GmbH-Betrieb · Laufende Kosten · Jahresbudget
GmbH Kosten pro Jahr: Alle laufenden Kosten im Überblick (mit 3 Rechenbeispielen)
Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 13 Minuten
Kurzantwort
Die GmbH Kosten pro Jahr setzen sich aus rund 8 Posten zusammen: Steuerberater/Jahresabschluss (1.500–6.000 € klassisch, 499,95 € bei OnlineBilanz), laufende Buchhaltung (1.800–4.800 €), Buchhaltungssoftware (360–960 €), Steuererklärungen (600–2.000 €), Offenlegung Unternehmensregister (30–300 €), IHK-Beitrag (200–1.500 €), Versicherungen (400–2.500 €), Gewerbesteuer + KSt (gewinnabhängig). Für eine kleine Solo-GmbH realistische Jahresfixkosten: 3.500–5.500 €. Mit OnlineBilanz-Festpreis: 1.500–2.500 € — Ersparnis bis zu 60 %.
Wer eine GmbH gründet oder betreibt, muss mit laufenden jährlichen Kosten rechnen — und diese sind deutlich höher als bei Einzelunternehmen. Dieser Leitfaden gibt einen vollständigen Überblick über alle typischen Kostenposten, zeigt drei realistische Szenarien für unterschiedliche GmbH-Größen und wie Sie mit dem OnlineBilanz-Festpreismodell bis zu 60 % sparen können — ohne Qualitätsverlust.
Inhaltsverzeichnis
- Fixkosten vs. variable Kosten
- Alle 8 Kostenposten im Detail
- 1. Steuerberater / Jahresabschluss
- 2. Laufende Buchhaltung
- 3. Buchhaltungssoftware
- 4. Steuererklärungen
- 5. Offenlegung beim Unternehmensregister
- 6. IHK-Beitrag (Industrie- und Handelskammer)
- 7. Versicherungen
- 8. Steuern (gewinnabhängig)
- 3 Rechenbeispiele nach GmbH-Größe
- Wie Sie an GmbH-Kosten sparen können
- Häufige Fragen
- Fazit
3.500–5.500 €
Fixkosten Solo-GmbH pro Jahr (klassisch)
8 Posten
Typische GmbH-Kosten-Positionen
bis 60 %
Ersparnis mit OnlineBilanz
1. Fixkosten vs. variable Kosten
Bei einer GmbH unterscheidet man zwei Arten von laufenden jährlichen Kosten:
Fixkosten (planbar)
Kosten, die unabhängig vom Geschäftsverlauf anfallen: Steuerberater-Pauschalen, Software-Abos, IHK-Beitrag, Basisversicherungen, Offenlegungsgebühren. Diese können Sie sehr präzise budgetieren.
Variable Kosten (gewinnabhängig)
Kosten, die vom Geschäftsergebnis oder Umsatz abhängen: Körperschaftsteuer (15 % auf Gewinn), Gewerbesteuer (ca. 14–17 % gemeindeabhängig), Solidaritätszuschlag, variable Versicherungsanteile. Diese sind schwerer planbar.
In diesem Artikel fokussieren wir Fixkosten
Die Frage „GmbH Kosten pro Jahr“ meint in der Praxis meist die Fixkosten — also das, was die GmbH unabhängig vom Gewinn zahlen muss. Variable Gewinnsteuern behandeln wir separat im Abschnitt 8. Kernfrage für Gründer: „Wie viel kostet mich die GmbH selbst, auch wenn ich wenig verdiene?“
2. Alle 8 Kostenposten im Überblick
Die typischen laufenden Kosten einer GmbH auf einen Blick. Die Spanne zeigt: klassischer Steuerberater-Weg vs. OnlineBilanz-Festpreis.
| Kostenposten | Pro Jahr (klassisch) | Mit OnlineBilanz |
|---|---|---|
| Steuerberater / Jahresabschluss | 1.500–6.000 € | 499,95 € (inkl. alles) |
| Laufende Buchhaltung (durch StB) | 1.800–4.800 € | 0 € (selbst oder Software) |
| Buchhaltungssoftware | 360–960 € | 360–1.200 € |
| Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt) | 600–2.000 € | inklusive (499,95 €) |
| Offenlegung Unternehmensregister | 30–300 € (oft + StB-Honorar) | inklusive |
| IHK-Beitrag | 200–1.500 € | 200–1.500 € (gleich) |
| Versicherungen | 400–2.500 € | 400–2.500 € (gleich) |
| Gewerbesteuer + KSt (bei Gewinn) | ca. 30 % vom Gewinn | ca. 30 % vom Gewinn |
| Summe Fixkosten (ohne Steuern) | 4.890–18.060 € | 1.459,95–5.699,95 € |
3. Steuerberater / Jahresabschluss
Der größte Einzelposten. Jede GmbH ist nach §§ 238, 242 HGB zur doppelten Buchführung und zum Jahresabschluss mit Bilanz, GuV und ggf. Anhang verpflichtet. Die E-Bilanz muss per StB-Signatur an ELSTER übermittelt werden — selbst ohne StB geht das in der Praxis kaum.
Was kostet der Jahresabschluss?
- Kleine GmbH (Umsatz bis 250.000 €): 1.500–2.500 € bei klassischem StB (nach StBVV §§ 35, 24)
- Mittlere GmbH (Umsatz 250–750.000 €): 2.500–4.500 €
- Größere GmbH (Umsatz 750.000–3 Mio €): 4.000–6.000 €
- OnlineBilanz-Festpreis: 499,95 € inkl. MwSt. — unabhängig von Größe, inkl. aller Steuererklärungen und Offenlegung
Details zu Steuerberater-Kosten
Ausführlich mit StBVV-Rechnungen: Was kostet der Jahresabschluss beim Steuerberater?. Und für UGs: Kosten Steuerberater UG.
4. Laufende Buchhaltung
Separate Position — viele Steuerberater rechnen die laufende Buchhaltung getrennt vom Jahresabschluss ab. Typisch monatlich gebucht: Eingangs-/Ausgangsrechnungen, Banken, Kasse, USt-Voranmeldungen.
| Variante | Pro Monat | Pro Jahr |
|---|---|---|
| Komplett durch StB (klassisch) | 150–400 € | 1.800–4.800 € |
| Mix: DIY + StB-Prüfung quartalsweise | 60–120 € | 720–1.440 € |
| Komplett selbst mit Software (DIY) | 30–80 € | 360–960 € |
Das OnlineBilanz-Modell: DIY + Festpreis-Jahresabschluss
OnlineBilanz-Mandanten machen typisch die laufende Buchhaltung selbst (mit DATEV, Lexware oder Buchhaltungsbutler) und beauftragen den Jahresabschluss zum Festpreis. Das spart gegenüber einem Vollservice-StB 2.000–4.500 € pro Jahr — bei gleicher Rechtssicherheit und StB-Signatur.
5. Buchhaltungssoftware
Unabhängig davon, ob Sie selbst buchen oder nicht: Eine GoBD-konforme Buchhaltungssoftware ist Pflicht (Excel/Google Sheets sind nicht GoBD-konform).
| Software | Pro Monat | Pro Jahr |
|---|---|---|
| DATEV Unternehmen Online (über StB) | 30–80 € | 360–960 € |
| Lexware Plus | ab 40 € | ab 480 € |
| Buchhaltungsbutler | ab 29 € | ab 348 € |
| sevdesk | ab 25 € | ab 300 € |
| CANDIS (Belegmanagement + Export) | 40–100 € | 480–1.200 € |
6. Steuererklärungen
Die GmbH muss mindestens drei Steuererklärungen pro Jahr abgeben: Körperschaftsteuer (KSt), Gewerbesteuer (GewSt) und Umsatzsteuer-Jahreserklärung (USt). Die monatlichen/quartalsweisen USt-Voranmeldungen laufen zusätzlich.
Klassischer StB berechnet separat
KSt: 250–800 € / GewSt: 200–700 € / USt-Jahres: 150–500 €. Gesamtkosten typisch 600–2.000 €.
Bei OnlineBilanz inkludiert
Alle Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt-Jahres) sind im Festpreis von 499,95 € inkl. MwSt. enthalten. Kein separater Aufschlag.
7. Offenlegung beim Unternehmensregister
Nach § 325 HGB muss die GmbH ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister offenlegen (früher über Bundesanzeiger, seit 2022 direkt). Kleinstkapitalgesellschaften haben zusätzlich die Option der Hinterlegung.
- Einreichungsgebühr Unternehmensregister: 30–80 €
- StB-Honorar für die Einreichung: klassisch 150–300 € zusätzlich
- OnlineBilanz: Offenlegung + Einreichungsgebühr komplett im Festpreis enthalten
Vorsicht bei Fristversaumnis: Ordnungsgeld ab 2.500 €
Wer die Offenlegungsfrist verpasst, bekommt vom Bundesamt für Justiz eine Mahnung mit Ordnungsgeld-Androhung. Mindestens 2.500 € Strafe, wiederholt bei weiterer Versäumnis. Details im Leitfaden Ordnungsgeld Bundesamt für Justiz.
8. IHK-Beitrag (Industrie- und Handelskammer)
Jede GmbH ist automatisch Pflichtmitglied ihrer regionalen Industrie- und Handelskammer (IHK). Der IHK-Beitrag setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
Grundbeitrag
Fester Betrag, abhängig von der IHK und Gewerbeertrag. Typisch 150–1.200 € pro Jahr. Kleine GmbHs mit geringem Gewinn zahlen oft nur den Mindestbeitrag.
Umlage
Prozentualer Anteil vom Gewerbeertrag (nach Gewerbesteuer). Typisch 0,15–0,5 %. Bei kleinen GmbHs oft nur wenige Euro — bei höherem Gewinn kann das mehrere hundert Euro ausmachen.
Befreiung bei geringem Gewerbeertrag
Bei einem Gewerbeertrag unter 5.200 € pro Jahr ist die GmbH von der IHK-Umlage befreit (nicht aber vom Grundbeitrag). Existenzgründer in den ersten 2 Jahren können zudem unter Umständen eine Beitragsbefreiung beantragen, wenn Gewerbeertrag unter 25.000 €.
9. Versicherungen
Je nach Geschäftsmodell unterschiedlich, aber einige sind für die meisten GmbHs sinnvoll oder quasi-pflicht:
| Versicherung | Pro Jahr | Zweck |
|---|---|---|
| Betriebshaftpflicht | 150–1.500 € | Schäden an Dritten durch Geschäftstätigkeit |
| D&O-Versicherung (Geschäftsführer) | 400–1.200 € | Haftung der Geschäftsführung persönlich |
| Rechtsschutz Firmen | 300–800 € | Rechtsstreitigkeiten |
| Cyber-Versicherung | 400–1.500 € | Datenschutzverletzungen, Ransomware |
| Inhalt / Gebäude (bei eigenem Büro) | 200–800 € | Diebstahl, Feuer, Wasser |
| Berufshaftpflicht (bei StB / Rechtsanwalt-GmbH) | 600–2.500 € | Pflicht für bestimmte Berufsgruppen |
Was wirklich nötig ist
Für eine normale Dienstleistungs- oder Handels-GmbH sind typisch Betriebshaftpflicht + D&O-Versicherung das Minimum. Jahresbudget: 400–2.500 €. Die anderen Versicherungen sind optional und hängen vom Geschäftsmodell ab.
10. Steuern (gewinnabhängig)
Zusätzlich zu den Fixkosten zahlt die GmbH auf ihren Gewinn mehrere Steuerarten:
- Körperschaftsteuer (KSt): 15 % auf den Gewinn, gleich in ganz Deutschland
- Solidaritätszuschlag: 5,5 % auf die KSt — effektiv 0,825 % auf den Gewinn
- Gewerbesteuer (GewSt): 3,5 % (Steuermessbetrag) × Hebesatz der Gemeinde (meist 350–450 %) = effektiv 12,25–15,75 % auf den Gewerbeertrag
- Gesamtbelastung: ca. 28–32 % vom Gewinn, abhängig vom Gemeinde-Hebesatz
Rechenbeispiel: 100.000 € Gewinn (Stuttgart, Hebesatz 420 %)
| Gewinn vor Steuern | 100.000 € |
| Körperschaftsteuer (15 %) | 15.000 € |
| Solidaritätszuschlag (5,5 % auf KSt) | 825 € |
| Gewerbesteuer (3,5 % × 420 %) | 14.700 € |
| Gesamtsteuer | 30.525 € (30,53 %) |
Effektive Steuerbelastung: 30,53 %. In Gemeinden mit geringerem Hebesatz entsprechend weniger, in Großstädten mit hohem Hebesatz (z.B. München 490 %) etwas mehr.
