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OnlineBilanzBlogRückstellungen HGB

Rückstellungen im Jahresabschluss 2026: Arten & Buchung nach § 249 HGB

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Rückstellungen bilden ungewisse Verbindlichkeiten im Jahresabschluss ab und sind nach § 249 HGB verpflichtend anzusetzen. Sie beeinflussen Gewinn, Steuerlast und Bilanzierung maßgeblich. Dieser Leitfaden erklärt Arten, Bewertung und Buchung für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025). Einen umfassenden Überblick über die Rückstellungen für Jahresabschluss 2026 finden Sie in unserem Spezialartikel.

SG
Servet Gündogan

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Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Rückstellungen sind nach § 249 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, deren Eintritt wahrscheinlich ist. Typische Arten sind Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen und Prozessrückstellungen. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag, bei Restlaufzeit über einem Jahr abgezinst. Buchung: Aufwandskonto an Rückstellungskonto.

Grundlagen der Rückstellungen nach § 249 HGB

Rückstellungen sind Passivposten in der Bilanz, die ungewisse Verbindlichkeiten oder drohende Verluste aus schwebenden Geschäften abbilden. Im Gegensatz zu Verbindlichkeiten steht bei Rückstellungen entweder die Höhe, der Zeitpunkt oder das Ob des Eintritts nicht fest.

Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 249 HGB, der zwischen Pflicht- und Ermessensrückstellungen unterscheidet. Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden Ermessensrückstellungen stark eingeschränkt – zulässig sind nur noch Aufwandsrückstellungen für bestimmte Verpflichtungen.

Hinweis

Rückstellungen dienen dem Vorsichtsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB: Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste sind zu berücksichtigen, auch wenn sie zwischen Bilanzstichtag und Aufstellung bekannt werden (Wertaufhellungsprinzip).

Die Bildung von Rückstellungen ist handelsrechtlich verpflichtend, wenn die Ansatzkriterien erfüllt sind. Eine Unterlassung führt zu einer fehlerhaften Bilanz und kann Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB auslösen (500 bis 25.000 Euro).

§ 249

HGB Rechtsgrundlage

3

Hauptkategorien

100 %

Passivierung

Arten von Rückstellungen im Überblick

§ 249 HGB unterscheidet drei Hauptkategorien von Rückstellungen, die unterschiedliche wirtschaftliche Sachverhalte abbilden. Die korrekte Zuordnung ist für Ansatz, Bewertung und steuerliche Anerkennung entscheidend.

1. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 HGB)

Diese Rückstellungen bilden wahrscheinliche oder sichere Verpflichtungen ab, bei denen Höhe oder Zeitpunkt ungewiss sind. Sie sind die häufigste Form und umfassen beispielsweise:

  • Pensionsrückstellungen nach § 6a EStG für zugesagte Betriebsrenten
  • Rückstellungen für Prozesskosten und Rechtsstreitigkeiten
  • Garantie- und Gewährleistungsrückstellungen
  • Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten
  • Urlaubsrückstellungen für nicht genommenen Urlaub
  • Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläumsverpflichtungen

2. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (§ 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 HGB)

Bei schwebenden Geschäften (beidseitig noch nicht erfüllte Verträge) besteht grundsätzlich keine Bilanzierungspflicht. Eine Ausnahme gilt, wenn ein Verlust aus dem Geschäft droht – dann ist eine Rückstellung zu bilden.

Beispiele: Verlustaufträge in der Fertigung, nachteilige Lieferverträge mit fixierten Preisen bei gestiegenen Beschaffungskosten, drohende Verluste aus Fremdwährungsgeschäften.

3. Aufwandsrückstellungen (§ 249 Abs. 2 HGB)

Seit BilMoG sind nur noch zwei Arten von Aufwandsrückstellungen zulässig. Diese wurden stark eingeschränkt, da sie nicht auf echten Verpflichtungen basieren:

  • Instandhaltungsrückstellungen: Für unterlassene Instandhaltung, die innerhalb von 3 Monaten nach Bilanzstichtag nachgeholt wird (§ 249 Abs. 2 Satz 1 HGB)
  • Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung: Für Kulanzleistungen, die im Geschäftsjahr vor dem Bilanzstichtag verkauft wurden (§ 249 Abs. 2 Satz 2 HGB)

Achtung

Früher zulässige Aufwandsrückstellungen für Abraumbeseitigung, Tagebau oder Großreparaturen sind seit BilMoG (2010) nicht mehr erlaubt. Bestehende Rückstellungen mussten aufgelöst werden.

Rückstellungsart Rechtsgrundlage Beispiele Häufigkeit
Ungewisse Verbindlichkeiten § 249 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 Pensionen, Prozesse, Garantien Sehr hoch
Drohverlustrückstellungen § 249 Abs. 1 S. 1 Alt. 2 Verlustaufträge, nachteilige Verträge Mittel
Instandhaltung (< 3 Monate) § 249 Abs. 2 S. 1 Unterlassene Wartung Gering
Kulanzgewährleistungen § 249 Abs. 2 S. 2 Freiwillige Garantien Mittel

Ansatzvoraussetzungen für Rückstellungen

Nicht jede mögliche zukünftige Belastung darf als Rückstellung angesetzt werden. Die Bildung unterliegt strengen Voraussetzungen, die kumulativ erfüllt sein müssen.

  • Verpflichtung gegenüber Dritten oder öffentlich-rechtliche Verpflichtung
  • Wirtschaftliche Verursachung am oder vor dem Bilanzstichtag (31.12.2025)
  • Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme > 50 %
  • Höhe oder Zeitpunkt der Verpflichtung sind ungewiss
  • Zuverlässige Schätzung des Erfüllungsbetrags möglich

Wirtschaftliche Verursachung am Bilanzstichtag

Entscheidend ist, dass der Verursachungszusammenhang vor oder am Bilanzstichtag 31.12.2025 eingetreten ist. Erst Ereignisse nach dem Stichtag begründen keine Rückstellungspflicht für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Beispiel: Ein Prozess wird am 15.01.2026 eingereicht, bezieht sich aber auf einen Vorfall vom November 2025. Die wirtschaftliche Verursachung liegt im Jahr 2025, daher ist eine Prozessrückstellung zum 31.12.2025 zu bilden.

Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme

Die Inanspruchnahme muss überwiegend wahrscheinlich sein (> 50 %). Bei bloß möglichen Verpflichtungen besteht ein Ansatzverbot. Liegt die Wahrscheinlichkeit unter 50 %, ist die Verpflichtung im Anhang nach § 285 Nr. 2 HGB anzugeben.

Hinweis

Die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit erfordert kaufmännische Sorgfalt. Bei Prozessrisiken sollten juristische Einschätzungen eingeholt werden. Dokumentieren Sie die Einschätzung nachvollziehbar für Prüfung und Finanzamt.

Wertaufhellung nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB

Ereignisse zwischen Bilanzstichtag (31.12.2025) und Bilanzerstellung, die Rückschlüsse auf bereits am Stichtag bestehende Verhältnisse zulassen, sind wertaufhellend zu berücksichtigen. Dies betrifft die Bewertung, nicht den Ansatz.

Beispiel: Ein Prozess aus 2025 wird im Februar 2026 mit einem Vergleich über 80.000 € beendet. Dieser Betrag ist wertaufhellend und muss in der Rückstellung zum 31.12.2025 berücksichtigt werden.

Bewertung von Rückstellungen

Die Bewertung von Rückstellungen erfolgt grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dieser umfasst alle vorhersehbaren Kosten, die zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlich sind.

Ermittlung des Erfüllungsbetrags

Der Erfüllungsbetrag ist der Betrag, der voraussichtlich zur Erfüllung der Verpflichtung aufzuwenden ist. Er berücksichtigt:

  • Alle Einzelkosten der Leistungserbringung
  • Angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten
  • Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB)
  • Keine Abzinsung bei Restlaufzeit ≤ 1 Jahr

Abzinsung langfristiger Rückstellungen

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 HGB abzuzinsen. Der Abzinsungssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre.

Für Pensionsrückstellungen beträgt der Abzinsungssatz 2026 voraussichtlich ca. 1,82 % (Bekanntgabe durch Deutsche Bundesbank). Andere Rückstellungen werden mit dem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Hinweis

Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht monatlich die maßgeblichen Abzinsungssätze nach § 253 Abs. 2 HGB. Diese sind zwingend anzuwenden und können nicht durch andere Zinssätze ersetzt werden.

Bewertungsvereinfachungen

Für wiederkehrende gleichartige Rückstellungen können Durchschnittswerte oder statistische Verfahren verwendet werden. Typische Anwendungsfälle:

Garantierückstellungen

Bewertung auf Basis historischer Garantiequoten und durchschnittlicher Reparaturkosten, bezogen auf den Umsatz des Geschäftsjahres

Urlaubsrückstellungen

Anzahl offener Urlaubstage × Tagessatz (Bruttogehalt + Arbeitgeberanteil Sozialversicherung) je Mitarbeiter

„Bei der Bewertung von Rückstellungen ist das Stichtagsprinzip streng zu beachten. Künftige Kostensteigerungen sind nur einzubeziehen, wenn sie am Bilanzstichtag bereits erkennbar sind. Reine Spekulationen sind unzulässig.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bewertungsparameter Handelsrecht (§ 253 HGB) Steuerrecht (§ 6 EStG)
Erfüllungsbetrag Inkl. Kostensteigerungen Ohne künftige Steigerungen
Gemeinkosten Ansatzpflicht Ansatzverbot
Abzinsung Restlaufzeit > 1 Jahr 5,5 % pauschaler Zinssatz
Pensionen Projected Unit Credit Teilwertverfahren § 6a EStG

Buchung und Auflösung von Rückstellungen

Die buchhalterische Erfassung von Rückstellungen erfolgt nach dem Grundsatz der doppelten Buchführung. Bildung, Inanspruchnahme und Auflösung erfordern jeweils spezifische Buchungssätze.

Bildung einer Rückstellung

Bei Bildung wird der geschätzte Aufwand erfolgswirksam erfasst und die Rückstellung als Passivposten eingebucht:

Buchungssatz: Aufwandskonto (z.B. “Rechts- und Beratungskosten”) an Rückstellungskonto (z.B. “Rückstellung für Prozesskosten”)

Beispiel: Bildung einer Prozessrückstellung über 50.000 € zum 31.12.2025: Soll: Rechts- und Beratungskosten 50.000 € Haben: Rückstellung für Prozesskosten 50.000 €

Inanspruchnahme der Rückstellung

Wird die Rückstellung in Anspruch genommen, wird sie erfolgsneutral gegen die tatsächliche Verbindlichkeit oder direkte Zahlung aufgelöst:

Buchungssatz: Rückstellungskonto an Bank/Verbindlichkeiten

Beispiel: Prozess wird durch Zahlung von 48.000 € beendet: Soll: Rückstellung für Prozesskosten 48.000 € Haben: Bank 48.000 €

Auflösung nicht benötigter Rückstellungen

Stellt sich heraus, dass die Rückstellung nicht (mehr) benötigt wird oder der tatsächliche Aufwand geringer war, ist der Überhang erfolgswirksam aufzulösen:

Buchungssatz: Rückstellungskonto an Ertragskonto (“Erträge aus Auflösung von Rückstellungen”)

Im obigen Beispiel: 2.000 € Differenz (50.000 € – 48.000 €) werden ertragswirksam aufgelöst: Soll: Rückstellung für Prozesskosten 2.000 € Haben: Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 2.000 €

Achtung

Die Auflösung zu hoher Rückstellungen ist erfolgswirksam und erhöht den Gewinn des Auflösungsjahres. Dies kann zu Steuernachzahlungen führen. Rückstellungen sollten daher realistisch bewertet werden.

Zuführung und Aufstockung

Erhöht sich der geschätzte Erfüllungsbetrag einer bestehenden Rückstellung, erfolgt eine Zuführung durch denselben Buchungssatz wie bei Erstbildung. Diese ist erfolgswirksam und mindert den Gewinn.

Bei abgezinsten Rückstellungen erfolgt jährlich eine erfolgswirksame Aufzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB, die als Zinsaufwand gebucht wird.

Steuerliche Behandlung von Rückstellungen

Handels- und steuerrechtliche Rückstellungsbildung weichen erheblich voneinander ab. Das Steuerrecht kennt eigene Ansatz- und Bewertungsvorschriften in § 5 EStG und § 6 EStG, die zu latenten Steuern nach § 274 HGB führen können.

