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen. Er dient der Transparenz und ist ein zentrales Prüfinstrument für Wirtschaftsprüfer und Betriebsprüfer. Kleine Kapitalgesellschaften sind unter bestimmten Bedingungen von der Offenlegung befreit.

Was passiert bei fehlerhafter Aktivierung von Anlagevermögen?

Fehlerhafte Aktivierungen führen zu Bilanzberichtigungen nach § 4 Abs. 2 EStG bzw. GoB. Wurde z. B. Instandhaltung aktiviert statt als Aufwand gebucht, muss die Bilanz korrigiert werden. Bei wesentlichen Fehlern ist eine Anpassung der Vorjahreswerte erforderlich. In Betriebsprüfungen können solche Fehler zu Gewinnkorrekturen und Nachzahlungen führen.

Ist eine steuerliche Sonderabschreibung nach § 7g EStG in der Handelsbilanz zulässig?

Nein, § 7g EStG (Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung) gilt ausschließlich steuerlich. In der Handelsbilanz nach HGB sind nur planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB sowie außerplanmäßige Abschreibungen bei dauerhafter Wertminderung zulässig. Es entstehen somit latente Steuern nach § 274 HGB, die im Anhang oder in der Bilanz auszuweisen sind.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 253 HGB – Zugangs- und Folgebewertung, § 284 HGB – Erläuterung der Bilanz (Anhang), § 267 HGB – Größenklassen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert

So läuft der Prozess

Vom ersten Beleg bis zur letzten Einreichung – unsere Steuerberater und unsere KI-Assistenz sind an Ihrer Seite. Klar geführt, strukturiert und ohne Stress – von Anfang bis Ende.

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Schritt 01 · 60 Sekunden

Festpreis berechnen – sofort, verbindlich

Geben Sie Umsatz und Rechtsform an – und Sie sehen in Sekunden Ihren verbindlichen Jahrespreis. Keine Anfrage, kein Wartezimmer, kein "wir melden uns". Transparent, fix, ohne versteckte Kosten.

sicher bezahlen · PayPal · Klarna · Rechnung
Festpreisrechnerlive
bis 50 T€ bis 100 T€ bis 300 T€ bis 500 T€
1.069,21 €499,95 €
inkl. MwSt · Bilanz · Steuererklärungen · Offenlegung
Festpreis berechnen
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Schritt 02 · Rückruf binnen 1 Werktag

Persönliches Kennenlernen am Telefon

Keine Chatbots, keine Warteschleife. Servet Gündogan, unsere Büroleitung, ruft Sie persönlich zurück. In rund 15 Minuten besprechen wir Ihre Situation, zeigen Ihnen den Ablauf und prüfen gemeinsam, ob Ihr Unternehmen zu uns passt. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob wir zusammenarbeiten – kein Druck, kein Risiko.

0711 – 968 881 55
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Kundensupport
"Erzählen Sie mir kurz, was Sie bewegt – und ich erkläre, wie wir helfen können."
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Schritt 03 · geführtes Onboarding

Einfach hochladen – wir übernehmen

Lexoffice, SevDesk, DATEV, Excel – egal welches Programm: Export rein, fertig. Keine Umstellung, kein Lernen, kein neues Tool. Was Sie schon haben, reicht. Unsere KI-Assistenz führt Sie Schritt für Schritt – fünf Minuten, dann sind Sie durch.

Drag & Drop · GoBD-konform
Buchhaltungsprogramm wählen
LLexoffice
SSevDesk
DDATEV
+manuell
Belege hierher ziehenPDF, JPG, CSV · bis 50 MB pro Datei
Rechnungen_Q4.zip 78 %
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Schritt 04 · KI prüft · StB kontrolliert

Automatische Plausibilitätsprüfung

Unsere KI-Assistenz prüft jede Buchung in Sekunden auf Auffälligkeiten, fehlende Belege und USt-Unstimmigkeiten – was sonst Wochen dauert. Sie bekommen eine klare Checkliste: nur das wird nachgefragt, was wirklich fehlt. Keine unnötigen Rückfragen.

schneller zum Abschluss
K
KI-Assistenz · Plausibilitätsprüfung
aktiv
Kontoauszüge vollständig 428 Buchungen
USt-Abgleich erfolgt 19 % · 7 % · RC
! 3 Belege fehlen > 1.000 € Rückfrage
Anlagenverzeichnis abgeglichen 14 Positionen
! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
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Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
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Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater