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Fabian Klement
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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
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BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

9–13 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Frist 2023

Jahresabschluss Frist 2023 – Status 2026 und Schadensbegrenzung – Alles Wichtige

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss 2023 endete am 31.12.2024 nach § 325 HGB. Wer diese Frist versäumt hat, muss mit Ordnungsgeld nach § 335 HGB rechnen. Ähnliche Probleme und Konsequenzen bestanden bereits beim Jahresabschluss 2020 mit Verjährungsfragen, wo viele Unternehmen ebenfalls mit Fristen und Ordnungsgeldern konfrontiert waren. Neben der Offenlegungspflicht müssen Unternehmen auch die Abgabetermine beim Finanzamt beachten, da beide Fristen unterschiedliche rechtliche Folgen haben. Dieser Leitfaden zeigt die Rechtsgrundlagen, typische Verfahrensschritte und wie Sie jetzt noch Schadensbegrenzung betreiben können.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss 2023 endete am 31.12.2024. Seit 15 Monaten ist diese Frist abgelaufen. Wenn Sie 2023 noch nicht offengelegt haben, drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB. Sie sollten unverzüglich offenlegen, auch wenn bereits Androhungsschreiben vorliegen.

Überblick: Fristen für Jahresabschluss 2023

Für Kapitalgesellschaften mit Bilanzstichtag 31.12.2023 galten folgende gesetzliche Fristen nach HGB und GmbHG:

Frist Rechtsgrundlage Fälligkeit für 2023 Status April 2026
Feststellung (kleine GmbH) § 42a Abs. 2 GmbHG 30.11.2024 (11 Monate) Abgelaufen
Feststellung (mittelgroße/große GmbH) § 42a Abs. 1 GmbHG 31.08.2024 (8 Monate) Abgelaufen
Offenlegung § 325 Abs. 1 HGB 31.12.2024 (12 Monate) Abgelaufen

Achtung

Stand April 2026 ist die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss 2023 seit 15 Monaten überschritten. Unternehmen, die noch nicht offengelegt haben, befinden sich im Ordnungsgeldverfahren oder kurz davor.

Die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG regelt den internen Beschluss der Gesellschafter. Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB ist die externe Veröffentlichungspflicht beim Unternehmensregister.

Rechtliche Grundlagen der Offenlegungspflicht

Die Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses ergibt sich aus § 325 HGB für alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG). Seit dem DiRUG (Digitalisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister.

§ 325 HGB – Offenlegungsfrist

Nach § 325 Abs. 1 HGB müssen die gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Abschlussstichtag offenlegen. Für Bilanzstichtag 31.12.2023 bedeutet dies: spätestens am 31.12.2024.

§ 335 HGB – Ordnungsgeld bei Verspätung

Bei verspäteter oder fehlender Offenlegung kann das Bundesamt für Justiz (BfJ) nach § 335 HGB ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro festsetzen. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße, Verspätungsdauer und wiederholtem Verstoß.

Hinweis

Das Ordnungsgeld ist keine Strafe, sondern ein Zwangsmittel zur Durchsetzung der Offenlegungspflicht. Auch nach Zahlung des Ordnungsgelds bleibt die Offenlegungspflicht bestehen.

§ 42a GmbHG – Feststellungsfrist

Vor der Offenlegung muss der Jahresabschluss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Nach § 42a GmbHG gelten folgende Fristen:

  • Kleine Kapitalgesellschaften: 11 Monate nach Abschlussstichtag
  • Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften: 8 Monate nach Abschlussstichtag

Status April 2026: Was ist jetzt zu erwarten?

Im April 2026 sind seit Ablauf der Offenlegungsfrist (31.12.2024) bereits 15 Monate vergangen. Unternehmen, die den Jahresabschluss 2023 noch nicht offengelegt haben, befinden sich in einer kritischen Situation.