Steuerrechtliche Ansatzbeschränkungen

Während handelsrechtlich alle Rückstellungen nach § 249 HGB anzusetzen sind, gilt steuerlich das Maßgeblichkeitsprinzip nach § 5 Abs. 1 EStG nur eingeschränkt. Folgende Rückstellungen sind steuerlich nicht abzugsfähig:

  • Aufwandsrückstellungen nach § 249 Abs. 2 HGB (§ 5 Abs. 4b EStG)
  • Drohverlustrückstellungen (§ 5 Abs. 4a EStG)
  • Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen (R 6.11 EStR)
  • Rückstellungen für Abraumbeseitigung und ähnliche Verpflichtungen

Bewertungsunterschiede

Auch bei ansatzidentischen Rückstellungen bestehen Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz:

Bewertungsaspekt Handelsbilanz Steuerbilanz
Künftige Preissteigerungen Zu berücksichtigen (§ 253 Abs. 1) Nicht anzusetzen (§ 6 Abs. 1 Nr. 3a EStG)
Gemeinkosten Anzusetzen Ansatzverbot (R 6.10 Abs. 3 EStR)
Abzinsung allgemein 1,0 % – 2,0 % (7-Jahres-Durchschnitt) 5,5 % pauschal (§ 6 Abs. 1 Nr. 3a EStG)
Pensionsrückstellungen ca. 1,82 % (2026) 6,0 % (§ 6a Abs. 3 EStG)

Diese Bewertungsunterschiede führen zu temporären Differenzen, die nach § 274 HGB durch aktive oder passive latente Steuern abzubilden sind (für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend).

Pensionsrückstellungen als Sonderfall

Pensionsrückstellungen unterliegen strengen steuerlichen Sonderregelungen nach § 6a EStG. Die steuerliche Bewertung erfolgt nach dem Teilwertverfahren mit einem festen Zinssatz von 6,0 %, während handelsrechtlich der aktuelle Durchschnittszinssatz (ca. 1,82 % für 2026) anzuwenden ist.

Hinweis

Die Differenz zwischen handels- und steuerrechtlicher Pensionsrückstellung kann erheblich sein. Bei einer Pensionsverpflichtung von 500.000 € (handelsrechtlich) beträgt die Steuerbilanz oft nur 300.000-350.000 €. Dies führt zu erheblichen passiven Steuerlatenzen.

„Für die Steuererklärung 2026 ist eine getrennte Bewertung der Rückstellungen erforderlich. Nutzen Sie ein System, das Handels- und Steuerbilanz parallel führt. Die Differenzen müssen in der Überleitungsrechnung (Anlage GK) dokumentiert werden.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Abgrenzung zu Verbindlichkeiten und Rücklagen

Rückstellungen werden häufig mit Verbindlichkeiten oder Rücklagen verwechselt. Die korrekte Abgrenzung ist bilanzierungsrechtlich zwingend erforderlich.

Rückstellungen vs. Verbindlichkeiten

Beide Posten stehen auf der Passivseite und repräsentieren Verpflichtungen, unterscheiden sich aber in der Gewissheit:

Verbindlichkeiten

Betrag, Zeitpunkt und Gläubiger sind sicher bekannt. Beispiele: Lieferantenrechnungen, Bankdarlehen, Steuerschulden aus Bescheid

Rückstellungen

Mindestens ein Merkmal ist ungewiss: Höhe, Zeitpunkt oder Ob des Eintritts. Beispiele: Prozessrisiken, Garantieverpflichtungen

Eventualverbindlichkeiten

Wahrscheinlichkeit < 50 %, daher kein Bilanzansatz. Angabepflicht im Anhang nach § 285 Nr. 2 HGB (z.B. Bürgschaften)

Sobald aus einer Rückstellung eine sichere Verpflichtung wird (z.B. Prozessurteil rechtskräftig), ist sie in eine Verbindlichkeit umzugliedern.