11. 3 Rechenbeispiele nach GmbH-Größe
Szenario 1: Solo-GmbH (Consulting, Umsatz 80.000 €)
Solo-Berater-GmbH, 1 Geschäftsführer, keine Mitarbeiter
| Klassischer Weg | Mit OnlineBilanz |
|---|---|
| Jahresabschluss beim StB | 1.800 € |
| Laufende Buchhaltung StB (3 h/Monat) | 1.800 € |
| DATEV-Software | 600 € |
| Steuererklärungen extra | 800 € |
| Offenlegung + StB-Einreichung | 180 € |
| IHK-Beitrag (Mindestbetrag) | 200 € |
| Betriebshaftpflicht | 300 € |
| D&O-Basis | 400 € |
| Summe klassisch | 6.080 €/Jahr |
Mit OnlineBilanz-Modell: Software 600 € + OnlineBilanz 499,95 € + IHK 200 € + Versicherungen 700 € = ca. 2.000 €/Jahr. Ersparnis: 4.080 €/Jahr (67 %).
Szenario 2: Kleine Handels-GmbH (Umsatz 350.000 €, 2 Mitarbeiter)
Handels-GmbH, 1 Geschäftsführer + 2 Angestellte
| Klassischer Weg | Mit OnlineBilanz |
|---|---|
| Jahresabschluss beim StB | 3.200 € |
| Laufende Buchhaltung StB | 3.600 € |
| Lohnbuchhaltung (pro Mitarbeiter) | 720 € |
| DATEV-Software | 720 € |
| Steuererklärungen extra | 1.200 € |
| Offenlegung + Einreichung | 220 € |
| IHK-Beitrag | 500 € |
| Versicherungen (Basis) | 1.200 € |
| Summe klassisch | 11.360 €/Jahr |
Mit OnlineBilanz-Modell (DIY-Buchhaltung + Festpreis): Software 720 € + Lohn-Service 720 € + OnlineBilanz 499,95 € + IHK 500 € + Versicherungen 1.200 € = ca. 3.640 €/Jahr. Ersparnis: 7.720 €/Jahr (68 %).
Szenario 3: Mittelgroße Dienstleistungs-GmbH (Umsatz 1,2 Mio €, 6 Mitarbeiter)
Dienstleistungs-GmbH, 6 Mitarbeiter
| Klassischer Weg | Mit OnlineBilanz |
|---|---|
| Jahresabschluss beim StB | 4.500 € |
| Laufende Buchhaltung StB | 6.000 € |
| Lohnbuchhaltung (6 MA) | 2.160 € |
| DATEV-Software | 960 € |
| Steuererklärungen extra | 1.800 € |
| Offenlegung + Einreichung | 300 € |
| IHK-Beitrag | 1.200 € |
| Versicherungen (D&O + Haftpflicht + Rechtsschutz) | 2.400 € |
| Summe klassisch | 19.320 €/Jahr |
Mit OnlineBilanz-Modell (DIY + Festpreis, eigene Lohnbuchhaltung via Software): Software 960 € + Lohn-Service 2.160 € + OnlineBilanz 499,95 € + IHK 1.200 € + Versicherungen 2.400 € = ca. 7.220 €/Jahr. Ersparnis: 12.100 €/Jahr (63 %).
„Der größte Fehler von GmbH-Gründern ist, dass sie die laufenden Kosten unterschätzen. Eine Solo-GmbH kostet klassisch 5–7.000 €/Jahr allein an Fixkosten — ohne einen Euro Gewinnsteuer. Wer von Anfang an auf das DIY+Festpreis-Modell setzt, spart 60–70 %. Das ist bei Solo-GmbHs oft der Unterschied zwischen rentabel und nicht-rentabel.“
— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz
12. Wie Sie an GmbH-Kosten sparen können
Fünf konkrete Strategien, um die laufenden Jahreskosten Ihrer GmbH deutlich zu reduzieren:
- Laufende Buchhaltung selbst machen: Mit moderner Software (sevdesk, Buchhaltungsbutler) 30–80 €/Monat — spart gegenüber StB 2.000–4.000 €/Jahr
- Festpreis-Jahresabschluss nutzen: OnlineBilanz 499,95 € inkl. MwSt. statt 1.500–6.000 € — inkl. aller Steuererklärungen und Offenlegung
- Versicherungen überprüfen: Viele GmbHs sind über- oder fehlversichert. Jahres-Check spart oft 300–1.000 €
- IHK-Beitrag prüfen: Bei Gewerbeertrag unter 25.000 € ggf. Befreiung beantragen (besonders im Gründungsjahr)
- Kleinstkapitalgesellschaft-Status nutzen: Wenn Ihre GmbH die Schwellen (450k/900k/10 MA) einhält, dürfen Sie hinterlegen statt offenlegen (Privacy-Plus)
- Ruhende GmbH auflösen: Wenn die GmbH nicht mehr operativ läuft, nicht ignorieren — die Kosten laufen weiter. GmbH auflösen ist oft günstiger als Jahr für Jahr Fixkosten zu zahlen
Details zu Spar-Strategien
Ausführlich mit 5 Strategien und Rechenbeispielen: Jahresabschluss günstig machen lassen: 5 Strategien.
Weiterführende Artikel zu GmbH-Kosten
- Was kostet der Jahresabschluss beim Steuerberater?: StBVV-Gebühren im Detail
- Kosten für Buchhaltung beim Steuerberater: Laufende Buchhaltung aufgeschlüsselt
- Kosten Steuerberater UG: UG-spezifische Analyse
- Buchhaltung einer GmbH: Pflichten und Prozesse im Überblick
- Jahresabschluss günstig machen lassen: 5 konkrete Sparstrategien
- Hinterlegung oder Offenlegung: Entscheidungshilfe Kleinstkapitalgesellschaft
- Ordnungsgeld Bundesamt für Justiz: Was passiert bei Fristversaumnis
Rechtsgrundlagen & Quellen
13. Häufige Fragen
Was kostet eine GmbH mindestens pro Jahr?
Das absolute Minimum für eine Solo-GmbH mit Kleinst-Struktur liegt bei ca. 1.500–2.000 €/Jahr: Buchhaltungssoftware (360–600 €), OnlineBilanz-Festpreis (499,95 €), IHK-Mindestbeitrag (200 €), Basis-Versicherung (400–700 €). Klassisch mit Vollservice-StB sind realistisch 4.500–7.000 €/Jahr allein an Fixkosten — ohne jeden Cent Gewinnsteuer.
Lohnt sich eine GmbH bei 50.000 € Umsatz?
Wirtschaftlich betrachtet ist die GmbH bei kleinem Umsatz oft teurer als ein Einzelunternehmen. Mit Fixkosten von 2.000–5.000 €/Jahr müssten Sie bei 50.000 € Umsatz schon 4–10 % nur für die GmbH-Infrastruktur zahlen. Haftungsgründe können die GmbH trotzdem rechtfertigen — aber rechnen Sie sauber durch. Mit OnlineBilanz-Festpreis sinken die Fixkosten auf unter 2.000 €/Jahr, was die GmbH auch bei kleineren Umsätzen rentabel macht.
Muss eine ruhende GmbH trotzdem Kosten zahlen?
Ja. Solange die GmbH im Handelsregister eingetragen ist, fallen weiterhin Fixkosten an: Jahresabschluss, Offenlegung, IHK-Beitrag (bei Gewerbeertrag über 5.200 € auch Umlage), eventuell Versicherungen. Realistische Minimum-Fixkosten einer ruhenden GmbH: 1.500–2.500 €/Jahr. Wenn die GmbH nicht mehr gebraucht wird, lohnt oft die Auflösung.
Kann ich alle Kosten steuerlich absetzen?
Die meisten laufenden Kosten sind Betriebsausgaben und reduzieren den Gewinn der GmbH. Das gilt für: Steuerberater-Honorare, Buchhaltungssoftware, Versicherungen (außer privat veranlasst), IHK-Beitrag, Einreichungsgebühren. Dadurch sinkt die Steuerlast entsprechend. Praktische Regel: 100 € Kosten = ca. 30 € Steuerersparnis über KSt + GewSt. Wichtig: Ordnungsgelder oder Strafen sind nicht absetzbar.