15

Monate seit Fristablauf

500–25.000 €

Ordnungsgeld-Spanne

100 %

Pflicht bleibt bestehen

Typischer Verfahrensablauf

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) arbeitet die verspäteten Offenlegungen nach einem standardisierten Verfahren ab:

  1. Automatische Prüfung: Das BfJ prüft regelmäßig, welche Unternehmen die Offenlegungspflicht nicht erfüllt haben
  2. Androhungsschreiben: Erste Aufforderung mit Androhung des Ordnungsgelds, meist 3-6 Monate nach Fristablauf
  3. Festsetzungsbescheid: Konkrete Festsetzung des Ordnungsgelds, wenn nach Androhung nicht offengelegt wurde
  4. Vollstreckung: Bei Nichtzahlung erfolgt die Vollstreckung durch die zuständige Landesjustizkasse

Achtung

Nach 15 Monaten Verzögerung liegt in den meisten Fällen bereits ein Festsetzungsbescheid vor. Auch wenn dieser bezahlt wurde, bleibt die Offenlegungspflicht bestehen – das Verfahren kann sich wiederholen.

Das BfJ setzt Ordnungsgelder auch wiederholt fest, solange die Offenlegungspflicht nicht erfüllt ist. Die Höhe steigt bei wiederholten Verstößen in der Regel an.

Das Ordnungsgeldverfahren im Detail

Das Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB folgt einem klar strukturierten Ablauf. Verstehen Sie die einzelnen Schritte, um richtig zu reagieren.

Phase 1: Androhung des Ordnungsgelds

Das BfJ verschickt ein Androhungsschreiben, in dem es die Offenlegung fordert und ein Ordnungsgeld androht. Typischerweise wird eine Nachfrist von 6 Wochen gesetzt. Wenn Sie innerhalb dieser Frist offenlegen, entfällt das Ordnungsgeld meist.

Phase 2: Festsetzung des Ordnungsgelds

Reagieren Sie nicht auf die Androhung, erlässt das BfJ einen Festsetzungsbescheid. Dieser enthält die konkrete Höhe des Ordnungsgelds und eine Zahlungsfrist. Gegen den Bescheid können Sie innerhalb von 2 Wochen Beschwerde einlegen.

Hinweis

Die Zahlung des Ordnungsgelds befreit nicht von der Offenlegungspflicht. Sie bleibt bestehen und das BfJ kann erneut ein Ordnungsgeld festsetzen.

Höhe des Ordnungsgelds

Das BfJ orientiert sich bei der Festsetzung an folgenden Faktoren:

Größenklasse Erstes Ordnungsgeld Wiederholtes Ordnungsgeld
Kleine Kapitalgesellschaft 500 – 2.500 € 2.500 – 10.000 €
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 2.500 – 10.000 € 10.000 – 20.000 €
Große Kapitalgesellschaft 10.000 – 25.000 € bis 25.000 €

Die genaue Höhe hängt zusätzlich von der Dauer der Verspätung und dem Verschulden ab. Bei Erstverstoß und zeitnaher Offenlegung nach Androhung bleibt es meist beim Mindestbetrag.

Beschwerde gegen Ordnungsgeld

Sie können innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung Beschwerde beim BfJ einlegen. Mögliche Gründe:

  • Offenlegung war bereits erfolgt (Nachweis erforderlich)
  • Offenlegungspflicht bestand nicht (z.B. Liquidation)
  • Höhe des Ordnungsgelds ist unangemessen
  • Formfehler im Verfahren

Achtung

Eine Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Das Ordnungsgeld bleibt zunächst zahlbar. Eine erfolgreiche Beschwerde führt zur Erstattung.

Schadensbegrenzung: Was Sie jetzt tun sollten

Wenn Sie den Jahresabschluss 2023 noch nicht offengelegt haben, sollten Sie unverzüglich handeln. Je schneller Sie reagieren, desto geringer fallen die Konsequenzen aus.

„Auch 15 Monate nach Fristablauf gilt: Sofort offenlegen ist besser als weiter warten. Jeder zusätzliche Monat erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer Ordnungsgelder. Die Offenlegungspflicht verschwindet nicht durch Abwarten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

  • Jahresabschluss 2023 unverzüglich fertigstellen und festellen lassen
  • Offenlegung beim Unternehmensregister durchführen
  • Eingangsbestätigung des Unternehmensregisters archivieren
  • Bei bereits vorliegendem Androhungsschreiben: Nachweis der Offenlegung an BfJ senden
  • Bei Festsetzungsbescheid: Prüfen, ob Beschwerde sinnvoll ist

Szenario 1: Androhungsschreiben erhalten

Wenn Sie ein Androhungsschreiben erhalten haben, aber noch kein Ordnungsgeld festgesetzt wurde:

  1. Jahresabschluss 2023 sofort erstellen und festellen lassen
  2. Offenlegung beim Unternehmensregister durchführen
  3. Nachweis der Offenlegung (Eingangsbestätigung) an das BfJ senden
  4. In vielen Fällen wird dann von der Festsetzung abgesehen

Szenario 2: Festsetzungsbescheid erhalten

Wenn bereits ein Ordnungsgeld festgesetzt wurde:

  1. Ordnungsgeld fristgerecht bezahlen (sonst droht Vollstreckung)
  2. Parallel: Jahresabschluss 2023 offenlegen
  3. Prüfen, ob Beschwerde sinnvoll ist (nur bei berechtigten Einwänden)
  4. Nachweis der Offenlegung an BfJ senden, um weiteren Bescheiden vorzubeugen

Achtung

Ohne Offenlegung wird das BfJ nach 6-12 Monaten ein weiteres Ordnungsgeld festsetzen – in der Regel höher als beim ersten Mal.

Szenario 3: Noch kein Schreiben erhalten

Wenn Sie noch kein Androhungsschreiben erhalten haben, ist das kein Grund zur Entwarnung. Das BfJ arbeitet verspätete Offenlegungen zeitversetzt ab. Legen Sie unverzüglich offen, bevor das Verfahren beginnt.

Nachträgliche Offenlegung beim Unternehmensregister

Die Offenlegung des Jahresabschlusses 2023 erfolgt ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Seit dem DiRUG (01.08.2022) ist der Bundesanzeiger nicht mehr zuständig für die Offenlegung.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach § 325 HGB und der Größenklasse nach § 267 HGB:

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleine Kapitalgesellschaft Ja (verkürzt möglich) Nein (Befreiung möglich) Ja (verkürzt) Nein
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Ja Ja (verkürzt möglich) Ja Nein (freiwillig)
Große Kapitalgesellschaft Ja Ja Ja Ja

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 326 Abs. 1 HGB von der Offenlegung der GuV befreit sein. Die Bilanz und der Anhang sind aber immer offenlegungspflichtig.

Technische Durchführung

Die Offenlegung erfolgt über das Portal des Unternehmensregisters (unternehmensregister.de). Sie benötigen:

  • ELSTER-Zertifikat oder qualifizierte elektronische Signatur
  • Festgestellten Jahresabschluss im ESEF-Format (für Bilanzstichtage ab 2022) oder PDF
  • Gesellschafterbeschluss zur Feststellung
  • Zahlungsmittel für Veröffentlichungsgebühr (ca. 35-70 Euro)

Nach erfolgreicher Einreichung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung mit Veröffentlichungsdatum. Diese sollten Sie archivieren – sie dient als Nachweis gegenüber dem BfJ.

Achtung

Seit Bilanzstichtag 01.01.2022 ist das ESEF-Format (European Single Electronic Format) für die Offenlegung vorgeschrieben. PDF-Dateien werden nur noch in Ausnahmefällen akzeptiert.

Häufige Fehler bei verspäteter Offenlegung

Aus unserer Beratungspraxis kennen wir typische Fehler, die Unternehmen bei verspäteter Offenlegung machen. Vermeiden Sie diese Stolperfallen:

❌ Fehler

  • Hoffnung, dass das Verfahren eingestellt wird
  • Führt zwingend zur Festsetzung des Ordnungsgelds
  • Höhe steigt bei wiederholten Verstößen

✅ Richtig

  • Jahresabschluss fertigstellen
  • Offenlegung durchführen
  • Nachweis an BfJ senden

Irrtum: Liquidation beendet Offenlegungspflicht

Ein häufiger Irrtum: Unternehmen in Liquidation glauben, von der Offenlegungspflicht befreit zu sein. Das stimmt nicht. Die Offenlegungspflicht besteht fort, solange die Gesellschaft im Handelsregister eingetragen ist.

Erst mit der Löschung aus dem Handelsregister endet die Offenlegungspflicht für künftige Geschäftsjahre. Für bereits abgelaufene Jahre (z.B. 2023) bleibt die Pflicht auch nach Löschung bestehen.

Unterschiede nach Größenklasse (§ 267 HGB)

Die Größenklasse Ihrer Gesellschaft nach § 267 HGB bestimmt den Offenlegungsumfang, die Feststellungsfrist und die Höhe möglicher Ordnungsgelder. Hier die aktuellen Schwellenwerte für 2026:

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Eine Kapitalgesellschaft gilt als klein, wenn sie mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht überschreitet.

Kleine Kapitalgesellschaften

Feststellungsfrist

11 Monate nach Bilanzstichtag (§ 42a Abs. 2 GmbHG)

Offenlegungsumfang

Bilanz (verkürzt möglich), Anhang (verkürzt), GuV-Befreiung möglich (§ 326 HGB)

Ordnungsgeld

Typisch: 500-2.500 € (erstes Mal), bis 10.000 € (wiederholt)

Mittelgroße Kapitalgesellschaften

Feststellungsfrist

8 Monate nach Bilanzstichtag (§ 42a Abs. 1 GmbHG)

Offenlegungsumfang

Bilanz, GuV (verkürzt möglich), Anhang, Lagebericht freiwillig

Ordnungsgeld

Typisch: 2.500-10.000 € (erstes Mal), bis 20.000 € (wiederholt)

Große Kapitalgesellschaften

Feststellungsfrist

8 Monate nach Bilanzstichtag (§ 42a Abs. 1 GmbHG)

Offenlegungsumfang

Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht (§ 325 HGB), ggf. Prüfungsbericht

Ordnungsgeld

Typisch: 10.000-25.000 € (erstes Mal), bis 25.000 € (wiederholt)

Hinweis

Die Größenklasse wird nach dem Stichtagsprinzip ermittelt. Maßgeblich sind die Werte am Bilanzstichtag 31.12.2023 und 31.12.2022.

Häufig gestellte Fragen

Bis wann musste der Jahresabschluss 2023 offengelegt werden?

Die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss 2023 endete am 31.12.2024 nach § 325 Abs. 1 HGB. Die Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag (31.12.2023). Diese Frist ist seit April 2026 bereits 15 Monate überschritten.

Was passiert, wenn ich 2023 noch nicht offengelegt habe?

Bei fehlender Offenlegung des Jahresabschlusses 2023 droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) droht zunächst ein Ordnungsgeld an und setzt es bei weiterem Verstoß fest (500 bis 25.000 Euro). Die Offenlegungspflicht bleibt auch nach Zahlung des Ordnungsgelds bestehen. Nach 15 Monaten Verspätung liegt in den meisten Fällen bereits ein Festsetzungsbescheid vor.

Wo muss ich den Jahresabschluss 2023 offenlegen?

Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister (unternehmensregister.de). Seit dem DiRUG vom 01.08.2022 ist der Bundesanzeiger nicht mehr zuständig. Sie benötigen ein ELSTER-Zertifikat oder eine qualifizierte elektronische Signatur. Der Jahresabschluss muss im ESEF-Format oder als PDF eingereicht werden.

Kann ich durch Zahlung des Ordnungsgelds die Offenlegungspflicht umgehen?

Nein, das Ordnungsgeld ist ein Zwangsmittel zur Durchsetzung der Offenlegungspflicht nach § 335 HGB. Die Pflicht zur Offenlegung bleibt auch nach Zahlung bestehen. Wenn Sie nicht offenlegen, wird das BfJ nach 6-12 Monaten erneut ein Ordnungsgeld festsetzen – in der Regel höher als beim ersten Mal. Nur die tatsächliche Offenlegung beendet das Verfahren.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 42a GmbHG – Feststellungsfrist, Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
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Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
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