Rückstellungen vs. Rücklagen

Rücklagen gehören zum Eigenkapital und sind Gewinnverwendung, keine Schuld. Sie dienen der Stärkung der Eigenkapitalbasis und unterliegen völlig anderen Regelungen:

Merkmal Rückstellungen Rücklagen
Bilanzposition Passivseite – Fremdkapital Passivseite – Eigenkapital
Rechtsgrundlage § 249 HGB § 266 Abs. 3 A.III. HGB
Zweck Absicherung künftiger Verpflichtungen Gewinnthesaurierung, Risikovorsorge
Erfolgswirkung Aufwand bei Bildung Neutral (Gewinnverwendung)
Beispiele Pensionsrückstellung, Prozessrückstellung Gewinnrücklage, gesetzliche Rücklage

Achtung

Die falsche Einordnung einer Verpflichtung als Rücklage statt Rückstellung ist ein Bilanzierungsfehler, der zu einem fehlerhaften Jahresabschluss führt. Dies kann nachträgliche Korrekturen und Ordnungsgeldverfahren auslösen.

Praxisbeispiele für typische Rückstellungen

Die folgende Übersicht zeigt typische Sachverhalte aus der Praxis und deren korrekte rückstellungstechnische Behandlung für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025).

Beispiel 1: Jahresabschluss- und Prüfungskosten

Eine mittelgroße GmbH erstellt den Jahresabschluss 2025 im März 2026, die Prüfung erfolgt im April 2026. Die erwarteten Kosten betragen:

Die wirtschaftliche Verursachung liegt im Geschäftsjahr 2025. Daher ist zum 31.12.2025 eine Rückstellung über 20.500 € zu bilden. Buchung: Aufwand für Abschluss- und Prüfungskosten 20.500 € an Rückstellung für Abschluss-/Prüfungskosten 20.500 €

Beispiel 2: Gewährleistungsrückstellung

Ein Maschinenbauunternehmen gewährt 24 Monate Garantie. Der Umsatz 2025 betrug 2 Mio. €. Erfahrungswerte zeigen eine Garantiequote von 2,5 % des Umsatzes.

Rückstellungsbetrag: 2.000.000 € × 2,5 % = 50.000 € Diese ist zum 31.12.2025 zu bilden, auch wenn noch kein konkreter Garantiefall eingetreten ist.

Beispiel 3: Urlaubsrückstellung

Ein Mitarbeiter hat zum 31.12.2025 noch 8 Urlaubstage offen. Das Bruttogehalt beträgt 4.000 € monatlich, die Sozialversicherungsquote (Arbeitgeberanteil) 20 %.

Berechnung: Tagessatz: (4.000 € × 1,2) / 21 Arbeitstage = 228,57 € Urlaubsrückstellung: 8 Tage × 228,57 € = 1.828,56 €

Beispiel 4: Drohverlustrückstellung

Ein Produktionsunternehmen hat im Oktober 2025 einen Auftrag über 100.000 € angenommen. Zum Bilanzstichtag sind die Materialkosten unerwartet gestiegen. Die Kalkulation ergibt:

  • Vertragserlös: 100.000 €
  • Geschätzte Gesamtkosten: 115.000 €
  • Drohender Verlust: 15.000 €

Es ist eine Drohverlustrückstellung über 15.000 € zu bilden. Steuerlich ist diese Rückstellung nach § 5 Abs. 4a EStG nicht abzugsfähig (latente Steuern beachten).

Beispiel 5: Prozessrückstellung mit Wertaufhellung

Am 31.12.2025 läuft ein Rechtsstreit mit geschätztem Risiko von 60.000 €. Am 20.02.2026 (vor Bilanzaufstellung) wird ein Vergleich über 45.000 € geschlossen.

Der Vergleich ist wertaufhellend, da er Aufschluss über die bereits am 31.12.2025 bestehende Verpflichtung gibt. Die Rückstellung ist daher mit 45.000 € anzusetzen, nicht mit der ursprünglichen Schätzung.

Hinweis

Dokumentieren Sie alle Rückstellungsschätzungen nachvollziehbar. Halten Sie Berechnungsgrundlagen, externe Gutachten und Managemententscheidungen schriftlich fest. Dies erleichtert Prüfung und Verteidigung gegenüber dem Finanzamt erheblich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Rückstellungen und Verbindlichkeiten?

Verbindlichkeiten sind sichere Verpflichtungen, bei denen Betrag, Zeitpunkt und Gläubiger bekannt sind (z.B. Lieferantenrechnung). Rückstellungen dagegen bilden ungewisse Verpflichtungen ab, bei denen mindestens eines dieser Merkmale ungewiss ist. Beide gehören zum Fremdkapital, unterliegen aber unterschiedlichen Bewertungsvorschriften nach § 253 HGB.