Warum ist die GmbH teurer als ein Einzelunternehmen?
Die GmbH ist Kaufmann kraft Rechtsform und unterliegt damit der vollen Bilanzierungspflicht (Bilanz, GuV, Anhang) — im Gegensatz zum Einzelunternehmen, das meist eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) machen darf. Die doppelte Buchführung, E-Bilanz, Offenlegung und separate Steuererklärungen (KSt + GewSt zusätzlich zur ESt) sind der „Preis“ der Haftungsbeschränkung.
Wie hoch ist die Steuerlast einer GmbH?
Effektiv ca. 28–32 % auf den Gewinn, abhängig vom Gemeinde-Hebesatz. Zusammensetzung: 15 % KSt + 0,83 % Soli + 12,25–15,75 % GewSt (je nach Hebesatz). Bei Ausschüttung an Gesellschafter kommt nochmal Kapitalertragsteuer oben drauf (25 % + Soli). Gesamt-Durchgriffssteuer (GmbH + privat) bei Vollausschüttung: ca. 48–52 %.
Gibt es versteckte Kosten, die viele GmbH-Gründer vergessen?
Ja, die häufigsten Überraschungen: (1) IHK-Beitrag kommt automatisch — oft erst nach 6 Monaten. (2) Lohnbuchhaltung pro Mitarbeiter schlägt extra zu (15–30 €/Monat/MA beim StB). (3) Verfahrensdokumentation (GoBD) wird oft vergessen — bei Betriebsprüfung teuer. (4) Ordnungsgeld bei Offenlegungs-Versäumnis: 2.500–25.000 €. (5) Berufshaftpflicht der Geschäftsführer oft unterversichert.
Kann OnlineBilanz die Jahreskosten meiner GmbH senken?
Ja. Im Festpreis von 499,95 € inkl. MwSt. sind enthalten: Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang), alle Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt), E-Bilanz an ELSTER mit StB-Signatur, Offenlegung beim Unternehmensregister, 12 Monate Finanzamtsvertretung. Gegenüber klassischem StB: Ersparnis typisch 2.000–10.000 € pro Jahr — bei gleicher Rechtssicherheit und Berufshaftpflicht. Laufende Buchhaltung machen Sie selbst mit Software (DATEV, Buchhaltungsbutler, sevdesk).
14. Fazit: Realistisch planen, clever sparen
Die GmbH Kosten pro Jahr sind höher als die meisten Gründer erwarten — aber gut planbar, wenn man alle 8 Posten kennt. Realistische Jahresfixkosten liegen bei einer Solo-GmbH zwischen 3.500–7.000 € (klassisch) bzw. 1.500–2.000 € (mit OnlineBilanz-Modell). Plus gewinnabhängige Steuern von ca. 30 %.
Die größten Hebel zum Sparen: Laufende Buchhaltung selbst machen (Software 30–80 €/Monat statt StB 150–400 €/Monat), Festpreis-Jahresabschluss (OnlineBilanz 499,95 € statt 1.500–6.000 €), und Versicherungen regelmäßig prüfen. So lassen sich auch bei kleineren GmbHs die Fixkosten unter 2.000 €/Jahr halten — ohne Qualitätsverlust und mit voller Rechtssicherheit durch StB-Signatur.
GmbH-Fixkosten senken: Jahresabschluss + Steuererklärungen + Offenlegung zum Festpreis.
OnlineBilanz — 499,95 € inkl. MwSt. komplett: Bilanz, GuV, Anhang, alle Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt), E-Bilanz, Offenlegung, StB-Signatur mit Berufshaftpflicht und 12 Monate Finanzamtsvertretung.Hinweis: Die angegebenen Kostenbereiche sind realistische Marktbereiche im Stand April 2026. Individuelle Preise können je nach Größe, Umsatz, Komplexität und regionalem Standort abweichen. Die Steuerbelastung ist abhängig vom Gemeinde-Hebesatz. Für eine konkrete Kostenplanung für Ihre GmbH: Kontakt zu OnlineBilanz. Rechtsgrundlagen: § 238 HGB, § 1 KStG, GewStG.