Welche Rückstellungen sind steuerlich nicht abzugsfähig?

Steuerlich nicht abzugsfähig sind nach § 5 Abs. 4a und 4b EStG: Drohverlustrückstellungen, Aufwandsrückstellungen nach § 249 Abs. 2 HGB (Instandhaltung, Kulanzgewährleistungen), Jubiläumsrückstellungen und Rückstellungen für Abraumbeseitigung. Diese Differenzen zur Handelsbilanz führen zu latenten Steuern nach § 274 HGB.

Wie werden langfristige Rückstellungen bewertet und abgezinst?

Rückstellungen mit Restlaufzeit über einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abzuzinsen. Für 2026 beträgt dieser für Pensionen ca. 1,82 %. Der Abzinsungssatz wird monatlich von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht und ist zwingend anzuwenden.

Muss ich für nicht genommenen Urlaub eine Rückstellung bilden?

Ja, für am Bilanzstichtag 31.12.2025 nicht genommenen Urlaub besteht eine Rückstellungspflicht nach § 249 Abs. 1 HGB. Die Bewertung erfolgt mit dem Tagessatz (Bruttogehalt plus Arbeitgeberanteil Sozialversicherung geteilt durch durchschnittliche Arbeitstage) multipliziert mit den offenen Urlaubstagen. Dies gilt für jeden Mitarbeiter einzeln.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 249 HGB – Rückstellungen, § 253 HGB – Bewertungsmaßstäbe, § 6 EStG – Bewertung Steuerbilanz, Deutsche Bundesbank – Abzinsungssätze. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Rechnungen_Q4.zip 78 %
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Schritt 04 · KI prüft · StB kontrolliert

Automatische Plausibilitätsprüfung

Unsere KI-Assistenz prüft jede Buchung in Sekunden auf Auffälligkeiten, fehlende Belege und USt-Unstimmigkeiten – was sonst Wochen dauert. Sie bekommen eine klare Checkliste: nur das wird nachgefragt, was wirklich fehlt. Keine unnötigen Rückfragen.

schneller zum Abschluss
K
KI-Assistenz · Plausibilitätsprüfung
aktiv
Kontoauszüge vollständig 428 Buchungen
USt-Abgleich erfolgt 19 % · 7 % · RC
! 3 Belege fehlen > 1.000 € Rückfrage
Anlagenverzeichnis abgeglichen 14 Positionen
! GWG-Grenze geprüft – Rückfrage an StB an F. Klement
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Schritt 05 · Ihr StB unterschreibt

Einsicht, Fragen, Freigabe

Ihre Bilanz und Steuererklärungen werden von einem erfahrenen Steuerberater erstellt und geprüft – nicht von Software allein. Sie schauen rein, stellen Fragen per Chat, bekommen Antworten vom StB selbst – und geben mit einem Klick digital frei. Kein Postweg, keine Unterschriften in dreifacher Ausführung.

von StB unterzeichnet
Bilanz_2025_Entwurf.pdf bereit zur Freigabe
Jahresbilanz zum 31.12.2025
Anlagevermögen142.380 €
Umlaufvermögen298.412 €
Eigenkapital186.920 €
Bilanzsumme440.792 €
GEPRÜFT
F. Klement
StB/WP
Fragen Freigeben
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Schritt 06 · Einreichung & Abschluss

Einreichung beim Finanzamt
& Offenlegung

Wir übernehmen für Sie die Einreichung beim Finanzamt über ELSTER sowie die Offenlegung beim Bundesanzeiger. Sie müssen nichts mehr tun. Alle Unterlagen werden rechtskonform archiviert und sind jederzeit in Ihrem Portal abrufbar.

fristgerecht & rechtskonform
Abschluss 2025 · Erledigt
Bilanz eingereicht, offengelegt & archiviert.
E-Bilanz · ELSTER Offenlegung · BAnz Steuererklärungen
FK
Einreichung erfolgtF. Klement · Steuerberater
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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
? portal.onlinebilanz.de/dauermandat
Übersicht
Jahresabschluss
Dokumente
Fristen
Dauermandat
Chat2
Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater